Neuer Tiefststand bei den aktiven Prepaid Simkarten auf dem deutschen Markt

Neuer Tiefststand bei den aktiven Prepaid Simkarten auf dem deutschen Markt – Die Marktanteile im Prepaid Bereich kennen in den letzten Jahren nur eine Richtung: nach unten. Die Discount-Angebote und Allnet Flat sind mittlerweile bei vielen Anbieter so günstig geworden, dass sich eine Prepaid Karte nicht mehr lohnt und daher wechseln viele Kunden lieber zu den Postpaid Tarifen auf Rechnung.

Dieser Trend hat sich auch im letzten Jahr weiter fortgesetzt und der Anteil der Prepaid Tarife sinkt auf 34 Prozent. Damit ist nur noch etwa jeder dritte Handytarif auf dem deutschen Markt ein Prepaid Angebot. Vor einigen Jahren lagen die Abrechnungsformen noch gleich auf.

 Bei prepaid-experten.com schreibt man im Original dazu:

Die Bundesnetzagentur hat im aktuellen Tätigkeitsbericht einen Überblick über den aktuellen Stand im Bereich Mobilfunk geben und insgesamt ist die Zahl der aktiven Simkarten in Deutschland im Vergleich zu den Vorjahren gesunken. Insgesamt gab es im letzten Jahr in Deutschland noch 107,2 Millionen aktive SMS. Das sind immer noch mehr Simkarten als Einwohner, aber doch deutlich weniger als als noch im Jahr 2017 (109,7 Millionen).

Vor allem die Zahl der Prepaid Simkarte und Tarife ist gesunken und das kann man am Marktanteil der Simkarten gut erkennen. Dieser liegt in 2019 bei nur noch 34 Prozent und damit wieder ein Prozent niedriger als im Vorjahr. Der Trend hin zu den Handytarifen macht sich also auch weiter bemerkbar.

Im letzten Jahr hat man aber deutlich sehen können, dass die Prepaid Anbieter versuchen, gegenzusteuern. Es gibt mittlerweile bei fast allen Anbieter Prepaid Allnet Flat mit günstigen Konditionen ab etwa 8 Euro im Monat und LTE steht nun auch bei fast allen Prepaid Discountern zur Verfügung (teilweise aber nur gegen Aufpreis wie beispielsweise bei Congstar). Die Telekom bietet für die MagentaMobil Prepaid Sim mittlerweile sogar 5G an, so dass auch diese Technik (sehr langsam) im Prepaid Bereich verfügbar wird. Ob das wieder mehr Kunden von den Prepaid Angeboten überzeugen kann, muss sich aber erst nich zeigen.
  

Huawei – wie schlimm ist der Einbruch der Verkaufszahlen wirklich?

Huawei Logo

Derzeit herrscht weitgehend Unklarheit, wie sich der Entzug der Android Lizenzen für Huawei bei den Verkaufszahlen ausgewirkt hat. Verschiedenen Medienberichte schreiben immer wieder von deutlich gesunkenen Verkäufen alle Huawei Geräte und einem Einbruch beim Marktanteil vor allem auch in Deutschland. Das wäre auch nicht verwunderlich, denn natürlich schauen sich die Kunden genau an, was mit Android passiert und ob es sich lohnt zu Geräten zu greifen, die keine Android Updates mehr bekommen können. Auf der anderen Seite gibt es weiterhin Sicherheitsupdates und daher wird es sicher auch Kunden geben, denen Android 10 usw. egal sind, wenn sie gute Technik zu einem vernünftigen Preis bekommen können.

Huawei selbst widerspricht dem Einbruch der Verkaufszahlen und bestätigt lediglich einen etwas stockenden Verkauf. Die Zahlen zum Absatz und zum Marktanteil in Deutschland hält man dagegen für falsch. Konkrete Zahlen und Entwicklung nennt aber auch Huawei bisher noch nicht, daher bleibt offen, wie stark sich genau das Embargo gegen das Unternehmen im Smartphone-Segment ausgewirkt hat.

