iPhone und iPad – kleine Tastatur aktivieren und auch wieder deaktivieren

iPhone und iPad – kleine Tastatur aktivieren und auch wieder deaktivieren – Apple hat mit iOS 13 eine neue Funktion eingeführt. Die Tastatur kann man auf dem iPad verkleinern und sie damit leichter mit einer Hand bedienen. Apple nennt dieses Feature „schwebende Tastatur„, weil man diese auch auf dem Bildschirm frei anordnen kann. Apple schreibt dazu selbst:

Mit iPadOS kannst du die schwebende Tastatur deines iPad verkleinern, sodass du leichter mit einer Hand tippen kannst. Danach kannst du die Tastatur wieder auf ihre volle Größe zurücksetzen.

Da dieses Feature recht neu ist, sind nach wie vor Nutzer verwundert, wenn auf einmal die Tastatur kleiner ist und teilweise auch noch in zwei Teilen vorliegt. Oft wird dies gar nicht mit Absicht so eingestellt und viele Nutzer wissen dann gar nicht, wie man diese Form der Tastatur wieder abschaltet. In diesem Artikel wollen wir diese Fragen klären.

HINWEIS: Beim iPhone gibt es diese Form der Tastatur nicht. Man kann aber unter Einstellungen den Zoom verändern und damit die Größe der Tastatur einstellen

Tastatur beim iPad verkleinern

Wie meistens kann man auch die Größe der Tastatur beim iPad sehr einfach anpassen. Das hat allerdings den Nachteil, dass man dies teilweise auch durchführt, ohne es zu wollen. Nutzer wundern sich dann, warum die Tastatur auf einmal anders aussieht und kleiner ist. Generell kann man die Größe der Tasatur in jeder App ändern, die einen Tastatur nutzt.

Apple schreibt selbst dazu:

  1. Öffne eine App, die die iPadOS-Tastatur verwendet – z. B. Notizen oder Nachrichten.
  2. Verkleinere die Tastatur, indem du ihre Ränder mit zwei Fingern zusammendrückst.
  3. Lege den Finger auf die graue Linie, um die Tastatur auf deinem Bildschirm zu bewegen.

Größe und Anordnung der Tastatur wird dabei direkt gespeichert.

Tastatur beim iPad auf Original-Größe bringen

Um die Tastatur wieder größer zu machen und die normalen iPad Tastatur zu nutzen, kann man ebenfalls sehr einfach vorgehen:

  1. Lege zwei Finger auf die schwebende Tastatur.
  2. Spreize deine Finger auseinander, um die Tastatur wieder auf ihre voller Größe zu vergrößern.

Auch dies wird direkt gespeichert.

Video: Neue Funktionen unter iOS 13

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WhatsApp Chef bringt iPad App ins Spiel

WhatsApp Chef bringt iPad App ins Spiel – Auf dem Handy gibt es die App für WhatsApp schon lange und sie ist ein wesentlicher Teil des Erfolgs des Messengers. Man braucht allerdings immer eine Simkarte für die Nutzung und bei Tablets und dem iPad ist diese nicht immer verfügbar. Daher gibt es bisher noch keine separate App für iPad Modelle um WhatsApp zu nutzen und Verbraucher mussten sich daher bisher mit der Web-Version von WhatsApp zufrieden geben. Dabei werden die Daten des Handy über den Browser angezeigt (mehr dazu hier: WhatsApp auf dem iPad). Zukünftig könnte es auch für die iPads eine extra App geben, die diese Funktion übernimmt.

Macrumors zitiert man den WhatsApp-Chef Will Cathcart wie folgt:

Laut WhatsApp-Chef Will Cathcart könnte es in naher Zukunft eine WhatsApp-App für das iPad geben. In einem Interview mit The Verge sagte Cathcart, dass die Leute schon lange nach einer „iPad“-App fragen und dass das Unternehmen „es gerne tun würde“.

