Moto E4 und E4 Plus sind ab sofort in Deutschland zu haben

Lenovo hatte bereits angekündigt, den Bereich der Einsteigerhandys bis untere Mittelklasse auch in diesem Jahr mit einer neuen Version des Moto E verstärken zu wollen. Nun ist es so weit und die vierte Generation der Moto E Serie ist erhältlich. Das Moto E4 kostet dabei (mit 2GB RAM und 16GB internen Speicher) 159 Euro und ist in den Farben Blush Gold oder Iron Gray zu haben. Das etwas größere Moto E4 Plus kostet 199 Euro und bietet neben 3GB RAM sowie 16GB internen Speicher auch die Farben Iron Gray oder Fine Gold.

Hervorzuheben ist, dass Lenovo beiden Modellen trotz des eher niedrigen Preises eine Metallhülle spendiert hat. Man bekommt also für vergleichsweise wenig Geld ein solide und wertige Hülle, die man sonst oft nur bei teureren Modellen findet. Dazu setzen beide Modelle auf Android 7. Man bekommt also mit dem Kauf Zugriff auf die neuste Version von Android mit den aktuellen Sicherheitspatches. Das unterscheidet die Geräte von den Vorgänger-Modellen.

Eine Besonderheit beim Moto E4 Plus ist der ungewöhnlich starke Akku. Leneovo hat hier ein Modell mit satten 5.000mAh Stunden verbaut. Das ist extrem viel und es gibt auf dem Markt kaum andere Modelle, die so viel Akkuleistung bieten. Das Unternehmen schreibt dazu:

Dank des 5000 mAh Akkus kann man es länger benutzen, ohne sich Sorgen um das Aufladen zu machen**. Wenn es an der Zeit ist, Power zu tanken, gibt es keinen Grund sich bremsen zu lassen. Denn das Moto E4Plus nutzt ein 10W Schnellladegerät, das stundenlange Akkulaufzeit in nur wenigen Minuten Ladezeit liefert.

Tatsächlich verspricht der große Akku nicht nur eine wirkliche lange Nutzungszeit, die bei bis zu 2 Tagen liegen soll, sondern auch die Möglickeit, das Gerät als Powerbank zu nutzen um andere Smartphones damit aufzuladen.  Allerdings hängt die Laufzeit natürlich sehr von der Nutzung ab. Im Kleingedruckten heißt es zu den Laufzeitangaben:

Alle Angaben zur Akku-Laufzeit sind Annäherungswerte, die auf einem durchschnittlichen Benutzerprofil basieren, das sowohl Nutzungs- als auch Standby-Zeiten unter optimalen Netzbedingungen berücksichtigt. Die tatsächliche Akku-Leistung variiert und ist von vielen Faktoren abhängig, dazu zählen Signalstärke, Netzwerkkonfiguration, Alter des Akkus, Umgebungstemperatur, ausgewählte Features, Geräteeinstellungen sowie sprach-, daten- und andere anwendungsspezifische Gegebenheiten.

Insgesamt sind die beiden Modelle aber die aktuelle Fortsetzung der E Serie und dürften durchaus gut bei den Kunden ankommen, denn die Kombination aus Preis und Technik ist wirklich solide und man bekommt vergleichsweise viel Handy fürs Geld. Insgesamt sollte man aber von den technischen Daten nicht wirklich viel erwarten, Lenovo setzt bei beiden Modellen eher auf preiswerte Komponenten, die (bei dem Preis nachvollziehbar) keine Höchstleistungen erbringen können.

Moto Z2 play – neue Bilder und Details zu den Mods

Das neue Motorola Moto Z2 wird wahrscheinlich bereits in wenigen Tagen vorgestellt und es sind mittlerweile viele Bilder verfügbar, die einen Blick auf das neue Modell erlauben. Das Moto Z2 wird dabei vom Design her eher klassisch werden und es verfügt über ein Display mit nach wie vor eher breiten Rändern. Allerdings hat es wieder ein Feature, das man bei anderen Smartphones derzeit eher vergeblich sucht: das Gerät ist teilweise modular aufgebaut und lässt sich über die Anschlüsse auf der Rückseite mit den sogenannten Moto Mods aufrüsten.

