Nach dem LG-Aus: diese Smartphones bekommen weiter Android Updates

Nach dem LG-Aus: diese Smartphones bekommen weiter Android Updates – LG zieht sich komplett aus dem Smartphone Geschäft zurück, hatte aber angekündigt, dass Android Updates für die meisten Modelle auch weiter zur Verfügung stehen werden im Rahmen der bekannten Regelungen. Nun hat das Unternehmen weitere Details zum Android Update bekannt gegeben, ein Teil der Modell soll dabei noch 3 Major Updates erhalten, andere Modelle zumindest noch zwei neue Versionen.

Das Unternehmen schreibt dazu im Original:

LG Electronics (LG) gab heute bekannt, dass alle derzeit verwendeten Premium-LG-Smartphones ab dem Kaufjahr bis zu drei Iterationen von Android-Betriebssystem-Updates erhalten.

Dieses Versprechen folgt auf die Ankündigung Anfang dieser Woche, dass LG das Mobilfunkgeschäft bis Ende Juli verlassen wird. Die Garantie für drei Betriebssystem-Updates gilt für LG Premium-Telefone, die ab 2019 veröffentlicht wurden (G-Serie, V-Serie, VELVET, Wing), während bestimmte 2020-Modelle wie LG Stylo und K-Serie zwei Betriebssystem-Updates erhalten. *

Nutzer mit aktuellen LG Geräten werden also auch weiter aktuelle Version von Android erhalten zumindest noch für einige Jahre.

