Xiaomi Mi Mix 4 – Xiaomi traut sich nicht den ganz großen Wurf

Xiaomi Mi Mix 4 – Xiaomi traut sich nicht den ganz großen Wurf – Xiaomi hatte im letzten Jahr das Konzeptphone Mi Mix Alpha vorgestellt und damit gezeigt, in welche Richtung sich die Mi Mix Serie entwickeln soll. Die Geräte hatten ein komplett umlaufendes Display und waren daher technisch auf einem Stand, den kein anderer Hersteller bieten konnte. Leider sind die Modelle bisher nicht in den Handel gekommen und es sieht auch so aus, als würde es keinen offiziellen Marktstart mehr geben.

Stattdessen sind Bilder des Mi Mix 4 aufgetaucht und das könnte der Nachfolger in dieser Serie sein. Allerdings hat Xiaomi deutlich abgerüstet, was die Technik betrifft. Auf dem geleakten Bild gibt es ein Display zu sehen, dass sich in Teilen auch auf die Rückseite erstreckt, aber eben nicht um das gesamte Gerät. Ein großer Bereich der Rückseite ist nach wie vor ohne Display. Die Leaks zeigen damit einen deutlichen Rückschritt im Vergleich zum Mi Mix Alpha. Unklar ist auch, ob das Side-Display auf dem Rand beim Mi Mix 4 genutzt werden kann. Insgesamt hat sich Xiaomi also wohl nicht getraut, das progressive Konzept des Alpha komplett umzusetzen und geht stattdessen einen eher konventionellen Weg. Die Modelle sehen zwar dennoch sehr interessant aus und bieten ein interessantes Konzept – an das Mi Mix Alpha kommen sie aber nicht heran.

Das Mi Mix Alpha

Über die Gründe für diesen Rückschritt kann man bisher nur spekulieren, denn Xiaomi hat sich bisher noch nicht offiziell dazu geäußert. Es kann durchaus an der Technik liegen. Der große Bildschirm verbraucht nicht nur viel Energie, sondern macht die Modelle auch recht anfällig. Es kann also durchaus sein, dass Xiaomi diese Probleme nicht in den Griff bekommen hat und daher auf eine andere Lösung setzt. Es kann auch einfach eine Frage der Kosten sein. Das Display dürfte extrem teuer sein und daher setzt Xiaomi bei dem Serienmodell möglicherweise auf einen günstigere Variante.

Xiaomi Mi Mix 2 – das neue fast randlose Topmodell für unter 500 Euro

Das Xiaomi Mi Mix 2 wurde heute offiziell vorgestellt und das Unternehmen setzt – genau wie beim Vorgänger – natürlich wieder auf einen extrem dünnen Rand. Vor allem am oberen Bereich toppt das Mi Mix 2 die aktuellen Designen von Galaxy S8 und LG G6 noch, denn man hat auch diesen Rand fast komplett weg rationalisiert. Lediglich am unteren Rand gibt es noch einen etwas breiteren Streifen, aber auch dieser ist so dünn, dass dort kein Button mehr Platz findet. Dazu soll das Gerät etwas größer werden als der Vorgänger – der Bildschirm ist also noch größer und noch eindrucksvoller. Insgesamt setzt das Mi Mix in diesem Jahr auf eine Diagonale von 5,99 Zoll. Im Vergleich zum Vorgänger sind die Modelle damit etwas kleiner geworden, allerdings ist auch noch mehr Rand weggefallen. Das Unternehmen spricht von 12 Prozent weniger Rand bei der neusten Version

Im Vergleich: Mi Mix 2 und Mi Mix

Die Technik im Mi Mix 2

Für die Leistung sorgt im neuen Smartphones ein Snapdragon 835 Prozessor mit 6 oder 8GB RAM und wahlweise 64GB, 128GB oder 256GB internem Speicher. Bei GSM Arena schreibt man zu den weiteren technischen Details:

There is a single camera on the back – the same a 12MP Sony IMX386 module, identical to the primary camera on the Xiaomi Mi 6 back and features 4-axis OIS. The front snapper has a modest 5MP resolution. Power is delivered through a 3,400mAh battery with Quick Charge 3.0 – that’s a drop of 1,000mAh compared to the original Mi Mix, which handled itself brilliantly in our battery life test. It’s interesting to see how the Mi Mix 2 fares.

