O2 Quartalszahlen: Verlust sinkt, Kundenzahlen steigen

O2 Quartalszahlen: Verlust sinkt, Kundenzahlen steigen – o3 hat die aktuellen Quartalszahlen für das zweite Quartal 2020 veröffentlich und kann trotz Corona-Effekten eine positive Bilanz ziehen. Der Umsatz wächst bei Telefonica/O2 und auch die Kundenbasis hat sich im Vergleich zum Vorjahr etwas vergrößert. Im ersten Halbjahr gab es allerdings weiter einen Verlust beim Betriebsergebnis in Höhe von 37 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es in diesem Zeitraum noch 131 Millionen Euro Verlust gewesen.

“Wir haben uns im ersten Halbjahr robust entwickelt und zeigen relative Stärke im Vergleich zu unseren Wettbewerbern und zur Industrie“, sagte Markus Haas, der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens. „Telefónica Deutschland / O2 bleibt ein Stabilitätsanker in der deutschen Wirtschaft. Unser Kerngeschäft ist intakt. Den Effekten von COVID-19 konnten wir uns allerdings nicht ganz entziehen. Zum Ende des Quartals hat sich die Geschäftsdynamik wieder aufgehellt.“

Besonder erfreulich dürfte für O2 sein, dass man bei den Vertragskunden fast eine halbe Million neuer Nutzer hat gewinnen können. Dafür liegt die Zahl der Preis Kunden auch im 2. Quartal 2020 nochmal niedriger und geht langsam auf die Marke von 19 Millionen Prepaid Kunden zu.

Die Kundenzahlen von O2 im Detail

Weniger erfreulich für O2 sind die Umsätze pro Kunde. Im zweiten Quartal 2020 ist der durchschnittliche Umsatz pro Kunde und Monat nochmal abgesunken und liegt nun mit 9,60 Euro deutlich unter der Marke von 10 Euro. Im Prepaid Bereich sank der Umsatz sogar auf 5,80 Euro, im Postpaid Bereich auf 13,30 Euro. Hier merkt man wohl die sehr aggressive Preispolitik von O2 Anbietern. Auch bisher hat O2 im Vergleich der Netzbereiber bereits die niedrigsten Umsätze pro Kunde gehabt – das scheint sich nun noch deutlicher auszuprägen.

Kein Netz bei O2? – Das man tun kann

Kein Netz bei O2? – Was man tun kann – Wie andere Netzanbieter auch, arbeitet O2 ständig am Ausbau seines Mobilfunknetzes, dennoch kann es durchaus einmal vorkommen, dass man bei O2 kein Netz hat. Wenn eine sogenannte Netzstörung und das Smartphone kein Netz mehr hat, dann bemerkt man das unter anderem dadurch, das man keine Anrufe erhält, man selbst nicht telefonieren kann oder Anrufe einfach abbrechen. Zudem ist das Surfen im Internet nur sehr langsam möglich oder funktioniert erst gar nicht. Welche Möglichkeiten zur Problembehebung man dann in so einem Fall hat, hier kurz im folgenden Artikel erklärt.

Kein Empfang? – Eventuell ein vorübergehender Software-Fehler im Gerät

Sollten oben genannte Probleme beim Handy-Empfang eintreten, dann gilt es zunächst einmal zu prüfen, ob es am Gerät selbst liegt oder tatsächlich im Mobilfunknetz eine Störung vorliegt. Bei Probleme mit der Simkarte wird beispielsweise oft die Fehlermeldung ausgegeben, dass die Sim nicht erkannt werden konnte.

Um wieder Empfang auf dem Handy zu haben, können folgende Möglichkeiten helfen, um auszuschließen, ob vielleicht nur ein vorübergehender Software-Fehler die Ursache ist:

  • Einfach zunächst das Gerät neu starten.
  • Alternativ, kann man aber auch den Flugmodus aus- und wieder anschalten, um wieder eine Verbindung zum Netz zu erhalten.
  • Darüber hinaus lohnt es sich zu prüfen, ob alle mobilen Datenverbindungen aktiviert sind (und im Ausland beispielsweise auch das Roaming)
  • Befindet man sich gerade außerhalb, dann einfach einmal die Position ändern. Es ist möglich, dass man sich gerade nur in einem Funkloch befindet. Besonders in Gebäuden kann der Empfang durchaus gestört werden.

