Firefox 77 mit Sicherheitsupdates und neuen Funktionen

Firefox 77 mit Sicherheitsupdates und neuen Funktionen – Mozilla verteilt derzeit die neue Version 77 für den Firefox (und hat auch bereits ein Fix 77.01.1 nachgeschoben). Unter anderem schließt die neue Version auch wieder Sicherheitslücke, die beim Risiko als Hoch und Mittel eingestuft werden und daher ist das Update durchaus wichtig.

Beim BSI rät man daher zu einem schnellen Update:

Ein entfernter, anonymer Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Mozilla Firefox und Mozilla
Firefox ESR ausnutzen, um Schadcode auszuführen, einen Absturz zu verursachen, vertrauliche
Informationen auszuspähen oder Dateien zu manipulieren. Zur Ausnutzung genügt es, eine bösartige
Webseite oder einen Link dorthin zu öffnen. Das BürgerCERT empfiehlt die zeitnahe Installation der vom Hersteller bereitgestellten Sicherheitsupdates, um die Schwachstellen zu schließen.

Daneben gibt es aber auch einige neuen Funktionen. So ist jetzt auch Web-Render automatisch aktiv und soll den Grafikaufbau beschleunigen und vor allem auf großen Displays schneller machen. Dazu wurde die Verwaltung der Zeritfikate verbessert.

Die neue Version wird bereits automatisch verteilt und in der Regel im Hintergrund installiert. Wer sicher stellen möchte, dass die neuste Version aktiv ist, kann unter Einstellungen => Hilfe => über Firefox prüfen, ob die 77er Version bereits aktiv ist. Dort kann man auch das Update manuell anstoßen, falls es notwendig sein sollte.

Firefox 66 – neue Version macht Video-Autoplay abschaltbar

Mozilla hat die neuste Version des Firefox Browsers vorgestellt und mit Firefox 66 soll vor allem das lästige Autoplay von Werbungen abgeschaltet werden können. Wer also nicht möchte, dass im Browser auf einmal die Videowiedergabe startet (oft auch noch mit lautem Ton) kann dies im Firefox 66 zukünftig abschalten bzw. so konfigurieren, wie er es möchte.

Das Unternehmen erklärt die neuen Funktionen dazu wie folgt:

Szenario 1 – für alle, die in Ruhe surfen möchten: Besuchen Sie eine Webseite, die Videos oder Audio abspielt. Dies könnte beispielsweise ein Nachrichtenportal sein oder eine Webseite, die Filme und Fernsehsendungen zeigt. Die „Automatische Wiedergabe blockieren“-Funktion stoppt das automatische Abspielen von Audio und Video auf diesen Seiten. Wenn Sie das Video dennoch ansehen möchten, klicken Sie einfach auf die Wiedergabetaste.

Einige Webseiten, wie etwa Social-Media-Portale, schalten den Ton automatisch stumm, spielen das Video aber dennoch ab. In diesem Fall stoppt die neue „Automatische Wiedergabe blockieren“-Funktion die Wiedergabe des Videos nicht.

Szenario 2 – für Binge-Watcher: Sie wollen alle Folgen Ihrer Lieblingsserie nacheinander anschauen und möchten, dass die Videos ohne Unterbrechungen abgespielt werden? Dann drücken Sie einfach auf Play und alle Videos in der Warteschlange werden automatisch wiedergegeben.

Wenn Sie die automatische Wiedergabe auf Ihren Lieblingsseiten aktivieren möchten, können Sie sie ganz einfach auf Ihre Berechtigungsliste setzen. Öffnen Sie dazu das Kontrollzentrum, indem Sie den umkreisten Buchstaben „i“ in der Adresszeile anklicken. Von dort aus gehen Sie zu „Berechtigungen“ und wählen im Dropdown-Menü „Zulassen“, um Medien mit Ton automatisch wiederzugeben.

Szenario 2 – für Binge-Watcher: Sie wollen alle Folgen Ihrer Lieblingsserie nacheinander anschauen und möchten, dass die Videos ohne Unterbrechungen abgespielt werden? Dann drücken Sie einfach auf Play und alle Videos in der Warteschlange werden automatisch wiedergegeben.

