Offiziell: Das LG G5 drückt den Gewinn bei LG

LG kann im vergangenen Jahr auf durchaus positive Ergebnisse verweisen. Das Unternehmen kann 2016 im gesamten Jahr etwa 100 Millionen Euro Gewinn machen. Das vierte Quartal brachte allerdings Verluste mit sich – immerhin mehr als 28 Millionen Euro Verlust fielen an und das obwohl der Umsatz sogar um mehr als 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum angestiegen ist.

Die Handysparte leidet aber nach wie vor unter hohen Kosten und wenig Umsatz und fährt daher nach wie vor sehr hohe Verluste ein, die auch nicht von den anderen Bereichen von LG (wie beispielsweise dem Segment der TV Geräte) kompensiert werden können. Vor allem das LG G5 – das aktuelle Topmodelle von LG – konnte den Erwartungen nicht gerecht werden. Das Gerät mit dem modularen Ansatz war sehr innovativ, traf aber offensichtlich nicht den Geschmack der Kunden und blieb damit im Vergleich zur Konkurrenz häufiger in den Regalen liegen. Das macht sich auch in der Bilanz bemerkbar.

Im Original heißt es dazu:

LG Mobile Communications Company reported revenues KRW 2.90 trillion (USD 2.51 billion) in the fourth quarter of 2016, an increase of 15.4 percent quarter-over-quarter due in large part to strong sales of the new V20 flagship smartphone. Profitability was hampered by weak sales of the G5 smartphone and higher marketing investments. Introductions of the next G Series phone and mass-tier devices in the second quarter following Mobile World Congress are expected to help greatly improve the LG Mobile Communications Company’s market position in 2017.

Interessant ist der Hinweis auf die guten Verkaufszahlen des LG V20. Das Modell ist nach wie vor in Europa und auch in Deutschland nicht zu haben und scheint trotzdem gute Ergebnisse geliefert zu haben. An der Stelle kann man sich natürlich fragen, wie gut die Ergebnisse ausgefallen wären, wenn LG hier noch weitere Märkte erschlossen hätte.

Es bleibt aber die Hoffnung, dass sich mit dem LG G6 einiges ändern wird. Das Unternehmen setzt wieder auf einen klassischen Ansatz (ohne Module) und hat auch noch einige weitere Features geplant:

  • Das neue LG G6 soll wasserdicht werden. Derzeit setzen immer mehr Hersteller im Smartphone* Bereich auf diese Technik und es wäre daher wenig überraschend, wenn auch LG auf dieses Merkmal setzt um das eigenen Topmodell aufzuwerten. Das Unternehmen hat bereits einige wasserdichte Modelle auf dem Markt, bei LG G5 konnte man diese Technik aber nicht einsetzen, weil der modulare Anschluss die verhindert hat. Ohne diesen Anschluss wäre es im LG G6 aber sehr viel einfacher, die Modelle wasserdicht zu bekommen.
  • Das LG G6 soll mit einer kabellosen Ladetechnik kommen. Auch diese Technik ist bei der Konkurrenz bereits erfolgreich im Einsatz und es sieht so aus, als würde auch Apple 2017 auf diesen Trend aufspringen. Wenn LG die Modelle mit induktiven Laden bringt, wäre das auf jeden Fall ein Feature, das im Bereich der Topmodelle mittlerweile erwartet wird. Allerdings setzt diese Technik einige Änderungen am Design voraus – Metallbodys sind an der Stelle eher hinderlich. Es könnte also sein, das LG mit dem G6 auch auf einen neuen Material-Mix bei der Geräte-Hülle setzt.
  • Darüber hinaus sollen die Geräte auch ein mobiles Zahlungssystem bekommen. Ob LG hier aber auf eine eigene Lösung setzt (LG Pay?) oder die Dienste anderer Anbieter in diesem Bereich in Anspruch nimmt, ist nicht sicher.

LG G5 – erste Tests in Süd Korea mit Android 7 Nougat

LG hat fährt derzeit in Süd Korea einen interessanten Test und lässt eine kleine Anzahl von Nutzer bereits das LG G5 in Verbindung mit dem neuen Android 7.0 Nougat testen. In diesem Zusammenhang bedeutet eine „kleine Anzahl“ von Nutzern genau 2000 ausgesuchte Kunden, die bereits im Vorfeld Nougat auf ihren Geräten aufspielen können.

