Samsung Galaxy Watch Active 2 – Samsung trennt sich von der mechanischen Lünette

Samsung hat gestern die neuste Generation der eigenen Smartwatch Serie vorgestellt und setzt mit der Samsung Galaxy Watch Active 2 wieder vor allem auf die fitnessbewußten Nutzer.

“Der Smartwatch-Markt wächst enorm und wir bei Samsung arbeiten kontinuierlich daran, unsere Position mit neuen und visionären Ideen auszubauen”, sagt DJ Koh, President und CEO der IT & Mobile Communications Division bei Samsung Electronics. “Mit der Galaxy Watch Active2 haben wir ein Gerät entwickelt, das Kunden dabei hilft, sowohl ihre Fitness als auch ihr Wohlbefinden zu verbessern. Die Smartwatch verbindet sich nahtlos mit dem Samsung Galaxy Ökosystem, um das Leben unserer Nutzer einfacher zu machen.”

Es gibt allerdings eine wirklich große Neuerung: die Lünette, also der Steuerring, der bisher bei den meisten Samsung Smartwatches ein Erkennungszeichen war, ist verschwunden. Stattdessen setzt das Unternehmen auf eine virtuelle Lünette. Das Display ist auch an den Rändern berührungsempfindlich und damit kann man die Uhr auch weiterhin wie gewohnt über Drehungen am Rand steuern, ohne das es eines dicken Plastikringes Bedarf. Das macht die Uhr schlanker und stylischer und natürlich bleibt mehr Platz für den Bildschirm.Zur Bedienung selbst setzt Samsung auf die bekannte One UI Benutzeroberfläche.

Die neue Smartwatch bringt auch wieder eine ganze Reihe von Sensoren mit, die Bewegungen und den Gesundheitszustand des Trägers tracken. Damit wird die Ausrichtung auf den Gesundheitsbereich deutlich. Samsung selbst schreibt zu den Funktionen der Uhr im Fitness-Bereich:

Sportlich aktive Nutzer profitieren zudem von der Bewegungserkennung der Galaxy Watch Active2: Die Galaxy Watch Active2 kann sieben Aktivitäten – darunter Laufen, Gehen, Radfahren, Schwimmen und Rudern – automatisch erfassen. 39 weitere Aktivitäten können Nutzer manuell aufzeichnen. Der aktualisierte Running Coach enthält darüber hinaus sieben Laufprogramme. Außerdem können Läufer ihr Tempo mit dem digitalen Trainer in Echtzeit im Blick behalten. Dank neuer Sensoren auf der Rückseite erfasst die Smartwatch Fitnessdaten genau. Auf diese Weise können Sportler wertvolle Erkenntnisse gewinnen, um die Effizienz ihres Trainings zu maximieren.

Die Uhr setzt dabei in einigen Varianten auch wieder auf eSIM. Die LTE Funktion wird dann über eine eingebaut und programmierbare Sim ermöglicht. Damit bleibt Samsung auch bei der neuen Galaxy Watch Active 2 dem eSIM Konzept treu – allerdings gibt es diese Funktion nur bei den teuren Varianten.

Die Preise der neuen Galaxy Watch Active 2

Modell Preis (UVP)
Galaxy Watch Aluminium 40 mm 299 Euro
Galaxy Watch Aluminium 44 mm 319 Euro
Galaxy Watch Active 2 Edelstahl 40mm 399 Euro
Galaxy Watch Active 2 Edelstahl 44mm 419 Euro
Galaxy Watch Active 2 Edelstahl 40mm LTE 449 Euro
Galaxy Watch Active 2 Edelstahl 44mm LTE 469 Euro

Die neue Smartwatch kommt ab 6. September in den Handel. Die LTE Version mit eSIM wird ab dem 27. September verfügbar sein.