Die Neuerungen und Verbesserungen in Android 11

  • Konversationsbenachrichtigungen werden in einem speziellen Bereich oben im Schatten mit einem People-Forward-Design und konversationsspezifischen Aktionen angezeigt, z. B. Öffnen der Konversation als Blase, Erstellen einer Konversationsverknüpfung auf dem Startbildschirm oder Festlegen einer Erinnerung.
  • Blasen – Mit Blasen können Benutzer Konversationen im Blick behalten und auf sie zugreifen, während sie auf ihren Geräten Multitasking ausführen. Messaging- und Chat-Apps sollten bei Benachrichtigungen die Bubbles-API verwenden , um dies in Android 11 zu aktivieren.
  • Mit konsolidierten Tastaturvorschlägen können Autofill-Apps und Eingabemethoden-Editoren (IMEs) Benutzern kontextspezifische Entitäten und Zeichenfolgen direkt im Vorschlagsstreifen eines IME sicher anbieten, wo sie für Benutzer am bequemsten sind.
  • Mit der Gerätesteuerung können Benutzer schneller und einfacher als je zuvor auf ihre angeschlossenen Geräte zugreifen und diese steuern. Durch einfaches langes Drücken des Netzschalters können sie jetzt die Gerätesteuerung sofort und an einem Ort aufrufen. Apps können eine neue API verwenden, um in den Steuerelementen angezeigt zu werden..
  • Mithilfe der Mediensteuerung können Benutzer das Ausgabegerät schnell und bequem auf Audio- oder Videoinhalte umstellen, unabhängig davon, ob es sich um Kopfhörer, Lautsprecher oder sogar um ihren Fernseher handelt.
  • Einmalige Berechtigung – Jetzt können Benutzer einer App nur einmal Zugriff auf das Gerätemikrofon, die Kamera oder den Standort gewähren. Die App kann bei der nächsten Verwendung der App erneut Berechtigungen anfordern.
  • Hintergrundspeicherort – Der Hintergrundspeicherort erfordert jetzt zusätzliche Schritte vom Benutzer, die über die Erteilung einer Laufzeitberechtigung hinausgehen. Wenn Ihre App einen Hintergrundspeicherort benötigt, stellt das System sicher, dass Sie zuerst nach dem Vordergrundspeicherort fragen. Sie können dann Ihren Zugriff auf den Hintergrundspeicherort durch eine separate Berechtigungsanforderung erweitern , und das System führt den Benutzer zu Einstellungen, um die Berechtigungsgewährung abzuschließen.
  • Beachten Sie außerdem, dass wir im Februar angekündigt haben, dass Google Play-Entwickler eine Genehmigung für den Zugriff auf den Hintergrundspeicherort in ihrer App benötigen, um Missbrauch zu verhindern. Wir geben Entwicklern mehr Zeit, um Änderungen vorzunehmen, und werden die Richtlinie für vorhandene Apps erst 2021 durchsetzen.
  • Automatisches Zurücksetzen von Berechtigungen – Wenn Benutzer eine App über einen längeren Zeitraum nicht verwendet haben, setzt Android 11 alle mit der App verknüpften Laufzeitberechtigungen automatisch zurück und benachrichtigt den Benutzer. Die App kann die Berechtigungen bei der nächsten Verwendung der App erneut anfordern.
  • Speicherbereich – Wir haben unsere Arbeit fortgesetzt, um App- und Benutzerdaten im externen Speicher besser zu schützen, und weitere Verbesserungen vorgenommen, um Entwicklern die Migration zu erleichtern.
  • Google Play-Systemaktualisierungen – Die im letzten Jahr eingeführten Google Play-Systemaktualisierungen helfen uns, die Aktualisierung der Kernkomponenten des Betriebssystems auf Geräten im Android-Ökosystem zu beschleunigen. In Android 11 haben wir die Anzahl der aktualisierbaren Module mehr als verdoppelt, einschließlich 12 neuer Module, die dazu beitragen, den Datenschutz, die Sicherheit und die Konsistenz für Benutzer und Entwickler zu verbessern.
  • BiometricPrompt-API – Entwickler können jetzt die BiometricPrompt-API verwenden , um die biometrische Authentifizierungsstärke anzugeben, die ihre App zum Entsperren oder Zugreifen auf sensible Teile der App benötigt. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität haben wir diese Funktionen gerade zur Jetpack Biometric-Bibliothek hinzugefügt . Wir werden im Verlauf der Arbeiten weitere Updates veröffentlichen.
  • Identity Credential API – Hiermit werden neue Anwendungsfälle wie mobile Führerscheine, nationale ID und digitale ID freigeschaltet. Wir arbeiten mit verschiedenen Regierungsbehörden und Industriepartnern zusammen, um sicherzustellen, dass Android 11 für Digital-First-Identity-Erlebnisse bereit ist.
  • Neue Bildschirmtypen – Gerätehersteller setzen ihre Innovationen fort, indem sie aufregende neue Gerätebildschirme wie Locher- und Wasserfallbildschirme auf den Markt bringen. Android 11 bietet Unterstützung für diese auf der Plattform mit APIs, mit denen Sie Ihre Apps optimieren können. Mit den vorhandenen APIs für Anzeigeausschnitte können Sie sowohl Loch- als auch Wasserfallbildschirme verwalten . Sie können ein neues Fensterlayoutattribut festlegen , um den gesamten Wasserfallbildschirm zu verwenden, und eine neue API für Wasserfalleinsätze hilft Ihnen bei der Verwaltung der Interaktion in der Nähe der Ränder.
  • Unterstützung bei der Anrufüberprüfung – Android 11 unterstützt Anrufüberprüfungs-Apps bei der Verwaltung von Robocalls. Apps können den STIR / SHAKEN-Status eines eingehenden Anrufs (Standards, die vor Spoofing der Anrufer-ID schützen) als Teil der Anrufdetails überprüfen und einen Grund für die Ablehnung eines Anrufs melden. Apps können auch einen vom System bereitgestellten Bildschirm* nach dem Anruf anpassen , damit Benutzer Aktionen ausführen können, z. B. einen Anruf als Spam markieren oder Kontakte hinzufügen.

Mehr dazu: Android 11 Handbuch und Anleitung

LG: Smartphone Sparte wird offiziell geschlossen

LG: Smartphone Sparte wird offiziell geschlossen – Nun ist es offiziell: LG wird nicht mehr weiter Smartphone produzieren. Die Gerüchte haben sich damit bestätigt, das Unternehmen schließt den mobilen Bereich und trennt sich von diesem verlustreichen Geschäft.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

LG Electronics Inc. (LG) gab bekannt, dass es seinen mobilen Geschäftsbereich schließt. Die Entscheidung wurde heute vom Verwaltungsrat genehmigt. Die strategische Entscheidung von LG, den unglaublich wettbewerbsintensiven Mobilfunksektor zu verlassen, ermöglicht es dem Unternehmen, Ressourcen auf Wachstumsbereiche wie Komponenten von Elektrofahrzeugen, vernetzte Geräte, Smart Homes, Robotik, künstliche Intelligenz und Business-to-Business-Lösungen sowie Plattformen und zu konzentrieren Dienstleistungen.

