Erneut bestätigt: iPhone Kunden zahlen unter Umständen mehr

Im Internet nutzen viele Anbieter zur Preisgestaltung neben den fixen Faktoren des Produktes auch die verfügbaren Daten der potentiellen Kunden. Je nach Tageszeit, Betriebssystem und Gerät allgemein variieren dabei oft die Preise – wer mit einem teuren Gerät (wie etwa einem iPhone oder iPad) surft, zahlt dann oft auch etwas mehr. Diese Preisgestaltung wurde in der Vergangenheit immer wieder bei verschiedenen Anbietern gefunden.

Im Österreich hat die Arbeitskammer dies nun ebenfalls untersucht und im Bereich der Reisebuchungen teilweise höchst unterschiedliche Preisgestaltungen gefunden, je nachdem, mit welcher Technik und welchen Endgeräten ein Kunde ein Angebot buchen wollte. Der direkte Trend zu teureren Buchungen auf Apple-Geräten konnte aber nicht festgestellt werden, die Preisunterschiede zwischen den einzelnen Betriebssystemen fielen teilweise eher zufällig aus.

Konkret schreibt die Arbeiterkammer.at da zu ihren Tests:

Die AK hat an sechs Erhebungs­tagen im April zeitgleich 30 Preis­abfragen von den Web­seiten amazon.at, hornbach.at, booking.com, lufthansa.com, fluege.de, opodo.com und austrian.com durchgeführt. Die 25 verschiedenen Endgeräte – stationäre PC, Laptops, Notebooks, Smartphones, iPhones und iPads – waren über Wien, Nieder­österreich, Ober­österreich, Kärnten, Salzburg, Steier­mark und Tirol verteilt.

„Unser Test zeigt, dass Preis­vergleiche für Online-Buchungen oder Online-Shopping zunehmend schwieriger werden. Die Trans­parenz bleibt auf der Strecke. Es ist für Konsumenten nicht nachvollziehbar, wovon die unterschiedlichen Preise abhängen“, resümiert AK Konsumenten­schützerin Manuela Delapina.

Unterschiedliche Endgeräte machten dabei einen Preisunterschied von über 10 Prozent aus. Ein klares Muster dabei gab es aber nicht – teilweise waren auch Desktop-Buchungen unter Windows teurer als mit einem Smartphone.

Hintergrund dafür ist das sogenannte Dynamic Pricing, dass auf Grundlage von vielen Nutzerfaktoren einen Preis direkt in dem Moment berechnet, in dem der Kunde danach fragt. Dabei werden auch verfügbare Kundeninformationen mit einbezogen und vor allem Betriebssystem, genutzter Browser und Details zum Gerät kann man kaum unterdrücken. Für Verbraucher macht dies den Vergleich natürlich deutlich schwieriger, da man auch mit unterschiedlichen Geräten und zu verschiedenen Tageszeiten prüfen sollte, welche Preise angeboten werden.

Samsung Galaxy Note 9 (SM-N960U) zeigt sich im Browser-Benchmark

Noch ist das Galaxy S9 nicht offiziell auf dem Markt, da gibt es bereits erste Hinweise auf die kommenden Topmodelle in diesem Jahr. Bei Galaxyclub.nl hat man bei html5test ein Modell mit der Seriennummer SM-N960U gefunden, das wohl das neue Galaxy Note 9 ist (falls es kein Fake ist). Die Modelle wurde dabei beim html5test geprüft um festzustellen, wie gut die Geräte und der Samsung Browser 8.0 mit HTML5 zurecht kommen. Es wurde also nicht direkt die Leistung gestestet. Trotzdem ist es schon recht interessant, dass die Modelle recht früh in diesem Jahr bereits auftauchen. Immerhin wird erwartet, das Samsung das neue Note 9 wie jedes Jahr wohl erst August oder September auf den Markt bringen wird.

