Apple veröffentlicht Support-Dokument zu iTunes in der Cloud und iTunes Match

Nach der plötzlichen Veröffentlichung von iTunes Match und iTunes in der Cloud in Deutschland, hat Apple ein offizielles Support-Dokument freigegeben mit detaillierten Informationen zu den beiden Funktionen. Dabei werden die Unterschiede zwischen den verschiedenen Medientypen und verfügbaren Ländern aufgezeigt. Zusätzlich können wir dem Dokument entnehmen, dass iTunes Match offiziell in 17 Ländern verfügbar ist. Apple nennt Australien, Belgien, Kanada, Zypern, Tschechien, Frankreich, Deutschland, Irland, Luxemburg, Malta, Mexiko, Neuseeland, Slovakei, Spanien, Schweiz, Großbritannien und die USA.

In dem entsprechenden Hilfe-Dokument “iTunes in the Cloud and iTunes Match Availability” befasst sich Apple mit den Länder-spezifischen Cloud-Angeboten und bietet nähere Details darüber, welche Inhalte in der digitalen Wolke gespeichert werden. In einer Übersichtstabelle werden die Medieninhalte: Musik, TV-Serien, Bücher oder Apps aufgeteilt und entsprechend markiert, falls die Inhalte im jeweiligen Land in der Cloud gespeichert werden. In Deutschland fehlt momentan noch die Cloud-Unterstützung von TV-Sendungen.

Mit Hilfe von iTunes in der Cloud können gekaufte Medieninhalte auf allen angemeldeten Geräten heruntergeladen werden, ohne eine Synchronisation mit dem Computer durchzuführen.

via

Einigung zwischen Bitkom und GEMA – Gute Aussichten für iTunes Match

Die Streitigkeiten zwischen der Verwertungsgesellschaft GEMA und den zahlreichen Online-Musikanbietern schaden schon seit mehreren Jahren dem Musikgeschäft. Die Leidtragenden sind im Endeffekt die Verbraucher. Denn verschiedenste Musikdienste werden dem Anwender in Deutschland vorenthalten, obwohl die meisten Nachbarländer bereits in den Genuss von Spotify und Co. kommen können. Nach jahrelangen Verhandlungen sollen endlich die Rechte für Online-Musik geklärt sein, denn eine Einigung zwischen dem IT-Branchenverband Bitkom und der GEMA wurde vor kurzem erzielt.

Laut der offiziellen Pressemitteilung liegt die Urhebervergütung für digitale Musik bei einem Nettowert zwischen 6 und 9 Cent. Zudem haben Onlineshops die Möglichkeit, Hörproben mit einer Länge von 90 (statt bisher 30) Sekunden anzubieten. Diese Umstellung hatte Apple bereits im vergangenen Monat im iTunes Store eingeführt.

Außerdem enthält der Vertrag zwischen Bitkom und GEMA eine Lizenzierung von Urheberrechten für Streaming-Angebote:

Einzelne Dienste, die bisher im Ausland erfolgreich sind, finden jetzt auch in Deutschland ähnliche Lizenzierungsbedingungen vor. Wir gehen deshalb davon aus, dass es künftig noch mehr Musikdienste in Deutschland geben wird, bei denen Nutzer für eine monatliche Pauschalgebühr alle Titel vollständig online hören können.

Davon dürften auch die anderen Online-Dienste wie iTunes Match, Spotify oder Google Music profitieren. Jedoch ergibt sich hieraus noch kein konkreter Veröffentlichungstermin von iTunes Match. Dessen Start vermutlich erst im nächsten Jahr zu Stande kommen wird.

via iFun