Obwohl Cathcart sich nicht auf ein Veröffentlichungsdatum für eine WhatsApp-iPad-App festgelegt hat, verfügt das Meta-eigene Unternehmen bereits über die zugrunde liegende Struktur für die Erstellung einer solchen. „Wir haben viel an der Technologie zur Unterstützung mehrerer Geräte gearbeitet“, sagte er. „Unsere Web- und unsere Desktop-Apps haben das jetzt. Wenn ich mehrere Geräte aktiviert habe, kann ich mein Telefon ausschalten oder meine Netzwerkverbindung verlieren und trotzdem Nachrichten auf meinem Desktop erhalten. Das wäre wirklich wichtig für eine Tablet-App Sie können die App auch dann verwenden, wenn Ihr Telefon nicht eingeschaltet ist. Die zugrunde liegende Technologie ist also vorhanden.“

Die Beschreibung lässt aber auch wieder vermuten, dass es sich nicht um eine eigenständiger WhatsApp Installation mit eigenem Account handelt. Stattdessen wird wohl auch diese App „nur“ die Verbindung mit dem Handy herstellen und diese Account dann einfach in der neuen App anzeigen. Man benötigt also weiter ein Handy mit WhatsApp Account dazu und kann auch weiterhin nicht allein auf dem Tablet WhatsApp nutzen.

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BOE bereitet sich auf größere iPad vor

BOE bereits sich auf größere iPad vor – Der Display-Hersteller BOE hat die Produktionskapazitäten umgestellt und bereitet sich darauf vor, größere OLED Display in großen Stückzahlen produzieren zu können. Hintergrund ist wahrscheinlich, dass man Apple als Kunden auch in diesem Bereich gewinnen möchte und so an lukrative Aufträge für die iPad Fertigung kommen will. Nach den Angaben der Quellen kann BOE mittlerweile OLED Displays mit einer Größe von bis zu 15 Zoll fertigen, das würde also auch dann ausreichen, wenn Apple die iPad Modelle größer als bisher aufstellt.

Bei TheElec schreibt man dazu:

BOE hat kürzlich das Layout von Teilen seiner B12-OLED-Panel-Fabrik so umgestellt, dass es neben Smartphones auch OLED-Panels für IT-Produkte und Autos herstellen kann, hat TheElec erfahren. Die Phase-3-Produktionslinie in B12 in Chongqing, China, wird in der Lage sein, OLED-Panels für Smartphones, IT und Automobile herzustellen. Phase 3 wurde ursprünglich für flexible OLED-Panels der 6. Generation (1500 x 1850 mm) für Smartphones wie Phase 1 und 2 entwickelt.

Die Planänderung deutet darauf hin, dass BOE wahrscheinlich anstrebt, OLED-Panels für Apples IT-Produkte zu liefern, von Tablets bis hin zu PCs.

BOE liefert bereits 6,1-Zoll-OLED-Panels für iPhones. Aber die Herstellung größerer OLED-Panels _ wie etwa 10 Zoll für iPads _ ist schwieriger, da organische Materialien auf einer größeren Oberfläche abgeschieden werden müssen. Der chinesische Display-Riese hat Phase 3 von B12 so konzipiert, dass er OLED-Panels mit einer Größe von bis zu 15 Zoll herstellen kann, teilten Quellen mit.

Apple versucht derzeit, mit verschiedenen Herstellern zusammenzuarbeiten, um eventuelle Probleme in den Lieferketten besser ausgleichen zu können. Dazu ist es für die Preisverhandlungen natürlich besser, wenn man auch andere Alternativen hat – ob dadurch die zukünftigen iPad aber billiger werden, ist eher fraglich.

Apple iPad: Lieferprobleme im Weihnachtsgeschäft befürchtet

Apple iPad: Lieferprobleme im Weihnachtsgeschäft befürchtet – Apple hat das 3. Quartal mit neuen Rekordzahlen abgeschlossen, aber in den kommenden Monaten könnten sich die Lieferprobleme vor allem bei den Chips zunehmen negativ auf das Geschäft auswirken. Apple geht sogar davon aus, dass man im 4. Quartal dieses Jahres weniger Verkäufer im iPad Bereich haben wird, weil man wohl die Nachfrage nicht komplett abdecken kann. Wer also in diesem Jahr ein Apple Tablet verschenken will, sollte frühzeitig bestellen um auch sicherzustellen, dass die Geräte dann rechtzeitig eintreffen werden. Aktuell sind die Leiferzeiten bei Apple insgesamt noch recht hoch und es sieht nicht so aus, als würde sich das zum Ende des Jahres verbessern, wie man es normalerweise gewohnt ist.

