Microsoft Surface Laptop SE startet ab 249 Dollar

Microsoft Surface Laptop SE startet ab 249 Euro – Microsoft hat den neuen Surface Laptop SE offiziell vorgestellt und bietet damit einen Laptop an, der speziell für den Einsatz im Bildungsbereich gedacht ist. Dabei setzt das Unternehmen auf einen wirklich kleinen Preis von 249 Dollar und bietet dazu gleich noch das neue Windows 11 und auch Zugriff auf Microsoft 365. Man bekommt also neben der Hardware auch das komplette Ökosystem von Microsoft fürs Büro mit dazu.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

Surface Laptop SE wurde entwickelt, um Windows 11 SE zum Leben zu erwecken und ist mit 249 US-Dollar unser günstigster Surface-PC aller Zeiten. Es ist das erste Surface, das speziell für K-8-Schüler entwickelt wurde, mit einem 11,6-Zoll-Bildschirm, einer nach vorne gerichteten 720p-HD-Kamera und Stereolautsprechern. Wir haben Details wie den UEFI-Code bearbeitet, um das Energiemanagement optimal zu nutzen, sodass Surface Laptop SE bei typischer Nutzung eine Akkulaufzeit von bis zu 16 Stunden bietet4.

Surface Laptop SE bietet das gleiche hochwertige Tipperlebnis wie der Rest des Produktportfolios, bietet jedoch ein neues Maß an Reparierbarkeit für IT-Administratoren. Das bedeutet, dass wichtige Komponenten wie Display, Akku, Tastatur – sogar das Motherboard – einfach vor Ort repariert werden können, was IT-Administratoren und Schulen Zeit und Geld spart

Für Deutschland scheint das Angebot leider bisher noch nicht verfügbar zu sein. Die Produktpage für den Surface Laptop SE gibt es bisher nur im amerikanischen Shop und daher fehlt bisher auch noch der Preis für Deutschland. Man kann aber wohl davon ausgehen, dass Microsoft das Surface Laptop SE Paket 2022 auch nach Deutschland bringen wird – auch hier dann mit klaren Fokus auf Schulen und Hochschulen.

Microsoft wieder wertvoller als Apple

Microsoft wieder wertvoller als Apple – Apple hat die aktuellen Quartalszahlen für das dritte Quartal veröffentlicht und trotz neuen Rekordergebnissen waren die Investoren nicht ganz zufrieden, man hatte noch mehr erwartet. Entsprechend sank auch der Kurs der Apple Aktie. Bei Microsoft dagegen konnte man richtig gute Zahlen präsentieren und die Aktien stiegen im Kurs. Damit ist Microsoft an der Börse nun wieder mehr wer als Apple – das Ergebnis ist allerdings natürlich nur eine Momentaufnahme und hat auch keine wirklichen Auswirkungen.

Bei TheVerge schreibt man dazu:

Zum Marktschluss am Freitag betrug die Marktkapitalisierung von Microsoft fast 2,49 Billionen US-Dollar, während die von Apple laut CNBC etwa 2,46 Billionen US-Dollar betrug. Dies ist nicht das erste Mal, dass Microsoft Apple überholt hat; der Windows-Hersteller übertraf 2018 zum ersten Mal seit 2010 und erneut im Juli 2020 die Marktkapitalisierung von Apple. (Alphabet hat auch die Krone von Apple übernommen und übertraf 2016 die Marktkapitalisierung von Apple.)

Aber Apple ist seit einiger Zeit führend auf den Märkten, war das erste US-Unternehmen, das 2018 eine Marktkapitalisierung von 1 Billion US-Dollar erreichte und nur zwei Jahre später das erste US-Unternehmen, das eine Marktkapitalisierung von 2 Billionen US-Dollar erreichte. (Das iPhone ist immer noch ein massiv erfolgreiches Produkt.) Es ist also nicht ausgeschlossen, dass Apple den Titel des wertvollsten Unternehmens der Welt irgendwann zurückerobert.

Bei Apple wird es jetzt wohl sehr darauf ankommen, wie das Unternehmen mit dem Chipmangel umgeht. Wenn man dennoch genug iPhones und iPads verkaufen kann, dürfte das Unternehmen wohl bald wieder bei der Marktkapitalisierung vor Microsoft liegen. Sollten sich die Befüchtungen zu Hardware-Knappheit dagegen bestätigen, wird der Kurs von Apple wohl auch in den kommenden Monaten eher nach unten tendieren.

