Congstar wertet die ja! mobil und Penny Mobil Prepaid Tarife mit LTE auf

Congstar wertet die ja! mobil und Penny Mobil Prepaid Tarife mit LTE auf – Congstar hat mittlerweile für die eigenen Prepaid Angebote LTE bereit gestellt und nun werden auch die von Congstar betriebenen REWE-Discounter Marken mit LTE ausgestattet. Anders als bei Congstar selbst gibt es aber bei ja! mobil und Penny Mobil komplett neue Datenoptionen, bei denen LTE gleich mit enthalten ist. Man muss es also nicht erst gegen Aufpreis buchen.

Die neuen Angebote sehen dabei wie folgt aus:

  • Beim Prepaid Basic Tarif erhalten Neukunden jetzt 750 MB Datenvolumen (statt 400 MB) mit max. 25 Mbit/s im LTE-Netz für 4,99 Euro / 4 Wochen. Die SMS 50 Option ist für 1 Euro / 4 Wochen buchbar.
  • Beim Prepaid Smart Tarif profitieren Kunden von 2 GB Datenvolumen mit max. 25 Mbit/s im LTE-Netz sowie von einer Telefon- und SMS-Flat in alle deutschen Netze für 7,99 Euro / 4 Wochen.
  • Der Prepaid Smart Plus Tarif bietet eine 4 GB Surf-Flat mit max. 25 Mbit/s im LTE-Netz sowie eine Telefon- und SMS-Flat in alle deutschen Netze für 12,99 Euro / 4 Wochen.
  • Beim Prepaid Smart Max Tarif erhalten Kunden 6 GB Datenvolumen mit max. 25 Mbit/s im LTE-Netz sowie eine Telefon- und SMS-Flat in alle deutschen Netze für 19,99 Euro / 4 Wochen.

Dazu wurden auch die Datenoptionen angepasst und mit LTE25 aufgewertet:

  • 500 MB Datenvolumen mit 25 Mbit/s im LTE-Netz für 2,99 Euro / 4 Wochen
  • 1 GB Datenvolumen mit 25 Mbit/s im LTE-Netz für 3,99 Euro / 4 Wochen
  • 3 GB Datenvolumen mit 25 Mbit/s im LTE-Netz für 6,99 Euro / 4 Wochen
  • 5 GB Datenvolumen mit 25 Mbit/s im LTE-Netz für 12,99 Euro / 4 Wochen

Der maximale Speed bei den neuen LTE Angeboten beträgt dabei 25MBit/s (LTE25), genutzt wird dann das gut ausgebaute LTE Netz der Telekom. Von der Neuerungen profitieren Neukunden, aber auch Bestandskunden bekommen die neuen Tarife, wenn sie ihre bestehenden Angebote verlängern.

Klarmobil: Allnet Flat und Smartphone Flat jetzt komplett mit LTE – auch für ältere Tarife

Klarmobil: Allnet Flat und Smartphone Flat jetzt komplett mit LTE – auch für ältere Tarife – Klarmobil bietet ab heute in allen Allnetflat und auch den Smartphone Flats LTE standardmäßig LTE an. Die Angebote können dabei alle LTE25 nutzen und surfen so mit bis zu 25MBit/s im jeweiligen Mobilfunk-Netz. Bisher war LTE bei Klarmobil gegen Aufpreis verfügbar, nun steht es ohne Zusatzkosten standardmäßig in den Tarifen bereit.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

Ab Dienstag, den 3. September 2019 wird das klarmobil Portfolio angepasst. 
Ab sofort wird die Vermarktung von 3G-Tarifen für Neukunden eingestellt. Alle Allnet Flats und Smartphone Flats erhalten LTE 25 inklusive und ein Upgrade auf LTE 50 für 3€/Monat bei den Allnet Flats ist weiterhin möglich. Wie gehabt gibt es alle Tarife auch als monatlich kündbare Variante.

Noch besser: Auch Bestandskunden bekommen bei Klarmobil nach und nach LTE. Man muss also nicht den Tarif wechseln, um 4G zu bekommen, sondern auch die älteren Tarife werden auf LTE umgestellt, allerdings soll das nicht sofort passieren, daher ist bei den Bestandkunden eventuell noch etwas Geduld gefragt.