Auf Twitter hat Roland Quandt auch bereits einige Hinweise zu Mods gegeben, die mit dem neuen Moto Z2 kommen sollen:

  • Sound-Mod mit einen zusätzlichen Lautsprecher für besseren Sound
  • Power-Mod mit einem Zusatz-Akku. Das Z2 wird wahrscheinlich nur einen Akku mit 2.800 bis 3.000mAh bekommen und daher ist eine Akku Zusatzpack wahrscheinlich eine gute Ergänzung, um die Geräte auch bei intensiverer Nutzung mehrere Stunden am Laufen zu halten.
  • Kamera Mod: Eine zusätzliche Hasselblad Kamera als Ergänzung zur Kamera, die ohnehin schon im Gerät verbaut ist
  • Projektor Mod: ein Beamer, der direkt mit dem Gerät gekoppelt werden kann und mit dem man dann Inhalte direkt vom Handy auf eine Leinwand projizieren kann

Um trotz der Mods die Geräte nicht zu unförmig wirken zu lassen, hat Lenovo das neue Moto sehr dünn gebaut. Das Z2 Play soll nur etwa 6 Millimeter dick werden. Das wäre ein wirklich sehr dünnes Handy und damit erklärt sich vielleicht auch der vergleichsweise schwache Akku. Es sieht so aus, als wäre einfach  kein Platz mehr für einen größeren Akku gewesen.

Noch ein Punkt, der eher negativ zu bewerten ist: auf den offiziellen Fotos der TEENA ist nun deutlich zu sehen, dass das Z2 Play keine Dual Lens Kamera bekommen wird. Stattdessen setzt Lenovo wieder auf eine Technik mit einem Objektiv. Das muss nicht schlecht sein, denn auch damit erreicht man eine hohe Qualität der Aufnahmen, aber die Fans hatten durchaus auf etwas mehr Innovation bei der Kamera gehofft.

Ansonsten haben sich die meisten bereits geleakten Daten rund um das Moto Z2 Play danke einem offiziellen Eintrag bei der chinesichen Zetrifizierungsbehörde TEENA bestätigt: es wird wieder ein 5,5 Zoll FullHD Display* geben, dazu einen Prozessor mit 2,2Ghz und 4GB RAM sowie 64GB internen Speicher. Als Android* Version wird 7.1.1 angebene und das Kamera-Setup besteht aus einer Hauptkamera mit 12 Megapixeln und einer Frontkamera mit 5 Megapixeln.

 

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Moto Z2 Play mit nur 2820mAh Akku?

Lenevo hatte das Moto Z2 Play bereits in einer geleakten Präsentation angekündigt und nun ist das Modell auch bei der chinesischen Zertifizierungsbehörde TEENA offiziell aufgetaucht. Damit wird ein Blick auf die tatsächlichen technischen Daten des neuen Modells erlaubt.

Allerdings zeigen die Daten auch, dass sich die Bedenken hinsichtlich des Akkus bestätigt haben. Bisher waren die meisten Quellen noch von einem Akku mit 3000 bis 3150mAh ausgegangen. Auch das wäre schon recht wenig gewesen aber nach den Daten der TEENA liegt die Kapazität des Akkus sogar nur bei 2820mAh und damit nochmal unter den Werten, die man bisher vermutet hatte. das Moto Z2 Play wird also auf jeden Fall kein Ausdauerwunder und es bleibt abzuwarten, wie sich das in der Praxis auswirken lässt. Es bleibt auf jeden Fall zu befürchten, dass Z2 Nutzer recht häufig das Ladegerät bemühen müssen.