Bei CBNC zitiert man das Unternehmen wie folgt:

Luca Maestri, CFO von Apple, sagte in einem Telefongespräch mit Analysten, dass die iPad-Verkäufe im Dezember-Quartal aufgrund von Lieferengpässen gegenüber dem Vorjahr zurückgehen würden, während andere Produktkategorien wachsen würden. „Wir haben also ungefähr einen Monat des Quartals abgeschlossen. Die Produktionsstörungen im Zusammenhang mit Covid haben sich stark verbessert. Die Chipknappheit hält an“, sagte Cook. Cook sagte, dass die Lieferprobleme bei Chips auf „Legacy Nodes“ oder älteren Chips statt bei den technologisch fortschrittlichen Prozessoren im Herzen von Apples Geräten lagen.

Leider hat Apple bisher noch keine Aussagen gemacht, wie die Entwicklung bei den iPhone Modellen und den Lieferzeiten weiter gehen wird. Der Hinweis, dass die neueren Prozessoren nicht so betroffen sind, könnte aber darauf hindeuten, dass man aktuell bei der iPhone 13 Serie noch keine größeren Lieferprobleme sieht. Eventuell werden auch Kapazitäten von der iPad Produktion hin zu den iPhone Modellen umgestellt.

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iPad Air: OLED Display wohl vorerst keine Option für Apple

iPad Air: OLED Display wohl vorerst keine Option für Apple – Laut Apple Analyst Ming-Chi Kuo hatte das Unternehmen geplant, im nächsten Jahr die iPad Air Modelle mit neuen OLED Display auszustatten und so die Modelle technisch auf den neusten Stand zu bringen. Von diesen Plänen hat das Unternehmen aber wohl Abstand genommen, es gibt sowohl Bedenken hinsichtlich der Qualität der Display als auch der Kosten – ein OLED Display in dieser Größe könnte den Preis der iPad Air deutlich erhöhen. Daher arbeitet das Unternehmen wohl auch im nächsten Jahr mit den bekannten LCD Displays.

Bei Macrumors heißt es dazu:

Im März berichtete Kuo, dass Apple für nächstes Jahr ein ‌iPad Air‌ mit OLED-Display in der Pipeline habe. Heute hat Kuo seine Vorhersage revidiert und erklärt, dass dies nicht der Fall sein wird, da Apple diese Pläne aufgrund von Kosten und Leistung, die nicht den Erwartungen des Unternehmens entsprechen, abgesagt hat.

Kuo hatte zuvor erklärt, dass das 11-Zoll-iPad Pro nächstes Jahr ein Mini-LED-Display erhalten würde, und Kuo verdoppelte diese Behauptung heute, indem es sagte, dass es der „Schwerpunkt [der] iPad-Linie im Jahr 2022“ sein wird. Derzeit enthält nur das 12,9-Zoll-iPad Pro die neuere Mini-LED-Technologie. Ein Grund, warum Kuo angibt, dass Apple sein OLED-„iPad Air“ abgesagt hat, ist, dass dies möglicherweise den Verkauf des bevorstehenden 11-Zoll-iPad Pro mit einem Mini-LED-Display beeinträchtigt hat.

Während Apple plant, bei einem LCD-Display für das „iPad Air“ zu bleiben, sagt Kuo, dass das Unternehmen weiterhin an neueren Display-Technologien für die „iPad“-Linie forscht und entwickelt. Ein Bericht von letzter Woche deutete darauf hin, dass Apple und Samsung ihre gemeinsamen Pläne zur Entwicklung eines OLED-Displays für ein bevorstehendes aktualisiertes 10,9-Zoll-iPad Air aufgegeben hatten.

