iPhone Akkuleistung verbessern, prüfen und Drosselung checken

iPhone Akkuleistung verbessern, prüfen und Drosselung checken – wovon viele Verschwörungstheoretiker schon länger gesprochen haben, erwies sich nun als Wahrheit. Mit dem Batterieleistungsmanagement führte Apple in iOS 10.2.1 ein heimliches Akkuregulatorsystem ein. Diese Funktion sorgt dafür, dass die Arbeit alter iPhone Modelle und Auslastung des Akkus gedrosselt werden, damit ein plötzliches Ausschalten des Gerätes bei niedrigem Akkustand oder niedrigen Temperaturen verhindert wird. Nun gibt es auch die Möglichkeit diese Funktion abzuschalten. Die Apple Nutzer teilten sich dadurch in zwei Lager – die einen betrachten dieses Vorgehen als Ansporn alte Geräte loszuwerden und neue iPhones zu kaufen, die anderen gehen davon aus, dass dieses System die Arbeit der Geräte positiv beeinflusst und für längere Produktivität sorgt. Wer von den beiden Gruppen recht hat, bleibt offen. Was den folgenden Artikel betrifft, so hat sich dieser vorgenommen, den Prozess der Deaktivierung der Akku-Drosselungsfunktion, sowie die Überprüfung des Akkuzustands für die Interessenten anschaulich darzustellen. Mehr dazu im Folgenden.

Akkuzustand überprüfen

Damit man auch einen Überblick über den Akkuzustand hat, besteht die Möglichkeit, diesen über die Geräteinstellungen zu überprüfen. Das geht ganz einfach über die „Einstellungen“, dann weiter in die „Batterie“ und weiter bei dem „Batteriezustand“ soll die entsprechende Auskunft schon zu sehen sein. In diesem Bereich sollten auch die Informationen zu der „maximalen Kapazität“ und zur „Höchstleistungsfähigkeit“ des Gerätes angezeigt werden. Beim ersteren („maximalen Kapazität“) handelt es sich um den umstrittenen Bereich, der nach bestimmter Zeit anfängt zu altern und dadurch auch öfter geladen werden soll. In diesem Bereich wird auch angezeigt, ob die erwähnte Akku-Drosselungsfunktion schon eingesetzt ist oder ob die Batterie noch weiter ungehindert funktionieren kann. Dabei werden in dem Fenster entsprechenden Meldungen angezeigt, die eine Auskunft über die Produktivität des iPhones geben. Unter anderem kann auch folgende Meldung angezeigt werden:

„Der Zustand deiner Batterie hat sich bedeutend verschlechtert. Ein von Apple autorisierter Servicepartner kann die Batterie austauschen, um die volle Leistung und Kapazität wiederherzustellen.“

Verschlechtert sich der Zustand der Batterie, so hat auch wiederum eine Auswirkung auf die „Höchstleistungsfähigkeit“. Deswegen kann es sehr nützlich sein, diesen Bereich gelegentlich zu überprüfen. Denn schon bei 95 % der Akkustärke, die bei der Anzeige „Maximale Kapazität“ angezeigt werden, kann es dazu kommen, dass das Gerät sich plötzlich ausschaltet.

Akku-Drosselungsfunktion ausschalten

Wie es vielen iPhone Nutzern schon auffallen könnte, macht sich die Funktion von Batterieleistungsmanagement insbesondere bei iPhone 6, 6s, SE und 7 bemerkbar. Die Entscheidung darüber, ob man diese Funktion behalten möchte oder nicht, gibt Apple schon seit iOS 11. Interessanterweise aktiviert sich die Funktion erst nach dem das Gerät einmal plötzlich ausgegangen ist. Dem System fällt das auf und die Drosselungsfunktion wird angeschaltet. Um das zu vermeiden, kann man die Option einfach deaktivieren. Dafür geht man in die „Einstellungen“, weiter in „Batterie“, dann „Batteriezustand“ und findet dort die Anzeige „Deaktivieren“, welche man auch betätigen sollte. Sollte sich das Gerät erneut plötzlich ausschalten lassen, wird die Drosselungsfunktion wieder aktiv und muss neu deaktiviert werden. Zurzeit ist die Abschaltung dieser Funktion auf mehreren iPhone Modellen möglich (von iPhone 6 und iPhone 6 Plus bis iPhone SE, iPhone 7 sowie iPhone 7 Plus). Es besteht nur die Frage, welche der beiden Varianten – Aktivieren oder Deaktivieren von der Drosselungsfunktion – dem Nutzer am besten passen.