An dieser Stelle scheint sich das Design des neuen Gerätes negativ auszuwirken. Das Z2 Play soll nur etwa 6 Millimeter dick werden. Das wäre ein wirklich sehr dünnes Handy und es sieht so aus, als wäre damit kein Platz mehr für einen größeren Akku gewesen. Dazu soll das Z2 Play wieder modular erweiterbar sein. Es gibt also neben der normalen Technik auch noch eine Schnittstelle für die Moto Mods die ebenfalls Platz braucht. Möglicherweise setzte Lenovo daher auch genau auf diese Schnittstelle und die Möglichkeit das Moto Z2 Play mit einem Zusatz-Akku-Mod zu erweitern.

Noch ein Punkt, der eher negativ zu bewerten ist: auf den offiziellen Fotos der TEENA ist nun deutlich zu sehen, dass das Z2 Play keine Dual Lens Kamera bekommen wird. Stattdessen setzt Lenovo wieder auf eine Technik mit einem Objektiv. Das muss nicht schlecht sein, denn auch damit erreicht man eine hohe Qualität der Aufnahmen, aber die Fans hatten durchaus auf etwas mehr Innovation bei der Kamera gehofft.

Ansonsten haben sich die meisten bereits geleakten Daten rund um das Moto Z2 Play bestätigt: es wird wieder ein 5,5 Zoll FullHD Display geben, dazu einen Prozessor mit 2,2Ghz und 4GB RAM sowie 64GB internen Speicher. Als Android Version wird 7.1.1 angebene und das Kamera-Setup besteht aus einer Hauptkamera mit 12 Megapixeln und einer Frontkamera mit 5 Megapixeln.

Das sind die neuen Moto-Modelle in den nächsten Monaten

Wie wird Motorola/Lenovo die eigene Modellpalette weiter entwickeln? Evan Blass hat dazu auf Twitter ein Foto einer internen Präsentation veröffentlicht, auf der die kommenden Modelle für 2017 und möglicherweise auch Anfang 2016 zu sehen sind. Lenovo plant dabei eine ganze Reihe von neuen Smartphones in den verschiedenen Preisklassen. Leider gibt es aber noch keine Daten dazu, wann genau die Modelle erscheinen soll. Es kann also unter Umständen auch noch etwas dauern, bis die neuen Geräte erscheinen werden.

Die Modelle im schnellen Überblick:

  • Moto Z 2 Play und Force werden die Nachfolger der aktuellen Topmodelle sein und als modulare Geräte auf den Markt kommen. Man kann die bekannten Moto Mods als auch weiterhin mit diesen Modellen nutzen. Das Moto Z Force unterstützt zudem extrem schnelles Internet mit bis zu 1Gbit/s und dürfte damit eines der schnellsten Geräte auf dem Markt werden.
  • Zum neue Moto X gibt das Unternehmen recht wenige Details. Mit 5,2 Zoll Display ist es etwas kleiner als die anderen Topmodelle.
  • Das Moto G5 hat den Zusatz S bekommen und wird in zwei Größen (5,2 und 5,5 Zoll) auf den Markt kommen. Wofür der Zusatz S steht ist allerdings noch nicht ganz klar. Hier bleibt abzuwarten, was genau Lenovo für diese Modelle geplant hat.
  • Mit dem Moto E und E+ sowie dem C und C+ gibt es dazu noch vier Modelle für die unteren Preisbereich. Lenovo wird also den Kampf im unteren Preissegment nicht aufgeben sondern auch weiter Modell für wenig Geld anbieten. Das Moto E plus soll dazu mit einem Akku mit 5.000mAh kommen – das dürfte mit der größte verbaute Akku in diesem Preisbereich sein.

Insgesamt hat sich Lenovo also einige vorgenommen um in den nächsten Monaten die Modelle auf den Markt zu positionieren. Besonders die beiden Z-Topmodelle sehen recht interessant aus und die schnellen Internet-Verbindungen mit bis zu 1GBit pro Sekunden sind eine Kampfansage an die Konkurrenz. Gerade im Vodafone Netz könnten Geschwindigkeiten in diesem Bereich durchaus schon auf absehbare Zeit verfügbar sein, dann würden sich diese Geräte richtig lohnen, weil man damit den hohen Speed auch richtig nutzen kann. Im unteren Preisbereich scheint sich Lenovo dagegen vor allem mit dem Akku und langen Laufzeiten der Geräte abheben zu wollen. Auch das scheint ein recht erfolgversprechender Weg zu sein.