Die Tipps hören sich recht banal und einfach an, aber nichts ist ärgerlicher als Stunden mit der Suche nach einer Lösung zugebracht zu haben um dann festzustellen, dass es an einer simplen Einstellung lang. Daher ist es durchaus sinnvoll, alle Einstellungen zu prüfen und erst dann zu den komplexeren Fehlern überzugehen.

Sollte sich trotzdem noch immer kein Empfang einstellen, dann ist es nicht unwahrscheinlich, dass eine Netzstörung vorliegt. Die Ursachen können vielfältiger Natur sein. Zum Beispiel, kann das Mobilfunknetz vorsichtshalber einfach abgeschaltet sein, um sich kurzfristig gegen großangelegte Hackangriffe zu schützen, wie erst die Reaktion mit der Wannacry-Software bei O2 zeigte.

Netzstörung – Informationen auf allestörungen.de oder auf O2 Live-Check

Liegt tatsächlich eine Netzstörung vor, dann empfiehlt sich ein Blick auf eine der vielen Störungswebseiten im Internet. Betroffene Nutzer können hier Störungen und Probleme melden. Sollten zu einem bestimmten Zeitpunkt vermehrt Meldungen auf der Übersichtsseite zu sehen sein, dann liegt höchstwahrscheinlich eine größere Störung bei O2 vor.

Doch auch O2 selbst informiert über Netzstörungen. Hier lohnt sich ein Blick auf den Echtzeit-Check von O2. Über den sogenannten Live-Check kann man unter Angabe seiner Adresse samt PLZ, dass Ergebnis erhalten, ob tatsächlich am Standort Netzprobleme vorliegen. O2 gibt an, die Informationen alle 30 Minuten zu aktualisieren. Es kann also einige Minuten dauern, bis die Information dort auch angegeben werden, falls eine Störung vorliegt. Zumindest aber hat man über den Live-Check einen genauen Überblick darüber, ob O2 überhaupt einen Empfang am persönlichen Standort anbietet.

Sollte es jedoch vorkommen, dass die Netzstörungen dauerhaft sind, dann unbedingt den Kontakt zum O2-Support aufnehmen. Denn ist eine Netzstörung ebenfalls ausgeschlossen, dann kann eventuell die SIM-Karte defekt sein oder Probleme vorliegen, welche nur im direkten Gespräch gelöst werden können.

Zusammenschlusses von O2 und E-Plus

In der Vergangenheit haben sich die beiden Mobilfunknetze O2 und E-Plus zu einem zusammengeschlossen, um eine bessere Netzqualität und -Versorgung garantieren zu können. Hierbei werden O2-Kunden die an ihrem Standort nur eine GSM-Verbindung haben, über E-Plus mit dem verbesserten UMTS versorgt. Das Handy wählt sich automatisch in das jeweilige Netz ein. Das funktioniert auch soweit durchaus gut und es gab bisher kaum Hinweise auf Probleme oder Netzausfälle aufgrund dieses Systems. Dazu arbeitet O2 daran, die beiden Netze weiter zusammen zu führen, so dass in immer mehr Bereichen in Deutschland nur noch ein großes O2 Netz verfügbar sein sollte.

Zum Schluss noch einen Hinweis: Bei einigen Herstellern und Anbietern gab es immer mal wieder Netzprobleme in Zusammenhang mit den Updates der Geräte auf neue Versionen. Dann waren teilweise komplett oder auch nur für einzelne Netzbetreiber die jeweiligen Zugänge nicht mehr verfügbar (oder beispielsweise kein LTE nutzbar). In solchen Fällen kann man an sich nur auf eine ältere Version zurück wechseln (soweit das möglich ist) oder darauf hoffen, dass der Anbieer möglichst schnell ein neues Update ohne Fehler veröffentlicht.