Update soll es aber zumindest vorerst weiter geben. Die Geräte werden also wohl weiter für 3 Jahr Sicherheitsupdates bekommen und auch jeweils zwei Android Major-Versionen. Auch die Reparatur und der Service für bestehende Geräte wird gesichert. Neue Smartphones des Unternehmens kommen aber nicht mehr auf den Markt,

LG: Smartphone Sparte soll geschlossen werden

LG zieht nun offensichtlich doch die Notbremse und will das verlustreiche Smartphone Geschäft einstellen. Die Entscheidung soll am 5. April verkündet werden, danach wir das Unternehmen wohl keine eigenen Smartphones mehr produzieren.

Bei Koreaherald schreibt man dazu im Original:

„LG hat verschiedene Optionen in Betracht gezogen, wie z. B. einen Verkauf, geteilte Verkäufe oder den Rückzug aus dem Smartphone-Geschäft, hat sich jedoch kürzlich entschlossen, aus dem Geschäft auszusteigen“, so Branchenangaben am Donnerstag. Das Unternehmen werde auf seiner Website eine offizielle Ankündigung machen Vorstandssitzung am 5. April.

23.03.2021LG: Verkaufspläne nicht erfolgreich, Schließung des Smartphone Bereichs droht – Bei LG war die Fertigung von Smartphone schon länger mit deutliche Verluste behaftet und das Unternehmen versucht bereits seit längerem, mit Umstrukturierungen einen Lösung dafür zu finden. Mittlerweile wurde auch ein Käufer dafür gesucht der zumindest Teile übernimmt – in der aktuellen Corona Situation scheint das aber keine einfache Sache zu sein. Bisher hat sich nach Insider-Aussagen kein wirklicher Interessent für den Smartphone Bereich von LG gefunden. Daher droht nun die komplette Schließung der Smartphone Fertigung.

Bei KoreaHerald schreibt man dazu im Original:

Da der Umstrukturierungsplan für das Mobilfunkgeschäft von LG offenbar zwei Monate in Kraft ist, spekulieren Branchen-Tracker nun, dass das Unternehmen mehr auf die Option der Schließung der Mobileinheit abzielt.

Bei den nächsten Smartphone-Entwicklungsprojekten wie „Rainbow“ und „Rollable“, die Berichten zufolge zu diesem Zeitpunkt eingestellt wurden, wurde vorausgesagt, dass LG nach Möglichkeiten suchen könnte, die vorhandenen Mitarbeiter des mobilen Geschäfts zu nutzen. LG sagte zuvor, dass diejenigen in der mobilen Einheit ihre Jobs behalten werden.

Für LG Fans ist das keine gute Nachricht, denn es scheint aktuell nur zwei mögliche Lösungen für die Zukunft der LG Handys und Smartphone zu geben: entweder findet sich noch schnell ein Käufer, der die Sparte übernimmt (und dann aber wahrscheinlich unter einem anderen Namen weiterführen wird) oder LG schließt den Bereich komplett und zieht sich aus der Produktion von Handys und Smartphones komplett zurück. In beiden Fällen bedeutet es, dass es keine LG Geräte mehr geben wird.

Die Marktanteile von LG waren ohnehin drastisch gesunken und das Unternehmen spielte auf den meisten Märkten kaum noch eine nennenswerte Rolle. In der Regel hatten Huawei oder Xiaomi so massiv die Marktanteile erhöht, dass für Unternehmen wie LG kaum noch ein Bereich übrig blieb. Das Aus ist damit nur eine logische Konsequenz aus der Entwicklung in den letzten Jahr – bisher fehlt dazu aber noch die offizielle Bestätigung von Seiten LG.

Bild: innovatives LG Wing

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LG: kommt das Aus für den Smartphone Bereich?

LG: kommt das Aus für den Smartphone Bereich? – Die Smartphone Sparte von LG war bereits in den letzten Jahren kaum profitabel. Im Gegenteil, das Unternehmen hat in den letzten 5 Jahren beim Geschäft mit Handys und Smartphones etwa 4,5 Milliarden US Dollar Verlust gemacht. In einem internen Schreiben hat LG CEO Kwon Bong-seok nun angekündigt, dass man diesen Bereich umgestalten wird – möglicherweise gibt LG das Smartphone Geschäft auch ganz auf.

Bei Koreaherald zitiert man LG CEO Kwon Bong-seok im Original dazu:

“Regardless of any change in the direction of the smartphone business operation, the employment will be maintained, so there is no need to worry,” he said.

