WWDC 2012: Apple präsentiert neuen Mac Pro, iPad Smart Case und AirPort Express

Während der gestrigen Keynote zur Eröffnung der WWDC hat Apple einige neue Produkte sowie diverses Zubehör der Öffentlichkeit verschwiegen und klammheimlich zum späteren Zeitpunkt in den Apple Online Store aufgenommen. Nämlich hat auch das Mac Pro eine winzige Aktualisierung erhalten und wurde mit mehr RAM ausgestattet. Ebenfalls steht eine neue Generation der AirPort Express Station zur Verfügung und das so genannten iPad Smart Case hat das Licht der Welt erblickt.

Nach zwei Jahren hat das Unternehmen aus Cupertino endlich mal wieder dem professionellen Bereich ihre Aufmerksamkeit geschenkt und dem Mac Pro ein kleines Upgrade verpasst. Die Optik des Gerätes bleibt unverändert und die hauptsächlichen Neuerungen befinden sich im Inneren. Der High-End-Tower gibt es fortan als Quad-Core-Variante mit 3,2 GHz und als 12-Core-Version mit jeweils 2,4 GHz. Ebenfalls steht noch eine Server-Variante im Apple Online Store zur Verfügung. Außerdem wurde der Arbeitsspeicher verdoppelt, dass allerdings auch den Preis angehoben hat. Die günstige Version des Mac Pros kann für 2599 Euro erworben werden und der 12-Core-Tower kostet stolze 3899 Euro.

Ebenfalls gibt es eine komplett neue AirPort Express-Station, die sich vom optischen dem Apple TV sehr ähnelt und einige Verbesserungen erhalten hat. Die weiße Station unterstützt nun simultanes Dual-Band in den Frequenzen 2,4 GHz und 5Ghz in einem 802.11n W-Lan-Netz. Darüber hinaus verfügt das Gerät weiterhin über einen USB 2.0-Anschluss und einen 3,5 mm Klinkenanschluss. Auch beim Preis hat sich nichts geändert und die neue Generation kann für 99 Euro im Apple Online Store bestellt werden.

Als letztes hat sich das bereits kurz vor der gestrigen Keynote aufgetauchten Gerüchte bestätigt und Apple hat einen neue Schutzhülle für das iPad ins Sortiment aufgenommen. Das so genannte „iPad Smart Case“ beinhaltet neben dem normalen Smart Cover auch einen entsprechenden Schutz für die Rückseite. Das Smart Case steht in sechs verschiedenen Farben zur Verfügung und lässt sich außerdem noch kostenlos gravieren. Die Schutzhülle kostet 49 Euro und dürfte eine gute Alternative zu den bereits vorhandenen Cases von Drittanbietern sein.

WWDC 2012: Spezifikationen des neuen Mac Pro und abgespeckten MacBook Pro aufgetaucht

In rund sechs Stunden wird Apple die diesjährige WWDC eröffnen und auch einige Geräte der Mac-Familie aktualisieren. Im Vorfeld wurden bereits die ein oder anderen Gerüchte darüber geschürt und erwartungsgemäß soll Apple die erhofften Retina-Displays einigen Modellen spendieren.

Kurz vor dem Start der Keynote will 9to5Mac neue Informationen über den zukünftigen Mac Pro und der abgespeckten MacBook Pro Variante erfahren haben. Außerdem sind Bilder des zukünftigen Logic Boards des MacBook Pros aufgetaucht und beinhalten leider Hinweise darüber, dass das Design vielleicht doch keine Veränderung beinhalten wird. Ebenfalls konnten die Amerikaner in Erfahrung bringen, dass eine neue AirPort Express-Station, ein externes SuperDrive und ein neues MagSafe veröffentlicht werden soll.

Beim Mac Pro wird es anscheinend die folgenden Standard-Konfigurationen geben:

  • 3,2 GHz Quad-Core-CPU, 6 Gigabyte RAM, 1 Terabyte Festplatte und ATI Radeon 5770
  • 2,4 GHz 12-Core-CPU, 12 Gigabyte RAM, 1 Terabyte Festplatte und ATI Radeon 5770
  • 3,2 GHz Quad-Core-CPU, 8 Gigabyte RAM, 2 Terabyte Festplatte (Server)

Aber natürlichen wird immer noch die Möglichkeit bestehen, den Mac Pro individuell zu konfigurieren und mit anderen Komponenten auszustatten.

Interessanter sind jedoch die aufgetauchten Spezifikationen des angeblichen MacBook Pros. Allem Anschein nach wird Apple eine abgespeckte Version des Gerätes veröffentlichen, um die aktuelle Preiskategorie beizubehalten. Dieses Szenario wurde bereits im Vorfeld von einem Analysten prophezeit, der besagte, dass Apple womöglich das originale MacBook wieder zum Leben erwecken wird. Demnach könnte das MacBook den Platz in dieser Preiskategorie einnehmen und das MacBook Pro könnte ein Retina-Display sowie ein dünneres Design erhalten.

