O2 Freikarte – aktuell auch mit Prepaid Jahrespaketen

O2 Freikarte – aktuell auch mit Prepaid Jahrespaketen – Die O2 Freikarte ist sehr beliebt, denn man kann sie komplett ohne Kosten bestellen. Es gibt bei den Freikarten Tarifen weder einen Kaufpreis, noch Versandkosten und auch keine Aktivierungsgebühr. Erst mit der Nutzung oder eine gebuchten Flatrate entstehen Kosten. Wer den normalen Grundtarif hat, zahlt dabei keine monatlichen Fixkosten, sondern nur, was verbraucht wird. Daneben gibt es auch noch 3 Prepaid Allnet Flat (O2 my Prepaid S, M und L), die neben kostenlosen Gesprächen und SMS auch Datenvolumen von 3,5 bis 12,5 Gigabyte pro Monat (28 Tage) bieten.

Erfreulicherweise hat O2 die Tarife sogar noch weiter aufgerüstet und bietet inzwischen auch Jahrespakete zur Freikarte an. Man bucht damit die Prepaid Simkarte gleich für komplette 365 Tage und zahlt direkt zum Start. Danach gibt es für das restliche Jahr keine Kosten mehr. Man zahlt mit diesen Jahrespaketen also den Prepaid Tarif gleich für ein ganzes Jahr im Voraus. Aktuell bietet das Unternehmen dabei 2 Pakete an: eine 30GB Version für Tablets für 49.99 Euro und eine 69.99 Euro Version mit Allnet Flat und 12GB Datenvolumen. Die Preise beziehen sich dabei immer auf ein komplettes Jahr. Weitere kosten wie Versand oder Aktivierung gibt es bei diesen Paketen nicht (Prepaid Freikarte).

Schnelleinstieg:

Die größten Prepaid Allnet Flat wurde dazu preislich etwas angepasst. Statt 24.99 Euro zahlt man nun nur noch 19.99 Euro. An den weiteren Tarifen der O2 Freikarte hat sich im Zuge der Sonderaktion nichts geändert. Auch die weiteren Tarifoptionen der gratis O2 Simkarte stehen weiter wie bisher zur Verfügung. Bei der kostenlosen Freikarte von O2 bekommt man inzwischen auch Roaming mit dazu: in der EU können die Datenvolumen also genau so genutzt werden.

Derzeit gibt es nur noch wenige Freikarten im Prepaid Bereich auf dem Markt – in erster Linie arbeiten O2 und Vodafone mit diesem System, während man bei allen anderen Prepaid Anbietern Kaufpreise und auch Versandkosten findet. Wer also auf der Suche nach eine gratis Sim-Karte ist, hat mittlerweile gar nicht mehr so viel Auswahl und daher ist es um so besser, dass ab und an doch noch Sonderaktionen gibt.

Speed, 5G und LTE bei der O2 Freikarte

Die gute Nachricht gleich zum Anfang: O2 bietet die eigenen Prepaidtarife zwar als kostenlose Freikarten an, beim Speed und auch beim LTE müssen Kunden aber deswegen dennoch keine Einschränkungen hinnehmen. Auch die gratis Simkarten von O2 haben Zugriff auf das 4G LTE Netz des Unternehmens und können daher LTE nutzen. Das Unternehmen hat die Freikarten sogar für LTE max frei geschaltet – die Handykarten nutzen also immer den maximalen Speed, den das O2 Netz vor Ort anbietet. Limitierungen gibt es nicht. Damit sind die O2 Freikarten im mobilen Internet genau so schnell wie die normalen Handytarife und Flatrates von O2 und surfen im Maximum mit bis zu 225MBit/s im Handy-Netz von O2.

5G gibt es leider bei der O2 Freikarte bisher noch nicht. Das Unternehmen hat zwar bereits die ersten 5G Netzbereiche in Betrieb genommen, die Prepaid Angebote haben aber bisher noch keine Zugriff darauf.

In der Grafik kann man aber dennoch gut erkennen, dass O2 nicht die schnellsten Prepaid Tarife auf dem Markt bietet (das ist die Vodafone Freikarte). Vor allem Telekom und Vodafone bieten noch mehr Speed, während die meisten Discounter deutlich langsamer sind. Dazu kommt, dass die 225Mbit/s bei O2 natürlich nur der maximale Wert sind und man in der Praxis oft deutlich langsamer surft. Hier macht sich der Netzausbau und die Auslastung des O2 Netzes bemerkbar.

Dass Unternehmen schreibt im Kleingedruckten zu den tatsächlichen Geschwindigkeiten:

… mit bis zu 225 MBit/s (im Durchschnitt 37,5 MBit/s; Upload bis zu 50 MBit/s, im Durchschnitt 22,5 MBit/s) im dt. O2 Mobilfunknetz. Nach Verbrauch des Highspeed Volumens bis zu 32 Kbit/s. …

In der Praxis liegt der Speed also weit unter den maximalen Werten. Allerdings ist dies auch bei anderen Anbieter so – in der Regel weichen im Mobilfunk-Bereich die Geschwindigkeiten nach unten ab, das betrifft nicht nur O2 und die Freikarte. Allerdings ist die Kritik am O2 Netz oft besonders deutlich. Kunden klagen teilweise über keinen Empfang oder kein mobiles Internet, dazu wird immer wieder bemängelt, dass die Geschwindigkeiten zu niedrig sind.

Da die O2 Freikarte aber keine längerfristige Laufzeit hat, kann man an der Stelle auch gut und ohne finanzielles Risiko testen. Sollte sich heraus stellen, dass die Netzqualität doch nicht ausreicht, kann man natürlich immer noch wechseln und hat dann weder eine lange Vertragsbindung noch Gebühren, die man dann umsonst gezahlt hätte.

