Samsung Galaxy Note 20 und Note 20 ultra im Vergleich – das sind die Unterschiede

Samsung Galaxy Note 20 und Note 20 ultra im Vergleich – das sind die Unterschiede – Samsung wird in wenigen Tagen (am 5. August) die Note 20 Serie vorstellen und damit die neuen Topmodelle für das 2. Halbjahr 2020 präsentieren. Mittlerweile gibt es aber bereits so viele Leaks zu den Smartphones, dass man schon einen recht genauen Blick auf die Modelle werfen kann und es lässt sich auch bereits vergleichen, wo die Unterschiede zwischen Note 20 und dem neuen Note 20 ultra liegen.

Die wohl größte Überraschung: Samsung setzt bei der Note 20 Serie in diesem Jahr auf unterschiedliche Design bei den neuen Modellen. Während das normale Note 20 ein Flat-Screen bekommt, findet man beim Note 20 ultra deutliche Abrundungen und ein Curved-Design für das Display. Auch die Ränder sind beim normalen Note 20 ausgeprägter und damit kann man an sich bereits auf den ersten Blick erkennen, welches Gerät man vor sich hat.

Samsung Galaxy Note 20 und Note 20 ultra im Vergleich

Der Preis der Note 20 Modelle im Vergleich

Bisher gibt es natürlich noch keine offiziellen Angaben von Samsung zu den Preisen, aber die Experten gehen mittlerweile etwa von den Preisen aus dem Vorjahr aus. Dabei staffeln sich die Kosten nach Modell und 5G Fähigkeiten:

  • Samsung Galaxy Note 20 4G 256GB: EUR 999
  • Samsung Galaxy Note 20 4G 256GB: EUR 1099
  • Samsung Galaxy Note 20 Ultra 5G 512GB: EUR 1449
  • Samsung Galaxy Note 20 Ultra 5G 256GB: EUR 1349

Die technischen Unterschiede der Galaxy Note20 Modelle

Technisch gesehen gibt es große Unterschiede zwischen den Modellen. Das Note 20 ultra ist größer, hat das deutlich bessere Display (mit 120Hz) und auch die wesentlich bessere Kamera. Den Hauptsensor kennt man bereits aus dem Galaxy S20 ultra. Auch der Akku hat bei der Ultra-Variante mehr Leistung und wahrscheinlich kommen die Note 20 ultra immer mit 5G, während es bei den normalen Note 20 auch eine LTE Variante geben wird.

Modell

Samsung Galaxy Note 20 UltraSamsung Galaxy Note 20
Display6,9 Zoll Dynamic AMOLED Infinity Display, 120 Hz, Seitenverhältnis 19,3:9, Gorilla Glass 7, WQHD mit 3200 x 1440 Pixel, 58 ppi
6,7 Zoll Super AMOLED, 60 Hz, FHD+ mit 2400 x 1080 Pixel, 393 ppi
BetriebssystemAndroid 10 mit One UI

2.5
Android 10 mit One UI

2.5
ProzessorExynos 990, 2,7 GHz Octacore-SoCExynos 990, 2,7 GHz Octacore-SoC
Arbeitspeicher12 GB RAM LPDDR5 8 GB RAM LPDDR5
Interner Speicher256 bzw. 512 GB UFS-3.1-Speicher (per microSD-Karte erweiterbar)256 GB UFS-3.1-Speicher (Speicher nicht erweiterbar)
Akku4.500 mAh (fest verbaut)4.300 mAh (fest verbaut)
HauptkameraTriple-Kamera, 108 MP f/1.8; 12 MP Ultraweitwinkel f/2.2; 12 MP 5-fach optischer Zoom f/3.0, Laser-Autofokus, 50-facher „Space-Zoom“
Triple-Kamera, 12 MP f/1.8; 12 MP Ultraweitwinkel f/2.2; 64 MP Tele 3-fach optischer Zoom f/2.0, 30-facher Space-Zoom

- Tele: 12 MP f/2.1 und OIS
Frontkamera10 MP mit AF; f/2.210 MP mit AF; f/2.2
KonnektivitätWifi 6, Bluetooth 5, GPS, LTE, 5G, USB Typ-C (Gen 3.2), NFC, Wireless DeX
Wifi 6, Bluetooth 5, GPS, LTE, 5G, USB Typ-C (Gen 3.2), NFC, Wireless DeX
SonstigesFingerabdrucksensor im Display, Dual-SIM, Wireless-Charging, wasser- und staubdicht (nach IP68)Fingerabdrucksensor im Display, Wireless-Charging, wasser- und staubdicht (nach IP68)
Abmessungen164,8 x 77,2 x 8,1 mm161,6 x 75,2 x 8,3 mm

Der Unterschied in der Technik wird sich auch beim Preis widerspiegeln. Das Note 20 wird wohl bei um die 1000 Euro liegen und damit auf dem Niveau der Modelle aus dem Vorjahr. Beim Note 20 ultra dagegen dürfte der Preis um die 1500 Euro betragen und damit auf einer Linie mit den iPhone pro Modellen liegen. Samsung verbaut im Note 20 pro also viel Technik, lässt sich dies aber auch gut bezahlen.

