NFC Chips sollen zukünftig auch das drahtlose Laden übernehmen

NFC Chips sollen zukünftig auch das drahtlose Laden übernehmen – NFC Chips sind für die drahtlose Kommunikation geeignet und werden derzeit vor allem beim mobilen Bezahlen eingesetzt. Daher findet man diese Technik in immer mehr Handys und Smartphones.

Das Konsortium hinter NFC will den Standard aber nun weiterentwickeln und hat Richtlinien veröffentlicht, mit denen diese Technik zukünftig auch eingesetzt werden kann, um Handys und Smartphones drahtlos zu laden. Bisher ist dafür immer noch separate Technik notwendig. Bei kommenden Modellen kann dies entfallen und die Aufladung direkt über die NFC Verbindung erfolgen.

Konkret schreibt das NFC Forum dazu im Original:

The NFC Forum, the global standards and advocacy association for Near Field Communication (NFC) technology, announced today that its Board of Directors approved and adopted the Wireless Charging Specification (WLC) that makes it possible to wirelessly charge small, battery-powered consumer and IoT devices with a smartphone or other NFC charging device at a power transfer rate of up to one watt.  This will improve the user experience for the two billion consumers and businesses using smartphones and other NFC-enabled devices.

The WLC enables a single antenna in an NFC-enabled device to manage both communications and charging. This solution makes it easier and more convenient to charge low-power IoT devices such as smart watches, fitness trackers, wireless earbuds, digital pens and other consumer devices.

Bis diese Technik in den ersten Geräten zum Einsatz kommt, dürfte aber wohl noch einige Zeit vergehen. Die aktuellen Geräte unterstützen das Laden per NFC noch nicht und können wohl auch nicht umgerüstet werden. Man braucht also neue Handys und Smartphone, die mit Laden per NFC umgehen können und auch Ladegeräte, die dies unterstützen. Unabhängig davon ist der Schritt auf jeden Fall positiv, der er wird die Bedeutung und die Nutzung von NFC im mobilen Bereich auf jeden Fall weiter erhöhen.

Mobil bezahlen mit dem Android-Smartphone- Das muss man beachten

Mobil bezahlen mit dem Android-Smartphone- Das muss man beachten – Wer kennt das folgende Szenario nicht: Man steht an der Kasse im Supermarkt und eine sehr lange Schlange folgt. Nun ist man an der Reihe und versucht möglichst schnell den Einkauf im Wagen zu verstauen und dann zu bezahlen. Schließlich möchte man die anderen Menschen nicht lange aufhalten. Doch man wühlt ewig im Geldbeutel nach dem richtigen Kleingeld. Diese Situation kann man jedoch umgehen. Man kann zum Beispiel mit der Bankkarte bezahlen. Doch auch das dauert immer noch einige Augenblicke, denn man muss die Karte richtig in das gerät einstecken und dann den PIN eingeben. Eine weitere Alternative beginnt langsam sich zu verbreiten. Gemeint ist das mobile und kontaktlose Zahlen mit dem eigenen Smartphone. Mittlerweile unterstützen immer mehr Smartphones diese Technik und immer mehr Stellen akzeptieren dies. Allerdings hängt Deutschland im internationalen Vergleich nach wie vor hinterher. Wie man das mobile Zahlen bei Android aktiviert und was man dabei beachten muss, wird in diesem Artikel erklärt.

Das Gerät muss NFC-fähig sein

Eine große Bedingung für das kontaktlose zahlen mit dem Smartphone ist die Kompatibilität des Geräts. Das Smartphone muss NFC unterstützen, damit es zum mobilen bezahlen genutzt werden kann. NFC steht für „Near Field Communication“ und meint einen besonderen Übertragungsstandard. Dieser ermöglicht es, dass das Smartphone und der Zahlungsapparat an der Kasse kommunizieren können. Besitzt das Handy eine NFC-Funktion, dann muss man diese zum Zahlen aktivieren. Man öffnet dazu die Einstellungen des Smartphones. Hier wird es etwas kniffelig, da nicht alle Menüs gleich aufgebaut sind. Hier kommt es je nach Hersteller, Modell und Android-Version zu unterschieden. Man sollte also nach ähnlichen Begriffen suchen. In den Einstellungen muss man einen Menüpunkt wie „Verbinden und freigeben“ oder „Verbundene Geräte“ finden. Dort gibt es dann die Option „NFC“. Diese aktiviert man nun ganz einfach zum Beispiel über einen Regler. Findet man NFC gar nicht in den Einstellungen, dann wird das Handy wohl kein NFC unterstützen. Ein Blick in die technischen Spezifikationen kann hier aufschlussreich sein.