Im Test selbst gibt es leider nur wenige Details zu den kommenden Geräten. Die mobile Auflösung von 412 x 846 Pixeln deutet auf ein 18:9 Display hin und als Betriebssystem kommt Android 8 zum Einsatz. Bei Galaxyclub.nl weist man aber darauf hin, dass die Vorgänger letztendlich auch mit Android 7.1 statt 7.0 auf den Markt gekommen sind, daher besteht an dieser Stelle durchaus die Möglichkeit, das auch die Note 9 Modelle noch eine neuere Version des Betriebssystem bekommen werden.

Wahrscheinlich werden die kommenden Note 9 Modelle auf die vergleichbare Technik der Galaxy S9 Geräte setzen – es ist also ein Snapdragon 845 Prozessor (oder Exynos 8910) zu erwarten und dazu die neue Kamera, die Samsung bei den aktuellen S-Modelle vorgestellt hat. Unklar ist, welche Neuerungen das Unternehmen verbauen wird, denn natürlich muss es auch einige Features und Funktionen geben, die das Note 9 vom aktuellen galaxy Note 8 unterscheidet. Möglicherweise wird Samsung hier auf Änderungen beim Design setzen und es wird auch spekuliert, das beim Galaxy Note 9 möglicherweise eine weiterentwickelte Version von Bixby zum Einsatz kommen wird. Die Hoffnungen sind groß, das der Sprachassistent dann vielleicht auch die deutsche Sprache unterstützen wird – genauere Details dazu gibt es bisher aber noch nicht.

222x Honor 9 und Honor 5C für je 1 Euro

Der Singles Day ist in Deutschland noch weitgehend unbekannt, die internationalen Unternehmen kennen diesen Termin aber natürlich aus anderen Ländern und bringen dieses Konsum-Fest mit nach Deutschland. Honor hat sich dazu etwas Besonders einfallen lassen. Am 11. November 2017 feiert das Unternehmen nicht nur Geburtstag, sondern wird auch den Singles Day entsprechend würdigen und dazu gibt es an diesem Tag in der Zeit von 11 bis 19 Uhr jede Stunde 11 Honor 9 und 11 Honor 5c zum Preis von nur einem Euro. Insgesamt werden so an diesem Tag 222 Modelle für nur 1 Euro weiter gegeben – von einem Verkauf mag man da kaum sprechen.

Das Unternehmen schreibt dazu im Original:

Honor gibt 222 Smartphones für 1 Euro an die Community, 111x Honor 9 und 111x Honor 5C. Am 11. November 2017, zum Singles Day, wird der neue Webauftritt der gerade drei Jahre jung gewordenen Smartphone-Community gebührend gefeiert. Von 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr haben die Fans die Chance, jede Stunde eins von elf Honor 9 oder eins von elf Honor 5C für je 1 Euro zu erhalten. Einfach im neuen hihonor Store anmelden, den entsprechenden Deal im Auge behalten und sobald der Aktions-Button erscheint draufklicken. Und mit ein bisschen Glück, wird der User direkt in den Einkaufskorb geleitet, in dem das Smartphone für 1 Euro auf ihn wartet. 

Die Teilnahme ist natürlich mit viel Glück verbunden, denn neben einem Account muss man natürlich auch die Aktion im Auge behalten und schneller sein als alle anderen Teilnehmer, die natürlich auch versuchen werden, bei dieser Aktion dabei zu sein und ein extrem günstiges Gerät zu bekommen.

Die Aktion ist dabei direkt im Store unter https://store.hihonor.com/de/ zu finden – wie bereits geschrieben muss man sich allerdings anmelden und damit auch seine Daten hinterlegen um an dieser Aktion teilnehmen zu können.

Wer an diesem Tag kein Glück hat, kann aber trotzdem die Geräte mit deutlichem Rabatt bekommen, denn das Unternehmen vergibt sowohl am 11. als auch am 12. November wird es im Shop 60 Euro Rabatt geben und zwar für alle Kunden – unabhängig davon ob Glück oder nicht. Honor schreibt dazu:

Für alle, die kein Glück hatten und sich kein Smartphone für 1 Euro sichern konnten, hat Honor ein Trostpflaster. Am 11. und 12. November erhält die Community zusätzliche 60 Euro Direktrabatt im Warenkorb auf das Honor 9 (UVP 429) und das Honor 6X (UVP 249) gibt es für 199 Euro, solange der Vorrat reicht.

