iPhone 2018 – Apple gibt in iOS 12 Hinweise auf ein größeres Gerät

Es lohnt sich immer, die neusten Software Versionen genau zu untersuchen, denn oft finden sich darin verschiedene Hinweise auf neuen Technik und kommende Modelle. Das scheint auch bei iOS 12 wieder der Fall zu sein. Software-Ingenieur Guilherme Rambo hat darin zumindest neue Symbole entdeckt, die für das Payment genutzt werden und dort findet man unter anderem auch Symbole für ein kommende iPhone X Plus und ein iPad Pro 2018. Die Icon sehen im Vergleich zu aktuellen Symbol des iPhone X auch etwas anders aus. Das muss keinen realen Hintergrund haben, könnte aber auch auf Unterschiede beim Design zwischen dem aktuellen iPhone X und den kommenden iPhone Modellen in 2018 hindeuten.

Bei TheVerge schreibt man im Original dazu:

It’s long been rumored that Apple will release a larger “iPhone X Plus” model this fall, but we may have just gotten our best confirmation yet of the new device: a leaked icon found in Apple’s own firmware that seems to shows off the new phone. The image was discovered by notable Apple firmware reverse-engineer Guilherme Rambo, along with another leaked icon for the bezel-less iPad that first leaked through the latest iOS 12 beta earlier this week.

Auf Twitter heißt es dazu:

Bisher gab es schon verschiedene Hinweise, dass Apple in diesem Jahr an mehreren Modellen arbeitet und wohl auch das iPhone X in einer weiteren Version auf den Markt bringen wird. Das scheint sich nun durch iOS 12 und die Hinweise darin zu bestätigen: es wird also wohl neben dem iPhone X 2018 auch noch eine iPhone X 2018 plus Version geben, die etwas größer ist und möglicherweise auch technisch einige Änderungen aufweist.

iPhone 2018 – drei Modelle, LCD soll im Fokus stehen

Apple scheint beim den kommenden iPhone Modelle wohl umzuplanen und rechnet damit, dass vor allem die Modelle mit LCD Display* besonders beliebt sein werden. Derzeit geht man davon aus, dass das Unternehmen beim iPhone 2018 auf drei Modelle setzt:

  • iPhone mit LCD Display* und 5,7 bis 5,8 Zoll Bildschirm
  • iPhone mit OLED Display* und 6,0 bis 6,1 Zoll Bildschirm
  • iPhone mit OLED Display und 6,4 bis 6,5 Zoll Bildschirm

Alle drei Modelle sollen dabei mit dem neuen Notch Design kommen. Dabei war man bisher davon ausgegangen, dass sich die Käufe etwa zur Hälfte auf die OLED Modelle und zur anderen Hälfte auf die LCD Modelle aufteilen werden. Davon scheint Apple nun aber abzuweichen und man geht beim Unternehmen eher davon aus, dass die überwiegende Zahl der Verkäufe auf das LCD Modell entfallen wird – unter anderem auch, weil diese wohl billiger werden wird als die beiden anderen Modelle.Die LCD Displays allein sind etwa 60 Dollar billiger als die OLED Varianten und das schlägt sich natürlich auch im Endpreis der Modelle nieder.

Beim Wallstreetjournal schreibt man dazu im Original:

Apple expects LCD models to make up the majority of iPhone sales in its lineup to be released this fall, a greater proportion than analysts had anticipated, and plans to use the displays next year as well, said people involved in the Apple supply chain. The production planning suggests the transition to a newer type of screen called organic light-emitting diode, or OLED, is likely to be slower than many in the industry believed a year ago, when the iPhone maker was preparing its first OLED smartphone*. Analysts say demand was weaker than their initial forecasts for that phone, the iPhone X*, due mainly to its price tag, which starts at $999.