Schnelleinstieg:

Die neue Allnet Flat bei der Freikarte von O2

Besonders interessant ist die O2 Freikarte unter anderem auch, weil O2 im letzten Jahr die Tarife mit drei neuen Allnet-Flat Angeboten aufgerüstet hat. Dazu wurden auch die Preise deutlich gesenkt. Die billigste O2 Prepaid Allnet Flat kostet 9.99 Euro monatlich und beinhaltet neben kostenlosen SMS und kostenlosen Gesprächen auch ein Datenvolumen von 3,5GB mit LTE bis 225Mbit/s. Wer mehr Datenvolumen braucht, findet bei der größten Allnet Flat immerhin 12,5GB monatliches Datenvolumen – allerdings liegen die monatlichen Kosten dann auch bei 19.99 Euro pro Monat bzw. 28 Tage (4 Wochen).

Die Flatrates arbeiten dabei auch auf dem Prepaid Prinzip und das bedeutet, damit Kunden diese Allnet Flat buchen können, muss vorher genug Guthaben auf der O2 Freikarte vorhanden sein. Nur dann ist es möglich, die Flat zu aktivieren. Gleiches gilt bei einer Verlängerung: diese wird ebenfalls nur dann durchgeführt, wenn das Guthaben auf der Prepaidkarte ausreicht. Ohne Flatrate nutzt man dann den Grundtarif weiter und zahlt 9 Cent pro SMS und Gesprächsminute sowie 99 Cent pro Surftag – aber auch nur, wenn das Guthaben ausreicht. Man kann mit den Simkarten also nicht ins Minus rutschen, auch wenn man eine Option oder Flat dazu gebucht hat.

Auch die Prepaid Allnet Flat sind als Freikarten verfügbar. Das bedeutet konkret, dass es auch bei diesen Flatrates weder Kaufpreis noch Versandkosten gibt. Man zahlt aber natürlich die Grundgebühr für die Allnet Flat so lange man diese nutzen möchte. Die Buchung erfolgt dabei immer für 28 Tage (4 Wochen) und eine Kündigung kann jeweils zum Ablauf dieser Frist erfolgen. Eine langfristige Vertragsbindung gibt es also auch bei den Flatrates nicht.

Schnelleinstieg:

Video: die O2 Freikarte im Test

Großes Datenupgrade bei den O2 Prepaid Angeboten

Großes Datenupgrade bei den O2 Prepaid Angeboten – ALDI Talk hatte den Anfang gemacht und die eigenen Prepaid Allnet Flat in zwei Fällen mit bis zu 5 Gigabyte monatlichem Datenvolumen extra aufgewertet. Mittlerweile sind auch zwei weitere O2 Marken nachgezogen, sowohl die Blau Prepaid Allnet Flat als auch die originalen O2 Prepaid Tarife wurden aufgewertet – allerdings auch hier nur die jeweils zwei größeren Allnet Flat. Je nach Tarif gibt es dabei bis zu 5 Gigabyte Datenvolumen extra, an den Preisen hat sich dagegen nichts geändert.

Bei Blau sehen die neuen Tarife wie folgt aus:

  • Im Allnet L erhöht Blau für 17,99 Euro je vier Wochen das Highspeed-Datenvolumen auf 12 GB von bislang 7 GB.
  • Im Allnet M erhöht Blau für 12,99 Euro je vier Wochen das Highspeed-Datenvolumen von 5 GB auf jetzt 6 GB.
  • Beim Prepaid-Tarif Allnet S gibt es wie gewohnt 3 GB für 7,99 Euro je vier Wochen.

Die O2 Prepaid Allnet Flat werden ähnllich aufgewertet:

Der Tarif O2 my Prepaid L erhält ab Februar mit 12,5 GB satte 5 GB und damit 67 Prozent mehr Datenvolumen als bisher für die gleiche Grundgebühr von 19,99 Euro1. O2 my Prepaid M erhöht für den gleichen Preis von 14,99 für vier Wochen das Highspeed-Datenvolumen um 1 GB mehr auf 6,5 GB 1,3. Schon für 9,99 Euro bietet der neue O2 my Prepaid S 3,5 GB für vier Wochen¹.

Der Blau Prepaid Grundtarif und auch die O2 Freikarte bleiben und verändert, hier gibt es einen reinen 9 Cent Tarif ohne Fixkosten.

Weitere technischen Verbesserungen gibt es durch das Tarifupgrade leider nicht. Die O2 und Blau Prepaid Tarife können weiterhin kein 5G nutzen. Auch gegen Aufpreis gibt es im Prepaid Bereich daher keinen Zugang zum 5G Netz von O2. Im Vodafone- und Telekom Netz kann man für 3 Euro mehr im Monat 5G bei den originalen Prepaid Tarifen der Netzbetreiber buchen. Auch eSIM ist weiterhin nicht verfügbar. O2 bietet eSIM Unterstützung zwar bereits für die eigenen Handytarife an, im Prepaid Bereich gibt es diese Technik aber bisher noch nicht und aktuell ist auch offen, wann dies kommen könnte.

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O2 Prepaid bekommt mehr Datenvolumen aber kein 5G

O2 Prepaid bekommt mehr Datenvolumen aber kein 5G – O2 baut derzeit die Tarife sehr stark um und auch die Prepaid Angebote des Unternehmens werden überarbeitet. Konkret wird es ab dem 11. Februar deutlich mehr Datenvolumen geben – die Prepaid Allnet Flat des Unternehmens bieten dann bis zu 7,5 Gigabyte Datenvolumen im Monat. Preislich dagegen ändert sich nicht viel: die kleinste Prepaid Allnet Flat bei O2 ist weiterhin ab 9.99 Euro monatlich zu haben und der größte Tarif (mit 7,5GB) kostet 19.99 Euro. Eine Preiserhöhung gibt es bei den O2 Prepaid Tarifen damit also nicht.

