iPhone 2018 – Die Bezeichnung „plus“ wird möglicherweise entfallen

Nach wie vor ist weitgehend unklar, welche Bezeichnungen Apple für die neuen iPhone Modelle in 2018 wählen wird. Es gibt inzwischen aber Hinweise, dass es in diesem Jahr eine größere Änderungen bei der Bennennung geben soll. Konkret soll der Zusamtz „plus“ für die größeren Modelle weg fallen und durch eine Neuerung ersetzt werden.

Bei CultofMac schreibt man im Original dazu:

Apple’s marketing team has reportedly been considering whether or not to ditch the Plus suffix that has been used on larger display iPhones ever since the iPhone 6 Plus came out in 2014. Sources inside Apple told Bloomberg that Apple has altered the names of its new 2018 iPhones multiple times. The team is weighing the pros and cons of dropping the Plus naming scheme in favor of something different.

Leider wurde auch durch die neue Quelle kein Hinweis gegeben, durch was genau der aktuelle Zusatz ersetzt werden soll. Natürlich braucht das Unternehmen auch beim Namen eine Möglichkeit, zwischen den 2018er Modell-Versionen zu unterscheiden und daher wird es wohl einen neuen Zusatz geben. Wie genau dieser aussehen wird, muss sich aber erst noch heraus stellen und wird wohl spätestens beim Apple Event im September bekannt gegeben. Dann werden wir genau wissen, welche Namen die iPhone 2018 tragen werden.

iPhone 2018 – drei Modelle, LCD soll im Fokus stehen

Apple scheint beim den kommenden iPhone Modelle wohl umzuplanen und rechnet damit, dass vor allem die Modelle mit LCD* Display* besonders beliebt sein werden. Derzeit geht man davon aus, dass das Unternehmen beim iPhone 2018 auf drei Modelle setzt:

  • iPhone mit LCD* Display* und 6,1 Zoll Bildschirm (3GB RAM und 64|256GB Speicher)
  • iPhone mit OLED Display* und 5,85 Zoll Bildschirm (4GB RAM und 64|256|516GB Speicher)
  • iPhone mit OLED Display* und 6,5 Zoll Bildschirm (4GB RAM und 64|256|516GB Speicher)

Alle drei Modelle sollen dabei mit dem neuen Notch Design kommen. Dabei war man bisher davon ausgegangen, dass sich die Käufe etwa zur Hälfte auf die OLED Modelle und zur anderen Hälfte auf die LCD* Modelle aufteilen werden. Davon scheint Apple nun aber abzuweichen und man geht beim Unternehmen eher davon aus, dass die überwiegende Zahl der Verkäufe auf das LCD Modell entfallen wird – unter anderem auch, weil diese wohl billiger werden wird als die beiden anderen Modelle.Die LCD Displays allein sind etwa 60 Dollar billiger als die OLED Varianten und das schlägt sich natürlich auch im Endpreis der Modelle nieder.

Beim Wallstreetjournal schreibt man dazu im Original:

Apple expects LCD models to make up the majority of iPhone sales in its lineup to be released this fall, a greater proportion than analysts had anticipated, and plans to use the displays next year as well, said people involved in the Apple supply chain. The production planning suggests the transition to a newer type of screen called organic light-emitting diode, or OLED, is likely to be slower than many in the industry believed a year ago, when the iPhone maker was preparing its first OLED smartphone*. Analysts say demand was weaker than their initial forecasts for that phone, the iPhone X*, due mainly to its price tag, which starts at $999.