Allerdings wird das Betriebssystem nicht direkt über das Systemupdate aufgespielt sondern LG stellt dafür eine extra App bereit. Das ist wohl notwendig, um die Verbreitung zu kontrollieren, über das OTA Update kann man aller Wahrscheinlichkeit nach nicht abgrenzen, dass wirklich nur die 2.000 ausgesuchten Nutzer Android 7 bekommen.

Die App im Play Store heißt dabei „LG OS Vorschau“ (deutsche Übersetzung) und beinhaltet unter dem Bereich Events dann den Download und die Installation der neuen Version.

LG will nach eigenen Angaben mit dieser Heransgehensweise zwei Punkte erreichen: einmal möchte man natürlich Android 7.0 auf den Geräte testen und Feedback von den Nutzr dazu bekommt und man möchte auch die Kundenbindung stärken, in dem man ausgesuchten Kunden Zugriff auf solche besonderen Funktionen gibt.

Allerdings ist dieser Test nur in Süd Korea möglich. Es ist aber ein gutes Zeichen, denn LG scheint bei der Implementierung von Android 7.0 bereits sehr weit zu sein (zumindest auf dem LG G5) und das könnte bedeuten, dass auch andere Nutzer einen baldigen Rollout von Android Nougat erwarten können. Weitere Details zu den Planungen wurden leider nicht bekannt gegeben.

via engadget

Samsung Galaxy S7 vs. LG G5 – der Sieger steht fest

Sowohl Samsung als auch LG haben die Quartalszahlen für das zweite Quartal 2016 vorgelegt und damit ist klar, welches der Topmodelle der beiden Unternehmen die Kunden auf seine Seite ziehen konnte. Dieser Wettbewerb war recht interessant gewesen, denn beide Unternehmen waren mit sehr unterschiedlichen Konzepten angetreten. Das LG G5 wurde als Innovationsträger auf den Markt gebracht, der mit modularen Lösungen bei den Kunden punkten sollte. Das Samsung Galaxy S7 war dagegen die konsequente Weiterentwicklung des S6 gewesen und setzt vor allem auf die bekannten Features und das bekannte Design mit einer besseren Technik.

Der eher konservative Ansatz von Samsung scheint sich gelohnt zu haben, denn das Unternehmen konnte im Smartphone Bereich mit dem S7 richtig punkten. Der Umsatz in der Mobilfunk-Sparte konnte im abgelaufenen Quartal um 57 Prozent gesteigert werden und das vor allem dank der starken Verkäufe im Bereich der Galaxy S7 Modelle.

Ganz anders sieht es bei LG aus. Das Unternehmen konnte im 2. Quartal 2016 zwar insgesamt gute Zahlen präsentieren, besonders im Mobilfunk-Bereich sieht es aber schlecht aus. So wurden nur 13,9 Millionen Smartphones verkauft, das sind 200.000 weniger als im 2. Quartal 2015 und sogar 3 Millionen weniger als im selben Quartal in 2014. Das LG G5 konnte also die Verkaufszahlen nicht beflügeln und daher gibt es im Wettbewerb Innovation gegen Evolution einen deutlich Gewinner: das Samsung Galaxy S7.

Allerdings wird Samsung so ganz ohne Innovationen dauerhaft natürlich auch nicht auskommen können. Früher oder später erwarten die Kunden auch die technisch hochwertigen Flaggschiffe neue Lösungen.

LG G5 bei 1&1 mit gratis Kamera-Modul

Das LG G5 wurde in den letzten Tagen bereits bei verschiedenen Online-Portalen deutlich im Preis gesenkt. Die Modelle verkaufen sich nach dem ersten Hype nach dem Start vergleichsweise schlecht und LG versucht nun zu reagieren, in dem man an der Preisschraube dreht.

