Nokia: Patent zeigt Handykamera, die sich an Lautstärkequelle ausrichtet

Nokia: Patent zeigt Handykamera, die sich an Lautstärkequelle ausrichtet – HMD Global hat bei den Nokia Handys bisher eher auf klassische Formen der Kamera gesetzt, in der Regel gab es ein Notch Design um Technik und die Frontkamera unterzubringen. Das Unternehmen arbeitet aber auch an anderen Lösungen und ein Patent zeigt eine drehbare Kamera auf der Oberseiten von Smartphones. Diese Form der Flexibilität gab es bei anderen Anbietern bisher noch nicht und Nokia hat sich noch eine weitere Funktion ausgedacht: die Kamera ist mit dem Mikrofonen des Smartphones verbunden und kann sich daher nach der Lautstärkequelle ausrichten.

Bei mysmartprice schreibt man im Original:

Das Kameraobjektiv befindet sich an einer der Kanten, entweder links oder rechts, des Moduls und kann seine Richtung basierend auf der Audioquelle ändern. Nokia scheint sich auf ein Paar Mikrofone zu verlassen, um zu verfolgen, woher der Ton kommt, und das rotierende Modul passt seine Richtung an. Dieses Mikrofonarray erhält Audiosignale und analysiert sie, um die Richtung der Audioquelle zu bestimmen. Das Modul dreht sich in Abhängigkeit von der Richtung und erzeugt räumliche Audiosignale basierend auf der geänderten Richtung. Das Kameraobjektiv ändert auch seine Richtung und zeigt auf eine Audioquelle, um einen Videoclip zu produzieren.

Der Anwendungsfall scheint vor allem für Selfie-Videos gedacht. Ein Nutzer kann in die Kamera reden und die Kamera folgt dabei dem Nutzer automatisch. Man muss also nicht mehr aufpassen, bei der Aufzeichnung aus dem Bild zu geraten, sondern das Smartphone passt dies automatisch auch bei Bewegungen an. Das ist ein interessantes Feature für Blogger und Influencer.

Bisher ist allerdings nicht bekannt, ob es ein Nokia Handy mit dieser Technik geben wird. Patente müssen nicht zwangsläufig umgesetzt werden und daher kann es durchaus sein, dass HMD Global diesen Ansatz schon gar nicht mehr weiter verfolgt.

Xiaomi: viele neue Patente mit PopUp Kameras

Xiaomi: viele neue Patente mit PopUp Kameras – Xiaomi hat eine Reihe von neuen Patenten bekommen, die zeigen, dass das Unternehmen nach wie vor an der Platzierung der Kamera arbeitet und versucht, Lösungen zu finden, wie man Hauptkamera und Frontkamera möglichst platzsparend und ohne Einschnitte im Display unterbringen kann. Die mittlerweile veröffentlichten Patente zeigen dabei einen Ansatz, der die Hauptkamera mit der Frontkamera kombiniert, in dem die Hauptkamera verschiebbar angebracht wird. Nutzer können sie dann über den Rand der Geräte hinaus schieben und dann wird ein weiteres Objektiv sichtbar, dass die Frontkamera enthält.

Auf diese Weise wird die Vorderseite von der Frontkamera entlastet und die Kameratechnik in einem Bereich gebündelt. Das dürfte bei der Herstellung einige Vorteile haben und endlich auch den Weg frei machen für Smartphones mit durchgängigem Display auf der Vorderseite – ohne Notch und Punch Hole Ansätze.

Nicht sicher ist, ob die Kamera dann automatisch ausfährt – es also einen Mechanismus gibt, der automatisch aktiv wird, wenn die Frontkamera gebraucht wird, oder ob die Nutzer dies selbst machen müssen. Beides hat Vor- und Nachteile. Insgesamt dürfte die Entsperrung per Gesicht dann auch schwerer werden, da die Frontkamera ja nicht ständig zur Verfügung steht. Es wird also eher eine Entsperrung per Fingerabdrücken geben.