Für einzelne Anbieter haben wir spezielle Tipps auch hier zusammen gestellt:

Video: Hilfe bei fehlendem Netz auf dem iPhone

Weitere Artikel rund um Anrufe und Rufnummern

Telefonica Quartalzahlen: O2 mit mehr Vertragskunden und mehr Umsatz

Telefonica Quartalzahlen: O2 mit mehr Vertragskunden und mehr Umsatz – O2 hat die aktuellen Quartalszahlen für die ersten 3 onaten 2020 veröffentlicht und kann auf ein gutes erstes Quartal verweisen. Der Umsatz insgesamt stiegt auf 1,85 Milliarden Euro und liegt damit 3,8 Prozent über den Werten aus dem gleichen Quartal des Vorjahres. Auch der Gewinn stieg im Jahresvergleich an.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

In den ersten drei Monaten stieg der Umsatz um 3,8 Prozent auf 1,85 Milliarden Euro, während sich das bereinigte OIBDA um 1,6 Prozent auf 532 Millionen Euro erhöhte. Das lag sowohl am fortgesetzten Wachstum bei Vertragsanschlüssen im Mobilfunk als auch an der hohen Nachfrage nach Festnetzangeboten. Telefónica Deutschland setzte ihren Netzausbau kontinuierlich fort und konnte auch unter den besonderen Umständen der Corona-Pandemie ein hohes Niveau im Kundenservice beibehalten. Mit seiner verlässlichen Infrastruktur und Sonderleistungen für seine Kunden lieferte das Unternehmen einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag in der Krise. Telefónica Deutschland bestätigt den Ausblick für das Gesamtjahr, wird jedoch die Auswirkungen von COVID-19 weiter beobachten und analysieren.

Insgesamt kann das Unternehmen nun wieder auf 43,65 Millionen Kunden verweisen. Das sind etwa 700.000 Kunden mehr als noch im Vorjahr. Dieses Wachstum kommt dabei durch den Vertragsbereich zustande. O2/Telefonica konnte dabei etwa 1,4 Millionen neue Kunden von den eigenen Verträge überzeugen. Das ist ein deutliche Anstiege im Jahresvergleich. Das Wachstum scheint aber auf Kosten der Prepaid Angebote gegangen zu sein, denn dort verliert das Unternehmen etwa 650.000 Kunden im Vergleich mit dem ersten Quartal 2019. Insgesamt machen die guten Zahlen im Postpaid Bereich diesen Verlust bei den Kundenzahlen wieder wett. Dazu sind Postpaid Kunden meistens die etwas ertragreichener Kunden mit teureren Tarifen, so dass sich insgesamt auch der Umsatz und der Gewinn des Unternehmens gesteigert hat.

Abzuwarten bleibt, wie sich die Entwicklung im 2. Quartal fortsetzen wird. Durch Corona leider vor allem das Smartphone Geschäft und auch O2 musste die Läden schließen. Das dürfte sich zumindest auf die Neukundenzahlen negativ ausgewirkt haben, auch wenn die Online-Vertragsabschlüsse mittlerweile eine große Rolle spielen.

O2 Freikarte jetzt mit bis zu 7,5GB Datenvolumen

O2 Freikarte – einen kostenlosen Monat geschenkt bei den Prepaid Allnet Flat – O2 hat im Februar 2020 die  Mobilfunk-Tarife der O2 Freikarte überarbeitet und bietet nun in den Allnet Flat Angeboten deutlich mehr Datenvolumen als bisher. Die kleinste Allnet Flat kostet weiterhin 9.99 Euro, bietet aber nun 3,5GB Datenvolumen pro Monat statt wie bisher 1,5GB. Die größte Flatrate wurde von 5GB auf 7,5GB monatliches Datenvolumen aufgerüstet. Weiter Änderungen gibt es aber nicht – die O2 Prepaid Angebote können beispielsweise auch weiterhin kein 5G nutzen.

UPDATE: Aktuell gibt es eine neue Aktion bei der O2 Freikarte. Man surft bis Ende des Monats auch gedrosselt mit 384kBit/s und dazu kann man einmalig 150GB Datenvolumen für 14.99 Euro dazu buchen. Auf diese Weise will O2 helfen, Homeoffice und Corona besser zu meistern.

Schnelleinstieg:

Die größte Prepaid Allnet Flat wurde dazu preislich etwas angepasst. Statt 24.99 Euro zahlt man nun nur noch 19.99 Euro. An den weiteren Tarifen der O2 Freikarte hat sich im Zuge der Sonderaktion nichts geändert. Auch die weiteren Tarifoptionen der gratis O2 Simkarte stehen weiter wie bisher zur Verfügung. Bei der kostenlosen Freikarte von O2 bekommt man inzwischen auch Roaming mit dazu: in der EU können die Datenvolumen also genau so genutzt werden.

