Apple: neues 14-Zoll MacBook pro soll mini-LED Display bekommen

Apple: neues 14-Zoll MacBook pro soll mini-LED Display bekommen – Apple wird wohl in diesem Jahr die MacBook Palette überarbeiten und dabei neue Größen und vor allem auch neue Technik vorstellen. Die geräte werden aber wohl erst gegen Ende des Jahres zur Verfügung stehen, wenn sich die aktuellen Informationen bestätigen, lohnt sich das warten durchaus.

Kernstück ist dabei unter anderem die neuen Display-Technik. Apple setzt wohl zukünftig auf mini-LED Bildschirme und diese haben im Vergleich zu OLED Displays einen Reihe von Vorteilen:

  • kein Einbrennen beim längeren Standbildern
  • separates Dimmen von einzelnen Pixeln
  • großer Farbumfang
  • deutlich billiger in der Produktion

Bei 91mobiles schreibt man dazu:

Apple is reportedly set to use a new mini-LED display technology on a host of upcoming devices, which may include a 14-inch MacBook Pro. The information comes courtesy of a new market research note by analyst Ming-Chi Kuo, who has revised his predictions to state that instead of two new devices, Apple may now launch six new products featuring the upcoming mini-LED display technology. The biggest highlight of the upcoming devices may be a 14-inch MacBook Pro that may replace the present 13-inch model, much like how Apple replaced its 15-inch MacBook Pro last year with a new, 16-inch one.

Apple könnte damit Stück für Stück die aktuellen LCD und OLED Bildschirm bei den MacBooks und möglicherweise auch bei den Tablets ersetzen. Bei den iPhone 12 wird man wohl aber noch nicht auf diese Technik setzen.

Dazu wird das Unternehmen bei den neuen MacBook Modellen aber sicher auch wieder auf mehr Leistung in Form eines neuen Prozessor setzen und wahrscheinlich werden auch andere technische Details auf den aktuellen Stand gebracht, um die Modelle fit für die nächsten Jahre zu machen. Wann genau die neue Modell-Generation auf den Markt kommen wird, ist bisher leider noch nicht bekannt.

Apple – 2018 soll neues und billigeres 13 Zoll MacBook Air

Am Wochenende gab es wieder Neuigkeiten von Ming-Chi Kuo, der als KGI Securities Analyst die Lieferketten und Partner von Apple im Auge hat. Nach seiner Ansicht arbeitet Apple derzeit an einem neuen 13″ MacBook Air. Dieses soll nicht nur günstiger sein als die aktuellen Modelle, sondern auch vergleichsweise zeitnah erscheinen – Kuo nannte hierfür einen Termin im 2. Quartal 2018. Das wäre also gar nicht mehr so lange, bis das neue Modell auf den Markt kommen könnte. Apple möchte damit die eher stagnierenden Verkäufe in diesem Bereich ankurbeln und hofft auf eine Verbesserung der Verkaufszahlen im Bereich von 10 bis 15 Prozent über das gesamte Jahr 2018 gesehen.

Leider gibt es aber zu den weiteren Spezifikationen für das neue Macbook keine weiteren Details. Bei 9to5mac schreibt man dazu:

Details on the new MacBook Air are sparse, but this report from KGI corroborates a similarly vague report from Digitimes earlier this year. The MacBook Air line has been largely stagnate in recent years as Apple has shifted focus towards the 12-inch MacBook and MacBook Pro. Currently, Apple sells the 13-inch MacBook Air starting at $999, and KGI seems to think it will get even cheaper this year. Despite its neglect by Apple, the MacBook Air remains a popular choice for college students.

Insgesamt könnte Apple mit einem günstigeren Preis durchaus neue Kunden erreichen und einige Fans davon überzeugen, auf die neuste Generation zu wechseln. Allerdings sollte man sich nicht zu viel Hoffnung auf ein wirklich billiges Gerät machen – selbst wenn Kuo Prognose eintritt und die Geräte billiger auf den Markt gebracht werden, dürfte der Preis trotzdem noch im Bereich von um die 1.000 Euro liegen.

Die letzten Jahrenszahlen haben gezeigt, dass gerade der Absatz beim Mac Probleme macht. Im letzten Quartal 2017 konnte Apple nur etwa 5,1 Millionen Geräte verkaufen und damit etwa 5 Prozent weniger als im Vorquartal. Ein neues Modell ist also auf jeden Fall ein guter Schritt um hier wieder etwas Schwung in den Absatz zu bringen – wenn die Technik und der Preis stimmen.

