Congstar, Klarmobil und andere D1-Netz Discounter sollen ab 6. März LTE Zugang bekommen

Ob es geplant war oder nicht, Freenet Vorstandsvorsitzender Christoph Vilanek hat auf der Bilanzpressekonferenz des Unternehmens auch einen kleinen Ausblick auf die Zukunft der Handytarife im eigenen Haus gegeben und dabei unter anderem verkündet, dass man mit den eigenen Marken Klarmobil, Mobilcom-Debitel und wohl auch Freenetmobile zukünftig LTE auch im Telekom Netz anbieten kann. Die entsprechenden Optionen sollen ab dem 6. März zur Verfügung stehen und auch für Congstar (als Tochterunternehmen der Telekom) gelten. Allerdings gab es darüber hinaus kaum weitere Details, lediglich zwei Punkte wurden noch angesprochen:

  • der neue LTE Zugang soll als (wohl kostenpflichtige) Option zur Verfügung stehen. Leider wurden noch keine Summen mitgeteilt, bei Congstar wird aber spekuliert, dass die sogenannte neue Speed Option 5 Euro pro 28 Tage kosten wird.
  • den Drittanbietern im Telekom Netz steht nicht der komplette Speed zur Verfügung, sondern die Geschwindigkeiten werden wahrscheinlich auf maximal 50Mbit/s begrenzt werden. Damit wären die originalen Telekom Tarife und auch die Prepaidkarte der Telekom immer noch schneller. Diese surfen mit LTE max und erreichen Geschwindigkeiten (theoretisch) bis 300MBit/s.

Wahrscheinlich wird es Anfang nächster Woche die Pressemitteilungen der entsprechenden Discounter dazu geben, dann werden auch weitere Details bekannt gegeben. Bisher ist beispielsweise unklar, ob LTE auch bei den Congstar Prepaidtarifen zur Verfügung stehen wird, oder ob die neuen schnellen Geschwindigkeiten nur für die Tarife auf Rechnung gelten.

Insgesamt ist die Öffnung des Telekom Netzes mit LTE Geschwindigkeiten auch für Drittanbieter ein Schritt in die richtige Richtung. Bisher gab es LTE im D1-Netz der Telekom nur beim wenigen Anbietern. Mit EDEKA Smart gab es die erste Bewegung und nun scheint auch für weitere Anbieter die LTE Hürde zu fallen. Es bleibt allerdings zu hoffen, dass die Umsetzung von LTE nicht zu kompliziert werden wird, denn bei Discountern wie Klarmobil oder Freenetmobile ist die Netzwahl ohnehin schon nicht einfach. Kommt nun noch LTE in bestimmten Bereichen dazu, wird es für Verbraucher noch schwieriger den Überblick zu behalten, welcher Tarif in welchem Netz nun empfehlenswert ist oder auch nicht.

EDEKA smart – neuer Prepaidtarif mit LTE seit gestern verfügbar

Der Lebensmittel-Discounter EDEKA hat an sich bereits mit EDEKA mobil eine eigene Prepaidkarte auf dem Markt, aber offensichtlich war man damit nicht mehr zufrieden und hat nun unter dem Namen EDEKA smart eine neue Marke gestartet. Diese ist seit gestern zu haben und soll zukünftig in allen EDEKA Märkten die bestehenden EDEKA mobil Tarife ersetzen. Dabei hat man nicht nur einen neuen Namen gewählt, sondern auch ein neues Netz. Die Smart-Tarife des Unternehmens nutzen nun als Netzpartner die Telekom und bieten dazu Zugriff auf das LTE Netz der Telekom.

Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit EDEKA – basierend auf unseren Magenta-Tarifen – ein Premium-Mobilfunkprodukt für den Lebensmitteleinzelhandel entwickeln konnten, welches neue Qualitätsstandards setzt und sich abseits der zahlreichen Discountansätze im Einzelhandelsumfeld positioniert. Im Rahmen der strategischen Partnerschaft können wir dem gemeinsamen Qualitätsanspruch von Telekom und EDEKA gerecht werden und uns somit vom Wettbewerb differenzieren“, so Michael Hagspihl, Geschäftsführer Privatkunden Telekom Deutschland GmbH.

