Vodafone: LTE Mobilfunk mit 375 Mbit/s geplant

Netzausbau wird bei Vodafone weiter vorangetrieben. Die neue Pressemitteilung von Vodafone zum Netzausbau klingt ambitioniert. Der Mobilfunkbetreiber will seine LTE-Geschwindigkeit in deutschen Großstädten weiter erhöhen. Bis Ende diesen Jahres will man in 50 Städten auf 375 Mbit/s aufstocken. Im nächsten Jahr sollen dann die verbleibenden Großstädte nachfolgen und an manchen Standorten sollen dann Übertragungsraten von 1 Gbit/s möglich sein. Wie viel der Anbieter aber dafür investieren will sagt er nicht.

Weniger Ausgaben im letzten Jahr

Laut Vodafone hat man in den letzten zwei Jahren für den Netzausbau 5 Milliarden Euro ausgegeben. Schwerpunkte waren hier der Ausbau des LTE-Netzes und die Kapazitätserweiterung an Standorten mit hohen Nutzerzahlen (Stadien, Einkaufszentren, Freizeitparks, etc.). Auch konnte man die Gesprächsabbruchrate auf 0,44% verringern. In der Pressemitteilung klingt das alles sehr schön und weltbewegend, aber wäre auch mehr drin gewesen?

Im letzten Jahr verkündete im Rahmen des Angekündigten Ausbaus des Vodafone Netzes Vodafone-Deutschland-Chef Jens Schulte-Bockum:

Wir werden in einem Jahr ein voll modernisiertes Netz und über 90 Prozent LTE-Abdeckung haben. Wir sind wieder auf Augenhöhe mit der Telekom.

Erreicht hat man nach eigenen Angaben letztendlich 87% und damit sein Ziel knapp verfehlt. Vermutlich waren die Bemühung an dieser Stelle einfach nicht ausreichend, verzeichnete man doch in der gesamten Branche mit insgesamt 1,05 Milliarden Euro einen Rückgang der Investitionen in die TV-Kabel-Infrastruktur. Im Vorjahr gaben die Anbieter hier noch 1,1 Milliarden Euro aus. Laut Bundesnetzagentur investieren die Unternehmen vornehmlich in Glasfaserausbau, die Umstellung auf IP-basierte Netze und in den Ausbau der LTE-Netze. Hierbei handelt es sich um 13% der Gesamtinvestitionen. Diese stagnieren bei Wettbewerbern gegenüber der Telekom seit 2014. Trotz der Bekenntnisse im letzten Jahr schienen die Bemühungen also aus zubleiben.

Konsolidierung als Lösung?

In der Vergangenheit wurden auch Forderungen nach Konsolidierung im Mobilfunkmarkt laut. So forderte Schulte-Bockum das Hick-Hack zwischen vielen kleinen Unternehmen zu beenden um auch mit amerikanischen Anbieter konkurrieren zu können. Für die deutsche Mobilfunkbranche wäre dies allerdings laut Bundeskartellamt nachteilig. Insbesondere für den Ausbau kommt man in einem Redebeitrag hier zu dem Schluss:

Es spricht wenig dafür, dass von Zusammenschlüssen zwischen Festnetzbetreibern in Deutschland positive Impulse auf den Ausbau von Anschlussnetzen der nächsten Generation ausgehen
Auch wird erwähnt, dass der Zustand des Mobilfunknetzes eher ein Problem der Endkundennachfrage sei und somit durch Konsolidierung nicht zu beheben sei.

Mit diesen Geräten ist VoLTE bei der Telekom bereits möglich

Die Telekom bietet seit Anfang des Monats Voice over LTE (VoLTE) auch in ihrem Netz an. Damit hat man mit O2 und Vodafone gleichgezogen, in deren Netzen das Telefonieren über LTE bereits seit längerem möglich ist.

Als Voraussetzung für die Nutzung nennt das Unternehmen dabei einen LTE-Handyvertrag sowie ein VoLTE-fähiges Endgerät. Dabei sind nicht alle Smartphones, die LTE können, auch in der Lage VoLTE zu nutzen. Nach Angaben der Telekom ist die Liste der unterstützen Geräte bisher noch weitgehend überschaubar.