So schreibt das Unternehmen in einem Interview:

Wang räumte ein, dass Smartphones von Huawei sich aktuell etwas schlechter verkaufen, weil unsicher sei, ob Google das Betriebssystem Android weiter mit Updates versorgen werde. „Unser Marktanteil in Deutschland ist bis zuletzt auf mehr als 20 Prozent gestiegen in den vergangenen Jahren. Aktuell stockt der Verkauf logischerweise etwas. Aber wir würden gerne weiterhin Android als Betriebssystem nutzen, um einem globalen Standard zu folgen. Falls das aber nicht möglich wäre, wäre Huawei sehr schnell in der Lage, ein eigenes Betriebssystem zu nutzen.“

Derzeit scheint also niemand konkret sagen zu können, wie sich das Android Embargo im Detail auf die Verkaufszahlen ausgewirkt hat. Zumindest preislich hat das Unternehmen bisher eher kaum reagiert. Es gibt einige Sonderaktionen mit den aktuellen Huawei Geräten, aber das hat man auch im letzten Jahr so gesehen und daher ist das nicht unbedingt aussagekräftig. Absolute Räumungsverkäufe werden derzeit auch jeden Fall noch nicht abgehalten und damit deutet es eher darauf hin, dass Huawei zumindest noch nicht extrem unter Druck ist, was die Verkaufszahlen betrifft.

Tablet Markt: Apple und Samsung mit zweistelligen Verlusten

Der Tablet-Bereich wird für die beiden Marktführer Apple und Samsung immer schwieriger, denn während beide Marken mit größeren Verlusten beim Marktanteil zu kämpfen haben, gibt es Konkurrenten wie Amazon, Lenovo oder auch Huawei, die mit ihren Geräten deutlich besser bei den Kunden ankommen.

Strategy Analytics hat dazu neue Zahlen veröffentlicht, die den Verkauf von Tablets im 4. Quartal 2016 beleuchten und die Zahlen sehen für die beiden großen Marken nicht gut aus. Die Verkaufszahlen bei Apple sanken um etwa 3 Millionen Stück auf nur noch 13,1 Millionen Tablets, die in diesem Zeitraum abgesetzt wurden. Das entspricht einem Rückgang von fast 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bei Samsung sind die Zahlen nicht ganz so dramatisch, aber auch dieses Unternehmen muss etwa 10 Prozent weniger Verkäufe verzeichnen. Im 4. Quartal 2016 wurden nur noch 8,1 Millionen Samsung-Tablets verkauft, im Jahr zuvor waren es noch 9 Millionen Geräte gewesen.

Im Gegenzug dessen konnten Huawei aber auch Amazon steigende Verkaufszahlen verzeichnen. Huawei verdoppelte die Zahl der verkauften Geräte in diesem Quartal sogar. Amazon liegt mittlerweile beim Marktanteil im Tabletmarkt auf Platz 3, auch wenn der Abstand zu Samsung und Apple noch sehr groß ist. Trotzdem macht das Unternehmen mit den aktuellen Kindle Modellen vieles richtig.

Im Original heißt es dazu:

Peter King, Service Director, Tablet & Touchscreen Strategies service said, “Amazon has broken out of its unique seasonal patterns with the majority of its tablet sales occurring in Q4 to a more balanced approach all throughout the year, which speaks to the success of its low-cost, feature-rich Fire 7. While Amazon’s play is to bring more users into its ecosystem for incremental revenue, we believe other technology companies can mimic this success as the tablet still holds strong entertainment value.”

Die Zahlen als Grafik:

Insgesamt ist der Tablet Markt aber auch kein wachsender Markt mehr. Die Zahlen zeigen deutlich, dass die Verkäufe rückläufig sind und sich im Vergleich zum 4. Quartal 2015 sogar um fast 10 Prozent reduziert haben. Das bedeutet, dass insgesamt – über alle Anbieter und Modelle – mehr als 6 Millionen Geräte weniger verkauft wurden. Das ist ein Rückgang, der natürlich besonders an den beiden großen Anbietern nicht spurlos vorbei gehen kann.