Auch die modulare Bauweise ist nach wie vor ein interessantes Feature. anders als LG scheint Lenovo hier mehr Ausdauer zu haben und etabliert die eigenen Mods auch bei den neuen Topmodellen. Bleibt zu hoffen, dass die Kunden das honorieren werden.

Allerdings fehlen neben dem Datum der Veröffentlichung noch weitere wichtige Angaben. So wird der Preis der neuen Modelle natürlich sehr darüber entscheiden, wie gut oder schlecht sie auf dem Markt ankommen und Preisangaben lassen sich auf der ersten geleakten Folie leider noch nicht entdecken. Bleibt also abzuwarten, wie sich die Modelle preislich einordnen werden.

Feste Tastatur als Mod für das Moto Z

Das Moto Z Play hat auf der Rückseite starke Metallkontakte, mit denen sich verschiedenen Mods anbringen lassen. Damit kann man die Geräte  beispielsweise mit einem Zusatz-Akku nachrüsten oder sie mit einer Soundanlage oder einem Projektor ausstatten.

Auf Indiegogo gibt es nun auch noch ein Crowdfundig-Projekt, um die Geräte mit einer festen QWERTY-Tastattur zu versorgen, die ebenfalls über den MOD-Anschluss mit dem MOTO Z verbunden wird. Derzeit gibt es nur noch sehr wenige Modelle (vor allem bei Blackberry) auf dem Markt, die mit einer festen Tastatur ausgestattet sind. Dieser neue Mod könnte daher durchaus einen Nerv bei den Kunden treffen. Dazu löst er das Problem, dass feste Tastaturen die Geräte nur unnötig dick machen – braucht man die Tastatur nicht, kann man den Mod entfernen und hat dann das ganz normal dünne Moto Z.

Die macher selbst schreiben zu den Vorteilen des neuen Moto Z Mod:

The Keyboard Mod features a 5-row landscape QWERTY keyboard that slides out, and screen can be tilted between 0 and 45 degrees. We’re also considering to include a battery to extend the phone’s battery life* With the Keyboard Mod, your Moto Z is transformed into a productive mini PC! We offer 3 colours to match your phone: Black, White and Gold. Black will be the only option for the super early bird perk, and all three colours will be available for the early bird perk. The non-QWERTY layout will be manufactured after we ship the initial QWERTY layout. For AZERTY, QWERTZ and Scandic Layout users, please refer to the Non-QWERTY layout perks.

Für deutsche Nutzer ist besonders der letzte Satz interessant, denn eine QWERTY Tastatur ist natürlich für deutsche Nutzer nicht ganz so interessant. Es wird aber ebenfalls Mods mit deutschem Tastaturlayout geben und damit eignet sich der Mod auch für Deutschland. Dazu gibt es eine extra Batterie an Bord um die Mehrverbrauch an Strom durch das Keyboard aufzufangen.

Die Macher haben sich dabei ein Ziel von 100.000 Dollar gesetzt um diesen Mod zu realisieren. Derzeit sind mit mehr als 35.000 Dollar bereits mehr als ein Drittel dieser Summe erreicht. Etwa 500 Leute haben bereits beim Crowdfunding mit gemacht. Die Aktion läuft dabei noch einen Monat – es ist also noch genug Zeit, um das Ziel der Kampagne zu erreichen. Allerdings haben die Macher keinen genauen Angaben gemacht, wann genau dieser Mod erscheinen soll. Selbst die Early-Bird Auslieferung hat noch kein Datum und soll erfolgen „sobald der Mod fertig ist“. Es ist also noch nicht ganz klar, wann dieser Mod erscheinen wird, selbst wenn die Kampagne erfolgreich sein sollte. Der Preis für den Mod liegt im Übrigen bei 60 Dollar – zumindest für die Nutzer, die beim Crowdfunding mit machen. Im Handel soll der Mod dann doppelt so viel Kosten und für 120 Dollar zu haben sein.