Aktuell kostet das teuerste LCD Modell bei Apple (das iphone 8* plus) 909 Euro und ist damit fast 250 Euro billiger als die Variante mit OLED Display. Diesen Unterschied kann man wahrscheinlich auch für die neueren Modelle erwarten und daher ist es durchaus plausibel anzunehmen, dass die Kunden zur preiswerteren Variante greifen werden, wenn diese vom Design her ähnlich ist.

iPhone X – Screenshot erstellen und abspeichern

iPhone X – Screenshot erstellen und abspeichern Am 12. September 2017 – somit exakt 10 Jahre nach der Veröffentlichung des ersten iPhones – wurde das iPhone X vom Apple CEO Tim Cook vorgestellt. Das „X“ bezieht sich dabei auf die römische Zahl für „10“. Das Smartphone hat eine Bildschirmdiagonale von 5,8 Zoll mit Super Retina HD Display. Das Display* des iPhone X* deckt indes nahezu die gesamt Front ab. Dementsprechend ist kein Platz für den bekannten Home-Button. Diesbezüglich ändert sich auch die Vorgehensweise beim Screenshot, denn dieser war bisher meist nur in Verbindung mit dem Home-Button möglich.

Screenshot

Bei einem Screenshot* wird der aktuell dargestellte Inhalt auf dem Handy-Display* festgehalten und als Bilddatei gespeichert. Diese Funktion ist durchaus sinnvoll, so kann man beispielsweise Fehlermeldungen auf dem Smartphone* per Screenshot* festhalten, dies erleichtert die Problemlösung für den Support oder den Kundendienst von Apple. Außerdem lassen sich Highscores aus Spiele-Apps festhalten oder man kann Auszüge aus interessanten Artikel schnell und einfach speichern und gegebenenfalls mit anderen teilen. Nachfolgend wird aufgezeigt, wie man einen Screenshot* beim iPhone X erstellen kann.

iPhone X – Screenshot erstellen

Die Vorgehensweise ist auch ohne Home-Button ziemlich simple:

  1. Zunächst die entsprechende Seite aufrufen, von welcher eine Screenshot erstellte werden soll.
  2. Anschließend die „Lauter“-Taste und die „Seitentaste“ (rechte Außenseite) gleichzeitig drücken. (die Lauter-Taste zuerst)
  3. Es ertönt ein Klickgeräusch und das Display leuchtet kurz auf.
  4. Das gemachte Bildschirmfoto kann man im Foto-Ordner unter Fotos => Alben abrufen. Dort kann man sie auch weiter bearbeiten oder verschicken. Bei Bedarf ist auch eine Übertragung auf den PC ohne weiteres möglich.

Zur besseren Veranschaulichung ist zudem ein Tutorial-Video eingebunden.

Hinweise zum Screenshot

Screenshots werden meistens gemacht, um sie zu veröffentlichen. Teilweise werden sie dabei nur an Freunde und Bekannte geschickt (beispielsweise über WhatsApp) aber oft wird ein Screenshot mehr oder weniger öffentlich ins Netz gestellt (auf Facebook, Instagramm oder auch Twitter).

Das ist in vielen Fällen auch kein Problem, aber man sollte sich bewußt sein, dass ein Screenshot auch immer eine ganze Reihe von Daten über das eigene Smartphone und dessen Nutzung enthält. So werden bei einem Screenshot auch die Statussymbole mit erfasst und daher sieht man auf dem Screenshot auch, welchen Netzbetreiber man nutzt, ob man im WLAN eingeloggt ist und ob andere Systeme (NFC oder Bluetooth) aktiviert sind.

Einige Messenger (zum Beispiel bei Facebook) blenden auch direkt auf dem Bildschirm die Bilder bzw. Avatare der Kontakte ein, die gerade aktiv sind. Auch das würde auf dem Screenshot mit erscheinen und Auskunft darüber bieten, mit wem man in Kontakt ist.

Als dritten Punkt zeigt ein Screenshot (je nachdem wo man ihn aufnimmt) auch einen Teil der Apps auf dem Gerät und wenn man die Einstellungen aufnimmt können auch dort Daten enthalten sein, die ein Dritter ansonsten nicht kennen könnte.

Man sollte daher prüfen, welche Daten man über den Screenshot wirklich frei geben möchte und welche nicht. Im Zweifel kann man den Screenshot bearbeiten und beispielsweise die Statusleiste abschneiden. Das geht mit fast allen Standard-Bearbeitungsprogrammen recht gut. Alternativ kann man auch Sticker über Bereiche legen, die man nicht zeigen möchte.