Leider bleibt es aber trotz der Umstellung dabei, dass Klarmobil das Netz nur sehr schlecht kommuniziert und man selbst in den Tarifdetails kaum Details zum genutzten Klarmobil Netz findet. Unsere Stichproben haben aber ergeben, dass alle Tarife mit LTE25 wohl das Mobilfunk-Netz der Telekom nutzen und man mit den neuen Angeboten damit auch Zugang zum D1 4G Netz bekommt, das in Deutschland derzeit mit das beste Netz ist, das man bekommen kann.

Die neuen Tarifstruktur bei Klarmobil im Überblick

llnet Flats mit LTE 25 in der Übersicht
Minuten Flat Flat Flat
SMS Flat Flat Flat
Daten (MB) 2 GB 3 GB 8 GB
Netz Bestes D-Netz Bestes D-Netz Bestes D-Netz
Mtl. Preis (1-24M) 11,99€ 12,99€ 17,99€
Preis mtl. kündbar 17,99€ 19,99€ 29,99€
Anschlusspreis 19,99€ 19,99€ 19,99€
Smartphone Flats mit LTE 25 in der Übersicht
Minuten 100 Frei-Minuten 300 Frei-Minuten 300 Frei-Minuten
SMS 9 Cent pro SMS 100 Frei-SMS 100 Frei-SMS
Daten (MB) 500 MB 1 GB 1,5 GB
Netz Bestes D-Netz Bestes D-Netz Bestes D-Netz
Mtl. Preis (1-24M) 4,99€ 7,99€ 9,99€
Preis mtl. kündbar 6,99€ 10,99€ 13,99€
Anschlusspreis 19,99€ 19,99€ 19,99€

Vodafone: 700 MHz Frequenzen sollen das LTE Netz stärken

Die Bundesnetzagentur hat die Frequenzbereiche im 700 MHz Bereich nun offiziell für den Mobilfunk freigegeben und die Netzbetreiber können diese Bänder damit nun nutzen, um weitere Netzbereiche aufzubauen. Vodafone hat diese Frequenzen auch gleich genutzt um das eigenen Netz zu stärken und wird diese Bänder vorerst einsetzen um im LTE Bereich weitere Netzbereiche zu erschließen. Die 700 MHz Frequenzen eigenen sich dabei besonders gut für den ländlichen Raum, da man mit recht wenige Technik-Einsatz größere Bereiche versorgen kann. Vodafone schreibt im Original zu den Ausbauplänen:

In NRW und in Brandenburg hat der Düsseldorfer Netzbetreiber auch sofort die ersten LTE-Mobilfunkstationen im 700 MHz-Band in Betrieb genommen und damit seinen groß angelegten 700er-Ausbau gestartet. Im nächsten Zwischenschritt werden bereits bis Ende dieses Geschäftsjahres 200 Mobilfunkstationen mit 700 MHz-Frequenzen Bestandteil des Vodafone-Netzes in Deutschland sein. Dieses so genanntes UHF-Band (= Ultra High Frequency) ist aufgrund hoher Reichweite und guter Gebäude-Versorgung optimal für den Ausbau von mobilem Breitband-Internet in der Fläche geeignet. Und genau für diesen weiteren Breitband-Netzausbau und die Schließung von Funklöchern beim mobilen Internet wird Vodafone Deutschland die 700 MHz-Frequenzen künftig auch einsetzen.

Die Bundesnetzagentur hatte diese Bereiche bereits 2015 an die Netzbetreiber versteigert, aber bisher waren diese Netzbereiche für DVB-T Fernsehen und Übertragungen genutzt worden. Mittlerweile ist bundesweit die Umstellung auf  DVB-T2 durch und damit werden diese Frequenzen nicht mehr benötigt. Daher wurden sie nun für den Mobilfunk zur Verfügung gestellt. Auch die anderen beiden Netzbetreiber Telekom und O2 können diese Bänder nun für ihre Netze nutzen.

Zukünftig ist denkbar, dass auch 5G Verbindungen im 700 MHz Bereich angeboten werden, aber bis es soweit ist, wird sicher noch einige Zeit vergehen. Derzeit bauen die Unternehmen ihre 5G Netze in anderen Frequenzbereichen aus und auch hier wird es sicher noch etwas dauern, bis 5G in den meisten Bereichen zur Verfügung steht. Zukünftig könnten aber 5G Verbindungen im 700 MHz Bereich vor allem die weniger ausgebauten Regionen versorgen.