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Der Akku des iPhones soll länger halten – Diese Tipps können helfen

Der Akku des iPhones soll länger halten – Diese Tipps können helfen – Der Akku ist wahrscheinlich der Teil eines Smartphones, der am meisten verschleißt über die Nutzungszeit hinweg. Davor sind auch die iPhones von Apple nicht sicher. Bei den meisten Menschen kommt es so ab 2 Jahren zu Problemen mit der Akku Laufzeit. Es gibt jedoch einige Tricks, wie man diesen Zeitpunkt möglichst weit nach hinten verschieben kann, sodass der Verschleiß des Akkus eingedämmt wird. Im Artikel gibt es außerdem weitere Infos zum Austauschen des Akkus bei iPhone und dem optimalen Ladevorgang.

Sollte der eine oder andere Punkt unklare bleiben, empfehlen wir das Handbuch zum iPhone oder die Anleitung zum iPhone SE. Wer sich unsicher ist, sollte vorher noch ein Backup machen und die Daten per iTunes sichern. Dann kann man bei Problemen jeweils die letzte Version wieder aufspielen.

Tipps zum Schonen des Akkus

Als erstes ist es sinnvoll das iPhone richtig zu laden. Das meint, man sollte einen bestimmten Temperaturbereich einhalten. Am besten lädt man das iPhone zwischen 0 und 35 Grad. Daher ist es auch sinnvoll das Smartphone zum Laden aus der Hülle zu nehmen, denn in dieser kann es sich auch unnötig erhitzen beim Ladevorgang.

Eine besondere Vorsicht gilt, wenn man das iPhone über einen langen Zeitraum nicht genutzt hat, denn in solchen Fällen können durch das Tiefenentladen des Akkus Schäden an diesem entstehen. Apple gibt dafür die Empfehlung den Akkus des Geräts auf 50 Prozent zu laden. Liegt das Smartphone dann länger als 6 Monate unbenutzt herum, sollte man den Akku wieder bis auf 50 Prozent laden. Damit ein Akku bei einer so langen Lagerung keine Schäden davon trägt, muss man das Handy natürlich ausschalten.

Es gibt natürlich auch spezifische Einstellungen und Funktionen, die viel Strom ziehen, obwohl sie vielleicht gar nicht gebraucht werden. Hier hilft es einige Einstellungen zu überprüfen und eventuell auszuschalten, wenn sie nicht genutzt werden.Es werden nun einige Funktionen genannt, die häufig unnötigen Strom ziehen. Die folgenden Einstellungen lassen sich ganz leicht ändern und sie daher ein einfacher Weg, die Dauer des Akkus zu verbessern.

Als erstes ist es ganz wichtig, immer die neuste Version der Software auf seinem iPhone installiert zu haben. Oft kommen mit neuen Updates auch Verbesserungen bisheriger Fehler. So kann es sein, dass eine neue iOS Version auch eine verbesserte Akkulaufzeit bringt. Um zu überprüfen, ob Updates verfügbar sind und diese eventuell auch durchzuführen, muss man die Einstellungen öffnen und den Menüpunkt „Allgemein“ suchen. Dort öffnet man den Unterpunkt „Softwareaktualisierung“ und schaut nach neuen Updates.

Einstellungen des iPhones anpassen

Auch der Display und damit die Anzeige des iPhones können einiges an Strom verbrauchen. Wie viel Strom verbraucht wird, hängt hier natürlich auch von den jeweiligen Einstellungen ab. Es ist also zum Beispiel sinnvoll, die Helligkeit des Displays herunter zu drehen. Auch die Zeit bis zur automatischen Sperre leistet hier einen großen Beitrag, denn wer den Bildschirm des Handys nicht immer manuell ausschaltet, der sollte die Zeit bis zur Sperre verkürzen. So ist der Bildschirm des iPhones nicht unnötig an, auch wenn es gar nicht genutzt wird. Dies kann man ganz einfach in den Einstellungen unter „Allgemein“ und „Automatische Sperre“ anpassen. Auch die Verwendung eines statischen Hintergrundbildes anstatt eines dynamischen Hintergrunds kann schon helfen.

