iPhone 13 Serie offiziell vorgestellt – kleinere Notch und 120Hz Display

iPhone 13 Serie offiziell vorgestellt – kleinere Notch und 120Hz DisplayApple hat die neuste iPhone Generation vorgestellt und wie erwartet bietet das Unternehmen auch weiterhin 4 Modelle an. Neben dem normalen iPhone 13 gibt es auch das iPhone 13 mini, das iphone 13 pro und das iPhone 13 pro max. Beim Design wurde dabei recht wenig geändert, die neuen Modelle setzen auf das kantige Aussehen der Smartphones aus dem letzten Jahr. Die Notch wurde allerdings kleiner gemacht und lässt nun links und rechts mehr Platz für das Display. Dazu wurde bei den kleineren Modellen die Anordnung der Objektive verändert, diese sind nun diagonal untergebracht. Technisch gibt es vor allem mehr Leistung und weniger Akku-Verbrauch.

Das Unternehmen schreibt selbst zu den iPhone 13 pro Modellen:

„Unsere Kund:innen verlassen sich jeden Tag auf ihr iPhone. Darum haben wir iPhone 13 und iPhone 13 mini noch leistungsstärker gemacht, mit noch mehr tollen Funktionen, die Spaß machen“, sagt Greg Joswiak, Senior Vice President of Worldwide Marketing bei Apple. „Beide Modelle kommen in einem wunderschönen Design, branchenführender Leistung und fortschrittlichen Kamerasystemen mit beeindruckenden rechenbasierten Fot„iPhone 13 Pro und iPhone 13 Pro Max sind unsere bisher professionellsten Modelle. Mit den größten Verbesserungen beim Kamerasystem, der längsten Batterielaufzeit, die es je bei einem iPhone gab, und der schnellsten Performance bei einem Smartphone setzen sie einen neuen Standard für das iPhone und sorgen für unglaubliche Erlebnisse, die nie zuvor möglich waren“, sagt Greg Joswiak, Senior Vice President of Worldwide Marketing bei Apple. „Das neue Pro-Kamera-System ermöglicht noch mehr Optionen für professionelles Fotografieren wie verbessertes Zoomen mit dem Teleobjektiv, Makrofotos, Fotografische Stile, Kinomodus sowie ProRes und Dolby Vision Video. Das Super Retina XDR Display mit ProMotion ist das beste Display, das wir je hatten. Es reagiert intelligent auf den Bildschirminhalt und liefert fantastische Grafikleistung für ein perfektes Seherlebnis.“

iPhone 13 pro – klassische Farben und 3 Objektive

Beim Display setzt Apple zum ersten Mal auf die ProMotion Technik. Die iPhone 13 pro Modelle unterstützen daher 120Hz beim Display und die Hz-Rate kann dynamisch angepasst werden um Energie zu sparen. Die kleineren Modelle haben diese Technik bisher noch nicht.

Für die Power sorgt der neue A15 Bionic Chip, der im Vergleich zur Konkurrenz 50 Prozent mehr Leistung bringen soll. Weitere Leistungsdaten nannte das Unternehmen nicht, die ersten Leistungstests werden daher wirklich interessant werden. Dazu gibt es auch Unterschiede zwischen den Modelle. Die iPhone 13 pro Modelle haben eine GPU mit 5 Kernen, die normalen iPhone 13 Smartphones nur einen 4-Kern GPU. Bleibt abzuwarten, wie sich dieser Unterschied in der Praxis auswirkt.