Der neue EDEKA Smart Grundtarif im Überblick:

  • 9 Cent pro Gesprächsminute in alle deutschen Netze
  • 9 Cent pro SMS in alle deutschen Handy-Netze
  • 99 Cent pro Internet-Nutzungstag (maximal 25MB Volumen mit 300MBit/s LTE Speed)
  • keine Grundgebühr und keine Vertragslaufzeit
  • 9.95 Euro Kaufpreis bei 10 Euro Startguthaben

Der besondere Fokus bei diesem Tarif liegt natürlich auf der Nutzung des LTE Netzes der Telekom. Dies ist derzeit nur bei den originalen Telekom Prepaidkarten möglich und Drittanbieter hatten bisher nur Zugang zum 3G Netz des Unternehmens. Bei EDEKA Smart ist dies nun anders und das Unternehmen kann genau so schnell surfen wie die normalen Telekom Prepaidtarife – hat aber beispielsweise keine Grundgebühr. Die Drosselgrenzen sind dabei aber genau so gesetzt wie auch bei den normalen Telekom Prepaidkarten. Im Kleingedruckten heißt es bei EDEKA smart dazu:

Für die Datennutzung ist die DayFlat voreingestellt und kostet 0,99 €/24 Stunden. DayFlat mit 25 MB und LTE Max (danach max. 64 KBit/s im Download und max. 16 KBit/s im Upload). LTE Max für inländischen Datenverkehr. Max. verfügbare LTE-Geschwindigkeit u. a. abhängig vom Endgerätetyp und Netzausbaugebiet (max. erreichbar: 300 MBit/s im Download, 50 MBit/s im Upload). Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 300 MBit/s in immer mehr Ausbauregionen verfügbar. 

Möglicherweise ist der neue Tarif damit auch ein Schritt hin zur Öffnung des Telekom LTE Netzes für Drittanbieter. Zusätzlich interessant sind die Hotspot-Flatrates, mit denen man die Telekom Hotspots mit nutzen kann. Das kann man bisher auch nur von den originalen Telekom Tarifen.

Neben dem Grundtarif bietet das Unternehmen noch weitere Tarifoptionen, mit denen sich das Angebot aufrüsten lässt und dann auch für die Nutzung mit Smartphones geeignet ist. So kann man die Simkarte mit einer Internet Flat mit 1GB aufrüsten und bekommt dazu auch noch eine Flat für Gespräche und SMS ins komplette Telekom Netz. Dieser Tarif unter dem Namen kombi M kostet 9.95 Euro pro Monat. Für 14,95 Euro monatlich gibt es das kombi L Paket mit 1,5GB Datenvolumen und 100 monatlichen Freivolumen sowie ebenfalls einer Flatrate für Gespräche und SMS ins gesamte D1 Netz der Telekom.

Insgesamt ist der neue Tarif also durchaus eine Bereicherung für den Prepaid Markt und dürfte andere Telekom Discounter (wie beispielsweise Congstar) gehörig unter Druck setzen, denn dort hat man immer noch kein LTE.

Telekom Netz – immer mehr Prepaid mit LTE – nur Congstar bleibt 3G

Die Telekom hat bisher beim LTE Zugang im eigenen D1 Netz eine recht restriktive Politik gefahren und an sich nur die eigenen Tarife mit dem schnellen Datenzugang versorgt. Drittanbieter waren meist außen vor und mussten sich mit Datenübertragungen um 3G Netz (UMTS und HSDPA) zufrieden geben.

Das scheint sich nun zu ändern, denn das Unternehmen hat angekündigt, dass es zukünftig noch eine weitere Prepaid-Simkarte mit LTE geben wird. Allerdings handelt es sich dabei nicht um Congstar (hier wird es auch weiterhin kein LTE geben), sondern um eine neue Marke, die in Zusammenarbeit mit EDEKA auf den Markt gebracht wird und die aktuellen Prepaid Tarife von EDEKA ersetzen soll.

Im Original heißt es:

Dabei setzen die beiden Partner auf eine komplett neue Qualitäts- und Premiumpositionierung, die nicht nur attraktive Tarifoptionen beinhaltet, sondern zudem auch verschiedene Nachhaltigkeitsaspekte bedient, wie zum Beispiel einen verkleinerten SIM-Kartenträger und dadurch weniger Plastikabfall. „EDEKA smart“ wird in einem Telekom Co-Branding 1:1 auf dem Magenta Tarifportfolio (inkl. LTEmax) aufsetzen. (Hervorgebung durch uns)

