Motorola Moto G10 und G20 – wird es Android 12 geben oder nicht?

Motorola Moto G10 und G20 – wird es Android 12 geben oder nicht? – Die Moto G10 und G20 Modelle sind erst vor wenigen Wochen auf den Markt gekommen und wurden mit dem neusten Android 11 ausgeliefert. Allerdings ist offen, ob es für die Geräte Major-Updates geben wird. Es ist also weiterhin nicht sicher, ob G10 und G20 Android 12 und weitere Android Versionen bekommen werden oder nicht. Motorola bietet beispielsweise für die E-Serie generell keine Android Versionsupdates an, die teureren Modelle bekommen aber welche. Moto G10 und G20 liegen allerdings im Einsteiger-Bereich, daher ist unklar, welche Regelung nun für die Smartphones zutrifft. Auch auf Nachfrage kann Motorola die Frage derzeit nicht beantworten.

Bei Reddit schreibt ein Moderator zum aktuellen Stand:

Vielen Dank für Ihre Kontaktaufnahme, u/lgstoian. Ich fürchte, wir haben immer noch keine Software-Update-Informationen für das Moto G20. Wir werden Upgrade-Pläne für unsere Produkte teilen und alle auf unserer Software-Upgrade-News-Seite und im Motorola-Blog auf dem Laufenden halten

Generell müssen Nutzer also weiter abwarten, keine schöne Situation und auch kein guter Kaufanreiz für Moto G10 und G20.

Die Unsicherheit betrifft dabei aber nur die Android-Versionsupdates. Sicherheitsupdates sollen dagegen ausgeliefert werden um die bekannten Sicherheitslücken von Android auch in Zukunft zu schließen.