Die Kamera wurde in vielen Bereichen neu entwickelt. Die neue Weitwinkelkamera mit 1,7 µm Pixeln hat den größten Sensor, den es je in einem iPhone Zwei-Kamera-System gab, und kann 47 Prozent mehr Licht sammeln und sorgt so für weniger Bildrauschen und mehr Helligkeit. Die optische Bild­stabilisierung mit Sensorverschiebung, die es seit dem iPhone 12 Pro Max und bei keinem anderen Smartphone sonst gibt, ist jetzt auch ein Feature der Weitwinkelkamera – sogar beim kompakteren iPhone 13 mini. Bei den iPhone 13 pro Modellen sind es weiterhin 3 Objektive und auch diese wurden neu entwickelt. Die neue Weitwinkelkamera hat mit 1,9 µm Pixeln einen größeren Sensor. Der bisher größte Sensor auf einem iPhone reduziert das Bildrauschen, verkürzt die Belichtungszeiten bei allen Lichtverhältnissen und liefert noch detailliertere Fotos. Zusammen mit der größeren ƒ/1.5 Blende sorgt die Weitwinkelkamera auf iPhone 13 Pro und iPhone 13 Pro Max für eine deutlich bessere Leistung bei wenig Licht – bis zu 2,2-mal im Vergleich zum iPhone 12 Pro und fast 1,5-mal im Vergleich zum iPhone 12 Pro Max. Beide Modelle haben optische Bild­stabilisierung (OIS) mit Sensorverschiebung – ein Feature, das es nur auf dem iPhone gibt. Dieses stabilisiert den Sensor anstelle des Objektivs und sorgt so auch bei unruhiger Kameraführung für scharfe Bilder und ruckelfreie Videoaufnahmen.

Der interne Speicher wurde bei allen iPhone 13 Varianten erhöht. Die Modelle haben jetzt immer mindestens 128GB internen Speicher (im Vorjahr waren es noch 64GB gewesen) und es sind maximal 1TB Speicher möglich, der Preis steigt dann natürlich an.

Die Preise beginnen für das iPhone 13 ab 37,45 Euro inkl. MwSt. pro Monat bei einer Laufzeit von 24 Monaten oder 899 Euro inkl. MwSt. vor Inzahlungnahme eines anderen Geräts und oder man nimmt das iPhone 13 mini für 33,29 Euro inkl. MwSt. pro Monat bei einer Laufzeit von 24 Monaten oder 799 Euro inkl. MwSt. vor Inzahlungnahme eines anderen Geräts. Die iPhone 13 pro Modelle sind teurer. Man zahlt für das iPhone 13 Pro 47,87 Euro inkl. MwSt. pro Monat bei einer Laufzeit von 24 Monaten oder 1.149 Euro inkl. MwSt. vor Inzahlungnahme eines anderen Geräts und für das iPhone 13 Pro Max 52,04 Euro inkl. MwSt. pro Monat bei einer Laufzeit von 24 Monaten oder 1.249 Euro inkl. MwSt.

Apple iPhone – 2022 soll es keine Mini-Version mehr geben

Apple iPhone – 2022 soll es keine Mini-Version mehr geben – Die iPhone Mini Modellen haben eher enttäuschend Verkaufszahlen und daher gab es bereits für dieses Jahr Gerüchte, dass Apple auf ein iPhone 13 mini verzichtet. Mittlerweile scheint aber klar, dass es wohl erst im kommenden Jahr soweit sein wird. In 2022 setzt Apple also nicht mehr auf ein iPhone Mini, sondern wird stattdessen eine weitere große Version mit 6,7 Zoll auf den Markt bringen.

Bei Nikkei Asia schreibt man dazu:

Nächstes Jahr wird das iPhone Mini durch eine neue Version des 6,7 Zoll großen iPhone Pro Max ersetzt. Dies bedeutet, dass die Anzahl der Premium-iPhone-Modelle, die in der zweiten Hälfte des Jahres 2022 auf den Markt kommen, nach mehreren Quellen konstant bei vier bleiben wird – zwei 6,1-Zoll-Handys und zwei 6,7-Zoll-Handys.

„Es ist so ziemlich entschieden, dass es nächstes Jahr keinen Mini geben wird, sondern eine relativ kostengünstige Version des größten iPhone Pro Max. Die Designs für die detaillierten Spezifikationen für die vier neuen Modelle im nächsten Jahr jedoch.“ sind noch nicht eingesperrt“, sagte einer der Personen mit direktem Wissen über die Angelegenheit gegenüber Nikkei Asia.

