Google Nexus 10 vs. NVIDIA Tegra 4 Tablet im Speedtest

Im Rahmen der CES in Las Vegas hat NVIDIA den neuen Tegra 4-Chipsatz vorgestellt, der auf der neuen Cortex A15-Architektur von ARM basiert und neben dem Quad-Core-Prozessor auch noch 72 Kerne für die Grafikeinheit bereitstellt. Während der Präsentation hat das Unternehmen auch einen ersten Speedtest vollführt, in dem sogar das Google Nexus 10 geschlagen wurde. 

Bei dem Tegra 4 handelt es sich um den ersten Quad-Core-Prozessor, der die Cortex A15-Architektur verwendet und für Smartphones sowie Tablets entwickelt wurde. Das Google Nexus 10 basiert ebenfalls auf der gleichen Architektur, verfügt aber nur über einen Dual-Core-Prozessor, der aber trotzdem die Konkurrenz in Sachen Benchmarks abhängen konnte. Der Tegra 4 kann nun aber die Spitzenposition für sich ergattern und besitzt ordentlich Leistung unter der Haube. Diesen Vorsprung hat das Unternehmen auch in einem ersten Vergleich während der Pressekonferenz demonstriert.

Bei einem Speedtest wurden insgesamt 25 Browser-Webseiten, die natürlich auf einem lokalen Server hinterlegt waren, auf den beiden Tablets aufgerufen. Durch das lokale Aufrufen wird nur die Geschwindigkeit der beiden Geräte getestet und nicht die Internetverbindung. Das Ergebnis ist schon sehr eindeutig, denn das Tablet mit dem NVIDIA Tegra 4-Prozessor schafft den Aufruf der Webseiten in nur 27 Sekunden. Das Google Nexus 10 benötigt hingegen 50 Sekunden.

via tabletblog.de

CES 2013: NVIDIA präsentiert Tegra 4-SoC und mobile Spielekonsole Project Shield

Einen Tag vor dem offiziellen Start der Consumer Electronic Show in Las Vegas hat NVIDIA schon einen ersten Event abgehalten und sowohl den neuen mobilen Tegra 4-Prozessor als auch eine eigene Spielekonsole der Öffentlichkeit präsentiert.

NVIDIA setzt beim Tegra 4 erneut auf einen Chipsatz mit vier plus eins Prozessorkernen, der dieses Mal aber auf einer neuen ARM-Architektur basiert und daneben auch noch 72 Kerne für die Grafikberechnung vorweisen kann. Zum Einsatz kommt die A15-Technologie, die im Vergleich zum Vorgänger 45 Prozent weniger Strom verbauen soll und natürlich auch noch die Leistung des Prozessors steigert. Konkret soll der neue Chipsatz beispielsweise etwa fünfzig Prozent schneller sein als der Exynos 5250 Dual-Core Prozessor im Nexus 10 und auch den A6X-CPU im neuen iPad soll der Tegra 4 hinter sich lassen. Der CEO Jen-Hsun Huang hat nicht ganz kleinlaut während der Präsentation mitgeteilt, dass es sich hierbei um den derzeit schnellsten Prozessor für mobile Geräte handeln soll.

Des Weiteren ist man während der Präsentation auf das Aufrufen von Webseiten näher eingegangen und zeigte eine enorme Verbesserung im Vergleich zur Konkurrenz. Daneben wurden auch verbesserte HDR-Aufnahmen mit einem unbekannten Windows-RT-Tablet demonstriert.

Auf der Präsentation hat NVIDIA aber nicht nur den neuen Chipsatz enthüllt, sondern auch eine eigene Spielekonsole namens Project Shield. Das Unternehmen setzt hier auf eine Umsetzung mit dem Android-Betriebssystem und natürlich dem Tegra 4-Prozessor. Die Spielekonsole ist allerdings ein portables Geräte, welches über einen 5 Zoll großen Multi-Touch-Screen mit einer Auflösung von 1280 x 720 (294 ppi) Pixeln verfügt, aber darüber hinaus auch noch einen Computer oder einen Fernseher über den HDMI-Anschluss ansteuern kann. So können zum Beispiel Videos an einen 4K-Fernseher übertragen werden. Die Konsole kann man in Zukunft entweder im Google Play Store mit Spielen versorgen oder über die direkte Steam-Anbindung.

Project Shield soll im Laufe des zweiten Quartals dieses Jahres auf den Markt kommen. Ein Preis wurde bislang aber noch nicht verkündet.

