Samsung OneUI 4.0 – Beta-Test verschoben, neuer Zeitrahmen unklar

Samsung OneUI 4.0 – öffentlicher Beta-Test verschoben, neuer Zeitrahmen unklar – Keine guten Nachrichten: Samsung hat den Start des Beta Tests für OneUI 4.0 ohne Angaben von Gründen verschoben. Es ist leider auch unklar, wann ein neuer Test stattfinden könnte, einen neuen Termin hat das Unternehmen bisher nicht genannt.

Bei Tizenhelp schreibt man dazu:

Zuvor hatte der Samsung-Vertreter offiziell bestätigt, dass der Beta-Test für die One UI 4.0-Version mit Android 12 ab heute, dem 09. September, in seinem Heimatland beginnen wird. Nun, es sieht so aus, als ob sich etwas am Plan ändert, und das wird heute nicht passieren. Das offizielle Samsung-Team hat sich erneut gemeldet und angekündigt, dass das Beta-Programm für die One UI 4.0-Version, die heute geöffnet werden sollte, verschoben wurde. Der offizielle Vertreter hat keinen Grund für die plötzliche Verzögerung des Zeitplans genannt.

Solche Verzögerungen bei der Entwicklung sind vor allem dann zu erwarten, wenn es größere Fehler gibt. Bleibt zu hoffen, dass Samsung dennoch im Zeitrahmen für die Updates allgemein bleibt und sich nur der Beta-Test etwas verzögert.

Samsung OneUI 4.0 – Beta-Version soll ab heute intern verteilt werden

Samsung ist bei den Arbeiten an der neuen OneUI 4.0 Oberfläche mittlerweile einen Schritt weiter und testet ab heute die neue Version intern als Beta. Die Angestellten des Unternehmens können bereits das Update nutzen und auf Fehler und Probleme testen. Man kann dann davon ausgehen, dass auch eine öffentliche Beta recht zeitnah verfügbar sein wird, eventuell bereits mit dem Start von Android 12.

Samsung OneUI 4.0 – das bringt die neue Version der Samsung-Benutzeroberfläche

Samsung bereits sich langsam auf den Start der neuen OneUI 4.0 Benutzeroberfläche vor. Im Samsung Forum wurden bereits Teaser geteilt, nach denen das Unternehmen bereits August eine Beta-Phase für die Galaxy S21 Serie mit Android 12 und OneUI 4.0 plant. Das wäre dann wohl der Start des Rollouts von OneUI 4.0 für alle Samsung Modelle, die das Update bekommen sollen. Generell gilt allerdings: OneUI 4.0 ist mit Android 12 verknüpft, nur Samsung Modelle die Android 12 bekommen, können daher auch von OneUI 4.0 profitieren.

Zu den Inhalten der neuen Version ist bisher eher wenig bekannt, aber es gibt einige neue Details, was Samsung genau plant:

  • das Aussehen der Oberfläche wird wieder überarbeitet werden und der Look mehr an Android 12 angepasst
  • bei der Performance soll es einige deutliche Verbesserung für die aktuellen Snapdragon 888 und Exynos 2100 Soc geben, das verspricht mehr Leistung nach dem Update – wie deutlich der Anstieg sein wird, muss sich aber erst noch zeigen
  • das Knox Sicherheitssystem soll kleinere Anpassungen bekommen
  • die Samsung Notes App und der S-Pen Support sollen massiv überarbeitet werden und angeblich sollen mit OneUI 4.0 auch mehr Modelle den S-Pen unterstützen

Samsung hat also einiges vor mit der neuen OneUI 4.0 Version und vor allem die Verbesserungen bei der Performance und der erweiterte S-Pen Support können interessant werden. Ältere Modelle werden damit unter Umständen deutlich aufgewertet.