Aktuell kostet das teuerste LCD Modell bei Apple (das iPhone 8* plus) 909 Euro und ist damit fast 250 Euro billiger als die Variante mit OLED Display*. Diesen Unterschied kann man wahrscheinlich auch für die neueren Modelle erwarten und daher ist es durchaus plausibel anzunehmen, dass die Kunden zur preiswerteren Variante greifen werden, wenn diese vom Design her ähnlich ist.

iPhone 2018 – Apple gibt in iOS 12 Hinweise auf ein größeres Gerät

Es lohnt sich immer, die neusten Software Versionen genau zu untersuchen, denn oft finden sich darin verschiedene Hinweise auf neuen Technik und kommende Modelle. Das scheint auch bei iOS 12 wieder der Fall zu sein. Software-Ingenieur Guilherme Rambo hat darin zumindest neue Symbole entdeckt, die für das Payment genutzt werden und dort findet man unter anderem auch Symbole für ein kommende iPhone X Plus und ein iPad Pro 2018. Die Icon sehen im Vergleich zu aktuellen Symbol des iPhone X auch etwas anders aus. Das muss keinen realen Hintergrund haben, könnte aber auch auf Unterschiede beim Design zwischen dem aktuellen iPhone X und den kommenden iPhone Modellen in 2018 hindeuten.

Bei TheVerge schreibt man im Original dazu:

It’s long been rumored that Apple will release a larger “iPhone X Plus” model this fall, but we may have just gotten our best confirmation yet of the new device: a leaked icon found in Apple’s own firmware that seems to shows off the new phone. The image was discovered by notable Apple firmware reverse-engineer Guilherme Rambo, along with another leaked icon for the bezel-less iPad that first leaked through the latest iOS 12 beta earlier this week.

Auf Twitter heißt es dazu:

Bisher gab es schon verschiedene Hinweise, dass Apple in diesem Jahr an mehreren Modellen arbeitet und wohl auch das iPhone X in einer weiteren Version auf den Markt bringen wird. Das scheint sich nun durch iOS 12 und die Hinweise darin zu bestätigen: es wird also wohl neben dem iPhone X 2018 auch noch eine iPhone X 2018 plus Version geben, die etwas größer ist und möglicherweise auch technisch einige Änderungen aufweist.

iPhone 2018 – drei Modelle, LCD soll im Fokus stehen

Apple scheint beim den kommenden iPhone Modelle wohl umzuplanen und rechnet damit, dass vor allem die Modelle mit LCD Display* besonders beliebt sein werden. Derzeit geht man davon aus, dass das Unternehmen beim iPhone 2018 auf drei Modelle setzt:

  • iPhone mit LCD Display* und 5,7 bis 5,8 Zoll Bildschirm
  • iPhone mit OLED Display* und 6,0 bis 6,1 Zoll Bildschirm
  • iPhone mit OLED Display und 6,4 bis 6,5 Zoll Bildschirm

Alle drei Modelle sollen dabei mit dem neuen Notch Design kommen. Dabei war man bisher davon ausgegangen, dass sich die Käufe etwa zur Hälfte auf die OLED Modelle und zur anderen Hälfte auf die LCD Modelle aufteilen werden. Davon scheint Apple nun aber abzuweichen und man geht beim Unternehmen eher davon aus, dass die überwiegende Zahl der Verkäufe auf das LCD Modell entfallen wird – unter anderem auch, weil diese wohl billiger werden wird als die beiden anderen Modelle.Die LCD Displays allein sind etwa 60 Dollar billiger als die OLED Varianten und das schlägt sich natürlich auch im Endpreis der Modelle nieder.

Beim Wallstreetjournal schreibt man dazu im Original:

Apple expects LCD models to make up the majority of iPhone sales in its lineup to be released this fall, a greater proportion than analysts had anticipated, and plans to use the displays next year as well, said people involved in the Apple supply chain. The production planning suggests the transition to a newer type of screen called organic light-emitting diode, or OLED, is likely to be slower than many in the industry believed a year ago, when the iPhone maker was preparing its first OLED smartphone*. Analysts say demand was weaker than their initial forecasts for that phone, the iPhone X*, due mainly to its price tag, which starts at $999.