Hat das Handy NCF, dann kann man damit auch mobil bezahlen. Nun benötigt man eine entsprechende App, die dies ermöglicht. Hier gibt es verschiedene Angebote im Google Play Store. Unter dem Suchbegriff „Mobiles Bezahlen“ findet man einige Angebote. Das sind zum einen Apps von Banken aber auch Google bietet eine Funktion namens Google Pay an. Hier muss man sich selber überlegen, welche App man nutzen möchte. Hier kann man sich die jeweilige App herunterladen. Hat man mehrere Apps installiert, da sie für unterschiedliche Zwecke nützlich sind, dann kann man eine als Standard-App festlegen. Dafür muss man jedoch das mobile Zahlen in dieser App aktiviert haben. Ist das der Fall, öffnet man wieder die Einstellungen. Dort sucht man nach dem Menüpunkt „Apps & Benachrichtigungen“. Dort tippt man auf „Erweitert“ und wählt „Standard-Apps“ aus. Nun wählt man die Funktion „Mobiles bezahlen“ aus und nimmt die Einstellung „Standard-App für Zahlungen“. Nun kann man die gewünschte App als Standard einstellen.

App muss auch die richtige Bank unterstützen

Die Apps zum mobilen zahlen funktionieren, indem man hier Bankdaten von sich hinterlegt. Man kann zum Beispiel ein Konto angeben oder seine Kreditkarte mit dieser Bank verbinden. Man sollte also auch darauf achten, welche App mit welcher Bank oder Kreditkarte kompatibel ist. Google Pay ist zum Beispiel nur mit wenigen Banken in Deutschland zusammen. Man sollte sich hier also erkundigen, welche App in Frage kommt. Mittlerweile gibt es aber immer wieder mehr Banken, die auf diese Technik setzen – die Entwicklung geht also in eine richtige Richtung.

Weiterhin muss natürlich auch der Händler das mobile Zahlen unterstützen. Ist das nicht der Fall, dann kann man hier auch nicht bezahlen und muss doch auf Bankkarte oder Bargeld zurückgreifen. Es wäre also auch ratsam herauszufinden, ob genügend relevante Geschäfte die Funktion unterstützen.

Möchte man das mobile Zahlen wieder deaktivieren, da man es doch nicht wirklich nutzt, dann kann man das auf zwei Wegen machen. Entweder deaktiviert man NFC wieder in den Einstellungen oder man deaktiviert „Mobiles Bezahlen“ in der genutzten App. Das funktioniert jedoch nicht bei allen Apps. Eventuell muss man also auf den ersten Weg ausweichen.

Braucht man Empfang und Netz zum mobilen Bezahlen?

Ein wichtige Frage, die man in diesem Zusammenhang immer wieder hört: was passiert, wenn das Handy keinen Empfang und kein Netz hat? Ist das mobile Bezahlen auf dem Handy auch möglich, wenn man in einem Funkloch steckt oder die Sim nicht erkannt wird und keinen Dienst hat?

An der Stelle braucht man sich erfreulicherweise keine Gedanken machen. Das Bezahlen auf dem Smartphone ist auch ohne direkten Empfang möglich. Man kann also auch im Funkloch bezahlen. Allerdings sind die Bezahlvorgänge dann eingeschränkt – man kann also beispielsweise nur 10 Tranksaktionen vornehmen, dann muss man wieder Netz haben um diese zu bestätigen. Das ist ein Sicherheitsmechanismus um Mißbrauch zu verhindern.