Patente selbst sind allerdings noch kein Garant, dass diese Technik so auch umgesetzt wird. Bewegliche Kameras konnten sich bisher bei anderen Herstellern nicht durchsetzen und daher bleibt auch bei Xiaomi offen, ob man dieses Patent wirklich in den produktiven Einsatz bringt. Wahrscheinlich arbeitet das Unternehmen mittlerweile auch bereits an einer Kameratechnik, die unter dem Display angebracht wird. Das könnte die bessere Lösung für die Topmodelle sein. Verschiebbare Kameras wird es daher wohl wenn nur in den etwas günstigeren Modellen geben, bei denen man die Kamera unter dem Display aus Kostengründen noch nicht einsetzen kann.

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Xiaomi: kommt der 200MP Kamerasensor im nächsten Topmodell?

Xiaomi: kommt der 200MP Kamerasensor im nächsten Topmodell? – Derzeit sind Bildsensoren mit 108 Megapixeln das Maximum, dass es auf dem Smartphone Markt gibt. Größere Auflösungen stehen aktuell nicht zur Verfügung, aber die Hersteller arbeiten natürlich daran, noch mehr Auflösung zu erreichen. Samsung soll beispielsweise bereits an einem ISOCELL Sensor arbeiten, der 200 Megapixel Auflösung schafft und diese Technik soll auch recht zeitnah zur Verfügung stehen.

Bisher war allerdings unklar, in welchen Geräten diese neue Technik wohl zum Einsatz kommen könnte. Nun gubt es Hinweise, dass Xiaomi an einem Topmodell arbeitet, in dem zukünftig dieser Sensor zum Einsatz kommen könnte. Das Unternehmen war auch der erste Hersteller mit einer 108MP Kamera gewesen, nun könnte Xiaomi auch beim 200MP Sensor die ersten Geräte liefern. Leider ist das aber noch keine offizielle Information, sondern bisher nur Leaks.

Bei Gizmo China schreibt man dazu im Original:

Laut dem Bericht von Digital Chat Room (über ITHome) arbeitet der chinesische Smartphone-Hersteller Xiaomi an einem Smartphone mit einem 200-Megapixel-Kamerasensor, dem größten Kamerasensor für ein Telefon. Derzeit ist 108 Megapixel der größte Kamerasensor, den ein Smartphone bietet. Es wird angenommen, dass der Sensor von Samsung stammt und voraussichtlich 0,64 um Pixeleinheit haben wird, aber weit weniger als die 1,4 μm Einheitspixelfläche von ISOCELL GN2. Derzeit liegen uns nicht viele Informationen zum Sensor vor.

Gegen Ende des Jahres wird wieder ein Mi 11T erwartet und im nächsten Jahr auch die kommende Version der Mi 12 Modelle. Das wären wohl alles Kandidaten für eine solche Kamera – zumindest in den Ultra-Modellen der jeweiligen Serie.

Mittlerweile hat sich aber immer wieder gezeigt, dass ein größerer Sensor nicht immer auch direkt zu besseren Aufnahmen führen muss. Es bleibt also abzuwarten, welche Leistungen die neue Technik in der Praxis bringen wird und wie Xiaomi es schafft, diese auch in Sachen Software einzubinden. Aktuell ist das Xiaomi Mi 11 ultra das beste Kamerahandy auf dem Markt (mit einem 50MP Sensor) – die Messlatte für kommende Geräte liegt also hoch.

Weitere Links rund um das Xiaomi Mi 11

Huawei: neues Patent zeigt Quad-Kamera in 8er Form

Huawei: neues Patent zeigt Quad-Kamera in 8er Form – Die Smartphone Hersteller arbeiten derzeit an unterschiedlichen Varianten, die immer größer werdenden Kamerabereiche in die Modelle zu integrieren. OnePlus hatte beispielsweise in einem Konzept gezeigt, wie man die Linsen unter monochromatischem Glas verbergen kann und dieses dann durchsichtig schaltet, wenn die gebraucht werden. Samsung hat das Kameramodul bei der neuen Galaxy S21 Serie direkt am Rahmen mit integriert.