Für die iPhone 13 Reihe bleibt daher das iPhone 13 mini wohl erhalten, im nächsten Jahr beim iPhone 14 wird Apple aber einen neuen Weg gehen und auf eine Mini-Variante der Modelle verzichten.

UPDATE: Apple iPhone 13 mini – neue Zweifel an der kleine Version

Nach wie vor scheinen sich die Experten nicht einig oder sicher, ob es in diesem Jahr wieder ein iPhone 13 mini geben wird. Die kleinste Version des iPhone 12 überzeugt nicht unbedingt mit den besten Verkaufszahlen und daher gehen einige Leaker davon aus, dass Apple möglicherweise das Mini weg lassen wird. Hintergrund für die Zweifel sind aktuelle Leaks, die sich oft auf das iPhone 13 pro beziehen oder auf die anderen Modelle, für das iPhone 13 mini sind die Leaks dagegen eher selten. Aktuell wurden auch Akku Kapazitäten für diese Modelle veröffentlicht, wie zuverlässig dies aber ist, bleibt offen. Dennoch sollte man wohl vorerst davon ausgehen, dass Apple 4 Modelle der iPhone 13 Serie veröffentlichen wird und das iPhone 13 mini ein Teil davon sein wird.

UPDATE: Bei den Leaks sind in der Regel nach wie vor auch die Angaben für ein iPhone 13 mini mit dabei. Neue Details gehen beispielsweise von einer Größe von 5,4 Zoll und einer Akku-Kapazität von 2406mAh aus. Das deutet darauf hin, dass es das iPhone 13 mini doch geben wird.

Apple iPhone 13 mini – Kamera-Update auch für das günstigste Modell

Auf Weibo gab es in dieser Woche einen interessanten Leak, der angeblich bereits einen iPhone 13 mini Prototyp im Original zeigt. Sollte sich dies tatsächlich bestätigen, scheint Apple in diesem Jahr wieder einige Änderungen am Design zu planen, denn das blaue Modelle aus dem Leak zeigt einige Differenzen im Vergleich zu den aktuellen Smartphones der iPhone 12 Serie. Zum einen wurden die Kamera-Objektive vergrößert und haben dabei einen Durchmesser erreicht, der es notwendig machte, die Anordnung zu verändern. Apple setzt daher auf eine diagonale Anordnung der Linsen. Dazu scheint auch das Finish des iPhone 13 mini verändert worden zu sein und wirkt mittlerweile eher matt.

Bei Forbes schreibt man dazu im Original:

Erstens sehen die übergroßen Kameras überraschend gut aus. Apple hat die Module von einem horizontalen auf ein diagonales Layout umgestellt, und der Grund dafür ist jetzt klar: Die Kameras sind so groß, dass sie mit der vorherigen Anordnung extrem beengt wären. Kombinieren Sie diese aktualisierte Hardware mit früheren Enthüllungen, dass Apple neben dem Porträtmodus-Video auch eine bahnbrechende neue Form der optischen Bildstabilisierung einführen wird. Dies könnte das größte iPhone-Kamera-Upgrade seit Jahren sein.

Zweitens scheint Apple eine auffällige Änderung am iPhone 13-Finish vorzunehmen. Die Rückseite des Prototyps ist nicht nur stärker gefrostet, sondern scheint auch deutlich strukturierter zu sein als sein Vorgänger und jedes frühere iPhone. Es kommt immer seltener vor, dass iPhone-Besitzer ihre Geräte ohne Hülle verwenden. Für diejenigen, die dies tun, wäre dies jedoch eine enorme Verbesserung.

Allerdings sollte man diese Neuerungen mit etwas Vorsicht betrachten. Es ist unklar, ob es sich bei diesem Leak wirklich um einen echten Prototypen handelt (was eher die Ausnahme wäre) und dazu gibt es in der Regel viele Prototypen bei denen getestet wird, was eventuell möglich ist. Ob diese Änderungen also auch wirklich im iPhone 13 zu finden sein werden, muss sich erst noch zeigen, Apple scheint aber zumindest darüber nachzudenken,

Phone 13 – kommt der M1 Prozessor auch für die Smartphones?