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Wenn das MacBook Pro knackt

Im Apple Forum finden sich derzeit einige unzufriedene Nutzer, die ein MacBook Pro besitzen und darüber berichten, dass die Geräte unvermittelt während der Benutzung ein Knack-Geräusch von sich geben. Betroffen sind dabei vor allem die 15″ MacBook Pro. Bisher ist weitgehend unklar, woher dieses Geräusch kommt, es scheint aber schon störend zu sein. Teilweise berichten nutzen, dass die Geräusche vor allem dann auftreten, wenn die Geräte viel Rechenleistung benötigen.

So schreibt ein Nutzer im Apple Forum zu seinen Problemen mit dem MacBook Pro:

I have the same noise coming from the back of my MacBook Pro. Mine was fine until 2 weeks ago, when one evening started popping and cracking from the back. After some research on the internet I found that a lot of people have the same issue and most think it is heat related. If the laptop is open, and is in my lap, it will crack and pop every couple of minutes if I use it normally.

Und ein anderer Nutzer schreibt zu seinen Sorgen, dass die Geräusche möglicherweise auf weitere Probleme hindeuten könnten:

I am also hearing the same sound, only happens when the computer is warming and cooling. It isn’t the noise that bothers me, but I’m worried that it is an indication of the batteries slowly coming unglued. It feels and sounds like sticky tape popping, to me.

Apple selbst hat bei einigen der Geräte bereits Reparaturen versucht und Teile der Macbooks ausgetauscht. Allerdings scheint auch der Wechsel von Komponenten wenig auszurichten, denn in den Foren finden sich auch viele Beiträge von Nutzern, die bereits eine Reparatur hinter sich haben und bei denen das Problem mit den störenden Knackgeräuschen trotzdem weiterhin auftritt.

Einige Nutzer gehen mittlerweile davon aus, dass die Geräusch mit den Scharnieren zusammenhängen, die das Display halten. Diese könnten sich durch Hinterentwicklung in den Geräten verformt haben bzw. verformen, was dann jeweils das Geräusch verursacht. Eine Bestätigung von Apple dazu gibt es aber noch nicht. Das Unternehmen selbst hat sich noch nicht offiziell zu diesen Problemen geäußert und daher bliebt betroffenen Nutzer vorerst nur der Weg in den Apple Store bzw. zu einer offiziellen Werkstatt.

OS X Mountain Lion erscheint im Juli – Die wichtigsten Funktionen im Überblick

Vor knapp vier Monaten hat Apple bereits einen ersten Ausblick auf OS X Mountain Lion veröffentlicht und bereits einige Neuerungen vorgestellt. Auf der gestrigen Keynote zur WWDC hat das Unternehmen aus Cupertino noch einmal nachgelegt und zusätzliche Funktionen präsentiert. Das Update soll bereits im Juli im Mac App Store zur Verfügung stehen und in Deutschland nur 15,99 Euro kosten. Das neue Betriebssystem kann wie schon bei OS X Lion mit einer Lizenz auf allen mit eine Apple-ID verbundenen Macs installiert werden. Darüber hinaus können auch die Nutzer von Mac OS X 10.6 direkt auf OS X Mountain Lion aktualisieren.

Die registrierten Mac-Entwickler können bereits die eine fast finale Developer Preview von OS X Mountain Lion über das Developer Center herunterladen und auf dem eigenen Gerät ausgiebig testen. Neben Verbesserungen in Sachen Performance und Benutzeroberfläche lässt Apple die beiden eigenen Betriebssystem iOS und OS X weiter miteinander verschmelzen. Zahlreiche bekannte Funktionen aus iOS werden in Zukunft seinen Platz auf dem Mac finden. Darunter wird Mountain Lion Pendants von den iOS-Apps Notizen, Erinnerungen, iMessage und Game Center mit sich bringen. Zusätzlich wird auch eine Benachrichtigungszentrale zukünftig den Benutzer über alle eingehenden Meldungen informieren. Außerdem wird die neue OS-X-Version die Möglichkeit beinhalten, die Bildschirmausgabe eines Macs drahtlos per AirPlay Mirroring auf den Apple TV zu übertragen. Merklich werden die beiden Betriebsysteme immer ähnlicher und die neuen Funktionen werden die verschiedenen Apple-Geräte näher miteinander verbinden.