Ein neues Patent von Huawei zeigt einen anderen Weg. Dort ist ein Kamera-Modul zu erkennen, das vor allem aus zwei runden Bereichen besteht und damit an eine stilisierte 8 erinnert. In jedem rundem Bereich sind zwei Linsen untergebracht, so dass man auf diese Weise eine Quad-Cam recht elegant auf der Rückseite unterbringen kann. Das Design unterscheiden sich auf diese Weise auf jeden Fall von den bekannten rechteckigen Modulen der anderen Hersteller.

Bei huaweicentral schreibt man dazu im Original:

The patent images show a new smartphone with a brand new camera system consisting of a large vertical cylindrical shape including two circle shapes with two cameras on each. The camera system also has an LED light.

On the front side, the phone display offers a center punch hole to the house the selfie camera. The right side of the phone includes volume and power buttons. Talking about the bottom design, it has a USB Type-C port.

Aside from this, no other information disclosed from this patent image but the design looks amazing and there is much possibility that the upcoming smartphones may come with this patent design.

Allerdings sollte man bei diesen Patenten immer beachten, dass es noch keine Gewähr für eine tatsächliche Umsetzung gibt. Es bleibt daher offen, bei welchen Modellen dieses neue Design tatsächlich zum Einsatz kommen könnte und auch, ob Huawei überhaupt eine Umsetzung plant. Prinzipiell wäre dies aber eine Möglichkeit, sich auch in Sachen Design von den anderen Herstellern abzusetzen.

Samsung Galaxy Note20 Ultra 5G – Licht und Schatten im DxOMark-Kameratest

Samsung Galaxy Note20 Ultra 5G – Licht und Schatten im DxOMark-Kameratest – Die Kamera-Experten von DxOMark haben das neue Samsung Flaggschiff unter die Lupe genommen und geprüft, wie gut das neue Setup der Kamera im Vergleich mit den anderen Topmodelle auf dem Markt abschneidet.

Samsung hatte bei der Note20 Serie im Vergleich zu den S20 Modellen einige Änderungen an der Kamera vorgenommen. Allerdings schafften es auch diese Neuerungen nicht, die Geräte in die Top-Platzierungen unter den besten Kamera-Handys zu katapultieren. Die Geräte erreichen insgesamt 121 Punkte. Das reicht im DxOMark Ranking für den Platz 10. Allerdings ist der Bestand zur Spitze (aktuell das Mi 10 Ultra von Xiaomi) immerhin 9 Punkte groß. Das ist kein schlechtes Ergebnis im Test, aber Samsung dürfte sich für das eigenen Premium-Modell schon ein besseres Abschneiden erhofft haben.

Die Experten schreiben dazu im Original:

After big marketing fanfare around the new photographic capabilities of the S20 Ultra, the end results were slightly disappointing. For the Galaxy Note20 Ultra 5G, Samsung engineers have tweaked the camera setup again, opting for a different sensor and lens configuration for the tele-camera and dropping the ToF sensor for bokeh shots.

For the most part, the Note20 Ultra 5G’s image quality is excellent. Samsung has consistently delivered pleasant exposure, vibrant color, and good detail in its high-end devices, and the Galaxy Note20 Ultra 5G is no exception. As such, its position in the upper ranks of our database is well deserved and most smartphone photographers will be delighted with the results. The main disappointment, however, is the Note20 Ultra 5G’s zoom capabilities at close and medium range, which undermine an otherwise excellent performance and prevent the device from ranking higher in the DXOMARK Camera database.

Vor allem der Zoom der Modelle und die Qualität bei mittleren Entfernungen liegen unter den Erwartungen. Hier können die Geräte der Konkurrenz mehr punkten.

Die Testergebnisse im Detail

Die Kamera-Technik im Galaxy Note 20 ultra

  • Primary: 108 MP 1/1.33-inch sensor, 26 mm-equivalent f/1.8-aperture lens with laser & PDAF and OIS
  • Telephoto: 12 MP sensor with 1.0µm pixels, 120 mm-equivalent periscope-style (5x optical) f/3-aperture lens with PDAF and OIS
  • Ultra-wide: 12 MP sensor, 13 mm-equivalent f/2.2-aperture lens
  • LED flash
  • Video: 8K 4320p/24fps, 4K 2160p/60 fps (2160p/30 fps tested)
  • Exynos 990 chipset (Snapdragon 865+ in USA)