Als weitere Faktor gibt es eine Art Strukturwandel auf dem Tablet-Markt. Die Kunden fragen zunehmen preiswerte Geräte nach, die im Bereich von um die 100 Euro kosten. HighEnd Modelle sind derzeit weniger gefragt. Den meisten Nutzern reichen einfache Geräte, mit denen man im Internet surfen kann und auf denen sich vielleicht noch das eine oder andere Game spielen lässt. Gerade die teure iPad Modelle (Apple setzt mittlerweile ja eher auf die Pro-Serie) sind damit bei vielen Nutzern aufgrund des Preises nicht mehr im Fokus und man greift lieber zu einem preiswerten Kindle.

Teilweise sind die Probleme aber auch hausgemacht. Sowohl Apple und auch Samsung sind eher zurückhaltend geworden, wenn es darum geht, neue Tablet-Modelle vorzustellen. Es gab 2016 in diesem Bereich wenig zu berichten und damit fehlen natürlich auch die Kaufanreize für die Kunden. Durchaus denkbar, dass eine progressivere Modellpolitik auch für bessere Zahlen gesorgt hätte. Es bleibt daher abzuwarten, wie die Unternehmen 2017 reagieren werden. Wahrscheinlich werden weder Apple noch Samsung den Tabletbereich kampflos der Konkurrenz überlassen.

Android Verteilung im November – Nougat auf 0.3 Prozent

Google hat die Zahlen zur aktuellen Verteilung der Android-Versionen für den November veröffentlicht. Im Oktober hatte man sich dabei eine Pause gegönnt (warum auch immer) nun gibt es aber wieder frisches Zahlenmaterial zu den Android Version, die derzeit auf dem Markt genutzt werden. Die Daten wurden dabei in den ersten 7 Tagen des Novembers erhoben – sind also wirklich aktuell und aussagekräftig für die Verteilung von Android.

Android 7 Nougat nur bei 0.3 Prozent

Android 7 ist nun bereits seit einigen Monaten auf dem Markt – einen wirklichen Durchbruch kann man aber noch nicht sehen. Im Gegenteil: mit 0.3 Prozent liegt es in einem Bereich, in dem es gerade noch mit aufgeführt wird. Selbst wirkliche alte Android Versionen wie Android 2.3.3 haben mehr Marktanteil als die neuste Version von Android.

Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Bisher gibt es kaum Geräte, die von Haus aus auf Android 7 setzen. Die Google Pixel nutzen zwar die neuste Android Version, ob die Geräte aber wirklich in der Masse ankommen, ist aufgrund des hohen Preises eher fraglich. Das LG V20 nutzt ebenfalls Android Nougat aber auch hier bleibt bislang der Markterfolg noch aus. Es fehlen derzeit einfach die neuen Geräte mit Android 7, die einen höheren Anteil auslösen könnten.

Auch bei den Updates halten sich die Anbieter bisher eher zurück. Es gibt zwar mittlerweile durchaus regelmäßige Sicherheitsupdates, den Sprung auf Android 7 haben aber nur wenige Modelle geschafft. Insgesamt sehen die meisten Hersteller wohl keinen wirklichen Grund, jetzt schnell die neuste Version einzuspielen. Die Funktionen sind nicht so erneuert worden, dass man dringend Android 7 braucht und im Bereich der Sicherheit kann man auch mit älteren Android Versionen noch gut arbeiten.

Insgesamt fehlt also die Dynamik im Markt und die passenden Modelle – das alles sorgt für einen sehr schlechten Start von Android Nougat.

Spitzenreiter ist Android 4.4 Kitkat

Problematischer ist allerdings eher, dass es nach wie vor viele Geräte mit alten Software-Versionen auf dem Markt gibt und insgesamt die Fragmentierung im Android Bereich wächst. Android 4.4 Kitkat liegt mit mehr als 25 Prozent an der Spitze der genutzten Software-Versionen und Android 6 kann die alte Version nach wie vor nicht verdrängen. Das bedeutet, dass mehr als ein Viertel aller Android Geräte auf dem Markt mit einer Software arbeitet, die mittlerweile doch bereits einige Lücken hat. Viele Anbieter liefern dafür schon gar keine Sicherheitspatches mehr aus.

