Kein Android 8 für OnePlus 3 und 3T, dafür gleich Android 9

Das ist eine gute Nachricht für alle Besitzer eines OnePlus 3 oder 3T: das Unternehmen wird die Modelle mit der neusten Android Version ausrüsten und daher sollen die Smartphones in absehbarer Zeit ein Update auf Android 9 bekommen. OnePlus verzichtet dabei auf Android 8 und überspringt diese Version. Die Geräte werden also von der aktuellen Version direkt auf Android 9 aufgerüstet.

Das Unternehmen schreibt zu den Hintergründen für diese Entscheidung:

Nach internen Diskussionen und Evaluierungen hat OnePlus beschlossen, seine Entwicklungsressourcen auf das Android P-Projekt zu konzentrieren, anstatt das OnePlus 3 und 3T-Gerät auf Android 8.1 zu aktualisieren. Somit kann OnePlus jetzt den OnePlus 3- und 3T-Usern weitere interessante Funktionen und Verbesserungen anbieten. In den letzten Monaten hat OnePlus beim Android P Beta-Programm eng mit Google zusammengearbeitet. Dank der guten und konstruktiven Zusammenarbeit aller Beteiligten konnten die gemeinsamen Fortschritte deutlich beschleunigt werden. Das Android P Update wird für das OnePlus 6OnePlus 5/T und OnePlus 3/3T (nacheinander für die Modelle in dieser Reihenfolge) verfügbar sein. OnePlus wird seine Kunden in den nächsten Monaten auf dem Laufenden halten. 

Konkret wird es also erst das Android 9 Update für das OnePlus 6 und das OnePlus 5 bzw. das 5T geben und erst danach sind auch die OnePlus 3/3T Modelle an der Reihe. Es kann daher durchaus noch einige Zeit vergehen, bis die Modelle tatsächlich die neue Version bekommt. Leider hat das Unternehmen in diesem Zusammenhang auch keinen konkreten Zeitplan veröffentlicht – man muss also in erster Linie warten und die Meldungen prüfen.

Die Neuerungen bei Android 9 im Überblick

  • Steuerung: Android 9 verändert die Buttons der Steuerung und entfernt anderthalb Buttons. Es bleibt nur noch der Home-Button und in den Apps der Zurück-Button. Der Multitasking-Button dagegen wird komplett verschwinden. In Android P kann man diese Funktion zukünftig aufrufen, in dem man von unten über den Bildschirm wischt. Dann werden alle aktiven Apps angezeigt und man kann diese verwalten.
  • Nutzungskontrolle: Android P bietet dem Nutzer zukünftig deutlich umfangreiche Möglichkeit, die Nutzung der Geräte zu überwachen. Das betrifft sowohl die allgemeine Nutzungszeit als auch bestimmte Apps. So soll es bei beispielsweise auch die Möglichkeit geben, bestimmte Apps zeitweise zu sperren, wenn man sie zu viel genutzt hat. Unklar ist aber noch, ob das auch in der finalen Version enthalten sein wird.
  • Bitte nicht stören: Eine neue Funktion betrifft die automatische Deaktivierung von Benachrichtigungen. Legt man die Geräte mit dem Bildschirm nach unten auf eine Oberfläche, wird automatisch „Nicht stören“ aktiv. Dann zeigen die Smartphones* keine Benachrichtigungen mehr an, bis man die Geräte wieder anhebt. Legt man die Geräte mit dem Bildschirm nach oben, wird der Modus nicht gewechselt.
  • Neuer Energie-Spar-Modus: Das Thema Energieverbrauch und Akku sparen ist immer wieder wichtig bei Smartphones* und auch unter Android 9 gibt es hier eine Neuerung. Durch einen sogenannten adaptiven Akku soll Android zukünftig selbst erkennen, welche Apps wichtig sind und diese bevorzugt mit Energie versorgen. Auf diese Weise soll sich die Ausdauer der Modelle um bis zu 30 Prozent erhöhen. Ob das in der Praxis auch so zu bemerken ist, muss sich aber erst noch zeigen.
  • Automatischer Schlaf-Modus: Bei Android 9 können nun zu vorher festgelegten Zeiten der Schlafmodus teilweise oder ganz aktiviert werden. Man kann in den Nachtmodus (mit warmen Farben) gehen oder direkt in den Schlafmodus, in dem es nur noch Graustufen gibt.

Natürlich arbeitet auch Android 9 wieder mit dem Treble-Konzept. Die Ebene der Treiber ist damit weiter von Betriebssystem getrennt und das macht separate Updates möglich. Auf diese Weise soll es schneller möglich sein, neue Android Versionen aufzuspielen. Es dürfte also spannend werden, ob modernere Smartphones* wie OnePlus 5T, Huawei* P20* oder das Galaxy S9* schneller Android 9 bekommen werden, als das bei ihren Vorgängern und Android 8 der Fall war.