Ein erster Blick auf die neuen Einstellungen unter OneUI 4.0

Die meisten Experten gehen trotz der frühen Beta-Phase aber davon aus, dass OneUI 4.0 dennoch wohl erst gegen Ende des Jahres als finale Version auf den Galaxy S21 und danach auch auf den anderen Modellen ankommen wird. Es könnte bis zum Dezember dauern, bis die neue Version fertig ist. Die Galaxy S22 Serie soll aber bereits mit OneUI 4.0 out of the Box auf den Markt kommen.

Die Samsung Android 12 Updates

Samsung One UI Watch – neue Oberfläche für die Galaxy Watch

Samsung One UI Watch – neue Oberfläche für die Galaxy Watch – Auf dem MWC 2021 gab es die erste kleine Überraschung, denn Samsung hat angekündigt, dass man zukünftig im Bereich der Smartwatches nicht nur auf Android setzen will (das war bereits bekannt), sondern dass es mit One UI Watch auch eine eigene Benutzeroberfläche für die Uhren geben wird. Bei den Smartphones kennt man One UI bereits, nun soll die Benutzeroberfläche auch für die Smartwatch Modelle erscheinen.

„Samsung und Google blicken auf eine erfolgreiche gemeinsame Historie zurück. Immer, wenn wir etwas gemeinsam angepackt haben, wollten wir eine Verbesserung für unsere Nutzer erreichen“, sagt Sameer Samat, Vice President of Product Management bei Google. „Das Gleiche trifft nun auch auf unsere einheitliche Plattform zu, die auf der nächsten Galaxy Watch von Samsung erstmals zum Einsatz kommen wird. In Kooperation mit Samsung können wir es kaum erwarten, eine starke Batterielaufzeit sowie eine schnelle Perfomance anzubieten und die App-Vielfalt, inklusive einiger Apps von Google, auf die nächste Generation von Samsung Wearables zu bringen.“

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

Samsung hat heute auf dem Mobile World Congress (MWC) die ersten Details zur One UI Watch-Benutzeroberfläche vorgestellt. In Zukunft soll sich das Zusammenspiel zwischen Galaxy Watches und Smartphones noch nahtloser gestalten. One UI Watch unterstützt die gemeinsam mit Google entwickelte einheitliche Plattform, die für die nächste Galaxy Watch verfügbar sein wird. Um ein nahtloses Miteinander von Galaxy Watch und Android Smartphone bieten zu können, wird den Nutzern zukünftig eine größere Auswahl an Apps und praktischen Funktionen zur Verfügung stehen. Die nächste Galaxy Watch, die Samsung im Rahmen seines Galaxy Unpacked-Events vorstellen wird, wird als erste Samsung Smartwatch über One UI Watch verfügen.

One UI Watch soll dabei eine enge Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Smartphone ermöglichen. Beispielsweise werden Apps direkt synchronisiert, sowohl die Einstellungen werden vom Smartphone direkt auf die Uhr übernommen also auch die Apps selbst. Später soll es dann auch noch eine Möglichkeit geben Ziffernblätter zu gestalten.

Die erste Smartwatch, die mit One UI Watch auf den Markt kommen wird, ist dabei wohl die Galaxy Watch 4 oder Active 4. Das Unternehmen hat bisher dafür noch keinen Termin genannt und auch der Name ist noch nicht gefallen, die nächste Uhr, die vorgestellt wird, soll aber bereits mit One UI Watch arbeiten.

Das Video zu One UI Watch

Bild: Samsung Galaxy Watch 3

Samsung One UI 4 im Video (mittlerweile wieder gelöscht)

Samsung One UI 4 im Video (mittlerweile wieder gelöscht) – Samsung arbeitet derzeit an der neuen Version der eigenen Benutzeroberfläche und One UI 4.0 soll zukünftig auf den neuen Smartphones und Topmodellen zur Verfügung stehen. Gestern wurde auch ein Video veröffentlicht, dass einen Blick auf die neue Benutzeroberfläche zeigt, leider wurde das Video aber mittlerweile wieder ohne Kommentar gelöscht. Es gibt aber einige Screenshots davon.

