OnePlus 5T – teilweise schneller als das iPhone X im Speedtest

Das OnePlus 5T hatte bereits in den ersten Benchmark Ergebnissen gezeigt, dass es beim Speed zumindest im Android Bereich mit den besten Modellen auf dem Markt mithalten kann. Besonders bei den Geekbench Tests konnte das Modell zulegen und den Vorgänger hinter sich platzieren. Das ist interessant, denn sowohl beim Prozessor als auch beim Speicher setzt das Gerät auf die gleiche Abstimmung wie das OnePlus 5. Das Unternehmen scheint also bei der Anpassung der Software einiges verbessert zu haben um noch etwas mehr Leistung heraus zu bekommen.

Auf der anderen Seite ist bekannt, das man Benchmark-Tests bei OnePlus Modellen immer etwas mit Vorsicht genießen sollten, denn die Geräte erkennen Testsituationen bzw. Situationen mit hohen Leistungsanforderungen und schalten dann besonders viel Leistung frei – mehr als im normalen Einsatz in der Praxis zur Verfügung steht. Das Unternehmen steht auch dazu und hatte bereits Anfang des Jahres erklärt:

“We have set the OnePlus 5 to run benchmarks at a high-performance level that is both natural and sustainable for all devices, media and consumer, so that users can see the true potential of the device, when running resource intensive apps and games. At no point do we overclock the CPU, nor do we set a CPU frequency floor. We are confident our approach best displays the true performance capabilities of the OnePlus 5.”

Daher ist es für das OnePlus 5T wohl besser, zu betrachten, wie sich die Geräte im praktischen Einsatz bewähren. Einen solchen Test hat man bei EverythingApplePro gemacht und das OnePlus 5T gegen das iPhone X antreten lassen. Dabei mussten beide Modelle eine gleiche Anzahl von Tests absolvieren (beispielsweise eine festgelegte Anzahl an Apps öffnen) und es wurde die Zeit gestoppt, die beide Modelle für diese Test benötigten. Der erste Durchlauf wurde dabei doppelt durchgeführt um auch die Cache-Funktionen der Geräte zu testen. Im ersten Testabschnitt war das OnePlus 5T dabei nur geringfügig langsamer als das iPhone X und brauchte 4 Minuten und 35 Sekunden. Das iPhone X lag bei 4 Minuten und 29 Sekunden.

Interessant ist der Speedtest bei der Gesichtserkennung. Beide Modelle lassen sich über die Gesichtserkennung entsperren und hier hat das OnePlus 5T deutlich Vorteile: Bis die Geräte entsperrt sind vergeht beim iPhone X deutlich mehr Zeit. Allerdings erfasst Apple auch mehr Bildpunkte und bietet damit wohl mehr Sicherheit. Auch beim Öffnen von Apps scheint das OnePlus 5T in der Praxis Vorteile zu haben. Der Zugriff ist hier zumindest etwas schneller als beim iPhone.

Insgesamt scheint das OnePlus 5T also durchaus mit dem iPhone X mithalten zu können und ist in einigen Bereichen sogar schneller. Bleibt abzuwarten, ob Apple hier mit kommenden iOS Version noch etwas nachbessern kann und beispielsweise die Geschwindigkeit beim Entsperren verkürzt.

Der Speedtest im Video:

iPhone X – Zu zerbrechlich für die Stiftung Warentest

Die Tester der Stiftung Warentest haben bei Smartphones ganz konkrete Vorstellung davon, wie ein modernes Handy auszusehen hat. Neben einem großen Akku, der eine lange Nutzung ermöglicht, sollten die Geräte auch ein Mindestmaß an Robustheit mit bringen. Besonders der letzte Punkt ist immer wieder ein Problem, denn das neue Design mit wenig Rand, das 2017 bei vielen Anbietern eingeführt wurde, macht die Geräte zwar wesentlich attraktiver, aber auch anfälliger für Brüche und Beschädigungen. Das wurde bereits den Galaxy S8 und Note 8 Modellen zum Verhängnis und daher ist es keine große Überraschung, dass auch das iPhone X mit dem neuen randlosen Design bei den Testern einen schweren Stand hat.

Die Tester schreiben im Original dazu:

Wie alle Handys durch­lief das neue iPhone X auch eine Fall­prüfung – und scheiterte: Bei einem von drei Exemplaren war nach dem Test in der Fall­trommel die gläserne Rück­wand zertrümmert, bei den beiden anderen war das Display defekt und zeigte Streifen. Damit ist das neue Luxusmodell das zer­brech­lichste iPhone aller Zeiten: Seine Vorgänger- und Schwestermodelle haben den Fall­test bisher bestanden. Anbieter Apple wird wissen, warum er für sein neues Flaggschiff auch passende Schutz­hüllen anbietet – eine Silikonhülle für 45 Euro und ein schickes Leder-Case für 109 Euro. 

Auch bei der Ausdauer gab es keine guten Punkte für das iPhone X. Im Test hielt der Akku gerade einmal 16 Stunden – deutlich weniger als vergleichbare Modelle anderer Anbieter. Auch hier zeigten sich die Tester eher enttäuscht:

Das neue Apple-Flaggschiff hielt dabei gerade einmal 16 Stunden durch. Das ist noch einmal deutlich schwächer als das iPhone 8 mit auch schon ziemlich mauen 19 Stunden. Zum Vergleich: Der derzeitige Akkusieger Lenovo Moto Z Play hält in diesem Test fast 35 Stunden durch, das Samsung-Flaggschiff Galaxy S8 immerhin 26 Stunden.