Auch Verbindungen, die gar nicht genutzt werden, sollten deaktiviert werden. So sollte zum Beispiel Bluetooth und GPS ausgeschaltet sein, wenn man diese nicht gerade benötigt. Auch die Nutzung eines WLAN-Netzwerks ist stromsparender als die Nutzung der mobilen Daten. Man sollte daher immer ein WLAN-Netzwerk nutzen, wenn man dazu eine Möglichkeit hat.

Auch die Aktualisierung von Apps und Daten auf dem Smartphone kann für unnötigen Akkuverlust sorgen, denn häufig werden solche Aktualisierungen im Hintergrund durchgeführt, sodass man dies nicht einmal wirklich bemerkt. Dazu zählen zum Beispiel das Aktualisieren von Apps durch die entsprechenden Updates sowie die Synchronisation von verschiedenen Mail-Konten und Kalendern. In den Einstellungen kann man diese verknüpften Konten reduzieren und auch das Zeitintervall für den Datenabgleich nach oben verschieben.

Auch der Stromsparmodus oder der Flugmodus können helfen, die Dauer des Akkus zu verlängern. Den Stromsparmodus kann man manuell in den Einstellungen unter „Batterie“ aktivieren, sodass der Akku geschont wird. Im Stromsparmodus werden einige der eben schon genannten Einstellungen automatisch angepasst. Beim Aktivieren des Flugmodus werdend ie Verbindungen des Handys wie das Mobilfunknetz und WLAN deaktiviert. Das hilft besonders, wenn das Netz zur Zeit schlecht ist und sowieso kaum genutzt werden kann. Durch die schlechte Verbindung geht dann nämlich viel Akku verloren, da das iPhone ständig nach Netz sucht.

Natürlich kann man im Alltag auch auf einige technische Helfer zurückgreifen, die den Akku unterstützen. Zum einen gibt es verschiedene Apps, die den Verbrauch überwachen und auch versuchen zu optimieren. Dabei protokollieren die Apps zum Beispiel, welche anderen Anwendungen besonders viel Strom ziehen oder kann anzeigen, für welche Aktivitäten und welche Länge der Akku noch reicht. Die App schätzt dann ein, wie lange man mit dem momentanen Akkustand zum Beispiel noch Musik hören kann. Natürlich kann man Apps, welche viel Strom verbrauchen, auch ohne Hilfe einer neuen App finden. Dafür muss man in den Einstellungen den Menüpunkt „Batterie“ öffnen.

Auch Powerbanks können im Alltag ganz nützlich sein, falls der Akku keinen ganzen Tag mehr hält. So hat man mit der Powerbank quasi immer einen zweiten Akku für unterwegs dabei. Das ist sehr sinnvoll, wenn man nicht jederzeit die Möglichkeit hat sein Handy anderweitig zu laden. Bei Powerbanks sollte man auf die Kapazität, den preis und natürlich auch die Größe und das Gewicht achten. Es ist wenig sinnvoll, wenn man eine sehr große Powerbank nimmt, denn damit geht die eigentliche Mobilität eines Smartphones verloren.

Weitere Tipps rund um den iPhone Akku haben wir hier zusammengestellt: iPhone Akku prüfen | So viele kosten eine iPhone Akkuladung | iPhone Akku schneller laden | iPhone Akku Probleme

Austausch des Akkus unvermeidbar

Apple hat nun selbst Ende Dezember eingeräumt, dass die Leistung des iPhones mit zunehmendem Alter des Akkus sinkt. Also manchmal ist es einfach schon zu spät für den Akku und alle Tipps helfen nichts mehr. Einen defekten Akku erkennt man daran, dass das iPhone zum Beispiel nur noch an geht, wenn es mit dem Ladekabel verbunden ist oder sich das Handy schon nach wenigen Stunden Benutzung ausschaltet, obwohl der Akku zuvor völlig aufgeladen war. Ist es so weit gekommen mit dem Handy, dann muss meist ein neuer Akku her, da hier keine Tipps mehr helfen werden.  Hier hat man zum einen die Möglichkeit den Akku selber zu tauschen oder einen Dienstleister mit dieser Aufgabe aufzusuchen.