Derzeit gibt es nur noch wenige Freikarten im Prepaid Bereich auf dem Markt – in erster Linie arbeiten O2 und Vodafone mit diesem System, während man bei allen anderen Prepaid Anbietern Kaufpreise und auch Versandkosten findet. Wer also auf der Suche nach eine gratis Sim-Karte ist, hat mittlerweile gar nicht mehr so viel Auswahl und daher ist es um so besser, dass ab und an doch noch Sonderaktionen gibt.

Schnelleinstieg:

Speed und LTE bei der O2 Freikarte

Die gute Nachricht gleich zum Anfang: O2 bietet die eigenen Prepaidtarife zwar als kostenlose Freikarten an, beim Speed und auch beim LTE müssen Kunden aber deswegen dennoch keine Einschränkungen hinnehmen. Auch die gratis Simkarten von O2 haben Zugriff auf das 4G LTE Netz des Unternehmens und können daher LTE nutzen. Das Unternehmen hat die Freikarten sogar für LTE max frei geschaltet – die Handykarten nutzen also immer den maximalen Speed, den das O2 Netz vor Ort anbietet. Limitierungen gibt es nicht. Damit sind die O2 Freikarten im mobilen Internet genau so schnell wie die normalen Handytarife und Flatrates von O2 und surfen im Maximum mit bis zu 225MBit/s im Handy-Netz von O2.

Vergleich: schnellste Prepaid Sim in Deutschland

In der Grafik kann man aber dennoch gut erkennen, dass O2 nicht die schnellsten Prepaid Tarife auf dem Markt bietet. Vor allem Telekom und Vodafone bieten noch mehr Speed, während die meisten Discounter deutlich langsamer sind. Dazu kommt, dass die 225Mbit/s bei O2 natürlich nur der maximale Wert sind und man in der Praxis oft deutlich langsamer surft. Hier macht sich der Netzausbau und die Auslastung des O2 Netzes bemerkbar.

Dass Unternehmen schreibt im Kleingedruckten zu den tatsächlichen Geschwindigkeiten:

… mit bis zu 225 MBit/s (im Durchschnitt 37,5 MBit/s; Upload bis zu 50 MBit/s, im Durchschnitt 22,5 MBit/s) im dt. O2 Mobilfunknetz. Nach Verbrauch des Highspeed Volumens bis zu 32 Kbit/s. …

In der Praxis liegt der Speed also weit unter den maximalen Werten. Allerdings ist dies auch bei anderen Anbieter so – in der Regel weichen im Mobilfunk-Bereich die Geschwindigkeiten nach unten ab, das betrifft nicht nur O2 und die Freikarte. Allerdings ist die Kritik am O2 Netz oft besonders deutlich. Kunden klagen teilweise über keinen Empfang oder kein mobiles Internet, dazu wird immer wieder bemängelt, dass die Geschwindigkeiten zu niedrig sind.

Da die O2 Freikarte aber keine längerfristige Laufzeit hat, kann man an der Stelle auch gut und ohne finanzielles Risiko testen. Sollte sich heraus stellen, dass die Netzqqualität doch nicht ausreicht, kann man natürlich immer noch wechseln und hat dann weder eine lange Vertragsbindung noch Gebühren, die man dann umsonst gezahlt hätte.

Schnelleinstieg:

Die neue Allnet Flat bei der Freikarte von O2

Besonders interessant ist die O2 Freikarte unter anderem auch, weil O2 im letzten Jahr die Tarife mit drei neuen Allnet-Flat Angeboten aufgerüstet hat. Dazu wurden auch die Preise deutlich gesenkt. Die billigste O2 Prepaid Allnet Flat kostet 9.99 Euro monatlich und beinhaltet neben kostenlosen SMS und kostenlosen Gesprächen auch ein Datenvolumen von 1,5GB mit LTE bis 225Mbit/s. Wer mehr Datenvolumen braucht, findet bei der größten Allnet Flat immerhin 5GB monatliches Datenvolumen – allerdings liegen die monatlichen Kosten dann auch bei 24.99 Euro pro Monat bzw. 28 Tage (4 Wochen).