“Since the competition in the global market for mobile devices is getting fiercer, it is about time for LG to make a cold judgment and the best choice,” an LG official explained. “The company is considering all possible measures, including sale, withdrawal and downsizing of the smartphone business.”

Bereits jetzt produziert LG nur noch einen kleinen Teil der LG Smartphones selbst und lässt den Rest im Auftrag fertigen. Angeblich sollen etwa 70 Prozent der Geräte so nicht mehr aus eigener Produktion stammen. Das könnte zukünftig auf 100 Prozent steigen, wenn das Unternehmen beispielsweise den mobilen Bereich verkauft und dann ein anderer Hersteller unter diesem Namen Smartphones produziert.

Eine finale Entscheidung scheint aber noch nicht getroffen zu sein. Es kann also durchaus auch sein, dass man nochmal versucht, die Kosten zu senken und den Smartphone Bereich soweit zu schrumpfen, dass es wieder Gewinne gibt oder zumindest die Verluste nicht mehr so dramatisch ausfallen. Angeblich will man möglicherweise auch nochmal im Premium-Segment angreifen – das ist allerdings ein ziemlich hart umkämpfter Markt und daher bleibt offen, ob man damit wirklich die Verluste ausgleichen kann. Es stehen dem Unternehmen auf jeden Fall keine einfachen Zeiten bevor und es bleibt abzuwarten, was genau man sich für 2021 vorgenommen hat.

LG Wing offiziell vorgestellt – Marktstart im November

LG Wing offiziell vorgestellt – Marktstart im November – LG hat das neue LG Wing jetzt offiziell vorgestellt und das auch in Deutschland. Die Geräte mit dem beweglichen Hauptbildschirm, der sich um 90 Grad drehen lässt, wird es also auch in Deutschland geben. Ein genaues Datum für den Marktstart hat das Unternehmen aber bisher noch nicht angegeben. Man spricht stattdessen grob von November – zum Weihnachtsgeschäft sind die Geräte also wohl verfügbar.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

Das LG WING ist das erste Smartphone des kürzlich von LG gestarteten ‚Explorer-Projekts‘. Mit dieser Initiative geht LG neue Wege, um ganz neue Möglichkeiten der Smartphone-Nutzung zu entwickeln. Im Rahmen dieses Projekts werden deshalb in einer eigenen Produktreihe besonders außergewöhnliche Smartphones der eigenen Marke präsentiert, die sich durch innovative Eigenschaften und Features von anderen Smartphones auf dem Markt abheben. Ziel ist es, Konsumenten mit innovativen Funktionen und Formfaktoren mehr Komfort und ein erweitertes Nutzererlebnis zu bieten.

Der Preis für das LG Wing liegt bei 1.099 Euro. Das ist ein stolzer Preis, wenn man sich die technischen Daten anschaut. Vergleichbare Technik bekommt man bei anderen Anbietern bereits für die Hälfte dieser Summe. Der Aufpreis für das neue Design und den drehbaren Bildschirm fällte also recht hoch aus und es bleibt abzuwarten, ob Nutzer breit sind, diesen Preis für die Modelle zu bezahlen.

Die technischen Daten des LG Wing

  • Display: 6,8 Zoll 20,5:9 FHD+ P-OLED (2.460 x 1.080 / 395 ppi)
    3,9 Zoll, 1:1,15 GOLED (1.240 x 1.080 / 419 ppi)
  •  Kamera:
    • Rückseite: 64 MP Standard2 (F1.8 / 0.8μm / 78˚) / 13 MP Weitwinkel-Kamera (F1.9 / 1,0μm / 117˚) / 12 MP Gimbal Motion Kamera (F2.2 / 1,4μm / 120˚)
    • Frontkamera: 32 MP Pop-Up Kamera3 (F1.9 / 0,8μm / 79,6˚)
  • Betriebssystem: Android 10.0 (Q)
  • Batterie: 4.000 mAh
  • Speicher: 8 GB RAM / 128 GB ROM (erweiterbar mit microSD-Karte bis 2 TB)
  • Chipset: Qualcomm® Snapdragon™ 765 5G Mobile Platform integriert mit Snapdragon X52 5G Modem-RF System
  • Netzwerk: 5G / LTE-A (4G) / 3G
  • Dual-SIM
  • Konnektivität: Wi-Fi 802.11 a, b, g, n, ac oder 5 GHz / Bluetooth 5.1 / NFC / USB Typ-C (USB 3.1 Gen 1 kompatibel)
  • Größe: 169,50 x 74,50 x 10,90 mm
  • Gewicht: 260 g
  • Biometrie: Fingerabdrucksensor im Display
  • LG Creator’s Kit: [email protected] Videoaufnahme (Standard Kamera), ASMR, Stimmen-Bokeh, Zeitrafferkontrolle, AI Nacht-Modus, Steady-CAM, Cartoon-Sketch
  • Weiteres: Hexa-Motion Stabilisator / AI Kamera / Google Lens / LG 3D Sound System / wasserabweichende Beschichtung / Qualcomm Quick Charge™ 4.0+ Technologie / Schnellladefunktion bis 25W / kabelloses Laden bis 12W / US-MIL-STD 810G 9 bestandene Tests4/ Wasser- und Staubschutz nach IP54
  • Farben: Aurora Grau, Illusion Sky