Das Bild sieht etwas besser aus, wenn man die Lollipop-Versionen Android 5 und 5.1 zusammenrechnet. Dann kommt man immerhin auf einen Marktanteil von mehr als 34 Prozent für diese Version – allerdings ist auch Android Lollipop schon etwas älter und auch hier gibt es oft bereits keine Updates mehr.

Insgesamt zeigen die neuen Zahlen, dass Google und Android zunehmend ein Problem mit den vielen Alt-Versionen bekommt. Das Unternehmen selbst hat kaum Einfluss darauf, neuere Versionen in den Markt zu pushen oder die Anbieter zu zwingen, Updates für ältere Geräte anzubieten. Das könnte zukünftig zu echten Sicherheitsprobleme führen – wenn es diese Probleme nicht bereits gibt. Insgesamt sollte sich Google also dringend Gedanken machen, wie es mit der Weiterentwicklung von Android weiter machen will und welche Möglichkeiten es gibt, unsichere alte Version durch neuere Software Varianten zu ersetzen.

Android 6.0 erreicht 13,3 Prozent Anteil bei den Android Systemen

Die neuste Version von Android kann im Juni 2016 ein beachtliches Wachstum hin legen, ist im Vergleich der Android Versionen aber nach wie vor nur auf Platz 3 was die Nutzung betrifft. Die meisten Geräte (ca. 35 Prozent) laufen immer noch mit Android 5.x und mehr als 30 Prozent arbeiten sogar noch mit dem mittlerweile deutlich veralteten Android 4.4 Kitkat. Alle 4.x Versionen zusammen genommen kommen diese sogar auf einen Anteil von über 45 Prozent unter den Betriebssystemen.

Dagegen wirken die 13,3 Prozent Anteil von Android 6.0 Marshmallow sehr gering und an der Stelle sieht man auch deutlich ein Problem unter Android: die Software-Aktualisierung findet mehr als schleppend statt.  Für viele ältere (und auch gar nicht so alte) Smartphones wird gar keine neuere Variante des Android Systems angeboten, weil die Hersteller sich die Mühe sparen und keine angepassten Versionen mehr nachliefern. Das wird sich sicher auch mit Android 7.0 Nougat nicht ändern. Dann wird es zwar viele neue Geräte mit dem Nougat-System geben, der Wasserkopf an Altgeräten mit veralteten und unsicheren Systemen bleibt aber bestehen. Im Gegenteil werden auch nach dem Release Nougat noch viele Geräte mit Android 6.0 und teilweise sogar mit älteren Versionen verkauft.

Bisher hat Google dieses Problem noch nicht wirklich in den Griff bekommen. Es ist zwar schön, dass die Nexus Modelle hier eine Ausnahme bilden und regelmäßig mit den neusten Versionen versorgt werden, für den Android Massenmarkt macht das aber aufgrund der geringen Verbreitung der Nexus Modelle kaum einen Unterschied.

via: AndroidHeadlines

Marktanteile in den USA: Android verliert leicht, Apple gewinnt

Gestern hat Comscore die neusten Zahlen zur Entwicklung auf dem US Smartphone Markt veröffentlicht und es gibt für den Zeitraum Februar bis April 2015 einen Rückgang beim Marktanteil der Android Geräte. Zwar können die Android Plattformen nach wie vor die Marktführerschaft ausbauen (mit 52,1 Prozent Marktanteil), der Rückgang zu den drei Monaten zuvor ist mit 0.7 Prozent aber doch vorhanden.

Bei Apple dagegen konnte man die Marktposition ausbauen. Im Zeitraum Februar bis April 2015 stiegt der Marktanteil von iOS Geräten von 41,7 auf 43,5 Prozent. Apple ist damit auch der einzige Anbieter der einen Zuwachs verzeichnen konnte und der Anstieg ist mit 1,8 Prozent deutlich.