Positiv wurden dagegen die Kamera und auch die Gesichtserkennung bewertet. Die Kamera war dabei die beste, die man bei der Stiftung Warentest jemals getestet hatte und belegt nun den Platz 1 im Ranking. Auch das Bedienkonzept kann überzeugen, der fehlende Homebutton wurde zwar angesprochen aber nicht bemängelt.

Allerdings gibt es aufgrund der schlechten Ergebnisse beim Falltest wohl wieder eine Abwertung für die Geräte. Das bedeutet, dass trotz guter Noten in anderen Bereichen die Gesamtnote schlechter ausfällt, weil man die Neigung zu Defekten bei Stürzen als so gravierend ansieht, dass man keine bessere Note vergeben kann.

Der gesamte Test ist leider noch nicht online, drüfte aber im nächsten Heft mit kommen und man kann davon ausgehen, dass die Experten der Stiftung Warentest auch für das iPhone X (wie bereits für die Topmodelle von Samsung) zu einer Schutzhülle raten. Damit kann man die teuren Geräte vor Beschädigungen bei Stürzen sichern – ob aber die Kunden wirklich bereits sind, das innovative neue Design hinter einer Hülle zu verstecken, muss sich erst noch zeigen.

iPhone X – Face ID einrichten und verwenden

iPhone X – Face ID einrichten und verwenden Am 12. September wurde das Smartphone* in der Apple-Zentrale in Cupertino vorgestellt. Das war exakt zehn Jahre nach der Veröffentlichung des ersten iPhones, deswegen wurde auch das „Jubiläumsmodell“ iPhone X* präsentiert, das X steht dabei für die römische Zahl 10. Das iPhone X* ist seit Anfang November erhältlich. Das Display* des iPhone X deckt indes nahezu die gesamt Front ab. Dementsprechend ist kein Platz für den bekannten Home-Button. Ohne diesen ist auch die Touch ID nicht mehr möglich, allerdings gibt es diesbezüglich beim iPhone X die Gesichtserkennung via Face ID.

iPhone X – Face ID einrichten

Erfreulicherweise wurde der Thematik, auf der Support-Homepage von Apple, bereits ein Kapitel gewidmet. Zunächst gibt Apple folgenden Tipp:

Bevor Sie Face ID einrichten, sollten Sie sicherstellen, dass weder die TrueDepth-Kamera noch Ihr Gesicht durch irgendetwas verdeckt werden. Face ID unterstützt Brillen und Kontaktlinsen. Halten Sie Ihr iPhone X maximal eineArmlänge entfernt vor Ihr Gesicht. Der optimale Abstand beträgt 25 bis 50 cm.

Zur Einrichtung der Gesichtserkennung geht man wie folgt vor:

  1. Zunächst das „Einstellungen“-Menü öffnen.
  2. Anschließend zu „Face ID & Code“ navigieren und – falls gefragt – den Code eingeben.
  3. Nun auf „Face ID konfigurieren“ klicken. Das iPhone X vor das Gesicht halten und auf „Los geht´s“ tippen. Danach direkt auf das iPhone X schauen und sicherstellen, dass sich das Gesicht innerhalb des erscheinenden Rahmen befindet.
  4. Als nächstes das Gesicht aus allen Perspektiven zeigen, indem man den Kopf langsam bewegt. Dies solange durchführen bis der abgebildete Kreis auf dem Display vervollständigt ist. [Wer seinen Kopf nicht bewegen kann, tippt auf „Optionen für Bedienungshilfen“.]
  5. Nach der Ausführung des ersten Face ID-Scans, klickt man auf „Weiter“ und wiederholt den Vorgang ein weiteres mal.
  6. Wenn man Face ID erfolgreich eingerichtet hat, klickt man auf „Fertig“.
  7. Sollte man noch keinen Code eingerichtet haben, so wird man nun dazu aufgefordert. Dieser dient als alternative Variante zur Verifizierung der Identität.

Im Anschluss daran kann man festlegen für welche Funktionen man die Face ID nutzen möchte. Auf der bereits erwähnten Support-Seite werden dabei drei Funktionen aufgelistet: entsperren, einkaufen und anmelden.

iPhone X – mit Face ID entsperren

Dieses Feature lässt sich über „Menü“ –> „Einstellungen“ –> „Face ID & Code“ –>„iPhone entsperren“ aktivieren und deaktivieren. Bei aktivierter Funktion geht man anschließend folgendermaßen vor:

  1. Zunächst das iPhone X aktivieren, indem man es anhebt oder auf das Display tippt.
  2. Anschließend auf das Display schauen.
  3. Sobald sich das Schlosssymbol auf dem Bildschirm geöffnet hat, kann man vom unteren Bildschirmrand nach oben streichen, um das iPhone X zu entsperren.

iPhone X – mit Face ID einkaufen

Über die Face ID kann man Transaktionen mit Apple Pay, sowie im App Store, iTunes Store und iBooks Store authentifizieren. Apple Pay ist momentan noch nicht in Deutschland verfügbar, scheint aber laut diesen Artikel zeitnah auch hierzulande nutzbar zu sein. Um der „Zeit voraus zu sein“, wird nachfolgend schon mal beschrieben wie der Vorgang mit Apple Pay später ablaufen wird.