Die wichtigsten Funktionen im Überblick

iCloud

In OS X Mountain Lion setzt Apple auf eine intensivere iCloud-Anbindung, welche die beiden Betriebssysteme iOS und OS X noch weiter miteinander verschmelzen lässt. In Zukunft werden die Mails, Kalender, Adressbuch, Erinnerungen, Notizen sowie Dokumente von iWork automatisch über die iCloud mit allen verbundenen Macs und iOS-Geräten synchronisiert. Ebenfalls können Entwickler die neuen Programmierschnittstellen von Apple verwenden, um die iCloud-Anbindung auch in ihre Anwendungen zu verwenden.

Nachrichten

Der alte Chat-Messenger „iChat“ gehört mit OS X Mountain Lion der Vergangenheit an und wird durch die App „Nachrichten“ ersetzt. Der neue Messanger erlaubt das Verschicken von Nachrichten, Fotos und Videos zu einem Mac- oder iOS-Gerät. Jedoch wird auch weiterhin AIM, Jabber, Yahoo! und Google Talk unterstützt. Eine erste Beta-Version für Lion kann ab sofort heruntergeladen werden und steht offiziell zum Download bereit.

Benachrichtigungszentrale

Eine weitere iOS-Funktion die Apple auch auf die Mac-Geräte bringt, ist die Benachrichtigungszentrale. Dort werden in Zukunft alle Meldungen, Push-Mitteilungen und andere Benachrichtungen gesammelt und dargestellt. Dabei können die Meldungen entweder als Hinweis- oder Banner-Darstellung angezeigt werden. Die neuen Nachrichten werden dann entsprechend oben rechts in der Ecke des Bildschirms für 5 Sekunden angezeigt. Jederzeit kann die Benachrichtigungszentrale mit einer Zwei-Finger-Geste oder durch einen Klick auf das entsprechende Symbol hervorgeholt werden.

Twitter und Facebook

Wie unter iOS wird OS X Mountain Lion mit einer systemweiten Facebook- und Twitter-Intigrierung ausgestattet. Dadurch können zum Beispiel problemlos Bilder oder Videos aus iPhoto an den jeweiligen Dienst gesendet werden. Auch besuchte Webseiten in Safari können somit ganz einfach mit anderen Leuten über Facebook und Twitter geteilt werden. Um den Dienst zu nutzen, ist nur eine einmalige Anmeldung in den Einstellungen notwenig. Push-Benachrichtigungen von Facebook und Twitter landen somit dann auch im Notifikation Center. Die Integration von Facebook wird aber erst im Herbst erscheinen.

Power Nap

Die wenigstens Benutzer eines MacBooks fahren das Gerät komplett herunter, meistens wird einfach nur der Bildschirm zugeklappt und das MacBook gelangt in den Stand-by-Betrieb. Im Ruhezustandes wird nur sehr wenig Akku verbrauch und somit können Geräte aus der MacBook-Familie fast 30 Tage im Stand-by-Betrieb bleiben. Währenddessen werden aber in Zukunft auch in regelmäßigen Abständen neue Mails, Kalendereinträge und Mitteilungen mit der iCloud abgeglichen. Dadurch befindet sich der MacBook immer auf dem neusten Stand. Es können sogar Softwareupdates und Time Machine Backups im Ruhezustand ausgeführt werden, sofern das Gerät an eine externen Stromquelle angeschlossen ist. Diese Funktion wird aber nur von dem neuen MacBook Pro, sowie allen Mac-Notesbook mit SSD-Speicher (MacBook Air) unterstützt.

Gatekeeper

In Zukunft soll das OS X Betriebssystem noch sicherer werden und mit Hilfe von Gatekeeper den Nutzer vor schädlicher Software schützen. Dadurch bekommt der Benutzer die vollständige Kontrolle über alle installierten Anwendungen. Diese zusätzliche Sicherheitsfunktion verhindert die Installation von Software aus fremden Quellen und erlaubt in der Standardeinstellung nur die Installation von Apps aus dem Mac App Store. Dadurch können nur Anwendungen installiert werden, die Apple vorher auf Ungefährlichkeit getestet hat. Natürlich kann die Funktion auch deaktiviert werden, um erfahrene Nutzer nicht die Möglichkeiten zu nehmen.