Aktuell kostet das teuerste LCD Modell bei Apple (das iphone 8* plus) 909 Euro und ist damit fast 250 Euro billiger als die Variante mit OLED Display. Diesen Unterschied kann man wahrscheinlich auch für die neueren Modelle erwarten und daher ist es durchaus plausibel anzunehmen, dass die Kunden zur preiswerteren Variante greifen werden, wenn diese vom Design her ähnlich ist.

iPhone 2018 – A12 Prozessor kommt noch nicht mit 5nm Technik

Die neuen iPhone Modelle in diesem Jahr werden natürlich auch mit einer neuen Prozessorgeneration auf den Markt kommen und die Chipsätze werden wahrscheinlich unter der Bezeichnung A12 laufen. Der aktuelle A11 Prozessor von Apple wurde im 10 Nanometer Verfahren gefertigt und damit hat das Unternehmen etwa 4.3 Milliarden Schaltkreise auf der Grundfläche untergebracht. Für die nächste Generation wird Apple wohl auf eine noch höhere Dichte an Schaltkreisen setzen und die Prozessoren damit noch leistungsfähiger machen. Im Gespräch war sogar, die Fertigung auf ein 5 Nanometer Verfahren umzustellen, womit doppelt so viele Schaltkreise auf der gleichen Fläche möglich wären.

Mittlerweile sieht es aber eher so aus, als würde Apple wohl „nur“ auf ein 7 Nanometer Fertigungsverfahren setzen, denn die Produktion von 5nm Chips soll erst Ende 2019 starten – so zumindest sind die Aussagen von Apples Chiphersteller TSMC. Das würde auch bedeuten, dass die iPhone Modelle in 2019 noch mit 7nm Prozessoren ausgestattet sein werden.

Bei Appleinsider schreibt man im Original dazu:

Mass production of 5-nanometer chips won’t start until the end of 2019 or early 2020, according to C.C. Wei, the CEO of Apple processor manufacturer TSMC, quoted by DigiTimes. „Risk“ production will start in early 2019, but Apple would likely need mass production to begin by the summer for devices shipping that year.  Wei added that TSMC is expecting to invest $25 billion in 5-nanometer technology, but without offering a timeline.

Die Chips mit 7nm Fertigungsverfahren dürften auch deutlich schneller sein als die aktuellen Modelle. Samsung hat ebenfalls bereits angekündigt, das man die neuen Prozessoren im 7nm Verfahren fertigen wird, daher dürfte es bei der Leistung kein Problem sein, wenn auch Apple bei den aktuellen iPhone Modellen noch nicht mit 5nm Technik arbeitet.

Schnelleres Laden in 2018 als neues Feature

Apple hat 2017 das drahtlose Laden als Feature bei den neuen Modellen hinzu gefügt und es gibt Hinweise, dass das Unternehmen daran arbeitet, die Geschwindigkeit der Aufladung zu erhöhen. Damit können die kommenden Modelle deutlich schneller als bisher aufgeladen werden. Nach den aktuellen Gerüchten soll es dabei möglich werden, den Akku des iPhone in nur 30 Minuten auf 50 Prozent Kapazität zu laden und in einer Stunde soll die Aufladung bei 80 Prozent stehen. Das wäre deutlich schneller als bei den aktuellen Modellen – diese können zwar auch etwas schneller geladen werden, wenn man das richtige Netzteil verwendet, an diese Daten kommen sie aber nicht heran.

Im Original heißt es dazu:

The leak, spotted on social networking site Weibo this week, shows a redesigned power adaptor that offers 18 watts, charging an iPhone from 0 to 50 percent in half an hour and 80 percent in an hour. This would be a marked improvement over the current 5-watt power block that takes around two and a half hours to fully recharge an iPhone. While the iPhone 8*, 8 Plus and X that launched in September 2017 all support faster speeds, Apple does not include the more powerful plugs with the phones, requiring users to opt for third-party solutions to avoid spending hours waiting to charge.

Das neue Ladegerät soll dabei eine Leistung bis 18 Watt unterstützen und das wäre wesentlich mehr als bei den aktuellen Geräten. Allerdings ist unsicher, ob die Modelle in 2019 bereits von Haus aus mit diesem neuen Ladegerät kommen werden oder ob Apple die neue Technik nur gegen Aufpreis verfügbar machen wird. Bereits die aktuellen Modelle kann man schneller Laden – wenn man denn die Mehrkosten auf sich nimmt und ein Ladegerät kauft, dass die schnellere Ladegeschwindigkeit unterstützt. Durchaus denkbar, dass Apple diese Strategie auch 2018 fahren wird.