Der Hinweis auf eine mögliche Konkurrenz zu den iPad pro Modellen ist natürlich auch nicht von der Hand zu weisen. Apple will natürlich verhindern, dass sich die eigenen Produkte untereinander kannibalisieren.

BILD: iPad Pro 2021

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Apple iPad Mini 6 – Home-Taste soll verschwinden

Apple iPad Mini 6 – Home-Taste soll verschwinden – Bei MacRumors hat man die aktuellen Leaks rund um das kommende iPad mini zusammengefasst und die größte Neuerung bei den Modellen dürfte wohl sein, dass die Home-Taste verschwindet. Stattdessen setzt das Unternehmen auf den bekannten Touch-ID-Power-Button.

Bei MacRumors schreibt man zur Technik:

Das ‌iPad mini‌ 6 wird die Home-Taste weglassen und ein Design annehmen, das dem des iPad Air ähnelt, mit einem größeren Edge-to-Edge-Display mit abgespeckten Rändern, das etwa 8,3 bis 9 Zoll misst. Ohne Home-Taste soll das ‌iPad mini‌ 6 den gleichen Touch-ID-Power-Button wie das ‌iPad Air‌ bekommen, aber es ist noch nicht klar, ob es einen USB-C-Anschluss bekommt oder weiterhin Lightning verwendet. Es könnte auch einen Smart Connector für die Verwendung mit Zubehör wie dem Magic Keyboard enthalten. Basierend auf einem im August durchgesickerten Mockup eines Gehäuseherstellers könnte das ‌iPad mini‌ 6 Lautstärketasten an der Oberseite des Tablets und nicht an der rechten Seite haben, was eine große Designänderung wäre.

Bei der Technik wird das Apple iPad mini 6 wohl auf den A14 Chipsatz setzen, der bereits aus dem iPhone 12 bekannt ist. Damit bekommen die Modelle auch einen deutlicher Power-Schub – mit der neuen A15 Generation, die in wenigen Tagen vorgestellt wird, werden sie aber wohl nicht mehr mithalten können.

Apple iPad Mini soll zukünftig ein Mini-LED Display bekommen

Die neuste Generation der iPad Mini Modellen soll einige signifikante Veränderungen im Vergleich zu den bisherigen Modellen bekommen. Unter anderem sollen die Rändern kleiner ausfallen, der Home Buttons soll ins Display wandern und es gibt wohl einen USB Port für den Anschluss. Dazu wird Apple beim Display zukünftig nicht mehr auf LCD setzen, sondern auf ein Mini-LED Display.

Bei MacRumors zitiert man den Bericht wie folgt:

BLU-Hersteller Radiant startet Auslieferungen für Apple-Geräte mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung im 3Q21
Radiant Optoelectronics wird die Auslieferung seiner Hintergrundbeleuchtungseinheiten für die kommenden Mini-MacBook Pro und iPad mini mit LED-Hintergrundbeleuchtung im Laufe des dritten Quartals starten, wobei die Auslieferungen laut Branchenquellen im vierten Quartal mengenmäßig ansteigen werden.

Mini-LED Display sollen sowohl bei der Helligkeit als auch beim Kontrast bessere Werte als die bisherigen LCD Display liefern und dennoch in der Herstellung relativ günstig sein. Einige Experten waren bereits davon ausgegangen, dass Apple diese Technik bereits 2020 einsetzt, das hat sich aber nicht bestätigt. Das neue iPad mini könnte noch im zweiten Halbjahr 2021 erscheinen und dann diese Display-Technik auch bei den Mini Modellen einführen.

iPhone oder iPad startet unerwartet neu – so kann man sich helfen?