Weitere Links zum iPhone X

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iPhone X – gedrosselte Produktion sorgt für OLED-Überschuss bei Samsung

Bisher war das iPhone X ein gutes Geschäft für Samsung, denn das Unternehmen lieferte die neuen OLED Displays für die Modelle und verdiente auf diese Weise am Erfolg des iPhone X mit. Nach Berichten des Magazins Nikkei (zitiert von 9to5mac) gibt es nun an dieser Stelle aber ein Problem. Apple hat die Produktion des iPhone X in den ersten drei Monaten reduziert und damit gibt es nun einen deutlichen Überschuss bei der Produktion von OLED Displays bei Samsung. Das Unternehmen hatte die Produktionskapazitäten ausgeweitet, um die Nachfrage durch Apple bedienen zu können. Dazu hatte man auch erwartet, dass neben Apple auch andere Hersteller auf OLED setzen würden. Das hat sich bislang so nicht bestätigt (unter anderem weil die OELD Displays nach wie vor teuer sind) und durch die Reduktion der Bestellungen bei Apple scheint man nun auf einem Überschuss an OLED Display und den entsprechenden Produktionskapazitäten zu sitzen.

Im Original heißt es in diesem Bericht:

“Samsung is increasingly selling OLED panels to outside clients,” said an official at an electronics trading company in Tokyo. Production of the iPhone X, whose sales have been sluggish, is expected to drop by half in the first three months of this year from the initial estimate of over 40 million units. Having ramped up production capacity to meet demand for the latest iPhone, the first model to incorporate the panels, Samsung is now saddled with excess production capacity

Unklar ist bisher, wie Samsung mit dieser Problematik umgehen wird. Prinzipiell ist es natürlich immer ein Prroblem, wenn man von einem Kunden (in dem Fall auch noch Apple) abhängig ist und daher immer darauf reagieren muss, wie sich die Nachfrage beim Kunden verhält. Es ist also durchaus denkbar, das Samsung versuchen wird, weiter Hersteller von der OLED Technik z überzeugen – möglicherweise auch, in dem man preislich neuen Nutzern entgehen kommt.

iPhone X – Apple prüft Beschwerden zur Verzögerung bei Anrufen

Einige Nutzer des neuen iPhone X scheinen derzeit größere Probleme zu haben, Anrufe entgegen zu nehmen. Dabei klingelt zwar das iPhone X, aber das Display bleibt schwarz. Man kann also den Anruf nicht annehmen, obwohl das Gerät klingelt. Erst nach etwa 10 Sekunden schaltet sich auch der Bildschirm ein und die betroffenen Nutzer können die Anrufe entgegen nehmen – falls der Anrufer in dieser Zeit nicht bereits aufgelegt hat.

Im Apple Forum gibt es dazu auch bereits einige Meldungen. Es scheint also nicht nur ein Einzelfall zu sein, sondern eine durchaus nennenswerte Anzahl von iPhone X sind betroffen. Dabei spielt es keine Rolle, welche iOS Version genutzt wird: auch in der neusten Version iOS 11.2.5 tritt dieses Problem noch auf.

Apple selbst hat gegenüber Macrumors mittlerweile bestätigt, dass dieses Problem auftritt und man Kenntnis davon hat. Nach Angaben des Unternehmens prüft man derzeit diesen Fehler und versucht zu ermitteln, was die Ursache ist und wie er sich beheben lässt. Wann genau mit einem Fix zu rechnen ist, steht aber bisher noch nicht fest.

Im Original heißt es bei Macrumors:

The Financial Times today highlighted a limited number of reports from users experiencing delays with incoming phone calls on the iPhone X. Apple later confirmed to MacRumors that it is „looking into these reports.“  The report, which links to a few discussions on the Apple Support Communities, notes that hundreds of customers have complained that the iPhone X’s display experiences delays in turning on for up to 10 seconds during incoming phone calls, preventing these users from tapping the Accept or Decline buttons. 

Möglicherweise ist dieser Fehler allerdings auf bestimmte Geräte begrenzt, denn es gibt auch viele Meldungen von anderen Nutzern und Experten, die es nicht geschafft haben, den Fehler auf ihren eigenen iPhone X Geräten zu reproduzieren.

Im Apple Forum wird den betroffenen Nutzern empfohlen, für die Geräte ein Backup anzulegen und dann ein Restore zu machen. Das soll das Problem wohl zumindest kurzfristig lösen. Ob die Geräte dann dauerhaft von diesem Problem verschont bleiben, ist aber noch nicht sicher. Daher ist es wohl der bessere Weg, wenn Apple einen Fix für diese Fehler mit einer der nächsten iOS Versionen anbietet.