Das zusätzliche Datenvolumen steht dabei auch für Bestandskunden bereit. Sie werden automatisch auf die neuen Angebote mit mehr Volumen umgestellt.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

Ab dem 11. Februar 2020 gibt es für alle Neu- und Bestandskunden noch mehr Highspeed-Datenvolumen zum gleichen oder sogar für einen niedrigeren Preis. Der Tarif O2 my Prepaid S erhält mit 3,5 GB mehr als doppelt so viel Datenvolumen wie zuvor – und dies zum selben Preis von 9,99 Euro Grundgebühr.1 O2 my Prepaid M und L legen jeweils kräftig um 2,5 GB zu. Und beim O2 my Prepaid L sinkt der Preis sogar zusätzlich um 5 Euro für alle vier Wochen.1,4 Von allen Verbesserungen profitieren O2 my Prepaid Bestandskunden automatisch bei der nächsten Verlängerung.

Die O2 Prepaid Simkarten werden dabei auch weiterhin als kostenlose Prepaid Freikarten angeboten. Es gibt also weder einen Kaufpreis noch Versandkosten. Freikarte bezieht sich dabei allerdings nur auf die Simkarte – die O2 Prepaid Sim kann also kostenlos bestellt werden – für die Nutzung der Handykarte und beispielsweise die Aktivierung einer Flatrate-Option, entstehen dann natürlich kosten.

Es gibt allerdings auch eine schlechte Nachricht, denn die Tarife können weiterhin nur LTE/4G nutzen. Die Telekom schaltet ihre eigenen Prepaid Karten im Februar auch für 5G frei und auch die O2 Handytarife haben 5G Zugang bekommen. Für die Prepaid Tarife wird es wohl noch etwas länger dauern, bis die neue Technik verfügbar ist, bis dahin müssen sich die Kunden mit LTE max und Geschwindigkeiten bis 225MBit/s zufrieden geben.

 

O2 Prepaid Mailbox – abrufen, einstellen und ausschalten

O2 Prepaid Mailbox – abrufen, einstellen und ausschalten – Hat man den Flugmodus eingeschaltet, keinen Empfang oder konnte einen eingehenden Anruf – aus welchen Gründen auch immer – nicht annehmen, springt automatisch die Mailbox an. Sie dient als persönlicher Anrufbeantworter und gibt dem Anrufer die Möglichkeit, Sprachnachrichten zu hinterlassen, wenn die angerufene Person gerade nicht erreichbar ist. Entscheidet sich der Anrufer dazu, den Service der Mailbox zu nutzen, erhält der Angerufene eine SMS und kann sich daraufhin die hinterlassene Sprachnachricht anhören. Der Umgang mit der Mailbox ist eigentlich ziemlich simpel, kann jedoch gerade anfangs verwirrend sein. Im Folgenden sind die wichtigsten Punkte zur Aktivierung, Konfigurierung, Nutzung und Deaktivierung der Mailbox bei O2 zusammengefasst. Ein wesentlicher Unterschied von Prepaid zu Postpaid Kunden bei O2 ist, dass der Anruf der Mailbox im Rahmen der O2 Prepaid-Tarife immer kostenpflichtig ist und mit 0,09 EUR/Min. berechnet wird. Die SMS Benachrichtigung bleibt jedoch auch für O2 Prepaid Kunden kostenlos. Doch welche Funktionen umfasst die O2-Mailbox?

  • Verschiedene Ansagen- und Begrüßungstexte
  • Persönliche Mailbox-Geheimzahl zur sicheren Abfrage deiner Nachrichten von anderen Anschlüssen
  • Weiterleitung von Sprachnachrichten
  • Sprachen: Deutsch und Englisch
  • Faxe empfangen, speichern und an jedem Faxgerät ausdrucken
  • Rufumleitung

Wichtig: Die O2 Prepaid Mailbox ist (anders als bei vielen anderen Anbietern) NICHT KOSTENFREI abzuhören. Um Nachrichten abzurufen benötigt man Guthaben und auch mit Allnet Flat oder O2 Flat fallen Gebühren an. Das gilt auch für die kostenlose O2 Sim-Karte.

Mailbox aktivieren und deaktivieren

Sobald man den Vertrag mit O2 abschließt, wird die Mailbox automatisch eingeschaltet. Möchte man diesen Service nicht nutzen, gibt es zwei Möglichkeiten, wie man die O2 Mailbox wieder deaktivieren kann:

Mailbox per Tastenkombination aktivieren und deaktivieren

  • Um die Rufumleitung auf deine Mailbox zu aktivieren, wähle auf deinem Handy den Tastencode **004*333# und das Hörersymbol.
  • Um die Umleitung auf deine Mailbox zu deaktivieren, wähle auf deinem Handy den Tastencode ##002# und das Hörersymbol.

Mailbox per Sprachmenü aktivieren und deaktivieren

  • Um die Mailbox einzuschalten, wähle von deinem Handy die kostenlose Kurzwahl 332 oder 333 und lass dich vom Sprachmenü leiten
  • Um die Mailbox zu deaktivieren, wähle von deinem Handy die kostenlose Kurzwahl 333 und nutze das Sprachmenü.

Solange die Mailbox noch automatisch von O2 eingestellt ist, springt sie immer an, sobald die Nummer besetzt ist, man nicht abhebt, oder die Nummer nicht erreichbar, also außerhalb des Netzempfangs oder im Flugmodus ist. Man hat jedoch die Möglichkeit, zu entscheiden, in welchen Situationen und nach welcher Zeitspanne die Mailbox anspringen soll:

  • Wenn deine Rufnummer besetzt ist:
    **67*333#
  • Wenn du nicht abhebst:
    **61*333**15#
    Die Zahl „15“ legt fest, nach wie vielen Sekunden die Mailbox anspringen soll. Du kannst auch eine andere Zeit festlegen. Mögliche Einstellungen: 5, 10, 15, 20, 25, 30 Sekunden.
  • Wenn das Handy nicht erreichbar ist (z. B. Flugmodus oder kein Empfang):
    **62*333#

Abhören der Mailbox bei der EU Prepaid Karte

Nachdem man eine SMS erhalten hat, die darüber informiert, dass man eine Nachricht auf der Mailbox hat, gilt es, diese abzurufen. Wenn man die Mailbox in Deutschland von seinem eigenen Handy abrufen möchte, gibt es zwei Optionen. Zum einen kann man die in der SMS angegebene Nummer anrufen, oder die 333 wählen. So gelangt man ganz einfach und schnell zur Mailbox, um die entgangenen Nachrichten abzuhören.