Damit ist das Mi Mix 2 ein Topmodell, das nach wie vor auf eine Single Lens Kamera setzt. Das Unternehmen geht damit den Trend hin zu zwei Objektiven nicht mit. Interessant ist neben dem Design vor allem der Preis. Je nach Version beträgt der Preis für das Mi Mix 2 nur etwa 420 Dollar und ist damit für ein Topmodell wirklich erstaunlich günstig. Für das größte Modell mit 8GB RAM und 128GB Speicher will das Unternehmen nur 700 Euro haben. Verglichen mit den Modellen der Konkurrenz, bei denen die Flaggschiffe mittlerweile bei 1.000 Euro liegen, ist das Mi Mix 2 damit wirklich extrem preiswert. Allerdings werden die Modelle wohl nur in China zu haben sein und international nicht angeboten werden.

Mi MIX 2 wird am 11. September vorgestellt

Das Mi Mix war eines der ersten Modelle auf den Markt, die auf ein weitgehend randloses Design gesetzt haben. Damit hat das Unternehmen den aktuellen Trend zu viel Display und kleinen Rändern faktisch mit begründet. Das Mi Mix kam dabei vor etwa 10 Monaten auf den Markt und nun hat das Unternehmen einen Nachfolger angekündigt. Das Mi Mix 2 wird dabei natürlich auch wieder auf das randlose Design des Vorgänders setzen und wahrscheinlich bei der Technik ebenfalls wieder die besten Komponenten bieten, die man derzeit auf den Markt bekommen kann. Die Vorstellung der Geräte erfolgt dabei am 11. September 2017 in Peking. Allerdings setzt Mi wohl wieder auf China als Vertriebsgebiet und daher wird es die Modelle (wie auch bereits den Vorgänger) nicht international zu haben sein.

Im Forum schreibt das Unternehmen dazu im Original:

It’s been 309 days since we unveiled Mi MIX. Are you excited to see the successor to Mi MIX? Yes, you heard it right! Mi MIX 2 with revolutionary 2.0 bezel-less display is launching on 11th September in Beijing! We are moving another step closer to the future.

Video: Mi Mix 2 Konzept-Design

Für die neue Version des Mi Mix, die wohl auf den Namen Mi Mix 2 getauft werden wird, soll das Unternehmen wieder auf ein randloses Display* setzen und dabei auch die Technik des Fingerabdruck Sensors weiter verbessers. Bisher musste der Sensor auf die Rückseite verschwinden, da durch das große Display beim Mi Mix auf der Vorderseite kein Platz mehr dafür war. Zukünftig könnte der Sensor wieder nach vor wandern, denn angeblich arbeitet das Unternehmen an einer Technik, mit der sich der Sensor direkt in das Display integrieren lässt.

Bei Gizmochina schreibt man dazu:

Industry analyst, Pan Jiutang has now revealed that the Xiaomi Mi Mix 2 would use the in-display fingerprint technology and also would be lauched sometime in the second half of this year. Apart from being the first smartphone from an indigenous Chinese manufacturer to use the fingerprint security feature, the Mi Mix 2 is expected to come with a screen-to-body ratio higher than the 91.3% screen-to-body ratio the Mi Mix came with. There are also likely to be a number of innovative features on the next gen flagship.

Die Technik ist dabei relativ neu und wird angeblich auch von Apple im neuen iPhone 8 eingesetzt. Sie löst das Platzproblem und bettet den Sensor in das Display ein, so dass auch kein störender Button mehr zu sehen sein muss.  Beim iPhone 8 gibt es schon einige Details mehr zum Einsatz der neuen Technik. Dabei wäre wohl ein Bereich des Display (oder vielleicht auch das gesamte Display) mit der entsprechenden Sensor-Technik ausgerüstet um Fingerabdrücke zu erkennen. Das Auflegen des Fingers auf den entsprechenden Display-Bereich würde dann die Geräte entsperren wie bisher der Home-Button. Laut Digitimes soll diese neue Technik von TSMC hergestellt werden. Allerdings schreibt man dort auch, dass die neue Technik derzeit noch Probleme bei der Massenfertigung macht und daher die Produktion der iPhone 8 Modelle in größeren Stückzahlen wohl erst im September beginnen kann. Das wäre vergleichsweise spät, denn in der Regel stellt Apple die neuen Modelle im September bereits vor. Möglicherweise deutet dies darauf hin, dass sich das iPhone 8 in diesem Jahr etwas verzögert.