Samsung:
• Galaxy S5
Galaxy S6
• Galaxy S6 Edge

Microsoft:
Lumia 950
• Lumia 950 XL

Sony:
• Xperia Z3
• Xperia Z3 Compact
Xperia Z5
• Xperia Z5 Compact
• Xperia Z5 Premium

Für iPhone Nutzer ist das keine gute Nachricht, denn selbst die neusten iPhone 6s und 6s plus Modelle von Apple können bisher noch kein VoLTE bei der Telekom nutzen. Die Freischaltung weiterer Geräte und Modelle soll zwar im Laufe des Jahres vorgenommen werden, ob und wann das auch für die iPhone Serie zutrifft ist noch komplett offen. Auch LG und HTC Nutzer haben bislang von dieser Freigabe noch keinen Vorteil.

Zu den Vorteilen der neuen Technik schreibt die Telekom:

Neben der schon vom mehrfach ausgezeichneten 2G- und 3G-Mobilfunknetz gewohnten glasklaren natürlichen Sprachqualität (HD Voice) profitiert der Nutzer zusätzlich vom noch schnelleren Verbindungsaufbau. Ein weiteres Plus der neuen Technik: Mit VoLTE bleibt während des Telefonats die Geschwindigkeit der Datenübertragung sowohl beim Download als auch beim Upload hoch. Bisher wechselte das Gerät bei jedem Anruf vom schnellen LTE-Netz in das 3G- oder 2G-Netz.

Eplus-Prepaid Discounter: nur noch halbe LTE Internet-Geschwindigkeit?

Eplus Kunden konnten sich bisher dank der Aktion „Highspeed für Jedermann“ über ungebremsten LTE Zugang freuen. Das betraf nicht nur die teuren Handytarife sondern auch die Discounter und die Prepaidkarten. Kunden konnten im Rahmen dieser Freigbae mit Geschwindigkeiten bis maximal 42,2Mbit/s nutzen. Teilweise waren auch bis zu 60Mbit/s in der PRaxis erreicht worden. Diese Aktion soll auch im ersten Halbjahr 2016 weiter geführt werden. Die Pressestelle von Telefonica sagt dazu:

Die Konditionen bleiben also für alle Neu- und Bestandskunden bis zur Mitte des nächsten Jahres gültig. Konkret bedeutet dies, dass den Nutzern im E-Plus-Netz noch über ein weiteres halbes Jahr lang keine technischen Beschränkungen für die Nutzung mobiler Datenverbindungen auferlegt werden.

Einige Änderungen scheint es aber doch gegeben zu haben, denn die Kommunikation der Aktion hat sich geändert. So gibt es zur Weiterführung direkt keinen Hinweis mehr in den normalen Blogs von O2 und Eplus und auch die Hinweise auf die LTE Freiggabe sind von den Webseiten der Eplus Anbieter verschwunden. Bei den Prepaid Angeboten von Simyo, Blau und ALDI Talk ist dagegen nur noch von 21,6Mbit pro Sekunden die Reden. Im Kleingedruckten von ALDI Talk heißt es beispielsweise „Taktung in 10 KB Schritten, max. 21,6 Mbit/s„. Weiter Informationen zur Nutzung von LTE und der Netzfreigabe gibt es nicht.

Das scheint sich auch in der Praxis auszuwirken. Im Forum bei iSzene schreibt beispielsweise ein Nutzer:

bis jetzt ist die geschwindigkeit immer noch langsam. ich bin schon lange eplus kunde ich konnte immer konstant bis 60mbits schaffen, jetzt nur noch 20-30mbits.

Auch die Anbieter scheinen hier überfordert. So schreibt Sipgate (Simquadrat) im Blog von 42,2Mbit/s Speed den es 2016 für die eigenen Produkte geben würde. Bei den Tarifen heißt es dann aber:

Mit diesem Internet-Paket für Wenig- bis Normalnutzer surfen Sie auch unterwegs richtig schnell im Internet – mit bis zu 21,1 Mbit/s. Und das in unserem eigenen ultraschnellen Core-Netz und über die vereinten Funknetze von Telefonica und E-Plus.