LG Wing – neues Konzept-Phone mit drehbarem Doppel-Display

LG Wing – neues Konzept-Phone mit drehbarem Doppel-Display – Lg probiert gerne neue Ansätze aus und aktuell geht der Trend dahin, die Displayfläche möglichst groß ausfallen zu lassen, ohne die Geräte wesentlich zu vergrößern. Bei LG Wing setzt das Unternehmen daher auf ein drehbares Display, das ein darunter liegendes zweites Display frei gibt. Auf diese Weise kann man zwei synchronisierte Display mit fast 50 Prozent mehr Fläche als bei normalen Handys nutzen. Das eröffnet neue Möglichkeiten für Arbeiten und Aufnahmen mit dem Handy – beispielsweise kann man einen Chat laufen lassen und dennoch weiter das Handy nutzen. Android selbst unterstützt aber wohl diese Funktion nativ noch nicht, es wird also eine Software Ansteuerung von LG selbst geben.

Im normalen Zustand (also nicht aufgeklappt) sieht das Gerät dabei recht normal aus und hat ein weitgehend randloses Hauptdisplay mit wenig Rändern. Aufgeklappt sieht man dann das Zweit-Display (mit doch recht großen Rändern) und dann präsentiert das LG Wing auch seine recht außergewöhnliche Form.

Die Rückseite wird im Vergleich dazu eher langweilig. Es gibt eine dreifache Kamera in einem leicht abgesetzten Kameramodul, ein Fingerabdruck Scanner ist nicht zu sehen – das deutet wohl darauf hin, dass dieser im Display mit verbaut ist.

Bisher gibt es leider darüber hinaus noch nicht viele Details zum neuen Modell und es ist auch offen, ob das LG Wing als Serienmodell erscheinen wird oder nur als Konzeptphone gedacht ist. Für den praktischen Einsatz wird spannend werden wie dick die Smartphones letztendlich ausfallen und auch, wie groß der Akku ist und damit die Laufzeit der beiden Display ausfallen wird. Das Konzept scheint aber m Endeffekt einfacher zu sein als normale faltbare Handys und damit könnte das LG Wing auch deutlich billiger werden als die bekannte Flat-Phones von Motorola oder Samsung. Genaue Daten zum Preis gibt es bisher aber auch noch nicht.

Das LG Wing im Video

LG Velvet – neues Design, aber nur durchschnittliche Technik

LG Velvet – neues Design, aber wenig überzeugend bei den Leistungen – LG will mit einem neuen Design und einer neuen Formsprache frischen Wind in die eigene Modellpalette bringen und die Kunden wieder mehr von den eigenen Smartphones überzeugen. Die entsprechenden Ansätze hat das Unternehmen bereits offiziell verkündet und mit dem LG Velvet gibt es wahrscheinlich auch bereits den ersten Kandidaten für dieses neue Design.

UPDATE: Mittlerweile gibt es mehr Details zu den technischen Daten der Modelle.

  • Snapdragon 765 CPU with 8GB RAM and 128GB ROM,
  • 48MP + 8MP + 5MP rear shooter,
  • 16MP selfie camera,
  • 4300 mAh battery,
  • IP68, 167.1×74.0×7.85mm, 180g

Damjit bestätigt sich, dass die Modelle wohl eher im Bereich der oberen Mittelklasse angesiedelt sind.