Bei mySmartprice schreibt man dazu im Original:

Das Video zeigt, dass sich das kommende ROM für Samsung-Smartphones an Googles Android 12-Skin orientiert. Ein Abschnitt „Netzwerk & Internet“ wurde hinzugefügt und ersetzt die Schaltflächen Wi-Fi, Mobile Data, Mobile Hotspot & Flight Mode im Quick Panel. Auch der Bereich Mobilfunk hat ein leichtes Redesign erhalten. Das nächste große OneUI-Update wird „Datennutzung“ und „SIM-Karten-Manager“ mit zusätzlichen Einstellungen wie dem Ändern des SIM-Namens und der Farbe zusammenführen.

Es gibt auch den Abschnitt Mobile Plan, in dem Benutzer die verbleibenden Daten aus ihrem vorhandenen Paket überprüfen können. Der Benutzer stellt ferner fest, dass die Option „Mobiler Hotspot und Tethering“ umbenannt und in „Tethering & tragbarer Hotspot“ umbenannt wurde. Schließlich wurde Mobile Hotspot im neuen Beta-Update in Wi-Fi-Hotspot umbenannt.

Screenshot zu One UI 4.0 mit Android 12

One UI 4.0 wird mit Android 12 laufen und daher erst zur Verfügung stehen, wenn Android 12 offiziell gestartet wurde. Man kann daher wohl erst im Herbst mit der neuen Version rechnen.