Wenn Sie die automatische Wiedergabe auf Ihren Lieblingsseiten aktivieren möchten, können Sie sie ganz einfach auf Ihre Berechtigungsliste setzen. Öffnen Sie dazu das Kontrollzentrum, indem Sie den umkreisten Buchstaben „i“ in der Adresszeile anklicken. Von dort aus gehen Sie zu „Berechtigungen“ und wählen im Dropdown-Menü „Zulassen“, um Medien mit Ton automatisch wiederzugeben.

Darüber hinaus gibt es in der neuen Version des Firefox Browsers noch einige andere Neuerungen: Über eine Scrollverankerung bleibt der Browser immer im angewählten Bereich, auch wenn sich eventuell Elemente auf der Webseite verschieben. Die Suchfunktion wurde überarbeitet und die Warnungen bei Problemen mit den Sicherheitszertifikaten sind aktueller gestaltet worden. Alle Funktionen und Neuerungen kann man hier nachlesen.

Firefox 65 verbessert den Tracking-Schutz für die Nutzer

Mozilla hat eine neue Version des Browsers Firefox veröffentlicht und bietet mit Firefox 65 nun neue Einstellungen um die Privatsphäre von Nutzer noch weiter zu schützen. User bekommen in der neusten Version die Möglichkeit, bestimmte Seitenelemente seitenübergreifend zu blockieren und damit nicht mehr anzeigen zu lassen. Auf diese Weise kann man beispielsweise das Tracking durch bestimmte Systeme verhindern und so mit mehr Privatsphäre im Netz surfen.

Das Unternehmen schreibt ganz konkret zu den Neuerungen:

Heute freuen wir uns, Ihnen ein brandneues Set an Einstellung zum Blockieren von Seitenelementen anbieten zu können, die aus früheren Tests entstanden sind. Mit ihrer Hilfe können User ab sofort ihren individuellen Privatsphäre-Grad in den Firefox-Einstellungen auswählen.

Allerdings ist bekannt, dass sich nur die wenigsten Nutzer im Detail mit den Datenschutzeinstellungen auseinandersetzen. Daher bietet der neue Firefox 65 die Möglichkeit, diese Einstellungen sehr einfach und pauschal zu setzen und so mit einem Klick zu bestimmen, auf welchem Schutzniveau man im Netz unterwegs sein will. Es müssen also nicht selbst die Elemente definiert werden, die man nicht mehr laden möchte, sondern das kann per Voreinstellungen global geregelt werden.

Der Browser bietet dafür zukünftig drei Möglichkeiten bzw. Voreinstellungen, mit denen man das Tracking-Verhalten steuern kann. Mozilla schreibt dazu:

  • Standard: Für alle, die es „kurz und schmerzlos” mögen, ist dies die richtige Wahl. Im Standardmodus blockieren wir bekannte Tracker im Privaten Modus. Diese Einstellung blockiert in Zukunft auch Tracking-Cookies von Drittanbietern.
  • Streng: Für diejenigen, die etwas mehr Schutz wollen und denen es nichts ausmacht, dass einige Seiten nicht einwandfrei funktionieren. Diese Einstellung blockiert alle Tracker, die Firefox bekannt sind, in allen Fenstern.
  • Benutzerdefiniert: Für die Nutzer, die die volle Kontrolle wollen und selbst auswählen möchten, welche Tracker und Cookies sie blockieren. Hier erfahren Sie mehr über das Tracking von Cookies und über Cross-Site-Tracking in unserem Firefox Frontier Blogbeitrag.
    • Tracking: Entscheiden Sie selbst, ob Sie Tracking nur im Privaten Modus oder in allen Fenstern unterbinden möchten. Außerdem können Sie aus zwei Listen von Disconnect wählen: „basic“ (empfohlen) oder „strict“ (blockiert alle bekannten Tracker).
    • Cookies: Ihnen stehen insgesamt vier Varianten zum Blocken von Cookies zur Verfügung: Drittanbieter-Tracker, Cookies von nicht besuchten Webseiten, alle Cookies von Drittanbietern (kann dazu führen, dass Webseiten nicht einwandfrei funktionieren) sowie alle Cookies (was dazu führt, dass Webseiten nicht richtig angezeigt werden).

Die neuste Version des Mozilla Firefox Browser wird dabei bereits verteilt und kann direkt unter Updates geladen und danach installiert werden. Der Download und die Nutzung sind wie immer kostenfrei.