Im Klartext heißt dies, dass auch die neue EDEKA smart Prepaid-Marke das LTE Netz der Telekom nutzen können wird und die Geschwindigkeiten hier bei bis zu 300MBit/s liegen. Die neue Marke ist damit genau so schnell wie die originale Prepaidkarte der Telekom. Damit gibt es mittlerweile bereits einige Discounter im D1 Netz der Telekom, die LTE Anbieten können:

  • die MagentaMobil Start Prepaidkarte der Telekom
  • die Data Start Datentarife der Telekom
  • die FCB Prepaidkarte
  • die neue EDEKA smart Prepaidkarte (soll im ersten Quartal 2018 kommen)

Die Zahl der Anbieter mit LTE nimmt also zu, nur bei Congstar (immerhin eine Tochtermarke der Telekom) scheint dieser Trend nicht anzukommen. Das Unternehmen bietet nach wie vor die normalen 9 Cent Tarif mit Baukastenprinzip und 3G Netzanbindung. Die maximalen Geschwindigkeiten sind zwar mittlerweile teilweise auf bis zu 21MBit/s erhöht worden, der Zugang zum LTE Netz bleibt den Kunden aber weiterhin verwehrt. Das ist extrem schade, denn das Thema LTE wird im Kundenforum von Congstar immer wieder angesprochen und das Unternehmen könnte den eigenen Nutzern einen wirklich großen Gefallen tun, wenn man die Telekom dazu bringen könnte, LTE auch für die Congstar Prepaidkarte frei zu geben. So dürften die anderen Discounter im D1 Netz zuünftig das Geschäft mit den Kunden machen, die gerne LTE im D1 Netz haben wollen.

Discotel Prepaid verdoppelt den LTE Speed

Discotel hatte bereits vor einigen Wochen die Tarife überarbeitet, nun hat der Prepaid Discounter auch bei den bestehenden Tarifen reagiert und erhöht in einigen Optionen den Speed für das mobile Internet. Das Unternehmen war einer der ersten Anbieter, bei denen es LTE auch als Discount-Tarif gab, nun wurde die Geschwindigkeit der Simkarten von 21,6MBbit/s auf 50Mbit/s erhöht. Damit bietet das Unternehmen derzeit den schnellsten Speed, den man bei einem Prepaid-Discounter auf dem deutschen Markt derzeit bekommen kann. Schneller sind aktuell lediglich die originalen Handytarife der Netzbetreiber.

Das Unternehmen schreibt dazu:

Die Prepaidmarke discoTEL erhöht ab sofort die maximale Surfgeschwindigkeit. So steht das Datenvolumen bei Clever XL, Flat S, Flat XL und Data 5000 künftig mit bis zu 50 MBit/s statt wie bisher 21,6 MBit/s zur Verfügung. discoTEL ist damit der erste Discount-Prepaid-Anbieter in Deutschland, der LTE-Surfen mit bis zu 50 MBit/s ermöglicht. Die Grundlage des erst Anfang November runderneuerten Portfolios bildet der Basistarif mit 6 Cent je Einheit. Dank verschiedener Zusatzoptionen, die auch im EU-Ausland genutzt werden können, lässt sich dieser optimal an den jeweiligen Bedarf anpassen.

Im Vergleich mit den anderen schnellen Tarifen auf dem deutschen Markt gibt es aber durchaus Unterschiede. So sind die 50Mit/s bei Discotel zwar durchaus eine Verbesserung, aber beispielsweise O2 hatte erst die Geschwindigkeit für die eigenen Prepaidkarten (im gleichen Netz wie Discotel) auf 225Mbit/s erhöht. Damit sind die Karten nach wie vor 4 bis 5mal so schnell wie die Handykarten von Discotel. Bei Vodafone surft man auch im Prepaid Bereich sogar mit bis zu 500Mbit/s:

Darüber hinaus gibt es den Speed auch nur in einigen Optionen. Lediglich bei den größeren Tarifen wird der Speed erhöht.  Dies betrifft folgende Optionen und Flatrates: Clever XL, Flat S, Flat XL und Data 5000. Bei den anderen Angeboten von Discotel (und damit auch beim normalen 6 Cent Tarif des Unternehmens, der sehr bliebt ist) bleibt der Speed bei 21,6MBit/s. Das ist vergleichsweise schade, denn es gibt an sich keinen Grund, warum das Unternehmen hier so einen Zweiteilung im eignen Angebot vornimmt. Dazu berichten einige Verbraucher davon, dass die Nutzung von LTE ohnehin erst funktioniert, wenn man auch ein passendes Datenpaket dazu bucht. So schreibt ein Kunde bei prepaid-deutschland.de:

Ja, man soll’s nicht glauben, aber eine Registrierung ins LTE-Netz gibt’s bei „Discotel Prepaid 6ct“ erst, wenn man ein Datenpaket bucht! Zwei Wochen hab ich alles probiert, erfolglos. Es wurde auch nirgends darauf hingewiesen. Ich kam erst auf die Idee, als ich andere O2-Prepaid Kunden klagen hörte, dass LTE erst nach Buchung einer Tagesflat funktionieren würde. Nach Aktivierung des Datenpakets konnte ich mich etwas später erfolgreich im LTE-Netz registrieren!

Discotel schreibt allerdings in den eigenen FAQ nichts davon, das man Datenpakete für LTE braucht, stattdessen ist lediglich die Rede vom passenden LTE Netz (O2 4G muss vorhanden sein) und einen entsprechenden Tarif. Da auch der 6 Cent Tarif LTE-fähig ist und entsprechend beworben wird, sollte LTE auch ohne Datenpakete zur Verfügung stehen.

O2 Prepaid Tarife ab sofort mit maximalem LTE Speed

Bei den Prepaid Tarifen von Vodafone und der Telekom ist es schon länger Standard, nun zieht auch O2 nach und gibt die Geschwindigkeit der Prepaidkarten beim mobilen Surfen frei. Statt mit maximal 21,6MBit/s surfen die Tarife nun mit dem jeweils im O2 Netz maximal verfügbaren Speed – das sind je nach Ausbaustand in der Region bis zu 225MBit/s. An den Preisen selbst ändert sich dabei nichts. Nach wie vor gibt es die kostenlose O2 Simkarten ohne Kaufpreis und Grundgebühr. Die bisherige Allnet Flatrate des Unternehmens steht als Tarifoption auch noch zur Verfügung. Dazu gibt es nach wie vor die Option, für 1.99 Euro monatlich kostenlos zu andern O2 Kunden zu telefonieren (SMS sind hier nicht mit enthalten).

Neu ist allerdings die Smart 600 Option. Für 14.99 Euro monatlich bekommen Kunden hier neben einer Internet Flatrate mit 1,5GB Datenvolumen auch 600 Einheiten pro Monat, die sowohl für Gesprächsminuten als auch SMS genutzt werden können. Auch die Smart 300 Option wurde überarbeitet. Das Unternehmen schreibt dazu:

Der O2 Prepaid Smart 300 bietet für den bisherigen Preispunkt von 9,99 Euro mit 1,25 GB nun mehr Datenvolumen und mit 300 Einheiten auch 100 weitere Allnet-Minuten und SMS als zuvor. Speziell Vieltelefonierern stehen mit dem neuen O2 Prepaid Smart 600 für 14,99 Euro sogar 600 Inklusiv-Einheiten in alle deutschen Netze und 1,5 GB2) Highspeed-Datenvolumen zur Verfügung. Weiterhin ist in beiden Tarifen eine Flatrate für Telefonie und SMS innerhalb der O2Community enthalten. Der bisherige Geburtstagstarif endet zum 7. November 2017.

Sehr erfreulich: die Datenautomatik gibt es bei diesen Tarifen nicht mehr. Diese Automatik war bisher bei den großen Optionen aktiv und scheint nun entfernt zu sein, sie ist in den Tarifdetails auf jeden Fall nicht mehr zu finden. Man kann aber auf Wunsch weiteres Volumen nachbuchen, wenn das monatliche Freivolumen aufgebraucht ist.

 

  • S mit 150 MB für 2,99 Euro
  • M mit 500 MB für 5,99 Euro
  • L mit 1 GB für 9,99 Euro
  • XL mit 2 GB für 19,99 Euro

Ohne Buchung wird der Tarif nach dem Verbrauch des monatlichen Freivolumens einfach gedrosselt. Mehrkosten entstehen dadurch nicht.