Mit Apple Pay bezahlen

Zunächst muss man Apple Pay auf dem iPhone X einrichten, dafür fügt man eine Kredit-, Debit – oder Prepaidkarte auf dem iPhone, iPad, Apple Watch oder Mac hinzu. Die entsprechende Vorgehensweise findet man ebenso im Support-Bereich von Apple. Anschließend die Funktion unter „Einstellungen“ –> „Face ID & Code“ aktivieren. Wenn man damit im Geschäft bezahlen möchte, muss man auf folgendes achten:

  1. Wer mit seiner Standardkarte zahlt, drückt die Seitentaste des iPhone X doppelt.
  2. Anschließend auf das Smartphone schauen, um die Transaktion mit Face ID zu authentifizieren.
  3. Danach die Oberkante des iPhone X in die Nähe des kontaktlosen Lesegeräts halten. [Das Zahlungssystem arbeitet über NFC -Near Field Communication.]
  4. Abschließend warten bis das Wort „Fertig“ und ein Häkchen auf dem Bildschirm angezeigt wird.

Bezahlen im App Store, iTunes Store iBooks Store

Die Vorgehensweise ähnelt der ober beschriebenen Anleitung, zunächst muss die Funktion aktiviert sein. Dieses Feature lässt sich unter „Einstellungen“ –>„Face ID & Code“ –> „iTunes & App Store“ ein- und aus schalten. Beim Einkauf einer dieser Stores geht man wie folgt vor, wenn man mit Face ID bezahlen möchte:

  1. Zunächst den entsprechenden Store öffnen und auf den Inhalt klicken, welchen man kaufen möchte.
  2. Wenn man aufgefordert wird zu bezahlen, dann drückt man die Seitentaste doppelt und blickt anschließend auf das iPhone X.
  3. Sobald das Wort „Fertig“ zusammen mit dem Häkchen auf dem Display erscheint, ist die Transaktion abgeschlossen.

Beim ersten Einkauf in einem dieser Stores kann es sein, das zusätzlich nach der Apple-ID und dem Passwort gefragt wird.

iPhone X – Face ID anmelden

Man kann diese Funktion verwenden, um sich bei bestimmten Apps anzumelden oder auf Websites in Safari den gespeicherten Benutzernamen und das gespeicherte Passwort automatisch ausfüllen zu lassen.

Apps anmelden mit Face ID

Allerdings unterstützen nicht alle Apps diese Funktion. Unter „Einstellungen“ –> „Face ID & Code“ kann man auf „Andere Apps“ tippen, um zu sehen, bei welchen Anwendungen man sich via Face ID anmelden kann. Die Herangehensweise ist relativ einfach:

  1. Die entsprechende App öffnen und auf „Anmelden“ klicken.
  2. Der App gegebenenfalls gestatten den Benutzernamen und das Passwort zu verwenden.
  3. Abschließend auf das iPhone X schauen, um sich anzumelden.

Passwörter in Safari mit Face ID ausfüllen lassen

Wie so häufig muss man auch diese Funktion vorher aktivieren, allerdings befinden sich alle oben beschriebenen Einstellung unter dem selben Menüpunkt. Dementsprechend ist die Funktion „Autom. Ausfüllen in Safari“ auch unter „Einstellungen“ –> „Face ID & Code“ zu finden. Danach geht man wie folgt vor:

  1. Safari öffnen und eine Website aufrufen.
  2. Anschließend auf das Anmeldefeld klicken. Wenn der Benutzername und das Passwort über der Tastatur angezeigt wird, darauf tippen.
  3. Danach auf das iPhone X blicken und der Benutzername und das Passwort werden automatisch ausgefüllt.

Face ID – wirklich sicher?

Das iPhone X ist erst seit kurzem erhältlich, dennoch häufen sich die „Hiobsbotschaften“. Eingangs wurde bereits beschrieben, dass das Display nahezu die gesamte Front des Smartphones abdeckt. Das mag zwar gut aussehen, ist aber somit sehr zerbrechlich. Die Stiftung Warentest hatte die Fallprüfung für drei iPhone X durchgeführt und alle sind auch im übertragenen Sinne „durchgefallen“. Bei einem war anschließend die gläserne Rückwand zertrümmert, bei den anderen beiden war das Display danach defekt. Es empfiehlt sich somit eine Schutzhülle oder Leder-Case zu kaufen, dies ist angesichts eines über 1.000 Euro teuren Smartphones dennoch ärgerlich.

Darüber hinaus gibt es erste Berichte, wonach eine vietnamesische Firma 3-D Masken modelliert hat und damit Face-ID ausgetrickst haben soll. Außerdem gibt es ein Video, wo ein 10-jähriger Junge das iPhone X seiner Mutter mit seinem Gesicht entsperrt. In einem Online-Artikel der Süddeutschen Zeitung vom 15. November wird Bezug auf eine Stellungnahme von Apple genommen:

In der Erklärung für Face ID weist Apple daraufhin, dass die Wahrscheinlichkeit bei 1:1 000 000 liege, dass Unbefugte das Gerät entsperren können. Ausgenommen sind die schon erwähnten Zwillinge und „Kinder unter 13 Jahren“. In diesen Fällen kann es also häufiger vorkommen, dass Geräte entsperrt werden.