Die Flatrates arbeiten dabei auch auf dem Prepaid Prinzip und das bedeutet, damit Kunden diese Allnet Flat buchen können, muss vorher genug Guthaben auf der O2 Freikarte vorhanden sein. Nur dann ist es möglich, die Flat zu aktivieren. Gleiches gilt bei einer Verlängerung: diese wird ebenfalls nur dann durchgeführt, wenn das Guthaben auf der Prepaidkarte ausreicht. Ohne Flatrate nutzt man dann den Grundtarif weiter und zahlt 9 Cent pro SMS und Gesprächsminute sowie 99 Cent pro Surftag – aber auch nur, wenn das Guthaben ausreicht. Man kann mit den Simkarten also nicht ins Minus rutschen, auch wenn man eine Option oder Flat dazu gebucht hat.

Auch die Prepaid Allnet Flat sind als Freikarten verfügbar. Das bedeutet konkret, dass es auch bei diesen Flatrates weder Kaufpreis noch Versandkosten gibt. Man zahlt aber natürlich die Grundgebühr für die Allnet Flat so lange man diese nutzen möchte. Die Buchung erfolgt dabei immer für 28 Tage (4 Wochen) und eine Kündigung kann jeweils zum Ablauf dieser Frist erfolgen. Eine langfristige Vertragsbindung gibt es also auch bei den Flatrates nicht.

Schnelleinstieg:

Video: die O2 Freikarte im Test

 

O2: Drosselung wird auf 384kBit/s erhöht

O2: Drosselung wird auf 384kBit/s erhöht -O2 reagiert auf die Corona-Krise und erhöht die Geschwindigkeit für alle gedrosselten Handytarife auf 384kBit/s. Bisher waren die Angebote in der Regel auf 32kBit/s gedrosselt und damit kaum nutzbar. Hintergrund dafür sind die Überlegungen, dass Kunden aktuell mehr Datenvolumen brauchen um sich zu informieren. Das ist nun auch dann möglich, wenn man das monatliche Freivolumen bereits verbraucht hat und gedrosselt wird.

Die neue Regelung gilt dabei für die O2 Handytarife, die O2 Prepaid Freikarte und die Blau Handytarife (sowohl Prepaid als auch Postpaid). Alle anderen Anbieter im O2 Netz profitieren davon leider nicht. Ob auch hier eine Anhebung geplant ist, bleibt offen.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

„Gerade jetzt tragen wir als Mobilfunkanbieter eine große Verantwortung: Unsere Kunden sind mehr denn je darauf angewiesen, über unser O2 Netz alle wesentlichen Informationen rund um COVID-19 zu erhalten und trotz räumlicher Distanz mit Familie, Freunden und Geschäftspartnern engen Kontakt zu halten, sagt Markus Haas, CEO von Telefónica Deutschland. „Wir sorgen für eine sichere kommunikative Grundversorgung – und unterstützen unsere Kunden damit schnell, pragmatisch und wirksam. Angesichts der veränderten Lebenssituation unserer Kunden im Zuge der Maßnahmen zur Verlangsamung der Verbreitung des Corona-Virus in Deutschland halten wir dieses Vorgehen für sinnvoller als das zusätzliche Angebot eines begrenzten Highspeed-Datenvolumens.“
Die Sonderaktion soll dabei bis Ende April gelten und es werden für diese Maßnahmen keine weiteren Kosten erhoben. Es bleibt also beim normalen Grundpreis beispielsweise für die Allnet Flat bei O2. Die technische Umsetzung erfolgt für O2 Postpaid-Kunden innerhalb der nächsten Tage, für O2 Prepaid-Kunden innerhalb der kommenden ein bis zwei Wochen. Für O2 Free Kunden mit einer Weitersurfgarantie und Nutzer der aktuellen O2 Free Unlimited Tarife ändert sich nichts. Von der Anhebung der Geschwindigkeit profitieren auch Pre- und Postpaid-Kunden der Zweitmarke BLAU. Die Kunden müssen dafür selbst nichts machen, die Umstellung erfolgt automatisch.