 

iPhone 2018 – Case-Hersteller verrät Design

Update: Der Hüllen-Hersteller Olixar hat eine Grafik veröffentlicht, das möglicherweise in Teilen Aufschluss über das Design der neuen Modelle gibt. Wenn das stimmt, wird es in diesem Jahr wohl tatsächlich drei Modelle mit Notch geben:


Apple scheint beim den kommenden iPhone Modelle wohl umzuplanen und rechnet damit, dass vor allem die Modelle mit LCD Display besonders beliebt sein werden. Derzeit geht man davon aus, dass das Unternehmen beim iPhone 2018 auf drei Modelle setzt:

  • iPhone mit LCD Display und 5,7 bis 5,8 Zoll Bildschirm
  • iPhone mit OLED Display und 6,0 bis 6,1 Zoll Bildschirm
  • iPhone mit OLED Display und 6,4 bis 6,5 Zoll Bildschirm

Alle drei Modelle sollen dabei mit dem neuen Notch Design kommen. Dabei war man bisher davon ausgegangen, dass sich die Käufe etwa zur Hälfte auf die OLED Modelle und zur anderen Hälfte auf die LCD Modelle aufteilen werden. Davon scheint Apple nun aber abzuweichen und man geht beim Unternehmen eher davon aus, dass die überwiegende Zahl der Verkäufe auf das LCD Modell entfallen wird – unter anderem auch, weil diese wohl billiger werden wird als die beiden anderen Modelle.Die LCD Displays allein sind etwa 60 Dollar billiger als die OLED Varianten und das schlägt sich natürlich auch im Endpreis der Modelle nieder.

Beim Wallstreetjournal schreibt man dazu im Original:

Apple expects LCD models to make up the majority of iPhone sales in its lineup to be released this fall, a greater proportion than analysts had anticipated, and plans to use the displays next year as well, said people involved in the Apple supply chain. The production planning suggests the transition to a newer type of screen called organic light-emitting diode, or OLED, is likely to be slower than many in the industry believed a year ago, when the iPhone maker was preparing its first OLED smartphone. Analysts say demand was weaker than their initial forecasts for that phone, the iPhone X, due mainly to its price tag, which starts at $999.

Aktuell kostet das teuerste LCD Modell bei Apple (das iphone 8 plus) 909 Euro und ist damit fast 250 Euro billiger als die Variante mit OLED Display. Diesen Unterschied kann man wahrscheinlich auch für die neueren Modelle erwarten und daher ist es durchaus plausibel anzunehmen, dass die Kunden zur preiswerteren Variante greifen werden, wenn diese vom Design her ähnlich ist.

Schnelleres Laden in 2018 als neues Feature

Apple hat 2017 das drahtlose Laden als Feature bei den neuen Modellen hinzu gefügt und es gibt Hinweise, dass das Unternehmen daran arbeitet, die Geschwindigkeit der Aufladung zu erhöhen. Damit können die kommenden Modelle deutlich schneller als bisher aufgeladen werden. Nach den aktuellen Gerüchten soll es dabei möglich werden, den Akku des iPhone in nur 30 Minuten auf 50 Prozent Kapazität zu laden und in einer Stunde soll die Aufladung bei 80 Prozent stehen. Das wäre deutlich schneller als bei den aktuellen Modellen – diese können zwar auch etwas schneller geladen werden, wenn man das richtige Netzteil verwendet, an diese Daten kommen sie aber nicht heran.