Im Video: der neue Tracking-Schutz in Firefox 65

Firefox 63 soll den Tackingschutz im Internet verbessern

Mozilla hat die neuste Version von Firefox veröffentlicht und mit Firefox 63 setzt das Unternehmen vor allem auf eine Verbesserung des Schutzes der Nutzer vor Tracking. Konkret soll Firefox 63 das sogenannte Cross-Site-Tracking erschweren. Dazu hat das Unternehmen angekündigt, dass diese Funktion Anfang 2019 wohl standardmäßig kommen soll. Aktuell muss man den Schutz noch selbst aktivieren und auch eventuell Ausnahmen definieren, wenn es auf Webseiten Probleme gibt. Ab 2019 könnte dieser Schutz dann der Standard werden.

Mozilla selbst schreibt dazu:

Mit dem heutigen Release haben Nutzer*innen die Möglichkeit, Cookies zu blockieren und Trackern von Drittanbietern den Zugriff auf ihren Speicher zu verwehren. Diese Funktion wurde entwickelt, um die am häufigsten verwendete Technik zum Cross-Site-Tracking zu unterbinden. […]

Es kann sein, dass manche Webseiten dadurch nicht mehr richtig angezeigt werden. Sollte das der Fall sein, können Sie die Funktion jederzeit für bestimmte Webseiten deaktivieren. Klicken Sie dazu einfach auf das Schild-Symbol in der Adressleiste des Browsers und wählen „Blockieren für diese Seite aufheben” aus.

Technisch geht dabei Mozilla gegen Drittanbieter vor, die auf einer Webseite Cookie für Dritte setzen wollen. Das geht mit den neuen Schutz dann nicht mehr, der Zugriff auf den Speicher wird für solche Dienste verwehrt. Die Auslieferung von Cookies der Seite selbst wird damit aber nicht beeinträchtigt, diese können auch mit aktivem Schutz gesetzt werden. Viele Trackinganbieter sind daher bereits dazu übergegangen, statt Drittanbieter Cookies auf Frist-Party-Lösungen zu setzen. Es wird also bereits daran gearbeitet, auch diesen Schutz wieder etwas auszuhebeln.

Weitere Funktionen in der neuen Firefox-Version:

  • Shortcuts für die Suche: Wir wissen, dass Menschen das Web vor allem nutzen, um Informationen zu finden. Wir wissen auch, dass sie sich freuen, wenn sie Zeit sparen, um zu bestimmten Orten zu gelangen. Etwa, indem sie Nebenstraßen nutzen, anstatt auf der Autobahn im Stau stecken zu bleiben. Wir haben diese beiden Dinge kombiniert, indem wir Shortcuts für die Websuche eingerichtet haben: Amazon und Google – die beiden Web-Dienste, die am häufigsten für die Websuche verwendet werden – finden Sie ab sofort auf die Startseite der neu geöffneten Tabs. Aktuell ist diese Funktion nur in den USA verfügbar. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, lesen Sie unseren Firefox Frontier Blog Post.
  • Anpassung an die Farbeinstellungen in Windows: Ab sofort passt sich Firefox automatisch dem Dark- oder Light-Theme an, dass Sie in Ihren Windows-Einstellungen ausgewählt haben und generiert auf diese Weise eine harmonische und vertraute Nutzungsumgebung.
  • Siri Shortcuts für Firefox für iOS: Mit dem heutigen Release können Nutzer*innen einen neuen Tab in Firefox ganz einfach per Sprachsteuerung öffnen. Dies ist nur der erste von vielen Shortcuts für iOS-User, die wir in den nächsten Monaten hinzufügen werden.
  • Auch für Entwickler*innen haben wir einige neue, hilfreiche Tools hinzugefügt. Schauen Sie auf unserem Hacks Blog vorbei, um mehr darüber zu erfahren.

Firefox 63 wird wie immer automatisch verteilt und beim Start von Firefox automatisch herunter geladen. Der Start kann sich durch dieses Update etwas verzögern, in der Regel steht die neuste Version aber in wenigen Sekunden bereit und kann genutzt werden. Größere Änderungen am Design gibt es aber nicht, man muss sich also nicht weiter umstellen um mit Firefox 63 arbeiten zu können.