Quelle NVIDIA (1 und 2)
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Nvidia zeigt Asus EEE Pad Transformer Prime mit Android 4.0 [Video]

Seit knapp einer Woche kann das EEE Pad Transformer Prime vorbestellt werden, ein genaues Lieferdatum steht jedoch noch nicht fest. Das Prime wird jedoch vorerst nur mit Android Honeycomb ausgeliefert, in den Genuss von Ice Cream Sandwich kommen die Käufer wohl erst nach einem Update. Um einen Vorgeschmack auf das neue System mit dem Asus Tablet zu kommen, hat der Chip-Hersteller NVIDIA auf seinem YouTube-Kanal ein Video hochgeladen, welches das Transformer Prime mit Android Ice Cream Sandwich zeigt.

Das Tablet ist das Erste, welches mit dem neuen NVIDIA Tegra 3 Quad Core Prozessor ausgestattet sein wird und scheinbar ist nicht nur Asus darauf bedacht ihren Nutzern so schnell wie möglich ein Update zu ermöglichen, sondern auch NVIDIA. Anscheinend haben sich die Programmierer von NVIDIA, seit der Veröffentlichung des Android 4.0 Quellcodes, daran gesetzt eine erste Ice Cream Sandwich Demo auf dem Transformer Prime zum Laufen zu bringen. Dies haben sie in einer wirklich rasanten Geschwindigkeit geschafft, die Veröffentlichung des Android Quellcodes war am 14. November und bereits am 16. November wurde dieses Video aufgenommen. NVIDIAs Pressestelle verbreitet das Video nun per E-Mail, um erste Eindrücke des Tegra 3 mit Ice Cream Sandwich vorzustellen. Das Video zeigt unter anderem den Wechsel zwischen verschiedenen Homscreens, die Wiedergabe eines Videos und ein kurzer Eindruck des Spiels Riptide GP, welches für den Tegra 3 optimiert ist. Wann Ice Cream Sandwich offiziell für das Tranformer Prime verfügbar sein wird, ist jedoch noch nicht bekannt.

Die Ausstattung des neuen Flaggschiffs von Asus kann definitiv überzeugen. Ein 10.1 Zoll Bildschirm mit einer Auflösung von 1280 x 800 sorgen für das scharfe Bild und ein interner Speicher von 32/64 GB für ausreichend Speicherplatz. Mittlerweile ist das Tablet auch bei Amazon gelistet und kostet in der 32 GB Variante dort 599 Euro. In den USA soll das Gerät, laut Phonearena, am 16. Dezember auf den Markt kommen. Der Verkaufsstart in Deutschland ist noch nicht bekannt.

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Gerücht: Apple setzt in kommenden Ivy-Bridge-Macs wieder auf NVIDIA

Nach zahlreichen Problemen und Streitigkeiten in der Vergangenheit, hatte sich Apple vor geraumer Zeit endgültig von NVIDIA getrennt. Seitdem werden alle Mac-Produkte ausschließlich mit ATI-Grafikkarten und dem integrierten Grafikprozessor von Intel ausgestattet. Allem Anschein nach konnten die Meinungsverschiedenheiten aus dem Weg geräumt werden, denn laut einem aktuellen Bericht soll NVIDIA in naher Zukunft wieder mit Apple zusammenarbeiten.

Die Seite SemiAccurate soll erfahren haben, dass NVIDIA in Verhandlungen mit Apple den Zuschlag erhalten hat und vermutlich bereits im kommenden Frühjahr Einzug in die neuen Modelle mit dem Ivy-Bridge Prozessor nehmen wird. Diese Grafikkarten würden demnach die benötige Power für Video-Bearbeitung, Spiele und andere grafiklastige Programmen mit sich bringen.

Die Frage drängt sich natürlich auf, warum Apple wieder einmal den Zulieferer für Grafikkarten wechselt? Als Ursache für die negative Entscheidung gegen AMD/ATI nennt die Seite den, durch das nicht zustande gekommene MacBook Air-Modell mit dem Llano-Chip, entstandenen Streit. Angeblich wollte Apple dieses Jahr einen Prozessor-Wechsel auf AMD durchführen und das MacBook Air-Modell mit dem Chip aus dem Hause AMD ausstatten. Im Endeffekt setzt das Unternehmen aus Cupertino aber weiterhin auf Intel, denn auf Grund von Produktionsproblemen bei AMD konnte der Wechsel nicht durchgeführt werden.

Da es im GPU-Markt nicht viele Alternativen gibt, ist Apple wieder in Richtung NVIDIA gegangen.

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