Congstar: Dauerhaft 10 GB Datenvolumen bei den Allnet Flat und offiziell LTE

Mit der IFA 2018 gibt es auch bei Congstar einige Neuigkeiten. So hat das Unternehmen bisher auch bereits unter dem Namen Highspeed Internet Upgrade Allnetflat mit LTE angeboten, die Bezeichnung LTE durfte aber an keiner Stelle auftauchen. Dieses Versteckspiel hat zukünftig ein Ende. Ab dem 3. September sind diese Allnetflat offiziell mit der LTE 50 Option zu haben und damit darf dann auch direkt erwähnt werden, dass die Allnetflat von Congstar mit dieser Zusatzoption das 4G Netz der Telekom mit nutzen können.

Das Unternehmen schreibt selbst zu den Änderungen ab dem 3. September:

  • Die congstar Allnet Flat umfasst in der Laufzeitvariante für 20 Euro im Monat 4 GB Datenvolumen bei max. 25 Mbit/s sowie eine Telefon- und SMS-Flat in alle deutschen Netze.
  • Bei der congstar Allnet Flat Plus gibt es in der Laufzeitvariante für 30 Euro im Monat 10 GB Datenvolumen bei max. 25 Mbit/s sowie eine Telefon- und SMS-Flat in alle deutschen Netze.
  • Zur congstar Allnet Flat und zur congstar Allnet Flat Plus lässt sich für zusätzlich 5 Euro im Monat die congstar LTE 50 Option hinzubuchen. Sie ermöglicht die Nutzung des LTE-Netzes und verdoppelt zusätzlich die Surfgeschwindigkeit auf max. 50 Mbit/s. Die LTE 50 Option ist monatlich kündbar. Dementsprechend ist die Vermarktung von congstar Tarifen mit der Begrifflichkeit „LTE“ ab dem 3. September nicht mehr untersagt.

Darüber hinaus wird es die Allnet Flat zukünftig dauerhaft mit diesem Datenvolumen geben. Bisher hatte Congstar die Flatrate mit 10 GB Datenvolumen nur aktionsweise im Angebot. Ab dem 3. September wird darauf nun ein regulärer Tarif der dauerhaft und ohne zeitliche Befristung zur Verfügung steht. Mittlerweile setzen immer mehr Anbieter auf mehr Datenvolumen und so gibt es auch immer mehr Konkurrenz mit 3 GB oder 5GB Datenvolumen auf dem Markt. Congstar reagiert darauf nun und setzt das Datenvolumen dauerhaft höher an.

Leider gibt es aber auch schlechte Neuigkeiten und die betreffen vor allem die Tarife mit kurzer Laufzeit. Bisher hatte man hier recht freie Auswahl ohne das es sich bei den monatlichen Kosten ausgewirkt hätte. Ab dem 3. September ändert das Unternehmen auch an dieser Stelle etwas und erhöht die monatliche Grundgebühr für die Allnetflat ohne Laufzeit um 2 Euro. Man zahlt also zwei Euro mehr im Monat, wenn man sich zukünftig für die flexiblere Variante entscheidet. Das ist etwas schade, weil damit Nutzer bestraft werden, die gerne flexibel bleiben. Auf der anderen Seite ist dies aber mittlerweile bei vielen Anbietern üblich und daher nicht unbedingt ein ungewöhnlicher Schritt von Congstar.

Unabhängig von der Laufzeit ist es auf jeden Fall eine gute Entwicklung, dass die LTE Tarife von Congstar nun endlich auch offiziell mit LTE beworben werden dürfen. Damit sehen Verbraucher auf den ersten Blick, welchen Netzstandard und welche Netzqualität sie erwarten können und müssen nicht erst aufwendig recherchieren, was genau Highspeed bei Congstar denn nun heißt. Die Telekom muss sich wohl auch keine Sorgen machen, dass nun massenhaft Kunden in die LTE Tarife von Congstar abwandern, denn die Allnetflat bieten nach wie vor nur einen maximalen LTE Speed bis 50Mbit/s während die originalen Telekom Tarife bis zu 300MBit/s schnell sind. Die Unterschiede zwischen Netzbetreiber und dem Discounter sind also nach wie vor vorhanden.