Wer den Akku selber tauschen möchte, sollte dies jedoch erst tun, wenn die Garantie des iPhones schon abgelaufen ist. Es gibt Sets mit dem entsprechende Werkzeug und einem neuen Akku schon ab ungefähr 15 Euro. Mit etwas technischem Verständnis und Geschick sollte es mit solchen Sets eigentlich kein Problem ein, den Akku selber zu tauschen.

Wer sich dies jedoch nicht selber zutraut, der kann damit zu Apple direkt oder zu einem anderen unabhängigen Dienstleister gehen. Letztere bieten einen Akkutausch meistens ab einem preis von 30 Euro an. Wer dies jedoch innerhalb des Garantiezeitraums nutzt, der lässt damit seine Garantie erlöschen. Innerhalb der Garantie ist der Austausch des Akkus durch Apple möglicherweise kostenlos. Apple übernimmt die Kosten dann, wenn der Akku komplett unbrauchbar ist oder die Abnahme der Leistung stärker ist als üblich. Nun können sich aber auch die Apple Nutzer freuen, deren Handy keine Garantie mehr hat. Apple bietet nämlich noch bis Ende 2018 ein vergünstigtes Austauschen des Akkus an. Anstatt den herkömmlichen 89 Euro zahlen Kunden nur noch 29 Euro. In das Austauschprogramm fallen alle iPhones ab dem iPhone 6. Dafür muss man entweder in einen Apple Store gehen oder man schickt sein Handy zu Apple ein.

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iPhone – so viel kostet eine Aufladung des Akkus an Strom

Wie viel zahlt ein iPhone Nutzer für die Akkuladung?Wer sich schon mal dafür interessiert haben sollte, wie viel eine Akkuladung kostet – was man also ausgeben muss, damit der Akku vollständig aufgeladen wird – kann das nun erfahren. Im folgenden Bericht werden die gesuchten Daten zu den entsprechenden iPhone Modellen angegeben. Prinzipiell gilt dabei: eine Akkuladung kostet kaum Geld und ist daher auf der Stromrechnung weitgehend zu vernachlässigen.

Stromkosten für eine vollständige Akkuladung

Um ausrechnen zu können, wie viel eine komplette Akkuladung des iPhones an Strom verbraucht benötigt man nur wenige Angaben. Zum einen ist es die Voltzahl des iPhone Ladegeräts – diese beträgt standardmäßig 5V. Zum anderen benötigt man die Akkukapazität des jeweiligen Gerätes. Diese sind in Milliamperestunden (mAh) angegeben und können bei jedem iPhone Modell angesehen werden. Nun muss man die beiden – Voltzahl und Akkukapazität – miteinander multiplizieren um die Wattstunden zu erhalten. Um auf die Kilowattstunden (kWh) zu kommen, dividiert man das Ergebnis, also die Wattstunden durch 1000. Als letzte benötigte Angabe braucht man den durchschnittlichen Strompreis, der sich in der Regel auf 30 Cent bzw. 0,30 Euro beläuft. Dadurch lassen sich folgende Ergebnisse ausrechnen:

Modell Akkukpazität (in mAh) Kosten pro Aufladung
iPhone 3GS 1150 ca. 0,0018 €
iPhone 4 1420 ca. 0,0021 €
iPhone 4S 1420 ca. 0,0021 €
iPhone 5 1440 ca. 0,0021 €
iPhone 5C 1570 ca. 0,0024 €
iPhone 5S 1507 ca. 0,0023 €
iPhone 6 1810 ca. 0,0026 €
iPhone 6 Plus 2915 ca. 0,0044 €
iPhone 6S 1715 ca. 0,0026 €
iPhone 6S Plus 2750 ca. 0,0042 €
iPhone 7 1960 ca. 0,0029 €
iPhone 7 Plus 2900 ca. 0,0044 €
iPhone 8 1821 ca. 0,0027 €
iPhone 8 Plus 2675 ca. 0,0040 €
iPhone X 2716 ca. 0,0042 €
iPhone XS 2659 ca. 0,0040 €
iPhone XS Max 3179 ca. 0,0048 €
iPhone XR 2942 ca. 0,0044 €