Die Neuerung bei den O2 Tarife hört sich durchaus positiv an, allerdings sind gerade die maximalen Geschwindigkeiten im O2 Netz nur eher selten zu erreichen. Das Unternehmen schreibt selbst im Kleingedruckten, dass die tatsächlichen Geschwindigkeiten im Durchschnitt bei 13,0 MBit/s im Download und bei 8,6 MBit/s im Upload liegen. Das ist deutlich unter den maximalen Werten und eigentlich auch noch unter den bisherigen maximalen Angaben von 21,6MBit/s. Daher sollte sich für die meisten O2 Prepaid Kunden beim mobilen Surfen vorerst recht wenig ändern. Man kann zwar theoretisch schneller online sein, in der Praxis gibt das Netz aber meistens nicht mehr Speed her. Für die Zukunft muss das ja aber nicht so bleiben. Auch O2 baut das eigene Mobilfunk-Netz kontinuierlich weiter aus und vor allem der LTE Ausbau steht hier im Fokus. Daher ist man mit den neuen Tarifen ohne Geschwindigkeitsbegrenzung auf jeden Fall auf der sicheren Seite, wenn O2 früher oder später auch in anderen Netzbereichen mehr Speed anbieten kann.

Congstar mit neuen LTE Tarifen

LTE Tarife bei Congstar? Die gibt es tatsächlich schon länger, wenn auch nur im Datenbereich und auch nur in Verbindung mit dem Congstar Homespot, einem mobilen WLAN Router, der einen Hotspot über das Telekom Netz aufbaut und damit eine interessante Alternative zu DSL-Verbindungen ist. Für den Homespot bietet Congstar sogar LTE an, während die normalen Handytarife und auch die Prepaidkarten nach wie vor nur mit 3G auskommen müssen. Für den Homespot hat Congstar das Angebot nun erweitert und bietet zusätzliche Tarife an. Neben der Monatsflatrate für 20 Euro gibt es nun auch eine Version für 40 Euro, die dafür auch 40GB Datenvolumen bietet und einen Zugang für 2 Tage, der 10 Euro kostet. Damit wird der Homespot etwas flexibler und lässt sich leichter an das Nutzungsverhalten anpassen.

Die neue Angebote für den Constar Homespot sehen wie folgt aus:

  • Homespot S: Nutzer zahlen keine monatliche Grundgebühr, bekommen aber auch kein inkludiertes Datenvolumen. Mit einem 48 Stunden-Pass für 10 Euro stehen jeweils 10 GB Datenvolumen bei einer Surfgeschwindigkeit von 20 Mbit/s zur Verfügung. Das Angebot ist beliebig oft buchbar.
  • Homespot M: Die Flex-Variante kostet pro Monat 20 Euro und bietet 20 GB Surfvolumen bei einer Geschwindigkeit von 20 Mbit/s. Wer sich für die Laufzeit-Variante entscheidet, erhält 10 GB Datenvolumen mehr, also monatlich 30 GB.
  • Homespot L: Für 30 Euro pro Monat erhalten Nutzer in der Flex-Variante 40 GB Datenvolumen. Die Laufzeit-Variante bietet für den gleichen Preis 50 GB Surfvolumen. Die Geschwindigkeit beträgt jeweils 40 Mbit/s.

Allerdings hat Congstar die bestehenden Nachteile des Homespot belassen. Man kann zwar den Homespot mittlerweile auch online bestellen, aber der Standort des Surfbereichs ist an eine feste Adresse gebunden. Er kann aber beliebig oft und jederzeit für eine Bearbeitungsgebühr von 20 Euro pro Umzug geändert werden. Der Umzugsprozess ist innerhalb von einem Tag vollzogen, trotzdem bleibt der Homespot auf einen bestimmten Bereich beschränkt. Der Einsatz als mobile Datenflatrate (beispielsweise im Wohnmobil) ist damit nicht möglich.

Im Vergleich zum Angebot von Vodafone (dem GigaCube) wirkt der Congstar Homespot aber trotzdem etwas unterdimensioniert. Vodafone bietet immerhin 50GB pro Monat und das mit einem maximalen Speed bis 150MBit/s. Das ist deutlich schneller als bei Congstar und die Beschränkung auf eine bestimmte Region gib es beim GigaCube auch nicht.

WhatsApp SIM mittlerweile offiziell mit LTE

WhatsApp SIM mittlerweile offiziell mit LTE – Bei o2 hat man mittlerweile alle Kunden (auch im Prepaid Bereich) in ein einheitliches System überführt und es scheint so, als würden auch langsam die Konditionen der einzelnen Angebote angeglichen. So gibt es bei WhatsApp SIM mittlerweile offiziell LTE – bisher war die Nutzung zwar auch schon möglich gewesen, aber in der Regel nur inoffiziell und nicht als fester Vertragsbestandteil. Dies war eine Regelung aus Eplus Netz Zeiten, die O2 mehr oder weniger ohne offizielle Bestätigung weiter geführt hatte.