Weitere Links zum iPhone X

iPhone X – Knackgeräusche gibt es auch bei diesem Modell

Apple scheint derzeit bei den Lautsprechern bzw. der Technik dahinter keinen Lauf zu haben. Bereits beim iPhone 7 ärgerten sich einige Nutzer über merkwürdige Geräusche und das scheint sich weiter zu ziehen. Die Geräusche gab es bereits auch beim iPhone 8. Im Original heißt es im Macrumors Forum von einem Nutzer dazu:

It is a high-pitched crackle like an audio pop that happens in the earpiece top speaker intermittently during calls. Some calls are fine and others crackle. It is not audible on earphones or on speakerphone, only through the earpiece. The caller on the other end doesn’t hear it.

I don’t know whether this is hardware or software related, but one thing that made me think it’s software related is that if you switch on to speakerphone for a few seconds then back to earpiece, the crackles resolve for the duration of the rest of the call. If this was a hardware issue with the earpiece, doing this shouldn’t make a difference.

Einige Nutzer berichten dazu davon, dass diese Geräusch auch während der Nutzung von Facetime auftreten. Sie scheinen also nicht nur auf die Gespräche per Telefonapp beschränkt zu sein. Auch scheinen die Mobilfunk-Betreiber in diesem Fall nichts dafür zu können

Nun berichten Nutzer davon, das auch beim neuen iPhone X diese merkwürdigen Geräusche auftreten. Es scheinen dabei knackende und teilweise knisternde Geräusche zu sein, die aus dem Laufsprecher der Modelle kommen und die sich nicht zuordnen lassen. Es gibt auch noch keine direkte Verbindung mit anderen Aktivitäten, die Geräusch treten sowohl beim Telefonieren als auch bei der Wiedergabe von Musik und auch bei Klingeltönen auf.

Apple selbst hatte die Probleme beim iPhone 8 mit einem Software-Update beseitigt. Nun treten sie (trotz der neueren Version) wieder beim iPhone X auf und es dürfte daher früher oder später auch wieder ein Software-Update geben, um diese Geräusche zu beseitigen. Allerdings fehlt bisher noch ein Statement des Unternehmens dazu und daher ist auch unklar, wann genau ein Bugfix für die Geräusche aus dem Lautsprecher zur Verfügung stehen wird. Betroffenen Nutzer können sich also vorerst nur un Geduld üben und hoffen, das Apple auch in diesem Fall so schnell arbeitet wie bei den Problemen mit dem iPhone 8.

Video: die iPhone 8 Störgeräusche im Original

iPhone X – Face ID angeblich mit Profi-Maske ausgetrickst

Bisher gab es schon mehrere Versuche, die neue Gesichtserkennung mit 3D Scan von Apple zu umgehen und in der Regel waren diese nicht erfolgreich. Nun gibt es ein neues Video, das zeigt, wie ein vietnamesisches Sicherheitsunternehmen namens Bkav Corp die Geräte mit einer Maske entsperrt – es scheint also doch Möglichkeiten zu geben, die Sicherheitstechnik zu überlisten.

Die Experten nutzten dazu eine Mischung aus Maske mit 3D Elementen und Bildern der Person, die auf diesen Rahmen aufgebracht wurden. Es entstand damit ein 3D Modell, das in einigen Bereichen (Augen, Mund und Nase) auch das tatsächliche Aussehen der Person hatte, zu der das iPhone X gehörte. Das Modell selbst wirkt sehr unfertig und würde von einer Person sofort als Fake erkannt werden. Das Face ID System des iPhone dagegen erkannte dies nicht und entsperrte das Gerät, obwohl nur diese Maske gezeigt wurde. Angeblich hat die Anfertigung der Maske auch nur 150 Dollar gekostet.

Im Original heißt es dazu:

The researchers maintain that they didn’t have to ‚cheat‘ to make this work. The iPhone X was trained from a real person’s face, and it only required roughly $150 in supplies (not including the off-the-shelf 3D printer). The demo shows Face ID working in one try, too, although it’s not clear how many false starts Bkav had before producing a mask that worked smoothly. The company says it started working on the mask on November 5th, so the completed project took about 5 days.

Apple selbst hat sich auf Anfrage noch nicht direkt dazu geäußert, sondern lediglich auf das Whitepaper verwiesen, dass den Prozess der Erkennung und Identifizierung beschreibt und das damit die Grundlage für Face ID darstellt.

Für die Sicherheit der Geräte dürfte diese Variante der Entsperrung auch kein größeres Problem sein, denn der Aufwand zur Erstellung eines solchen Modells scheint doch recht hoch zu sein (auch wenn die Kosten niedrig sind). Man benötigt wohl neben Bildern der Person auch ein 3D Modell des Gesichtes, das nah genug am Original liegt und daran dürfte es in den meisten Fällen scheitern. Trotzdem zeigt das Video, das auch Face ID allein keine hundertprozentige Sicherheit bietet.