Symbian kommt im Marktüberblick immerhin noch auf einen Anteil von 0.1 Prozent am Markt, Blackberry auf 1,3 Prozent.

Apple bei den Smartphones vorn

Beim Marktanteil der Anbieter selbst ist Apple nach wie vor mit Abstand vorn. An zweiter Stelle folgt Samsung, die restlichen Anbieter sind alle insgesamt unter 10 Prozent Marktanteil.

Die Top 5 Anbieter im US-Smartphone Bereich (Stand Februar bis April 2015):

  • Apple: 43,5 Prozent (+1,8%)
  • Samsung: 28,7 Prozent (+0,1%)
  • LG: 8,2 Prozent (-0.1%)
  • Motorola: 4-.9 Prozent (-0.2%)
  • HTC: 3,5 Prozent (-0.3%)

Die neuen Android Modelle von Samsung und LG kamen allerdings erst in den Monaten danach wirklich in den Verkauf und haben daher diese Aufstellung noch nicht so stark beeinflusst. Es ist daher anzunehmen, dass die nächsten Zahlen wieder ein deutlicheres Wachstum im Android Bereich und bei Samsung und LG ausweisen könnte. Zumindest legen das die Verkaufzahlen bei Samsung nahe. LG ist derzeit mit den G4 Verkäufen eher weniger zufrieden. Es könnte daher durchaus auch passieren, dass LG trotz des neuen Modells sogar noch weitere Marktanteile einbüßt.

iPhone 5: 53 Prozent Marktanteil in den USA – Android dominiert in Europa

Das iPhone 5 ist seit etwa drei Monaten auf dem Markt und musste anfangs noch mit heftigen Lieferzeiten kämpfen, mittlerweile ist das Smartphone aber sofort lieferbar und die hohe Nachfrage nach dem Gerät hat sich nun in den Marktanteilen niedergeschlagen. In den USA konnte das iOS-Betriebssystem einen neuen Rekord aufstellen, in Europa sieht das Ganze aber etwas anders aus.

Die Forschungsgruppe Kantar Worldpanel ComTech hat erneute Zahlen über die weltweite Marktverteilung veröffentlicht und zeigt, welche Ausmaße das neue Apple-Smartphone mit sich gebracht hat. Bis Ende November konnte Apple sich einen Marktanteil von 53,3 Prozent in den Vereinigten Staaten sichern und im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von knapp 20 Prozent verzeichnen. Das iPhone 5 hat maßgeblich dazu beigetragen und scheint in den USA ein weiterer Verkaufsschlager von Apple darzustellen. Im Vergleich musste Android einen Rückgang von mehr als 10 Prozent hinnehmen und verfügt nun über einen Anteil von 41,9 Prozent. Ansonsten hält sich die Verbreitung von Windows Phone weiterhin konstant und konnte einen kleinen Anstieg erreichen. Research in Motion (RIM) von Blackberry ist allerdings weiterhin auf dem absteigenden Ast und der Marktanteil sinkt von 7,0 auf 1,4 Prozent.

In Europa sieht die Marktverteilung anders aus, dort dominiert Android eindeutig und kann mit einem Anteil von 61 Prozent die restlichen Betriebssystem ausstechen. Apple kann sich nichtsdestotrotz steigern und erreicht 25,3 Prozent. Daneben wächst auch die Windows-Phone-Verteilung von 2,6 Prozent auf 4,7 Prozent. RIM ist auch in Europa am absteigen und besitzt nur noch einen Marktanteil von 4,4 Prozent.

Android überholt die Konkurrenz in Deutschland – iOS mit stabilem Marktanteil auf Platz 2

Die Entwicklung der mobilen Betriebssysteme hat in den letzten Jahren exponentiell zugenommen und die Verbreitung von Smartphones ist enorm gestiegen. Die Android-Hersteller machen zur Zeit einen Großteil der verfügbaren Geräte aus und daher ist es auch kein Wunder, dass das weiterverbreitete Android-System im Vergleich zum letzten Jahr enormen Zuwachs verzeichnen konnte.