O2 – neue Handytarife und Flatrates mit 5G und mehr Datenvolumen ab sofort online

O2 – neue Handytarife und Flatrates mit 5G und mehr Datenvolumen ab sofort online – Wie angekündigt hat O2 heute die neuen Mobilfunk-Tarife online gestellt und bietet nun eine erweiterte Tarifpalette an. Die neuen Angebote sind als 5G ready und können damit kostenlos die O2 5G Netze mit nutzen, sobald dieser verfügbar sein werden. Dazu gibt es mehr Datenvolumen und den bekannten O2 Free Tarifen und das Angebote im Bereich der Flatrates ohne Datenlimit wurde ausgebaut. Man bekommt nun 3 Tarife dieser Art und diese Unterscheiden sich vor allem beim Speed, der verfügbar ist.

Das Unternehmen schreibt selbst zu den neuen Handytarifen:

Sie bieten für jeden Nutzertyp die passende Surf-Geschwindigkeit: Einsteiger surfen mit O2 Free Unlimited Basic mit 2 MBit/s für 29,99 Euro im Monat.3) Normalnutzer wählen O2 Free Unlimited Smart mit 10 MBit/s für 39,99 Euro im Monat.4) Und Power-User entscheiden sich für O2 Free Unlimited Max, der für monatliche 49,99 Euro den maximal verfügbaren Speed bietet.5) Alle Kunden, die lieber einen Tarif mit inkludiertem Highspeed-Datenvolumen nutzen möchten, greifen zu O2 Free (Boost) S, M, L.2) Die Tarife verfügen jetzt über doppelt so viele Gigabytes wie vorher – zum selben Preis. Schon jetzt für die digitale Zukunft gerüstet sind Kunden, die einen neuen O2 Free Tarif ab 39,99 Euro im Monat buchen: Die Nutzung des 5G-Netzes ist darin zukünftig ohne Zusatzkosten enthalten.6) Alle O2 Free Unlimited-Tarife sind auch in der Flex-Variante verfügbar und damit jederzeit kündbar.

Damit geht O2 noch einen Schritt weiter und erweitert die eigenen Smartphone-Tarife mit unbegrenztem Datenvolumen deutlich. Bisher setzen fast alle Anbieter nur jeweils auf einen solchen Tarif – O2 bietet ab sofort 3 Tarife ohne Drosselung an. Bisher ist O2 im Telefonica Netz der einzige Anbieter mit diesem Angebot, alle anderen verfügbaren O2 Allnet Flat arbeiten mit einem Datenlimit.

Das Unternehmen hat auch angekündigt, dass die O2 Prepaid Tarife überarbeitet werden. Diese bekommen allerdings keinen 5G Zugang, sondern es werden vor allem Datenvolumen erweitert.

Surface Pro X in Deutschland mit Vertrag exklusiv bei O2

Surface Pro X in Deutschland mit Vertrag exklusiv bei O2 – Das Surface pro X ist die neuste Generation der Surface-Tablets von Microsoft und ist das einzige Modelle der neuen Serie, dass mobil ins Internet gehen kann. Unter anderem verfügt das Surface pro X dazu auch über eine eingebaut eSIM.

Ohne Vertrag bekommt man die Modelle bei einer Reihe von Händler, wer die Geräte aber mit passenden Mobilfunk-Vertrag haben möchte, findet aktuell solche Verträge nur bei O2. Das Unternehmen vertreibt als einziger Mobilfunk-Anbieter das Surface Pro X auch in Deutschland mit Vertrag.

Die aktuellen Tarife zum Surface Pro X sehen laut O2 wie folgt aus:

  • O2 Kunden erhalten das Microsoft Surface Pro X mit 128 GB SSD in Kombination mit dem O2 My Data M nach einer Einmalzahlung von 7 Euro für 70,99 Euro pro Monat.1/3 Darin enthalten sind 10 GB Highspeed Datenvolumen zum mobilen Surfen. Für die Variante mit 256 GB SSD-Speicher zahlen Kunden einmalig 19 Euro und monatlich 82,99 Euro mit dem Tarif O2 My Data M.
  • Für alle, die noch mehr mobile Freiheit genießen wollen, gibt es das Surface Pro X auch in Verbindung mit den beliebten O2 Free Tarifen. Das Microsoft Surface Pro X mit 128 GB SSD-Speicher in Kombination mit dem O2 Free L (30 GB LTE) erhalten Kunden für 89,99 Euro pro Monat nach einer Einmalzahlung von 8 Euro. Für das Surface Pro X mit 256 GB SSD mit dem O2 Free L zahlen Kunden nach einer Einmalzahlung von 10 Euro 99,99 Euro pro Monat. 
  • Zudem können O2 Kunden das Gerät auch ganz bequem per Ratenzahlung ohne Zusatzkosten über O2 My Handy erwerben. Bei einer Ratenlaufzeit von 24 Monaten, zahlen sie für die 128 GB-Variante monatlich 58 Euro nach einer Einmalzahlung von 7 Euro. Die Variante mit 256 GB gibt es nach einer einmaligen Zahlung von 19 Euro für 70 Euro pro Monat.