Video: Face ID umgangen

iPhone X – bis zu 40 Millionen produzierte Geräte im 1. Quartal 2018

KGI Analyst Ming-Chi Kuo hat einen neuen Bericht veröffentlicht und dabei einige Prognosen zur Produktion und Nachfrage für das neue iPhone X gewagt. Er geht dabei (wenig überraschend) von einer sehr starken Nachfrage nach dem neuen Gerät aus. Insgesamt sollen dabei im Weihnachtsquartal 2017 bis zu 24 Millionen iPhone X produziert werden und im neuen Jahr soll die Produktion dann nochmal ansteigen und im 1. Quartal bis zu 45 Prozent über den Werten des letzten Quartals 2017 liegen. Das wären dann fast 40 Millionen Einheiten, die Apple in diesem Zeitraum produziert und wahrscheinlich auch weitgehend verkaufen kann.

Im Original heißt es dazu bei 9to5mac:

Kuo explains that iPhone X production will hit between 25 million and 27 million units during the holiday quarter, with sell through between 22 million and 24 million. Moving ahead to the first quarter of 2018, Kuo expects production to grow 35-45 percent quarter-on-quarter. The analyst sees the strong iPhone X demand continuing into 2018 based on a couple of things. For one, as more customers get their hands on the device, Kuo says potential buyers will drop their initial concerns about some of the drastic changes the iPhone X offers, such as its lack of a Home button. Furthermore, Kuo sees demand during the Chinese New Year being “robust.”

Im Gegenzug soll allerdings die Produktion der iPhone 8 Modelle deutlich reduziert werden. Ming-Chi Kuo geht davon aus, das Apple die Produktion dieser Serie im ersten Quartal 2018 mehr als halbieren könnte. Man setzt also zukünftig eher auf das iPhone X als Hautpmodell und nicht mehr so stark auf die iPhone 8 Geräte. Beim iPhone 8 plus dagegen soll es sogar eine leichte Steigerung bei der Nachfrage geben. Immerhin ist dies nach wie vor das größte Modell, das Apple derzeit im Angebot hat (bei der neusten Serie).

Allerdings schreibt der Analyst auch dazu, dass es noch eine ganze Reihe von Unsicherheiten bei dieser Prognose gibt, denn bisher hat Apple noch nie so viele Modelle in so kurzer Zeit auf den Markt gebracht. Es gibt also noch keine Erfahrungswerte, die genau die Kunden darauf reagieren werden.

Was gibt es Neues beim iPhone X?

Die größte Neuerung beim iPhone X* ist wohl das neue, fast rahmenlose Design. Zum Einsatz kommt dabei ein 5,8 Zoll Display* und nur am oberen Ende gibt es eine kleine Aussparung, die Sensoren und Kamera enthält. Dazu gibt es aber auch noch viele Neuerungen bei der Technik:

  • Face ID statt Touch ID – Mit dem neuen Design ist auch kein Platz mehr für Buttons auf der Vorderseite und damit fällt auch der Fingerabdruck Sensor weg. Apple setzt stattdessen auf die Gesichtserkennung zum Entsperren der Geräte und nutzt dafür die neue Frontkamera. Face ID projiziert mehr als 30.000 unsichtbare IR-Punkte und nutzt diese zur Erkennung. Das soll auch im Dunkeln funktionieren und auch, wenn man größere Änderungen am Aussehen vornimmt.
  • Dual Lens Kamera – Apple setzt beim iPhone X (wie bereits beim iPhone 7* plus) auf 2 Objektive. Das iPhone X verfügt außerdem über ein neu entwickeltes rückseitiges 12 Megapixel Dual-Kamerasystem mit dualer optischer Bildstabilisierung. Die ƒ/1,8 Blende an der Kamera mit Weitwinkelobjektiv verbindet sich mit einer verbesserten ƒ/2,4 Blende an der Kamera mit Teleobjektiv für bessere Fotos und Videos.
  • OLED*-Bildschirm – Die LCD* Technik wird nur noch im iPhone 8* eingesetzt, beim iPhone X nutzt Apple OLED* Technik. Damit will man vor allem die Farbtiefe und den Kontrast verbessern. Das HDR-Display* unterstützt Dolby Vision und HDR10, was im Zusammenspiel Foto- und Videoinhalte noch beeindruckender aussehen lässt. Das Hinzufügen von True Tone passt den Weißabgleich des Displays dynamisch an das Umgebungslicht an und sorgt so für ein natürlicheres, papierähnliches Betrachtungserlebnis.
  • Drahtloses Laden – Wie bereits vermutet setzt Apple beim iPhone X auf drahtloses Laden und unterstützt dazu den QI-Standard. Damit funktionieren viele Ladesysteme mit Qi-Zertifizierung auch mit dem iPhone X. Man muss also nicht zwingend auf originales Apple Zubehör zurück greifen. Dazu soll es mit AirPower aber auch eine eigene Ladestation von Apple geben. Diese soll ab 2018 erhältlich sein und einen großzügigen aktiven Ladebereich bieten, mit dem Anwender von iPhone 8*, iPhone 8* Plus oder iPhone X gleichzeitig bis zu drei Geräte aufladen können.
  • Neuer A11 Bionic Prozessor – Natürlich hat Apple auch wieder bei der Leistung nachgelegt und die neuste Generation der A-Prozessoren hat 6 Kerne und soll nochmal 25 Prozent schneller sein als die A10 Chips im iPhone 7*. Ein neuer Performance Controller der zweiten Generation kann alle sechs Kerne gleichzeitig einspannen und liefert bis zu 70 Prozent mehr Leistung, sodass Kunden mehr Power zur Verfügung steht, während sie gleichzeitig zwei Stunden mehr Batterielaufzeit als bei iPhone 7* erhalten. A11 Bionic integriert außerdem einen von Apple entwickelten Grafikprozessor mit einem 3-Kerne-Design, der bis zu 30 Prozent schnellere Grafikleistung als die Vorgänger-Generation liefert.