Einen Hinweis auf die Netzfreigabe von Eplus/O2 gibt es leider auch hier nicht.

Bei BASE dagegen ist noch von einer Geschwindigkeit von 42,2 Mbit/s die Rede. Dort heißt es:

 Freies Datenvolumen pro Monat mit Internet Option (max. 42Mbit/s)

Es scheint also nach wie vor eine Netzfreigabe bei O2 zu geben, aber man lässt die Kunden weitgehend im Regen stehen, wie genau diese aussieht. Die unterschiedlichen Werte und Angaben verunsichern die Nutzer eher und es sieht so aus, als wären die Geschwindigkeiten zumindest im Prepaid Bereich trotz LTE Freigabe deutlich reduziert worden.

Falls jemand eine EPlus Karte hat und nutzt würden uns Erfahrungen interessieren, ob und wie sich der Speed in den letzten Wochen im Internet-Bereich verändert hat. Gibt es wirklich Auswirkungen auf die Praxis?

Abrechnungsfehler bei 47.000 Vodafone Kunden

Abrechnungsfehler bei 47.000 Vodafone Kunden – Wer derzeit eine ltefähige Prepaidkarte oder einen entsprechenden Handytarife von Vodafone hat, sollte die letzten Abrechungen prüfen, denn es hat nach Berichten des Unternehmens einen Abrechnungsfehler bei LTE-Verbindungen geben. Aufgrund von fehlerhaften Einstellungen im LTE-Netz waren dabei auch sogenannte Signalisierungspakete mit berechnet worden. Diese Pakete sind eigentlich nur technische Übertragungen zur Lokalisierung von Geräten und werden Kunden nicht mit berechnet. Bei Vodafone flossen sie aber in den letzten Monaten mit in die Abrechnung ein.

Besonders betroffen waren Prepaidkunden (die Vodafone Freikarte ist eine der wenige mit LTE) weil dort oft keine Flatrate gebucht war und die Datenpakete so direkt abgerechnet wurden. Bei den Vodafone Flat- und Handytarifen mit LTE trat der Fehler auch auf, allerdings gibt es dort in der Regel in Internet Flat. Diese wurde dann mit den geringen Volumen belastet, auf der Rechnung tauchten diese Pakete dann aber nicht auf.

Insgesamt sind laut Vodafone derzeit 47.000 Kunden betroffen:

  • 14.000 Kunden mit Prepaidtarifen
  • 33.000 Kunden mit Flatrates oder Handytarifen

Entwarnung gibt es bei Discountern und anderen Anbietern im Netz von Vodafone. Derzeit gibt es keine Vodafone Prepaidtarife mit LTE außerhalb der Callya Angebote und auch bei den anderen Vodafone Discountern wird kein LTE angeboten. Da der Fehler nur im LTE aufgetreten ist, sind Tarife ohne LTE auch nicht betroffen von diesen Problemen.

Alle betroffenen Nutzer sollen eine automatische Gutschrift erhalten, sobald die Verbindungen geprüft sind. Das kann allerdings noch etwas dauern und es kann nicht schaden selbst nachzuprüfen ob man betroffen ist und ob es auch wirklich eine Gutschrift gibt.

 

Urlaubsgrüße aus Kenia mit 19Mbit/s

Auf Twitter macht gerade ein Speedtest aus Kenia die Runde. Fast 19Mbit/s im Downloadbereich und ca. 5Mbit/s im Upload-Bereich und das alles mit LTE (man beachtet die 4G Anzeige) dürften die meisten Nutzer in Deutschland auch nicht immer sehen. Die genaue Position der Messung ist zwar nicht angegeben aber Ngong ist eine kleinere Stadt (21.000 Einwohner laut Wikipedia) und damit eher Provinz als City. Anscheinend ist der Ausbau in Deutschland trotz der Anstrengungen von Telekom und Vodafone im Bereich der mobilen Datenüvertragungen nicht ganz so fortschrittlich, wenn man mal einen Blick in andere Länder risikiert. Im Urlaub außerhalb von Deutschland kann also die Internet-Anbindung auch besser werden:

Die Kosten für die Datenflat liegen übrigen für 3GB Datenvolumen bei umgerechnet 9 Euro, wie man aus dem Tweet entnehmen kann. Das ist sehr günstig wenn man deutschen Datentarife vergleicht:

Wie sieht es denn bei euren Datentarifen aus? Auf dem Niveau von Kenia oder sogar darüber?