Um sich direkt mit dem Anrufer verbinden zu lassen, wählt man einfach die Taste 1 nach Abhören der Nachricht auf der Mailbox. So kann man sich das Durchsuchen der eigenen Kontakte ersparen und wird schnell und direkt zum Anrufer weitergeleitet.

Befindet man sich allerdings nicht in Deutschland, oder versucht, die Mailbox von einer anderen Nummer aus zu erreichen, muss man die Mailboxnummer direkt anrufen. Diese setzt sich zusammen aus der Netzvorwahl (z. B. 0176), einem Mailbox-Zusatz (z. B.: 33) und der persönlichen Rufnummer. Zu beachten ist hierbei, dass bei der Mailboxabfrage von einer fremden Nummer die persönliche Geheimzahl abgefragt wird. Um diese einzugeben muss man die Ansage  mit * unterbrechen, die Geheimzahl eingeben und abschließend mit # bestätigen. Um in diesen Situationen die Mailbox abrufen zu können muss man die passende Kombination wählen:

  • Internationale Vorwahl +49
  • Netzvorwahl 176
  • Mailbox-Zusatz 33
  • Rufnummer 123456

Wurde die Rufnummer von einem anderen Mobilfunkanbieter übernommen, dann muss anstelle der 33 die entsprechende Mailbox-Kennzahl des ehemaligen Mobilfunkanbieters eingegeben werden. Die Kennzahlen anderer Netzanbieter:

  • 33 für die Netzvorwahlen 0176, 0179 und 01590
  • 99 für die Netzvorwahlen 0157, 0163, 0177 und 0178
  • 13 für die Netzvorwahlen 0151, 0160, 0170, 0171 und 0175
  • 55 für die Netzvorwahlen 0152, 0162, 0172, 0173 und 0174

Persönliche Einstellungen der Mailbox

Man kann die eigene Mailbox auch personalisieren – es gibt einige Einstellungen, die man nach Belieben ändern kann.

Die individuelle Geheimzahl, die nur zum Abruf der Mailbox von einer fremden Nummer benötigt wird, stellt man beim ersten Abhören der Mailbox ein. Dafür wird man von einer Stimme durch das Menü geführt.

Um sie später zu ändern, gehe wie folgt vor:

  • Wähle die 333 auf deinem Handy
  • Gib die 9 für das Konfigurationsmenü ein
  • Drücke die 4
  • Gib deine Geheimzahl ein (die Geheimzahl darf aus 4-6 Zahlen bestehen)

Man kann außerdem einen eigenen Ansagen-/Begrüßungstext auf die Mailbox sprechen. Zum Einrichten dieser Ansage muss man nur die Kurzwahl 333 vom Handy auswählen. Sobald man mit der Mailbox verbunden bist, wird man schrittweise durch das Menü geführt. Die Tastenfolge ist diese:

  • Kurzwahl 333 auf dem Handy wählen.
  • 9 für das Konfigurationsmenü eingeben.
  • Taste 1  drücken , um persönliche Begrüßung zu wählen.
  • Wieder Taste 1 drücken, um persönlichen Text aufzusprechen

Anderen Einstellungen der Mailbox, denen man sich annehmen kann, sind Folgende:

  • Alle Anrufe direkt auf die Mailbox umleiten:
    **21*333#
  • Alle Rufumleitungen/Mailbox deaktivieren:
    ##002#
  • Einstellen einer Ausweichnummer
    Zum Einstellen der Ausweichnummer drückt man 333 und folgt dem Sprachmenü.
    Wenn man eine Ausweichnummer festlegt, kann der Anrufer selbst entscheiden, ob er sich an diese weiter verbinden lassen möchte, oder nicht. Falls der Anrufer sich dafür entscheidet, muss er nur die 0 wählen, während er mit der Mailbox telefoniert.
    Wenn man sich dafür entscheidet, eine Ausweichnummer zu hinterlegen, ist es sinnvoll, dies im persönlichen Ansage-Text zu vermerken.
    Für den Anrufer fallen die gleichen Mobilfunkgebühren an, als wenn er mit der normalen Handynummer telefoniert.

Speicherkapazität der O2-Mailbox

Auf der O2-Mailbox können bis zu 50 Nachrichten mit einer Länge von je 3 Minuten hinterlassen werden. Neue und gespeicherte Nachrichten werden 17 Tage lang auf der Mailbox gespeichert. Nachrichten, die bereits abgefragt wurden werden hingegen nur noch 5 Tage lang in der Mailbox gespeichert. Es besteht außerdem die Möglichkeit bis zu 25 Fax-Nachrichten, die jeweils 30 Seiten umfassen, zu empfangen. Für diese gelten die gleichen Speicherzeiten wie für die Sprachnachrichten; Neue, noch nicht abgefragte Fax-Nachrichten bleiben 17 Tage gespeichert, bereits abgefragte Fax-Nachrichten werden bereits nach 5 Tagen wieder gelöscht.

 

15GB Datenvolumen für die kostenlosen Prepaid Sim von O2

Bei O2 hat man für die Nutzer der O2 Prepaid Freikarten ein interessantes Angebot gestartet. Über eine Aktionsseite können alle Prepaid Kunden 15GB Datenvolumen kostenlos holen. Dieser Deal steht dabei auch für Bestandkunden zur Verfügung. Die bisherige Sonderaktion mit dem Freimonate zur kostenlose O2 Sim gilt zusätzlich – Neukunden können also gleich zwei Aktionen nutzen.