iPhone 12 – Qualitätsprobleme bei Kamerazulieferer

iPhone 12 – Qualitätsprobleme bei Kamerazulieferer Apple Analyst Ming-Chi Kuo hat einen neuen Bericht veröffentlicht und geht darin auf Probleme ein, die bei der Fertigung von Kameramodulen für die neuen iPhone 12 Modelle aufgetreten sind. Bei einem Zulieferer (Genius Electronic Optical) wurden gesplitterte Abdeckungen entdeckt wenn die Geräte höheren Temperaturen ausgesetzt sind. Die problematischen Linsen waren für die 5,4 und 6,1 Zoll Geräte gedacht und damit muss Apple wohl auf diese Module vorerst verzichten bis die Qualitätsprobleme behoben sind.

Bei Macrumors schreibt man im Original dazu:

We estimate that the low-end 7P wide-angle lens, CCM, and final assembly mass production of the 5.4-inch and 6.1-inch aluminum frame iPhone will be in mid-to-late August, mid-to-late September, and early October, respectively. We believe that in the uncertain timetable for [Genius] to solve the quality problem of film cracking, Apple will give priority to purchasing Largan’s low-end 1/2.6” 7P wide-angle lens at least in the initial supply stage to ensure that the two aluminum-framed ‌iPhone 12‌ can be as scheduled.

Für die Fertigung und die Auslieferung der iPhone 12 Serie sollen diese Qualitätsmängel aber wohl keine Auswirkungen haben, da Apple mehrere Zulieferer für diese Teile hat und daher auf andere Anbieter zurückgreifen kann um zumindest für den Start genug iPhone 12 Modelle ausrüsten zu können.

Preise und Setup für die kommenden iPhone Modelle im Detail

Jon Posser hatte vor wenigen Tagen erst Details zu den neuen iPhone 12 Display veröffentlicht und legt nun nochmal nach. Im neuen Video leakt er fast die gesamten technischen Details zu den Geräten und auch die Preise. Er ist in der Regel recht gut informiert und daher dürften die meisten der Infos recht zuverlässig sein.

Alle Modelle werden dabei in diesem Jahr auf 5G Technik setzen und eine Glasrückseite haben. Die beiden teureren Modelle setzen bei der Kamera zusätzlich auf LiDAR Technik für die Entfernungsmessung (kennt man bereits vom der Google Pixel Serie). Die Preise sind vorerst nur in Dollar angegeben, einen direkte Umrechnung in Euro funktioniert wohl leider nicht, da in Deutschland beispielsweise noch einige Pauschalabgaben auf die Modelle aufgeschlagen werden. Dennoch ist es in ungefähr eine Orientierung, wie die Modelle preislich liegen werden.

iPhone 12

  • 128 GB: 649 US-Dollar –  256 GB: 749 US-Dollar
  • 5,4″ Super Retina* Display (BOE OLED*)
  • 4 GB RAM
  • Apple* A14 Bionic-Prozessor
  • Dual-Kamera
  • Aluminiumrahmen

iPhone 12 Max

  • 128 GB: 749 US-Dollar – 256 GB: 849 US-Dollar
  • 6,1″ Supe Retina* Display (BOE OLED*)
  • 4 GB RAM
  • Apple* A14 Bionic-Prozessor
  • Dual-Kamera
  • Aluminiumrahmen

iPhone 12 Pro

  • 128 GB: 999 US-Dollar – 256 GB: 1.099 US-Dollar – 512 GB: 1.299 US-Dollar
  • 6,1″ Super-Retina*-XRD-Display (Samsung* OLED*) mit ProMotion (120 Hz)
  • 6 GB RAM
  • Apple* A14 Bionic-Prozessor
  • Triple-Kamera mit LiDAR
  • Edelstahlrahmen

iPhone 12 Pro Max

  • 128 GB: 1.099 US-Dollar – 256 GB: 1.199 US-Dollar – 512 GB: 1.399 US-Dollar
  • 6,7″ Super-Retina*-XRD-Display (Samsung* OLED*) mit ProMotion (120 Hz)
  • 6 GB RAM
  • Apple A14 Bionic-Prozessor
  • Triple-Kamera mit LiDAR
  • Edelstahlrahmen