Abmahnung für WhatsApp Nutzung durch Minderjährige möglich

Die Nutzung von WhatsApp steht (unter anderem auch wegen der Datenweitergabe an Facebook) bei vielen Verbrauchern in der Kritik. Trotzdem ist der Messenger nach wie vor das meist genutzte Tool zur Online-Kommunikation – und das auch bereits bei Kindern.

Das Amtsgericht Bad Hersfeld (Az.: F 120/17 EASO) hat dazu in einem bereits Mitte Mai veröffentlichen Bericht einige kritische Punkte festgehalten. So geht das Gericht von deutlich höheren Prüf- und Sorgfaltspflichten von Eltern aus, wenn ihre Kinden WhatsApp nutzen und damit mit anderen Personen in Kontakt stehen. Das Urteil selbst bezieht sich zwar auch WhatsApp, dürfte auf andere Messenger so aber auch übertragbar sein. In den Grundsätzen der Entscheidung heißt es:

Wer den Messenger-Dienst „WhatsApp“ nutzt, übermittelt nach den technischen Vorgaben des Dienstes fortlaufend Daten in Klardaten-Form von allen in dem eigenen Smartphone-Adressbuch eingetragenen Kontaktpersonen an das hinter dem Dienst stehende Unternehmen.

Wer durch seine Nutzung von „WhatsApp“ diese andauernde Datenweitergabe zulässt, ohne zuvor von seinen Kontaktpersonen aus dem eigenen Telefon-Adressbuch hierfür jeweils eine Erlaubnis eingeholt zu haben, begeht gegenüber diesen Personen eine deliktische Handlung und begibt sich in die Gefahr, von den betroffenen Personen kostenpflichtig abgemahnt zu werden.

Im vorliegenden Urteil hat das Gericht die Mutter des Kindes verpflichtet, von allen Personen, welche aktuell im Adressbuch des Smartphones ihres Sohnes gespeichert sind, schriftliche Zustimmungserklärungen einzuholen. Unter anderem sollte den Personen damit auch mitgeteilt werden, wie die Speicherung (Pseudonym, Kürzel oder aber Vor- oder/und Nachname als Klardatum) im Handy des Sohnes erfolgt. Darüber hinaus hat das Gericht der Mutter auferlegt, sich zum Thema WhatsApp weiter zu bilden und dies wird auch kontrolliert.

Hintergrund der Entscheidung ist an sich eine familienrechtliche Anordnung zu den Umgangszeiten. Das dabei auch relativ grundsätzliche Anforderungen zur Smartphone Nutzung entstanden sind, entstand aus dem Fortgang des Verfahrens. Unter anderem merkte der Sohn dabei auch an:

… dass die Mutter aus seiner Sicht zu viel an ihrem eigenen Smartphone zu Gange wäre und dann nicht genug Zeit für ihn aufbringen würde. Konkret sei er bei seinen Nachfragen zum Spielen eines Gesellschaftsspiels wiederholt mit der Aussage „gleich“ vertröstet worden, während die Kindesmutter bloß fortlaufend mit ihrem Smartphone beschäftigt gewesen sei.

Ob man dieses Urteil daher so pauschal auf andere Fälle übertragen kann, ist daher nicht wirklich sicher. Es zeigt aber durchaus, welche rechtliche Dimension die einfache Nutzung einer App mittlerweile hat und auch, das Eltern mit der Technik in diesem Zusammenhang oft überfordert sind. Allerdings ist noch nicht sicher, ob dieses Urteil in einer höheren Instanz auch Bestand hätte.

Samsung Galaxy S8 – kommt es auch in Pink?

Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten und so könnte es sein, dass zukünftig für das Galaxy S8 und das S8+ wohl auch eine neue Farbvariante zur Verfügung steht, die das Gerät in ein dezentes Pink packt. Zumindest sind entsprechende Bilder auf den chinesischen Social Network Weibo aufgetaucht. Dort ist sowohl  die Rückseite als auch der äußere Rand in einem netten Rose Gold zu sehen – auf der Vorderseite selbst gibt es ja keine Farbelemente mehr, hier unterscheidet sich das Gerät also nicht von den anderen Varianten.

Vor allem in Fernost ist Rose-Gold als Farbe sehr beliebt, daher wäre es durchaus plausibel, wenn früher oder später auch dieser Farbton als Variante für die Galaxy S8 Modelle auf den Markt kommen sollte. Allerdings gibt es dafür noch keine offizielle Bestätigung und es lässt sich auch nicht wirklich abschätzen, wie zuverlässig die geleakten Bilder der Pink-Version auf Weibo wirklich sind. Dazu ist noch offen ob die neue Farbe – so sie denn kommt – auch in allen Ländern eingeführt wird.

Samsung hatte bereits Ende 2016 mit neuen Farbvarianten des Galaxy S7 die Verkäufe etwas pushen wollen um die Note 7 Verluste wieder wett zu machen. Derzeit scheinen solche Maßnahmen zwar nicht notwendig, eine neue Farbe könnte sich aber in jedem Fall positiv auf die Verkäufe der Modelle auswirken.

Bereits vor einigen Tagen gab es die Meldung, das Samsung möglicherweise drei neue Farben für das S8 auf den Markt bringen wird. Das hat sich aber nicht bestätigt. Es wird zwar die drei neuen Namen für die Farben geben, diese sind aber nur neue Bezeichnungen für die bereits bestehenden Farben. Samsung* nennt also nur die Farben beim Galaxy S8* und dem S8+ um und bringt keine neuen Farben auf den Markt. Die neue Farbpalette wird daher (zumindest in Taiwan) wie folgt geändert:

  • Coral Blue => Ice Lake Blue
  • Maple Gold => Quicksand Gold
  • Orchid Gray => Smoked Purple Grey

Warum sich Samsung* zu diesem Schritt entschieden hat, ist bisher unklar. Ein Statement des Unternehmens zu den neuen Farbnamen gibt es bisher nicht. Daher ist auch unklar, ob diese Bezeichnung für Taiwan auch in anderen Ländern eingeführt wird.

Prinzipiell könnte es durchaus auch lokale Ursache für die Umbenennung geben. So wäre es denkbar, das es in Taiwan bereits geschützte Farbnamen in diesem Bereich gibt und Samsung die Bezeichnungen aus diesem Grund ändern musste. Eventuell sind die Namen teilweise auch negativ (in Taiwan) belegt, so dass man sich für neutralere Bezeichnungen entschieden hat.

Die Bundle News App – aktuelle Nachrichten auch mit appdated.de

Die Bundle News App – aktuelle Nachrichten auch mit appdated.de – Wer auf der Suche nach einer Nachrichten-App für das Handy oder Smartphone ist, sollte sich die Bundle News App näher anschauen. Man findet dabei eine vergleichsweise unaufdringliche App, die aktuelle Nachrichten auf dem Handy darstellt.

Nach der Installation kann man dabei auswählen, welche Nachrichtenquellen man haben möchte. Man muss sich also nicht auf die Auswahl der Macher der App verlassen, sondern kann sich seinen Newsfeed sehr frei zusammen stellen. Auf dem Handy werden dann nur die Nachrichtenquellen angezeigt, die man vorher ausgewählt hat. Das Angebot an möglichen Quellen ist dabei sehr breit. Man findet in der Regel die bekannten deutschen Nachrichtenportale. Im Technik-Bereich wird auch Appdated.de mit gelistet. Wer also unsere aktuellen Meldungen auf dem Handy haben möchte, kann dies über die Bundle App sehr einfach realisieren. Der eigene Nachrichtenfeed lässt sich dabei natürlich auch im Nachhinein noch verändern. Möchte man eine Quelle entfernen oder neue Quellen hinzufügen, geht das relativ einfach.