Microsoft Surface Neo – klappbares Tablet geleakt

Microsoft Surface Neo – klappbares Tablet geleakt – Microsoft hat gerade erst das Microsoft Surface Duo 2 vorgestellt und damit den Nachfolger des klappbaren Surface Duo. Das Unternehmen scheint aber an weiteren Modellen dieser Form zu arbeiten, den Max Weinbach hat einen Prototypen geleakt, der ein etwas größeres Gerät zeigt, das ebenfalls klappbar ist. Nach seinen Angaben ist es das Microsoft Surface Neo und von der Größe her scheint es eher ein Tablet zu sein, dass sich ausklappen lässt. Die ersten Hinweise auf diese Gerät tauchten bereits Ende 2020 auf, nun gibt es auch die Bilder des passenden Prototypen dazu.

Leider gibt es kein Display zu den Modellen so dass offen bleibt, ob Microsoft beim Surface Neo auf ein doppeltes Display mit zwei Bildschirmen setzt (wie beim Surface Duo) oder ob es erst mal einen verbundenen Bildschirm geben wird, wie man es von den Foldables von Samsung her kennt. Der letzteres Ansatz wäre deutlich moderner und innovativer, die Frage ist aber natürlich, ob es schon Bildschirme in dieser Größe gibt, die diese Technik unterstützen. Früher Bilder, die von Neo geleakt wurden, deuten aber eher darauf hin, dass es sich um ein Gerät mit zwei einzelnen Displays handelt, die wie beim Surfce Duo suynchronsiert werden.

Das gezeigte Modell ist dazu auch nur ein Prototyp, daher bleibt offen, ob Microsoft wirklich eine Massenfertigung des Microsoft Surface Neo plant und wann man mit einem solchen Gerät rechnen kann. Es gibt leider auch Hinweise, dass die Geräte bereits etwas älter sind und es nicht in die tatsächliche Produktion geschafft haben. Im Frühjahr wurde beispielsweise inoffiziell verkündet, dass das Unternehmen die Produktion wohl gestoppt hat. Man sollte daher wohl eher nicht auf einen Marktstart der neuen Geräte hoffen.

Windows 11offiziell vorgestellt – so holt man sich die neue Version

Windows 11offiziell vorgestellt – so holt man sich die neue Version – Microsoft hatte es offensichtlich eilig und hat Windows 11 bereits zum Download bereit gestellt. Man kann also ab sofort die eigenen Geräte auf Windows 11 aufrüsten, die automatische Verteilung scheint aber noch nicht gestartet zu sein.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

Der heutige Tag markiert einen aufregenden Meilenstein in der Geschichte von Windows. Da der Tag in jeder Zeitzone der Welt zum 5. Oktober wird, beginnt die Verfügbarkeit von Windows 11 durch ein kostenloses Upgrade auf berechtigten Windows 10-PCs und auf neuen PCs mit vorinstalliertem Windows 11, die ab heute erworben werden können.

Windows ist eine treibende Kraft für Innovation. Es ist eine dauerhafte Plattform, die jeder von uns schaffen kann. Und es ist die Heimat von über einer Milliarde Menschen, um ihre Arbeit zu erledigen, ihre Träume zu leben und sich mit den Menschen zu verbinden, die sie lieben.

Wir sind begeistert, Windows 11 zu starten; Die gesamte Benutzererfahrung bringt Sie näher an das, was Sie lieben, befähigt Sie zu produzieren und inspiriert Sie zum Kreieren. Windows 11 vermittelt ein Gefühl von Ruhe und Offenheit. Es gibt Ihnen einen Ort, der sich wie zu Hause anfühlt. Es ist sicher und alles ist so konzipiert, dass es sich um Sie dreht.

Bei deutschen Nutzern wird die Version bisher wohl noch nicht als Update angeboten, man kann sich Windows 11 aber hier bereits prüfen:

Eventuell lohnt es sich aber, nicht direkt zum Start auf Windows 11 umzusteigen, denn es wird am Anfang sicher noch eine ganze Reihe von Fehlern geben.