 

iPhone X – physischen Homebutton selbst äh … bohren …

Apple setzt beim iPhone X auf ein komplett neues Design und hat fast die gesamte Vorderseite (bis auf einen schmalen Rand und die Aussparung am oberen Rand) für das Display genutzt. Damit konnte ein deutlich größeres Display eingesetzt werden als bei vergleichbaren Modellen und das Unternehmen hat Platz für ein Display mit immerhin 5,8 Zoll Diagonale gefunden. Allerdings gibt es auch negative Punkte: durch das neue Design gibt es keinen Platz mehr für einen separaten Button im unteren Bereich und der Touch ID Sensor musste ebenfalls weichen.

Für Fans, die gerne ihr iPhone X trotzdem mit einem Button ausstatten wollen, gibt es hier eine kleine Anleitung. Man braucht dafür nicht viel mehr als einen starken Bohrer und die Bereitschaft, das über 1000 Euro teure Gerät dauerhaft zu beschädigen. Dann kann man sich einen stylischen Button in den Geräten installieren.

Hinweis: Diese Anleitung ist natürlich nicht erst gemeint und man sollte auf gar keinen Fall versuchen das nach zu machen. Liebe Kinder, auch für die Geräte der Eltern empfiehlt sich das auf keinen Fall!

Die Anleitung

Was gibt es Neues beim iPhone X?

Die größte Neuerung beim iPhone X ist wohl das neue, fast rahmenlose Design. Zum Einsatz kommt dabei ein 5,8 Zoll Display* und nur am oberen Ende gibt es eine kleine Aussparung, die Sensoren und Kamera enthält. Dazu gibt es aber auch noch viele Neuerungen bei der Technik:

  • Face ID statt Touch ID – Mit dem neuen Design ist auch kein Platz mehr für Buttons auf der Vorderseite und damit fällt auch der Fingerabdruck Sensor weg. Apple setzt stattdessen auf die Gesichtserkennung zum Entsperren der Geräte und nutzt dafür die neue Frontkamera. Face ID projiziert mehr als 30.000 unsichtbare IR-Punkte und nutzt diese zur Erkennung. Das soll auch im Dunkeln funktionieren und auch, wenn man größere Änderungen am Aussehen vornimmt.
  • Dual Lens Kamera – Apple setzt beim iPhone X (wie bereits beim iPhone 7* plus) auf 2 Objektive. Das iPhone X verfügt außerdem über ein neu entwickeltes rückseitiges 12 Megapixel Dual-Kamerasystem mit dualer optischer Bildstabilisierung. Die ƒ/1,8 Blende an der Kamera mit Weitwinkelobjektiv verbindet sich mit einer verbesserten ƒ/2,4 Blende an der Kamera mit Teleobjektiv für bessere Fotos und Videos.
  • OLED*-Bildschirm – Die LCD* Technik wird nur noch im iPhone 8* eingesetzt, beim iPhone X nutzt Apple OLED* Technik. Damit will man vor allem die Farbtiefe und den Kontrast verbessern. Das HDR-Display* unterstützt Dolby Vision und HDR10, was im Zusammenspiel Foto- und Videoinhalte noch beeindruckender aussehen lässt. Das Hinzufügen von True Tone passt den Weißabgleich des Displays dynamisch an das Umgebungslicht an und sorgt so für ein natürlicheres, papierähnliches Betrachtungserlebnis.
  • Drahtloses Laden – Wie bereits vermutet setzt Apple beim iPhone X auf drahtloses Laden und unterstützt dazu den QI-Standard. Damit funktionieren viele Ladesysteme mit Qi-Zertifizierung auch mit dem iPhone X. Man muss also nicht zwingend auf originales Apple Zubehör zurück greifen. Dazu soll es mit AirPower aber auch eine eigene Ladestation von Apple geben. Diese soll ab 2018 erhältlich sein und einen großzügigen aktiven Ladebereich bieten, mit dem Anwender von iPhone 8*, iPhone 8* Plus oder iPhone X gleichzeitig bis zu drei Geräte aufladen können.
  • Neuer A11 Bionic Prozessor – Natürlich hat Apple auch wieder bei der Leistung nachgelegt und die neuste Generation der A-Prozessoren hat 6 Kerne und soll nochmal 25 Prozent schneller sein als die A10 Chips im iPhone 7*. Ein neuer Performance Controller der zweiten Generation kann alle sechs Kerne gleichzeitig einspannen und liefert bis zu 70 Prozent mehr Leistung, sodass Kunden mehr Power zur Verfügung steht, während sie gleichzeitig zwei Stunden mehr Batterielaufzeit als bei iPhone 7* erhalten. A11 Bionic integriert außerdem einen von Apple entwickelten Grafikprozessor mit einem 3-Kerne-Design, der bis zu 30 Prozent schnellere Grafikleistung als die Vorgänger-Generation liefert.

iPhone X – Produktionskosten werden auf 370 Dollar geschätzt

Die Analysten von IHS Markit haben ein neues Modell des iPhone X (mit 64GB Seicher) auseinander genommen und die Komponenten preislich bewertet. Dabei kommen die Experten des Unternehmens auf einen ungefähren Produktionspreis von 370 Dollar für die Geräte. Das liegt recht nahe an der Schätzung von TechInsights, dort hatte man die Komponenten mit einem Einkaufspreis von 357 Dolar bewertet.