Tim Cook: iPhone X ist das meistverkaufte iPhone derzeit

Apple hat die Quartalszahlen für das letzte Quartal 2017 (Q1/2018 bei Apple) veröffentlicht und kann interessante Zahlen vermelden. Das Unternehmen hat etwas weniger iPhones verkauft, kann aber deutlich mehr Gewinn machen. Insgesamt setzte das Unternehmen etwas mehr als 77 Millionen iPhones um – im gleichen Quartal des Vorjahres waren es noch eine Million Geräte mehr gewesen. Dafür klettert der Gewinn in diesem Bereich um mehr als 7 Millionen Euro auf satte 61,576 Milliarden US Dollar. Der Grund dafür sind die neuen Modelle und insbesondere das iPhone X. Dieses Gerät ist das bisher teuerste iPhone und scheint auch einen höheren Gewinn abzuwerfen. So war es Apple möglich, das Geschäftsergebnis trotz weniger Verkäufen nach oben zu schrauben.

“We’re thrilled to report the biggest quarter in Apple’s history, with broad-based growth that included the highest revenue ever from a new iPhone lineup. iPhone X surpassed our expectations and has been our top-selling iPhone every week since it shipped in November,” said Tim Cook, Apple’s CEO. “We’ve also achieved a significant milestone with our active installed base of devices reaching 1.3 billion in January. That’s an increase of 30 percent in just two years, which is a testament to the popularity of our products and the loyalty and satisfaction of our customers.”

Tim Cook macht damit auch Schluss mit den Spekulationen um schlechte Verkäufe beim iPhone X. Viele Experten hatten erwartet, dass die Verkäufe der Geräte durch den hohen Preis eher behindert würden. Das hat sich nicht bestätigt, denn Cook bestätigt, dass Apple derzeit vom iPhone X mehr verkauft als von den iPhone 8 und 8 plus Modellen. Möglicherweise liegen die Verkaufszahlen nicht so hoch, wie Apple sich das erhofft hatte – ein Ladenhüter sind die Geräte damit aber trotzdem nicht.

Auch mit den anderen Produkten kann Apple punkten. Der Gewinn insgesamt stieg in diesem Quartal auf 88 Milliarden US Dollar und liegt damit etwa 10 Milliarden Dollar über den Ergebnissen aus dem Vorjahr. Unter anderem haben steigenden Umsätze bei den Services und bei den „Other Products“ (unter anderem der Apple Watch) dieses gute Ergebnis möglich gemacht.

iPhone X – Absatz ist okay, aber kein durchschlagender Erfolg

Über den Absatz der neuen iPhone Modelle wird viel spekuliert, denn der wirtschaftliche Erfolg von Apple hängt nach wie vor sehr stark an diesen Modellen. Kommen die Geräte gut an, geht es auch Apple gut und der Börsenkurs steigt – schwächelt ein Modell hat auch Apple ein Problem und das wirkt sich entsprechend auch auf den Börsenkurs aus.

das iPhone X ist in diesem Zusammenhang besonders unter Beobachtung, denn es ist nicht nur beim Design eine radikale Neuerung im Vergleich zu den bisherigen Modellen sondern stellt auch technisch eine deutliche Weiterentwicklung darf. Viele Experten waren daher davon ausgegangen, das Apple mit dem iPhone X einen neuen „Super Cycle“ begründen könnte – ein Jahr mit außerordentlich starken Verkaufszahlen bei den Modellen. Teilweise gehen Analysten davon aus, das Apple in diesem Quartal bis zu 89 Millionen iPhone verkaufen könnte – das wären etwa 10 Millionen Geräte mehr als im Vorjahr und ein wirklich starkes Ergebnis.

Der Analyst Karl Ackermann von Coven und Co dämpft jetzt diese Erwartungen etwas. Nach seiner Einschätzung sind die Verkäufe beim iPhone gut – ein absolut herausragendes Ergebnis sei aber wohl nicht zu erwarten. Stattdessen geht Ackermann von etwa 79 Millionen verkauften iPhone aus. Das wären immer noch 1 Millionen Modelle mehr als im gleichen Quartal 2016, aber doch deutlich weniger als von anderen Experten erwartet.