Windows 11 – neue Insider Preview Version mit neuen Funktionen

Microsoft hat gestern die neuste Version für das kommende Windows 11 zum Download zur Verfügung gestellt und neben Bugfixes aus der alten Version wurden auch einige neue Features hinzugefügt. Die neuen Funktionen sehen dabei laut dem Unternehmen wie folgt aus:

  • Start now verfügt über ein Suchfeld, mit dem Sie leichter finden können, wonach Sie suchen.
  • Die Taskleiste wird jetzt auf mehreren Monitoren angezeigt, die über Einstellungen> Personalisierung> Taskleiste aktiviert werden können.
  • Wir haben mehrere Dialogfelder für Systemwarnungen aktualisiert, z. B. die Warnung, wenn der Akku Ihres Laptops fast leer ist oder Sie Ihre Anzeigeeinstellungen mit dem neuen visuellen Design von Windows 11 ändern.
  • Die Einstellungen für den Energiemodus sind jetzt auf der Seite Energie & Akku in den Einstellungen verfügbar.
  • Ein Rechtsklick auf den Desktop hat jetzt direkt eine Aktualisieren-Option, ohne dass Sie auf „Weitere Optionen anzeigen“ klicken müssen.
  • Ein Rechtsklick auf eine .ps1-Datei im Datei-Explorer hat jetzt direkt eine Ausführung mit PowerShell-Optionen, ohne dass auf „Weitere Optionen anzeigen“ geklickt werden muss.
  • Verfügbare Snap-Layouts bei Verwendung kleinerer PCs im Hochformat wurden für diese Haltung optimiert. Sie können jetzt anstelle von vier Quadranten drei Apps übereinander ausrichten.
  • Basierend auf der Zusammenarbeit mit dem beliebtesten GIF-Anbieter in China, weshineapp.com, sind GIF-Auswahlen jetzt für Windows-Insider in China über das Emoji-Panel (WIN + .) verfügbar.
  • Wenn als Standort China festgelegt ist, werden GIF-Daten von weshineapp.com angezeigt.
  • Ein Rechtsklick auf das Lautstärkesymbol in der Taskleiste enthält jetzt eine Option zur Behebung von Soundproblemen.

Windows 11 – Insider Build steht kostenlos zum Download bereit

Microsoft hat den ersten Insider Build zum kostenlosen Download bereit gestellt. Man muss dazu Teil des Insider-Programms sein, dann kann man Windows 11 in der ersten Version (Build 22000.51) offiziell herunter laden. Damit gibt es nach all den Leaks nun auch einen offiziellen Blick auf die neuen Windows 11 Version.

Der Build ist natürlich noch nicht für den offiziellen Einsatz gedacht, sondern in erster Linie zum Testen. Man sollte den Download daher auch nur auf Testsystemen nutzen um zu vermeiden, dass bei Fehlern oder Problemen Daten verloren gehen.

Windows 11 – Diese Voraussetzungen sind notwendig

Es gibt neue Details rund um das kommende Windows 11. Die Voraussetzung für die Nutzung des Betriebssystems sind relativ niedrig und dürften von den meisten PC Systemen ohne Probleme erfüllt werden. Konkret sehen die Anforderungen wie folgt aus.

  • 4GB RAM
  • 1GHz or Faster compatible with 64 bit processor
  • 64GB Storage

Dazu soll jedes Windows 10 System die Möglichkeit zum (kostenlosen) Update auf Windows 11 erhalten. Wie es mit noch laufenden Systemen mit Windows 7 und 8 aussieht ist aber bisher noch offen. Dazu soll Windows 11 die Möglichkeit haben, Android Apps zu nutzen. Das könnte eine wirklich interessante Ausweitung des Funktionsumfangs bedeuten.

Windows 11 – ISO File bereits geleakt und erste Bilder verfügbar

So hatte sich das Microsoft sicher nicht vorgestellt. Die Windows 11 Version ist als ISO File bereits verfügbar und viele Nutzer testen daher gerade die neue Version aus. Es gibt entsprechend schon viele Bilder zum neuen Windows 11 und die ersten Tests dürften auch nicht mehr lange auf sich warten lassen. Die ersten Bilder zeigen dabei ein sehr deutlich überarbeitetes Design in einem aufgeräumten Look ohne Schnörkel. Man erkennt vor allem an der Taskleiste aber dennoch recht gut, dass es sich um Windows handelt.

Windows 11 soll am 24. Juni vorgestellt werden

Microsoft hat jetzt mehrere Jahre mit Windows 10 gearbeitet und die Version des Betriebssystem unter gleichem Namen immer weiter entwickelt. In diesem Jahr soll es nun den großen Cut geben und man will Windows 11 als neuste Version mit neuen Funktionen und Design vorstellen.