So kann man erkennen, dass eine Akkuladung etwas weniger beträgt als ein Cent und das unabhängig vo dem jeweiligen iPhone Modell. Den größten Preis von einen halben Cent zahlen dabei die Nutzer von dem iPhone XS Max. Wer aber herausfinden will, wie viel Geld man für die jährliche Akkuladung eines iPhones ausgibt – wenn man bedenkt, dass man das Gerät täglich an die Steckdose anschließt – kann das problemlos und schnell machen, indem er die Kosten pro eine Ladung mit 365 multipliziert. Trotz des geringen Preises kann es natürlich sinnvoll sein, Maßnahmen zu ergreifen um den iPhone Akku zu schonen und auch mit dem iPhone Energie zu sparen.

Video: iPhone – Tipps für längere Akkuslaufzeiten

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Apple iPhone XS und XS max – RAM, Akkuleistung und Prozessorleistung bekannt

Apple macht um einige technische Daten der iPhone Modelle immer ein kleines Geheimnis und listet diese nicht in den technischen Daten der Webseite. So war es für die letzten Geräte immer nicht einfach gewesen heraus zu finden, wie viel RAM-Speicher die Geräte als Arbeitsspeicher haben, wie groß der Akku ist und wie die Prozessoren getaktet sind. Bei der chinesischen Zertifizierungsbehörde TEENA sind diese Daten nun aber dennoch öffentlich gelistet, so dass man dort einige Daten findet, die Apple auf der eigenen Webseite verschweigt.

Der Arbeitsspeicher der neuen iPhone Modelle:

  • iPhone XS und XS max: 4GB RAM
  • iPhone XR: 3GB RAM

Bei den Topmodellen setzt Apple damit auf 1GB mehr RAM im Vergleich zu den Modellen aus dem Vorjahr. So viel RAM hatte vorher noch kein anderes iPhone Modell. Bleibt abzuwarten, ob und wie sich dies in den Leistungstest auswirken wird.

Der Akku der neuen iPhone Modelle:

  • iPhone X: Akku mit 2658mAh
  • iPhone XS max: Akku mit 3174mAh
  • iPhone XR: Akku mit 2942mAh

Apple selbst hat angegeben, dass die Ausdauer der neuen Modelle besser sen soll als im Vorjahr und zumindest beim iPhone XS max und dem XR sieht man dies auch in den Akkuwerten. Das normale iPhone XS hat dagegen sogar etwas weniger Akkuleistung als die Modelle aus dem letzten Jahr. Ob man damit also wirklich längere Laufzeiten erreicht, muss sich erst noch zeigen. Wahrscheinlich hat Apple aber iOS 12 wieder weiter optimiert, so dass auch durch das Betriebssystem selbst bessere Laufzeiten erreicht werden. Bemerkenswert ist der etwas größere Akku im iPhone XR. Dies deutet darauf hin, dass wohl das LCD Display mehr Strom verbraucht als die OLED Variante in den XS-Modellen.

Die Prozessor-Leistung in den neuen iPhone Modelle:

  • iPhone XS, XS max und XR: A12 Bionic Chip mit maximal 2,5Ghz

Bei den neuen Modellen setzen alle Versionen auf den neuen A12 Chip und dieser ist im Vergleich zum Vorjahres-Prozessor mit 100MHz höher getaktet. Wie genau sich das auf die Leistung der Geräte in der Praxis auswirkt, muss sich erst noch zeigen. Apple hat auf der Keynote auf jeden Fall davon gesprochen, dass die beiden Hochleistungskerne des A12 etwa 15 Prozent mehr Leistung liefern sollen.