Die teuereren iPhone 12 max Versionen sollen dabei jeweils beim Display mit Y-OCTA Technik ausgestattet sein. Bei diesem Verfahren wird die Touchscreen-Technik direkt in das Glas integriert. Die zusätzliche Touchscreen Schicht entfällt damit und die Display können dünner und wohl auch etwas leichter werden. Damit bleibt bei den Pro-iPhone Modellen wohl mehr Platz für andere Komponenten oder sie werden insgesamt etwas dünner als die billigeren Versionen. Damit scheint in diesem Jahr auch klar zu sein, dass es keine Modelle mit LCD* Display mehr gibt. Der Übergang auf OLED* Displaytechnik ist bei Apple* damit vollständig vollzogen.

Weitere Links rund um das iPhone

Xiaomi patentiert neue Form einer Sliding-Kamera

Xiaomi patentiert neue Form einer Sliding-Kamera – Die Frontkamera ist nach wie vor ein Problem für die Herstellern, denn sie braucht Platz und damit sind komplette Bildschirme ohne Aussparung bei den aktuellen Smartphones kaum möglich. Xiaomi hat sich nun ein neues Patent auf eine interessante Form der Sliding-Kamera gesichert (oder auch Popup-Kamera), bei der sich das Kamera-Modul der Hauptkamera verschieben lässt und dann auch auf der Vorderseite nutzbar ist. Auf diese Weise könnte man nur eine Kamera nutzen und braucht dann keinen Platz dafür mehr im Display.

Bei Pigtou schreibt man im Original dazu:

The patent shows a vertical strip on the back, which holds three cameras. Two of these are the rear cameras, while the last one is the front. The photos in the patent suggest that there will be two visible camera modules on the back and one spot that’s left open. This is because the rear module slides up over the edge of the phone. In that state, you see a front camera peeking from the top of the phone. The design would essentially let Xiaomi eliminate all the bezels from the front. The company has already used under display proximity sensors and microphones on earlier models of their Mi Mix smartphones, so they could ideally produce a 95% plus screen-to-body ratio.

Dieser Ansatz ist wohl eher etwas für die günstigeren Modelle. Bei den Topmodellen arbeiten die Anbieter derzeit daran, die Kamera direkt unter dem Display anzubringen und dann das Display an der Stelle durchsichtig zu schalten. Das ist aber aufwendig und teuer und daher zumindest mittelfristig kein Ansatz für die preisgünstigen Smartphones. Für diese könnte ein Ansatz mit einer beweglichen Kamera daher die bessere Wahl sein. Dabei wird aber viel davon abhängen, wie stabil und zuverlässig die Kamera an diesen Stellen ist. Auf den ersten Blick sieht es eher nach einer Schwachstelle aus, die recht leicht kaputt gehen kann.

Samsung Galaxy Note20 – setzt Samsung auf eine neue Prozessor-Generation?

Samsung Galaxy Note20 – setzt Samsung auf eine neue Prozessor-Generation? – Der aktuelle Exynos 990 Prozessor sorgt bei den Galaxy S20 Modellen in Europa für viel Kritik, weil er im Bereich der Performance doch deutlich hinter den Snapdragon 865 Modellen liegt. Daher gibt es jetzt Hinweise, dass Samsung die Chipsätze für das Galaxy Note 20 überarbeiten will – es soll bei diesen Smartphones der neuen Exynos-992-Prozessor verbaut sein, der dann hoffentlich mehr Leistung bietet als die Vorgänger-Modelle. Leider fehlen bisher konkrete Daten zu den neuen Prozessoren.

Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es bisher noch nicht, aber man kann davon ausgehen, dass Samsung an einer Lösung für das Exynos-Problem arbeiten wird und ein Prozessor-Update wäre daher durchaus wahrscheinlich.