Angeblich soll die Vorstellung der neusten Variante des Betriebssystem dabei bereits am 24. Juni 2021 erfolgen, zumindest wenn man einigen Leakern glaubt. Eine offizielle Bestätigung von Microsoft dazu gibt es aber leider noch nicht. Das Event am 24. Juni ist zwar offiziell, nicht aber, was genau Microsoft der Öffentlichkeit präsentieren wird. Dazu bleibt auch offen, ob ein mögliches Windows 11 dann auch bereits als Download oder Beta zur Verfügung steht oder ob das Unternehmen nur einen Blick auf das neue Betriebssystem gibt.

Generell hatte Microsoft den 24. Juni als Tag genannt, an dem man über „what’s next for Windows“ informieren wollte. Das könnte daher gut zur Vorstellung einer neuen Windows 11 Version passen.

Der Support für die aktuelle Version von Windows 10 läuft nach aktuellen Planungen zum 14. Oktober 2025 aus. Bis dahin soll es auch für die bisherige Version Updates geben. Das muss aber natürlich nicht heißen, dass es bis dahin nicht auch ein Windows 11 als parallele Version geben könnte – nach wie vor laufen ja sehr unterschiedliche Windows Versionen auf den Rechnern weltweit.

Microsoft macht es auf jeden Fall spannend und vor allem inhaltlich fehlen derzeit noch viele Details, was genau das Unternehmen für ein kommendes Windows 11 plant. Daneben sind die Hoffnungen natürlich groß, dass es eventuell auch wieder eine mobile Version geben wird, so dass man Windows nach vielen Jahren endlich auch wieder auf Smartphone einsetzen könnte.

Microsoft Surface Duo 2 -klappbares Smartphones für 1.599 Euro

Microsoft Surface Duo 2 -klappbares Smartphones für 1.599 Euro – Microsoft hat die neue Hardwware vorgestellt, mit der das Unternehmen in den kommenden Monaten angreifen möchte und unter anderem gibt es mit dem Surface Duo 2 auch den Nachfolger der Duo-Reihe. Diese Smartphones sind mit die letzten Handys, die Microsoft anbietet und sie haben einklappbares Display, arbeiten also an sich mit zwei Bildschirmen.

Das Unternehmen schreibt selbst zum neuen Duo 2:

Innerhalb des 284 Gramm leichten Geräts arbeitet ein Snapdragon 888 5G Mobile Platform Chip. Bei der SSD haben Kund*innen die Auswahl zwischen 128 GB, 256 GB oder 512 GB. Die beiden PixelSense-Touch-Displays, welche auch die digitale Stifteingabe unterstützen, haben nun eine Größe von jeweils 5,8 Zoll und kommen so im aufgeklappten Zustand auf eine Bildschirmdiagonale von 8,3 Zoll. Für die optimale Flexibilität unterwegs bietet Surface Duo 2 eine Akkulaufzeit für den ganzen Tag. Neben der Farbe Gletscher wird das Gerät erstmals in der Farbe Obsidian verfügbar.

Auch bei der zweiten Version wirkt das Scharnier die klappbaren Bildschirme aber doch recht robust und die Modelle haben wenig Ähnlichkeit mit den eleganten Fold-Modellen von beispielsweise Samsung. Es gibt auch keinen durchgehenden Bildschirm, sondern die beiden Display-Bereich sind voneinander getrennt und nur per Software zusammengeschaltet, so dass der Eindruck eines großen Display entsteht.

Im Vergleich zum Vorgänger gibt es dazu nun auch die 5G Unterstützung und eine Triple Lens Kamera. Auch NFC ist mittlerweile mit an Bord, so dass man mit den Geräten inzwischen auch kontaktlos bezahlen kann.

Das Surface Duo 2 ist ab heute vorbestellbar und ab dem 21. Oktober 2021 auf dem deutschen Markt erhältlich. Der Preis für private Anwender*innen startet bei 1.599,00 Euro und für Firmenkunden bei 1.649,00 Euro. Wirklich billig sind die neuen Geräte damit auch nicht und sie richten sich wohl vor allem an Business-Kunden, bei denen der Preis weniger eine Rolle spielt.