Mozilla will gegen Falschinformationen im Internet vorgehen

Mozilla, das Unternehmen hinter dem Mozilla Firefox, hat angekündigt, dass man sich ab sofort stärker gegen Falschinformationen im Internet engagieren wird und hat dazu die Mozilla Information Trust Initiative (MITI) gegründet. Darin möchte man zukünftig interne und externe Kräfte bündeln um dafür zu sorgen, dass die korrekten Infos im Netz die Oberhand behalten. Dazu sollen sowohl Produkte entwickelt werden also auch Communities gegründet und man möchte in diesem Bereich auch forschen.

Das Unternehmen sieht dabei vier Bereiche, in denen man aktiv werden will:

  • Produkt – Mozillas Open Innovation Team wird mit Technologen und Künstlern zusammenarbeiten, die unsere Ansichten teilen, um gemeinsam Technologien zu entwickeln, die Falschinformationen bekämpfen. Um das erfolgreich meistern zu können, wird Mozilla mit globalen Medienorganisationen zusammenarbeiten und zudem auf bereits existierende Produkte setzen, wie etwa Coral, Pocket und Klar.
  • Bildung – Wir können ‘Fake News‘ nicht allein auf technischem Weg begegnen – wir müssen auch die Internetnutzer weiterbilden und stärken sowie den Leitern innovativer Bildungsinitiativen unter die Arme greifen. Mozilla wird eine Art Lehrplan für digitale Bildung entwerfen, der das Thema Falschinformation beinhaltet, und weiterhin in bestehende Projekte wie Mission: Information investieren.
  • Forschung – Falschinformationen sind ein relativ neues Phänomen im digitalen Zeitalter. Um ein solch heikles Problem lösen zu können, müssen wir es zuerst verstehen. Später in diesem Jahr wird Mozilla dann Forschungsergebnisse publizieren, die aufzeigen sollen, wie ‘Fake News‘ die Nutzererfahrung im Web beeinflussen. Ausgangspunkt hierfür wird ein Datensatz sein, der während der US-Wahlen 2016 erstellt wurde und Informationen zum Surfverhalten auf Nutzerebene enthält.
  • Kreative Interventionen – Mozilla wird Projekte von Technologen unterstützen, die Falschinformationen mithilfe virtueller und erweiterter Realität (‘Virtual Reality‘ und ‘Augmented Reality‘) bekämpfen. Schließlich bietet sich nun die Gelegenheit, aufstrebende Technologien auf eines der dringlichsten Probleme unserer Zeit anzuwenden. Stellen Sie sich beispielsweise eine ‘Augmented Reality‘-Web-App vor, die Datenvisualisierungen verwendet, um die Auswirkungen von Falschinformationen auf die Internetgesundheit zu untersuchen. Oder eine ‘Virtual Reality‘-Erfahrung, die Nutzer durch die Geschichte von Falschinformationen im Web führt.

Diese Initiative ist allerdings nicht auf Mozilla begrenzt, sondern setzt auf Vernetzung. Man sucht also auch Partner, die gleiche Ziele verfolgen und auch Projekte und Ideen, die man unterstützen kann. Konkrete Ergebnisse oder Produkte gibt es allerdings noch nicht, es ist aber zu erwarten, dass Mozilla hier bereits in absehbarer Zeit die ersten Ergebnisse vorstellen wird.

Mozilla 54 veröffentlicht – mehr Prozesse für einen höheren Speed

Ab sofort steht die neuste Version des Mozilla Firefox Browser zum kostenlosen Download bereit und die Entwickler setzen ab sofort auf eine neue Technik im Hintergrund, die das System des Browser noch schneller und stabiler machen soll. Bisher hat der Browser alle Anfragen und Aufgaben in nur einem Prozess verarbeitet. Bei besonders komplexen Anforderungen, die hohe Leistung vorausgesetzt haben, konnte damit eine Webseite alle anderen Tabs blockieren und im schlimmsten Fall den gesamten Browser zum Absturz bringen. Das hat man nun geändert und die Verarbeitung im Hintergrund in mehrere Prozesse aufgeteilt, die auch unabhängig voneinander arbeiten und auch beendet werden können. Dieses neue System nennt man E10S und ist die größte Neuerung bei Firefox seit dem Start des Browsers.