Damit liegt das iPhone X preislich etwas über den anderen Modellen und dafür dürften vor allem die Kosten für das neue 5,8 Zoll Display mit OLED Technik und auch die neue TrueDepth Kamera verantwortlich sein. Diese Techniken sind neu bei Apple und haben daher noch vergleichsweise hohe Kosten. So schätzen die Analysten von IHS Markit allein den TrueDepth Sensor auf etwa 16,70 Dollar – wobei es natürlich durchaus noch sein kann, das Apple deutlich bessere Preise aushandeln kann.

Im Original schreiben die Analysten dazu:

“The iPhone X is the most expensive iPhone ever made, and it has the highest retail price tag of comparable flagship phones, catapulting the smartphone industry to an entirely new price point,” said Andrew Rassweiler, senior director of cost benchmarking services at IHS Markit.

“While the iPhone X represents Apple’s biggest step forward in design since the iPhone’s debut in 2007, its underlying architecture is analogous to the iPhone 8 Plus,” Rassweiler said. “Both models share platform-common components, but the X’s superior screen and TrueDepth sensing set the phone apart and contribute to its higher cost.”

Beim Display dürften beim iPhone X die höchsten Kosten angefallen sein – immerhin kommt hier ein OLED Displays mit Force Touch Technik – das gibt es so bisher noch nicht auf dem Markt. Insgesamt gehen die Analysten davon aus, dass für das Display (inklusive Cover, OLED Display und Force Touch Sensoren) etwa 110 Dollar zu veranschlagen sind. Lediglich das Display hatte beim iPhone 8 nur 36 Dollar gekostet (ohne Cover und Force Touch) und damit wird bereits deutlich, wo die Kostentreiber beim neuen iPhone X sind.

Insgesamt hat Apple den Preis für die iPhone X Modelle also nicht ohne Grund so hoch angesetzt, denn man hat in den Geräten auch deutlich teurere Technik verbaut, die sich dann natürlich auch in der Preiskalkulation nieder schlägt. Es ist zwar zu erwarten, dass diese Komponenten in den nächsten Jahren deutlich billiger werden, aber am Preis des iPhone X und dessen Nachfolgern wird sich wohl wenig ändern, denn bisher kam es noch nicht vor, dass eine Modellreihe bei Apple billiger geworden ist als die Vorgänger-Versionen.

Man kann allerdings darauf hoffen, dass mit günstigeren Preisen für die einzelnen Komponenten die Kosten für die Reparatur der Geräte sinken werden. Bisher liegen die Preise für Ausbesserungen und Reparaturen beim iPhone X noch sehr hoch. Derzeit verlangt das Unternehmen für ein defektes Display beispielsweise über 600 Euro und das hat viele Fans doch ziemlich verschreckt. Sollten die Preise für die Komponenten sinken, werden hoffentlich auch diese Kosten etwas nach unten gehen. Man kann aber bereits jetzt schon sagen: wirklich billig wird die Reparatur eines iPhone X sicher nicht werden.

iPhone X – mit schamanistischer Segnung für nur 2500 Euro …

Die aktuellen iPhone X sind mit die teuersten Serien-Modelle, die man auf dem Markt bekommen kann und selbst für Apple Maßstäbe relativ teuer. Dafür bekommt man aber auch ein komplett neues Design, ein neues Display und Techniken wie Face ID.

Auf Ebay gibt es die Modelle jetzt noch teuer – um genau zu sein mit fast 100% Aufpreis. Der Preis wird dort mit 2.500 Euro angegeben, die Segnung der Smartphones „durch einen geborenen und ausgebildeten Schamanen“ kostet also nochmal etwas mehr als 1000 Euro zum normalen Preis der Modelle dazu. Dafür bekommt man die Modelle aber auch mit einem Feature, das Apple bisher vergessen hat: eine schamanistische Segnung und dazu noch passende Heilsteine gegen Elektro-Smog. In der Beschreibung der Auktion heißt es im Detail zu den Behandlungen:

1. Clearing: Fremdenergien aller Art werden aus der Aura entfernt, sowie das Auflösen von Flüchen und Gelöbnissen. Dieses wird durch ein spezielles Ritual und durch Reibung an spirituellen Körpern erreicht. Um einen dauerhaften Effekt zu erzielen, werden gesegnete graue Nutz- und Krafttiere verwendet, welche bereits seit Jahrtausenden im Dienst von Schamanen stehen.

 2. Verhandlung: Streng nach der Grundlage des Glaubens, dass alle was ist auch lebt, folgt eine telepathische Kommunikation mit dem iPhone, damit dieses Sie niemals im Stich lassen und Ihnen stets ein treuer Begleiter sein möge. 