Beim Mi Mix 2 steht man wohl vor den gleichen Problemen bei der Produktion. Allerdings gehen die meisten Gerüchte davon aus, dass die Geräte möglicherweise noch etwas früher als die Apple Modelle auf den Markt kommen könnten. Es sieht daher fats so aus, als würde sich Apple mit der chinesischen Firma darum streiten, wer die knappen Ressourcen für die neue Displaytechnik bekommt. Wie das Rennen ausgehen, werden wir sehen, wenn entweder das iPhone 8 oder das Mi Mix 2 auf den Markt kommen werden. Es ist im Übrigen wieder fraglich ob das Mi Mix 2 auch in Europa angeboten wird – der Vorgänger war bisher nur in China zu haben.

 

Xiaomi Mi Mix jetzt auch in komplettem Weiß

Xiaomi hat das aktuelle Topmodell des Unternehmens nochmal aufgewertet, in dem man neben dem bekannten Schwarz nun auch ein komplettes Weiß als Farbvariante anbietet. Darüber war im Vorfeld der CES in Las Vegas bereits spekuliert worden, nun hat das Unternehmen die weiße Version des Xiaomi Mi Mix offiziell enthüllt.

Mit dem weißen Design fällt der ohnehin bereits sehr dünne Rand, den es sowohl an den Seiten als auch an der Oberkante der Geräte gibt, noch viel weniger auf. Die 1,5 Millimeter, die als Rand noch vorhanden sind, werden durch das weiß noch dünner – so kommt der angestrebte Effekt eine fast randlosen Gerätes noch besser zur Geltung. Dazu wird mit der Farbe ein weitere Kritikpunkt beseitigt: die schwarzen Geräte waren sehr anfällig für Fingerabdrücke. Man musste öfter mal polieren und wischen um die Oberfläche wieder makellos zu bekommen. Mit der weißen Variante soll das deutlich weniger ins Gewicht fallen. Wahrscheinlich werden auch dort die Abdrücke hinterlassen, man bemerkt sie aber viel weniger als auf einem schwarzen Hintergrund.

In den verschiedenen Shops ist die weiße Version des Mi Mix bereits mit aufgenommen. Am Preis ändern sich durch die neue Farbe nicht viel, man zahlt immer noch um die 700 Euro für das Gerät mit 4GB RAM und etwa 750 Euro (teilweise auch etwas mehr) für die Version mit 6GB RAM und 256GB internem Speicher. Allerdings ist die weiße Variante aktuell noch nicht lieferbar. Dazu muss man die Geräte wenn dann direkt in China bestellen. Ein internationaler Markstart ist bisher nicht geplant.

Das Xiaomi Mi Mix ist bereits im Handel

Tatsächlich hat Xiaomi mit dem Mi Mix bereits das umgesetzt, was wahrscheinlich beim iPhone 8 und dem Samsung Galaxy S8 in 2017 kommen soll. Das Unternehmen setzt auf ein fast randloses Design. Auf diese Weise können mehr als 90 Prozent der Frontseite für das Display* genutzt werden. Das Unternehmen spricht hier von einer Bildschirm/Body Ration von 91,3 Prozent. Auf diese Weise schafft es Xiaomi, ein 6,4 Zoll Display* in einer Hülle unter zu bringen, die nur etwas größer als ein iPhone 7* plus ist und damit noch in einem Bereich liegt, den Nutzer durchaus akzeptieren würden.