Im Original heißt es dazu:

The leak, spotted on social networking site Weibo this week, shows a redesigned power adaptor that offers 18 watts, charging an iPhone from 0 to 50 percent in half an hour and 80 percent in an hour. This would be a marked improvement over the current 5-watt power block that takes around two and a half hours to fully recharge an iPhone. While the iPhone 8*, 8 Plus and X that launched in September 2017 all support faster speeds, Apple does not include the more powerful plugs with the phones, requiring users to opt for third-party solutions to avoid spending hours waiting to charge.

Das neue Ladegerät soll dabei eine Leistung bis 18 Watt unterstützen und das wäre wesentlich mehr als bei den aktuellen Geräten. Allerdings ist unsicher, ob die Modelle in 2019 bereits von Haus aus mit diesem neuen Ladegerät kommen werden oder ob Apple die neue Technik nur gegen Aufpreis verfügbar machen wird. Bereits die aktuellen Modelle kann man schneller Laden – wenn man denn die Mehrkosten auf sich nimmt und ein Ladegerät kauft, dass die schnellere Ladegeschwindigkeit unterstützt. Durchaus denkbar, dass Apple diese Strategie auch 2018 fahren wird.

Analyst: iPhone sollen 2018 billiger werden

Der Apple Analyst Ming-Chi Kuo hat in seiner neusten Analyse zum Unternehmen die Preise für die kommenden iPhone Modelle unter die Lupe genommen und kommt zum Schluss, dass Apple in diesem Jahr möglicherweise eine andere Preispolitik fahren wird. Um genau zu sein erwartet Kuo, dass die Preise für die gesamte neue iPhone Palette sinken werden und dass es kein Modell 2018 mehr gibt, dass signifikant über der Marke von 1.000 Euro liegen wird.

Ming-Chi Kuo geht dabei von folgenden Preisspannen für die neuen Modelle in diesem Jahr aus:

  • iPhone X Plus mit 6,5 Zoll Display für 900 bis 1000 Dollar
  • iPhone X 2018 für 800 bis 900 Dollar
  • iPhone 8s mit 6,1 Zoll LCD Display für 600 bis 700 Dollar

Damit wären vor allem die iPhone X Modelle deutlich im Preis gesunken. Aktuell bekommt man bei Apple das iPhone X noch für 1149 Euro und auch bei anderen Anbieter liegt der Preis kaum günstiger. Sollte sich die Prognose bestätigen, wäre das iPhone X in der neusten Generation um 250 bis 250 Euro billiger – damit lägen die Geräte mehr als 20 Prozent unter dem Preis der aktuellen Geräte. Auch das iPhone 8s wäre mit einem Preis von maximal 700 Dollar eines der günstigsten iPhones, die es in den letzten Jahren gegeben hat. Bei Macrumors zitiert man den Analysten wie folgt:

We forecast that Apple will adopt a more aggressive price policy for the following reasons: (1) concern over the negative impact of a higher price in a mature smartphone market on selling momentum, (2) improved cost structure, which is mainly attributed to assembly yield improvements of end product & 3D sensing and cost reduction of components, and (3) increasing users of Face ID benefiting the promotion of the Apple service and ecosystem.

Tatsächlich hat sich Apple aber noch nie viel aus Konkurrenz mit günstigeren Preise gemacht und auch mehr Nutzer für das Apple Ecosystem sind natürlich gut, aber den Hauptanteil des Umsatzes und des Gewinns macht Apple immer noch mit dem iPhone und daher kann man sich schlecht vorstellen, dass das Unternehmen zu Maßnahmen greift, die diesen Gewinn schmälern könnten. Aber vielleicht überrascht Apple ja in diesem Jahr.

Was sagt Apple zu den Preisen?

Apple hält sich traditionell mit offiziellen Aussagen vor allem zur Preisgestaltung bei den neuen Modellen zurück. Konkret werden wir die Informationen zu den Verkaufspreise für die neuen iPhone Modelle erst auf dem Event im September bekommen, wenn Apple die Geräte offiziell vorstellt. Bisher gibt es dazu leider auch noch keinen Termin.