Das neue Smartphone ist nun auch bereits im Geekbench Leistungstest aufgetaucht und dort scheint deutlich zu werden, dass es sich beim LG Velvet trotz des neuen Designs eher um ein Mittelklasse-Gerät handeln wird. Mit Android 10 und 8GB RAM sind die Smartphones zwar gut ausgestattet, die Leistungdaten sind aber eher solider Durchschnitt. Die LG Velvet erreichen 506 Punkte beim Single Core Test und 1545 Punkte beim Multi-Core Test.

Zum Vergleich: Das Galaxy S20 kommt auf etwa 300 bis 400 Punkte mehr beim Single-Core und auf die etwa doppelte Punktzahl beim Multi-Core Test. Das spricht dafür, dass beim LG Velvet ein eher günstiger Prozessor verbaut sein wird und keiner der aktuellen Topmodelle. Die meisten Experten setzen dabei auf den neuen Snapdragon 765. Damit könnten die Modelle auch 5G bekommen, denn dieser Chipsatz unterstützt die neue Technik bereits.

Die Leistungsdaten im Detail:

Leider gibt es bisher keine weiteren offiziellen Details rund um das neue LG Velvet. Damit bleibt offen, zu welchem Preis die neuen Modelle angeboten werden könnte und das ist durchaus entscheiden für den Erfolg, denn es sieht so aus, als würde das LG Velvet vor allem über das Preis-Leistungsverhältnis punkten. Dazu wäre auch spannend, wie das neue Design in der Praxis tatsächlich aussieht. Die Entwürfe sehen nicht schlecht aus, aber ob sich die Handys dann wirklich deutlich von anderen Smartphones unterscheiden, muss man erst noch abwarten. Ein letzter offener Punkt: LG bringt die Modelle teilweise erst mit Verzögerung auf den deutschen Markt. Es könnte daher durchaus sein, dass die neuen Smartphones zuerst nur in den USA zu haben sind.

LG setzt auf minimalistische Smartphone-Design ohne Kamera-Modul

LG setzt auf minimalistische Smartphone-Design ohne Kamera-Modul – LG wird in Zukunft bei den eigenen Handys und Smartphones auf eine neue Formsprache setzen, die den eigenen Modellen bereits auf den ersten Blick ein wiedererkennbares Design verleihen soll. Das Unternehmen hat dazu bereits einen Ausblick gegeben und es gibt einige Ansätze, die bei den Nutzern durchaus gut angekommen könnten:

  • direkt im Gehäuse verbaute Kamera statt ein ausladendes Kameramodul
  • “Raindrop” camera – bestehend aus einem großen Objektiv und darunter die zusätzlichen Objektive angeordnet
  • insgesamt eher minimalistisches Design, das auf sehr wenige Elemente sowohl auf Vorder- und Rückseite setzt
  • abgerundete Ecken und Kanten – das kennt man bereits von anderen Modellen und sorgt dafür, dass die Geräte deutlich besser in der Hand liegen

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

Contrary to the trend of the squarish camera bump seen on many of today’s high-end smartphones, the upper-left corner of the LG phone’s backside hosts three rear cameras and an LED flash in descending order by size, meant to evoke images of falling raindrops. The main camera sits slightly above the surface while the other two lens lie seamlessly under the smooth glass. This tactilely pleasing design layout offers the added benefit of taking up less space on the rear of the phone for a cleaner, sleeker overall look.

Another new design element that will be making its debut in the upcoming device is 3D Arc Design, where the edges of the display and rear are symmetrically curved, exuding a much more natural feeling in the hand than previous LG phones. This artful design touch means less sharp edges and angles that makes the phone not only more pleasing to the eye, but also more pleasing to touch.

Insgesamt hört sich der Ansatz sehr interessant an, vor allem weil bei anderen Herstellern die Kameramodule immer größer und ausladender werden. LG könnte sich damit an Kunden richten, denen dieser Trend nicht gefällt. Leider hat das Unternehmen nicht nicht bekanntgegeben, bei welchem Modell das neue Design zum ersten Mal zum Einsatz kommen wird.