Um dieses Design umzusetzen, mussten allerdings einige technische Probleme gelöst werden. So gibt es keine Lautsprecher mehr, sondern das Mi Mix hat ein System, dass den Rahmen in Schwingungen versetzt und damit den Klang erzeugt. Die Frontkamera wurde ebenfalls verlegt. Im oberen Teil der Geräte ist kein Platz mehr, da es dort nur das Display* gibt. Daher musste die Selfie-Cam an die Unterseite der Geräte wandern.

Auch bei der Technik muss sich das Gerät nicht verstecken. Die Leistung bringt ein Snapdragon 821 Prozessor, der auch im Google Pixel und OnePlus 3T zu Einsatz kommt. Dazu gibt es 4 oder 6GB RAM und 128 oder 256GB Speicher. Der Akku hat eine Leistung von 4400mAh und dürfte damit auch mit dem großen Display keine Probleme haben.

Leider setzt das Gerät nach wie vor nun auf Android 6.0. Das ist für ein aktuelles Topmodell eigentlich nicht mehr angemessen, hier wäre es wirklich schön, wenn Xiaomi zeitnah auf Android 7.1.1 aufrüsten würde.

Video: Xiaomi MI MIX im Unboxing

Das neue Xiaomi MI MIX ist eine Kampfansage des Unternehmens an die Topmodelle der Konkurrenz, denn man hat in das Gerät nicht nur die beste Technik gepackt, sondern auch ein Design, das so derzeit weltweit kaum Konkurrenz hat. Xiaomi setzt beim MI MIX auf ein randloses Design, das mehr als 90 Prozent der Front für den Bildschirm bereit stellt.

Auf diese Weise schafft es Xiaomi, ein 6,4 Zoll Display* in einer Hülle unter zu bringen, die nur etwas größer als ein iPhone 7* plus ist und damit noch in einem Bereich liegt, den Nutzer durchaus akzeptieren würden.

Um dieses Design umzusetzen, mussten allerdings einige technische Probleme gelöst werden. So gibt es keine Lautsprecher mehr, sondern das Mi Mix hat ein System, dass den Rahmen in Schwingungen versetzt und damit den Klang erzeugt. Die Frontkamera wurde ebenfalls verlegt. Im oberen Teil der Geräte ist kein Platz mehr, da es dort nur das Display* gibt. Daher musste die Selfie-Cam an die Unterseite der Geräte wandern.

Technik im Spitzenbereich

Auch bei der Technik muss sich das Gerät nicht verstecken. Die Leistung bringt ein Snapdragon 821 Prozessor, der auch im Google Pixel und OnePlus 3T zu Einsatz kommt. Dazu gibt es 4 oder 6GB RAM und 128 oder 256GB Speicher. Der Akku hat eine Leistung von 4400mAh und dürfte damit auch mit dem großen Display keine Probleme haben. Das Mi Mix ist bereits in China auf dem Markt – allerdings in Teilen bereits wieder ausverkauft.

Bei TBLT.de hat man in China ein Gerät bereits in die Hände bekommen und ein Video dazu gedreht wie das Gerät geliefert wird und wie es sich im ersten Hands-On anfühlt. Wer also wissen will, ob das Gerät mit den Topmodellen der Konkurrenz mithalten kann, kann sich hier bereits einen ersten Eindruck verschaffen.

Video: Xiaomi MI MIX im Unboxing

Bisher gibt es im Übrigen leider noch keine Hinweise, ob und wann das Gerät in Europa und in Deutschland auf den Markt kommen wird. Es sieht derzeit sogar eher so aus, als bliebe das MI MIX zumindest kurzfristig lediglich auf den chinesischen Markt beschränkt. Man kann es allerdings bereits bei einigen Import-Händlern auch für Deutschland bestellen – mit allen Vor- und Nachteilen (wie beispielsweise einer Firmware nur in Englisch und Chinesisch). Dazu liegen die Preise noch vergleichsweise hoch. Für die normale Version mit 4GB zahlt man immerhin knapp 700 Euro, für die Version mit 6GB RAM und 256GB Speicher muss man sogar etwa 900 Euro auf den Tisch legen. Zumindest preislich hat Xiaomi die Flaggschiffe von Apple und Samsung also bereits eingeholt.