 

DEAL: neue WinSIM Handytarife mit 1GB LTE für 4.99 Euro

DEAL: neue WinSIM Handytarife mit 1GB LTE für 4.99 Euro – Passend zum Sommeranfang reduziert winSIM.de* die Preise. Ab Juli können stehen hierbei zwei Tarife zur Auswahl. Zum einen bietet der Drillisch Discounter den LTE Mini SMS 1GB-Tarif an. Ist dieser nicht ausreichend, bietet das Angebot zu dem LTE Mini SMS 2GB-Tarif eine gute Alternative an.

Der LTE Mini SMS 1GB-Tarif

Das Tarifpaket ist mit einer SMS-Flatrate ausgestattet. Mit dieser können Kurzmitteilungen in alle deutschen Netze versendet werden, ohne das weitere Gebühren anfallen. Zusätzlich stehen für Gespräche 50 Freiminuten in alle deutschen Netze bereit. Bei jeder weiteren Gesprächsminute muss eine Gebühr von jeweils 15 Cent gezahlt werden. Der Tarif beinhaltet eine Internetflatrate. Diese umfasst ein Datenvolumen von 1000 Megabyte. Innerhalb des Datenkontingents ist eine maximale Geschwindigkeit von 50 Mbit/s möglich.

Die Vertragslaufzeit ist auf 1 Monat festgelegt. Hierbei muss eine monatliche Grundgebühr von 4,99 Euro beglichen werden. Zudem erhebt winSIM.de* eine einmalige Anschlussgebühr von 9,99 Euro.

Zusammenfassend:

  • 50 freie Gesprächsminuten (danach 15 Cent pro Minute)
  • SMS-Flatrate
  • 1000 Megabyte Internetflatrate (O2-Netz)
  • 9,99 Euro einmalige Anschlussgebühr
  • 4,99 Euro monatliche Grundgebühr
  • 1 Monat Vertragslaufzeit

Zur Aktion: winSIM.de*

Der LTE Mini SMS 2GB-Tarif

Im Vergleich verfügt der LTE Mini SMS 2GB-Tarif über eine großzügigere Ausstattung. 100 Minuten kann in alle deutschen Netze telefoniert werden, ohne das weitere Kosten erhoben werden. AB der 101. Minute muss für jede weitere Gesprächsminute eine Gebühr von 15 Cent gezahlt werden. Für den Versand von Kurzmitteilungen fallen keine Kosten an, da eine SMS-Flatrate mit enthalten ist. Bei der Nutzung des Internets kann auf ein Datenvolumen von 2000 Megabyte zurückgegriffen werden.

Der Vertrag ist flexibel gestaltet. Dadurch wird die monatliche Kündigungsoption gewährleistet. Neben der Grundgebühr von 8,99 Euro muss die für das Startpaket der einmalige Preis von 9,99 Euro gezahlt werden.

Zusammenfassend:

  • 100 freie Gesprächsminuten (danach 15 Cent pro Minute)
  • SMS-Flatrate
  • 2000 Megabyte Internetflatrate (O2-Netz)
  • 9,99 Euro einmalige Anschlussgebühr
  • 8,99 Euro monatliche Grundgebühr
  • 1 Monat Vertragslaufzeit

Bei beiden Tarifen ist die Datenautomatik aktiviert. Das bedeutet, dass nach dem Verbrauch des Datenkontingents 100 Megabyte weiteres Datenvolumen bereitgestellt werden. Hierfür muss der Nutzer einmalig 2 Euro zahlen. Dieser Vorgang kann bis dreimal pro Monat in Anspruch genommen werden. Falls die Datenautomatik nicht erwünscht ist, kann diese auch deaktiviert werden. Im Vergleich zu anderen Anbietern ist die Deaktivierung auf der winSIM-Internetseite nicht sofort zu finden. Zum einen kann die Abschaltung der Datenautomatik über das Kontaktformular erfolgen. Ratsamer ist es jedoch die Service-Hotline (06181-7083094) von winSIM zu nutzen.