Samsung Galaxy Note20 soll ohne wichtiges Galaxy S20 Feature kommen

Die Informationen zu den kommenden Galaxy Note20 Modellen werden konkreter und wie es aussieht wird Samsung in diesem Jahr bei den Modellen ein Feature weglassen, dass man noch beim Galaxy S20 verbaut hat: den ToF-Kamerasensor (Time-of-Flight). Mit diesem Sensor war es möglich, die Entfernung von Objekten zur Kamera zu  bestimmen und so beispielsweise zwischen Fokus-Objekt und Hintergrund zu unterscheiden. Das soll nun beim Galaxy Note20 nicht mehr über den Sensor erfolgen, sondern wohl über AI-Software und Nachbearbeitung.

Bei Sammobile schreibt man im Original dazu:

Laut einem neuen Bericht aus Südkorea erwägt Samsung, den ToF-Kamerasensor (Time-of-Flight) aus dem Galaxy Note 20 zu entfernen. Zu einem bestimmten Zeitpunkt hatte das Unternehmen offenbar darüber nachgedacht, ihn auch für Smartphones einzuführen, die keine Flaggschiffe sind , aber es scheint seine Meinung geändert zu haben.

Es scheint, dass Benutzer nicht wirklich viel aus dem ToF-Sensor herausholen. Dies könnte Samsung dazu gezwungen haben, seine Pläne, den ToF-Sensor auf andere Geräte zu übertragen, aufzugeben, und jetzt wird Berichten zufolge erwogen, ihn auch vom Galaxy Note 20 zu entfernen.

Hintergrund für die Entscheidung ist wohl, dass nur wenige Nutzer diesen Sensor einsetzen und diese Technik daher auch keinen richtigen Vorteil für die meisten Samsung-Kunden bringt. Daher kann man diese teure Technik auch weglassen und stattdessen an Stellen investieren, die mehr Nutzer für die Verbraucher bringen. Möglicherweise wird der Sensor aber auch nur im normalen Note20 entfernt und in einer möglichen Note20 ultra Version noch vorhanden sein um die Unterschiede zwischen den Modellvarianten zu betonen.

Wie die Kunden auf das Fehlen des ToF Sensors reagieren ist noch offen. Die aktuellen Galaxy S20 Modelle scheinen nicht den Nerv der Kunden getroffen zu haben – sowohl die technischen Probleme als auch das gesamte Konzept führen aktuell eher zu Verkaufszahlen unter den Erwartungen. An sich müsste Samsung daher für die Note20 Reihe nochmal in die vollen greifen und Features anbieten, die Samsung-Nutzer wieder von den Modellen überzeugen. Das Entwerten der Kamera scheint da eher der falsche Weg zu sein, aber vielleicht plant ja Samsung stattdessen einige neue Features, die den Verlust des ToF Sensors wieder wett machen.

Home News Samsung Galaxy Note 20 wird wohl kein Akku-Monster

Samsung Galaxy Note 20 wird wohl kein Akku-Monster

Bei Galaxyclub.nl hat man bereits Infos zum Akku bekommen und dieser wird in der Basisversionen eine Kapazität von 4.000mAh haben. Das ist kein schlechter Wert, aber es gibt auf dem Markt auch Geräte, die mit 5.000mAh und mehr arbeiten.

Allerdings soll dies nur die Basis-Version des Akkus sein – das deutet darauf hin, dass es wohl mehrere Galaxy Note20 Modelle geben wird und auch, dass bei anderen Modellen der Akku noch größer ausfallen könnte.

 

Xiaomi: Smartphone mit 144 Megapixel Kamera soll kommen

Xiaomi: Smartphone mit 144 Megapixel Kamera soll kommen – Xiaomi setzt derzeit im Bereich der Handy-Kameras mit der Technik Maßstäbe, denn beispielsweise hatte das Unternehmen mit dem Mi Note 10 das erste Handy auf dem Markt, das auf eine Kamera mit 108 Megapixel Hauptsensor setzt.

Nun gibt es neue Hinweise, dass das Unternehmen diese Weg weiter gehen wird und in diesem Jahr möglicherweise noch die ersten Modelle mit einem 144 Megapixel Hauptsensor bei der Kamera auf den Markt bringt. Damit könnte die Auflösung der Video- und Foto-Aufnahmen nochmal gesteigert werden.