Mobiles Bezahlen mit der Sparkassen App

Weitere Artikel rund um Akkus und Android

Immer auf den Laufenden bleiben: Tech News und Meldungen direkt auf das Handy oder in den Sozialen Netzwerken: Appdated Telegramm Channel | Appdated bei Facebook | Appdated bei Twitter

SoniTalk – löst Ultraschall zukünftig Bluetooth ab?

SoniTalk – löst Ultraschall zukünftig Bluetooth ab? – Neben den mobilen Datenverbindungen ist die Nahfeld-Kommunikation bei Handys ebenfalls wichtig und wird bei Zahlungsvorgängen immer wichtiger. Viele Geräte wickeln diese aber immer noch per Bluetooth ab.

Forscher der Fachhochschule St. Pölten haben nun ein erstes offenes Kommunikationsprotokoll samt Open-Source-Entwicklungs-Kit für Ultraschallkommunikation mit dem Namen SoniTalk entwickelt. Die Technik ist frei verfügbar und setzt im Gegensatz zu ähnlichen Technologien ihren Schwerpunkt auf Sicherheit und Datenschutz. So ermöglicht SoniTalk den Nutzerinnen und Nutzern frei zu entscheiden, in welchen Fällen welche Apps und Geräte mit Ultraschall kommunizieren dürfen.

Die Forscher der Universität schreiben dazu im Original:

SoniTalk ist als Open-Source frei verfügbar. Das gleichnamige Software-Development-Kit hinter SoniTalk wurde mittels Java für Android umgesetzt und ermöglicht das Senden und Empfangen beliebiger Daten im Ultraschallfrequenzbereich. SoniTalk stellt damit eine kostengünstige Alternative zu Bluetooth und anderen funkbasierten Kommunikationstechniken wie RFID (Radio-frequency identification) und NFC (Near Field Communication) dar. „Wir haben SoniTalk nach dem Grundsatz ‘Privacy-by-Design‘ entwickelt. Das bedeutet, dass Mechanismen zum Schutz der Privatsphäre bereits beim Design des Systems berücksichtigt werden. Sonitalk gibt Userinnen und Usern volle Kontrolle darüber, was von welcher App gesendet werden darf, und hilft so, die eigene Privatsphäre zu schützen“, erklärt Zeppelzauer.

Vor allem der offene Ansatz könnte für die Hersteller recht interessant sein, denn so gehen sie umfangreichen Prüfungen und eventuellen rechtlichen Problemen bei der Lizenzierung aus dem Weg. Dazu ist der Einbau recht einfach, denn ein notwendiges Mikrofon und ein Lautsprecher ist bei Handys immer bereits mit im Einsatz.

Allerdings gibt es SoniTalk bisher noch nicht im praktischen Einsatz sondern nur als Entwicklung.  Daher werden aktuell auch Firmen und Hersteller gesucht (nicht nur im Bereich von Handys und Smartphones), die diese Technik weiter entwickeln und in der Praxis umsetzen möchte. Sollte das erfolgreich gelingen, könnte es zukünftig bei Smartphones eine neue Übertragungstechnik für die Nahfeld-Kommunikation geben, auch wenn es wohl noch einige Jahre dauern wird, bis die passende Geräte verfügbar sein können.

Mobiles Bezahlen: Bereits 80.000 NFC-Kassenterminals in Deutschland

Mobiles Bezahlen: Bereits 80.000 NFC-Kassenterminals in Deutschland – Die Technik schreitet immer weiter voran. Vor einigen Jahrzehnten war das Bezahlen mit Bargeld üblich. 1968 wurde die  eurocheque-Karte in Europa entwickelt. Mit dieser war es möglich erste Bargeldbezüge in Geldinstituten einzuholen. Einige Jahre später konnten Kunden bargeldlos Zahlungen vornehmen. Da das Smartphone ein Alltagsgegenstand geworden ist, können heutzutage Menschen bereits mit diesem Zahlungen vornehmen. In den letzten zwölf Monaten wurden insgesamt 20.000 neue Kassenterminals für das mobile Bezahlen installiert. Das entspricht einem Zuwachs um ein Drittel. Somit können insgesamt 80.000 NFC-Kassenterminals in Deutschland genutzt werden.