Die Neuerungen in Android 12 im Überblick

  • Aktualisierungen der Benachrichtigungs-Benutzeroberfläche – Wir aktualisieren Benachrichtigungsdesigns, um sie moderner, benutzerfreundlicher und funktionaler zu gestalten. In dieser ersten Vorschau werden Sie Änderungen von der Schublade und den Steuerelementen an den Vorlagen selbst bemerken. Wir optimieren auch Übergänge und Animationen im gesamten System, um sie reibungsloser zu gestalten. Im Rahmen der Updates dekorieren wir für Apps für Android 12 Benachrichtigungen mit benutzerdefinierten Inhalten mit Symbolen und erweitern die Angebote, um sie an alle anderen Benachrichtigungen anzupassen
  • Optimierungen von Vordergrunddiensten – Vordergrunddienste sind eine wichtige Möglichkeit für Apps, bestimmte Arten von Aufgaben für Benutzer zu verwalten. Bei Überbeanspruchung können sie jedoch die Leistung beeinträchtigen und sogar zum Abbruch von Apps führen. Um eine bessere Benutzererfahrung zu gewährleisten, blockieren wir den Vordergrunddienst ab dem Hintergrund für Apps, die auf die neue Plattform abzielen. Um den Übergang von diesem Muster zu erleichtern, führen wir in JobScheduler einen neuen beschleunigten Job ein, der eine erhöhte Prozesspriorität und einen erhöhten Netzwerkzugriff erhält und unabhängig von Energieeinschränkungen wie Battery Saver oder Doze sofort ausgeführt wird. Aus Gründen der Rückkompatibilität haben wir auch beschleunigte Jobs in die neueste Version der Jetpack WorkManager-Bibliothek integriert. Um die Ablenkung für Benutzer zu verringern, verzögern wir jetzt die Anzeige einiger Benachrichtigungen zu Vordergrunddiensten um bis zu 10 Sekunden. Dies gibt kurzlebigen Aufgaben die Möglichkeit, diese zu erledigen, bevor ihre Benachrichtigungen angezeigt werden.
  • Umfangreiches Einfügen von Inhalten – Benutzer lieben Bilder, Videos und andere ausdrucksstarke Inhalte, aber das Einfügen und Verschieben dieser Inhalte in Apps ist nicht immer einfach. Um Ihren Apps das Empfangen umfangreicher Inhalte zu erleichtern, führen wir eine neue einheitliche API ein, mit der Sie Inhalte aus beliebigen Quellen akzeptieren können: Zwischenablage, Tastatur oder Drag & Drop. Sie können eine neue Schnittstelle, OnReceiveContentListener, an UI-Komponenten anhängen und einen Rückruf erhalten, wenn Inhalte über einen beliebigen Mechanismus eingefügt werden. Dieser Rückruf wird zum zentralen Ort für Ihren Code, an dem alle Inhalte eingefügt werden können, vom einfachen und gestalteten Text bis hin zu Markups, Bildern, Videos, Audiodateien und mehr. Aus Gründen der Rückkompatibilität haben wir AndroidX die einheitliche API hinzugefügt.
  • Modernes Verhalten von SameSite-Cookies in WebView – Entsprechend den Änderungen an Chrome und anderen Browsern enthält WebView neue Verhaltensweisen von SameSite-Cookies, um zusätzliche Sicherheit und Datenschutz zu bieten und Benutzern mehr Transparenz und Kontrolle darüber zu geben, wie Cookies auf verschiedenen Websites verwendet werden können.
  • Eingeschränkter Netlink MAC – Wir unterstützen Entwickler weiterhin bei der Migration auf datenschutzrechtlich zurücksetzbare Kennungen. In einem Multi-Release-Versuch, die Migration von Netlink MAC mit Gerätebereich zu vereinfachen, haben wir in Android 11 den Zugriff darauf basierend auf API-Level 30 eingeschränkt, und in Android 12 wenden wir die Einschränkung für alle Apps an – unabhängig von der Ziel-SDK-Level.
  • Sichereres Exportieren von Komponenten – Um zu verhindern, dass Apps versehentlich Aktivitäten, Dienste und Empfänger exportieren, ändern wir die Standardbehandlung des Attributs android: exported so, dass sie expliziter wird. Mit dieser Änderung müssen Komponenten, die einen oder mehrere Absichtsfilter deklarieren, jetzt explizit ein android: exported-Attribut deklarieren. Sie sollten Ihre Komponenten im Manifest überprüfen, um Installationsfehler im Zusammenhang mit dieser Änderung zu vermeiden.
  • Android über Google Play aktualisiert – Wir werden unsere Investitionen in Google Play-Systemaktualisierungen (Project Mainline) weiter ausbauen, um Apps eine konsistentere und sicherere Umgebung für alle Geräte zu bieten. In Android 12 haben wir das Android Runtime (ART) -Modul hinzugefügt, mit dem wir Aktualisierungen der Kernlaufzeit und der Bibliotheken auf Geräten mit Android 12 übertragen können. Wir können die Laufzeitleistung und -korrektheit verbessern, den Speicher effizienter verwalten und Kotlin-Vorgänge beschleunigen. alles ohne ein vollständiges Systemupdate. Wir haben auch die Funktionalität vorhandener Module erweitert. Beispielsweise stellen wir unsere kompatible Medientranscodierungsfunktion in einem aktualisierbaren Modul bereit.
  • Optimierung für Tablets, Faltgeräte und Fernseher – Da mehr Menschen als je zuvor Apps auf Großbildgeräten wie Faltblättern, Tablets und Fernsehgeräten verwenden, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um sicherzustellen, dass Ihre App oder Ihr Spiel bereit ist. Beginnen Sie mit der Optimierung für Tablets und der Erstellung von Apps für Faltblätter. Für den größten Bildschirm zu Hause ist auch die erste Android 12-Vorschau für Android TV verfügbar. Mit dieser Vorschau können Sie nicht nur die neuesten Android-Funktionen auf den Fernseher bringen, sondern auch Ihre Apps auf dem brandneuen Google TV-Erlebnis testen.

Samsung Galaxy Watch Active 2 – Samsung trennt sich von der mechanischen Lünette

Samsung hat gestern die neuste Generation der eigenen Smartwatch Serie vorgestellt und setzt mit der Samsung Galaxy Watch Active 2 wieder vor allem auf die fitnessbewußten Nutzer.