Bei 1&1 hat man darauf ebenfalls reagiert und bietet das LG G5 in Verbindung mit den bekannten Allnet Flat des Unternehmens inklusive dem gratis Cam Plus Modul an. Dieses Modell kostet normalerweise 99 Euro und erweitertet das LG G5 über den Steckanschluss des G5 mit neuen Bedienelementen auf, mit dem das G5 zur echten Kamera macht. Unter anderem enthalten sind Power-Knopf, Blende, Aufnahme-Taste sowie Zoom-Rädchen.

Zusätzlich haben Kunden die Möglichkeit nach Auswahl des LG G5 im Bestellprozess die LG 360 Cam zum Vorteilspreis von 149 Euro (UVP 269 Euro) zu erhalten.

Diese Vorteile gibt es allerdings nur, wenn man sich gleichzeitig für eine 1&1 Allnet Flat in Verbindung mit einem Vertrag und 24 Monaten Laufzeit entscheidet. Zur Auswahl stehen dabei:

  • Zusammen mit der 1&1 All-Net-Flat Plus (ab 34,99 Euro im Monat) kostet das LG G5 nur 0 Euro.
  • In Verbindung mit der 1&1 All-Net-Flat Pro (ab 44,99 Euro im Monat) gibt es das LG G5 für 0 Euro.
  • Im Paket mit der 1&1 All-Net-Flat Basic oder der 1&1 All-Net-Flat Young (je ab 24,99 Euro im Monat) ist das LG G5 für 179,99 Euro bestellbar.
  • Wer das LG G5 in Kombination mit der 1&1 All-Net-Flat Special (ab 19,99 Euro im Monat) bestellt, bezahlt 279,99 Euro.

Die LG G5 stehen dabei in den Farben Gold, Silber und Titan zur Auswahl.

LG G5 für nur noch 20 Euro monatlich im Angebot bei Saturn

Saturn bietet das LG G5 zum Aktionspreis. Ab dem 25.06. kann man sich bei Saturn das LG G5 mit Vertrag zum günstigen Aktionspreis sichern. Als Kunde erhält man 10 Euro Rabatt pro Monat und das für 24 Monate, also insgesamt 240 Euro Rabatt. Die Aktion läuft nur bis zum 29.06., man sollte sich also beeilen.

Das Angebot von Saturn

Das LG G5 erhält man in Verbindung mit einem Vertrag von mobilcom debitel. Der Kombinationstarif gilt für das Netz von Vodafone. Der Tarif umfasst eine Telefon-Flat für alle dt. Netze und 1 GB Datenvolumen mit 21,6 Mbit/s. Überschreitet man das Datenvolumen wird die Verbindung gedrosselt. Für jede SMS die man versendet zahlt man 19 Cent. Fürs Roaming gilt die Preisliste von mobilcom debitel. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 24 Monate. Danach zahlt man pro Monat 19,99 Euro bis zum 24. Monat. Ab dem 25. Monat erhöht sich der Paketpreis auf 29,99 Euro.

  • 1 Euro für das LG G5
  • Telefon-Flat in alle dt. Netze (Netz von Vodafone)
  • 19 Cent pro SMS
  • 1 GB Datenvolumen mit 21,6 Mbit/s (bei Überschreitung Drosslung)
  • keine Roaming Option
  • 24 Monate Mindestvertragslaufzeit
  • Monatl. Paketpreis: 19,99 Euro
[button url=“http://redir.ec/saturnhandytarife“ style=“red“ size=“large“ block=“true“ target=“_blank“ icon=“check“]zur Aktion[/button]

Vergleichsangebot

Im Vodafone Netz unterwegs ist auch freenetmobile. Hier kann man sich mit der Freeflat 1000 eine Telefon-Flat in alle dt. Netze sichern, sowie 1 GB Datenvolumen mit 21 Mbit/s. Bei Überschreitung des Datenvolumens setzt eine Drosslungsmechanik ein. Pro SMS zahlt man bei diesem Tarif 9 Cent in alle dt. Netze. Die ersten 6 Wochen muss man bei diesem Tarif leider aufs Roaming verzichten. Gleichermaßen gibt es auch hier keine Roaming Option. Bei Rufnummermitnahme erhält man hier zusätzlich 25 Euro. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 24 Monate. Zu Beginn des Vertrags zahlt man einmalig 19,95 Euro. Der monatl. Paketpreis beträgt hier 9,95 Euro.