Sicher ist auf jeden Fall, dass die Bedienung trotz des neuen Buttonkonzeptes gleich geblieben ist. Wer also mit Android 8 oder einer älteren Version gut arbeiten konnte, wir auch mit Android 9 keine Probleme haben und wesentliche Funktionen, wie Geräte-Sperre, Reset oder Backups funktionieren auch unter Android 9 genau so, wie man es bisher gewohnt war.

OnePlus 3 und 3T – wird es die Gesichtserkennung auch für diese Modelle geben?

Die Gesichtserkennung (die man bis daher nur vom iPhone X her kannte) war eine interessante Neuerung beim OnePlus 5T und ist in der Praxis eine wirkliche Erleichterung, das sie schnell und ohne Zwischenschritt die Geräte entsperrt. Nun sollte diese Technik auch für das OnePlus 5 zur Verfügung gestellt werden, die entsprechende Implementierung ist wohl in einer Beta-Software beriets gelungen und wird – sobald die Fehler beseitigt sind – für alle OnePlus 5 Nutzer ausgerollt werden. Damit endet die Entwicklung aber nicht, sondern OnePlus Mitbegründer Carl Pei fragt die Nutzer, ob sie auch Interesse hätten, diese Software bei den älteren OnePlus 3 und 3T Modelle aus 2016 zu bekommen.

Carl Pei schreibt dazu im Original im Forum:

You all inspired us to bring Face Unlock to the OnePlus 5. When you share your thoughts and feedback, you impact how we build and maintain our devices. In the spirit of building together, we’d also like to ask our OnePlus 3 and 3T users: Do you want Face Unlock too?

Es scheint also auf jeden Fall technisch möglich zu sein, die Gesichtserkennung auch mit der Kamera und der Hardware der OnePlus 3 und 3T Modelle durchzuführen, sonst hätte Pei wohl nicht gefragt. Die Reaktionen darauf sind auch sehr positiv, die überwiegende Zahl der Nutzer möchte natürlich diese neue Technik haben, die immerhin eine deutliche Aufwertung der Geräte bedeuten würde.

Im Vergleich mit Apple setzt OnePlus auf deutlich weniger Bildpunkt und nutzt zur Erkennung auch nur die Kamera selbst und kein Infrarot. Das bedeutet beispielsweise, dass die Entsperrung im Dunklen nicht möglich ist, weil die Kamera dann das Gesicht nicht erkennen kann. Beim iPhone X ist die Entsperrung auch ohne Licht möglich. Unabhängig davon funktioniert aber auch die OnePlus Gesichtserkennung sehr schnell und zuverlässig. Es reicht bei unserem Testexemplar in der Regel, die Modelle aufzunehmen und die Entsperrung wird durchgeführt. Eine größere Zeitverzögerung gibt es dabei nicht – die Oberfläche erscheint sehr schnell.

Wann genau diese Technik auch beim OnePlus 3 und dem 3T zur Verfügung stehen wird, ist bisher noch nicht bekannt, Pei selbst hat auch noch nicht bestätigt, dass die Rückmeldungen der Nutzer ausgereicht haben, um diese Technik für die Modelle umzusetzen.

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OnePlus 5, 5T und 3/3T – die 2. Android 8 Beta steht zum Download bereit

16.12.2017 – Noch gibt es keine offizielle Version von Android 8 für die OnePlus 5 Modelle, aber das Unternehmen hat die neuste Oxygen OS Beta Version mit Android 8 zum Testen veröffentlicht – die Entwicklung geht also zumindest voran. Laut Forum sind dabei folgende Verbesserungen zu erwarten:

  • Launcher
    • Fixed widget issues
    • Fixed shortcut issues
  • Camera
    • UI Improvements
  • Files Manager
    • Added f4v format in video category
    • Speed improvements while deleting massive files.
  • System
    • Improvements to Reading Mode
    • Improvements in vibration
    • Improvements in Bluetooth audio
    • Fixed Parallel apps bugs
    • Fixed reboot issue when using Picture in Picture
    • Updated Android security patch to November
    • General bug fixes and stability improvements.

Die Version ist dabei in erster Linie zum Testen gedacht und steht hier zum Download bereit.

19.11.2017 – Das hört sich doch mal gut an: Laut 9to5google hat OnePlus im Interview zugesagt, dass man die Beta Version für die Android 8 Firmware bereits in den kommenden zwei Wochen für das OnePlus 5 (und möglicherweise direkt auch für das OnePlus 5T) starten wird. Dazu soll die neuste Version des Betriebssystem bereits Anfang 2018 (die Wortwahl war „early 2018“) für die Modelle ausgerollt werden.