Handytarife DEAL: DeutschlandSIM LTE mini für 2.99 Euro im Monat

Ab sofort und über das Wochenende gibt es bei DeutschlandSIM* wieder einen besonders preiswerten Tarif. Für 2.99 Euro bekommen Kunden den LTE mini Handytarif im Netz von O2, der an sich einen kompletten Smartphone Tarif bietet, sich allerdings in erster Linie an Wenig-Nutzer richtet.

Die Tarifdetails im Überblick:

  • 50 Freiminuten monatlich in alle Netze
  • 50 FreiSMS monatlich in alle Netze
  • Internet Flat mit 100MB und LTE (Speed 50Mbit/s)
  • monatlich kündbar
  • 2.99 Euro monatlich

Wie immer ist auch diese Sonderaktion bei DeutschlandSIM zeitlich befristet und läuft bis Monat 18 Uhr. Die Datenautomatik ist bereits voraktiviert und sollte gekündigt bzw. deaktiviert werden, wenn man sich nicht benötigt. Der Tarif ist dabei monatlich kündbar und eignet sich daher auch gut zum Testen, für alle, die sich nicht sicher sind, wie gut das LTE Netz im O2 Bereich vor Ort ausgebaut ist.

Erfahrungen mit DeutschlandSIM kann man beispielsweise hier nachlesen:

Aufgrund der geringen monatlichen Grundgebühr dürfte es derzeit auf dem Markt nicht viele andere ähnliche günstige Handy-Tarife geben. Die Drillisch Discounter (zu denen auch DeutschlandSIM gehört) wechseln sich derzeit mit den neuen Sonderaktionen ab. Die 2.99 Euro Tarife werden dabei aber in erster Linie nur bei DeutschlandSIM angeboten, bei Maxxim und Co. kosten die Mini LTE Tarife 3.99 Euro als Sonderaktion.

Zum Deal: www.deutschlandsim.de*

 

Neuer Mobility-Report: 700 Millionen LTE Anschlüsse in der EU 2020

Der neue Mobility-Report von Ericsson wirft einen Blick auf die Entwicklung des Mobilfunks bis 2020. Derzeit sieht es für Europa in diesem Bereich eher düster aus, vor allem was die Versorgung mit LTE betrifft. Gerade Japan und Südkorea liegen da weit vorn, während der LTE-Nutzung selbst in Westeuropa noch eher hinter her hinkt.

Die aktuelle Versorgung mit LTE im Vergleich:

  • Südkorea 70 Prozent
  • Japan 45 Prozent
  • USA 40 Prozent
  • Westeuropa 15 Prozent

Die Unterschiede sollen sich aber bis 2020 minimieren. Wahrscheinlich wird Westeuropa den Vorsprung im asiatischen Raum nicht ganz aufholen aber zumindest so weit verringern, dass es kaum noch spürbar ist. Aktuell gibt es in Europa und gerade in Deutschland bei LTE zwei Probleme: Der Ausbau ist je nach Netz höchst unterschiedlich. Während die Telekom und Vodafone schon eine breite Abdeckung bieten, sind die O2 und Eplus Netz noch vergleichsweise punktuell ausgebaut. Der andere Punkt sind die nach wie vor teuren LTE Tarife. Gerade bei der Telekom und Vodafone zahlt man für die Flatrates mit LTE noch vergleichsweise viel Geld. Unter 30 Euro sind kaum Tarife zu bekommen und im Discount-Bereich gibt es derzeit fast keine Angebote (Ausnahme: Die Prepaidkarte von Vodafone).