Der QUERTY Tastatur Mod im Video

Moto G5 und Moto G5 Plus – neue günstige Modelle von Lenovo

Lenovo hat gestern im Rahmen der MWC in Barcelona auch zwei neue Modelle vorgestellt, die vor allem bei Android Fans auf Interesse stoßen dürften. Das Moto G5 und Moto G5 Plus sind dabei zwei vergleichsweise günstige Modelle zum Preis von 199 bzw. 299 Euro und bieten trotzdem von Anfang an Zugang zu Android 7. Dazu verzichtet Moto auch bei diesen Modellen auf Eingriffe in die Android Software. Es gibt also keine Apps, die zusätzlich installiert werden und auch keine extra Bedienoberfläche, wie man sie von anderen Herstellern her kennt. Stattdessen setzt Moto auf ein weitgehend unverändertes Android.

Lenovo selbst schreibt zu den neuen Modellen:

Ein Smartphone, das durchhält: Aus aller Welt gaben die Teilnehmer der Umfrage übereinstimmend an, dass sie eine längere Akkulaufzeit benötigen. Jeder Vierte würde sogar 20 Prozent mehr für ein Smartphone mit einem leistungsstarken Akku ausgeben.1 Beim Moto G5 Plus ist Batterielaufzeit Trumpf. Der 3000 mAh Akku liefert Power für den ganzen Tag. Das mitgelieferte Turbo-Power™-Ladegerät liefert bis zu 6 Stunden Akku-Laufzeit in nur 15 Minuten. Das Moto G5 Plus hält so auch bei besonders arbeitsreichen Tagen durch.2 Der rasante 2,0-GHz-Octa-Core-Prozessor und 4G LTE sorgen dafür, dass Apps reibungslos laufen. Spiele und Videos können in hoher Qualität genossen werden, Surfen und Musik-Streaming sind blitzschnell möglich, wo immer man auch ist.

Bei der Technik sollte man natürlich keine wirklich hohen Erwartungen haben. Es gibt solide Technik, die für diesen Preisbereich angemessen ist, aber natürlich keine Spitzenleistungen.

So gibt es im G5 einen Snapdragon 430 Prozessor mit 2GB RAM, 16GB internen Speicher und dazu einen Slot für eine SD Karte. Das Display misst bei diesem Modell 5 Zoll.  Das G5 Plus setzt mit dem Snapdragon 625 auf etwas mehr Leistung. Dazu gibt es ein 5,2 Zoll Display, 3GB RAM und einen internen Speicher mit 32GB.

Interessanterweise hat die Kamera im G5 plus mit 12MP eine etwas geringere Auflösung als im G5 (13MP), dafür ist die Blende im G5 Plus mit f/1.7 deutlich besser als die im normalen G5 (f/2.0). Lenovo schreibt dazu:

Das Moto G5 Plus besitzt die fortschrittlichste 12 MP Kamera seiner Klasse. Es ist das erste Moto G Plus mit Dual-Pixel-Autofokus: Im Bruchteil einer Sekunde ist das Motiv fixiert, sodass einem kein Moment mehr entgeht. Ein Objekt kann bis zu 60 Prozent schneller als beim Moto G4 Plus fokussiert werden, indem 10x mehr Pixel auf dem Sensor genutzt werden.

Beim Design hat Moto auf neue Materialien gesetzt. Mittlerweile hat Metall auch in der Mittelklasse Einzug gehalten und das G5 und das G5 Plus sind die ersten Modelle der Moto G Serie, die mit einem hochwertigen Aluminium-Design ausgestattet sind. Dazu stehen zwei Farben zur Verfügung: Lunar Gray oder Fine Gold.