Das mobile Bezahlen:

Die Near Field Communication (kurz NFC) ermöglicht eine Datenübertragung über wenige Zentimeter. Mit insgesamt 60 Smartphones lässt sich diese Technologie nutzen. Dabei beinhalten die Smartphones einen NFC-Chip. Außerdem wird eine zugehörige App benötigt.

Das Telekommunikationsunternehmen Vodafone bietet beispielsweise bereits eine eigene App an. Die Vodafone Wallet-App nimmt neben der SmartPass Bezahlkarte auch diverse Parktickets sowie Kunden- und Couponing-Karten auf. Die passenden Smartphones werden ebenfalls bei Vodafone angeboten. Das Vodafone Smart Prime 6 ist bereits für 129 Euro erhältlich. Aber auch High-End-Geräte wie das Huawei P8, das Samsung Galaxy S6 und das Sony Xperia Z5 können erworben werden.

Derzeit bieten unter anderem die Einkaufsketten Aldi Nord, Aldi Süd, real, REWE, Kaiser´s und Penny diese Möglichkeit an. Aller Voraussicht nach wird Lidl im Februar ebenfalls die Möglichkeit der NFC-Bezahlung einführen.

Sicherheit und Gefahren:

Die Sicherheit der NFC-Bezahlung wird äußerst hoch eingeschätzt. Frank Vahldiek, Director Consumer Services & Innovation bei Vodafone Deutschland sieht NFC als „einen einfachen und schnellen Bezahlvorgang kombiniert mit einem hochsicheren Transaktionsprozess“.

Die Übertragung der Daten ist lediglich in einem Raum möglich. Hierbei ist der Abstand auf einige Zentimeter begrenzt. Bei einer größeren Entfernung bricht die Datenübertragung ab. Somit ist es äußerst schwierig Daten abzufangen. Dennoch ist es theoretisch möglich. Die maximale Entfernung zwischen der der Übertragung ist von der bereitgestellten Energie abhängig. Je höher diese ist, desto weiter kann der Abstand der Datenübertragung sein. Hieraus wächst das Risiko des Datendiebstahls.

Des Weiteren besteht die Möglichkeit des Abhörens. Selbst wenn das elektromagnetische Feld relativ schwach ist, kann mit einer geeigneten Antenne aus größerer Entfernung Daten abgefangen werden.

Die Zeiten von Brieftaschendiebstählen neigt sich dem Ende zu. In der heutigen Zeit entwickeln vor allem Hacker immer neue Ideen. Beispielsweise können Kriminelle die Original-Chips von Smartpostern abschirmen und mit einem schädlichen Klebe-Tag zu versehen.

Samsung Galaxy S3 Mini: NFC-Version ab sofort im Handel erhältlich

Samsung hat im letzten Jahr den kleinen Bruder des Galaxy S3 auf den Markt gebracht und somit das Sortiment konsequent erweitert. Die Südkoreaner wollen das 4 Zoll-Smartphone nun durch eine NFC-Chip erweitern, um die Kuh noch weiter zu melken.

Das Samsung Galaxy S3 Mini ist nun ohne große Ankündigung in einer NFC-Version erschienen und kann ab sofort in diversen Onlineshops erworben werden. Den Preis hat das Unternehmen allerdings auf 340 Euro angehoben und im Vergleich zur bisherigen Variante muss man ungefähr 70 Euro mehr auf den Tisch legen. Interessenten müssen also überlegen, ob ihnen ein NFC-Chip den erhöhten Preis wert ist. In den kommenden Wochen sollte der Anschaffungspreis sicherlich noch fallen und unter die 300 Euro-Grenze sinken.

Die restlichen Spezifikationen bleiben natürlich identisch. Der Prozessor hat einen 1Ghz Dual-Core Prozessor und 1GB RAM. Die Hauptkamera löst mit 5 Megapixel auf und hat einen LED Blitz, die Auflösung des Display beträgt 800 x 480 Pixel. Das Handy wird direkt mit Android 4.1 Jelly Bean ausgeliefert. Das Gerät besitzt die Abmessungen 122.0 x 63.0 x 9.9 mm und wiegt 120 Gramm.

via techhive

iPhone 5: Kommt doch noch ein One more thing?