Das Unternehmen schreibt dazu:

Eine Auswahl aus über 8000 Nachrichtenquellen, Online-Verlagen, Magazinen, Zeitungen, Kolumnen und Blogs aus 18 verschiedenen Ländern stehen Ihnen ab sofort zum Hinzufügen in Ihre persönliche Sammlung bereit. Folgen Sie den aktuellen Tagesmeldungen aus Ihrer persönlichen Quellenauswahl und entscheiden Sie selbst, welche News für Sie im Rahmen einer objektiven und fairen Berichterstattung in Frage kommen. Erstellen Sie einen kategorisierten Nachrichtenfluss bestehend aus Ihren favorisierten Medien-Plattformen und greifen Sie ganz einfach auf Ihre persönliche ‘My Bundle’ Liste zu.

Eigene Meldungen werden nicht angeboten, die App ist in erster Linie ein Aggregator für die News auf anderen Portalen.

Erfreulich ist, dass Bundle nicht direkt den Lockscreen nutzt, um aktuelle Nachrichten anzuzeigen. Andere Apps aus dem Bereich (beispielsweise News Republic) nutzen diese Möglichkeit und das wirkt für einige Nutzer störend. Bundle benachrichtigt zwar auch über Eilmeldung, die geschieht aber über die normalen Benachrichtigungen. Der Lockscreen bleibt also unangetastet. Dazu ist ein automatischer Nachtmodus vorhanden. Sollte also eine Eilmeldung in der Nacht kommen, wird diese nicht lautstark angekündigt und man wird nicht aus dem Schlaf gerissen.

Neben der App wird auch noch ein Stream mit aktuellen Fotos angeboten. Dort bekommt man oft sehr schöne Aufnahmen zu sein. Das ist ein interessantes Gimmick, für den Newsbereich selbst bieten die Aufnahmen aber eher wenig Mehrwert. Wer also eher an den Nachrichten interessiert ist, dürfte davon kaum profitieren.

Die App ist sowohl für Android als auch iOS verfügbar, bei beiden Betriebssystem gibt es die App kostenfrei.

Bundle News - Nachrichten App.
Bundle News - Nachrichten App.
Entwickler: Bundle News
Preis: Kostenlos+
‎Bundle News: Nachrichten
‎Bundle News: Nachrichten
Entwickler: Bundle A.S.
Preis: Kostenlos+

 

Drohnenflug über Nachbargrundstück kann abmahnfähig sein

Der Flug mit Kameradrohnen dürfte die deutsche Gerichtsbarkeit in den nächsten Jahren zunehmen beschäftigen und es gibt mittlerweile einige Urteile dazu. So gehen die Richter beim Amtsgericht Potsdam (Az. 37 C 454/13) davon aus, dass ein Grundstücksinhaber gegen unberechtigte Drohnenüberflüge einen Unterlassungsanspruch hat.

Im vorliegenden Fall hatte der Nachbar eine Kameradrohne in Höhe von etwa 7 Metern über dem Grundstück fliegen lassen. Das Nachbargrundstück war dabei durch eine hohe Hecke für normale Blick geschützt gewesen. Zufällig hatte dort auch gerade eine Frau ein Sonnenbad genommen. Dagegen durfte der Eigentümer des Grundstücks eine Unterlassung aussprechen. Das AG Potsdam formuliert wie folgt:

Der Kläger hat gegen den Beklagten einen Anspruch auf Unterlassung […]

Der Beklagte hat durch den Überflug der von ihm gesteuerten Flugdrohne unter Fertigung von Bildern in Echtzeitübertragung über das klägerische Grundstück in das Persönlichkeitsrecht des Klägers eingegriffen. Davon ist das Gericht nach Durchführung der Beweisaufnahme überzeugt.