Leider hat Lenovo für die Modelle noch keinen genauen Termin für den Marktstart genannt. Das Moto G5 soll aber bereits im März erhältlich sein und 199 Euro kosten. Beim Moto G5 Plus ist das Unternehmen noch etwas unkonkreter und spricht von Frühjahr 2017. Dieses Modell soll 299 Euro kosten und es scheint so, als würden Nutzer noch etwas länger auf die Geräte warten müssen.

Moto G5 plus – neue Bilder geleakt

Wie es derzeit aussieht, wird Lenovo das neue Moto  G5 plus wohl Ende Februar auf dem MWC in Barcelona vorstellen. Zu den bisherigen Informationen gibt es nun einige neue Bilder, auf denen das neue Gerät zu sehen sein soll. Dabei kann erfreulicherweise nicht nur das Design bewundern, sondern auch, was die Geräte leisten, denn auf den Screenshots sind auch die Ergebnisse eines Benchmarks zu sehen.  Die Bilder wurden dabei (wie so oft) bei Weibo hoch geladen, Angaben darüber, wie verlässlich diese Bilder sind und ob sie wirklich das G5 plus zeigen sind daher schwer zu machen, die Geräte sehen auf jeden Fall den bisherigen Leaks zu diesen Modellen sehr ähnlich.

Sollten die Ergebnisse stimmen würde das Moto G5 plus wohl mit einer eher soliden Mittelklasse-Ausstattung kommen. Zu sehen ist dabei:

  • Snapdragon 625-Chip mit 8 Kernen
  • 4GB Arbeitsspeicher
  • 32GB interner Speicher
  • Android 7 Nougat als Betriebssystem

Dazu könnte das Gerät mit einem 5,5-Zoll-Display* sowie einer Auflösung von 1080×1920 Pixeln kommen. Dazu gibt es einen Akku mit einer Leistung von 3080mAh, andere Quellen sprechen an dieser Stelle von 3100mAh – der Unterschied sollte aber in der Praxis kaum relevant sein. Bei der Kamera setzt Lenovo nicht auf zwei objektive wie bei vielen anderen Modellen, die derzeit vorgestellt werden. Stattdessen soll es sowohl als Hauptkamera als auch als Selfie Cam nur eine Linse geben, die Auflösung werden wohl 13 bzw. 5 Megapixel betragen.

Insgesamt scheint das Moto G5 und auch die G5 plus Version eine solide Weiterentwicklung der G-Reihe zu sein, ohne das größere Überraschungen zu erwarten wären. Andere Hersteller haben auch im Mittelklasse Bereich einige Premiumfeatures verbaut (beispielsweise das wasserdichte Gehäuse beim neuen Galaxy A3/A5 oder die Dual Lens Kameras bei Honor 6X), darauf scheint man bei Lenovo verzichtet zu haben. Es bleibt daher abzuwarten, wie sich das Gerät am Markt schlagen wird und ob es vielleicht doch noch einige neue Features geben wird, die man derzeit noch nicht erkennen kann.

Preislich bekommt man die Vorgängermodelle derzeit für um die 200 Euro und die das G4 Plus für etwa 240 Euro ohne Vertrag*. Die neuen Modelle sollen zum Start etwa mehr als 300 Dollar kosten (das normale G5 soll bei egtwa 250 Dollar liegen) und bewegen sich damit auch im Preisbereich der Moto G4. Allerdings gibt es auch zum Preis noch keine offiziellen Angaben, hier kann sich also noch etwas bewegen.

 

Moto X 2017 – Leak vom Gehäuse zeigt das neue Gerät

Wie es aussieht wird Lenovo die Moto X Serie auch in 2017 fort setzen. Die aktuellen Moto X Modelle bekommen damit auch im nächsten Jahr einen Nachfolger und wenn die aktuellen Informationen stimmen, wird es einige Verbesserungen und Änderungen geben. So soll das Moto X 2017 ein neues Gehäuse aus Metall – in dem Fall Aluminium – bekommen und damit endgültig Abschied nehmen von Polycarbonat. Einen entsprechenden Schritt hat Lenovo bereits beim Moto M vollzogen und es ist daher nur folgerichtig, wenn auch Moto X im nächsten Jahr auf einen Metallbody setzt.