Nach monatelangen Spekulationen hat Apple vor zwei Tagen das iPhone 5 der Weltöffentlichkeit präsentiert. Wie bereits durch die Gerüchteküche prophezeit ist die sechste iPhone-Generation keine Revolution, sondern eine evolutionäre Entwicklung mit zahlreichen Verbesserungen. Im Vergleich zu den bisherigen Vorstellungen hat aber ein Alleinstellungsmerkmal beim neuen Apple-Smartphone gefehlt und bei einigen Medien war von einer herben Enttäuschung die Rede. Das Markenzeichen von Steve Jobs hat man bei der diesjährigen Apple-Keynote vermisst und das neue iPhone konnte die Fans nicht überraschen.

Der autorisierte Apple-Händler Arktis.de möchte aber nun aus den chinesischen Zulieferkreisen erfahren haben, dass sich das Unternehmen aus Cupertino eine Neuerung für einen späteren Zeitpunkt aufgehoben hat. Die bisher unbekannte Funktion soll angeblich die Bezeichnung „The Missing Link“ tragen und einen Tag vor dem internationalen Verkaufsstart präsentiert werden. Dies soll voraussichtlich direkt über die Apple-Webseite geschehen und „ein echter Knaller sein“. Am nächsten Donnerstag, den 20. September, wird damit gerechnet. Es wäre vorstellbar, wenn es sich hierbei entweder über eine NFC-Konnektivität oder um die bereits gemunkelte Funktion „AirPlay ohne WiFi“ handelt.

Nach einigen Stunden haben die Kollegen noch eine weitere E-Mail und ein merkwürdiges Bild erhalten. Das Foto zeigt das Apple-Hauptquartier in der Infinity Loop in Cupertino und die Menschen auf dem Bild haben komischerweise keine Köpfe. Anscheinend soll das irgendein Hinweise auf die neue Funktion sein. Aus der E-Mail und dem Foto werde ich jedoch nicht schlau, vielleicht habt ihr eine Idee:

“The international sales for the iPhone 5 starts around the world at Sep 21, 2012.
That’s exactly 393 days after TIM   gets CEO.
One day before he will publishes the secret.
Do you know the Sum of digits  of his leadership with apple ? 5
Do you remember  the announcement picture for Sep.12?
You can see an number? In witch dimension?
Keep in Mind Sep 21 will be Tim ´s 393 day as CEO.”

Tipp: CLOUD

Es bleibt natürlich ungewiss, ob es sich hierbei überhaupt um eine ernsthafte Meldung handelt. Denn bislang hat nur der Zubehör-Händler darüber berichtet und normalerweise sind die amerikanischen Medien als Erster über solche Ankündigungen informiert. Die deutschen Kollegen könnten auch einfach nur auf sich aufmerksam machen, um die eigenen Verkäufe anzukurbeln.

Wir sind persönlich noch etwas skeptisch und es wäre eine total untypische Vorgehensweise von dem kalifornischen Unternehmen. Allerdings könnte Apple somit die Medien noch einmal überraschen und einen erneuten Hype erzeugen. Am 20. September wissen wir, ob das Gerücht der Wahrheit entspricht oder nicht.

iPhone 5: Preise bleiben beim Alten

In genau fünf Tagen wird Apple das iPhone 5 der Öffentlichkeit präsentieren und endlich den täglichen Gerüchten ein Ende bereiten. Neben den Spekulationen über die technischen Daten und das Aussehen des neuen Apple-Smartphones spielt natürlich auch der Preis für die meisten Kunden eine große Rolle. Mittlerweile haben die amerikanischen Kollegen von 9to5Mac von einer anonymen aber treffsicheren Quelle erfahren, dass das Preismodell des iPhones weiterhin beim Alten bleibt.

In den Vereinigten Staaten werden also weiterhin die folgenden Preise mit entsprechender Vertragsbindung angeboten:

Here is the part codes matrix for the new iPhone launch from a source at a well-known U.S. retail chain: N42A-USA -$199, N42B-USA-$199, N42A-USA-$299, N42B-USA-$299, N42A-USA-$399, N42B-USA-$399. A + B signify black and white.