Bei PC-Welt schreibt man im Original dazu:

Das Gratis-Volumen lässt sich allerdings nicht über die O2-App am Smartphone buchen. Stattdessen muss die Aktionsseite von O2 im Browser angesteuert werden. Dabei ist es wichtig, dass die Seite mit der Mobilfunkverbindung des O2-Prepaid-Tarifs und nicht über das heimische WLAN aufgerufen wird. Nach der Eingabe der Zugangsdaten auf der Aktionsseite kann das 15-GB-Paket gratis gebucht werden. Als Bestätigung für die Buchung erhalten Nutzer im Anschluss eine SMS. Ebenfalls wichtig: Das Datenpaket gilt nur einmalig, eine mit Kosten verbundene Verlängerung findet laut O2 nicht statt. Das üppige Datenvolumen hat also offenbar keinen Haken und könnte vielen Urlaubern ihre Zeit unterwegs versüßen.

O2 ist derzeit beim Datenvolumen auch im Prepaid Bereich recht großzügig und hatte bereits Anfang des Jahres die O2 Simkarten aktionsweise mit 150GB Datenvolumen ausgestattet. Das scheint derzeit notwendig zu sein, denn die gratis Prepaid Angebote auf dem Markt unterscheiden sich nur noch teilweise voneinander und daher müssen die Anbieter auf solche Sonderaktionen setzen, um den Kunden von der eigenen Freikarte zu überzeugen.

Speed und LTE bei der O2 Freikarte

Die gute Nachricht gleich zum Anfang: O2 bietet die eigenen Prepaidtarife zwar als kostenlose Freikarten an, beim Speed* und auch beim LTE müssen Kunden aber deswegen dennoch keine Einschränkungen hinnehmen. Auch die gratis Simkarten von O2 haben Zugriff auf das 4G LTE Netz des Unternehmens und können daher LTE nutzen. Das Unternehmen hat die Freikarten sogar für LTE max frei geschaltet – die Handykarten nutzen also immer den maximalen Speed*, den das O2 Netz vor Ort anbietet. Limitierungen gibt es nicht. Damit sind die O2 Freikarten im mobilen Internet genau so schnell wie die normalen Handytarife und Flatrates von O2 und surfen im Maximum mit bis zu 225MBit/s im Handy-Netz von O2.

In der Grafik kann man aber dennoch gut erkennen, dass O2 nicht die schnellsten Prepaid Tarife* auf dem Markt bietet. Vor allem Telekom* und Vodafone* bieten noch mehr Speed*, während die meisten Discounter deutlich langsamer sind. Dazu kommt, dass die 225Mbit/s bei O2 natürlich nur der maximale Wert sind und man in der Praxis oft deutlich langsamer surft. Hier macht sich der Netzausbau und die Auslastung des O2 Netzes bemerkbar.

O2 Prepaid: 3 neue Allnet Flat vorgestellt

Bei O2 scheint man derzeit mit den Prepaid Tarifen des Unternehmens nicht ganz zufrieden zu sein, denn bereits im März hatte das Unternehmen neue Allnet Flat und Tarife auf den Markt gebracht und nun strukturiert man das Portfolio schon wieder neu. Das neue Angebot soll dabei ab dem 10. Juli verfügbar sein und bietet neben einem neuen Basic Tarif auch drei neue Allnet Flat. Damit bietet das Unternehmen im Prepaid Bereich nun eine breite Auswahl an Tarifen mit kostenlosen Gesprächen und SMS in alle Netze.

Das Unternehmen schreibt im Original dazu:

„Mit unserem neuen Prepaid-Portfolio zünden wir die nächste Stufe der nutzerorientierten O2 Freiheitsoffensive 2018. Wir etablieren ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis für die ungebundene Datennutzung im Markt und liefern damit auch der Prepaid-Zielgruppe den Beweis, dass keine Marke im Mobilfunkmarkt so für Freiheit steht wie O2“, sagt Wolfgang Metze, Privatkundenvorstand bei Telefónica Deutschland. Bereits im März hatte O2 den O2 my Prepaid L mit Allnet Flat eingeführt. Nun erhalten die neuen Tarife O2 my Prepaid S und M die Flatrate für Minuten und SMS in alle deutschen Netze2). Das Kundenversprechen „Freiheit“ wird damit auf die Kunden ausgeweitet, die preisgünstige Angebote ohne lange Vertragslaufzeiten bevorzugen.

Die billigste Prepaid Flat gibt es dabei zum Preis von 9.99 Euro und dafür bekommt man neben kostenlosen Gesprächen und SMS auch eine Internet Flatrate mit 1,5GB LTE Datenvolumen und einem Speed bis 225MBit/s. ALDI hatte vor wenigen Tagen erst die Preise für die Allnet Flat gesenkt und nun zieht auch O2 selbst nach und bietet die Allnet Tarife billiger an – damit gibt es auch im Prepaid Bereich interessante Allnet Tarife für weniger als 10 Euro monatlich. Allerdings ist ALDI mit 7.99 Euro für die Flat nochmal billiger.

Eine Tarifüberblick über die aktuellen Prepaid Allnet Flat gibt es hier:

Die gebuchten Tarifen haben dabei immer eine Laufzeit von 28 Tagen (vier Wochen) und verlängern sich dann automatisch, wenn genug Guthaben auf der Simkarte ist. Eine Kündigung der Option ist jederzeit zum Ablauf des bezahlten Zeitraums möglich. Man bleibt also auch mit einer gebuchten Allnet Flat sehr flexibel und kann schnell wieder wechseln. Eine längerfristige Vertragsbindung gibt es mit diesen neuen Tarifen also nicht.