Die neue Samsung Galaxy Watch Active 2 im Video

https://www.youtube.com/watch?v=5WJD4XjYGTM

Samsung One UI für Galaxy S8, Galaxy S8+ und Galaxy Note 8 kommt als Beta Version

17.01.2019 – Es hat etwas gedauert, aber nun gibt es gute Nachrichten für die Nutzer von Galaxy S8 oder Note 8, denn Samung verteilt mittlerweile eine Beta-Version mit Android 9 Pie und der neue One UI Benutzeroberfläche. Damit scheint klar, dass auch diese Modellegeneration die neue Variante der Benutzeroberfläche bekommen wird. Allerdings bleibt noch offen, wann genau eine finale Version für alle Geräte zur Verfügung stehen wir – das dürfte auch davon abhängen, wie gut der aktuelle Beta-Test läuft und ob es größere Probleme gibt.


Samsung hat auf dem SDC 2018 neben den faltbaren Display und Handys auch eine neue Form der eigenen Benutzeroberfläche angekündigt. Diese soll zukünftig unter dem Namen One UI laufen und die Unterstützung für die faltbaren Modelle gleich mit beinhalten. One UI soll zukünftig aber nicht nur für die Foldables zur Verfügung stehen, sondern generell die Benutzeroberfläche für alle Samsung Modelle werden.

Im Vergleich mit den aktuellen UIs des Unternehmens hat man sich dabei von vielen bekannten Ansätzen getrennt. One UI konzentriert sich auf eine einfache Bedienung, die auch bei großen Display mit nur einer Hand vorgenommen werden kann. Insgesamt wirkt das neue Design wesentlich aufgeräumter und es sieht so aus, als hätte Samsung hier viel über Bord geworfen und sich auf das wesentliche beschränkt. Das wäre durchaus ein guter Ansatz, denn an den aktuellen UI des Unternehmens wird immer wieder kritisiert, dass sie recht überladen sind. In der neuen Version soll es auch einen Night Modus geben.

Unklar war bisher noch, welche bisherigen Modelle die neue One UI Oberfläche bekommen könnte. Einige Medien schrieben davon, dass bereits Galaxy S8, Galaxy S8+ und Galaxy Note 8 nicht mehr für ein Update vorgesehen sind. Leaker Ice Universe widerspricht dem jetzt und geht davon aus, dass zumindest die 8er Modelle noch One UI bekommen werden.

Der Tweet dazu im Original:

Angeblich hat IceUniverse diese Information von einem offiziellen Samsung Mitarbeiter und daher sollte sie schon vertrauenswürdig sein. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es aber leider bisher noch nicht.

Mittlerweile hat Samsung auch bereits die Seite zu One UI online gestellt. Wer sich dafür interessiert, kann hier nachlesen, was das Unternehmen bereits dazu veröffentlicht hat, allerdings sind die Details noch eher mager.

One UI Beta soll kommen

Wer den Start des neuen Systems nicht erwarten kann, wird im Vorfeld bereits die Möglichkeit bekommen, an einen Beta Test für die neue UI teilzunehmen. Dieser soll erfreulicherweise auch in Deutschland durchgeführt werden und damit bekommt man auch als Nutzer hierzulande die Möglichkeit, One UI vorab zu testen. Das Unternehmen selbst schreibt zur Beta:

Made for all our users, the One UI Beta Program is the chance to try One UI before its official release. As one of the first to enjoy the new features and design, send us your feedback and see how it helps us create an exceptional experience. The program is available for participants in China, France, Germany, India, Poland, South Korea, Spain, UK, and USA.

Für die Teilnahme muss man sich die Samsung Members App heruter laden und sich dann unter „One UI Beta Program Registration“ anmelden. Dazu ist ein Samsung Account notwendig. Danach kann man unter Software Updates die neue Version manuell herunter laden. Auf der Webseite liest es sich so, als wäre das derzeit sogar bereits möglich, wir konnten es leider noch nicht testen. Samsung schreibt auch davon, dass die Beta wohl nicht in alle Ländern zeitgleich startet.

Video: Die Samsung One UI Benutzeroberfläche als Demo

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Samsung One UI – was kann die neue Benutzeroberfläche für die Samsung Smartphones?