LG setzt auf neue K-Modelle: K61, K51S und K41S

LG setzt auf neue K-Modelle: K61, K51S und K41S – LG will 2020 im Bereich der Mittelklasse-Smartphones wieder Boden gutmachen und greift mit drei neuen Modellen an. Die Namen fallen mit K61, K51S und K41S allerdings eher un-sexy aus. Bei der Technik gibt es dagegen durchaus interessante Neuerungen, so kommen alle drei neuen Modelle mit einer Vierfach-Kamera auf der Rückseite. Bei K61 gibt es sogar einen 48MP Sensor als Hauptsensor. Der Akku bietet bei allen Modellen 4.000mAh – 5G Verbindungen stehen leider nicht zur Verfügung.

Beim Design setzt das Unternehmen bei K51 und K61 auf eine Öffnung im Display, in der die Frontkamera untergerbacht wird. Das K41 bietet ein Notch Design. Die Rückseite wird bei allen Modelle durch den großen, quer angebrachten Kamerabereich dominiert, dazu gibt es dort den Fingerabdruck-Sensor. Das bedeutet auch, dass dieser nicht im Display untergebracht ist. Insgesamt wirken die Modelle aber durchaus schick und auf dem aktuellen Stand des Designs.

Leider hat LG bisher noch keine Preise veröffentlicht. Es bleibt also noch offen, wie viel man für ein Gerät der neuen K-Serie bezahlen muss. Die Modelle sollen spätestens im April auch in Deutschland auf den Markt kommen. Dann wird auch der Preis feststehen.

Die technischen Daten der neuen Modelle

LG K61

  • Prozessor: 2,3 GHz Octa-Core
  • Display: 6,53” FHD+ FullVision Display, 19,5:9 Seitenverhältnis
  • Speicher: 4 GB RAM / 64 oder 128 GB ROM / microSD (erweiterbar bis zu 2 TB)
  • Kamera:
    • Hauptkamera: 48 MP Standard / 8 MP Weitwinkel / 2 MP Makro-Objektiv / 5 MP mit Tiefensensor
    • Selfie-Kamera: 16 MP
  • Akku: 4000 mAh
  • Abmessungen: 164,5 x 77,5 x 8,4 mm
  • Netze: LTE / 3G / 2G
  • Konnektivität: Wi-Fi Dual Band / Bluetooth 5.0 / NFC / USB Type-C
  • Farben: Titan / Weiß
  • Weitere Leistungsmerkmale: AI CAM / DTS:X 3D Surround Sound / Google Assistant / Google Assistant Taste / Google Lens / Fingerabdrucksensor / stoßsicher gemäß MIL-STD 810G

LG K51S

  • Prozessor: 2,3 GHz Octa-Core
  • Display: 6,55” HD+ FullVision Display, 20:9 Seitenverhältnis
  • Speicher: 3 GB RAM / 64 GB ROM / microSD (erweiterbar bis zu 2 TB)
  • Kamera:
    • Hauptkamera: 32 MP Standard / 5 MP Weitwinkel / 2 MP Makro-Objektiv / 2 MP mit Tiefensensor
    • Selfie-Kamera: 13 MP Standard
  • Akku: 4000 mAh
  • Abmessungen: 165,2 x 76,7 x 8,2 mm
  • Netze: LTE / 3G / 2G
  • Konnektivität: Wi-Fi / Bluetooth 5.0 / NFC / USB Type-C
  • Farben: Titan / Pink
  • Weitere Leistungsmerkmale: AI CAM / DTS:X 3D Surround Sound / Google Assistant / Google Assistant Button / Google Lens / Fingerabdrucksensor / stoßsicher gemäß MIL-STD 810

LG K41S

  • Prozessor: 2,0 GHz Octa-Core
  • Display: 6,55” HD+ FullVision Display, 20:9 Seitenverhältnis
  • Speicher: 3 GB RAM / 32 GB ROM / microSD (erweiterbar bis zu 2 TB)
  • Kamera:
    • Hauptkamera: 13 MP Standard / 5 MP Weitwinkel / 2 MP Makro-Objektiv / 2 MP mit Tiefensensor
    • Selfie-Kamera: 8 MP Standard
  • Akku: 4000 mAh
  • Abmessungen: 165,7 x 76,4 x 8,2 mm
  • Netze: LTE / 3G / 2G
  • Konnektivität: Wi-Fi / Bluetooth 5.0 / NFC / USB Type-C
  • Farben: Titan / Schwarz
  • Weitere Leistungsmerkmale: AI CAM / DTS: X 3D Surround Sound / Google Assistant / Google Assistant Taste / Google Lens / Fingerabdrucksensor / stoßsicher gemäß MIL-STD 810

LG V60 ThinQ – so sollen die neuen Smartphones aussehen

LG V60 ThinQ – so sollen die neuen Smartphones aussehen – Das LG V60 ThinQ soll das neue Topmodelle bei LG in diesem Jahr werden und wahrscheinlich werden die Modelle bereits in der nächsten Woche der Öffentlichkeit präsentiert. Bisher gab es dazu recht wenige Leaks und Material, aber nun wurde eine Grafik geleakt, die zumindest einen ersten Blick auf die Modelle erlaubt.