Mit den neuen Tarifen behält O2 den Basis Tarif aber bei. Man kann also auch weiterhin die O2 Prepaid Simkarten ohne Grundgebühr nutzen und muss nicht zwangsläufig eine der neuen Allnet Flat buchen. Das dürfte vor allem Kunden freuen, die aktuell den Grundtarif nutzen und auch weiterhin nutzen wollen. Der Grundtarif wird auch immer dann genutzt, wenn nicht mehr genug Guthaben auf der Prepaidkarte vorhanden ist, um die Option weiter zu buchen. Dann fallen Kunden automatisch in den kostenfreien Grundtarif, der nach Leistung abgerechnet wird.

Es ist auf jeden Fall interessant zu sehen, dass auch im Prepaid Bereich die Allnet Flat immer mehr Fuß fassen und das die Preise mittlerweile reicht weit gesunken sind. Man bekommt Allnetflat auf Prepaidbasis inzwischen selbst beim Netzbetreiber für unter 10 Euro. Damit sind sie zwar nicht billiger als vergleichbare Angebote auf Rechnung, aber sie werden zumindest konkurrenzfähig. Bleibt abzuwarten, wie die anderen Netzbetreiber darauf reagieren werden.

O2 Prepaid – neue Allnet Flat Option und mehr Datenoptionen

Vor wenigen Wochen erst hatte Vodafone Callya die eigene Prepaidkarte aufgerüstet, gestern gab es ein Upgrade für Congstar Prepaid und nun zieht auch O2 nach und bietet die hauseigenen O2 Prepaidkarte mit mehr Datenvolumen und einer weiteren buchbaren Optionen an. Unter dem Namen O2 My Prepaid L gibt es ab sofort die Allnet Flat zurück. Diese war bei der letzten Tarifumstellung als extra Tarif entfernt wurden und bietet nun wieder kostenloses Gespräche und SMS in alle Netze sowie eine Internet Flatrate mit LTE bis 225MBit/s und satten 5G Datenvolumen. Damit ist diese neue Allnet Flat mit die größte Allnet Flat mit dem meisten Datenvolumen im Prepaid-Bereich auf dem deutschen Markt. Allnet Angebote samt Prepaid Flatrates sind ohnehin eher die Ausnahme, daher ist es durchaus erfreulich, dass O2 diese Option als neuen Tarif wieder mit aufnimmt.

Daneben wurden aber auch die bestehenden O2 Smart 300 und 600 Tarife aufgewertet und bieten nun deutlich mehr Datenvolumen. Besonders merkt man dies im  Smart 600 Tarif – hier wurde das zur Verfügung stehende Datenvolumen glatt verdoppelt und bietet nun 3GB pro Monat satt wie bisher nur 1,5GB. Auch diese Tarife können das O2 LTE Netz mit Geschwindigkeiten von bis zu 225MBit/s nutzen. O2 selbst schreibt zu der Neuerung:

Nutzer der O2 Smart Prepaid-Tarife erhalten mehr Daten-Power zum gleichen Preis. Für Kunden, die ihr Smartphone häufig nutzen und dennoch flexibel bleiben wollen, ist der O2Smart 600 genau der richtige Tarif. Er verdoppelt für 14,99 Euro sein Datenvolumen auf 3 GB und bietet 600 Inklusiv-Einheiten in alle deutschen Netze.2) Der Einsteigertarif Smart 300 kommt jetzt mit 1,5 GB statt bisher 1,25 GB und weiterhin 300 Inklusiv-Einheiten in alle deutschen Netze für den bisherigen Preis von 9,99 Euro.2) In beiden Tarifen sind Anrufe und SMS innerhalb des O2 Netzes nach wie vor unbegrenzt inklusive

Alle Tarife (und auch der 9 Cent Grundtarif) stehen dabei weiterhin als kostenlose Simkarte zur Verfügung. Man kann diese Angebote also komplett ohne Kaufpreis und auch ohne Versandkosten bestellen. Abgerechnet wird dann erst, wenn man die Tarife auch wirklich nutzt. Aufgrund dieser kostenlosen Angebote eigenen sich die Handykarten auch gut zum Testen, wenn man sich nicht sicher ist, ob das O2 Netz wirklich eine Alternative darstellt.

Die neuen Tarife und Updates werden ab dem 20. März verfügbar sein und sie stehen dann sowohl Neukunden als auch Bestandskunden zur Verfügung. Wer also bereits eine Smart Option gebucht hat (egal ob 300 oder 600) profitiert auch vom Leistungsupdate und bekommt das neue Datenvolumen bei der nächsten Verlängerung der Option. Spätestens im nächsten Monat haben dann also auch Bestandskunden die neuen Flatrates mit dem deutlich erhöhten Datenvolumen.

Insgesamt gesehen rüstet O2 damit auch im Prepaid Bereich das Datenvolumen deutlich auf und setzt die Discounter in den D-Netzen durchaus unter Druck. Dort arbeitet man häufig noch mit Datenvolumen im Bereich von 100MB bis 500MB, während bei O2 selbst die kleinste Tarifoption immerhin 1,5GB Datenvolumen anbietet. Dazu zieht das Unternehmen nun mit den Callya Freikarten gleich: dort wurde auch das Datenvolumen bei den 10 Euro Optionen erst auf 1,5GB erhöht. Allerdings sind die Callya Freikarten mit bis zu 500MBit/s nochmal deutlich schneller als die Angebote bei O2 und auch die Netzqualität ist in der Regel besser.

 

O2 Prepaid Tarife ab sofort mit maximalem LTE Speed

Bei den Prepaid Tarifen von Vodafone und der Telekom ist es schon länger Standard, nun zieht auch O2 nach und gibt die Geschwindigkeit der Prepaidkarten beim mobilen Surfen frei. Statt mit maximal 21,6MBit/s surfen die Tarife nun mit dem jeweils im O2 Netz maximal verfügbaren Speed – das sind je nach Ausbaustand in der Region bis zu 225MBit/s. An den Preisen selbst ändert sich dabei nichts. Nach wie vor gibt es die kostenlose O2 Simkarten ohne Kaufpreis und Grundgebühr. Die bisherige Allnet Flatrate des Unternehmens steht als Tarifoption auch noch zur Verfügung. Dazu gibt es nach wie vor die Option, für 1.99 Euro monatlich kostenlos zu andern O2 Kunden zu telefonieren (SMS sind hier nicht mit enthalten).