3. Programmierung: Mit Hilfe von Kräutern und Kristallen wird das iPhone mit ihrer Seele verschmolzen. Nach dem Kauf fragt der Schamane Sie, ob er mit Ihnen im Traum in Kontakt treten darf, um ihre Seele analysieren zu können. Dies ist erforderlich, um eine qualitativ hochwertige Programmierung des iPhones, abgestimmt auf Ihre Seele, erreichen zu können. 

4. Fernheilung: Zudem erhält der Käufer eine fünfjährige Fernheilung auf sein iPhone. Das bedeutet, dass der Schamane ein Mal im Monat durch Telepathie mit dem iPhone in Kontakt tritt, um sich nach dessen seelischer und energetischer Verfassung zu erkundigen. Sofern erforderlich, wird er seelische Gebrechen aus der Ferne kurieren. 

Wem also das normale iPhone X zu schnöde ist und er lieber ein Modell haben möchte, das gesegnet wurde (man kann ja nie wissen) – hier ist die Gelegenheit. Unklar ist allerdings, ob sich die Segnung auf die Gewährleistung von Apple auswirkt und ob durch die umfangreiche Segnung des Modells der Garantieanspruch bei Problemen und Fehler erlischt. Hier sollte man sich vielleicht vor dem Kauf noch mal beim Verkäufer rückversichern.

iPhone X – Apple spricht von eingebrannten Bildern und visuellen Änderungen

Update: Um es noch mal klar zu machen – da einige Nachfragen kamen: Apple warnt an der Stelle nicht aufgrund von tatsächlichen Fällen sondern beschreibt die Eigenschaften (auch die eher negativen) durch die Umstellung auf OLED Displays. Das man selbst von einem solchen Fehler betroffen ist, bleibt also höchst unwahrscheinlich und dazu hat Apple die Tipps veröffentlicht, mit denen man solchen Problemen vorbeugen kann.


Apple setzt beim iPhone X zum ersten Mal ein OLED-Display ein und mit einer Größe von 5,8 Zoll und einem Kontrastverhältnis von 1.000.000:1 ist es eines der besten mobilen Displays, die man derzeit bekommen kann.

Allerdings kann auch Apple an dieser Stelle nicht zaubern und so gibt es die bekannten Effekte von OLED Displays (die man auch von anderen Geräten her kennt) auch beim neuen iPhone X. Das Unternehmen hat dazu ein eigenes FAQ-Dokument erstellt, in dem man die neue Technik erklärt und auch auf einige Gefahren hinweist. Unter anderem schreibt das Unternehmen von „leichten visuelle Änderungen“, die auftreten können, wenn die Geräte lange Zeit sehr intensiv genutzt wurden. Dazu schreibt Apple auch, das es in extremen Fällen zu einem „eingebrannten Bild“ kommen kann. Dies kann passieren, wenn Bilder mit sehr starken Kontrasten sehr lange Zeit aktiv auf dem Bildschirm bleiben. Dann kann es passieren, dass ein Abbild dieses Bildes sehr schwach bestehen bleibt, auch wenn man mittlerweile andere Bilder anzeigt.

Allerdings weist Apple auch darauf hin, da vor allem ein Einbrennen eines Bildes nur in absoluten Ausnahmenfällen passiert und dass die Bildschirme der neuen iPhone X Modelle so gebaut wurden, dass dies sogar noch deutlich seltener Auftritt als bei der Konkurrenz. Bisher wurde auch noch kein entsprechender Fall bekannt, aber die Geräte sind ja auch erst einen Tag auf dem Markt.

Unabhängig von der Technik besteht bei allen OLED Displays diese Gefahr und man sollte daher auch als Nutzer darauf achten, die Geräte gar nicht erst mit Dauerbildern zu überlasten. Daher gibt das Unternehmen auch gleich einige Tipps, wie man das Display am besten nutzen sollte. In den FAQ dazu heißt es konkret:

  • Aktualisieren Sie Ihr iPhone X auf die neueste iOS-Version. Sobald ein Update verfügbar ist, erhalten Sie eine entsprechende Meldung. Unter „Einstellungen“ > „Allgemein“ > „Softwareupdate“ können Sie ebenfalls nachsehen, ob ein Update verfügbar ist.
  • Mit Auto-Helligkeit passen Sie die Helligkeit Ihres Displays automatisch den bestehenden Umgebungslichtbedingungen an. Diese Einstellung ist standardmäßig aktiviert. Überprüfen Sie diese Einstellung unter „Einstellungen“ > „Allgemein“ > „Bedienungshilfen“ > „Display-Anpassungen“.
  • Stellen Sie Ihr iPhone X so ein, dass das Display ausgeschaltet wird, sobald es nicht in Gebrauch ist. Es empfiehlt sich, hier einen kürzeren Zeitraum einzustellen. Die Einstellung kann unter „Einstellungen“ > „Anzeige & Helligkeit“ > „Automatische Sperre“ angepasst werden.
  • Vermeiden Sie es, über längere Zeit Standbilder bei maximaler Helligkeit anzuzeigen. Falls Sie über eine App verfügen, die dafür sorgt, dass das Display auch dann eingeschaltet bleibt, wenn Sie Ihr iPhone X nicht aktiv nutzen, können Sie die Helligkeit über das Kontrollzentrum vorübergehend reduzieren.