In Deutschland wird die Preisgestaltung sehr wahrscheinlich auch beibehalten und die Kollegen gehen ebenfalls davon aus, dass Apple die Speichergrößen 16 GB, 32 GB und 64 GB zur Verfügung stellen wird. Der jeweilige Suffix (A und B) in der Bezeichnung soll für schwarz und weiß stehen.

Darüber hinaus wurde nochmals bestätigt, dass Apple mit verschiedenen Prototypen im Vorfeld experimentiert hat und zwei Modelle am Ende zur Auswahl standen. Den aktuellen Informationen zufolge, wird das neue iPhone den internen Codenamen „N42“ tragen und hat sich somit gegen den „N41“-Prototypen mit NFC durchgesetzt. In Folge dessen wird die nächste Generation sehr wahrscheinlich keinen NFC-Chip beinhalten.

Die selbe Quelle berichtet zudem, dass die Vorbestellungen direkt nach der Präsentation am 12. September anlaufen soll. Die Auslieferung soll dann am 21. September stattfinden. Hinsichtlich der verstärkten Marketing-Kampagnen wird erwartet, dass auch die deutschen Kunden als Erster vorbestellen können und die Geräte pünktlich zum Verkaufsstart erhalten.

iPhone 5: Neues Apple-Smartphone könnte sich 250 Millionen Mal verkaufen

Nicht nur die Kunden haben mittlerweile eine immense Erwartungshaltung an das iPhone 5, sondern auch die Analysten sind nicht gerade zurückhaltend, wenn es um das nächste Apple-Smartphone geht. So hat bereits ein Analyst waghalsig verkündet, dass die neue iPhone-Generation das größte Upgrade in der Geschichte der Unterhaltungselektronik werden wird. In die gleiche Kerbe schlägt Craig Berge von FBR Capital Markets. Bis zu 250 Millionen verkauften Einheiten soll das neue Modell während der kompletten Lebensspanne ermöglichen und gleichzeitig den Aktienkurs des kalifornischen Unternehmen um weitere 50 US-Dollar erhöhen.

Die Prognosen von Berger stehen schon länger im Raum und der Analyst geht davon aus, dass das iPhone das bisher meistverkaufte Smartphone aus dem Hause Apple werden wird. Von diesem Erfolg wird aber nicht nur Apple profitieren, denn auch die Zuliefererkette und die verschiedenen Chip-Hersteller bekommen einen Teil des Kuchens ab. Insbesondere Partner wie Qualcomm und Fairchield Semicondutor sollen ebenfalls sehr gute Quartalszahlen durch das neue iPhone erreichen. Darüber hinaus glaubt Berger daran, dass das iPhone 5 spätestens im kommenden Jahr beim weltweit größten Provider China Mobile zur Verfügung stehen wird. Demzufolge würden 650 Millionen potentielle Kunden hinzukommen, die bereits im ersten Halbjahr des nächsten Jahres mehr als 13 Millionen verkaufte Einheiten generieren sollen.

Die Behauptungen von Berger kommen natürlich nicht von ungefähr, möchte man der aktuellen Gerüchtelage Glauben schenken, bekommt das neue iPhone eine komplette Überarbeitung. Im Gespräch sind unter anderem ein größeres Display, ein neues Design mit einem Unibody-Gehäuse aus Aluminium und ein kleinerer Dock-Anschluss. Ansonsten befinden sich sehr wahrscheinlich auch einige Neuerungen im Inneren des neuen Modells. So könnte weiterhin ein neuer Prozessor, mehr Arbeitsspeicher, ein NFC-Chip und erstmalig eine weltweite LTE-Unterstützung zum Einsatz kommen. Abgerundet wird das Paket noch durch die Nano-SIM, die zusätzlichen Platz für andere Komponenten bewerkstelligt. Insgesamt steht am 12. September wohl der größte Modellwechsel der iPhone-Geschichte an.

