Moto X 4.Generation auf der IFA vorgestellt

Di Moto X Reihe ist die Mittelklasse bei den Lenovo Geräten und bietet in der Regel gute Technik für vergleichsweise wenig Geld. Das Unternehmen hat die Modelle bereits seit mehreren Jahren auf dem Markt und nun wurde auf der IFA 2017 in Berlin auch die 4. Generation der Geräte präsentiert. Lenovo bleibt dabei den Grundsätzen der Moto X Reihe treu: es gibt einige (aber nicht zu viele) Features aus der Oberklasse und dazu setzt das Unternehmen auf ein fast unverändertes Android, so dass Neuerungen und Updates sehr schnell zur Verfügung gestellt werden können.

Als besondere Features gibt es beim Moto X in der 4. Generation:

  • eine Dual Lens Kamera mit Objekterkennungsfunktion. Damit soll es möglich werden, dass man mit dem Moto X Objektive anwählen kann und das Gerät dann passende Infos dazu einblendet.
  • das Moto X arbeitet mit Amazon Alexa zusammen und kann damit viele Funktionen gemeinsam mit der KI ausführen bzw. ausführen lassen.

Im Original schreibt Lenovo zum neuen Moto X 4:

Die vierte Generation des moto X hat eine intelligentere Kamera, die über das bloße Schießen von Fotos hinausgeht. Die Objekterkennungs-Funktion macht die moto x4 Kamera zum Auge des Nutzers auf die Welt – einfach das Objektiv auf ein Objekt richten und anschließend fragt das moto x4, ob es Infos über diese Objekt geben soll. Nutzer können Ihre Selfies mit dem Augmented Reality (AR) Feature aufpeppen, indem sie ihre Fotos oder Videos durch zusätzliche Layer erweitern. Das neueste moto X ist außerdem das erste Motorola Smartphone, das Amazon Alexa unterstützt. Dadurch eröffnen sich zahlreiche weitere Möglichkeiten bei der Nutzung eines mobilen digitalen Assistenten (1).

Ansonsten sind die technischen Daten eher unspektakulär. Das Moto X 4 hat ein 5,2 Zoll Display mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. Für die Leistung sorgt ein Snapdragon 630 Prozessor, der auf acht relativ sparsame Cortex-A53-Kerne setzt und eine maximale Taktrate von 2,2Ghz hat. Der Prozessor kann auf einen Arbeitsspeicher von 3GB zurückgreifen und dazu gibt es noch einen internen Speicher von 32GB. Als Betriebssystem kommt Android in der Version 7.1 zum Einsatz.

Die Geräte sollen dabei noch im September auf den Markt kommen und 399 Euro kosten. Wann genau sie im Handel zu haben sein werden, wurde aber noch nicht bekannt gegeben.

Motorolo Moto C – neue Modelle im Einsteigerbereich

Bei Motorola bzw. Lenovo hat man (im Gegensatz zu einigen anderen Herstellern) auch weiterhin den Bereich der günstigen Handys und Einsteiger-Geräte im Blick und wird dafür nach den neusten Informationen eine neue Klasse auf den Markt bringen: die Modelle der Moto C bzw. Moto C plus Reihe. Leider gibt es noch keine genauen Angaben zu den Preisen der neuen Modelle, aber bereits die technische Ausstattung macht deutlich, dass es sich um die günstigsten Moto-Modelle auf den Markt handelt wird – im Preisbereich von etwa 100 bis 150 Euro. Damit konkurrieren die Modelle mit anderen Smartphones im Bereich der 100 Euro wie beispielsweise  den J-Modellen von Samsung.

Die Ausstattung und Technik beim Moto C und C plus

Beide neuen Geräte sollen mit einem 5 Zoll Display auf den Markt kommen wobei die Auflösung mit 854 x 480 Pixeln bzw. 1280 x 720 Pixeln beim Moto C plus eher niedrig liegt. LTE soll es dazu fest auch nur bei der Plus-Variante geben, während es das normale Moto C auch in einer reinen 3G Version geben soll.

Für die Leistung sorgt ein nicht näher genannter MediaTek Quad Core Prozessor mit 1,3Ghz. Auch hier soll es Unterschiede zwischen den Versionen geben, im Plus Modell ist der Prozessor mit 64bit verbaut.

Beim Speicher gibt es noch keinen genauen Angaben, denn die Ausstattung der neuen Smartphones soll davon abhängen, in welcher Region diese ausgeliefert werden. Im Gespräch sind 1 bis 2GB Speicher, was für diese Preisklasse in Ordnung ist. Der interne Speicher soll bei 8 bis 16GB liegen und erweiterbar sein. Man ist also nicht nur den eingebauten Speicher angewiesen.

Interessant ist der Akku. Während das normale Moto C mit einem Akku mit 2350mAh Leistung ausgestattet ist und damit im normalen Bereich liegt, setzt das Moto C plus auf satte 4.000mAh Leistung beim Akku. Das verspricht sehr lange Laufzeiten von 2 Tagen und mehr (je nach Nutzung) und kann mit einigen Topmodellen durchaus mit halten. So wurde erst das neue Honor 8 Pro ebenfalls mit 4000mAh Akku vorgestellt.

Schließlich verfügt der Moto C über eine 5-Megapixel-Rückfahrkamera mit Blitz (Fix-Fokus auf 3G, Autofokus mit 4G), zusammen mit einem 2-Megapixel-Selfie-Cam, der auch einen Blitz hat. Der Moto C Plus nutzt die gleiche Frontkamera-Konfiguration, erhöht aber die Auflösung des Hauptbildsensors auf 8 Megapixel.

Insgesamt plant Lenovo mit den neuen Modellen also zwei solide Einsteiger-Handys im günstigen Preisbereich. Damit dürfte auch die Markenaufteilung (Moto für die Topmodelle, Lenovo für die Einsteiger-Geräte) hinfällig sein.

Derzeit gibt es leider noch keine genauen Daten, wann die Geräte auf den Markt kommen werden.