Das Unternehmen schreibt zu der neuen Technik, die ab der Version 54 von Firefox zum Einsatz kommt:

Ab der heutigen Release verwendet Firefox bis zu vier Prozesse, um Webseiteninhalte über alle geöffneten Tabs hinweg auszuführen. Das bedeutet, dass sich eine besonders anspruchsvolle Webseite in einem Tab wesentlich schwächer auf die Reaktionsfähigkeit und Geschwindigkeit in anderen Registerkarten auswirkt. Durch die Trennung der Tabs in separate Prozesse ermöglichen wir eine effizientere Nutzung der Computer-Hardware: So kann Firefox bei viel weniger Wartezeit noch mehr tollen Web-Content liefern.

In der Pre-Release-Version von Firefox, Nightly genannt, ist dieses Feature schon seit einiger Zeit verfügbar. Die Leistungsverbesserungen sind bemerkenswert: Neben einer deutlich höheren Geschwindigkeit und weniger Abstürzen ermöglicht E10S ein insgesamt reibungsloseres Surf-Erlebnis, indem selbst hochfrequentierte Seiten, wie zum Beispiel Facebook und Newsfeeds, flüssig und fehlerfrei laden.

Dazu soll Firefox 54 auch weniger Ressourcen beanspruchen, besonders beim RAM hat man optimiert. Wie man auf der Grafik erkennen kann, war Firefox ohnehin schon immer recht sparsam bei der Nutzung des RAM (im Vergleich zu EDGE und Chrome) und mit Firefox 54 hat man diesen Verbrauch noch mal gedrosselt. Es bleibt also beim Surfen auf jeden Fall genug Speicher übrig, um andere Anwendungen ohne Probleme auszuführen.

Ressourcen

Firefox 53: 10 Prozent weniger Abstürze

Mozilla hat heute mit dem Firefox 53 eine neue Version des Browsers veröffentlicht, die nach eigenen Angaben des Unternehmens schneller und vor allem stabiler laufen soll. Dabei setzt das Unternehmen auf eine neue Technik, die in der Praxis bei Tests die Zahl der Abstürze um etwa 10 Prozent verringert hat. Grundlage dafür ist die Trennung der grafischen Aufbereitung der Browserinhalte vom Hauptprozess des Browsers.

Das Unternehmen schreibt zu den technischen Hintergründen:

Ein Kernstück der Browser-Engine, der sogenannte ‚Graphics Compositor‘, läuft nun in einem separaten Prozess, der vom Firefox-Hauptprozess getrennt ist. Der Compositor gibt vor, was auf dem Bildschirm zu sehen ist, indem er alle im Browser errechneten Grafik-Ebenen in einem Bild vereint – ganz ähnlich, wie auch Photoshop Ebenen kombiniert. Da der ‚Quantum Compositor‘ über den Grafikprozessor läuft und nicht über den Hauptprozessor, ist er ausgesprochen schnell. Außerdem: Da es gelegentlich in zugrundeliegenden Gerätetreibern zu Bugs kommt, kann der Graphics Compositor hin und wieder abstürzen. Indem der Quantum Compositor nun aber in einem separaten Prozess läuft, ereilt nicht mehr den gesamten Firefox oder auch nur das aktuell geöffnete Tab dasselbe Schicksal, wenn er es selbst einmal abstürzt.

Allerdings wird die neue Technik nicht für alle Nutzer verfügbar sein. Laut Mozilla funktioniert die Neuerung nur bei Nutzern, die den Firefox Browser in Verbindung mit Windows 10, 8 oder 7 mit Plattformupdate und Grafikkarten von Intel, NVidia oder AMD verwenden. Macs sind daher ausgeschlossen, das hat auch einen guten Grund: Auf MacOS läuft das Grafik-Compositing bereits so stabil, dass ein separater Prozess für den Compositor gar nicht nötig ist.

Zu den weiteren Neuerungen im Firefox schreibt das Unternehmen:

  • Two new ‚compact‘ themes available in Firefox, dark and light, based on the Firefox Developer Edition theme
  • Lightweight themes are now applied in private browsing windows
  • Reader Mode now displays estimated reading time for the page
  • Windows 7+ users on 64-bit OS can select 32-bit or 64-bit versions in the stub installer