Mobilfunk: 11,5 Prozent des Bundesgebietes ohne LTE oder UMTS

Die Mobilfunk-Versorgung in Deutschland ist vor allem im ländlichen Raum immer wieder ein Grund zur Kritik. Die FDP hat im Bundestag daher eine Anfrage gestellt, wie sich der Netzausbau in Fläche gestaltet und welche Bereiche derzeit noch nicht versorgt sind. Dabei hat sich ergeben, dass nach dem aktuellen Stand derzeit etwa 41.000 Quadratkilometer nicht mit schnellem mobilen Internet abgedeckt sind.

Das heißt konkret in diesem Bereich gibt es noch keinen Mobilfunk mit Datenübertragung per UMTS, HSDPA oder LTE. Man surft dort also maximal im 2G Bereich mit EDGE und das ist dann doch sehr langsam. In diesen Regionen nützt es dann auch nichts, wenn man einen passenden Handytarife oder eine Allnet Flat mit LTE und viel Datenvolumen hat, denn wenn das Netz keine schnellen Verbindungen unterstützt, kann man diese auch mit dem Smartphone nicht nutzen. Unter Umständen bezahlen Verbraucher daher in diesen Bereichen für eine Leistung, die gar nicht angeboten wird, weil die Netze nicht so weit ausgebaut sind.

Allerdings ist der Netzausbau regional höchst unterschiedlich. In den Ballungsgebieten beträgt die Netzabdeckung fast 100 Prozent und in der Fläche liegen die Anteile teilweise deutlich niedriger.

Bei der HAZ schreibt man dazu:

… Im Ranking der Bundesländer ist das mobile Breitbandinternet am schlechtesten in Rheinland-Pfalz ausgebaut. Hier sind 16,8 Prozent der Landesfläche unterversorgt. Auch in Baden-Württemberg (16,4 Prozent Unterversorgung), Bayern (14,5 Prozent), Brandenburg (14,4 Prozent) und Thüringen (11,8 Prozent) gibt es überdurchschnittlich viele Funklöcher. In Mecklenburg-Vorpommern und Hessen (jeweils 11,2 Prozent), dem Saarland (9,8 Prozent), Sachsen (9,4 Prozent), Sachsen-Anhalt (8,5 Prozent), Niedersachsen (8,4 Prozent), Nordrhein-Westfalen (5,5 Prozent) und Schleswig-Holstein (4,5 Prozent) ist der Netzausbau weiter als im Bundesdurchschnitt. Eine vollständige oder nahezu vollständige mobile Breitbandabdeckung gibt es in den Stadtstaaten Hamburg, Bremen und Berlin. …

Das ist eher kein gutes Zeichen, denn derzeit steht die Versteigerung der neuen 5G Fequenzen vor der Tür und es gibt aber immer noch Lücken in den 3G und 4G Bereichen. Es besteht daher zu befürchten, dass auch im 5G Bereich zuerst die Ballungsgebiete versorgt werden und sich in den 41.000 Quadratkilometern, in denen derzeit schnelles Internet fehlt, auch zukünftig nichts tun wird. Bei der Versteigerung der 4G Lizenzen hatte die Bundesregierung zwar die Auflage erteilt, zuerst die weißen Flecken bei der Versorgung zu schließen, das scheint aber nach wie vor nicht vollständig abgeschlossen zu sein. Etwas ähnliches ist auch im 5G Bereich geplant, allerdings gibt es noch keine konkreten Details zur Ausgestaltung dieser Regelungen. Die Bundesnetzagentur schreibt dazu lediglich:

Die Bundesnetzagentur beabsichtigt, die Vergabe der Frequenzen an eine Versorgungsverpflichtung zu koppeln, die den Mobilfunknetzbetreibern Auflagen zur Netzabdeckung macht. Der Umfang dieser Verpflichtungen – insbesondere hinsichtlich der zeitlichen und finanziellen Realisierbarkeit – ist noch zu klären. Erörtert wurden zudem die Interessen von Diensteanbietern. Diensteanbieter tragen wesentlich zum Wettbewerb bei. Die bislang aus den UMTS-Lizenzen geltenden Diensteanbieterverpflichtungen enden im Jahr 2020. Daher ist zu prüfen, wie Diensteanbieter diese Rolle beibehalten können.