Microsoft: Internet Explorer wird zum 15. Juni endgültig beendet

Microsoft: Internet Explorer wird zum 15. Juni endgültig beendet – Microsoft bietet schon länger als Browser den EDGE an, der den Internet Explorer ablösen soll. Man konnte den IE aber bisher immer noch nutzen. Das soll sich zukünftig ändern, denn das Unternehmen will ab 15. Juni die IE Anwendungen unter Windows 10 auf den meisten Versionen einstellen. Stattdessen sollen die Nutzer direkt auf den EDGE Browser weiter geleitet werden.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

Heute befinden wir uns in der nächsten Phase dieser Reise: Wir geben bekannt, dass die Zukunft von Internet Explorer unter Windows 10 in Microsoft Edge liegt. Microsoft Edge ist nicht nur ein schnelleres, sichereres und moderneres Surferlebnis als Internet Explorer, sondern kann auch ein zentrales Problem lösen: Kompatibilität mit älteren, älteren Websites und Anwendungen. In Microsoft Edge ist der Internet Explorer-Modus („IE-Modus“) integriert, sodass Sie direkt von Microsoft Edge aus auf ältere Internet Explorer-basierte Websites und Anwendungen zugreifen können. Da Microsoft Edge diese und weitere Aufgaben übernehmen kann, wird die Internet Explorer 11-Desktopanwendung für bestimmte Versionen von Windows 10 am 15. Juni 2022 eingestellt und nicht mehr unterstützt.

Die meisten Nutzer dürften von diesem Schritt kaum betroffen sein, denn die Mehrzahl der Verbraucher setzt inzwischen auf den Google Chrome Browser oder bereits auf EDGE. In Firmen wird der IE aber oft noch für interne Anwendungen eingesetzt und dort könnte es durch diesen Schritt zu Problemen kommen. Generell kann es aber auch im privaten Bereich nicht schaden zu prüfen, welchen Browser man nutzt und gegebenfalls eine neue Version zu installieren um zu vermeiden, dass man ab 15. Juni keinen Browser mehr hat.

Mega-Übernahme: Microsoft kauft Nuance für 19,7 Millionen Dollar

Mega-Übernahme: Microsoft kauft Nuance für 19,7 Millionen Dollar – Microsoft war wieder auf Einkaufstour und hat ordentlich zugeschlagen. Für fast 20 Millionen Euro kauft das Unternehmen den Spezialisten für Künstliche Intelligenz und Sprachverarbeitung Nuance Communications. Das Unternehmen liefert Spracherkennungstechnologie und ist dabei sehr breit aufgestellt. Unter anderem hat man auch Apple unterstützt um Siri auf den Weg zu bringen und weiterzuentwickeln. Wie der aktuelle Stand der Zusammenarbeit ist, bleibt aber bisher offen.

Microsoft hat Nuance dabei vor allem aufgekauft, um im Bereich des Gesundheitswesen besseren Zugriff zu bekommen. Dort hat Nuance viele Lösungen bereits aktiv und Microsoft will beispielsweise noch weitere Cloudlösungen dazu liefern.

Microsoft schreibt selbst zu Nuance:

Nuance ist ein Pionier und ein führender Anbieter von Konversations-KI und Cloud-basierter klinischer Ambient-Intelligenz für Gesundheitsdienstleister. Zu den Produkten von Nuance gehören Dragon Ambient eXperience, Dragon Medical One und PowerScribe One für radiologische Berichte. Dies sind alle führenden SaaS-Angebote für die klinische Spracherkennung, die auf Microsoft Azure basieren. Die Lösungen von Nuance arbeiten nahtlos mit den wichtigsten Gesundheitssystemen zusammen, einschließlich langjähriger Beziehungen zu elektronischen Patientenakten (Electronic Health Records, EHRs), um die Belastung durch klinische Dokumentation zu verringern und den Anbietern die Möglichkeit zu geben, bessere Patientenerfahrungen zu liefern. Nuance-Lösungen werden derzeit von mehr als 55% der Ärzte und 75% der Radiologen in den USA und in 77% der US-Krankenhäuser verwendet. Der Umsatz von Nuance im Bereich Healthcare Cloud verzeichnete im Geschäftsjahr 2020 von Nuance (Ende September 2020) ein Wachstum von 37% gegenüber dem Vorjahr.

Für die mobile Strategie von Microsoft dürfte der Zukauf dagegen weniger von Bedeutung sein, es ist wohl nicht geplant, noch einen eigenen Sprachassistenten auf den Markt zu bringen oder beispielsweise Cortana zu erweitern. Bleibt zu hoffen, dass diesem Zukauf eine bessere Zukunft bestimmt ist als beispielsweise beim Kauf von Nokia, die man nach wenigen Jahren dann ganz abgeschaltet hatte. Insgesamt ist es aber der zweitgrößte Zukauf von Microsoft in der Unternehmensgeschichte, nur LinkedIn war noch teurer.