Apple hat gerade erst die neuen iPad pro Reihe vorgestellt und bietet damit die ersten iPad mit dem neuen M1 Prozessor an. Daher gibt es nun die ersten Spekulationen, ob Apple diesen SoC auch für die kommenden iPhone Modelle einsetzen wird – eventuell auch nur für die iPhone 13 pro Modelle.

Bei Screenrant schreibt man dazu im Original:

Wenn das nächste iPhone angekündigt wird, wird es mit ziemlicher Sicherheit einen leistungsstärkeren SoC als das A14 des iPhone 12 aus dem letzten Jahr haben. Das iPad Air 4 enthielt denselben Chip, während das neueste iPad Pro den Sprung vom A12Z des Jahres 2020 schaffte Modell für denselben M1-Chip, der die neuesten Mac-Computer mit Strom versorgt. Dies war eine kleine Überraschung, da die meisten einen A14X oder A14Z erwarteten, dem Muster, dem Apple mit dem iPad Pro gefolgt war. Das neue iPhone wäre das erste, das den neuesten Chip der A-Serie erhält. Das iPad Pro würde eine schnellere Version desselben Chips mit mehr Kernen erhalten, die mit einem „X“ oder „Z“ am Namen des Basischips gekennzeichnet ist. Die jüngste Änderung könnte darauf hindeuten, dass jedes neue Gerät einen M1 oder eine Variation dieses Chips haben könnte.

Apple selbst hat dazu noch nichts gesagt und es ist auch eher unwahrscheinlich, dass das Unternehmen bereits die Produktionskapazitäten hat um die vielen Millionen neuen iPhone Modelle mit diesem Prozessor auszurüsten. Aber vielleicht überrascht uns Apple ja in diesem Bereich.

iPhone 13 – so klein wird die neue Notch

Die iPhone 13 Serie in diesem Jahr wird auch wieder auf eine Aussparung am oberen Bildschirmrand setzen und damit das bekannte Design aus den vergangenen Jahren fortführen. Die Abmessungen der Notch sollen aber kleiner werden, die Notch wird also etwas weniger Platz auf dem Display beanspruchen. Bei 91mobiles hat man die geleakten Dimensionen bereit in ein Modell gepackt und es mit dem iPhone 12 vergleichen – so sieht man jetzt bereits, wie groß bzw. klein der Unterschied ausfallen wird.

UPDATE: Es gibt auf Twitter nochmal weitere Vergleichsweisbilder, allerdings sind es auch hier wohl nur nachgebaute Hüllen der neuen Modellen und noch keine echten Modellteile. Dennoch sieht man bereits schon den Unterschied in der Aussparung.

iPhone 13 – neue LTPO Display spart richtig Energie

Apple wird in diesem Jahr wohl wieder auf LTPO Display setzen und damit sowohl Bildwiederholungsraten von 120Hz als auch längere Akkulaufzeiten anbieten können. Die neue Technik soll 15 bis 20 Prozent weniger Energie verbrauchen und damit werden bei den neuen iPhone 13 Modellen entweder kleinere Akkus möglich (und damit mehr Platz für andere Technik) oder Apple setzt auf längere Laufzeiten. Die neuen Display bieten damit auch an anderer Stelle neue Möglichkeiten für die iPhone 13 Modelle.

Bei Digitimes schreibt man dazu:

Samsung Display und LG Display, die jetzt LTPS-OLED-Displays für iPhones anbieten, setzen die Kapazitätsumstellung auf LTPO-Displays auf ihren Apple-eigenen 6G-OLED-Leitungen fort. Die Umstellung wird voraussichtlich im ersten Halbjahr 2021 abgeschlossen sein Diese Produktionskapazität sinkt aufgrund des hinzugefügten Oxidschritts, wenn LTPS in LTPO umgewandelt wird.

Allerdings werden diese Display wohl nur in den Apple iPhone 13 pro Modellen zum Einsatz kommen. Ob auch die normalen iPhone 13 Modelle die LTPO Technik mit 120Hz bekommen, ist noch offen.

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