Ob dieses Urteil auch eine generelle Aussagekraft hat, lässt sich nicht konkret sagen. Der Fall ist doch sehr speziell und die Flughöhe mit 7 Metern wirklich sehr nahe an einer Belästigung. Ob die Entschcheidung des AG bei 50 oder 100 Meter Flughöhe ähnlich ausgefallen wäre, darf bezweifelt werden. Dazu wurde in dem Fall auch die Vorgeschicht und das nicht gerade gute Verhältnis der Nachbarn berücksichtig:

Dies gilt umso mehr, wenn wie im vorliegenden Fall – einem offenbar gestörten Nachbarschaftsverhältnis – das Fliegenlassen der Drohne über dem klägerischen Grundstück nicht mehr als zufällig erachtet werden kann, sondern in seiner gezielten Form bereits Züge von Mobbing hat.

Trotzdem zeigt das Urteil, das Flüge mit Drohnen nach wie vor ein sehr heikler rechtlicher Bereich sind, und geeignet in vielen Bereichen in die Schutzsphären anderer Menschen einzugreifen. Das sollte man beachten, wenn man selbst mit einer Drohne unterwegs sein möchte.

Windows 10: Microsoft erklärt das Daten-Sammel-Konzept

Windows 10: Microsoft erklärt das Daten-Sammel-Konzept – Die neuen Sendefunktionen und der Datenhunger von Windows 10 sind nach wie vor ein großer Kritikpunkt beim neuen Betriebssystem. Es gibt mittlerweile verschiedene Anleitungen, wie man die Sammlung von Daten zumindest etwas einschränkt und daneben gibt es auch bereits Programm, die Weiterleitungen von Windows nach außen unterbinden sollen. Allerdings kann es an sich nicht Sinn der Sache sein, das Betriebssystem mit extra Programmen aufzurüsten um elementare Datenschutzprinzipien sicher zu stellen.

Microsoft hat daher in einem Blogpost versucht zu erklären, welche Ideen man mit den neuen FUnktionen von Windows 10 im Hinterkopf hatte und wie man sich die Datennutzung bei Windows 10 vorstellt. Grundsätzlich folge das Unternehmen dabei zwei elementaren Grundsätzen:

  1. Windows 10 sammelt nur Informationen, damit das Produkt für Sie besser funktioniert.
  2. Sie haben die Kontrolle und können zu bestimmen, welche Informationen erfasst werden.

Dazu sollen die gesammelten Daten auf den Servern von Windows verschlüsselt gespeichert werden. Daneben werden die Daten auf unterschiedlicher Ebene erfasst und gesammelt. Anonyme Daten wie Gerätekennung, Gerätetyp und die Anwendungsdaten  bei Systemcrashs enthalten keine Nutzerdaten. Sie werden in erster Linie zur Verbesserung des Systems und zur Erkennung von Problemen genutzt.

Personalisierte Daten über die Nutzung des Systems werden auch gesammelt und eingesetzt um den Nutzer Hinweise und Tipps für interessante Apps oder Anwendungen zu geben. Unter http://windows.microsoft.com/en-us/windows-10/services-setting-preferences lassen sich diese Sammlungen einschränken.

Darüber hinaus versichert das Unternehmen, das keine Inhalte gescannt und erfasst würden. Weder bei Mails noch bei Dokumenten auf dem Rechner schaut sich Microsoft die Inhalte an oder leitet diese weiter.

Prinzipiell ist die neue Erklärung ein Schritt in die richtige Richtung. Allerdings gibt es für die meisten der Behauptungen von Microsoft keine Belege. Ob die Verschlüsselung bei Microsoft wirklich passiert? Man kann nicht hinein schauen und muss dem Unternehmen vertrauen. Mails werden nicht gescannt? Das klingt in Zeiten von grenzenloser NSA Überwachung fast zu schön um wahr zu sein. Insgesamt kann der Blogpost also auch nur der Versuch sein auf schönes Wetter zu machen, egal was Windows 10 in dieser Zeit auf dem Rechner macht.