Die neue MacBook-Serie würde die unten abgebildeten Spezifikationen enthalten:

  • 13,3″: 2,5 GHz Dual-Core-CPU, 4 GB RAM, 500GB HDD
  • 13,3″: 2,9 GHz Dual-Core-CPU, 8GB RAM, 750GB HDD
  • 15,4″: 2,3 GHz Quad-Core-CPU, 4GB RAM, 500GB HDD und NVIDIA 650M GT
  • 15,4″: 2,6 GHz Quad-Core-CPU, 8GB RAM, 750GB HDD und NVIDIA 650M GT
Wie bereits mehrfach spekuliert soll das 17-Zoll-Modell auf Grund von wenigen Verkäufen aus dem Sortiment fallen.
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Darüber hinaus sind auch die ersten Fotos des neuen Logic Boards im Netz aufgetaucht. Das chinesische Forum WeiPhone konnte anscheinend einen ersten Blick in das Innere des neuen MacBook Pros erhaschen und sogar die ersten Fotos davon veröffentlichen. Aus den Fotos geht unter anderem hervor, dass Apple bei den neuen Modellen auf die NVIDIA GT 650M mit 1GB Grafikspeicher setzt. Ebenfalls enthalten die Fotos ebenfalls Hinweise darauf, dass das zukünftige Design nicht merklich verändert wird. Die Chip-Platzierung sowie die entsprechenden Befestigungslöcher sind mit dem aktuellen Logic Board identisch.
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Pünktlich um 18:00 Uhr starten wir mit der Vorberichterstattung auf unserem Live-Blog und werden euch alle Geschehnisse, Produkte und andere Highlights rund um die Keynote informieren.

WWDC 2012: Umfangreiche Liste aufgetaucht – 13 neue Mac-Modelle, viel Zubehör und ein neuer iPod Shuffle

Die Gerüchte über die diesjährige WorldWide Developer Conference überschlagen sich immer mehr und langsam tauchen handfeste Informationen über die bevorstehende Hardwarepräsentation auf. In zwei Tagen wird Apple die WWDC um 19:00 mit einer Keynote einläuten und neben den Software-Updates auch zahlreiche aktualisierte Geräte vorstellen. Die US-Webseite 9to5Mac hat diesbezüglich eine Liste mit insgesamt 28 neuen Teilenummern mit Produktnamen sowie den zugehörigen Preisen zugespielt bekommen und enthüllt damit einen Vorgeschmack auf die kommende Präsentation.

Insgesamt gehen 13 neue Mac-Modelle aus der Liste hervor. Dies würde bedeuten, dass Apple fast drei Viertel der aktuell angebotenen Macs überarbeitet hat. Jedoch scheint das Unternehmen aus Cupertino in Zukunft auf einige Standardkonfigurationen zu verzichten und auch beim MacBook Pro könnte das 17-Zoll-Modell aus dem Sortiment fliegen. Dadurch würde die Anzahl der angebotenen Macs womöglich schrumpfen und Apple würde sich nur auf ausgewählte Modelle konzentrieren. Ebenfalls wird Apple den Mac Pro wieder ins Leben rufen und drei verschiedene Varianten präsentieren. Daneben wird Apple auch der Time Capsule oder dem AirPort Express ein Update spendieren sowie rund 13 Komponenten mit der Beschreibung „Standalone Kit“ ins Sortiment aufnehmen. Hinter der ominösen Beschreibung soll sich unter anderem ein iPod Shuffle in fünf verschiedenen Farbvarianten, ein SuperDrive-Laufwerk und ein Ethernet-Adapter für USB 3.0 befinden.

Die angegebenen Preise (Australische Doller) geben Aufschluss darüber, dass Apple sowohl Preissenkungen als auch Preissteigerungen durchführen wird. Dabei könnten die Preise beim neuen MacBook Pro deutlich steigen, dagegen beim MacBook Air entsprechend fallen. Bei den restlichen Modelle lässt sich keine konkrete Tendenz erkennen.

Dank der zahlreichen Gerüchte erwarten wir eine umfangreiche sowie spannende Woche und Apple wird uns nicht nur mit neuer Software überraschen, sondern auch direkt einen ganzen Haufen an Hardware vorstellen. Genaue Details über die zukünftigen Geräte werden wir am kommenden Monat um 19:00 erfahren. Den Event werden wir natürlich für euch verfolgen und einen entsprechenden Live-Blog zur Verfügung stellen.

Grafikkartentreiber in OS X 10.7.3 entdeckt – Hinweise auf neuen Mac Pro

Viele High-End-Anwender warten schon seit längerer Zeit auf ein Update für die Mac Pro-Serie, denn zuletzt bekamen die Geräte im Juli 2010 eine Aktualisierung. Zudem kommt die Desktop-Lösung von Apple immer noch ohne Sandy-Bridge-Prozessor und Thunderbolt-Anschluss daher. In den letzten Monaten wurde immer mehr vermutet, dass sich der Konzern aus Cupertino von dem Mac Pro endgültig trennen wird. Die Beta-Version von OS X 10.7.3 erweckt jedoch wieder neue Hoffnung, denn erste Treiberdateien für einen Desktop-Grafikchip wurden dort entdeckt.

In der genannten Betaversion befindet sich ein bisher unbekannter Treiber für den Tahiti-Grafikchip von AMD, welcher ab Januar erhältlich sein soll. Dieser Chip wurde speziell für einen Desktop-Rechner entwickelt und könnte in naher Zukunft Einzug in den Mac Pro finden. Denn alle anderen Mac-Modelle verwenden Grafikchips, welche für den mobilen Bereich konzipiert sind.

Außerdem sollen auch noch die passenden Xeon-Chips von Intel im ersten Quartal 2012 verfügbar sein. Dadurch stünde einer Veröffentlichung Anfang nächsten Jahres nichts mehr im Wege.

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