iPad pro 12,9“ 2021 – zu dick für das ältere Magic Keyboard

iPad pro 12,9“ 2021 – zu dick für das ältere Magic KeyboardApple hat beim Event die neusten iPad pro Modelle vorgestellt und bietet zukünftig eine iPad pro 12,9 Zoll und iPad pro 11 Zoll Variante an. Beim Design gibt es im Vergleich zu den Vorgänger recht wenige Änderungen, aber Apple hat das größere iPad pro 2021 etwas dicker gemacht und damit kann man es leider nicht mehr mit den bisherigen Magic Keyboard Tastaturen nutzen. Diese passen einfach nicht mehr und Nutzer müssten daher auf die neuste Version wechseln und diese entsprechend neu dazu kaufen. Apple bestätigt das auch in einem neuen Supportdokument, dass iGeneration vorliegt.

Man schreibt dort im Detail:

Während das 2021 12,9-Zoll-iPad Pro den Modellen 2018 und 2020 weitgehend ähnelt, fällt das neue Tablet in einem Punkt auf: Es ist mit genau 0,5 mm dicker. Es klingt vielleicht nicht nach viel, aber es reicht Apple aus, um seine Magic Keyboard, die spezielle Trackpad-Tastatur des iPad Pro, anzupassen. Und laut der Dokumentation, die wir den Apple Stores zur Verfügung gestellt haben, ist die alte Magic-Tastatur nicht mit den großen iPad-Pro von 2021 kompatibel.

Dieses Problem betrifft aber nur die größere Version der iPad pro 2021 Modelle. Das 11 Zoll Modell der neuen Geräte scheint dieses Problem nicht zu haben und kann daher problemlos auch mit älteren Variante des Magic Keyboards genutzt werden.

Die deutschen Support Dokumente scheint Apple bisher noch nicht angepasst zu haben. Die Versionen für das Magic Keyboard sind alle noch von Ende 2020 und erfassen damit die neuen iPad Modelle noch gar nicht. Dort heißt es zu den Voraussetzungen noch:

Um ein Magic Keyboard oder Smart Keyboard Folio verwenden zu können, benötigst du ein iPad Air (4. Generation), iPad Pro (11″, 1. oder 2. Generation) oder ein iPad Pro (12,9″, 3. oder 4. Generation). Um ein Smart Keyboard verwenden zu können, benötigst du ein iPad (7. Generation oder neuer), ein iPad Air (3. Generation), ein iPad Pro (9,7″), ein iPad Pro (10,5″) oder ein iPad Pro (12,9″, 1. oder 2. Generation).

Es bleibt daher abzuwarten, wann Apple auch in Deutschland diese Information offiziell mit aufnimmt.

Apple iPad Pro 10,5 und 12,9 Zoll – mehr Leistung und besseres Display

Apple hat gestern auf der WWDC eine ganze Reihe von Neuerungen vorgestellt und darunter auch die neuen Modelle der iPad Reihe veröffentlicht. Wie es aussieht werden dabei die Pro Modelle zukünftig mit 10,5 und 12,9 Zoll Display zu haben sein, das iPad pro mit 9,7 Zoll wird wohl nicht fortgesetzt werden.

Am Konzept des iPad Pro wurde dabei wenig verändert. Stattdessen hat Apple den Modellen konsequent neue Technik spendiert.

“Das sind die bei weitem leistungsstärksten iPads, die wir je geschaffen haben, mit den weltweit fortschrittlichsten Displays mit ProMotion, dem leistungsstarken neuen A10X Fusion Prozessor und dem fortschrittlichen Kamerasystem des iPhone 7“, sagte dazu Greg Joswiak, Vice President Product Marketing von Apple. “Zusammen mit iOS 11 werden diese neuen iPad Pro-Modelle radikal verändern, was Nutzer mit dem iPad machen können.“

Für die Leistung in den neuen iPad sorgt der neue 64-Bit A10X Fusion Chip. Der Chip setzt dabei auf 6 Kerne, die assymetrisch ausgerichtet sind. Drei der Kerne sind für Höchstleistungen konzipiert, die restlichen drei Kerne sind für Standard-Arbeiten vorgesehen, bei denen es darum geht, möglichst effizient und stromsparend zu agieren. Auf diese Weise sollen die neuen Modelle sowohl ausdauern sein und trotzdem auch unter Belastungen höchste Leistungen bringen. Dazu gibt es eine neue Grafikeinheit mit 12 Kernen, die für die Darstellung auf den iPads zuständig ist. Welche Auswirkungen das hat, wurde ebenfalls mitgeteilt: die neue iPad Pro sollen eine bis zu 30 Prozent schnellere CPU-Performance und 40 Prozent schnellere Grafikleistung als der branchenführende A9X Chip haben.

Beim Display setzt Apple ebenfalls auf Neuerungen. Der Rahmen der Modelle wurde reduziert und so kommt man (bei vergleichbaren Abmessungen) auf mehr Platz für die Displays. Apple spricht dabei von etwa 40 Prozent weniger Rahmenfläche. Zum neuen Display selbst schreibt das Unternehmen:

Das atemberaubende, neu gestaltete Retina Display im iPad Pro bietet ProMotion, eine neue Technologie, die Bildwiederholraten von bis zu 120Hz für flüssiges Scrollen, höhere Reaktionsfähigkeit und fliessendere Bewegungen liefert. Mit ProMotion ist Apple Pencil noch reaktionsschneller mit einer branchenweit besten 20-Millisekunden-Latenz für noch flüssigeres und natürlicheres Zeichnen. ProMotion verbessert auch die Anzeigequalität und reduziert den Stromverbrauch, indem es automatisch die Bildwiederholrate des Displays angleicht, um sich der Bewegung des Inhalts anzupassen.
 
Das fortschrittliche Retina-Display ist Apples bisher hellstes iPad Display und eine antireflektierende Beschichtung sorgt für bessere Lesbarkeit der Inhalte sowohl drinnen als auch draußen. Für ein natürlicheres und genaueres Betrachtungserlebnis passt True Tone den Weißabgleich des Displays dynamisch an das Umgebungslicht an und ein großer Farbraum ermöglicht es iPad Pro digitale Farben in Kino-Standard zu liefern.
Die neuen iPad Modelle sind bereits jetzt im Apple Store unter Apple.com zu finden und können vorbestellt werden. Die Auslieferung soll in der nächsten Woche erfolgen. In Deutschland sollen die Modelle in der nächsten Woche zur Verfügung stehen.
Preislich liegen die beiden neuen iPad Pro Modelle wieder in einem relativ teuren Bereich.Das 10,5“ iPad Pro ist in Silber, Space Grau, Gold und Roségold erhältlich und beginnt bei 729 Euro inkl. MwSt. für das 64GB mit Wi-Fi-Modell und 889 Euro inkl. MwSt. für das 64GB Wi-Fi + Cellular-Modell. Das 12,9“ iPad Pro ist in Silber, Space Grau und Gold verfügbar und beginnt bei 899 Euro inkl. MwSt. für das 64GB Wi-Fi-Modell und 1.059 Euro inkl. MwSt. für das 64GB Wi-Fi + Cellular-Modell.

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