“Der Smartwatch-Markt wächst enorm und wir bei Samsung arbeiten kontinuierlich daran, unsere Position mit neuen und visionären Ideen auszubauen”, sagt DJ Koh, President und CEO der IT & Mobile Communications Division bei Samsung Electronics. “Mit der Galaxy Watch Active2 haben wir ein Gerät entwickelt, das Kunden dabei hilft, sowohl ihre Fitness als auch ihr Wohlbefinden zu verbessern. Die Smartwatch verbindet sich nahtlos mit dem Samsung Galaxy Ökosystem, um das Leben unserer Nutzer einfacher zu machen.”

Es gibt allerdings eine wirklich große Neuerung: die Lünette, also der Steuerring, der bisher bei den meisten Samsung Smartwatches ein Erkennungszeichen war, ist verschwunden. Stattdessen setzt das Unternehmen auf eine virtuelle Lünette. Das Display ist auch an den Rändern berührungsempfindlich und damit kann man die Uhr auch weiterhin wie gewohnt über Drehungen am Rand steuern, ohne das es eines dicken Plastikringes Bedarf. Das macht die Uhr schlanker und stylischer und natürlich bleibt mehr Platz für den Bildschirm.Zur Bedienung selbst setzt Samsung auf die bekannte One UI Benutzeroberfläche.

Die neue Smartwatch bringt auch wieder eine ganze Reihe von Sensoren mit, die Bewegungen und den Gesundheitszustand des Trägers tracken. Damit wird die Ausrichtung auf den Gesundheitsbereich deutlich. Samsung selbst schreibt zu den Funktionen der Uhr im Fitness-Bereich:

Sportlich aktive Nutzer profitieren zudem von der Bewegungserkennung der Galaxy Watch Active2: Die Galaxy Watch Active2 kann sieben Aktivitäten – darunter Laufen, Gehen, Radfahren, Schwimmen und Rudern – automatisch erfassen. 39 weitere Aktivitäten können Nutzer manuell aufzeichnen. Der aktualisierte Running Coach enthält darüber hinaus sieben Laufprogramme. Außerdem können Läufer ihr Tempo mit dem digitalen Trainer in Echtzeit im Blick behalten. Dank neuer Sensoren auf der Rückseite erfasst die Smartwatch Fitnessdaten genau. Auf diese Weise können Sportler wertvolle Erkenntnisse gewinnen, um die Effizienz ihres Trainings zu maximieren.

Die Uhr setzt dabei in einigen Varianten auch wieder auf eSIM. Die LTE Funktion wird dann über eine eingebaut und programmierbare Sim ermöglicht. Damit bleibt Samsung auch bei der neuen Galaxy Watch Active 2 dem eSIM Konzept treu – allerdings gibt es diese Funktion nur bei den teuren Varianten.

Die Preise der neuen Galaxy Watch Active 2

Modell Preis (UVP)
Galaxy Watch Aluminium 40 mm 299 Euro
Galaxy Watch Aluminium 44 mm 319 Euro
Galaxy Watch Active 2 Edelstahl 40mm 399 Euro
Galaxy Watch Active 2 Edelstahl 44mm 419 Euro
Galaxy Watch Active 2 Edelstahl 40mm LTE 449 Euro
Galaxy Watch Active 2 Edelstahl 44mm LTE 469 Euro

Die neue Smartwatch kommt ab 6. September in den Handel. Die LTE Version mit eSIM wird ab dem 27. September verfügbar sein.