Leider gibt es aber bisher zu diesem Thema nur eine Quelle, so dass sich schlecht sagen lässt, wie plausibel oder auch nicht diese Hinweise sind. Der Leaker selbst geht davon aus, dass diese neue Technik mit 144 Megapixeln Auflösung bereits bei einem Mi 10S pro oder Mi CC10 pro kommen könnte – das kann durchaus sein, es wäre aber genauso denkbar, dass die Mi Note 11 Modelle in diesem Jahr mit dieser Technik ausgerüstet werden. Von daher ist noch viel rund um dieses Thema vage und es gibt bisher auch noch keine Hinweise, wer den neuen 144MP Sensor produzieren könnte. Daher sollte man wahrscheinlich noch etwas abwarten, bevor man sich über die neuen Technik freut.

Auf Twitter heißt es dazu im Original

Ein Kamera-Sensor mit 144 Megapixel Auflösung wäre eine logische Erweiterung der aktuellen Modelle. Allerdings hat sich gezeigt, dass Auflösung nach wie vor nur ein Teil des Setups ist und es auch sehr darauf ankommt, wie die andere Komponenten damit zusammenarbeiten und auch, wie die Software dafür optimiert ist. So liegt das Huawei P40 pro im DXOmark Kameratest deutlich vor den anderen Modellen, obwohl die Geräte „nur“ auf einen 50MP Hauptsensor bei der Kamera setzen. Die beste Kamera bei Handys auf dem Markt muss also nicht zwangsläufig die höchste Auflösung haben. Daher bleibt abzuwarten, ob eine höhere Auslösung beim Sensor der Kamera dann auch wirklich einen deutlichen Zuwachs bei der Kameraqualität bedeutet.

BILD: Xiaomi Mi Note 10

Samsung Galaxy S20 – wichtiges Kamera-Update wird verteilt

Samsung Galaxy S20 – wichtiges Kamera-Update wird verteilt – Samsung geht die Probleme bei der Kamera bei den Galaxy S20 Modellen an und hat eine neue Version veröffentlicht, mit der einige Schwierigkeiten beseitigt werden sollen. Die neue Version hat dabei die Nummer G98**XXU1ATCH und aktualisiert die Kamera-App auf die Version 10.0.01.98. Konkret soll darin der langsame Autofokus schneller gemacht werden. Einige Nutzer hatten dies kritisiert und im Vergleich mit anderen Topmodellen war der Autofokus bei einige S20 Modellen wirklich langsam.

Beim Sammobile schreibt man im Original dazu:

The good news continues, as one of the biggest user complaints surrounding the Galaxy S20 series’ camera performance may have just been addressed with this new update, namely slow autofocus. The camera seemingly benefits from faster autofocus post-update, so if you’ve experienced such issues before then your wait for a fix might be over.

For now, the new firmware update is available only for the International Exynos-powered Galaxy S20 models, but there is no doubt that Samsung will want to bring the same improvements to the Snapdragon variants as quickly as possible.

Die neue Version steht vorerst nur für die Galaxy S20 Varianten mit Exynos Prozessor zur Verfügung. Das ist aber kein Problem, denn in Deutschland kommen nur diese Modelle zum Einsatz. Bisher wird die neue Firmware auch noch nicht per OTA Update verteilt, man kann sie aber beispielsweise bereits per Samsung Smart Switch  herunterladen. Es dürfte aber auch nur eine Frage der Zeit sein, bis Samsung das Update für die Galaxy S20 Reihe auch per OTA verteilt und man die neue Firmware dann direkt per Klick in den jeweiligen Smartphones laden kann.

Das S20 Ultra Video im Original:

Die Unterschiede der Galaxy S20 Modelle im Überblick

ModellSamsung Galaxy S20 (5G)Samsung Galaxy S20 Plus (5G)Samsung Galaxy S20 Ultra 5G
Display6,2 Zoll 120 Hertz Infinity-O-Display – WQHD+ (3.200 x 1.440 Pixel, HDR10+ 20:9, 563 ppi)6,7 Zoll 120 Hertz Infinity-O-Display – WQHD+ (3.200 x 1.440 Pixel, HDR10+ 20:9, 525 ppi)6,9 Zoll 120 Hertz Infinity-O-Display – WQHD+ (3.200 x 1.440 Pixel, HDR10+ 20:9, 511 ppi)
BetriebssystemAndroid 10 mit One UI 2Android 10 mit One UI 2Android 10 mit One UI 2
Hauptkamera- 12 MP (f/2,2) Standard-Zoom;