  • 479 Euro LG G5 (eBay)
  • Telefon-Flat in alle dt. Netze (Netz von Vodafone)
  • 19 Cent pro SMS
  • 1 GB Datenvolumen mit 21 Mbit/s (bei Überschreitung Drosslung)
  • ersten 6 Wochen kein Roaming
  • 25 Euro Bonus bei Rufnummermitnahme
  • 24 Monate Mindestvertragslaufzeit
  • Einrichtungsgebühr: 19,95 Euro
  • Monatl. Paketpreis: 9,95 Euro
[button url=“http://redir.ec/saturnhandytarife“ style=“red“ size=“large“ block=“true“ target=“_blank“ icon=“check“]zur Aktion[/button]

Fazit

Vergleicht man das Angebot von Saturn mit dem hauseigenen Preis für das LG G5 erscheint das Angebot ziemlich fair. Denn bei Saturn kostet das gute Stück 599 Euro. Auf 24 Monate gerechnet müsste man also 24,95 Euro pro Monat zahlen wenn man sich für eine 24 Monate lange Ratenzahlung entscheiden würde. Im beworbenen Angebot von Saturn zahlt man allerdings effektiv nur ca. 19,99 Euro. Insofern scheint das Angebot schon Sinn zu machen. Allerdings ist das Smartphone auch für 479 Euro bei eBay zu haben. Knapp wird es trotzdem noch nicht, da man insgesamt bei Saturn 480,76 Euro und bei separatem Kauf mit freenetmobile Tarif 712,75 Euro (inkl. Gutschrift) zahlt. Man würde also insgesamt 231,99 Euro mehr bezahlen. Pro Monat sind das 9,67 Euro zusätzliche Kosten. Insofern sollte man das Angebot von Saturn unbedingt nutzen.

  • Gesamtkosten Saturn: 480,76 Euro
  • Gesamtkosten separater Kauf und freenetmobile: 712,75 Euro
  • Ersparnis: 231,99 Euro
  • Ersparnis pro Monat: 9,67 Euro

LG G5 SE – der kleine Bruder des G5 ist aufgetaucht

Zum neuen LG Spitzenmodell, dem LG G5, ist auf der russischen Seite ein Klon aufgetaucht. Die Seite ist mittlerweile leider nicht mehr online, aber es gab dort eine abgespeckte Version des LG G5 zu sehen, die wohl unter dem Namen LG G5 SE auf den Markt kommen soll.

Dabei setzt LG auf die gleichen Abmessungen und das gleiche Design wie beim Flaggschiff, hat aber bei der Technik etwas gespart. So wird es beim SE-Modell des G5 nur den Snapdragon 625 Prozessor mit maximal 1,8Ghz Leistung geben und nur 3GB RAM.

Man bekommt mit dem SE aber auch Zugriff auf das modulare Design und die Schnittstelle des G5, so dass man mit den Geräten auch das LG Friends Programm mit den zusätzlichen Modulen nutzen kann. Das ist eine sehr interessante Entwicklung, da man mit dem SE so Zugriff auf das interessanteste Feature des G5 erhält aber wohl weniger wird zahlen müssen.

Leider fehlen bisher noch die Angaben zum Preis und zur Verfügbarkeit des LG G5 SE. So ist unklar, wie groß der Preisunterschied zum normalen Modell sein wird und wann es auf den Markt kommt. Gerade der Preis dürfte aber eine entscheidende Rolle spielen – ist er zu hoch lohnt es sich mehr, direkt das Topmodell zu nehmen, ist er zu niedrig macht sich LG damit das Geschäft mit dem Spitzenmodell kaputt. Es wird daher spannend, in welchen Segment sich das G5 SE einordnen wird.

LG stellt das G5 per interaktiver Webseite vor

LG hat nicht nur bei der Technik für das neue LG G5 auf einige interessante Features und Innovationen gesetzt, sondern bleibt auch bei der Werbung diesem Konzept treu. Die neue Webseite, mit der das Unternehmen die Features des G5 vorstellt, dürfte zumindest einzigartig sein. Per interaktiver Steuerung kann man verschiedene Mods aussuchen und kombinieren und bekommt dann dazu ein kleines Video gezeigt. So will das Unternehmen auf die vielen Möglichkeiten des neuen Anschlusses und der neuen Funktionen des G5 aufmerksam machen.