Mittlerweile wirbt WhatsApp SIM aber mit dem LTE Zugang auf der Webseite und verspricht neben LTE im O2 Netz auch Geschwindigkeiten von bis zu 21,6Mbit/s. Damit ist dieser Netz-Zugang fester Vertragsbestandteil und Kunden können sich darauf berufen – zumindest dann, wenn es in der Region auch ein LTE Netz von Eplus gibt.

Alle Details zum Prepaid Tarif gibt es direkt bei WhatsApp SIM*

Allerdings steht der Speed nicht in alle Tarifvarianten zur Verfügung. WhatsApp SIM bietet die schnellen Geschwindigkeiten von LTE nur den Kunden an, die eine monatliche Grundgebühr zahlen und daher eine der beiden WhatsAll Optionen gebucht haben. Ohne Option nutzt man lediglich den Basis-Tarif und dort ist (siehe Grafik unten) bei LTE nur ein rotes Kreuz – also ist der Zugang leider nicht möglich.

Derzeit ist beim Kauf der Karte die WhatsAll Option 1000 im ersten Monat kostenlos mit dabei. Man kann also auf diese Weise sehr gut testen, ob LTE in der eigenen Region wirklich einen Vorteil bringt oder nicht. Sollte man im zweiten Monat dann merken, dass die Internet Verbindung deutlich langsamer wird, weiß man sehr genau, welchen Vorteil LTE möglicherweise hat und kann entscheiden, ob dies die 5 oder 10 Euro monatlich mehr Wert ist.

Bei anderen Discountern im Netz von O2/Eplus scheint man im Übrigen noch nicht so weit zu sein, LTE offiziell zum Vertrag hin zu fügen. Bei ALDI Talk wird beispielsweise nach wie vor kein LTE erwähnt, auch wenn die maximalen Geschwindigkeiten hier bereits seit Monaten auf 21,6MBit/s angehoben wurden. Theoretisch erreicht man damit die gleiche maximale Geschwindigkeit wie auch bei WhatsApp SIM. Der Unterschied ist allerdings, dass bei WhatsApp SIM LTE fest integriert ist, während man bei ALDI Talk mit Glück darauf zugreifen kann, manchmal aber auch nicht.

Alle Details zum Prepaid Tarif gibt es direkt bei WhatsApp SIM*

Vodafone: LTE Geschwindigkeiten von bis zu 500MBit/s erreicht

Vodafone hat es sich zum ehrgeizigen Ziel gesetzt, bis Ende 2016 Gigabit-Geschwindigkeiten im eigenen Netz zu ermöglichen. Ein erster Schritt dahin ist mittlerweile geschafft, denn das Unternehmen hat es geschafft, erste Funkzellen in Berlin und Düsseldorf mit der neuen Maximal-Geschwindigkeit auszustatten. Allerdings ist das derzeit noch eher die Ausnahme, in der Regel bietet das Vodafone Netz aktuell nur maximale Geschwindigkeiten von bis zu 375Mbit/s an.

Eric Kuisch, Technik-Chef bei Vodafone Deutschland, sagte dazu: „Heute ist das Gigabit-Zeitalter ein ganzes Stück näher gerückt. Mit ½ Gigabit feiern wir Bergfest auf dem Weg zur Gigabit-Gesellschaft – und zeigen zugleich, was in unserem Mobilfunknetz schon heute steckt. Für uns ist das eine Halbzeit ohne Pause: Auf dem Weg zu 5G werden wir unser Netz immer schneller machen. Denn immer höhere Geschwindigkeiten ermöglichen auch immer datenintensivere Anwendungen. Beide sind das Fundament der kommenden Gigabit-Gesellschaft.