Kamera-Modul ähnlich des Moto Z

Das Kamera-Setting soll sich dabei am Moto Z orientieren. Das würde auf eine Kamera mit 16 Megapixeln als Hautpkamera und eine 5 Megepixel Frontkamera hin deuten. Das runde Kamera-Modul sieht auf jeden Fall sehr ähnlich aus und ist von der Größe her sehr nahe am Moto Z. Allerdings ließ sich beim Moto Z die Kamera durch die Moto Mods weiter aufrüsten. Beim geleakten Bild des Moto X fehlen dafür die passenden Anschlüsse auf der Rückseite. Daher sieht es derzeit so aus, als würde das Gerät ohne Moto Mods Fähigkeiten kommen – das Gerät ließe sich damit nicht weiter aufrüsten und wäre wieder ein nicht-modulares Smartphone. Allerdings ist dies erst ein sehr früher Bild, man weiß also nicht, wann genau es aufgenommen wurde – eventuell werden die Anschlüsse auch noch später hinzu gefügt. Bisher sollte man die Hoffnung auf ein modulares Moto X also nicht komplett aufgeben.

Erste Blick auf das Design

Die Rückseite gibt leider nicht viele Details zum Design des kommenden Moto X her. Der Moto X Streifen in der Mitte ist allerdings verschwunden und wird durch das große Kamera-Modul und das separate M-Logo ersetzt. Einen Hinweis auf Lenovo oder Motorola gibt es auf der Rückseite allerdings nicht. Lenovo bleibt der Linie treu und vermarktet die Modelle konsequent unter dem Moto-Label.

Im Vergleich mit den Vorgängern (oder auch dem Moto Z) erscheint die Rückseite stärker gerundet. Damit können die Geräte besser in der Hand liegen, es wäre aber auch wieder ein Hinweis darauf, dass es wohl keine Moto Mods für das Gerät geben wird. Diese brauchen eine glatte Rückseite (zumindest derzeit) um andocken zu können. Die abgerundete Rückseite ist dagegen ein echtes Problem für Mod, denn selbst wenn noch Anschlüsse nachgerüstet werden, gäbe es nicht eine wirklich gute Passung.

Bei der Größe gehen die meisten Quellen derzeit von einem Gerät mit 5,2 Zoll Display aus, ob es wieder verschiedene Versionen geben wird (wie beim aktuellen Moto X9) bleibt aber offen. Da auf der Rückseite kein Fingerabdruck-Scanner zu sehen ist, dürfte dieser ebenfalls wieder auf der Vorderseite angeordnet sein. Genaueres weiß man aber erst, wenn es weitere Bilder des Geräts geben wird.

Insgesamt bietet der Leak also einen interessanten erste Blick auf das neue Moto X 2016. Es bleiben aber in jeden Fall noch sehr viele Fragen offen, denn gerade im Bereich der Technik und auch bei Preis fehlen derzeit noch Infos. Mit etwas Glück werden die neuen Modelle aber bereits Anfang 2017 auf dem MWC in Barcelona ausgestellt. Dann werden wir insgesamt mehr wissen.

 

Moto M – neue Pressebilder geleakt

Lenovo bereitet derzeit mit dem Moto M den Marktstart eines neuen Modells im Mittelklasse-Bereich vor. Inzwischen ist auch Pressematerial zum neuen Gerät geleakt und damit gibt es einen ersten Blick auf das Design und auch die Technik des Moto M. Besonders der Preis scheint sehr interessant: Er ist mit nur 1.999 Yuan angegeben, was etwa 266 Euro entsprechend würde – damit wäre das Moto M vergleichsweise günstig. Allerdings ist bisher noch nicht klar, ob die Geräte auch in Europa und in Deutschland auf den Markt kommen werden. Der Start ist bisher nur in China geplant.