Apple versus HTC: Apple gewinnt in den Vereinigten Staaten

Patentstreit die Nächste – Heute geht es um das Gerichtsverfahren zwischen HTC und Apple. In der Anklage geht es um einige Patente die HTC verletzt haben soll. Am gestrigen Tag wurde das Verfahren der beiden Smartphone-Hersteller ausgetragen, in dem der Konzern aus Cupertino ein Importverbot für HTC-Smartphones erwirken wollte. Genau dass, was Apple schon bei vielen anderen Herstellern versucht und am Beispiel des Galaxy Tab 10.1 auch geschafft hat. In diesem Verfahren hat Apple zwar das Verfahren an sich gewonnen, jedoch nur in einer Patentanschuldigung. Denn Apple besitzt ein Patent, welches die Art der Verknüpfung von Kontakten beziehungsweise Telefonnummern und Interaktionen mit dem Benutzer beschreibt. Was zum Beispiel beim direkten Anruf einer Telefonnummer von einer Webseite genutzt wird. Natürlich kann HTC dieses Problem mit einem Software-Update komplett aus der Welt schaffen, somit könnten sie dem Importstopp, der ab dem 19.04.2012 rechtskräftig wird, komplett entgehen. Somit hat Apple zwar den Prozess gewonnen, konnte damit aber nichts bewirken, daher sollte wohl eher von einer Niederlage gesprochen werden.

Wir sind auf das nächste Gerichtsverfahren gespannt, wenn es wieder heißt: Apple gegen den Rest der Welt.

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Zukünftiger untethered Jailbreak für iOS 5 – Pod2G beantwortet zahlreiche Fragen

Der bekannte Jailbreak-Entwickler Pod2G hat im Laufe des gestrigen Tages ein erstes Beweisvideo für einen untethered Jailbreak veröffentlicht. Mittlerweile wurde ein eigener Blog ins Leben gerufen, um über die erzielten Fortschritte zu berichten. Bisher wurde der untethered Jailbreak nur auf einem iPod touch 3G mit iOS 5.0 getestet, soll aber in naher Zukunft auch unter iOS 5.0.1 funktionieren. Daraufhin sollen auch weitere Geräte überprüft werden.

Anhand der gegebenen Informationen handelt es sich hierbei um einen Jailbreak, welcher mit Hilfe einer „Userland“ Sicherheitslücke ermöglicht wird. Eine solche Sicherheitslücke benutzt Fehler oder Lücken in bestimmten Applikationen beziehungsweise Softwarebestandteilen. Auf solcher Basis wurde auch damals Jailbreakme entwickelt. Aus diesem Grund können wir davon ausgehen, dass der Jailbreak auch auf anderen Geräten funktionieren wird. Jedoch muss der Jailbreak für jedes Gerät angepasst werden und verursacht zusätzliche Arbeit.

In seinem Blogeintrag schildert Pod2G seine weitere Vorgehensweise:

The exploit is user-land, rely on a user ROP payload and a kernel write anywhere exploit.
I can’t give much details right now, but here are the next steps :
– upgrade the iPod 3G to iOS 5.0.1
– do the same on iPhone 4 / iOS 5.0.1
– then iPad 1 & iPod 4G
At every step, the exploit code needs certainly to be reworked, but I really don’t know right now.
Next, I’ll return to the research for iPad 2 and iPhone 4S. I don’t know if I gonna release first for other devices or not. I’ve to think about it. Feel free to give your opinion.

Über einen zukünftigen Veröffentlichungstermin ist sich der Jailbreak-Entwickler noch nicht im Klaren. Pod2G erwägt die Möglichkeit einen Jailbreak vorab bereits für die einzelnen Geräte freizugeben. Damit würde vorerst das iPhone 4S und iPad 2 nicht unterstützt werden und Apple könnte in dieser Zeit bereits die Sicherheitslücke schließen. Daher wird der Jailbreak vermutlich erst veröffentlicht, wenn alle Geräte ausführlich getestet wurden.

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