Damit diese Geschwindigkeiten erreicht werden konnte, musste Vodafone allerdings auf einige technische Tricks zurück greifen. Als Endgerät wurde ein Sony Xperia XZ eingesetzt, auf dem allerdings eine neue Firmware-Version genutzt wurde. Das Xperia XZ ist derzeit eines der nominell schnellsten Geräte auf dem Markt und unterstützt im LTE Bereich Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 450Mbit/s. Mit der neuen Firmware konnte das Gerät sogar noch etwas schneller gemacht werden um die Marke von 500MBit/s zu überschreiten. Vodafone schreibt zur Technik hinter dem neuen Speed:

Das Sony Xperia XZ erreicht mit einer noch nicht kommerziell veröffentlichten Firmware und dank neuartiger Carrier-Aggregation Übertragungsgeschwindigkeiten von rund einem halben Gigabit pro Sekunde. Dabei werden Frequenzbänder aus den 800er, 1800er und 2600er MHz-Bereich für Spitzengeschwindigkeiten im Download gebündelt. Zusätzlich baut das Smartphone über mehrere eingebaute Antennen zwei parallele Daten-Verbindungen auf, die für die Übertragung dieselben Frequenzen zur gleichen Zeit nutzen. So ist der Download eines YouTube-Videos (10 Minuten Filmlänge und 80 MB Größe) in weniger als zwei Sekunden abgeschlossen.

Derzeit arbeitet Vodafone auch bereits daran, den Sprung nach vor zu schaffen und die Übertragungsgeschwindigkeiten noch mal zu verdoppeln. Dann wäre das Ziel erreicht und man könnte im eigenen Netz Geschwindigkeiten von bis zu 1GBit/s anbieten. Es gibt dazu auch bereits die ersten Versuche im Live-Betrieb, allerdings noch nicht mit den Smartphones. Das liegt unter anderem auch daran, dass die derzeitigen Geräte diese hohen Geschwindigkeiten noch gar nicht unterstützen. Für die Tests nutzt daher Vodafone in erster Linie Terminals, die mit Qualcomm Snapdragon X16 LTE-Modems ausgestattet sind und über die ebenfalls per Carrier-Aggregation diese hohen Geschwindigkeiten erreicht werden. Im Gegensatz zum Xperia XZ werden dann aber nicht nur zwei parallele Datenverbindungen genutzt, sondern gleich vier.

Für die nächsten Monate sollen weitere Mobilfunkzellen auf 500 Mbit/s aufgerüstet werden, in erster Linie setzt Vodafone dabei auf die Ballungszentren und Großstädte. Dazu geht das Unternehmen davon aus, dass Anfang 2017 die ersten Geräte auf den Markt kommen werden, die diese hohen Geschwindigkeiten unterstützen – bereits beim Samsung Galaxy S8 wird spannend werden, welchen maximalen Speed das Gerät erreichen wird. Dazu geht Vodafone auch davon aus, dass bestehende Modelle per neuer Firmware auf höhere LTE Geschwindigkeiten aufgerüstet werden können, so wie man es auch beim Xperia XZ getan hat.

mobilcom-debitel schaltet LTE Nutzung frei

Bei mobilcom-debitel kostenloses LTE erhalten. Wer sich jetzt für einen mobilcom-debitel Tarif entscheidet kann sich ab sofort eine LTE-Verbindung sichern. Wählt man den passenden Tarif kann man von der schnelleren Verbindung profitieren. Die Aktion gilt für die Tarife comfort Allnet, real Allnet, premium Allnet, Smart Surf, Smart Light, Smart Plus und Smart Premium.

Der Smart Surf Tarif

Den Smart Surf Tarif gibt es jetzt ebenfalls mit LTE Verbindung. Der ausgewählte Tarif gilt für das O2-Netz. Entscheidet man sich für diesen Tarif erhält man, 50 Freiminuten und 50 freie SMS in alle dt. Netze, sowie 1 GB Datenvolumen mit LTE bei einer Geschwindigkeit von maximal 21,1Mbit/s. Hat man keine Freiminuten mehr zahlt man pro Minute bei Telefonaten 29 Cent, für SMS zahlt man 19 Cent. Überschreitet man das Datenvolumen wird die Verbindung gedrosselt. Eine Roaming Option ist im Tarif leider nicht enthalten. Leider gibt es zu dem Tarif auch keine Gutschrift. Dafür entfällt aber der Anschlusspreis. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 24 Monate. Monatlich zahlt man bei diesem Tarif insgesamt 11,99 Euro.