Phone oder iPad startet unerwartet neu – so kann man sich helfen? Apple Nutzer haben in einigen Fällen mit dem Problem zu kämpfen, dass die Modelle sich einfach und unerwartet selbst abschalten und neu starten. Das kommt relativ selten vor, aber es passiert und ist dann meistens recht ärgerlich, oft sind die Geräte dann auch in Bootloops gefangen und strten regelmäßig neu. So schreibt ein iPhone-Nutzer im Apple Supportforum:

Guten Tag,

mein iPhone XS Max startet seit heute alle 30 Minuten neu. Der CrashReporter Key ist: afe1591b480a3f1abb0f1634d08e7ba336f8256f – Vielleicht kann mir jemand dabei helfen.

Wenn dies häufiger der Fall ist, sollte am prüfen, ob es Fehler gibt und warum dieses Verhalten gezeigt wird, denn normalerweise laufen iPhone und iPad eher stabil. In diesem Artikel wollen wir zeigen, was man tun kann um Neustarts zu minimieren.

Neustart erzwingen

Bei Problemen mit dem Booten kann es helfen, das Gerät selbst neu zu starten und so einen sauberen Neustart zu erzwingen. Das geht recht einfach und es werden keine Daten gelöscht: Apple schreibt dazu in den FAQ:

  1. Drücke die Lautstärketaste „Lauter“ und lass sie schnell wieder los.
  2. Drücke die Lautstärketaste „Leiser“ und lass sie schnell wieder los.
  3. Drücke die Seitentaste und halte sie gedrückt.
  4. Lass die Taste los, wenn das Apple-Logo erscheint.

Neuste iOS Version aktualisieren

Oft hängen diese Problem mit Updates und fehlerhaften Versionen zusammen. In dem Fall sollte man prüfen, ob eine neue Version ohne Fehler vorhanden ist und diese aktualisieren.

iPhone/iPad drahtlos aktualisieren

  1. Zunächst schließt man das Gerät an eine Stromquelle an.
  2. Danach verbindet man es über WLAN mit dem Internet.
  3. Anschließend das „Einstellungen“-Menü öffnen und über „Allgemein“ zu „Softwareaktualisierung“ navigieren.
  4. Nun auf „Laden und installieren“ klicken, um das Update durchzuführen erneut auf „Installieren“ tippen. Alternativ kann man auch auf „Später“, „Später erinnern“ oder „Heute Abend aktualisieren“ drücken.
  5. Abschließend den persönlichen Code eingeben und das Update wird durchgeführt.

Gegebenenfalls wird man in einer Meldung dazu aufgefordert Apps vorübergehend zu entfernen, da iOS für das Update mehr Speicherplatz benötigt. iOS wird die entfernten Apps später wieder neu installieren.

iPhone/iPad mit iTunes aktualisieren

Man kann das Update auch manuell mithilfe eines Computers durchführen.

  1. Zu Beginn den Computer starten und die neueste Version von iTunes installieren.
  2. Daraufhin das iPhone/iPad mit dem PC verbinden.
  3. Danach „iTunes“ öffnen und das entsprechende Gerät anklicken.
  4. Anschließend in der linken Menüleiste unter der Rubrik Einstellungen auf „Übersicht“ tippen.
  5. In dem Fenster, rechts daneben, nun auf die Option „Nach Update suchen“ drücken.
  6. Nachfolgend auf „Laden und aktualisieren“ klicken.
  7. Abschließend den persönlichen Code eingeben und das iOS-Gerät wird aktualisiert.

Aktualisierung nicht möglich – was tun?

Sollte eine Aktualisierung nicht möglich sein, so empfiehlt Apple das man vorher die Mitteilungen für Apps auf dem Gerät ausschaltet. Die Einstellung muss für jede App manuell wie folgt geändert werden.

  1. Zunächst das „Einstellungen“-Menü öffnen.
  2. Nachfolgend auf „Mitteilungen“ klicken.
  3. Es folgt eine Auflistung der Apps, nun nach und nach alle anklicken und jeweils die Option „Mitteilungen erlauben“ per Schieberegler (nach links) deaktivieren.
  4. Anschließend das Gerät – siehe obige Anleitung – auf iOS 11.2 aktualisieren.
  5. Nach der Aktualisierung die Benachrichtigungen wieder erlauben, indem man die Funktion „Mitteilungen erlauben“ per Schieberegler (nach rechts) wieder aktiviert.