Es bleibt also abzuwarten, ob mit der Vergabe von 5G auch Bereiche geschlossen werden können, in denen es bisher noch kein schnelles mobiles Internet gibt, oder ob man auch hier wieder eher auf hohe Einnahmen setzt und die Anforderungen an die Bieter entsprechend gering hält.

Telekom: 300 neue Mobilfunk-Standorte in Betrieb genommen

Die Deutsche Telekom baut vor allem das Mobilfunknetz immer weiter aus. Nun sind wieder fast 300 neue Mobilfunkstandorte in betrieb genommen worden. So wird das Netz verdichtet und modernisiert. Die LTE-Abdeckung soll immer weiter voranschreiten. Ob man selber von den neuen Standorten profitiert und nun LTE nutzen kann, kann man auf der Internetseite der Telekom überprüfen.

Immer mehr Menschen können LTE nutzen

Circa alle zwei Monate integriert die Telekom neue Standorte in das Mobilfunknetz. So sollen bisher vorhandene Lücken geschlossen werden, sodass möglichst viele Menschen auf LTE zugreifen können. Mit der Inbetriebnahme der 300 neuen Standorte sei die Bevölkerungsabdeckung mit LTE auf 94,4 Prozent gestiegen, so die Telekom. Das ist ein leichter Anstieg von 0,2 Prozent. Schon alleine durch die neuen Mobilfunkstandorte können nun 163.000 weitere zusätzliche Kunden das LTE-Netz der Telekom nutzen. Ob man selber nun auf das LTE der Telekom zugreifen könnte, kann man natürlich herausfinden. Entweder ruft man dafür die kostenfreie Hotline unter 0800 330 1000 an, wendet sich an Telekom Shops oder nutzt das Internet. Dort hat die Telekom unter www.telekom.de/schneller  eine Karte angelegt, auf der sich nachvollziehen lässt, welche Netze und Geschwindigkeiten an welchen Standorten erreicht werden können.

Doch nicht nur das LTE-Netz wird weiter ausgebaut. Mit jedem neuen Standort werden auch neue Dienste für GSM und UMTS in das Netz integriert. Mit den 300 neun Standorten wurden fast fünfeinhalb tausend neue Dienste in das Netz der Telekom eingespeist. Walter Goldenits, Geschäftsführer Technologie der Telekom Deutschland, sagt zum Ausbau der Netze:

„Wer beim Thema Gigabit Gesellschaft immer auf den Festnetzausbau schaut, springt zu kurz. Mit Blick auf 5G dürfen wir beim Mobilfunkausbau nicht nachlassen. Wir müssen den Infrastrukturausbau weiter vorantreiben. Die Telekom hat beim Ausbau der Netze in Deutschland die Spitzenposition inne. Wir reden nicht. Wir bauen.“

Ziele für die nächsten Jahre

Die Telekom hat sich jedoch weitere Zeile gesetzt, die in den nächsten Jahren erreicht werden sollen. So soll bis in 2021 die Zahl der Mobilfunkstandorte weiter wachsen und bis dahin 36.000 betragen. Im Jahr 2017 war der Stand noch bei 27.000. Die Bandbreite bei schon bestehenden Mobilfunkstandorten soll dabei erhöht werden und bisherige Lücken geschlossen werden. Natürlich soll damit auch die Bevölkerungsabdeckung steigen. Bis 2019 zielt die Telekom Deutschland eine Abdeckung von 98 Prozent an.

Doch bei LTE wird nicht Schluss sein, denn der Kommunikationsstandard in der Zukunft wird 5G sein. Der Ausbau des aktuellen Netz legt daher einen wichtigen Grundbaustein für das künftige 5G-Netz, so die Telekom.

Otelo bietet ab sofort auch eine High-Speed Option für die Allnet Flat

Die D1-Discounter Klarmobil, Congstar und Sparhandy haben vor einigen Tagen eine neue Tarifoption eingeführt, mit der man LTE für die größeren Allnet Flat der Discounter buchen kann. Damit steht nun auch für Drittanbieter im Telekom Netz LTE zur Verfügung – allerdings nur bis etwa 50Mbit/s.