Die neue Seite ist zu finden unter: http://www.lg.com/global/g5-play-more

Ein paar Highlights:

Das quietsch-bunte Design ist Gewöhnungssache, dazu war der Player teilweise mit der Webseite etwas überfordert, aber prinzipiell mal ein wirklich überraschender Ansatz für eine Produktpräsentation.

Play More – Webseite im Video

Das LG G5 bei den Anbietern

AnbieterTarife 
TelekomMagentaMobil ab 1 Eurohttp:/t-mobile.de*
VodafoneVodafone RED ab 1 Eurohttp://www.voddafone.de*
O2O2 Blue ab 1 Eurohttp://o2online.de*
1&11&1 All-Net Flat ab 1 Eurohttp://mobile.1und1.de*

LG erklärt das Plastik beim LG G5

Das neue LG G5 wurde immer mit einer neuen Mtell-Hülle beworben, tatsächlich hat sich aber im Teardown gezeigt, dass der Kern der Rückseite richtiges Metall enthält und mit Lack und weicherem Material überzogen ist. Das erklärt unter anderem auch die hohe Empfindlichkeit gegenüber Kratzern, die viele Nutzer festgestellt haben. LG hat nun erklärt, warum man diese Form der Konstruktion gewählt hat.

Punkt 1 dabei: Die Rückseite hat keinen Plastiküberzug ,sondern das Aluminium wurde mit Grundierung und Farbe überzogen. Der Überzug fällt allerdings insgesamt recht dick aus.  Dazu habe man sich für diese Form der Rückseite entschieden, um hohe Stabilität und geringes Gewicht zu bekommen. Immerhin würde diese Form der Technik auch bei Autos zum Einsatz kommen und trotzdem geht niemand davon aus, das Autos eine Plastik-Karosserie haben.

So ganz überzeugt diese Erklärung allerdings nicht. LG hatte im Vorfeld – bewußt oder unbewußt – eine andere Erwartungshaltung geweckt. Die Vorstellung eines Fullmetal-Unibody hört sich tatsächlich nach Fullmetal an und so ein Metall-Unibody zeichnet sich unter anderem auch dadurch aus, dass er sich nach Metall anfühlt und auch eine gewisse Kratz-Festigkeit mitbringt. Ein dicke Schicht aus exloxiertem Alumium mit Lack drüber geht an dieser Erwartungen weitgehend vorbei und fühlt sich auch nicht nach Metall an.

Wahrscheinlich hat man im technische Sinne durchaus recht, was den Metallbody betrifft. Zufrieden macht das viele Nutzer aber trotzdem nicht. Mit etwas geschickterem Marketing hätte man diese Probleme gar nicht erst aufkommen lassen.

LGs Erklärung im Video

LG G5 Not All Metal Controversy: Explained || LG RESPONDS

LG G5 UX 5.0 im offiziellen Video

LG zeigt in einem neuen Video ausführlich, welche neue Funktionen das G5 mit sich bringt und stellt die neue Benutzeroberfläche UX 5.0 vor.  Beispielsweise zeigt das Unternehmen, wie man die drei Kameras des LG G5 einsetzen kann und welche neuen Features die Software bietet um die Hardware im Kamerabereich zu unterstützen. Dazu wird auch der neue LG Friends Manager gezeigt, mit dem man die Module und Gadgets ansteuern kann. Wer es noch genauer wissen will, findet hier die Anleitung zum LG G5.

LG G5 UX 5.0 im offiziellen Video

via LGblog

LG G5 – Testbericht, Erfahrungen und die Preise mit und ohne Vertrag

LG G5 – Testbericht, Erfahrungen und die Preise mit und ohne Vertrag – Das LG G5 war auf em MWC 2016 in Barcelona wohl die größte Überraschung unter den Spitzenmodellen der Anbieter. Das Unternehmen hatte mit dem G4 bereits einen soliden Vorgänger, der aufgrund der Lederoptik aber nicht alle Kunden angesprochen hat. Mit dem G5 hat man sich nun von allen Traditionen der Vorgänger getrennt und sowohl optisch als auch bei den Features und der Technik ein komplett neues Smartphone entwickelt.