Samsung hat mit One UI eine neue Form der hauseigenen Benutzeroberfläche vorgestellt und zeigt damit, wie die Bedienung der neuen Modelle in 2019 (und auch einiger bisheriger Smartphones) aussehen soll. Samsung One UI setzt dabei auf Android 9 und verändert die Bedienung des Android Betriebssystem bzw. fügt noch einige neue Funktionen und Features hinzu.

Im Vergleich mit den aktuellen UI des Unternehmens hat man sich dabei von vielen bekannten Ansätzen getrennt. One UI konzentriert sich auf eine einfache Bedienung, die auch bei großen Display mit nur einer Hand vorgenommen werden kann. Insgesamt wirkt das neue Design wesentlich aufgeräumter und es sieht so aus, als hätte Samsung hier viel über Bord geworfen und sich auf das wesentliche beschränkt. Das wäre durchaus ein guter Ansatz, denn an den aktuellen UI des Unternehmens wird immer wieder kritisiert, dass sie recht überladen sind.

Die Neuerungen bei One UI

  • Die Elemente und die Einstellungen wurden neu angeordnet und sollen so schneller und besser zu erreichen sein. Beispielsweise wurde interaktive Elemente im unteren Bereich des Bildschirms angesiedelt um sie auch mit einer Hand nutzen zu können.
  • Es gibt einen neuen Night.Mode für die Geräte.
  • Die Benachrichtigungen wurden mit Bildern ausgestattet und man kann direkt in der Übersicht darauf reagieren. Dazu lassen sich Benachrichtigungen nun auch nach Kategorie ein- oder ausschalten.
  • Das Always-On Display wurde überarbeitet und enthält nun auch Infos zum Akkustand und zum Kalender bzw. den Terminen.
  • Samsung DeX lässt sich jetzt auch per HDMI Adapter nutze und ist damit nicht mehr an eine DeX Station gekoppelt. Dazu soll man die Handys auch im gekoppelten Zustand weiter nutzen können.
  • Bixby wurde weiterentwickelt, leider gibt es keine Hinweise darauf, ob zukünftig auch Deutsch als Sprache unterstützt wird.

Wahrscheinlich kann man auch davon ausgehen, dass Samsung One UI im Bezug auf die Performance und den Energieverbrauch optimiert hat, so dass One UI schneller läuft und den Akku mehr schon als vergleichbare Vorgänger-Versionen. Allerdings fehlen dazu bisher noch konkrete Werte.

Im Changelog für die Beta-Version gibt Samsung einen Ausblick auf die gesamten Änderungen bei One UI:

Samsung One UI basiert dabei auf Android 9 Pie. Damit können nur Geräte mit der Android 9 Version auch Android One UI nutzen. Für ältere Modelle wird die neue Version der Samsung Benutzeroberfläche damit leider nicht mehr zur Verfügung stehen und auch bei den aktuellen Versionen werden die Verbraucher wohl warten müssen, bis es Android 9 für das jeweilige Smartphone gibt.

Für die Galaxy S9 und S9+ Topmodelle wurde auch bereits eine Beta-Variante öffentlich frei gegeben. Leider scheint dies aber noch nicht für Deutschland zur Verfügung zu stehen, so dass man an der Stelle also noch Geduld haben muss. Unklar ist, wie es sich bei den Vorgänger verhält. Es gibt unterschiedliche Informationen ob Galaxy S8 und S8+ die Samsung One UI noch bekommen werden, hier muss man wohl abwarten, bis sich Samsung offiziell dazu äußert.

Zukünftig kann man aber damit rechnen, dass alle neuen Smartphones (also auch die preisgünstigeren Geräte) mit Samsung One UI ausgeliefert werden und damit die Bedienung aller Modelle bei Samsung auf die gleiche Weise erfolgt – unabhängig davon, wie viel Geld man für das Handy ausgegeben hat.

Video: Die Samsung One UI Benutzeroberfläche als Demo