Noch eine gute Nachricht: Für das OnePlus 3 und 3T startet das Unternehmen ab sofort das Update auf Android 8. Wie es im Forum heißt, wird die neue Version jetzt nach und nach an die Nutzer verteilt.

20.10.2017 – Carl Pei, Mitbegründer von OnePlus, hat auf Twitter versprochen, dass es bald eine Beta-Version des neuen Android 8 für das OnePlus 5 geben wird. Bei Android-Headlines schreibt man dazu:

OnePlus will launch an Android 8.0 Oreo beta for the OnePlus 5 “soon,” according to Carl Pei, one of the two co-founders of the Shenzhen, Guangdong-based original equipment manufacturer. Mr. Pei promised the upcoming beta program for the company’s latest Android flagship on Sunday in response to one Twitter user who was inquiring about its availability after the BBK Electronics-owned phone maker debuted an Oreo beta for the OnePlus 3 and OnePlus 3T.

30.09.2017 – Gute Nachrichten, die Entwicklung scheint mittlerweile deutlich voran zu schreiten, denn bei den Benchmarks sind mittlerweile die ersten OnePlus 5 mit Android 8 Oreo aufgetaucht. Es scheint also nicht mehr so lange zu dauern, bis es öffentliche Betaversionen geben wird.

Gute Nachrichten für die Nutzer neuerer OnePlus-Modelle. Das Unternehmen scheint es in diesem Jahr mit dem Update auf Android 8 besonders eilig zu haben und hat bereits eine Closed-Beta-Gruppe für Android 8 gestartet. Dort werden die neusten Versionen getestet und eventuelle Fehler noch ausgebügelt. Darüber hinaus soll es einen öffentlichen Beta-Test gegen Ende des Monats geben. Es besteht damit die realistische Chance, dass die OnePlus Modelle 3, 3T und 5 noch im Oktober mit einem Firmware Update auf Android 8 Oreo aufgerüstet werden.

Bei AndroidPolice schreibt man dazu im Original:

OnePlus has always been praised for having clean, near-stock software, and a big advantage of this is that updates are much easier to push out. Case in point: the OnePlus 3 has already received Android 8.0 Oreo via the closed beta group, with the newer 3T and 5 receiving it soon as well. Plus, OnePlus is hoping for an Oreo public beta by the end of September.

Voraussetzung für die Freigabe der Version ist natürlich, dass sich beim Test keine größeren Probleme ergeben. OnePlus selbst hat sich noch nicht zum Zeitplan geäußert, man wird hier sicher auch erst die Ergebnisse aus dem Closed Beta Test abwarten.

Die Neuerungen in Android 8 bzw. Android O

Android 8 wird wieder einige Neuerungen mit sich bringen und soll vor allem bei der Leistung und dem Stromverbrauch besser da stehen als die Vorgänger-Versionen. Die wichtigsten Neuerungen sind:

  • Notification dots – Die Benachrichtigungen einer App werden zukünftig nicht nur über die bisherige Leiste angezeigt, sondern zu jeder App gibt es im Falle einer Benachrichtigung auch einen kleinen Punkt (einen Dot) direkt am App Symbol, das anzeigt, dass eine Benachrichtigung vorliegt. Dann kann man direkt mit einem langen Druck auf diese App sich die Benachrichtigungen auf dem Bildschirm anzeigen lassen.
  • Picture-in-picture – Mit dieser Funktion soll es möglich sein, zwei Apps neben einander zu bedienen, in dem eine App über die andere eingeblendet wird.
  • Smart Text Selection – zukünftig soll Android beim Copy und Paste von selbst erkennen, welcher Bereiche markiert werden sollen und diese selbst bereits auswählen. Damit entfällt das lästige Markieren per Hand, was durch die kleinen Steuerelemente oft zur Qual werden kann.
  • Autofill with Google – Die Autofill Funktion von Chrome* (beispielsweise für Passwörter) wurde nun auch für Android O übernommen und soll es noch einfacher machen, Formulare oder auch Anmeldungen auszufüllen.
  • Play Protect – die Sicherheitssoftware soll dafür sorgen, dass Apps regelmäßig auf Malware gescannt werden und den Download schädlicher Apps (auch über Drittanbieter) verhindern. Wahrscheinlich wird die Software aber auch für ältere Versionen von Android zur Verfügung gestellt. Wann es genau so weit sein wird, ist aber noch nicht sicher.

Den kompletten Überblick haben wir hier zusammen gestellt.

Update: OnePlus Smartphones verschicken umfangreiche Nutzerdaten (teilweise abschaltbar)

Update: Im Forum von OnePlus gab es den Hinweis, dass diese Funktion zumindest in Teilen abgeschaltet werden kann, wenn man die Funktion zur Teilnahme am Kundenzufriedenheitsprogramm deaktiviert. Damit werden aber trotzdem weiter die Geräteinformationen gesendet.