Man mag es kaum glauben, aber vor einem Jahr hat noch Symbian den Smartphone-Markt mit rund 43 Prozent beherrscht und Nokia konnte damit noch zahlreiche Geräte verkaufen. Das hat sich mittlerweile geändert und nicht nur Nokia ist auf dem absteigenden Ast, sondern auch das eigene Betriebssystem Symbian. Demnach konnte Android den Spitzenplatz für sich gewinnen und hat alle anderen Betriebssysteme abgehängt.

Die folgenden Zahlen stammen von comScore und zeigen die aktuelle Marktverteilung der mobilen Betriebssysteme:

Anhand der oben gezeigten Grafik kann gut erkannt werden, dass sich Android im letzten Jahr durchsetzen konnte und sich die Nutzung in Deutschland fast verdreifacht hat. Von 14.9 Prozent ist der Marktanteil auf 37.5 Prozent gestiegen. Davon kann die Konkurrenz nur träumen. Die zusätzlichen Anteile konnte Android vermutlich bei den Symbian-Geräte gewinnen, die gleichzeitig enorm abgenommen haben. Dagegen konnte Apple von dem Rückgang bei Symbian nicht so stark profitieren und konnte nur einen Prozent gewinnen. Dabei muss man natürlich bedenken, dass Apple nur mit wenigen Produkten auf dem Markt vertreten ist, während Android von unzähligen Herstellern eingesetzt wird und in allen Preisklassen vorhanden ist.

Obwohl Nokia die Kooperation mit Microsoft eingegangen ist und neue Windows Phones auf den Markt hat, sind die Zahlen von Microsoft im Vergleich zum Vorjahr auch gesunken. RIM musste ebenfalls einige Verluste einstecken, denn auch der Business-Bereich nutzt vermehrt iOS oder Android.

Mal schauen wie sich die Marktverteilung in diesem Jahr noch entwickelt, denn erst heute hat RIM ihr neues Betriebssystem vorgestellt und auch die Windows Phones erhalten immer mehr Zuspruch.

Quelle comScore via Stadt Bremerhaven

Marktanteile vom iPhone sinken in Deutschland – Android wächst weiterhin zunehmend

Der Smartphone-Markt ist in den letzten Monaten rasant gestiegen und die verschiedenen Hersteller kämpfen um ihre Marktanteile. Zudem wird der Markt mit vielen günstigen Smartphones aus dem Android-Segment überschüttet und dies wirkt sich natürlich auch auf die Verkaufszahlen von Apple aus. Den neusten Marktanalysen von Kantar Worldpanel zufolge konnte das iPhone seine Position in den USA, Australien und Großbritannien weiter ausbauen, muss aber im europäischen Raum einige Marktanteile verbüßen.

In Amerika konnte der Marktanteil von dem iPhone von 25 auf 36 Prozent gesteigert werden und auch in Großbritannien wurde ein Zuwachs von 21 auf 31 Prozent verzeichnet. Anscheinend war das iPhone in diesen Ländern eines der beliebtesten Weihnachtsgeschenke in diesem Jahr. Dagegen fiel der Marktanteil in Deutschland von 27 auf 22 Prozent und in Frankreich sogar von 29 auf 20 Prozent. Ein ähnlicher Abfall gibt es auch in Italien und Spanien zu vermelden.

Android-Geräte der Hersteller HTC, Samsung und Co. konnten auf allen europäischen Märkten einen Anteil zwischen 46 und 61 Prozent sichern. In den Vereinigten Statten ist der Marktanteil mit etwas 52 Prozent etwas niedriger. Der Grund für den steigenden Anteil von Android-Smartphones sind zum einen die wesentlich günstigeren Geräte im Vergleich zum iPhone und natürlich auch die wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Dadurch könnten Endverbraucher nicht mehr einsehen mehr Geld für ein iPhone ausgeben zu müssen und greifen eher zu einem günstigeren Android-Smartphone.

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