Die neue Samsung Galaxy Watch Active 2 im Video

https://www.youtube.com/watch?v=5WJD4XjYGTM

Samsung One UI für Galaxy S8, Galaxy S8+ und Galaxy Note 8 kommt als Beta Version

17.01.2019 – Es hat etwas gedauert, aber nun gibt es gute Nachrichten für die Nutzer von Galaxy S8 oder Note 8, denn Samung verteilt mittlerweile eine Beta-Version mit Android 9 Pie und der neue One UI Benutzeroberfläche. Damit scheint klar, dass auch diese Modellegeneration die neue Variante der Benutzeroberfläche bekommen wird. Allerdings bleibt noch offen, wann genau eine finale Version für alle Geräte zur Verfügung stehen wir – das dürfte auch davon abhängen, wie gut der aktuelle Beta-Test läuft und ob es größere Probleme gibt.


Samsung hat auf dem SDC 2018 neben den faltbaren Display und Handys auch eine neue Form der eigenen Benutzeroberfläche angekündigt. Diese soll zukünftig unter dem Namen One UI laufen und die Unterstützung für die faltbaren Modelle gleich mit beinhalten. One UI soll zukünftig aber nicht nur für die Foldables zur Verfügung stehen, sondern generell die Benutzeroberfläche für alle Samsung Modelle werden.

Im Vergleich mit den aktuellen UIs des Unternehmens hat man sich dabei von vielen bekannten Ansätzen getrennt. One UI konzentriert sich auf eine einfache Bedienung, die auch bei großen Display mit nur einer Hand vorgenommen werden kann. Insgesamt wirkt das neue Design wesentlich aufgeräumter und es sieht so aus, als hätte Samsung hier viel über Bord geworfen und sich auf das wesentliche beschränkt. Das wäre durchaus ein guter Ansatz, denn an den aktuellen UI des Unternehmens wird immer wieder kritisiert, dass sie recht überladen sind. In der neuen Version soll es auch einen Night Modus geben.

Unklar war bisher noch, welche bisherigen Modelle die neue One UI Oberfläche bekommen könnte. Einige Medien schrieben davon, dass bereits Galaxy S8, Galaxy S8+ und Galaxy Note 8 nicht mehr für ein Update vorgesehen sind. Leaker Ice Universe widerspricht dem jetzt und geht davon aus, dass zumindest die 8er Modelle noch One UI bekommen werden.

Der Tweet dazu im Original:

Angeblich hat IceUniverse diese Information von einem offiziellen Samsung Mitarbeiter und daher sollte sie schon vertrauenswürdig sein. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es aber leider bisher noch nicht.

Mittlerweile hat Samsung auch bereits die Seite zu One UI online gestellt. Wer sich dafür interessiert, kann hier nachlesen, was das Unternehmen bereits dazu veröffentlicht hat, allerdings sind die Details noch eher mager.

One UI Beta soll kommen

Wer den Start des neuen Systems nicht erwarten kann, wird im Vorfeld bereits die Möglichkeit bekommen, an einen Beta Test für die neue UI teilzunehmen. Dieser soll erfreulicherweise auch in Deutschland durchgeführt werden und damit bekommt man auch als Nutzer hierzulande die Möglichkeit, One UI vorab zu testen. Das Unternehmen selbst schreibt zur Beta:

Made for all our users, the One UI Beta Program is the chance to try One UI before its official release. As one of the first to enjoy the new features and design, send us your feedback and see how it helps us create an exceptional experience. The program is available for participants in China, France, Germany, India, Poland, South Korea, Spain, UK, and USA.

Für die Teilnahme muss man sich die Samsung Members App heruter laden und sich dann unter „One UI Beta Program Registration“ anmelden. Dazu ist ein Samsung Account notwendig. Danach kann man unter Software Updates die neue Version manuell herunter laden. Auf der Webseite liest es sich so, als wäre das derzeit sogar bereits möglich, wir konnten es leider noch nicht testen. Samsung schreibt auch davon, dass die Beta wohl nicht in alle Ländern zeitgleich startet.

Video: Die Samsung One UI Benutzeroberfläche als Demo

Samsung One UI – was kann die neue Benutzeroberfläche für die Samsung Smartphones?