Bei BGR.com schreibt man dazu im Original:

“Some investors may conclude this relates to better sales momentum for the X, but we are increasingly concerned that demand has been below initial expectations as users appear to have gravitated toward the previous iPhone models,” Ackerman said in the note. He reportedly said that sales of the iPhone X and iPhone 8 are “good, but not yet indicative of a ‘super cycle.’’

Sollten diese Zahlen zutreffen, gäbe es zumindest keinen wirklichen Hype um die neuen Geräte – aber ein durchaus solides Wachstum. Dafür spricht auch, dass die Wartezeiten bei der Bestellung der neuen Geräte mittlerweile deutlich nach unten gegangen sind. Beim iPhone 8 beträgt die Lieferzeit nur einen Tag und bei den iPhone X Modellen muss man mittlerweile auch nur noch zwei bis drei Tage warten, bevor die Modelle ausgeliefert werden.  Das spricht dafür, dass die Verkaufszahlen in etwa den Erwartungen von Apple entsprechen und nicht deutlich darüber liegen.

Genaues dazu werden wir voraussichtlich erst wissen, wenn Apple die Quartalszahlen für das Weihnachtsquartal veröffentlicht. Dann dürfte sich zeigen, wie sich die Verkäufe bei den iPhone Modellen entwickelt haben und welcher Analyst mit seiner Einschätzung recht hatte.

iPhone X – Lieferzeit auf wenige Tage gesunken

Die meisten Vorhersagen über extrem lange Lieferzeiten beim iPhone X haben sich nicht bestätigt. Vor wenigen Monaten noch waren einige Experten davon ausgegangen, dass die Modelle wohl in 2017 gar nicht im Massenmarkt zu haben sein werden und es Apple womöglich erst 2018 schaffen wird, die breite Nachfrage nach den Modellen zu befriedigen.

Die aktuellen Lieferzeiten im Shop des Unternehmens machen aber deutlich, dass dies so nicht eingetreten ist. Stattdessen sind die Zeiten bis man die Modelle in der Hand halten kann mittlerweile sogar auf nur wenige Tage gesunken. Wer heute ein Gerät bestellt, bekommt das neue iPhone X bereits in 2 bis 4 Tagen geliefert und zwar unabhängig davon, welches Modell man wählt.

Das kann zwei Ursachen haben:

  • Sieht man es positiv, hat es Apple wohl geschafft, die Produktion trotz der anfänglichen Schwierigkeiten zu stabilisieren und so weit hochzufahren, das mittlerweile genügen Reserven hergestellt werden können, um die Nachfrage abzudecken. Damit würden wir wohl bei den nächsten Quartalszahlen viele Verkäufe bei den iPhone Modelle und insbesondere beim iPhone X sehen.
  • Eine eher negative Interpretation wäre, dass die Nachfrage nach dem neuen iPhone X eher niedrig liegt und so die vergleichsweise geringen Bestände ausreichen, um die Nachfrage abzudecken. Hier könnte der hohe Preis von über 1000 Euro eine Rolle spielen – eventuell ist das für einige Fans einfach zu teuer und sie greifen stattdessen lieber zum iPhone 8, das in der günstigsten Version immerhin fast 500 Euro billiger zu haben ist. Dieses Szenario würde bedeuten, das Apple wohl nicht so viele iPhone X absetzen kann wie erhofft.

Unabhängig davon, welches der beiden Szenarien nun wirklich zutrifft dürften sich Fans der Marke freuen, dass man die Geräte auch im Weihnachtsgeschäft relativ schnell bekommen kann und es keine längeren Wartezeiten gibt, die eventuell dafür sorgen könnten, dass die Geräte sogar erst nach dem Fest ankommen. Sollten die Lieferzeiten so gering bleiben, kann man auch in der nächsten Woche noch bestellen und sollte die Modelle trotzdem pünktlich zur Beschwerung bekommen.

Bei den iPhone 8 und iPhone 8 plus Modellen sind die Lieferzeiten im Übrigen noch geringer. Hier spricht das Unternehmen von lediglich einem Tag Wartezeit für die Lieferung. Man kann diese Geräte also nicht nur günstiger bekommen, sondern auch schneller.

iPhone X 2018 soll mit besseren Akkus ausgestattet werden

Analyst Ming-Chi Kuo von KGI Securities hat wieder einen Blick ins Jahr 2018 geworfen und einige Punkte zum neuen iPhone X heraus gearbeitet, dass im kommenden Jahr auf den Markt kommen soll. Basis seiner Analysen sind dabei wie immer Informationen aus den Lieferketten und den Produktionsstätten von Apple-Zulieferern.