Es werden drei Einstellungsvarianten zur Verfügung stehen:

  • Alle Software erlauben
  • Software aus dem Mac App Store und von registrierten Entwicklern erlauben
  • Nur Software aus dem Mac App Store erlauben

Diktieren

In Mountain Lion können Spracheingabe ähnlich wie beim neuen iPad durchgeführt werden, um so zum Beispiel E-Mails, Tweets oder andere Texte zu verfassen. Die Funktion wird systemweit in das Betriebssystem integriert und kann somit in jeder Anwendung genutzt werden.

Game Center

Auch das Game Center wird Einzug in OS X Mountain Lion finden und soll dem Mac als Spiele-Plattform weiter etablieren. Dadurch kann in Zukunft das Spielerlebnis auch auf dem Mac individualisiert, die eigenen Spielergebnisse verfolgt und neue Spiele entdeckt werden. Zudem können auch Freunde zu Multiplayer-Spielen eingeladen werden. Dabei wird kein Unterschied zwischen Mac- und iOS-Geräten gemacht. Vielleicht kann dadurch der Mac endlich den Sprung zur Spiele-Plattform schaffen und neue Spiele-Entwickler für sich gewinnen.

Erinnerungen, Notizen und weitere iOS-Anwendungen

Die Zusammenarbeit zwischen Mac und den iOS-Geräten wird mit Mountain Lion weiter verbessert, denn Apple spendiert dem Mac einige bekannte iOS-Applikationen. Zum einen bringt das neue Betriebssystem die App Erinnerungen mit sich und erlaubt das Verwaltung von den täglichen Aufgaben auch auf dem Mac. Natürlich werden die Erinnerungen über die iCloud mit dem iOS-Pendant synchronisiert. Gleiches gilt auch für das digitale Notizbuch, welches ebenfalls über die iCloud-Synchronisation verfügt. Damit sind die Notizen kein Bestandteil mehr von dem eigenen Mail-Clienten. Zusätzlich wird auch der iCal sowie das Adressbuch an die Namensgebung von iOS angepasst und wird in Zukunft Kalender bzw. Kontakte heißen.

AirPlay Mirroring

Die bereits aus iOS bekannte Funktion „AirPlay Mirroring“ erlaubt das kabellose Übertragen von Bildschirminhalten eines Macs an den Apple TV. Damit können zum Beispiel Filme, Spiele oder Fotos direkt über das drahtlose Netzwerk auf den heimischen Fernseher übertragen werden. Momentan erlaubt der Apple TV nur die Ausgabe von 720p-Formaten, aber in naher Zukunft wird voraussichtlich eine neue Generation der kleinen schwarzen Box zur Verfügung stehen und die Ausgabe von 1080p-Inhalten ermöglichen.

Teilen von Inhalten

Das einfache Teilen von gefundenen Inhalten in Safari oder anderen Anwendungen soll in Zukunft über die eigene Sharing-Funktion bewerkstelligt werden. Dabei werden unter anderem die eigenen Anwendungen Safari, Notizen, Erinnerungen, Photo Booth und iPhoto unterstützt. Jedoch können auch Entwickler die Sharing-Funktion in die eigenen Applikationen einbauen und ermöglichen das einfache Teilen der Inhalte. Geteilt werden kann zum Beispiel via E-Mail, Nachrichten, Twitter, Flickr oder Vimeo. Auch bei OS X Mountain Lion hat sich Apple für das soziale Netzwerk Twitter entschieden und nicht für Facebook.

Kostenlos Upgrade auf OS X Mountain

Die gestern vorgestellten MacBooks werden momentan noch mit OS X Lion ausgeliefert, beinhalten aber ein kostenlose Update auf OS X Mountain Lion, wenn das Update im Juli zur Verfügung steht.

Verfügbarkeit

Das neue Betriebssystem Mountain Lion wird im Laufe des Julis wieder exklusiv über den Mac App Store zur Verfügung stehen und für einen Preis von 15,99 Euro erhältlich sein.

Ein zusammenfassendes Video mit allen wichtigen Funktionen von Mountain Lion hat Apple auf YouTube veröffentlicht:

Top 10 News der Woche – Wochenrückblick 20/2012

Dies ist ein Überblick über die populärsten Artikel, die wir auf AppDated diese Woche veröffentlicht haben. Hier könnt ihr euch überzeugen, dass ihr diese Woche keine wichtigen Neuigkeiten verpasst habt.