Wenn nach der Aktualisierung weiterhin Probleme auftauchen, so kommt man nicht umhin den Apple-Support zu kontaktieren.

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Apple: iPad weiterhin unangefochten vorn im Tablet-Markt

Apple: iPad weiterhin unangefochten vorn im Tablet-Markt – Apple musste bei den Smartphones mittlerweile den zweiten Platz bei den Verkaufszahlen an Xiaomi abgeben, bei den Tablets ist die Welt aber noch in Ordnung. Nach den Zahlen von IDC konnte das Unternehmen die Verkaufszahlen im zweiten Quartal 2021 leicht steigern und liegt damit weiter mit deutlichem Abstand vorn bei den Absatzzahlen im Tabletbereich. Apple verkaufte im zweiten Quartal 12,9 Millionen Tablet über alle Modelle und konnte damit so viele Modelle absetze wie Samsung (Platz 2) und Lenovo (Platz 3) zusammen. Der Marktanteil liegt weiter bei um die 32 Prozent, fast jedes dritte Tablet auf dem Markt ist damit ein iPad. Allerdings ist der Marktanteil im Vergleich zum gleichen Zeitraum aus dem Vorjahr leicht gesunken, weil der Markt stärker gewachsen ist als die Absatzzahlen von Apple.

Mit dem Chromebook gibt es mittlerweile starke Konkurrenz. Die Android Geräte scheinen vor allem im Bildungsbereich gut anzukommen, Apple hat da weiter Probleme, weil die Preise der eigenen Geräte immer noch recht hoch sind.

„Die Chancen auf dem Bildungsmarkt sind sowohl für Tablets als auch für Chromebooks immer noch reichlich. Online-Lernen hat schnell an Bedeutung gewonnen und die digitale Revolution im Lernbereich vorangetrieben“, sagte Anuroopa Nataraj, Senior Research Analyst bei IDCs Mobility and Consumer Device Trackers. „Obwohl es weltweit keine einzige Lösung gibt, nutzen viele Schwellenländer weiterhin Android-Tablets, während Schulen in einigen Industrieländern wie den USA und Kanada mehr auf Chromebooks setzen. Allerdings gab es in letzter Zeit auch einen Aufstand bei Chromebooks in Teilen Europas sowie in einigen asiatischen Ländern, da sich Schulen für den Plattformwechsel öffnen.“

Die Zahlen der iPad Verkäufe im Detail

Die neueren iPad Modelle setzen mittlerweile auch auf 5G Verbindungen. Daher kann es sich lohnen, passende Tablet Tarife mit 5G zu nutzen, viel Datenvolumen bis hin zu Tarifen, mit denen man Datenvolumen unbegrenzt nutzen kann, sollte bei einer mobilen Nutzung ohnehin vorhanden sein. Die neue Technik könnte auch ein Grund für die nach wie vor starken Verkaufszahlen sein, denn viele Nutzer wechseln dann auf die 5G Geräte.

Neues iPad pro – der M1 Prozessor bringt 50 Prozent mehr Leistung

Neues iPad pro – der M1 Prozessor bringt 50 Prozent mehr Leistung – Apple hat in der neusten Generation der iPad pro Modelle zum ersten Mal den Mi Prozessor verbaut, der auch in den Macbook zum Einsatz kommt und nach den ersten Leistungstests hat sich dieser Schritt wirklich gelohnt. Bei Geekbench erreicht die neuen Tablets Leistungswerte, die mehr als 50 Prozent über den Werten der Generation aus dem Vorjahr liegen. Die iPad pro haben also einen wirklichen Leistungsboos bekommen.

Bei MacRumors schreibt man dazu im Original:

Basierend auf fünf legitimen Geekbench 5-Ergebnissen (hier das fünfte) für das 12,9-Zoll-iPad Pro der fünften Generation mit dem M1-Chip weist das Gerät durchschnittliche Single-Core- und Multi-Core-Werte von 1.718 bzw. 7.284 auf. Im Vergleich dazu weist das 12,9-Zoll-iPad Pro der vierten Generation mit dem A12Z-Chip durchschnittliche Single-Core- und Multi-Core-Werte von 1.121 bzw. 4.656 auf, was bedeutet, dass das M1 iPad Pro rund 56% schneller ist.