  • 50 Freiminuten in alle dt. Netze (danach 29 Cent pro Minute)
  • 50 freie SMS in alle dt. Netze (danach 19 Cent pro SMS)
  • 1 GB Datenvolumen mit LTEund max. 21,1 Mbit/s (bei Überschreitung Drosslung)
  • keine Roaming Option
  • Anschlusspreis entfällt
  • 11,99 Euro monatlicher Paketpreis

Vergleichsangebot

Ein Discountanbieter im Netz von O2 ist simply. Hier bekommt man vergleichsweise günstige Angebote, beispielsweise mit der LTE 1500. Diese umfasst eine Telefon/SMS-Flat und 1,5 GB Datenvolumen mit LTE und maximal 50 Mbit/s. Bei Überschreitung des Volumens setzt eine Datenautomatik ein, die maximal 3 mal im Monat 100 MB zum Preis von 2 Euro nach bucht. Darüber hinaus erhält man noch 100 Einheiten, die man für SMS oder Telefonie in der gesamten EU nutzen kann, sowie 100 MB Daten, die man ebenfalls fürs EU-Roaming nutzen kann. Wechselt man darüber hinaus den Mobilfunkanbieter erhält man bei Rufnummermitnahme auch noch eine Gutschrift von 25 Euro. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt hier 1 Monat, man ist also extrem flexibel. Für den einmaligen Anschluss des Tarifs zahlt man 14,99 Euro. Der monatliche Paketpreis beträgt 9,99 Euro.

  • Telefon-Flat in alle dt. Netze
  • SMS-Flat in alle dt. Netze
  • 1,5 GB Datenvolumen mit LTE und max. 50 Mbit/s (bei Überschreitung greift Datenautomatik)
  • 100 Einheiten und 100 MB für EU-Roaming
  • 25 Euro Gutschrift bei Rufnummermitnahme
  • 1 Monat Mindestvertragslaufzeit
  • Anschlusspreis: 14,99 Euro
  • Monatl. Paketpreis: 9,99 Euro

Fazit

Bei simplybekommt man insgesamt das breitere Leistungsangebot. Während man bei mobilcom-debitel nur frei Minuten und frei SMS erhält, kriegt man bei simply direkt eine Flat geliefert, auch hat man mehr Datenvolumen zur Verfügung. Preislich unterscheiden sich die Tarife ebenfalls voneinander. Trotz besserer Leistung schafft es simply auch den billigeren preis anzubieten. Insgesamt zahlt man für 24 Monate bei diesem tarif nur 229,75 Euro, bei mobilcom-debitel sind es 287,76 Euro. Bleibt also eine Ersparnis von 58,01 Euro. Gerechnet auf 24 Monate spart man also pro Monat 2,42 Euro wenn man sich für das Angebot von simply entscheidet.

  • Gesamtkosten mobilcom-debitel: 287,76 Euro
  • Gesamtkosten simply: 229,75 Euro
  • Ersparnis: 58,01 Euro
  • Ersparnis pro Monat: 2,42 Euro

Mehr Datenvolumen auch bei AY YILDIZ

Nach ALDI hat nun der nächste Eplus Discounter reagiert und bietet in den Smart-Tarifen mehr Datenvolumen an. Ab 23. Juni können sich Kunden von Ay Yildiz über einen deutlichen Aufschlag bei den monatlichen Inklusiv-Volumen freuen, die Preise bleiben dabei gleich. Teilweise gibt es mehr als dreimal so viel Volumen.

Im Überblick:

  • aystar Smart S: 750MB statt 200MB
  • aystar Smart M: 1.000MB statt 400MB
  • aystar Smart L: 1.500MB statt 1.000MB

„Mit den verbesserten Smart Optionen profitieren unsere Kunden nicht nur von attraktiven Konditionen für Gespräche innerhalb Deutschlands und in die Türkei“, erklärt Dr. Philip Stockmann, stellv. Geschäftsführer von AY YILDIZ. „Dank des deutlich erhöhten Datenvolumens können AY YILDIZ Kunden auch unterwegs nach Belieben Fotos, Videos oder Sprachnachrichten mit Freunden und der Familie in Deutschland und der Türkei teilen.“

Die neuen Tarife gelten auch für Bestandskunden, die bereits eine entsprechende Option gebucht haben, ab dem nächsten Buchungsintervall.

Bei Speed wurde leider nicht weitere gedreht. Die Discounter können nach wie vor durch die Netzfreigabe das LTE Netz von Eplus nutzen, das ist allerdings nur aktionsweise so und es ist nicht klar, wie es weiter gehen wird, wenn die Netze von O2 und Eplus komplett zusammen gelegt werden. Mittlerweile gibt es auch einige Anbieter im Prepaid Bereich, die LTE fest anbieten und nicht nur aktionsweise. Trotz des aktuellen Updates gehört aber Ay Yildiz bisher noch nicht dazu.

via telefonica