Neu ist allerdings die Smart 600 Option. Für 14.99 Euro monatlich bekommen Kunden hier neben einer Internet Flatrate mit 1,5GB Datenvolumen auch 600 Einheiten pro Monat, die sowohl für Gesprächsminuten als auch SMS genutzt werden können. Auch die Smart 300 Option wurde überarbeitet. Das Unternehmen schreibt dazu:

Der O2 Prepaid Smart 300 bietet für den bisherigen Preispunkt von 9,99 Euro mit 1,25 GB nun mehr Datenvolumen und mit 300 Einheiten auch 100 weitere Allnet-Minuten und SMS als zuvor. Speziell Vieltelefonierern stehen mit dem neuen O2 Prepaid Smart 600 für 14,99 Euro sogar 600 Inklusiv-Einheiten in alle deutschen Netze und 1,5 GB2) Highspeed-Datenvolumen zur Verfügung. Weiterhin ist in beiden Tarifen eine Flatrate für Telefonie und SMS innerhalb der O2Community enthalten. Der bisherige Geburtstagstarif endet zum 7. November 2017.

Sehr erfreulich: die Datenautomatik gibt es bei diesen Tarifen nicht mehr. Diese Automatik war bisher bei den großen Optionen aktiv und scheint nun entfernt zu sein, sie ist in den Tarifdetails auf jeden Fall nicht mehr zu finden. Man kann aber auf Wunsch weiteres Volumen nachbuchen, wenn das monatliche Freivolumen aufgebraucht ist.

 

  • S mit 150 MB für 2,99 Euro
  • M mit 500 MB für 5,99 Euro
  • L mit 1 GB für 9,99 Euro
  • XL mit 2 GB für 19,99 Euro

Ohne Buchung wird der Tarif nach dem Verbrauch des monatlichen Freivolumens einfach gedrosselt. Mehrkosten entstehen dadurch nicht.

Die Neuerung bei den O2 Tarife hört sich durchaus positiv an, allerdings sind gerade die maximalen Geschwindigkeiten im O2 Netz nur eher selten zu erreichen. Das Unternehmen schreibt selbst im Kleingedruckten, dass die tatsächlichen Geschwindigkeiten im Durchschnitt bei 13,0 MBit/s im Download und bei 8,6 MBit/s im Upload liegen. Das ist deutlich unter den maximalen Werten und eigentlich auch noch unter den bisherigen maximalen Angaben von 21,6MBit/s. Daher sollte sich für die meisten O2 Prepaid Kunden beim mobilen Surfen vorerst recht wenig ändern. Man kann zwar theoretisch schneller online sein, in der Praxis gibt das Netz aber meistens nicht mehr Speed her. Für die Zukunft muss das ja aber nicht so bleiben. Auch O2 baut das eigene Mobilfunk-Netz kontinuierlich weiter aus und vor allem der LTE Ausbau steht hier im Fokus. Daher ist man mit den neuen Tarifen ohne Geschwindigkeitsbegrenzung auf jeden Fall auf der sicheren Seite, wenn O2 früher oder später auch in anderen Netzbereichen mehr Speed anbieten kann.

O2 Prepaid – VoLTE und WiFi Calling werden frei geschaltet

O2 scheint die Prepaidkarten zunehmend in den Fokus zu nehmen und stattet die Tarife zukünftig mit Features aus, die bisher nur den teureren O2 free Tarifen vorbehalten warten. Mit VoLTE werden auch Gespräche über das LTE Netz möglich. Handys müssen dann nicht mehr für Telefonate ins 3G Netz zurück schalten. Das spart unter anderem Akku und verbessert die Gesprächsqualität. Mit WiFi Calling ist es möglich, Gespräche auch dann zu führen, wenn kein O2 Netz verfügbar ist und nur WLAN erreichbar ist. Das kann beispielsweise in Gebäuden passieren. Dann werden die Gespräche über das WLAN abgewickelt – die Erreichbarkeit wird dadurch also verbessert.

O2 hatte die Prepaidtarife des Unternehmens erst vor wenigen Monaten mit neuen Optionen und einem neuen Namen aufgewertet und vergibt die Simkarten nach wie vor als kostenlose Prepaid Sim an alle interessierten Kunden. Mit der neuen Aufwertung grenzen sich die Tarife noch stärker von der Konkurrenz ab. Die Prepaidkarten von Vodafone und der Telekom sind zwar schneller (375 bzw. 300Mbit gegenüber 21,6Mbit/s bei O2), bieten dafür aber nicht dieses neuen Features.

Von der Neuerung profitieren auch alle Bestandskunden. Allerdings hat sich O2 bisher noch nicht offiziell dazu geäußert. Allerdings bestätigen Kunden bereits die Umstellung und auch der Support unterstützt diese Aussage.

Bei Teltarif schreibt man dazu:

Entsprechende Nutzer-Beobachtungen bestätigte die Kundenbetreuung des Unternehmens auf Anfrage. Dabei erfolgt die Umstellung schrittweise, so dass es durchaus noch einige Tage dauern kann, bis die eigene Prepaid-SIM für die neuen Telefonie-Betriebsarten freigeschaltet ist.

Wer mit einer originalen O2 Prepaid Simkarte noch nicht auf diese Features zurück greifen kann, sollte etwas Geduld haben, denn die Freischaltung erfolgt nicht für alle Kunden sofort. Stattdessen werden die Tarife nach und nach frei geschaltet. Wann genau alle Kunden damit versorgt sein sollen, ist leider nicht bekannt.