Der neue A12 Prozessor

Für die Leistung sorgt wie bereits beschrieben der neue A12 Bionic Chip. Dies ist der erste Prozessor bei Apple, der im 7nm Verfahren gefertigt wird und damit sind neuen Werte bei Leistung und Energieverbrauch möglich. Der Chipsatz umfasst dabei 6 Kerne. Die Performancekerne sollen dabei 15 Prozent mehr Leistung haben als im Modell von 2017 und bei den Effizienzkernen (für die normalen Anwendungen und den dauerhaften Betrieb) soll die Leistung sogar um 50 Prozent gesteigert worden sein. Darüber hinaus wurde auch die Leistung des Grafikprozessors weiter gesteigert. Wie sich das insgesamt in den Benchmark auswirken wird, muss sich aber erst noch zeigen.

Der Energieverbrauch der Modelle soll ebenfalls verringert worden sein, unter anderem auch, weil der Prozessor nun deutlich weniger Energie benötigt. Hier schreibt Apple sehr konkret, dass sich die Laufzeit im Vergleich zu den Vorgängermodellen um 30 bis 90 Minuten (jeweils bei vollem Akku) verlängert hat.

Apple setzt bei den neuen Modellen auch weitere auf künstliche Intelligenz. Das macht sich vor allem bei den Videos und den Fotos bemerkbar. Das Unternehmen setzt eine neue Version der Neural Engine ein. Diese kann 5 Billionen Berechnungen pro Sekunde durchführen – das ist fast 10 Mal so viel wie im letzten Jahr. Dazu wurde auch hier am Energieverbrauch gearbeitet und die neue Version spart weiter Energie. Die Effekte dieser neuen Technik sind vor allem bei den Fotos und der Tiefenunschärfe deutlich. Diese ist nun dynamisch und kann auch wieder rückgängig gemacht werden bzw. man kann sie dynamisch einsetzen.

iOS 11.4 – Probleme mit hohem Energieverbrauch und leeren Akkus

Nutzer scheinen nach dem Update auf die neuste iOS 11.4 Version zunehmen Probleme mit den Akkulaufzeiten zu haben. Man findet mittlerweile in vielen Foren und Supportbereichen nachfragen, weil die Geräte mit iOS 11.4 deutlich öfter nachgeladen werden müssen und der Energieverbrauch der Modelle extrem zugenommen hat. Mittlerweile kann man davon ausgehen, dass es sich bei den Beschwerden nicht um einen Defekt bei den Geräten und Akkus selbst handelt.

Im Apple Forum schreibt beispielsweise ein Nutzer zu dem Problem:

My iPhone 6 was working perfectly fine until I updated to iOS 11.4 and ever since I did that my battery is draining rapidly even without me using it at all. I used to go a full day without charging it now it may last half a day. I am just wondering if something got turned on with this new update that I have to turn off to save battery life. It is just weird I have not done anything other than update the iOS and now this happening. Any help would be greatly appreciated.

Der Thread ist mittlerweile knapp 20 Seiten lang. Es scheint also kein Einzelfall zu sein, dass unter iOS 11.4 der Akku Probleme macht, sondern es betrifft eine Vielzahl von Nutzern mit unterschiedlichen Geräten. Besonders im Fokus scheinen aber etwas ältere Modelle zu sein, man bemerkt eine Häufung mit Nutzern von iPhone 6,6s und 7 mit diesem Problem, andere Modelle sind aber durchaus auch betroffen.

Mittlerweile ist die WLAN Nutzung bei diesem Problem ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Die meisten Nutzer berichten, dass aktive WLAN Verbindungen und insbesondere auf dem 5GHz Band offensichtlich dafür die Ursache gewesen sind. Es scheint so, als würde das WLAN in diesem Bereich derzeit deutlich mehr Energie benötigen, als vor dem Update und damit werden die Akkus sehr stark belastet. Dafür spricht auch, dass bei abgeschalteten WLAN die Akkulaufzeit höher ist und damit das Problem möglicherweise auf die WLAN Verbindungen eingegrenzt werden kann.