Windows 10 S – das S steht für Sicherheit

Microsoft hat gestern eine neue Variante von Windows 10 vorgestellt, die vor allem im Bereich der Sicherheit und der Kontrolle durch den Nutzer punkten soll. Kernstück dieser neuen Software-Variante ist dabei der Appstore, der bei Windows 10 S zentral für die Installation neuer Programme ist. Man kann nicht mehr einfach exe-Dateien auf dem Rechner ausführen und damit neuen Programme installieren. Stattdessen muss man den Weg über den Windows Store gehen und die Programme von dort herunterladen und installieren. Damit hat man natürlich auch nur Zugriff auf Programme, die über den Store angeboten werden.

So wechselt man auf Windows 10 S

Prinzipiell kann man in jedem Windows auf die S-Version wechseln, wenn man sich die entsprechenden Version über den Windows STore holt. Es braucht also keine komplette Neuinstallation des Systems. Es erfordert allerdings das Update auf Windows 10 pro.

Das Unternehmen schreibt dazu:

  • Öffnen Sie Einstellungen  > Update und Sicherheit  > Aktivierung auf dem PC, auf dem Windows 10 im S Modus ausgeführt wird.
  • Suchen Sie den Abschnitt Zu Windows 10 Home wechseln oder Zu Windows 10 Pro wechseln und wählen Sie dann den Link Zum Store aus.

Das Konzept von Windows 10 S

Dazu sollen die Apps dann in separaten Containern ausgeführt werden und nicht direkt Zugriff auf das Betriebssystem haben. Dieses Konzept kennt man von den mobilen Betriebssystemen bereits und Microsoft setzt es nun auch für Windows 10 S um. Damit sind Anwender etwas weniger flexibel, was die Installation von Programmen angeht, dafür gibt es eine bessere Kontrolle über die Inhalte, die ihren Weg in das System finden. Windows 10 S ist vor allem für den Einsatz in Bereichen gedacht, in denen es öffentlichen Zugang zu den Systemen gibt, also beispielsweise für Schulen und Verwaltungen.

Das Unternehmen schreibt im Original dazu:

Windows 10 S stellt Sicherheit und die beste Performance in den Mittelpunkt. Anwendungen werden aus dem Windows Store geladen, wo sie auf Sicherheit überprüft und anschließend lokal in einem separaten und sicheren „Container“ ausgeführt werden. Im Klassenzimmer ermöglicht es ein schnelles Anmelden an den Geräten und höchste Performance, was Anwender befähigt, fokussierter zu arbeiten.

Windows 10 S ermöglicht Kunden hierbei die Nutzung vollwertiger Programme wie Office 365 – inklusive des gesamten Umfangs aller gewohnten Funktionen von Microsoft Word, Excel, OneNote, PowerPoint und weiteren Anwendungen. Neben Microsoft-eigener Software erhalten Lehrkräfte wie Studierende mit Windows 10 S zukünftig Zugang zu den wichtigsten und am meisten genutzten Programmen aus allen relevanten Anwendungsbereichen.

Bereits heute hat Microsoft eine Auswahl an Windows 10 S PCs vorgestellt: Hardware-Partner wie Acer, ASUS, Dell, Fujitsu, HP, Samsung und Toshiba bieten eine Reihe neuer Windows 10 Rechner für Bildungseinrichtungen an. In den kommenden Monaten werden diese Partner weitere Windows 10 S Devices vorstellen – von leistungsstarken und preiswerten PCs mit Stift- und Touch-Unterstützung bis hin zu hochwertigen Premium-Geräten.

Windows 10 S soll parallel zum normalen Windows 10 eingesetzt werden. Die neue Version des Betriebssystems ersetzt also nicht das bisherige Windows 10, sondern ist eine alternative Variante der Software, auf die man wahlweise zurück greifen kann.