Bei den Postpaid Tarife ist VoLTE bereits seit Mitte 2015 verfügbar. Das Unternehmen schrieb damals zu den Vorteilen der neuen Technik:

Kürzere Rufaufbauzeiten und bessere Sprachverbindungen in HD-Qualität: Mit der Funktechnologie Voice-over-LTE (VoLTE) profitieren Kunden von Telefónica in Deutschland von einem deutlich besseren Nutzererlebnis. Zusätzlich zu den hohen LTE-Datengeschwindigkeiten sorgt VoLTE für höchsten Komfort beim Telefonieren.

Die WiFi Calling Technik läuft bei O2 unter der Bezeichnung Message+Call und wird über eine eigene App realisiert. Dabei reicht es, wenn der Kunden diese App nutzt, der Gesprächspartner muss sie nicht haben. Die Anrufe werden dann über das WLAN Netz realisiert. O2 schreibt dazu:

Die zentrale Funktion der O2 Message+Call App ist die WLAN-Telefonie. So können ausgehende Anrufe aus dem WLAN in alle Netze getätigt werden – ins nationale und internationale Festnetz genauso wie in alle Mobilfunknetze. Die WLAN-Telefonate werden entsprechend der nationalen Mobilfunkkonditionen abgerechnet. Das bedeutet, dass bei Kunden mit einer Allnet-Flat diese Anrufe in der Allnet-Flat enthalten sind, bei Kunden mit Inklusivminuten werden entsprechende Minuten verbucht. Unabhängig davon, wo sich das WLAN befindet, wird ein darüber geführtes Telefonat so abgerechnet, als wenn sich der Kunde in Deutschland befände.

Auch eingehende Anrufe werden auf diese Weise über das WLAN Netz realisiert.

O2 Prepaid Karten bekommen Datenautomatik

O2 baut zum 1. März 2017 die Prepaid Tarife um und erhöht sowohl das Datenvolumen und rüstet einen Tarif auch als Prepaid Flatrate auf. Dazu werden die Tarife umbenannt. Statt O2 Loop sollen die neuen Prepaidkarte zukünftig einfach als O2 Prepaid Tarife firmieren. Im Datenbereich wird es eine 1GB Flatrate zum Preis von unter 10 Euro geben und damit orientiert sich das Unternehmen an den aktuellen Tarifen von Vodafone. Im LTE Bereich wurde leider aber wenig verändert – die O2 Prepaidkarten können auch weiterhin LTE nutzen, die Geschwindigkeiten liegen aber mit maximal 21,6Mbit/s deutlich unter dem Speed, den Vodafone oder die Telekom im Prepaid Bereich anbieten.

Das Unternehmen schreibt zu den Neuerungen im Original:

Zum 1. März startet O2 neue Prepaid-Tarife mit deutlich höherem Highspeed-Volumen. Damit wird mobiles Surfen im In- und EU-Ausland für O2 Prepaid-Kunden noch attraktiver. Statt bislang 750 MB gibt es beim O2 Prepaid Smart künftig 1 GB Highspeed-Datenvolumen für nur 9,99 Euro monatlich – LTE inklusive. Der O2 Prepaid All-in kostet mit 1,5 GB Highspeed-Datenvolumen lediglich 19,99 Euro monatlich. In beiden Tarifen sind die neuen EU-Roamingvorgaben bereits umgesetzt. Die Kunden surfen, streamen und chatten deshalb mit dem O2 Prepaid Smart oder O2 Prepaid All-in bereits ab März auch in den EU-Ländern völlig unbeschwert.

Die bisherigen O2 Loop Prepaid Tarife soll es weiter für Bestandskunden geben. Sie lassen sich aber nicht mehr neu buchen. Die Freikarte wird dagegen erhalten bleiben. O2 schreibt zwar nicht explizit dazu, dass die neuen Tarife als kostenlose O2 Simkarten gebucht werden können, nennt aber auch keinen Kaufpreis und das deutet darauf hin, dass man sie auch weiter als Freikarte bekommen kann.

Es gibt aber leider auch einige Punkte, an denen sich die neue O2 Prepaidkarte verschlechtert hat:

  • die neuen Tarife haben eine Laufzeit von 4 Wochen (28 Tage). Bisher wurde immer ein ganzer Monat gebucht, nun ist die Laufzeit einige Tage kürzer. Das klingt nicht sehr viel, bedeutet aber auch, dass man zukünftig einmal pro Jahr die Option mehr buchen muss. Insgesamt steigen damit die Kosten etwas an.
  • Die neuen Prepaid Smart und Prepaid All-in Tarife haben eine Datenautomatik. Damit ist O2 der erste Anbieter, der auch im Prepaid Bereich auf eine Datenautomatik setzt.

O2 selbst schreibt zu dieser Datenautomatik:

Sollte das enthaltene Datenvolumen einmal nicht ausreichen, erhalten O2 Prepaid-Kunden auch künftig automatisch bis zu dreimal im Monat günstig und bequem weiteres Datenvolumen. Voraussetzung ist, dass sich genug Guthaben auf ihrem Prepaid-Konto befindet. Beim O2 Prepaid Smart gibt es bis zu drei 100 MB-Datensnacks für je 2 Euro, beim O2 Prepaid All-in bis zu dreimal 250 MB für je 3 Euro.

Man kann die Automatik also umgehen, wenn man das Guthaben so niedrig hält, dass es nicht für die Buchung von weiterem Volumen ausreicht. Wirklich kundenfreundlich ist diese Regelung aber trotzdem nicht. Auf Wunsch kann man auch noch weitere Datenpacks zur O2 Prepaidkarte buchen. Zur Auswahl stehen dabei:

  • Data Pack S: 150 MB für 2,99 Euro
  • Data Pack M: 500 MB für 5,99 Euro
  • Data Pack L: 1 GB für 9,99 Euro
  • Data Pack XL: 2 GB für 19,99 Euro

Die neuen Tarife haben also sowohl Vorteile als auch Nachteile. Bleibt abzuwarten, wie die Kunden darauf reagieren werden.