2020 das zehnfache Datenvolumen angenommen

Neben dem Netzausbau gibt es im Bericht auch interessante Zahlen zum Datenverkehr in den Netzen. Insgesamt soll die übertragene Datenmenge weltweit bis 2020 um etwa das 10fache ansteigen. Dieser Anstieg wird in erster Linie durch den mobilen Bereich verursacht, etwa 80 Prozent des mobilen Datenverkehrs wird dann durch Smartphones verursacht werden. Haupt-Dateninhalte sind dabei wohl Videoinhalte (Streaming). Es wird dann nicht nur mehr Smartphones geben sondern auch das Datenvolumen pro Nutzer bzw. Handy soll ansteigen. Aktuell liegt das durchschnittliche Volumen pro Monat pro Nutzer bei 1,2GB. 2020 soll dieses Volumen auf 6,5GB pro Monat ansteigen.

Wer jetzt nachrechnet, wie man auf 1,2GB Datenvolumen kommt, weil die eigene Nutzung deutlich darunter liegt: Deutschland ist im Datenbereich vergleichsweise teuer bzw. gering ausgestattet. Andere EU Nachbarländer sind da bereits weiter.

Smartmobil und Heino: Allnet Flat ab 9.99 Euro im O2 Netz

Pünktlich zum meteorologischen Sommeranfang hält smartmobil.de* zwei neue Angebote bereit. Bei dem Mobilfunk-Discounter sind ab sofort zwei interessante Aktionen erhältlich. Dabei kann der LTE-Flat- für monatlich 9,99 Euro oder der LTE All-in-Tarif für monatlich 7,77 Euro erworben werden. In beiden Fällen ist die Datenautomatik aktiviert. Dadurch werden, nach dem Verbrauch des Datenkontingents, weitere 100 Megabyte Datenvolumen für 2 Euro bereitgestellt. Dieser Vorgang kann bis zu dreimal im Monat genutzt werden. Geschieht dies wiederum in drei aufeinander folgenden Monaten, wird der Nutzer automatisch  in den nächsthöheren Datentarif gebucht.

Der LTE-Flat-AktionsTarif

Das Tarifpaket umfasst eine Gesprächsflatrate in alle deutschen Netze. Für den Versand einer Kurzmitteilung fallen jeweils 9 Cent an. Des Weiteren steht eine Internetflatrate zur Verwendung bereit. Dabei kann ein Datenvolumen von 500 Megabyte verbraucht werden. Innerhalb des Datenkontingents ist eine maximale Geschwindigkeit von 21,1 Mbit/s mit LTE Anbindung möglich. Smartmobil nutzt das Netz von O2 bei diesem Angebot – ob man wirklich LTE hat ist je nach Ausbaustand vor Ort unterschiedlich.

Der Vertrag ist flexibel gestaltet. Somit kann dieser jeden Monat gekündigt werden. Die monatlicher Grundgebühr beträgt 9,99 Euro. Außerdem muss eine einmalige Anschlussgebühr von 29,99 Euro gezahlt werden. Falls die Rufnummer importiert wird, gewährt smartmobil.de* einen Bonus von 10 Euro. Die Zuordnung der Tarife zum Netz bei Smartmobil ist etwas komplizierter da verschiedene Netze (O2 und Vodafone) genutzt werden. Den Aktionstarif gibt es aber immer nur im Netz von O2.

Des Weiteren besteht die Möglichkeit, dass ein Smartphone mitbestellt wird. Dadurch wird die Vertragslaufzeit auf 24 Monate angehoben. Die monatliche Grundgebühr beträgt hierbei 19,99 Euro. Für einmalig 0 Euro kann zwischen dem Apple iPhone 5C, dem Samsung Galaxy S5 Mini und dem Sony Xperia Z1 Compact ausgewählt werden.

Zusammenfassend:

  • Gesprächsflatrate
  • 9 Cent pro SMS
  • 500 Megabyte Internetflatrate (O2-Netz)
  • 1 Monat Vertragslaufzeit
  • 29,99 Euro einmalige Anschlussgebühr
  • 9,99 Euro monatliche Grundgebühr

Alle Details zum Angebot gibt es direkt auf smartmobil.de*

Der LTE All-in-Tarif

Falls keine Gesprächsflatrate benötigt wird, ist der LTE All-in-Tarif eine gute Alternative. Das Tarifpaket beinhaltet 250 freie Gesprächsminuten in alle deutschen Netze. Nachdem diese verbraucht sind, kostet jede weitere Gesprächsminute 15 Cent. Zudem können 250 freie Kurzmitteilungen in alle deutschen Netze versendet werden. Ab der 251. SMS wird eine Gebühr von jeweils 15 Cent fällig. Die Internetflatrate ermöglicht einen Datenverbrauch von 500 Megabyte in voller Geschwindigkeit. Dabei können maximal 21,1 Mbit/s erreicht werden.