Die Reaktion von Vodafone hat nicht lange auf sich warten lassen. Das Tochterunternehmen Otelo hat still und heimlich nun auch eine entsprechende Option eingeführt. Im Pressebereich findet man zwar keinen Hinweis darauf, aber bei den beiden großen Otelo Allnet Flat Classic und Max gibt es nun eine neue Option, die man bei der Buchung aktivieren kann. Für 5 Euro monatlich mehr gibt es dann Highspeed Internet mit 50Mbit/s im Upload und 25Mbit/s im Download. Das Unternehmen schreibt zwar nicht konkret dazu, dass diese Option LTE mit beinhaltet (diese Geheimniskrämerei kennt man auch von den D1 Netz Discountenr) aber da die 3G Verbindungen nur maximale Geschwindigkeiten bis 42,2MBit/s schaffen, müssen Datenverbindungen mit 50Mit/s im LTE Netz von Vodafone angesiedelt sein. Mit der neuen Option bekommt man bei Otelo nun endlich auch LTE – gegen Aufpreis.

Otelo schreibt dazu im Kleingedruckten:

Optionspreis 5 €/Mon. Mit gebuchter otelo Highspeed-Option erhöht sich die Geschwindigkeit des verfügbaren Inkl.-Volumens des zugrunde liegenden Tarifs auf eine max./beworbene Bandbreite von 50 Mbit/s im Download und 25 Mbit/s im Upload, danach max./beworbenen 64 kbit/s im Up-/Download. Die Option ist mit einer Frist von 2 Wochen zum Monatsende – erstmalig 6 Wochen vor Ablauf der Mindestlaufzeit – kündbar. Die Nutzung der Highspeed-Option erfordert ein geeignetes 4G-fähiges Mobilfunkendgerät. Zur Aktivierung der gebuchten Option ist einmalig der Neustart des Endgeräts erforderlich.

Ohne diese Option surfen die Allnet Flat von Otelo mit maximal 21,6Mbit/s und können auch nur die 2G und 3G Netze von Vodafone nutzen. Damit bietet die Highspeed-Option etwa die doppelte Geschwindigkeit und vor allem Zugriff auf das gut ausgebaute LTE Netz von Vodafone. Wer mit der Netzqualität von Vodafone im 3G Bereich Probleme hat, kann so unter Umständen auf ein deutlich besser ausgebautes Netz zugreifen – daher kann sich der Aufpreis von 5 Euro monatlich lohnen.

Leider ist die neue Highspeed Option bei Otelo derzeit nur in den beiden größten Allnet Flat verfügbar (sowie im Otelo Young Tarif). Die Prepaidkarte des Discounters profitiert leider nicht davon. Auch der Otelo Basic Tarif und die kleinere Allnet Flat Go profitieren nicht davon. Es ist aber durchaus denkbar, dass Otelo früher oder später LTE auch noch für weitere Handytarife frei schaltet.

Klarmobil: neue Allnet Flat mit LTE und bis zu 50MBit/s Speed

Neben Congstar hat mittlerweile auch Klarmobil die neuen Handytarife im Telekom Netz vorgestellt, die endlich Zugang zum LTE Netz haben und das Unternehmen hat dabei LTE nicht als extra Option zur Verfügung gestellt, sondern gleich als weitere Tarifgruppe. Auf der Webseite von Klarmobil gibt es nun die Möglichkeit, zwischen Tarifen mit 50MBit/s und 25Mbit/s zu wählen.

Leider gibt es den neuen LTE Zugang aber (wie bei Congstar) derzeit nur für die Allnet Flat und dort kosten die Angebote mit LTE pauschal 5 Euro mehr. Klarmobil ist damit genau so teuer wie Congstar.

Die neuen Tarife sehen dabei im Detail wie folgt aus:

Allnet Flat 24M – 2000MB
  • FLAT ins Internet
  • Internet bis 2000 MB mit bis zu 25 Mbit/s / 50MBit/s
  • Telefonie-Flat
  • SMS-Flat
  • Beste D-Netz Qualität
  • 25 EUR Bonus bei Rufnummernmitnahme
  • 40 EUR Prämie
Allnet Flat 24M – 4000MB
  • FLAT ins Internet
  • Internet bis 4000 MB mit bis zu 25 Mbit/s / 50MBit/s
  • Telefonie-Flat
  • SMS-Flat
  • Beste D-Netz Qualität
  • 25 EUR Bonus bei Rufnummernmitnahme
  • 40 EUR Prämie
Allnet Flat 24M – 8000MB
  • FLAT ins Internet
  • Internet bis 8000 MB mit bis zu 25 Mbit/s / 50MBit/s
  • Telefonie-Flat
  • SMS-Flat
  • Beste D-Netz Qualität
  • 25 EUR Bonus bei Rufnummernmitnahme
  • 40 EUR Prämie