Zumindest die Fachwelt hat das Unternehmen mit diesem mutigen Schritt bereits positiv überrascht. Das LG G5 hat daher bereits viel Vorschuss-Lorbeeren bekommen. Ob das die Kunden in der Praxis auch so sehen und sich das in der Entwicklung der Verkaufszahlen von LG widerspiegel wird, muss sich aber erst noch zeigen.

Die Geräte sollen ab April erhältlich sein und sind in vier Farben geplant: Silber, Titan, Gold, Pink. Mittlerweile haben die ersten Anbieter die Geräte aufgenommen. Der unverbindliche Verkaufspreis liegt dabei bei 699 Euro und bei einigen Händlern gibt es das Kamera Modul zum Start kostenfrei mit dazu. Es dürften auch  bald die ersten Angebote mit Vertrag auf den Markt kommen.

Gut zu erkennen - das komplett abnehmbare Unterteil
Gut zu erkennen – das komplett abnehmbare Unterteil

Der Clou – abnehmbares Unterteil

Die größte Neuerung beim LG G5 ist der untere Rand, der sich komplett abnehmen lässt. Damit ist nicht nur der Akku wieder wechselbar (was viele Kunden freuen wird), sondern es gibt auch eine neue Schnittstelle (G5 Friends), mit der man an das Gerät verschiedene Zusatzmodule anbringen kann. Derzeit stehen nur zwei solcher Module zur Verfügung:

  • Cam Plus bietet einen neuen Kamerabutton + Jog Dial sowie mehr Akkulaufzeit
  • Hi-Fi-Plus B&O Play stattet das Gerät mit einem neuen Audio Coded aus

Zukünftig sollen noch weitere Erweiterungen folgen. LG schottet sich hier nicht ab sondern setzt explizit auf auf Dritt-Anbieter, die neue Technik für das G5 entwickeln sollen. Bisher sind allerdings noch keine neuen Entwicklungen in diesem Bereich angekündigt. Es wird sicher auch etwas dauern, bis Anbieter hier aktiv werden und die entsprechenden Produkte auf den Markt bringen können.

Für die Verwaltung der zusätzlichen Technik gibt es eine neue App namens Friends-Manager. Diese ist bereits vorinstalliert.

Die technischen Daten des LG G5

Bei der Technik gibt es nichts zu meckern. Die Leistungsberichte des Snapdragon 820 Prozessors sind bekannt und er kommt auch in einigen anderen Modellen zum Einsatz. LG setzt damit auf einen wirklich schnellen Chip, der auch in den kommenden Monaten so schnell nicht überholt werden wird. Einzig der Akku sieht mit 2.800 mAh vergleichsweise klein aus. Wie sich das in der Praxis bemerkbar machen wird muss sich aber erst noch zeigen.

  • CPU: Qualcomm Snapdragon 820 Prozessor
  • Bildschirm: 5,3 Zoll (ca. 13,5 cm) Quad HD IPS Quantum Display (2560 x 1440, 554ppi)
  • Speicher: 4 GB LPDDR4 RAM, 32 GB UFS ROM, microSD (bis zu 2 TB)
  • Kamera: Rückseite 16 MP, Weitwinkel 8MP; Front 8 MP
  • Batterie: 2.800 mAh (austauschbar)
  • Betriebssystem: Android 6.0 Marshmallow
  • Abmessungen: 149,4 x 73,9 x 7,7~8,6mm
  • Gewicht: 159 g
  • Netzwerkunterstützung: LTE, 3G, 2G
  • Verbindungstechnologien: Wi-Fi 802.11 a, b, g, n, ac; USB Type-C 2.0 (kompatibel mit 3.0); NFC; Bluetooth 4.2

Bei der Software setzt LG von Anfang an auf Android 6.0 Marshmallow.