Man kann aber aufgrund der Erfahrungen in den letzten Jahren davon ausgehen, dass die Modelle zumindest nicht billiger werden. Apple verbaut immer die neuste Technik und das ist auch immer die teuerste Technik – das wird sich auch in 2018 nicht ändern. Daher kann man durchaus damit rechnen, dass die iPhone X2 Modelle in diesem Jahr auch wieder mehr als 1000 Euro kosten werden. Ob sie zum ersten Mal die Grenze von 1.500 Euro überschreiten, bleibt aber noch offen.

Hoffnung auf ein günstiges iPhone macht lediglich das iPhone SE 2. Die kleinere Variante der iPhone soll in diesem Jahr ein Update bekommen und damit könnte es 2018 wieder ein neues iPhone für unter 500 Euro geben – allerdings mit abgespeckter Technik und in erster Linie für Nutzer gedacht, denen die normalen Smartphones* von Apple einfach zu groß sind.

iPhone 2018 – kommen alle Modelle mit Notch-Design

Es wird noch eine ganze Zeit dauern, bis Apple die neuen Modelle für 2018 vorstellt, aber natürlich gibt es jetzt bereits die ersten Vermutungen und Gerüchte, wie das Setup des Unternehmens in diesem Jahr aussehen wird und was Apple an Neuerungen vorstellen wird. Einige Gerüchte zu den neuen Modellen wurden nun durch neue Richtlinien von Apple für den App Store befeuert. Dort wird gefordert, dass neue App ab April 2018 zwingend das iPhone X Design unterstützen. Sie müssen also sowohl mit der Aussparung umgehen können als auch das 5,8 Zoll Display unterstützen.

Bei 9to5mac heißt es zu dieser Änderung:

Apple has informed developers today that all new apps submitted to the App Store from April 2018 must support the iPhone X’s Super Retina display. This means developers of new apps must ensure they accommodate the notch and go edge-to-edge on the 5.8-inch OLED screen. Apple has not set a deadline for when updates to existing apps must support iPhone X natively. From April, all new apps must also be built against the iOS 11 SDK.

Für einige Experten ist diese Änderung ein deutlicher Hinweis, dass Apple plant, zukünftig alle Modelle mit Notch-Design austzustatten und das daher in 2018 die iPhones alle nach dem Vorbild des iPhone X gebaut werden. Dieser Bildschirm aufbau wäre ab 2018 dann Standard und das würde auch den Zwang erklären, dieses Display zu unterstützen. Allerdings ist das natürlich nur ein Hinweis – eine offizielle Bestätigung von Apple dazu gibt es bisher noch nicht.

Derzeit gehen die meisten Quellen davon aus, dass Apple an 4 Modellen arbeitet. Nach Angaben der Analysten entwickelt das Unternehmen derzeit wohl diese Modelle:

  • iPhone mit LCD Display* und 5,7 bis 5,8 Zoll Bildschirm
  • iPhone mit LCD Display* und 6,0 bis 6,1 Zoll Bildschirm
  • iPhone mit OLED Display* und 6,0 bis 6,1 Zoll Bildschirm
  • iPhone mit OLED Display und 6,4 bis 6,5 Zoll Bildschirm

Die Modelle mit dem LCD Display könnten dabei die Nachfolger der aktuellen iPhone 8* Reihe sein und möglicherweise unter dem Namen iPhone 8s auf den Markt kommen. Die OLED-Geräte währen dann wohl eher die Nachfolger des aktuellen iPhone X*.

Allerdings weisen die Analysten auch darauf hin, dass Apple möglicherweise eines der Modelle weg lassen wird. Im Endeffekt könnten dann doch nur drei Modelle in den Verkauf gehen. Man entwickelt zwar derzeit 4 Modelle, letztendlich sprechen die Geräte mit 6 Zoll Display aber die gleiche Zielgruppe an und daher könnte eines der Geräte wegfallen