Im Zuge der Umstellung der Tarife wurde leider auch die Netzzugehörigkeit entfernt. Die Tarife werden jetzt nur noch mit „D-Netz“ beworben, was aber offen lässt, ob die Angebote im Telekom Netz oder im Vodafone Netz angesiedelt sind. Bisher gab es dazu direkte Hinweise in den Tarifdetails. Dort wurde (und wird bei den anderen Tarifen) angegeben, welcher Netzpartner gewählt wurde. Bei den neuen Allnet Flat fehlt dieser Hinweis komplett. Auf Nachfrage teilte Klarmobil aber mit, das alle Allnet Flat derzeit das Telekom Netz nutzen würden. Offensichtlich scheint man das aber nicht kommunizieren zu dürfen. Anders kann man sich nicht erklären, dass Klarmobil derzeit keine konkreten Angaben zum genutzten Mobilfunk-Netz macht und es für potentielle Kunde auch kaum herauszufinden ist, welches Netz genutzt wird.

Update: Seit heute Mittag hat Klarmobil das Netz wieder mit vermerkt:

Derzeit gibt es zusätzlich als Aktion bei Klarmobil einen Nachlass der Aktivierungsgebühr – allerdings müssen die Kunden dafür selbst aktiv werden. Klarmobil selbst schreibt dazu:

Bei Mitnahme der alten Rufnummer wird Neukunden ein Bonus in Höhe von 25,- Euro gewährt. Um den Bonus zu erhalten, muss innerhalb von 30 Tagen nach Freischaltung der SIM-Karte eine SMS an die 72961 mit dem Text „klarmobil“ versendet werden. Für die Rufnummernmitnahme können Kosten beim bisherigen Anbieter entstehen. Eine Barauszahlung ist nicht möglich.

 

Congstar: Neue LTE Hightspeed-Option mit bis zu 50MBit/s verfügbar

Wie bereits angekündigt gibt es seit heute die neuen LTE-Option bei Congstar und damit ist es möglich, zumindest einige Tarife des Unternehmens mit LTE auszurüsten. Auf diese Weise ist es möglich, die Speed der Datenverindungne zu erhöhen und auch das D1 LTE Netz mit zu nutzen, was zu einer deutlichen Verbesserung bei der Netzqualität führt.

Die neue Option ist dabei wahlweise mit zur Tarif buchbar und kostet 5 Euro zusätzlich pro Monat. Allerdings steht diese neue Option leider nicht für alle Handytarife des Unternehmens zur Verfügung. Sie ist lediglich bei den Allnet Flat vorgesehen, die beliebten Prepaidkarte von Congstar und auch die Smart Tarife des Unternehmens profitieren nicht davon. Bei diesen Angeboten surft man also weiterhin nur im 3G Netz der Telekom und hat auch geringere Geschwindigkeiten als 50MBit/s.

Das Unternehmen schreibt dazu im Original:

congstar bietet erstmals eine Surfgeschwindigkeit von max. 50 Mbit/s in einem Smartphone-Tarif an. Die congstar Highspeed Option kann für 5 Euro zusätzlich im Monat gebucht werden und verdoppelt die mobile Datengeschwindigkeit im Download. Die Highspeed Option bietet volle Flexibilität, kann jederzeit hinzugebucht werden und ist monatlich kündbar. Auch Bestandskunden der congstar Allnet Flat und Allnet Flat Plus können von der neuen Highspeed Option profitieren, wenn sie in die neue Tarifgeneration wechseln. „Mit der neuen Highspeed Option können congstar Allnet Flat Kunden das mobile Internet nun mit bis zu 50 Mbit/s nutzen. In Verbindung mit bis zu 8 GB Datenvolumen bei der congstar Allnet Flat Plus haben wir jetzt noch attraktivere Tarife für Vielsurfer im Angebot. Und das auf Wunsch mit voller Flexibilität in bester D-Netz-Qualität“, erläutert congstar Geschäftsführer Dr. Peter Opdemom die besonderen Vorteile.