Kuo geht in seiner aktuellen Analyse davon aus, das Apple bei den Topmodellen in 2018 wahrscheinlich die Akkukapazität der Modelle erhöhen wird. Die neuen Smartphones sollen dabei Akkus mit einer Leistung von bis zu 3.000mAh Stunden bekommen, das wäre immerhin ein Leistungszuwachs von etwa 10 Prozent. Dazu soll Apple wohl auch die Technik der Akkus verändern – statt dem bisherigen Design mit zwei Akkuzellen soll es zukünftig nur noch eine Zelle geben. Auf diese Weise will man bei gleicher Größe der Akkus die Mehrleistung erreichen und darüber hinaus soll auch die Lebensdauer der Akkus mit diesem Schritt erhöht werden.

Bei 9to5mac schreibt man dazu:

KGI predicts that the 5.8-inch iPhone introduced next year could have a battery capacity of between 2,900mAh and 3,000mAH. Currently, the iPhone X packs 2,716mAh of power, so that means we could see an increase of as much as 10 percent come next year. Battery life has long been a point of contention for iPhone users, with Apple revolutionizing nearly every other smartphone feature while battery life remains stagnant. While a 10 percent increase in battery life may not seem like a lot on the surface, it is a notable increase that could either offset more intense features Apple has planned, or add an extra hour or two to battery life as a whole.

Geht man davon aus, das Apple die Größen der Modelle gleich lässt und stattdessen wohl sowohl beim Prozessor als auch beim Betriebssystem noch weitere Optimierungen beim Stromverbrauch vornimmt, dürfte sich die höhere Akku-Leistung wohl in deutlich längeren Nutzungszeiten niederschlagen. Damit werden dann wohl auch Power-Nutzer die Geräte nur noch einmal am Tag laden müssen. Bei 9to5mac geht man davon aus, dass sich dieser Schritt in etwa 1 bis 2 Stunden mehr Nutzungszeit niederschlägt.

Bereits jetzt können die Modelle auch per Quickcharge geladen werden und haben dann nur noch sehr kurze Ladezeiten, die durchaus konkurrenzfähig sind. Allerdings benötigt man dazu dann auch das passende Ladegerät – das allerdings extra gekauft werden muss und nicht mitgeliefert wird. Beiliegend gibt es nur ein normales Ladegerät, das vergleichsweise lange braucht, bis die Akkus voll sind.

 

iPhone X – Auch ConsumerReports bemängelt die Stabilität

Beim iPhone X setzt Apple zum ersten Mal auf ein weitgehend randloses Design mit sehr kleinen Rändern und bereits bei anderen Modellen aus 2017 hat sich gezeigt, dass diese Kombination die Stabilität der Modelle senkt und bei Stürzen die Anfälligkeit für Beschädigungen bei Display deutlich ansteigt. Dieses Problem scheint auch nachvollziehbar, immerhin gibt es bei den Smartphones mit diesem Design keinen stabilen Rand mehr, der Stöße und Schläge abfedern könnte.

Die Stiftung Warentest hatte aufgrund dieser Probleme und der schnellen Beschädigungen des iPhone X beim Falltest den Geräten bereits eine sehr schlechte Note ausgestellt. Für den hohen Preis von über 1000 Euro hatten die Tester schon etwas mehr Stabilität erwartet und insgesamt wurden die Modelle aufgrund der häufigen Beschädigungen insgesamt abgewertet – erreichten damit also keine Bestwerte bei der Stiftung Warentest.

Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt nun auch die Verbraucherschutz-Organisation ConsumerReports. Die Tester dort waren insgesamt sehr angetan von dem Gerät, vor allem Face ID kam sehr gut an. Aber auch bei diesen Tests zeigte sich, dass die iPhone X Modelle anfällig für Beschädigungen waren. Auch bei ConsumerReports gingen die Geräte nach wenigen Falltests bereits kaputt.