2018 könnten vier neue iPhone Modelle kommen

Die Analysen bei Digitimes haben sich die Lieferketten und die Zulieferer von Apple angeschaut und kommen zu dem Schluss, dass Apple derzeit an 4 verschiedenen iPhone Modelle für dieses Jahr entwickelt. Dabei unterscheiden sich die Modelle vor allem durch die Technik des Displays und die Größe der Bildschirme. Nach Angaben der Analysten entwickelt das Unternehmen derzeit wohl diese Modelle:

  • iPhone mit LCD Display und 5,7 bis 5,8 Zoll Bildschirm
  • iPhone mit LCD Display und 6,0 bis 6,1 Zoll Bildschirm
  • iPhone mit OLED Display und 6,0 bis 6,1 Zoll Bildschirm
  • iPhone mit OLED Display und 6,4 bis 6,5 Zoll Bildschirm

Die Modelle mit dem LCD Display könnten dabei die Nachfolger der aktuellen iPhone 8 Reihe sein und möglicherweise unter dem Namen iPhone 8s auf den Markt kommen. Die OLED-Geräte währen dann wohl eher die Nachfolger des aktuellen iPhone X.

Allerdings weisen die Analysten auch darauf hin, dass Apple möglicherweise eines der Modelle weg lassen wird. Im Endeffekt könnten dann doch nur drei Modelle in den Verkauf gehen. Man entwickelt zwar derzeit 4 Modelle, letztendlich sprechen die Geräte mit 6 Zoll Display aber die gleiche Zielgruppe an und daher könnte eines der Geräte wegfallen. Digitimes schreibt im Original dazu:

The next-generation iPhone line-up is similar to the portfolio it launched last year: two LCD panel-based devices – the iPhone 8 and iPhone 8 Plus; and the OLED-based iPhone X. Apple originally intended to push the two OLED iPhones and the 6.0- to 6.1-inch LCD iPhone, but has recently started leaning toward the combination of the two LCD models plus the 6.4- to 6.5-inch OLED iPhone, abandoning the 6.0- to 6.1-inch OLED model.

Sollte ein Modell wegfallen wäre das Angebot in 2018 sehr ähnlich der Modellpalette in 2017: es gibt zwei Modelle mit LCD Technik und ein Modell mit OLED Technik, das dann wohl auch in diesem Jahr der Technologieträger ist. Allerdings gehen andere Analysten eher davon aus, das Apple doch zwei Modelle mit OLED Technik auf den Markt bringen wird. Es ist also bisher noch nicht sicher, wie zutreffend diese Analysen wirklich sind.

iPhone 2018 soll richtig schnell werden

Noch gibt es recht wenig zuverlässige Informationen zu den neuen iPhone Modellen in 2018, aber die Analysten von KGI, allen voran Ming-Chi Kuo, haben zumindest im Bereich der mobilen Datenübertragung einige Erwartungen formuliert. Danach soll die Geschwindigkeit beim Up- und Download nochmal erhöht werden – genaue Werte dazu wurden aber bisher nicht genannt. Dabei sollen zwei Liquid Crystal Polymer (LCP) Antennen zum Einsatz kommen, die von iPhones Intel XMM 7560 und Qualcomm Snapdragon X20 Modems unterstützt werden. Damit wäre es möglich, die aktuelle 2×2 MIMO (Multiple-Input Multiple-Output) Technik auf 4×4 MIMO zu verdoppeln, was sich auch in deutlich schnelleren Datenraten niederschlagen würde. Der Speed dürfte damit wohl über 1Gbit/s liegen.

Im Report dazu heißt es im Original:

Antenna design upgrade a key factor in anticipated boost to LTE transmission speed in new 2H18F iPhone models. As a LTE antenna FPCB material, LCP is superior to PI in properties related to high-frequency, thermal performance and moisture resistance. We predict 2H18 new iPhones will be equipped with two LCP LTE antenna modules same as iPhone X or more, but with higher specs to support 4×4 MIMO standards.