Apple selbst hat sich noch nicht offiziell dazu geäußert und daher ist bisher noch unklar, ob bereits an einem Bugfix gearbeitet wird oder ob das WLAN tatsächlich die Ursache für die schnelle Leerung der Akkus ist. Auf jeden Fall gibt es zwei Möglichkeiten, das Problem anzugehen, wenn man den Antworten in den Foren glauben schenken darf:

  • WLAN komplett deaktivieren und auch nicht wieder anschalten (was natürlich die Nutzung der Geräte deutlich einschränkt)
  • Netzwerkeinstellungen in den Geräten zurück setzen. Einige Nutzer berichten davon, dass sie auf diese Weise das Problem dauerhaft beseitigen konnten. Leider gibt es keine Garantie, dass dies in jedem Fall auch funktioniert.

Offensichtlich sind auch nicht alle Geräte von diesem Problem betroffen. Unsere Modelle (iPad und iPhone) zeigten und zeigen auch nach dem Update auf iOS 4.11 keine veränderte Akkulaufzeit, obwohl die Geräte fast dauerhaft im WLAN eingesetzt werden. Daher scheint es neben der reinen WLAN Nutzung wohl auch noch einen anderen Faktor zu geben, der dafür sorgt, dass die Geräte von diesem Problem betroffen sind oder eben auch nicht. Wer leider auch dieses Problem hat und bei wem die oben genannten Tipps nicht helfen, muss leider warten, bis Apple ein Update von iOS auf den Markt bringt, wirklich andere Möglichkeiten aktiv zu werden gibt es derzeit nicht.

iPhone – Performance-Reduzierung soll abschaltbar werden

Apple hat mit den Performance-Einbrüchen bei älteren Modelle durch die Drosselung mehr zu kämpfen als gedacht.  Tim Cook hat dazu nun auch öffentlich einem Interview mit ABC News Stellung genommen und verschiedene Hintergründe erklärt. Dabei hat er unter anderem auch angesprochen, dass die Nutzer von iPhones zukünftig die Möglichkeit bekommen sollen, die Performance-Drosselung abzuschalten. Wer also mit einem älteren Akku arbeitet, könnte in den nächsten Monat die Möglichkeit bekommen, trotzdem auf die volle Leistung der Geräte zurück zu greifen. Das könnte aber auch bedeuten, dass sich die Modelle dann plötzlich abschalten, wenn der Akku es nicht schafft, die Leistung für den Prozessor bereit zu stellen.

Im Original heißt es bei 9to5mac:

In an interview with ABC News, Tim Cook was asked for his take on Apple slowing down iPhones with degraded batteries. He revealed that the developer beta including these features will be released next month, with a public release to follow after. Moreover, he says that this forthcoming update will give users the option to disable performance throttling if they would rather be at risk of unexpected shutdowns but maintain full CPU and GPU performance.

Apple hatte noch im alten Jahr einen offenen Brief veröffentlicht, in dem man sich für die Drosselung der Geräte entschuldigte und verschiedene Schritte angekündigt hat, mit denen man zukünftig das Problem beheben will. Unter anderen ist Folgendes angedacht:

  • Die Preise für einen Akku-Wechel bei Geräten, in denen die Garantie nicht mehr greift, wird deutlich gesenkt und beträgt zukünftig nur noch ein Drittel. Statt 79 Dollar verlangen die Service-Center dann nur noch 29 Dollar (oder den entsprechenden Betrag in der Landeswährung). Diese Neuerung sollte Ende Januar online gehen, wurde mittlerweile aber vorgezogen.
  • Anfang 2018 soll es dazu eine weitere Neuerung geben, mit der Apple mehr Informationen zum aktuellen Status des iPhone geben will. Nutzer können dann einfacher abfragen, welche Faktoren möglicherweise die Leistung der Modelle beeinflussen.
  • Und natürlich versichert man, dass man immer daran arbeitet, Fehler und Probleme möglichst schnell und einfach zu beseitigen.

Besonders der Punkt 2 ist interessant, denn darunter könnte die von Cook angesprochen Abschaltung der Drosselung fallen.

Wann genau diese neue Funktionen online gehen sollen, ist noch nicht bekannt, es gibt auch noch keinen Zeithorizont, bis wann Apple diese Neuerungen in die Geräte bringen will. Dazu kann man wohl davon ausgehen, dass nur die neueren Modelle diese Funktionen bekommen werden.