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OS X 10.7.4 beinhaltet erneute Anzeichen auf zukünftige Macs mit Retina Displays

Zahlreiche Anwender warten zur Zeit sehnlichst auf die kommenden Mac-Modelle und mittlerweile haben sich die Gerüchte verdichtet, dass Apple die neuen Generationen auf der WWDC vom 11. bis 15. Juni vorstellen könnte. Denn nicht nur die Ivy-Bridge-Prozessoren wurden von Intel bereits offiziell vorgestellt, sondern auch OS X Mountain Lion könnte kurz nach der WWDC veröffentlicht werden. Im kommenden Monat könnte Apple sich demnach komplett auf die Mac-Familie konzentrieren und die neuen Generationen für das MacBook Pro, MacBook Air und den iMac vorstellen.

Bislang stehen einige Neuerungen im Raum und neben der Leistungssteigerung durch die verbesserte Prozessor- sowie Grafik-Einheit, könnte Apple auch eine Überarbeitung des Gehäuses in Betracht ziehen. Ebenfalls wurde des Öfteren spekuliert, dass Apple in Zukunft auf das optische Laufwerk verzichten wird und dadurch zusätzlichen Platz zur Verfügung hätte. Des Weiteren war auch immer wieder die Rede von einem Retina Displays, welches eine Auflösung von 2880 x 1800 Pixeln besitzen soll. In der Vergangenheit sind schon des Öfteren konkrete Hinweise in OS X Lion sowie Mountain Lion aufgetaucht und haben bewiesen, dass Apple bereits interne Prototypen ausgiebig testet. Außerdem befindet sich seit geraumer Zeit auch der HiDPI-Modus in OS X und wird in absehbarer Zeit für die Darstellung der höheren Auflösung verantwortlich sein.

Vor zwei Tagen wurde die finale Version von OS X 10.7.4 veröffentlicht und enthält auch weitere Hinweise auf die Retina Displays. Ein typisches Anzeichen dafür sind die hochauflösenden Icons in OS X und auch im neuen Update wurde ein neues Symbol für den Texteditor mit einer Auflösung von 1024 x 1024 Pixeln entdeckt. Bisher beinhaltete das Icon eine Auflösung 512 x 512 Pixel und war damals nur 207 Kilobyte groß. Die Retina-optimierte Grafik besitzt nun eine Größe von satten 1,7 Megabyte. Hoffentlich wird sich diese Größenänderung nicht auf die Performance des Betriebssystems auswirken.

Auch das oben zusehende Automator-Symbol hat einen ähnlichen Wandel erlebt und enthält nun eine höhere Auflösung. Zudem wurde das Icon noch äußerlich geändert.

HIDPI Grafik Texteditor

Die Spekulationen und die mehrfach gefundenen Symbole können nicht ignoriert werden und mittlerweile ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis Apple den Schritt zu den Retina Displays in der Mac-Familie geht. Jedenfalls deuten alle Anzeichen daraufhin, dass wir bereits in denn kommenden Modellen solche Displays sehen werden und Apple damit neue Standards setzt.

via AppleInsider und MacRumors

OS X Mountain Lion: Vorabversion beinhaltet Hinweise auf MacBooks mit Retina-Display

Nachdem das Unternehmen aus Cupertino sowohl beim iPhone als auch beim iPad eine Weiterentwicklung des Displays vollzogen hat, wird anscheinend auch die Mac-Familie ein hoch auflösendes Display erhalten. Jedenfalls deuten momentan alle Hinweise auf eine baldige Veröffentlichung der neuen Serie hin. Denn nicht nur im aktuellen Betriebssystem OS X Lion wurden bereits einige Anzeichen für ein Retina-Display entdeckt, sondern auch in der Vorabversion von OS X Mountain Lion.

Im Allgemeinen wird erwartet, dass Apple ein neues 15-Zoll MacBook Pro mit einer Auflösung von rund 2880 x 1800 Pixeln auf den Markt bringen wird. Des Weiteren soll auch das Design eine Überarbeitung erhalten und im Endeffekt mit dem aktuellen MacBook Air verschmelzen.

Die amerikanischen Kollegen von ArsTechnica haben Informationen von einem Entwickler erhalten, der neue System-Icons in einer Vorabversion von OS X Mountain Lion entdecken konnte. Im unten zu sehenden Beispiel wird der Retina-Modus optisch dargestellt und vermittelt einen Eindruck von der höheren Auflösung. Wie beim iPad wird sich die Auflösung auf die Schriften, Grafiken und das komplette User Interface auswirken.

