Google Nexus 4: Verfügbarkeit soll sich Mitte Februar normalisieren – Produktion wurde erhöht

Die Verfügbarkeit des Google Nexus 4 ist nichts anderes als die Achillesferse des beliebten Smartphones. Das Gerät ist bereits seit mehrere Wochen nicht mehr im Play Store erhältlich und auch im Einzelhandel sind nur geringe Stückzahlen vorhanden. Base hat mittlerweile auch die Einführung des Nexus-Smartphones platzen lassen und Interessenten können nur auf eine erhöhte Produktion hoffen.

Besserung ist allerdings in Sicht. In einem Interview mit challenges.fr hat sich Cathy Robin, Kommunikationschefin von LG Frankreich, über die Verfügbarkeit und die Produktion des Gerätes ausgelassen. Der Unterhaltung geht hervor, dass LG Electronics die Produktion endlich hochgeschraubt hat und ab Mitte Februar ausreichend Stückzahlen zur Verfügung stellen kann. Die Verfügbarkeit soll sich also normalisieren und das Nexus 4 könnte daraufhin auch wieder im Google Play Store erhältlich sein. Mit dieser Aussage wird auch wieder das Gerücht über einen Produktionsstopp und einen Nachfolger dementiert.

In dem Gespräch wurde aber auch erneut die Schuld von sich geschoben. Google soll die Nachfrage nach dem Nexus 4 anhand der Verkäufte des vorherigen Nexus-Modells berechnet haben und so die aufkommende Nachfrage zu niedrig eingeschätzt haben. Laut der Aussage von Robin liefert LG Electronics auch weiterhin den vertraglich vereinbarten Umfang an Google, der jedoch die Nachfrage nicht erfüllen kann. Ebenfalls sehr interessant ist, dass die Kommunikationschefin die kürzlich aufgetauchte Zahl von 375.000 verkauften Geräten als Falsch deklariert hat, allerdings konnte Robin auch keine genaue Zahl nennen.

via n-droid

Google Nexus 4: Hat LG die Produktion eingestellt oder nur verlagert?

Es wird immer bunter. Das Google Nexus 4 ist aus den Medien nicht mehr wegzudenken, allerdings sorgt es vorwiegend wegen negativen Meldungen für Aufsehen. Die Verfügbarkeit des Gerätes steht meistens im Mittelpunkt und über die Gründe für die geringe Verkaufsmenge wird immer gerne spekuliert. Nun wurde in einem Bericht sogar gemutmaßt, dass die Produktion des Nexus-Smartphones komplett gestoppt wurde.

Die International Business Times hat in einem Bericht mitgeteilt, dass das südkoreanische Unternehmen die Produktion des Google Nexus 4 angehalten hat. Die Priorität soll vorerst auf andere Modelle von LG liegen, die vermutlich schon auf dem Mobile World Congress in Barcelona gezeigt werden könnten. Ein zeitnaher Marktstart ist ebenfalls wahrscheinlich, denn man möchte natürlich die gewonnene Aufmerksamkeit durch das Google-Smartphones für sich und die neuen Geräte nutzen. Es wird auch spekuliert, dass bereits zu diesem Zeitpunkt neue Nexus-Modelle vorgestellt werden könnten. Die Blogosphäre geht sogar so weit, dass der Nachfolger des Nexus 4 eine Rolle auf der Messe im Februar spielen könnte. Ein erweitertes Sortiment der aktuellen Generation würde allerdings mehr Sinn ergeben und so könnte vielleicht eine Modell mit mehr Speicher oder mit LTE-Unterstützung präsentiert werden.

Daneben sind die Spekulationen über den vermeintlichen Produktionsstop auch sehr weit hergeholt. Denn laut anderen Meldungen wird die Produktion momentan nach Brasilien verlagert. Demzufolge könnte man nur die Herstellung des Gerätes in Asien eingestellt haben, um in Zukunft komplett auf die brasilianische Fabrik zu wechseln. Das würde wiederum auch die momentan Knappheit des Gerätes erklären.

Südkorea: LG Electronics möchte Verkaufsverbot für Samsung Galaxy Note 10.1 erwirken

Nicht nur Apple und Samsung streiten sich regelmäßig vor Gericht, sondern auch andere Elektronikhersteller versuchen außerhalb des Marktes gegen das südkoreanische Unternehmen durchzusetzen. LG Electronics legt sich nun mit Samsung an und möchte im Heimatland der beiden Konzerne ein Verkaufsverbot für das Galaxy Note 10.1 erwirken.

In Südkorea hat LG Electronics einen Antrag vor Gericht eingereicht, der ein Verkaufsstop des Samsung Galaxy Note 10.1 ins Visier nimmt. Samsung wird der Verstoß von drei Display-Patenten von LG vorgeworfen. Das Unternehmen möchte aber nicht nur den Verkauf in Südkorea verhindern, sondern auch sicherstellen, dass das Samsung-Produkt nicht mehr im Heimatland produziert wird. Falls dem Einspruch stattgegeben wird, müsste Samsung vermutlich die Produktion in ein anderes Land auslagern, um den weltweiten Export weiterzutreiben. Darüber hinaus fordert LG Electronics noch eine Schadensersatzzahlung in Höhe von einer Milliarde US-Dollar, wenn das Tablet weiterhin auf dem Markt bleibt.

“Through this action, LG Display seeks to completely stop the sale, manufacture, and importation of [the] infringing Samsung product,”

Es bleibt abzuwarten, wie schnell das Gericht den Antrag bearbeitet und es zur Verhandlung kommt. Erfahrungsgemäß benötigt aber solch ein Verfahren mehrere Monate oder sogar Jahre und könnte sich dementsprechend noch etwas in die Länge ziehen.