Trotz der Einschränkungen ist es auf jeden Fall ein guter Schritt, das Congstar im D1 Netz endlich in Teilen Zugriff auf LTE bekommen und die Tarife im Vergleich mit der Konkurrenz (und vor allem den Discountern im O2 Netz) wettbewerbsfähiger werden. An die Geschwindigkeiten der Telekom-Tarife kommt Congstar aber nicht heran. Die originalen Magenta Mobil Handyverträge der Telekom bieten LTE max und damit surfen Verbraucher mit Geschwindigkeiten bis 300Mbit/s  – zumindest in den Bereichen, in denen das Telekom Netz bereits mit diesen hohen Verbindungsgeschwindigkeiten ausgebaut ist.

Darüber hinaus besteht natürlich die Hoffnung, dass Congstar auch für die anderen Tarife früher oder später LTE anbieten kann. Das wird aber auch davon abhängen, wie gut oder schlecht die Kunden auf die neue LTE option reagieren. Falls es kein Interesse an dem neuen Angebot gibt (beispielsweise weil der Aufpreis zu hoch ist), wird es wohl noch länger dauern, bis Congstar LTE auch für andere Tarife in Betracht ziehen wird.

LTE – keine Änderungen bei Otelo und den Vodafone Discountern

Morgen könnte es im Telekom Netz eine größere Neuerung geben, denn es sieht so aus, als würde ab morgen auch Drittanbieter wie Congstar, Klarmobil und andere Marken in diesem Netz LTE als Option anbieten können. Bislang ist zwar unklar, wie genau die neuen LTE-Optionen aussehen werden und welche Kosten durch die Nutzung entstehen, aber das LTE endlich auch bei den D1 Discountern angeboten wird, scheint sicher. EDEKA smart hatte hier bereits den Anfang gemacht und am dem 6. März scheinen die anderen Marken zu folgen.

Damit wächst natürlich auch die Hoffnung, das Konkurrent Vodafone auf diese Entwicklung reagiert und ebenfalls für Drittanbieter und Discounter im D2 Netz von Vodafone den LTE Zugang frei gibt. Bisher war es in diesem Netz nur für die originalen Simkarten von Vodafone (egal ob Prepaid oder Postpaid) möglich, LTE zu nutzen. Alle anderen Marken hatten und haben keinen Zugang.

Leider scheint Vodafone an dieser Stelle noch nicht von der restriktiven Netznutzung abweichen zu wollen. Auf Nachfrage gab das Unternehmen zur Tochtermarke Oteloa an, das zumindest kurzfristig keine Änderungen geplant sind. Wenn Otelo als Tochtermarke kein LTE bekommen, dürfte es mit den anderen Drittanbieter ähnlich aussehen. Daher kann man wohl davon ausgehen, das auch die anderen Anbieter im D2 Vodafone Netz kein LTE bekommen werden.

Das Mobilfunk-Portal teltarif schreibt dazu:

Wir haben bei der Vodafone-Pressestelle nachgefragt und eine für betroffene Kunden eher ernüchternde Antwort erhalten. Aktuell sei bezüglich LTE keine Änderung geplant. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass otelo-Kunden weiterhin nur auf das GSM- und UMTS-Netz von Vodafone zurückgreifen können. Demnach dürfte sich an der LTE-Verweigerung für Kunden anderer Marken, die das Vodafone-Netz mitnutzen, erst recht nichts ändern.

Es bleibt allerdings abzuwarten, wie lange Vodafone diese Haltung durchsetzen kann. Es haben bereits einige Anbieter das Vodafone Netz verlassen, wohl weil man dort keine guten Konditionen mehr bekommen hat. Wenn nun noch mehr Anbieter LTE auch bei der Telekom bekommen, könnte es durchaus sein, dass mehr Kunden in dieses Netz wechseln und zudem noch weitere Anbieter ihre Marken zukünftig lieber bei der Telekom ansiedeln. Der Druck auf Vodafone könnte also wachsen und das Unternehmen dazu zwingen, doch früher oder später auch Drittanbieter mit LTE auszustatten. Immerhin hatte das Unternehmen bereits 2017 mit stagnierenden Kundenzahlen zu kämpfen und kann es sich an sich nicht leisten, noch mehr Verbraucher an die Telekom zu verlieren.