Die Neuerungen in Android 12 im Überblick

  • Aktualisierungen der Benachrichtigungs-Benutzeroberfläche – Wir aktualisieren Benachrichtigungsdesigns, um sie moderner, benutzerfreundlicher und funktionaler zu gestalten. In dieser ersten Vorschau werden Sie Änderungen von der Schublade und den Steuerelementen an den Vorlagen selbst bemerken. Wir optimieren auch Übergänge und Animationen im gesamten System, um sie reibungsloser zu gestalten. Im Rahmen der Updates dekorieren wir für Apps für Android 12 Benachrichtigungen mit benutzerdefinierten Inhalten mit Symbolen und erweitern die Angebote, um sie an alle anderen Benachrichtigungen anzupassen
  • Optimierungen von Vordergrunddiensten – Vordergrunddienste sind eine wichtige Möglichkeit für Apps, bestimmte Arten von Aufgaben für Benutzer zu verwalten. Bei Überbeanspruchung können sie jedoch die Leistung beeinträchtigen und sogar zum Abbruch von Apps führen. Um eine bessere Benutzererfahrung zu gewährleisten, blockieren wir den Vordergrunddienst ab dem Hintergrund für Apps, die auf die neue Plattform abzielen. Um den Übergang von diesem Muster zu erleichtern, führen wir in JobScheduler einen neuen beschleunigten Job ein, der eine erhöhte Prozesspriorität und einen erhöhten Netzwerkzugriff erhält und unabhängig von Energieeinschränkungen wie Battery Saver oder Doze sofort ausgeführt wird. Aus Gründen der Rückkompatibilität haben wir auch beschleunigte Jobs in die neueste Version der Jetpack WorkManager-Bibliothek integriert. Um die Ablenkung für Benutzer zu verringern, verzögern wir jetzt die Anzeige einiger Benachrichtigungen zu Vordergrunddiensten um bis zu 10 Sekunden. Dies gibt kurzlebigen Aufgaben die Möglichkeit, diese zu erledigen, bevor ihre Benachrichtigungen angezeigt werden.
  • Umfangreiches Einfügen von Inhalten – Benutzer lieben Bilder, Videos und andere ausdrucksstarke Inhalte, aber das Einfügen und Verschieben dieser Inhalte in Apps ist nicht immer einfach. Um Ihren Apps das Empfangen umfangreicher Inhalte zu erleichtern, führen wir eine neue einheitliche API ein, mit der Sie Inhalte aus beliebigen Quellen akzeptieren können: Zwischenablage, Tastatur oder Drag & Drop. Sie können eine neue Schnittstelle, OnReceiveContentListener, an UI-Komponenten anhängen und einen Rückruf erhalten, wenn Inhalte über einen beliebigen Mechanismus eingefügt werden. Dieser Rückruf wird zum zentralen Ort für Ihren Code, an dem alle Inhalte eingefügt werden können, vom einfachen und gestalteten Text bis hin zu Markups, Bildern, Videos, Audiodateien und mehr. Aus Gründen der Rückkompatibilität haben wir AndroidX die einheitliche API hinzugefügt.
  • Modernes Verhalten von SameSite-Cookies in WebView – Entsprechend den Änderungen an Chrome und anderen Browsern enthält WebView neue Verhaltensweisen von SameSite-Cookies, um zusätzliche Sicherheit und Datenschutz zu bieten und Benutzern mehr Transparenz und Kontrolle darüber zu geben, wie Cookies auf verschiedenen Websites verwendet werden können.
  • Eingeschränkter Netlink MAC – Wir unterstützen Entwickler weiterhin bei der Migration auf datenschutzrechtlich zurücksetzbare Kennungen. In einem Multi-Release-Versuch, die Migration von Netlink MAC mit Gerätebereich zu vereinfachen, haben wir in Android 11 den Zugriff darauf basierend auf API-Level 30 eingeschränkt, und in Android 12 wenden wir die Einschränkung für alle Apps an – unabhängig von der Ziel-SDK-Level.
  • Sichereres Exportieren von Komponenten – Um zu verhindern, dass Apps versehentlich Aktivitäten, Dienste und Empfänger exportieren, ändern wir die Standardbehandlung des Attributs android: exported so, dass sie expliziter wird. Mit dieser Änderung müssen Komponenten, die einen oder mehrere Absichtsfilter deklarieren, jetzt explizit ein android: exported-Attribut deklarieren. Sie sollten Ihre Komponenten im Manifest überprüfen, um Installationsfehler im Zusammenhang mit dieser Änderung zu vermeiden.
  • Android über Google Play aktualisiert – Wir werden unsere Investitionen in Google Play-Systemaktualisierungen (Project Mainline) weiter ausbauen, um Apps eine konsistentere und sicherere Umgebung für alle Geräte zu bieten. In Android 12 haben wir das Android Runtime (ART) -Modul hinzugefügt, mit dem wir Aktualisierungen der Kernlaufzeit und der Bibliotheken auf Geräten mit Android 12 übertragen können. Wir können die Laufzeitleistung und -korrektheit verbessern, den Speicher effizienter verwalten und Kotlin-Vorgänge beschleunigen. alles ohne ein vollständiges Systemupdate. Wir haben auch die Funktionalität vorhandener Module erweitert. Beispielsweise stellen wir unsere kompatible Medientranscodierungsfunktion in einem aktualisierbaren Modul bereit.
  • Optimierung für Tablets, Faltgeräte und Fernseher – Da mehr Menschen als je zuvor Apps auf Großbildgeräten wie Faltblättern, Tablets und Fernsehgeräten verwenden, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um sicherzustellen, dass Ihre App oder Ihr Spiel bereit ist. Beginnen Sie mit der Optimierung für Tablets und der Erstellung von Apps für Faltblätter. Für den größten Bildschirm zu Hause ist auch die erste Android 12-Vorschau für Android TV verfügbar. Mit dieser Vorschau können Sie nicht nur die neuesten Android-Funktionen auf den Fernseher bringen, sondern auch Ihre Apps auf dem brandneuen Google TV-Erlebnis testen.

Offiziell: das ist das neue Motorola Moto G20

Offiziell: das ist das neue Motorola Moto G20 – Das Warten hat ein Ende: Motorola hat die neuen Moto G20 offiziell vorgestellt und wie erwartet gibt es vor allem einen guten Akku und einen kleinen Preis. Die Modelle sollen ab 149.99 Euro zu haben sein, allerdings hat das Unternehmen noch keinen konkreten Termin genannt, wann die Moto G20 zu haben sein werden. Es wird nur vom 2. Quartal 2021 gesprochen – bleibt abzuwarten, wann genau es soweit sein wird.