- 64-MP-Telezoom- (f/2,0);

- 12-MP-Ultraweitwinkel-Optik (f/1,8);

- 3x Hybrid-Zoom

- bis zu 30x Digital-Zoom;

- bis 8K 30fps-Video
- 12 MP (f/2,2) Standard-Zoom;

- 64-MP-Telezoom- (f/2,0);

- 12-MP-Ultraweitwinkel-Optik (f/1,8);

- ToF-Sensor

- 3x Hybrid-Zoo

- bis zu 30x Digital-Zoom;

- bis 8K 30fps-Video;
- 108 MP Standard-Zoom (f/2,4);

- 48-MP-Telezoom (f/3,5);

- 12-MP-Ultraweitwinkel-Optik (f/2,2);

- ToF-Sensor;

- 4 bis 5x-optischer Zoom;

- 10x Hybrid-,Zoom;

- bis zu 100x Digital-Zoom;

- bis 8K 30fps-Video
Frontkamera- 10 MP (f/2,2);

- 4K 60 fps Video
- 10 MP (f/2,2);

- 4K 60 fps Video
- 40 MP (f/2,2) mit Pixelbinning auf 10 MP;

- 4K 60 fps Video
ProzessorExynos 990 Octa Core, 7nm @max. 2,73 GHzExynos 990 Octa Core, 7nm @max. 2,73 GHzExynos 990 Octa Core, 7nm @max. 2,73 GHz
Arbeitspeicher8/12 GB RAM LPDDR58/12 GB RAM LPDDR512/16 GB RAM LPDDR5
Interner Speicher128 GB (per microSD-Karte erweiterbar)128/512 GB (nur 5G mit großer Speicheroption) (per microSD-Karte erweiterbar)128/512 GB (per microSD-Karte erweiterbar)
Akkukapazität4.000 mAh4.500 mAh5.000 mAh
KonnektivitätWifi 6, Bluetooth 5.0, GPS, LTE Cat. 20, Wi-Fi Direct, 4x4 MIMO, Miracast, 5G (nur Sub 6 GHz), TDD/FDD); Hybrid-SIM plus e-SIMWifi 6, Bluetooth 5.0, GPS, LTE Cat. 20, Wi-Fi Direct, 4x4 MIMO, Miracast, 5G (mm Wave, Sub 6, TDD/FDD), Hybrid-SIM plus e-SIMWifi 6, Bluetooth 5.0, GPS, LTE Cat. 20, Wi-Fi Direct, 4x4 MIMO, Miracast, 5G (mm Wave, Sub 6, TDD/FDD); Hybrid-SIM plus e-SIM
SonstigesFingerabdrucksensor im Display, 2D-Gesichtserkennung, Hybrid-SIM, Wireless-Charging 2.0, wasser- und staubdicht (nach IP68), Powershare, Stereolautsprecher mit Dolby AtmosFingerabdrucksensor im Display, 2D-Gesichtserkennung, Hybrid-SIM, Wireless-Charging 2.0, wasser- und staubdicht (nach IP68), Powershare, Stereolautsprecher mit Dolby AtmosFingerabdrucksensor im Display, 2D-Gesichtserkennung, Hybrid-SIM, Wireless-Charging 2.0, wasser- und staubdicht (nach IP68), Powershare, Stereolautsprecher mit Dolby Atmos
Abmessungen151,7 x 69,1 x 7,9 mm 161,9 x 73,7 x 7,8 mm166,9 x 76 x 8,8 mm
Gewicht163 g186 g220 g
FarbenCloud Pink, Cloud Blue, Cosmic GrayCloud Blue, Cosmic Gray, Cosmic Black

Cosmic Gray, Cosmic Black

Preis (UVP)ab 899 Euro / 999 Euro (5G)ab 999 Euro/ 1.099 Euro (5G)ab 1.349 Euro

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