iPhone 9 aka SE 2 – Corona-Virus soll keine Auswirkungen auf Marktstart haben

iPhone 9 aka SE 2 – Corona-Virus soll keine Auswirkungen auf Marktstart haben – Der Corona Virus hat im mobilen Bereich bereits für einige Umstellungen gesorgt und sogar der MWC wurde in diesem Jahr deswegen abgesagt. Für die Low-Budget iPhone 9 Modelle soll es aber keine Umstellungen geben, Apple Analyst Ming-Chi Kuo sieht aktuell keine Probleme und daher wird der Zeitplan von der Vorstellung der Modelle wohl eingehalten werden.

Mittlerweile gehen einige Experten davon aus, dass die neuen iPhone 9 aka iPhone SE 2 bereits zum 3. März vorgestellt werden könnten. Eine offizielle Bestätigung von Apple dazu gibt es aber bisher noch nicht.

iPhone SE 2 (iPhone 9) soll Mitte März vorgestellt werden

Evan Blass hat auf Twitter eine Grafik veröffentlicht, auf der man auch die neuen Budget-iPhones erkennen kann. Wenn diese Daten stimmen sollten, werden die iPhone SE 2 (oder iPhone 9 – der Name scheint noch nicht sicher) Mitte März vorgestellt werden und auf jeden Fall nach dem Samsung Galaxy S20 auf den Markt kommen.

iPhone 9 statt iPhone SE 2 – setzt Apple auf einen neuen Namen?

Die meisten Experten sind sich einig, dass Apple in diesem Jahr neben den normalen Modellen im September noch ein weiteres Modell im etwas günstigeren Preisbereich auf den Markt bringen wird. Mittlerweile scheint aber unsicher, unter welchem Namen die neuen Smartphones erscheinen sollte. Bisher war man davon ausgegangen, dass es wohl das iPhone SE 2 wird in Anlehnung an das bisherigen iPhone SE.

Mittlerweile gibt es Hinweise, dass die Modelle möglicherweise aber auch als iPhone 9 auf den Markt kommen können. Diese Bezeichnung gibt es bisher noch nicht, weil Apple direkt vom iPhone 8 auf das iPhone X gewechselt ist, Dazu wird es unter Umständen auch eine zweite Version dieser Modellreihe geben – möglicherweise launcht Apple also ein iPhone 9 und ein iPhone 9 pro.

Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es noch nicht und angeblich soll die neue Serie auch erst im März auf den Markt kommen. Es wird also wohl noch etwas dauern, bis Apple die Details zu den neuen Geräten bestätigt und wir genau wissen, welchen Namen die neuen iPhone Einsteiger-Modelle tragen werden.

iPhone 9 bzw. iPhone SE 2 im Konzept-Video

Exclusive: iPhone 9 or iPhone SE 2 Renders

Technisch fehlen ebenfalls noch Details zu den Modellen. Einige Experten gehen davon aus, dass die neuen iPhone 9 etwas größer ausfallen werden. Das Display soll dabei 4,7 Zoll groß sein – eventuell werden die Ränder aber kleiner, so dass sich die Abmessungen insgesamt gar nicht so sehr von den bisherigen SE Modellen unterscheiden könnten. Bei der Technik soll das iPhone 9 auf den aktuellen A13 Bionic-Chip setzen. Damit wären die Modelle genau so schnell wie die aktuellen iPhone 11 Serie. Unklar ist bisher auch, auf welches Design das iPhone SE setzen könnte. Beim Original hat sich Apple doch recht deutlich von den bestehenden Modelle angehoben. Das könnte auch beim iPhone 9 wieder der Fall sein und das könnte beispielsweise ein Design ohne Notch bedeuten und mit mehr Karten als die aktuellen iPhone 11 Modelle. In den ersten Konzepten werden die Geräte sogar mit deutlichen Rändern gezeigt.

BILD: iPhone SE 2 Konzept von OnLeaks

iPhone 9 und alle 2018er Modelle werden auf Face ID setzen

Bisher sind noch nicht alle Modelle der 2017er iPhones auf dem Markt, aber Ming-Chi Kuo – Analyst bei KGI – wagt bereits einen Sprung in das Jahr 2018 und hat in seinem aktuellen Bericht den Fokus auf die Gesichtserkennung bei Apple-Geräten gerichtet. er geht dabei davon aus, dass Apple auch in 2018 bei allen Modelle auf Face ID setzen wird – das iPhone 9 (oder wie auch immer die neuen Modelle in 2018 heißen werden) dürften damit auf das Design und die Technik des aktuellen iPhone X setzen und lediglich mit Face ID ausgestattet sein.

Im Original heißt es dazu:

The analyst writes that 3D sensing will be a “key selling point” of all new 2018 iPhone models. While Apple currently faces manufacturing difficulties with 3D sensing, Kuo says TrueDepth cameras and Face ID will help Apple “capitalize on its clear lead in 3D sensing design and production for smartphones.” Because of the focus on 3D sensing, Kuo predicts that all new iPhone models from here on out will abandon fingerprint recognition entirely. This move will allow Apple to tout its advantage in sensing technology and create a full-screen design unlike its competitors.

Tatsächlich sieht Kuo an der Stelle einen deutlichen Technologie-Vorteil bei Apple. Während man im Android-Bereich noch daran arbeitet, die Fingerabdruck-Sensoren unter das Display zu bekommen und sie so wieder von der Rückseite der Modelle zu befreien, arbeitet Apple daran, die 3D Erkennung von Gesichtern sicherer zu machen und die Produktion zu verbessern, so dass man schneller größere Stückzahlen produzieren kann. Der Analyst geht dabei davon aus, dass Apple hier einen Vorsprung von etwa 30 Monaten vor der Konkurrenz hat – das wären gleich mehrere Modellgenerationen, in denen das Unternehmen mit Face ID einen deutlichen Vorteil hätte.

Möglicherweise wird Apple diese Technik nicht nur bei den Smartphones einsetzen, sondern man kann davon ausgehen, das auch andere Modelle (iPad oder die Macs) mit Face ID ausgestattet sein werden. Das eröffnet die Möglichkeit, auch bei weiterer Hardware im Designbereich auf größere Ränder zu verzichten – insbesondere eine iPad mit weitgehend randlosem Design könnte im diesem Segment nochmal einen interessanten Push bringen.

Allerdings sind diese Prognosen natürlich noch sehr früh und auch wenn Kuo in der Regel eine recht gute Trefferquote mit seinen Analysen hat, besteht natürlich immer die Möglichkeit, das Apple hier noch einiges ändern kann. Insgesamt gesehen liegt die Zukunft natürlich aber wohl bei Face ID und die Erkennung von Iris oder Fingerabdrücken ist eher einen Zwischenlösung gewesen. Daher dürfte früher oder später die 3D Gesichtserkennung auch bei Android so zu finden sein – sobald die Technik dort zur Verfügung steht.