Die technischen Daten im Detail

  • 6,5 Zoll 20:9 Max Vision-HD+ Display, 1.600×720 Pixel, 269 PPI, 90Hz Bildwiederholrate
  • Unisoc T700 CPU mit 2x A75 + 6x A55 1,8-GHz-Octa-Core-CPU, 850-MHz-G52-GPU
  • 4 GB RAM
  • 64 GB Speicher, via microSD-Karte um bis zu 1TB erweiterbar
  • 48 MP (Weitwinkel, Blende f/1.7) + 8 MP (Ultraweitwinkel, Blende f/2.2) + 2 MP (Makro, Blende f/2.4) + 2 MP (Tiefensensor, Blende f/2.4) Quad-Kamera
  • 13 MP Selfie-Kamera
  • 5.000 mAh Akku mit 10 Watt Schnellladung
  • Android 11 mi My UX
  • 165,22 × 75,73 × 9,19 mm bei 200g
  • IP52, wasserabweisendes Design

Eine Google Assistant ist auch wieder mit an Bord, sie lässt sich auch leider nicht ändern.


Motorola Moto G20 – Presse-Render und die technischen Details – Bei 91mobiles hat man die offiziellen Render-Bilder der neuen Modelle und auch die technischen Details zu den neuen Smartphones veröffentlicht. Die Smartphones werden sich damit preislich und auch technisch zwischen dem Moto G10 und dem G30 einordnen. Leider bestätigt sich mit den Grafiken aber auch der eher große Rand im unteren Bereich der Moto G20.

Die technischen Daten des Moto G20 im Detail:

  • 6.5-inch 1600×720 display,
  • Unisoc T700 CPU with 4GB RAM and 64GB ROM,
  • 48MP + 8MP + 2MP + 2MP rear shooter,
  • 13MP selfie camera, 5000 mAh battery,
  • 165.22×75.73×9.19mm,
  • 200g

Motorola Moto G20 – erste Bilder und Leistungsdaten

Motorola hat die neuen Moto G10 und G30 Modelle bereits gelauncht, man arbeitet nun aber wohl daran, die Palette der Modelle noch weiter zu vervollständigen, denn es gibt mehrere Hinweise auf neue Modelle der G-Reihe. So ist das Moto G20 bereits im Geekbench Leistungstest aufgetaucht und es gibt auch bereits Bilder zu den neuen Geräten.

Wenn die geleakten Bilder zum Moto G20 stimmen, dann werden die Modelle wohl mit einem Notch-Display auf den Markt kommen. In der Mitte am oberen Bildschirmrand gibt es eine tropfenförmige Notch für die Kamera und die Sensoren. Die Rückseite wird dominiert vom rechteckigen Kameramodul. Man findet eine Quadcam Kamera und dazu soll auch der Fingerabdruck Sensor auf der Rückseite zu finden sein – wohl wieder verbaut im Motorola Logo. Viel mehr lässt sich bisher leider nicht erkennen. Die Ränder auf der Vorderseite fallen aber doch recht doch aus, von einem rahmenlosen Design kann beim Moto G20 daher wohl nicht die Rede sein.

Technisch gesehen wird das Moto G20 auch eher im Einsteiger-Bereich zu verorten sein. Die Leistungsdaten sind vergleichsweise niedrig. Auch 4GB RAM sind eher solide, dafür gibt es aber direkt Android 11 mit an Bord, man bekommt also trotz des wohl günstigen Preises die neuste Android Version. Insgesamt wird das Moto G20 daher wohl nicht mit der Technik oder dem Design punkten, sondern eher mit dem Preis.

Die Geekbench Leistungsdaten das Moto G20

Bisher ist leider nicht bekannt, wann Motorola das Moto G20 auf den Markt bringen will und es ist auch offen, welcher Preis für die Modelle aufgerufen wird. Es besteht dabei durchaus auch noch die Möglichkeit, dass die Smartphones gar nicht in Deutschland auf den Markt kommen werden, sondern speziell für Asien und Indien produziert werden. Diese ganzen Daten wird es wohl auch erst geben, wenn Motorola die Modelle offiziell vorstellt.

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