Das Surface Pro X ist ab sofort bei O2 mit Vertrag verfügbar und die Vertragslaufzeit beträgt in den genannten Angeboten jeweils 24 Monate. Kürzer Laufzeiten sind bei O2 möglich, allerdings nur dann, wenn man keine Hardware dazu nimmt.

O2/Telefonica Deutschland kauft Tarifhaus komplett

O2/Telefonica Deutschland kauft Tarifhaus komplett – Es war ein recht kurzer Auftritt. Tarifhaus startet 2016 am Markt und nun hat Telefonica Deutschland die Markt durch den Erwerb sämtlicher Aktien der Tarifhaus AG durch Telefónica Deutschland aufgekauft. Damit fügt Telefonica den eigenen Marken Tarif mit hinzu und neben Blau, Netzclub oder auch Fonic gehört nun auch die Tarifhaus AG zur Unternehmensgruppe.

Tarifhaus selbst schreibt zum Kauf des Unternehmens:

Die Tarifhaus AG hatte im Jahr 2016 mit Telefónica eine umfassende Vereinbarung über den Vertrieb von Mobilfunktarifen mit kurzer Laufzeit vereinbart, um dieses Marktsegment für Telefónica Deutschland besser zu erschließen. Die Tarifhaus AG konnte zu einem qualitativ hochwertigen Kundenwachstum der Telefónica beitragen. Mit dem Unternehmensverkauf wurde ein erfolgreicher Abschluss der Kooperation erreicht.

Leider gibt es keine Hinweise, wie es genau mit der Marke weiter gehen soll. Beispielsweise bleibt offen, ob Tarifhaus als eigene Marke weiter geführt wird oder ob man die Kunden einfach direkt bei O2 integriert und die Marke selbst nicht mehr weiter führt. Dazu bietet Tarifhaus aktuell auch eine ganze Reihe von Tarife aus den D-Netzen an. Es scheint nicht sehr wahrscheinlich, dass zukünftig diese Tarife und Flatrates weiter angeboten werden, denn dann würde eine Telefonica-Marke für die konkurrierenden Netzbetreiber Tarife verkaufen. Blau und Netzclub sind beispielsweise auch reine O2 Netz Anbieter.

Wen die Marke zukünftig als weitere Handytarife und Mobilfunk-Dienstleistungen anbietet, dann wird sich das wohl komplett auf das Mobilfunk-Netz von O2 beziehen. O2 selbst schreibt dazu:

Mit der Akquisition der Tarifhaus AG kann Telefónica künftig insbesondere den über den Partner gewonnenen Kundenstamm direkt für die Kundenbindung und –entwicklung ansprechen und so unmittelbar weiteren Wert aus diesen Kundenverhältnissen im eigenen Netz ziehen. Die bisherige Tarifhaus AG wird perspektivisch mit ihren Aktivitäten in den operativen Vertriebsaktivitäten der Telefónica aufgehen.

Das liest sich eher so, als würde es mittelfristig keine Angebote bei Tarifhaus mehr geben. Mehr Details wird es aber hoffentlich in den nächsten Wochen dazu geben.

O2 Geschäftzahlen: 10 Prozent mehr verkaufte Handy und knapp 1 Millionen neue Vertragskunden

O2 Geschäftzahlen: 10 Prozent mehr verkaufte Handy und knapp 1 Millionen neue Vertragskunden – O2 hat die Geschäftszahlen für die ersten 9 Monaten in 2019 veröffentlicht und kann insgesamt auf einige sehr gute Ergebnisse verweisen. Vor allen bei den Kundenzahlen gibt es sehr starkes Wachstum: das Unternehmen konnte im Vergleich zum letzten jähre fast 1 Millionen mehr Vertragskunden von den eigenen Angeboten überzeugen. Ein Grund dafür ist unter anderem das Geschäft mit Handys und Smartphones. O2 hat von Januar bis September 2019 etwa 10 Prozent mehr Geräte verkauft – samt passenden O2 Vertrag dazu versteht sich. Damit steigt die Zahl der Vertragskunden mit Smartphone bei O2 deutlich auf fast 70 Prozent.