Video: Windows 10 S im Vergleich

Weitere Links rund um Windows und PC

Microsoft Surface Duo – Vorbestellung gestartet, aber nur in den USA

Microsoft Surface Duo – Vorbestellung gestartet, aber nur in den USA – Es ist schon etwas länger her, dass Microsoft ein eigenes Smartphone auf den Markt gebracht hat und das Surface Duo ist auch nicht direkt ein Handy, sondern ein aufklappbares Tablet, dass zusammengeklappt aber durchaus mit einem Smartphone vergleichbar ist. Zusammen bietet das Gerät einen 8,1 Zoll Screen, einzeln entsprechend nur die Hälfte. Das 360 Grad Scharnier ist dabei auch die größere Neuerung bei den Modellen und es bleibt abzuwarten, wie diese Technik bei den Kunden ankommen wird.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

Microsoft Surface Duo kommt am 10. September 2020 in den USA auf den Markt und kann dort ab heute vorbestellt werden. Es wird zunächst ausschließlich in den USA verfügbar sein. Das faltbare Gerät kommt mit einem dualen Display und ist für den mobilen und produktiven Einsatz konzipiert. Es ermöglicht effiziente Anwendungsszenarien, indem es Microsoft 365 mit Android-Apps und dem innovativen Surface Hardware-Design in einem mobilen Device vereint. Surface Duo ist ab einem Preis von 1.399 US-Dollar erhältlich. Darüber hinaus hat Microsoft bekanntgegeben, dass die Surface Earbuds ab 10. September 2020 in Graphitgrau verfügbar werden.

Spannend ist das genutzte Betriebssystem: die Surface Duo laufen nicht mit Windows, sondern sind Android 10 Geräte, bei denen man aber natürlich Wert darauf gelegt hat, die Office Apps zu Laufe zu bekommen. Dazu gibt es eine eSIM und eine Nanosim an Bord – die Modelle können also auch komplett eigenständig genutzt werden. Das Surfen ist allerdings nur mit LTE Speed möglich – 5G Verbindungen werden beim Surface Duo noch nicht unterstützt.

Als Prozessor kommt der Snapdragon 855 SoC zum Einsatz. Das ist der Chipsatz aus dem letzten Jahr und das wirkt dann beim Preis von immerhin 1399 Euro doch schon recht teuer. Allerdings kann man die Modelle in Deutschland ohnehin noch nicht bestellen, es ist auch nicht bekannt, wann die Geräte in Deutschland auf den Markt kommen werden.

Microsoft Surface Duo im Video

Microsoft Surface Pro 7 und Surface Laptop 3 offiziell vorgestellt

Microsoft Surface Pro 7 und Surface Laptop 3 offiziell vorgestellt –  Microsoft hat die neuste Generation der eigenen Surface Reihe vorgestellt und dabei sowohl das Tablet als auch den Surface Laptop mit einer neuen Version versorgt.

Dabei gibt es vor allem wieder neue Technik mit mehr Leistung und einigen neuen Features. So unterstützt das Surface Pro 7 jetzt endlich USB-C. Microsoft schreibt zu den weiteren technischen Details:

Surface Pro 7, powered by the latest 10th Generation Intel Core processors, is twice as fast as Surface Pro 6, and supports fast charging so that you can charge to 80% in about an hour. Like its predecessors, it offers all the versatility of a kickstand and touch and pen input, with new Surface Pen and Surface Pro Signature Type Covers in vibrant Poppy Red and Ice Blue.

Auch der Surface Laptop 3 hat ein Technik-Update bekommen und steht nun auch mit einem etwas größeren 15 Zoll Display zur Verfügung. Es gibt sowohl einen USB C als auch einen USB A Anschluss bei den Modellen.

Das Unternehmen schreibt zum Surface Laptop 3:

Surface Laptop has enjoyed the highest customer satisfaction rating for this class of device, and Surface Laptop 3 delivers more of what customers love in both 13.5” and 15” sizes. The new devices deliver more power, fast charging and a 20% larger trackpad. There are new color options like Sandstone and new finish options with both Alcantara and machined aluminum.

Die beiden Modelle sind ab sofort bei Microsoft verfügbar und wie immer liegen sie preislich in einem eher höheren Bereich. Das Surface Pro 7 ist in der billigsten Version ab 899 Euro zu haben. Die Premium-Version liegt deutlich darüber und kostet 2499 Euro (mit Intel Core i7 und 16GB RAM bzw 1TB Platte).  Der Surface Laptop 3 startet bei 1149 Euro und kostet mit allen Extras bis zu 2649 Euro. Die 15 Zoll Version scheint derzeit aber nur in wenigen Farben verfügbar zu sein – ob Microsoft hier noch nachlegen wird, ist nicht sicher.