Wenig Neuerungen beim Design

Bei Design orientiert man sich bei Lenovo an den bestehenden Modellen und hat mit dem Moto M ein Gerät mit abgerundeten Ecken auf den Markt gebracht, das in erster Linie genau so aussieht wie viele andere Smartphones derzeit auch. Die Rückseite enthält die mittige Kamera mit einem Einzelobjektiv, am oberen Geräterand gibt es einen Kopfhöreranschluss und wie es aussieht sollen die Geräte Dual-SIM unterstützen. Auf der Rückseite gibt es ebenfalls einen Fingerabdruck-Scanner.

Auf den Presse-Renderings macht das Gerät einen guten Eindruck – von einer eigenen Formsprache kann man aber nicht sprechen. Wäre der Moto Schriftzug nicht auf der Vorderseite, wäre es wohl schwer, das Gerät einem Anbieter zuzuordnen.

Die Technik im Moto M

Lenovo setzt auf einen Helio P15 Octa-Core-Prozessor mit 2,2Ghz und 4GB RAM. Dazu gibt es 32GB internen Speicher, der sich mittelt microSD Karte erweitern lässt. Das Display ist 5,5 Zoll groß und bietet eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln.

Bei der Kamera gibt es auf der Rückseite 16MP, auf der Vorderseite 8MP für Selfies, für die Ausdauer sorgt ein Akku mit 3050mAh.

Das sind insgesamt solide Werte und vor allem für den Preis eine wirklich gute Ausstattung, wenn das Gerät wirklich für und die 266 Euro auf den Markt kommen sollte. In den Gerüchten ist auch von einem Metallgehäuse die Rede, was bei dem geringen Preis kaum vorstellbar ist. Dazu soll das Gehäuse beschichtet sein um Schutz vor Spritzwasser zu bieten. Das wäre wirklich eine sehr interessante Kombination.

Für den Akku wird es aller Wahrscheinlichkeit nach auch Quick-Charge geben, wobei nicht ganz klar ist, welche Technik genau zum Einsatz kommt.

Insgesamt setzt Lenovo hier die Strategie eigenständiger Geräte weiter fort. Lediglich der Schriftzug Moto erinnert noch daran, das die Geräte aus dem Motorola Bereich stammen, der von Lenovo gekauft wurde. So ganz traut man der eigenen Marke aber noch nicht, denn man hätte natürlich auch direkt Lenovo auf die Geräte schreiben können um so klar zu machen, wer hinter den Modellen steht.

Den Nutzer dürfte es letztendlich egal sein, welcher Anbieter sich nun wie kennzeichnet, denn das Moto M scheint nach den bisherigen Daten ein sehr interessantes Gerät zu einem günstigen Preis zu werden. Das könnte durchaus für einigen Erfolg sorgen. Dafür wäre es aber natürlich notwendig, das Lenovo das neuen Moto M nicht nur in China auf den Markt bringt, sondern zeitnah weltweit ausrollt um am besten auch noch das Weihnachtsgeschäft in den USA und Europa mit zu nehmen. Ob das klappen wird steht aber bisher leider noch nicht fest.

Video: Das Lenovo Moto G4 im Test

Video: Das Lenovo Moto G4 im Test – Das Moto G4 darf als eines der erste Modelle nicht mehr den Motorola Namen tragen sondern wird als Lenovo Moto G4 verkauft. Nur das Mot erinnert noch an die Herkunft. Bei Technikfaultier hat man sich das Modell etwas länger vorgenommen und getestet, wie der Alltag mit dem Moto G4 aussieht und was sich außer dem Namen sonst noch verändert hat.

Kleiner Spoiler: besonders der relative hohe Preis für die Geräte kam dabei nicht gut weg, allerdings gibt es die Geräte – je nach Deal – auch bereits deutlich billiger. So hatte sie Amazon für 210 Euro im Angebot (über Amazon prime) und das ist dann ein Preis über den man an sich nicht mehr meckern kann.

Video: Das Lenovo Moto G4 im Test