o2 schreibt selbst in der Pressemitteilung zu den Zahlen:

Beim Umsatz verbesserte sich die Entwicklung nochmals. Die Erlöse insgesamt stiegen in den ersten neun Monaten 2019 um 1,4 Prozent auf 5,43 Milliarden Euro. Im abgelaufenen Quartal zeigte Telefónica Deutschland mit 1,9 Prozent Wachstum eine besonders starke Entwicklung. Wesentlicher Grund dafür war der Umsatz mit Mobilfunkdienstleistungen, der im Zeitraum von Juli bis September um 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal wuchs. Damit ist das Kerngeschäft des Unternehmens so robust wie noch nie seit der Fusion mit E-Plus vor fünf Jahren. Bereinigt um nach wie vor erhebliche Regulierungseffekte fiel das Wachstum jeweils noch stärker aus.

Im Prepaid Bereich ist die Zahl der Kunden im Vergleich zum Vorjahr dagegen abgesunken. Allerdings verliert das Unternehmen in diesem Bereich nur vergleichsweise wenige Kunden, die Zahl sinkt um knapp 200.000 Simkarten. Insgesamt bleibt damit aber unter dem Strich ein deutliches Plus bei den Kundenzahlen von O2. Das Unternehmen kommt mittlerweile wieder auf 43,6 Millionen Kunden im Pospaid- und Prepaid Bereich.

 

O2-Netz: neues Notrufsystem überträgt automatisch Standortdaten an Rettungsdienste

O2-Netz: neues Notrufsystem überträgt automatisch Standortdaten an Rettungsdienste – Telefonica bzw. O2 haben für das eigene Mobilfunk-Netz das neue Notrufsystem AML (Advanced Mobile Location) frei geschaltet und damit wird im Notfall automatisch der Standort des Hilfesuchenden an die Rettungsstelle übertragen. Daher muss nicht mehr der Anrufer selbst beschreiben, wo er sich befindet und wie er gefunden werden kann, sondern die Daten stehen im Ernstfall automatisch zur Verfügung.

Das neue System ist dabei ab sofort für alle Notrufe über die 112 und für alle Simkarten im O2 Netz verfügbar. Man kann es also nicht nur mit originalen Mobilfunk-Tarifen von o2 nutzen, sondern auch mit allen Partnermarken und auch allen Drittanbietern im O2 Netz. Damit profitieren beispielsweise die Drillisch Marken ebenso von diesem neuen System.

O2 schreibt selbst zu dieser neuen Technik:

Der große Vorteil dieses neuen Notrufsystems: Bei AML übermittelt das Smartphone im Zuge der Kontaktaufnahme über die Notrufnummer 112 den genauen Standort des Anrufers automatisch und bis auf wenige Meter genau an die Rettungsleitstelle. AML-Daten basieren auf exakten GPS-Koordinaten und sind damit weitaus genauer als die bisherige grobe Ortung über Funkzellen. Die Rettungsdienste können damit die Position von Hilfesuchenden exakt bestimmen und damit noch schneller an den Einsatzort gelangen – denn bei Notrufen zählt jede Sekunde. Gerade in ländlichen Gegenden kann dieser Dienst sehr hilfreich und zeitsparend sein. Wenn in der Nähe der Unfallstelle nicht unmittelbar ein Straßenschild zu finden ist, ist es für Kunden in einem Notfall schwierig, ihren genauen Standort zu beschreiben
AML ist auf allen Smartphones mit dem Google Betriebssystem Android ab der Version 4.0 integriert, sofern die Google Play Services installiert sind. Bei Google heißt der AML-Service Android Emergency Location Service (ELS). Das könnte für neuere Huawei Modelle ohne Google Play ein Problem werden. Auch iOS Geräte unterstützen diesen Service bislang noch nicht, AML ist damit derzeit in erster Linie für Android Nutzer verfügbar.
Die Standortübermittlung ist für alle Mobilfunkkunden kostenfrei. AML funktioniert auch bei abgeschalteten GPS, dieses wird beim Anruf auf die 112 automatisch aktiviert.