A source with access to the latest Mountain Lion preview alerted Ars that double-sized graphics have popped up in some unexpected places, once again suggesting that Apple may be close to releasing MacBooks with high pixel-density screens.

Links: Mit Retina-Display Rechts: Ohne Retina-Display

Die neuen Display und die zugehörigen MacBook-Pro-Serie könnte bereits im Sommer angekündigt werden, denn nicht nur das neue Betriebssystem sondern auch die verwendeten Ivy-Bridge-Prozessoren werden im Sommer veröffentlicht. Demnach könnte Apple auf der WWDC parallel zu Mountain Lion die neuen MacBooks der Öffentlichkeit präsentieren.

via

Top 10 News der Woche – Wochenrückblick 09/2012

Dies ist ein Überblick über die populärsten Artikel, die wir auf AppDated diese Woche veröffentlicht haben. Hier könnt ihr euch überzeugen, dass ihr diese Woche keine wichtigen Neuigkeiten verpasst habt.

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iPad 3: Preiserhöhung von 80 US-Dollar steht im Raum
Offiziell: iPad-3-Enthüllung am 07. März 2012
Neue MacBook-Pro-Serie könnte sich verschieben – Intel bestätigt Verzögerungen beim Ivy-Bridge-Prozessor
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Angeblich MacBook Air mit 14-Zoll in Planung – Neue Informationen über zukünftigen MacBook Pros
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25 Milliarden Downloads aus dem App Store – Rekordmarke gebrochen
Vorbereitungen für iPad-3-Event: Apple schmückt Yerba Buena Center
iPads mit iOS 6 und Retina-Display im Serverlog entdeckt

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MacBook Air mit 15 Zoll wurde 2010 bereits verworfen – Neuauflage kommt 2012?

In den letzten Wochen wurde mehrfach über ein dünneres MacBook Pro mit 15-Zoll spekuliert und aus verschiedenen Quellen wurde die Existenz eines solchen Gerätes bestätigt. Im Laufe des gestrigen Abends hat sich nun auch der bekannte Blog 9to5Mac zum Thema zu Wort gemeldet und die Gerüchteküche erneut aufgeheizt.

Wie bereits bekannt wurde im Oktober 2011 die nächste Generation von Notebooks auf dem Apple Media Event angekündigt. Jedoch wurden nach allem Anschein nicht alle geplanten Geräte von Apple präsentiert. Die MacBook Familie würde komplett anders aussehen, wären die eigentlichen Pläne in die Tat umgesetzt worden. Die Vergangenheit zeigte, dass Steve Jobs im Oktober die Bühne bestieg und die ersten Aussichten auf OS X Lion, FaceTime für Mac und iLife ’11 präsentierte. Anschließend wurde das neuste MacBook Air Design als „one more thing“ angekündigt und zeigte einen noch dünneren Formfaktor, ein hochauflösendes Display, ein großes Multi-Touch Trackpad, ein sehr geringes Gewicht, Flash-SSD-Speicher und eine verbesserte Akkulaufzeit. Neben dem bisher verfügbaren 13-Zoll-Modell wurde auch zusätzlich noch eine 11-Zoll-Variante des MacBook Airs vorgestellt.

Aber diese beiden Notebooks waren nicht die einzigen geplanten Geräte damals, denn aus einer zuverlässigen Quelle soll 9to5Mac erfahren haben, dass auch ein MacBook Air mit einem 15-Zoll Display die MacBook Familie erweitern sollte und zeitgleich mit den anderen Geräten Ende 2010 erscheinen sollte. Das 15″ MacBook Air sollte das gleiche Design erhalten, wie seine beiden kleineren Brüder und vielfach die gleichen Bestandteile verwenden.

Doch in aller letzter Minute, während den letzten Testläufen des 15-Zoll-Modelles, sind neue Probleme mit den verwendeten Scharnieren aufgetaucht. Die verbauten Scharniere waren nicht auf ein solches Gewicht angepasst und konnten den Bildschirm nicht zufriedenstellend halten. Daraus folgte die Entscheidung von Apple, dass komplett neue Scharniere speziell für dieses Modell entwickelt werden müssen. Aus diesem Grund wurde die größte Variante des MacBook Airs damals nicht auf den Markt gebracht und könnte nächstes Jahr sein „Comeback“ feiern.