Samsung hat mit One UI eine neue Form der hauseigenen Benutzeroberfläche vorgestellt und zeigt damit, wie die Bedienung der neuen Modelle in 2019 (und auch einiger bisheriger Smartphones) aussehen soll. Samsung One UI setzt dabei auf Android 9 und verändert die Bedienung des Android Betriebssystem bzw. fügt noch einige neue Funktionen und Features hinzu.

Im Vergleich mit den aktuellen UI des Unternehmens hat man sich dabei von vielen bekannten Ansätzen getrennt. One UI konzentriert sich auf eine einfache Bedienung, die auch bei großen Display mit nur einer Hand vorgenommen werden kann. Insgesamt wirkt das neue Design wesentlich aufgeräumter und es sieht so aus, als hätte Samsung hier viel über Bord geworfen und sich auf das wesentliche beschränkt. Das wäre durchaus ein guter Ansatz, denn an den aktuellen UI des Unternehmens wird immer wieder kritisiert, dass sie recht überladen sind.

Die Neuerungen bei One UI

  • Die Elemente und die Einstellungen wurden neu angeordnet und sollen so schneller und besser zu erreichen sein. Beispielsweise wurde interaktive Elemente im unteren Bereich des Bildschirms angesiedelt um sie auch mit einer Hand nutzen zu können.
  • Es gibt einen neuen Night.Mode für die Geräte.
  • Die Benachrichtigungen wurden mit Bildern ausgestattet und man kann direkt in der Übersicht darauf reagieren. Dazu lassen sich Benachrichtigungen nun auch nach Kategorie ein- oder ausschalten.
  • Das Always-On Display wurde überarbeitet und enthält nun auch Infos zum Akkustand und zum Kalender bzw. den Terminen.
  • Samsung DeX lässt sich jetzt auch per HDMI Adapter nutze und ist damit nicht mehr an eine DeX Station gekoppelt. Dazu soll man die Handys auch im gekoppelten Zustand weiter nutzen können.
  • Bixby wurde weiterentwickelt, leider gibt es keine Hinweise darauf, ob zukünftig auch Deutsch als Sprache unterstützt wird.

Wahrscheinlich kann man auch davon ausgehen, dass Samsung One UI im Bezug auf die Performance und den Energieverbrauch optimiert hat, so dass One UI schneller läuft und den Akku mehr schon als vergleichbare Vorgänger-Versionen. Allerdings fehlen dazu bisher noch konkrete Werte.

Im Changelog für die Beta-Version gibt Samsung einen Ausblick auf die gesamten Änderungen bei One UI:

Samsung One UI basiert dabei auf Android 9 Pie. Damit können nur Geräte mit der Android 9 Version auch Android One UI nutzen. Für ältere Modelle wird die neue Version der Samsung Benutzeroberfläche damit leider nicht mehr zur Verfügung stehen und auch bei den aktuellen Versionen werden die Verbraucher wohl warten müssen, bis es Android 9 für das jeweilige Smartphone gibt.

Für die Galaxy S9 und S9+ Topmodelle wurde auch bereits eine Beta-Variante öffentlich frei gegeben. Leider scheint dies aber noch nicht für Deutschland zur Verfügung zu stehen, so dass man an der Stelle also noch Geduld haben muss. Unklar ist, wie es sich bei den Vorgänger verhält. Es gibt unterschiedliche Informationen ob Galaxy S8 und S8+ die Samsung One UI noch bekommen werden, hier muss man wohl abwarten, bis sich Samsung offiziell dazu äußert.

Zukünftig kann man aber damit rechnen, dass alle neuen Smartphones (also auch die preisgünstigeren Geräte) mit Samsung One UI ausgeliefert werden und damit die Bedienung aller Modelle bei Samsung auf die gleiche Weise erfolgt – unabhängig davon, wie viel Geld man für das Handy ausgegeben hat.

Video: Die Samsung One UI Benutzeroberfläche als Demo