via AppleInsider Bild apfeleimer.de

Apple übernimmt Sicherheitsspezialisten AuthenTec für 356 Millionen Dollar

In regelmäßigen Abständen übernimmt Apple kleinere Unternehmen, um sich neues Know-how, zusätzliche Patente und zukunftsweisende Technologien anzueignen. Jetzt berichtet die Nachrichtenagentur Reuters, dass Apple erneut zugeschlagen hat und den Sicherheitsspezialisten AuthenTec für einen Kaufpreis von 356 Millionen US-Dollar (8 Dollar pro Aktie) aufkaufen möchte. Das Unternehmen stellt unter anderem Sensoren für Fingerabdrücke her, die in mobilen Geräten zur Benutzerauthentifizierung genutzt werden können. Ebenfalls bietet der Sicherheitsspezialist auch VPN-Lösungen für Endgeräte an.

AuthenTec Inc, which makes fingerprint sensor chips used in personal computers, said it agreed to be bought by Apple Inc for about $356 million.2

Zu den bisherigen Kunden zählen Alcatel, Cisco, Fujitsu, HBO, HP, Lenovo, LG, Motorola, Nokia, Orange, Samsung, Sky und Texas Instrumentes, die allesamt auf die Technologien von AuthenTec setzen. Beispielsweise verwendet Samsung die QuickSec VPN-Lösung von AuthenTec im Samsung Galaxy S3 und vielen weiteren Geräten.

Hingegen scheint Apple womöglich mehr an den Kompetenzen im Bereich Near Field Communication (NFC) interessiert zu sein und möchte sich in Aussicht auf das neue iPhone erweiterte Sicherheitsvorkehrungen aneignen. In jedem Fall kann man davon ausgehen, dass es sich hierbei um eine strategische Investition in die Zukunft handelt, die vermutlich in absehbarer Zeit auch ihre Früchte tragen wird.

iPhone 5: BGR dementiert Produktionsstart – Apple-Smartphone soll 1GB Ram, NFC und LTE enthalten

Nachdem in der vergangenen Woche bereits der Produktionsstart des iPhone 5 in den Raum geworfen wurde, hat sich der für gewöhnlich gut unterrichtete Boy Genius Report dem Gerücht angenommen und mittlerweile dementiert, dass die Produktion des finalen Produktes bereits angelaufen sein soll. Stattdessen soll sich das neue iPhone momentan noch in einer Testphase, der so genannten „Engineering Verification Test“ (EVT), vor der Massenproduktion befinden.

In dieser noch relativ frühen Phase wird der jeweilige Prototyp auf die groben Funktionen sowie Spezifikationen getestet. Bei aufkommenden Fehlern können noch relativ leicht Designänderungen durchgeführt werden. Danach kommt das iPhone in eine weitere Phase namens „Design Verification Test“ (DVT) und wird diagnostisch untersucht. Nach den erfolgreichen Testphasen kommt das Gerät in die Produktion und könnte im darauffolgenden Monat vorgestellt werden.

Um den zeitlichen Ablauf noch etwas zu verdeutlichen, sollen die Testphasen der vorherigen iPhone-Modelle folgendermaßen ausgehen haben:

  • Verizon iPhone 4:
    EVT2 Mitte November -> EVT3 Ende November -> DVT-Phase Ende Dezember -> Vorstellung im Januar -> Marktstart Anfang Februar
  • iPhone 4:
    Mitte Februar in der EVT2 Phase -> Ende März ging der Prototyp in der DVT-Phase in San Francisco verloren

Ansonsten bekräftigen die Kollegen von BGR erneut die bereits kursierenden technischen Spezifikationen zum neuen iPhone. Laut dem Bericht soll die nächste Generation 1GB Arbeitsspeicher und die Unterstützung von dem schnelleren Mobilfunkstandard LTE mit sich bringen. Entgegen der bisherigen Berichte soll sich doch ein NFC-Chip an Bord befinden und in zusammen mit der Passbook-App funktionieren.

Die Behauptungen rund um den Produktionsablauf würden verdeutlichen, dass die neue iPhone-Generation erst im Oktober vorgestellt wird und nicht wie von anderen Quellen behauptet bereits im August.