Seitdem sind mehrere Monate vergangen und das Problem mit den Scharnieren sollte bereits seit längerer Zeit gelöst sein. Daher wird allgemein angenommen, dass wir im Frühjahr 2012 das MacBook Air mit einem 15-Zoll Display zu Gesicht bekommen werden. Zusätzlich wird der neue 22nm Ivy Bridge Prozessor von Intel seinen Platz im neuen Modell finden und dadurch die On-Board-Grafik, sowie einen geringeren Stromverbrauch mit sich bringen.

Auch andere Quellen wie der taiwanesischen Branchendienst DigiTimes und die renommierte Seite iLounge sind der gleichen Meinung. Beide gehen von einem Verkaufsstart zwischen erste und zweite Quartal 2012 aus. Weiterhin hatte wir bereits darüber berichtet, dass die Zulieferer seit November 2011 die ersten Komponenten für das neue Apple Notebook anfertigen.

Diese Aussagen heizen die Spekulationen erneut an und lassen uns auf ein schlankes MacBook mit 15-Zoll hoffen. In den nächsten Monaten werden bestimmt zahlreichen neue Hinweise das Licht der Welt erblicken und genauere Spezifikationen des neuen Gerätes liefern.

Quelle 9to5Mac

Heile Welt im Hamburger Google Büro – oder doch nicht? [Kommentar]

Als echter Google Fan bin ich stets mit dabei, wenn es etwas neues von Google gibt. Daher habe ich natürlich auch das von Google Deutschland vor etwa einem Monat hochgeladene Youtube Video „Das Google Büro in Hamburg“ angeschaut. Auf den ersten Blick macht das Google Büro einen guten Eindruck. Wie auch von den US-Büros des Suchkonzerns scheint dort eine gute Arbeitsatmosphäre zu herrschen. Man sieht fröhliche Mitarbeiter in nett gestalteten Büros, es gibt einen gemeinsamen Ausklang zum Wochenende – und sogar die Kantine ist kostenlos! Mehr kann man sich als Angestellter einer der größten IT-Firmen der Welt gar nicht wünschen.

Doch bei genauerem Hinsehen zeigte sich, dass in der Google Welt doch nicht alles so rein ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Im Hamburger Büro gibt es einen Missstand, welcher nur dem aufmerksamen Beobachter ins Auge fällt, da man es von so einem Konzern mit einem der bekanntesten Markennamen der Welt niemals erwarten würde: Das Google Büro ist voll von Apple MacBooks!

Im ersten Moment kann man nur hoffen, dass es sich um vereinzelte Mitarbeiter handelt. Doch sobald man das erste MacBook erspäht hat sieht man sich das Video anders an als zuvor. Jeder Laptop im Büro wird genau angeschaut und der Hersteller analysiert. Daher schmerzt es auch fast beim weiteren Ansehen des Videos, dass nicht nur ein vereinzelter Mitarbeiter ein MacBook benutzt, sondern scheinbar ein recht großer Teil der Mitarbeiter auf Apple setzt.

Okay, man muss sagen, dass die Mehrheit der Hamburger Angestellten Sales-Mitarbeiter sind und sie daher vielleicht nicht unbedingt den Draht zur Technik haben wie manch andere Leute. Dies macht die Situation aber nicht erträglicher. Wer würde erwarten, dass die Mitarbeiter eines Großkonzerns zu einem beachtlichen Teil Laptops des schlimmsten Konkurrenten – wenn nicht sogar Feindes – benutzen?

Es stellen sich natürlich zahlreiche Fragen: Dürfen Apples Mitarbeiter Android Handys benutzen? Ist Google einfach so großzügig, dass die Mitarbeiter einfach die Konkurrenzprodukte nutzen können? Oder tanzen Sie Google auf dem Kopf herum und unterstützen vielleicht sogar eher Apple als ihren eigenen Arbeitgeber? Und weshalb hat Google das Hinzufügen von Kommentaren für dieses Video deaktiviert?

Über diese Fragen kann man nur spekulieren. Jeder sollte seine eigene Antwort darauf finden. Ich jedenfalls finde das Hamburger Büro nicht mehr ganz so schön wie beim ersten ansehen des Videos. Daran kann auch die kostenlose Kantine nichts ändern.

Im Anhang: Screenshots aus dem Video und das Video selbst.