Die Vertragslaufzeit beträgt mindestens 1 Monat. Jeden Monat fallen 7,77 Euro an Kosten an. Zudem muss eine einmalige Anschlussgebühr von 29,99 Euro beglichen werden. Eine Rufnummernmitnahme wird mit 10 Euro belohnt.

Wird der Tarif mit einem Smartphone bestellt, liegt die Vertragslaufzeit bei mindestens 24 Monaten. Die monatliche Grundgebühr wird auf 17,77 Euro erhöht. Auch in diesem Fall kann das Apple iPhone 5C, das Samsung Galaxy S5 Mini oder das Sony Xperia Z1 Compact für einmalig 0 Euro bestellt werden.

Zusammenfassend:

  • 250 freie Gesprächsminuten (ab der 251. jeweils 15 Cent)
  • 250 Frei-SMS (ab der 251. jeweils 15 Cent)
  • 500 Megabyte Internetflatrate (O2-Netz)
  • 1 Monat Vertragslaufzeit
  • 29,99 Euro einmalige Anschlussgebühr
  • 7,77 Euro monatliche Grundgebühr

Alle Details zum Angebot gibt es direkt auf smartmobil.de*

Video: Die bisherige Volksflat von Smartmobil

Vodafone: Voice over LTE (VoLTE) jetzt auch mit Sony Xperia Z3 oder Z3 compact

Die LTE Netz in Deutschland werden derzeit in erster Linie für die mobile Datenübertragung verwendet. Fast alle Anbieter haben mittlerweile auch LTE Tarife im Angebot und im Netz von Eplus ist derzeit komplett das gesamte Netz für LTE frei geschaltet. Gespräche waren bisher über das LTE Netz noch nicht möglich, die entsprechende Technologie (Voice oder LTE – VoLTE) ist bei den meisten Netzbetreibern noch im Teststadium. Vodafone hat als erster Unternehmen die mobile Telefonie über das LTE Netz frei gegeben.

Das Unternehmen spricht dabei von einigen deutlichen Vorteilen bei Verbindungen über LTE:

  • schneller Rufaufbau (maximal 2 Sekunden)
  • sehr gute Sprachqualität

Für Vodafone selbst bringt die neue Technik ebenfalls Vorteile mit sich, denn der Betrieb einer Basisstation mit VoLTE spart Energie. Der Verbrauch soll rund 30 Prozent unter dem Verbrauch einer normalen Basisstation liegen. Damit sinken natürlich auch die Kosten für den Betrieb. Auch bei den Smartphones sinkt der Energieverbrauch, denn diese mussten bisher immer auf die normalen 2G und 3G Netze zurück schalten, wenn ein Anruf ankam oder der Nutzer telefonieren wollte. Das kostete Akkuleistung und minderte die Laufzeiten der Geräte entsprechend. Mit der neuen Technik ist dieses Umschalten nicht mehr notwendig. Die Handys können auch für Gespräche im LTE Netz bleiben. Ist kein LTE Netz vorhanden werden weiterhin die normalen UMTS- und HSDPA Netze genutzt.

Bisher war nur das Samsung Galaxy S5 in der Lage, die neue Technik zu nutzen. Nun folgen auch die Sony Modelle Z3 und Z3 kompakt. Andere Handys von Sony sind aber leider noch nicht entsprechend aufgerüstet. Vodafone spricht allerdings davon, dass bald weitere Anbieter folgen sollen. Die entsprechende Aufrüstung kann angeblich über ein Update der Firmware durchgeführt werden und ist damit auch bei etwas älteren Modellen prinzipiell möglich.