Zur Erklärung: Derzeit ist es möglich, zwei Sendekanäle zwischen dem Smartphone und dem Funkmast zu nutzen. Bereits damit lässt sich die Geschwindigkeit erhöhen. Zukünftig soll es in den neuen Modellen möglich sein, die Zahl der Sense- und Empfangskanäle auf 4 zu erhöhen, womit auch die Geschwindigkeit der Datenübertragung deutlich ansteigen kann. Man erhöht auf diese Weise nicht die Leistung einer Verbindung, sondern nutzt einfach mehrere Verbindungen, um eine schnellere Übertragung der Datenpakete zu ermöglichen.

Allerdings muss das genutzte Mobilfunk-Netz diese Geschwindigkeiten natürlich unterstützen. Nur wenn der Netzausbau bereits in einem ähnlichen Umfang voran getrieben ist, kann man damit auch schneller surfen. Vodafone beispielsweise baut derzeit erste Stationen mit 1Gbit/s Übertragungsleistung aus. Bei der Telekom und auch O2 ist derzeit da noch nichts offiziell bekannt, aber man kann davon ausgehen, dass auch diese beiden Netzbetreiber in diese Richtung weiter entwickeln.

iPhone 9 und alle 2018er Modelle werden auf Face ID setzen

Bisher sind noch nicht alle Modelle der 2017er iPhones auf dem Markt, aber Ming-Chi Kuo – Analyst bei KGI – wagt bereits einen Sprung in das Jahr 2018 und hat in seinem aktuellen Bericht den Fokus auf die Gesichtserkennung bei Apple-Geräten gerichtet. er geht dabei davon aus, dass Apple auch in 2018 bei allen Modelle auf Face ID setzen wird – das iPhone 9 (oder wie auch immer die neuen Modelle in 2018 heißen werden) dürften damit auf das Design und die Technik des aktuellen iPhone X setzen und lediglich mit Face ID ausgestattet sein.

Im Original heißt es dazu:

The analyst writes that 3D sensing will be a “key selling point” of all new 2018 iPhone models. While Apple currently faces manufacturing difficulties with 3D sensing, Kuo says TrueDepth cameras and Face ID will help Apple “capitalize on its clear lead in 3D sensing design and production for smartphones.” Because of the focus on 3D sensing, Kuo predicts that all new iPhone models from here on out will abandon fingerprint recognition entirely. This move will allow Apple to tout its advantage in sensing technology and create a full-screen design unlike its competitors.

Tatsächlich sieht Kuo an der Stelle einen deutlichen Technologie-Vorteil bei Apple. Während man im Android-Bereich noch daran arbeitet, die Fingerabdruck-Sensoren unter das Display zu bekommen und sie so wieder von der Rückseite der Modelle zu befreien, arbeitet Apple daran, die 3D Erkennung von Gesichtern sicherer zu machen und die Produktion zu verbessern, so dass man schneller größere Stückzahlen produzieren kann. Der Analyst geht dabei davon aus, dass Apple hier einen Vorsprung von etwa 30 Monaten vor der Konkurrenz hat – das wären gleich mehrere Modellgenerationen, in denen das Unternehmen mit Face ID einen deutlichen Vorteil hätte.

Möglicherweise wird Apple diese Technik nicht nur bei den Smartphones einsetzen, sondern man kann davon ausgehen, das auch andere Modelle (iPad oder die Macs) mit Face ID ausgestattet sein werden. Das eröffnet die Möglichkeit, auch bei weiterer Hardware im Designbereich auf größere Ränder zu verzichten – insbesondere eine iPad mit weitgehend randlosem Design könnte im diesem Segment nochmal einen interessanten Push bringen.

Allerdings sind diese Prognosen natürlich noch sehr früh und auch wenn Kuo in der Regel eine recht gute Trefferquote mit seinen Analysen hat, besteht natürlich immer die Möglichkeit, das Apple hier noch einiges ändern kann. Insgesamt gesehen liegt die Zukunft natürlich aber wohl bei Face ID und die Erkennung von Iris oder Fingerabdrücken ist eher einen Zwischenlösung gewesen. Daher dürfte früher oder später die 3D Gesichtserkennung auch bei Android so zu finden sein – sobald die Technik dort zur Verfügung steht.