Samsung Galaxy Note 20 – keine Verbesserungen beim Kamera-Hauptsensor

Samsung plant für die Note 20 Serie eine ganze Reihe von Änderungen im Vergleich zu den Galaxy S20* Topmodellen. Allerdings wird es bei der Kamera zumindest beim Hauptsensor keine größeren Änderungen geben. Bisher sind die eisten Experten vom bekannten 108MP Hauptsensor ausgegangen und Roland Quandt hat dies in dieser Woche auch nochmal so bestätigt. Die Galaxy Note 20 Ultra Modelle werden also den gleichen Hauptsensor bekommen wie die S20 ultra Smartphones*.

Im Original heißt es dazu:

Das bedeutet aber natürlich nicht, dass es keine Verbesserungen bei der Kamera gibt. Samsung wird sicher die restliche Technik überarbeitet haben und wahrscheinlich wurde auch die Software für die Zusammenarbeit mit der Kamera verbessert. Die S20 Modelle haben eher beim Kameratest enttäuscht, hier wird Samsung auf jeden Fall Arbeit investieren um sich nicht einfach zo geschlagen zu geben. Daher bleibt abzuwarten, welche Qualität bei Fotos und Videos das finale Set bei den Note 20 Kameras bieten wird.

Galaxy Note 20 ultra in weiß

Gestern sind neue Bilder eine weißen Version des Galaxy Note 20 ultra aufgetaucht. Möglicherweise gibt es also eine weitere Farbvariante.

Samsung Galaxy Note 20 soll Design-Änderungen bekommen

Samsung Galaxy Note 20 soll Design-Änderungen bekommen – Die Modelle der Galaxy Note 20 Serie sollen sich neben der Technik auch beim Design unterscheiden. Das Galaxy Note 20 Ultra soll dabei an das aktuelle Design angelehnt sein, während die normalen Note 20 Modelle deutlichere Abrundungen bekommen wird. Angeblich sehen die Modelle dann etwa dem Galaxy A71 ähnlich. Man kann also in diesem Jahr wohl bereits beim Design erkennen, welches Modell genutzt wird.

Im Original schreibt Leaker Ice Universe auf Twitter dazu:

Samsung Galaxy Note 20 Ultra – das sind die technischen Details

In dieser Woche hat sich überraschenderweise heraus gestellt, dass Samsung doch ein Ultra-Modell für die Note 20 Serie plant. Allerdings ist unklar, ob es als zusätzliches Modell kommt oder als Ersatz für das Note 20+. Mittlerweile gibt es auch Details, wie die Technik für die Premium-Modelle aussehen soll, denn Max Winebach hat die Daten dazu zusammengestellt. Das ist allerdings noch keine offizielle Technik-Liste von Samsung.

Die technischen Details zum Galaxy Note 20 von Max Winebach

  • 6.9″ WQHD+ 120hz LTPO display at 3040×1440
  • 12/16GBs RAM
  • 128/512GB storage
  • 4500 mAh battery
  • 45W Fast charging
  • Snapdragon 865/Exynos 992
  • Improved SPen with better sensors
  • 108MP main, 12MP ultra wide, 13MP 4X periscope, laser auto focus
  • 40MP front camera
  • in-display FP scanner, same as S20
  • S20 sized hole punch
  • stereo speakers
  • Sub6 + mmWave 5G

Vor allem der neuen Prozessor dürfte bei den Fans in Europa gut ankommen, wenn er die Erwartungen erfüllen sollte. Spannend bleibt der Preis für das neue Galaxy Note 20 Ultra. Man kann aber wohl davon ausgehen, dass Samsung die Preise ähnlich zum Galaxy S20 Ultra ansetzen wird und das bedeutet dann wohl Kosten für die Modell von 1400 bis 1500 Euro aufwärts.

Samsung Galaxy Note 20 – Exynos 992 Prozessor soll die Leistung deutlich verbessern

In den Galaxy S20 Modelle war der verwendete Exynos 990 Prozessor ein großer Kritikpunkt und sorgte selbst bei Fans der Reihe für Ärger. Nun gibt es Hinweise, wie Samsung mit diesem Thema umgehen will. Konkret arbeitet das Unternehmen bereits an einem Nachfolger und der neue Prozessor (wahrscheinlich Exynos 992) soll bereits in den Galaxy Note 20 Modellen im Herbst zum Einsatz kommen. Der neue Chipsatz soll dabei in der zweite Hälfte 2020 zur Verfügung stehen und würde damit pünktlich für die Markteinführung der Note 20 Modelle bereit stehen.

Grundlage für den Exynos Prozess ist das 5nm Verfahren und sowohl die Grafik-Einheit als auch die Prozessoren werden ein Update bekommen. Die Leistungssteigerung sowohl bei der Verarbeitung als auch bei der Grafik lesen sich dabei recht gut und dürften auch im praktischen Einsatz eine Steigerung bedeuten. Besonders interessant ist auch die verbesserte Energieeffizienz. Diese soll 20 Prozent besser ausfallen und das bedeutet neben einer geringeren Belastung des Akkus auch weniger Wärme-Entwicklung. Beim Vorgänger-Prozessor war vor allem die Wärme-Entwicklung ein Problem. Bei hoher Beanspruchungen konnte der Prozessor die Leistung kaum ausspielen, weil die Wärmeentwicklung zu stark war und noch genug abgeleitet werden konnte. Die Geräte musste daher die Leistung reduzieren um eine Überhitzung zu vermeiden. Möglicherweise hat man diese Entwicklung nun beim Exynos 992 entschärft.