Die beiden Rückseiten Kameras
Die beiden Rückseiten Kameras

Die LG G5 Kameras

Auch bei den Kameras setzt LG auf Innovation. Das G5 hat daher gleich 3 Kamera-Systeme an Bord. Neben der Selfie Cam auf der Vorderseite (mit 8MB) gibt es noch zwei Kamera auf der Rückseite.

Die Hauptkamera mit 16 Megapixeln kennt man dabei bereits aus dem Vorgänger Modell. Das ist kein Nachteil denn die Kamera war wirklich gut und macht auch im G5 noch einen wirklich überragenden Job. Dazu kommt eine Weitwinkel-Kamera. Diese hat zwar nur eine Auflösung von 8 Megapixeln, kann aber für Panorama-Aufnahmen verwendet werden. Die Hauptkamera hat dabei eine 78-Grad-Blende und die andere Kamera eine Weitwinkelblende mit 135 Grad.

Die Kameras bekommen dabei nicht Unterstützung von einem Laser-Fokussystem, einen optischen Bildstabilisator und einem Dual-Tone-LED-Blitz.

Das Display des LG G5

Das Display ist etwas kleiner geworden. Das LG G5 bietet nur noch 5,3 Zoll, was aber bei einigen Nutzern besser ankommen dürfte. Bei der Auflösung selbst wurden keine Abstriche gemacht. Mit 2560 x 1440 Pixeln und 554 ppi bietet das Display sehr hohes Niveau. LG setzt hier wieder auf ein PIS Display.

Dazu gibt es eine Always-On Funktion die man so auch im Galaxy S7 von Samsung findet. Etwa ein Drittel des Display bleibt ständig aktiv und blendet die Uhrzeit oder Benachrichtigungen ein. Per Sensor erkennt das Gerät, wenn es in einer Tasche verschwindet, dann wird auch dieser Bereich abgeschaltet. Auf diese Weise soll das Display nur 0.8 Prozent Akku pro Stunde verbrauchen und damit sehr wenig Leistung benötigen. Ob das in der Praxis auch so klappt, muss sich noch zeigen.

Die Meinungen zum LG G5

Die Meinungen der Fachwelt zum LG G5 sind weitgehend positiv und das Unternehmen wird für den Mut zur Innovation gelobt. So schreibt Connect zum neuen Modell:

Die Akkukapazität des LG G5 bewegt sich mit 2800 mAh im Mittelfeld, man kann also keine überragende Laufzeit erwarten. Dafür aber eine starke Performance, denn im Innern werkelt das brandneue Qualcomm-Spitzenmodell Snapdragon 820, das von 4 GB Arbeitsspeicher flankiert wird. Ebenfalls eine Erwähnung verdient der moderne USB-C-Stecker, der beidseitig eingesteckt werden kann und dank Qualcomm Quickcharge 3.0 den Akku besonders schnell wieder auflädt – die Technologie ist 45 Prozent effizienter als Quickcharge 2.0. LG traut sich hier mehr als Samsung und Sony, die auch 2016 noch auf micro-USB setzen. Die Koreaner beweisen nicht nur damit, dass sie in diesem Jahr ganz weit vorne mitspielen wollen. Den Grundstein dafür haben sie mit dem G5 auf jeden Fall gelegt. 

Bei Androipit füllt man nur ein vorläufiges Urteil bis das Gerät länger getestet werden kann:

Die Modularität beim LG G5 ist die größte Stärke des Smartphones im Vergleich zu den Vorgängergeräten. Jedes G5-Modul verbessert das Smartphone und diese Erweiterbarkeit ist ein Kaufargument gegenüber anderen Geräten in dieser Preisklasse.

Die FAZ legt sich dagegen schon fest:

Das Wechseln der Module funktionierte im Hands-on ganz ordentlich. Ab und zu musste an der Batterie etwas gezuppelt werden, damit sie sich löste. Wegen des neuen Designs fasst es sich besser an, hat sogar fast einen Handschmeichlercharakter. Im Vergleich zum Übergang von G3 auf G4 hat man als Testredakteur nun richtig Lust, das Gerät mal länger auszuprobieren. Dann muss sich im Alltag zeigen, ob die modulare Technik sinnvoll ist und funktioniert.