Leider lässt sich noch recht wenig dazu sagen, was LG beim V60 konkret plant, da man auf der Grafik nur wenige Details hat und di Rückseite fehlt. Daher bleibt offen, welches Kamera-Setup gewählt wurde oder was es sonst noch an Features gibt. Auf den ersten Blick scheint das V60 aber eine normale Weiterentwicklung, die ohne größere Überraschungen auskommt.

Bei androidheadlines schreibt man im Original dazu:

LG is sticking with essentially the same design that it has been using for a few generations now. The front is mostly all screen, as the bezels do seem to be a bit thinner this time around, compared to the V50 ThinQ. However, with this darker wallpaper in the render, it makes it tougher to actually tell where the bezels start.

The V60 ThinQ also sports a water drop notch, similar to the LG G8X that the company announced last fall. Which means that the notch is much smaller, compared to the V50 ThinQ.

There is still a dedicated Google Assistant button and the volume rocker on the left side of the phone. The power button remains on the right side, though you can’t see it in this image, since it is angled.

Einig Experten gehen davon aus, dass die LG V60 bereits mit 5G auf den Markt kommen werden, dazu soll der Akku 5.000mAh Leistung haben und der Snapdragon 865 Prozessor soll für die notwendig Leistung sorgen. Eine offiziellen Bestätigung dafür gibt es aber bisher noch nicht.

LG G9 -Schutzhülle gibt Hinweise auf das kommende Design

LG G9 -Schutzhülle gibt Hinweise auf das kommende Design – Das LG G8 wurde im vergangenen Jahr auf dem MWC 2019 in Barcelona vorgestellt. Daher gehen viele Experten davon aus, dass auch die neue Generation in diesem Jahr zum MWC präsentiert wird – das wären also nur noch wenige Wochen.

Passend dazu hat nun ein Case-Hersteller Render veröffentlicht, die angeblich zumindest bereits die Rückseite der neuen Modelle zeigen und zumindest von den Dimensionen und Abmessungen her korrekt sein dürften, denn die Hersteller von Hüllen haben diese Daten in der Regel schon vor der Veröffentlichung, damit beim Start der Geräte auch bereits passende Handyhüllen verfügbar sind.

Wenn die Grafiken stimmen, scheint LG beim kommenden LG G9 auf ein horizontales Kameramodul mit wahrscheinlich vier Kamera setzen. Das Modul ist dabei mittig angeordnet und abgerundet. LG setzt also nicht auf einen rechteckig abgesetzten Kamerabereich wie andere Hersteller und damit wären die Modelle eine Alternative für alle Kunden, die mit den iPhone-ähnlichen Kamerabereichen nicht gut zurecht kommen. Allerdings gibt es für dieses Design noch keine offizielle Bestätigung, es bleibt also abzuwarten, ob das Aussehen wirklich so kommen wird.

Insgesamt wirkt das LG G9 aber vergleichsweise langweilig. Es gibt kein wirklich eigenständiges Design und keine Formsprache, die direkt auf LG hindeutet. Für ein Topmodell sind die Modelle daher eher bieder. Es bleibt daher abzuwarten, was LG an Technik verbauen wird um dafür zu sorgen, dass die LG G9 doch gut beim Kunden ankommen. Man kann wohl wieder auf einen aktuellen Top-Prozessor tippen und angeblich soll es auch ein 6,7 Zoll HDR10 Display mit AMOLED Technik geben. Das ist aber auch bei anderen Geräten zu finden.

Die Vorderseite setzt auf ein Notch Design. Das ist mittlerweile auch keine wirkliche Neuerung mehr – andere Hersteller versuchen mit unterschiedlichen Ansätzen die Kameras aus dem Display zu entfernen – bei LG scheint man mit der Notch keine Probleme zu haben. Daher bleibt offen, wie interessant die Modelle für die Kunden wirklich sein werden.