Es ist erwähnenswert, dass das 12,9-Zoll-iPad Pro der dritten Generation mit dem A12X-Chip einen höheren durchschnittlichen Multi-Core-Wert von 4.809 aufweist, was wahrscheinlich auf statistische Abweichungen zurückzuführen ist. Dies führt jedoch immer noch dazu, dass das M1 iPad Pro 51% schneller ist Laut Apples Marketing-Behauptung ist das M1 iPad Pro bis zu 50% schneller als die vorherige Generation.

Tatsächlich scheinen die neuen iPad pro sogar schneller als MacBooks mit Intel Core i9 Chips zu sein, Apple hat hier also wirklich wert auf die Performance der Modelle gelegt.

Die Geekbench Daten im Detail

Offiziell im Handel sollen die Modelle ab dem 21. Mai erhältlich sein. Dann wird sich zeigen, ob diese Werte auch im praktischen Einsatz bestätigt werden oder ob es nur Testmodelle waren. Es spricht aber viel dafür, dass die iPad pro 2021 auch in der Praxis richtig viel Leistung bieten werden.

Apple erklärt die App-Tracking Transparenz bei iPhone und iPad

Apple erklärt die App-Tracking Transparenz bei iPhone und iPad – Apple hat mit iOS 14.5 auch die neue Funktion zur App-Tracking Transparenz aktiviert und damit für eine ganze Reihe von Beschwerden und auch Klagen gesorgt, weil kurz gesagt sich Apple Apps nicht daran halten müssen, die anderen Mitbewerber aber schon. In einem neuen Support-Dokument klärt Apple nun zu dieser neuen Funktion auf.

Das Unternehmen schreibt generell dazu:

Ab iOS 14.5, iPadOS 14.5 und tvOS 14.5 müssen Apps eine Erlaubnis einholen, bevor sie deine Aktivitäten übergreifend über Apps und Websites anderer Unternehmen verfolgen. Tracking findet statt, wenn von einer App gesammelte Informationen, die dich oder dein Gerät identifizieren, mit Informationen verknüpft werden, die dich oder dein Gerät identifizieren und die in Apps, auf Websites und an anderen Orten gesammelt wurden, die Drittanbietern gehören, um dir personalisierte Werbung zu zeigen, die Effektivität von Werbung zu messen oder wenn die gesammelten Informationen mit Datenbrokern geteilt werden.

Die neue Option ist standardmäßig mittlerweile aktiv, kann aber in den Einstellung auch wieder abgeschaltet und auch wieder neu aktiviert werden. Die iPhone und iPad Modelle (und auch Apple TV) bieten dazu eine neue Funktion unter „Einstellungen“ > „Datenschutz“ > „Tracking“. Auf diese Weise kann man die Nachfragen von Apps abschalten oder auch wieder aktivieren.

Mittlerweile haben aber auch bereits einige Nutzer berichtet, dass sich diese Funktion nicht abschalten lässt. Dann ist die App-Tracking Abfrage immer aktiv und kann nicht deaktiviert werden. Das kann nach Angaben von Apple bespielsweise in folgenden Fällen eintreten:

  • Für Benutzer mit Kinderaccounts oder unter 18 Jahren nach Geburtsjahr, die sich mit ihrer Apple‑ID* angemeldet haben
  • Wenn deine Apple‑ID von einer Bildungseinrichtung verwaltet wird oder ein Konfigurationsprofil verwendet, dass das Tracking einschränkt
  • Wenn deine Apple‑ID in den letzten drei Tagen erstellt wurde

In diesem Fall ist die App-Tracking Nachfragen also immer aktiv und lässt sich auch nicht abschalten. Das ist dann auch kein Bug, sondern von Apple direkt zu konzipiert.

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