Im Original schreiben die Tester bei ConsumerReports dazu:

We tumbled three samples of the iPhone X. The first was fine after 50 drops, but the glass on the back was significantly cracked after 100. The other two phones ended up with malfunctioning displays after 50 drops. Though the front glass didn’t crack, several bright green bars stretched across the screens from top to bottom. The iPhone X isn’t the first phone to fail our tumble test. For example, our testers also reported broken displays and back panels when they tumbled Samsung’s nearly all-glass Galaxy S8 and S8+ phones.

Insgesamt hätten die iPhone X bei ConsumerReports durchaus die Chance gehabt, die aktuellen iPhone 8 und 8+ im Test zu überholen – durch die schlechten Ergebnisse bei den Falltests liegen die Geräte aber insgesamt sogar hinter den iPhone 8 bei der Bewertung. Das ist natürlich ein eher schlechtes Zeichen, immerhin hat Apple die iPhone X als die Innovationsträger konzipiert, deren Design so auch in den nächsten Jahren weiter geführt werden soll. Wie es aussieht müssen die Entwickler hier aber gerade bei der Bruchsicherheit noch einiges tun, damit die Geräte tatsächlich auch in der Praxis den hohen Preis wert sind. Dazu kommt, dass die Komponenten preislich nochmal nach oben gegangen sind. Eine Reparatur des iPhone X wird also gerade bei Displayschäden nochmal teurer als bei den Vorgängermodellen. Schäden treten damit nicht nur häufiger ein als bei den anderen iPhone Modellen, sondern tun auch richtig weh in der Kasse. Kein Wunder, dass die Experten von ConsumerReports dazu raten, die Modelle immer mit einem Case zu schützen. Das hilft, Beschädigungen bei Stürzen zu vermeiden – eine absolute Sicherheit bietet aber auch der Schutz durch eine Hülle nicht.

Sieht aus wie das iPhone X, ist aber das OPPO R13

Bei OPPO arbeitet man derzeit wohl an einem neuen Modell, das auf den ersten Blick doch sehr deutlich an das iPhone X erinnert und sowohl bei der Front als auch bei der Rückseite sehr starke Anlehnungen an das iPhone X Design aufweist. Besonders bei der Rückseite unterscheidet an sich nur der OPPO Schriftzug bzw. das Logo die Modelle. Auch die Anordnung der Modelle auf der Verpackung (mit einem vertikalen Versatz) erinnert doch sehr stark an die Präsentation der aktuellen iPhone 8 und iPhone X Modelle.

OPPO scheint hier ein Android-Gegenstück zu Apple auf den Markt bringen zu wollen. Das ist nicht weiter ungewöhnlich, das ein Unternehmen aber so deutlich kopiert verwundert doch. Noch gibt es dazu auch keine offizielle Bestätigung, sondern lediglich die geleakten Bilder. Daher besteht auch noch die Chance, dass dies nur ein Fake ist – allerdings ist die Wahrscheinlichkeit dafür eher gering.

Bei Gizchona schreibt man im Original dazu:

A pair of pictures have appeared today, showing the alleged phone with a very familiar design. If you’ve not been living in a cave for the past months, you’re already familiar with the iPhone X and its design. Well, now just look to this unreleased black colored Oppo R13 and you’ll notice some obvious semblances with Apple’s flagship. If you recall, Oppo has filed a patent two months ago, for a full screen design with a top notch. Looking closely to the front panel of this alleged Oppo R13 picture, the overall design seems to match with the patent.

Besonders der letzte Punkt ist interessant: OPPO hat also nicht nur deutliche Anlehnungen an das Design des iPhone X eingesetzt, sondern es gibt tatsächlich ein Patent, das ein Aussehen wie beim iPhone X (mit der auffälligen Aussparung am oberen Rand) unter Schutz stellt. Das könnte auf zukünftige Konflikte mit Apple hindeuten, wahrscheinlich wird man das OPPO R13 aber ohnehin nur in China und eventuell Asien bekommen, daher könnte es spannend werden, welche Schutzansprüche an der Stelle schwerer wiegen.

Ein Blick auf die Rückseite des OPPO R13

Leider gibt es zu den weiteren technischen Daten und den Features noch keinen genaueren Infos. Man kann aber davon ausgehen, dass über das Aussehen hinaus wohl keine weitere Technik übernommen wurde, so dürfte es Face ID bzw. die Gesichtserkennung in 3D wohl noch nicht beim OPPO geben.