„Wir übertragen zwei gesicherte Streams mit Analysedaten über HTTPS an einen Server von Amazon. Der erste Stream beinhaltet Nutzungsdaten, die wir sammeln um unsere Software noch präziser an das Verhalten des Nutzers anpassen zu können. Diese Übertragung kann in den Systemeinstellungen unter ‚Erweitert‘ – ‚Nehmen Sie an unserem Kundenzufriedenheitsprogramm teil‘ abgeschaltet werden. Der zweite Stream beinhaltet Geräteinformationen, die wir sammeln um besseren Support zu gewährleisten.“


Smartphones sammeln viele Daten über die Benutzer und die meisten Verbraucher haben sich mittlerweile daran gewöhnt – auch dass diese Daten teilweise auch verschicken werden. Bei OnePlus scheint diese Überwachung der Benutzer aber besonders umfangreiche Formen angenommen zu haben. Die Geräte sammeln und verschicken und großen Umfang die Daten ihre Nutzer. Aufgefallen war das einem Nutzer, der in den Logs seines Proxy-Servers die URL open.oneplus.net fand. Dorthin wurden von seinem Gerät (einem OnePlus 2) eine ganze Reihe von verschlüsselten Daten verschickt. Als er diese entschlüsselte, fand er sein Nutzungsverhalten protokolliert und an OnePlus verschickt. Unter anderem wird aufgezeichnet und gespeichert:

  • der Zeitstempel
  • die Seriennummer des Gerätes (und damit die individuelle Zuordnung)
  • die Telefonnummer
  • MAC-Adresse
  • IMSI Prefixe
  • Netzwerk-Namen
  • Apps auf dem Gerät, deren Aktivierung und wie lange sie aktiv waren
  • die Nutzeraktionen auf dem Gerät

Insgesamt wird damit ein komplettes Nutzungsprofil für die Geräte angelegt und an OnePlus weiter gegeben. Damit lässt sich sehr gut nachvollziehen, was ein Verbraucher mit seinem OnePlus gemacht hat und wenn OnePlus die Zuordnung von Seriennummer und Name hat (beispielsweise weil man das Gerät bei OnePlus selbst gekauft hat) lassen sich diese Daten auch individualisieren. OnePlus weiß also, was man mit den Geräten gemacht hat.

Der Support war in diesem Fall auch nicht sehr hilfreich und wies lediglich darauf hin, das man (warum auch immer) den Cache der Geräte löschen sollte. An der Datensammlung ändert das aber natürlich nichts. Man kann im Übrigen davon ausgehen, dass dieses Verhalten auch bei anderen Geräten als dem OnePlus 2 auftritt – das Problem scheint direkt im OxygenOS verankert zu sein und betrifft damit wohl alle OnePlus Modelle mit diesem Betriebssystem. Im Blog heißt es dazu:

Reading through the Reddit thread, we learn that the code responsible for this data collection is part of the OnePlus Device Manager and the OnePlus Device Manager Provider, which run the OneplusAnalyticsJobService under the OnePlus System Service. In my case, these services had sent 16MB of data in approximately 10 hours.

Auch diese Werte lesen sich bedenklich: 16MB Datenvolumen in 10 Stunden bedeuten wohl auch eine nicht unerhebliche Belastung für die Flat.

Mittlerweile haben die Nutzer aber die Möglichkeit gefunden, dieses Tracking abzuschalten. Allerdings ist unklar, ob das dann auf Dauer ist. Das Abschalten ist über das USB Debugging möglich:

Das grundlegende Problem ändert das aber nicht: OnePlus sollte diese Daten erst gar nicht erheben und versenden – vor allem nicht, ohne die Nutzer darüber zu informieren und diesen die Möglichkeit zu geben, dem zu widersprechen.

OnePlus 3 und 3T – es wird Android O als Update geben

Eine gute Nachricht für alle Nutzer eines OnePlus 3 und OnePlus 3T. Die Geräte werden auch weiterhin mit der aktuellsten Software versorgt und das bedeutet konkret, dass OnePlus auch eine Version des neuen Android 8 (unter dem Arbeitsnamen Android O) für die Modelle bereit stellen wird. Da hat Pete Lau, der CEO von OnePlus mittlerweile offiziell auf Twitter bestätigt.

Im originalen Tweet dazu heißt es:

Wann genau die neue Version für die Modelle verfügbar sein wird, wurde allerdings nicht mitgeteilt. Man kann aber davon ausgehen, dass es wohl noch etwas dauern wird, denn bisher gibt es nur die Beta-Versionen von Android O und es wird wohl auch noch einige Wochen dauern, bis eine finale Version des Betriebssystems zur Verfügung steht. Von daher wird auch OnePlus noch etwas warten müssen, bis man mit der Entwicklung der eigenen Version für die OnePlus 3 und 3T Modelle beginnen kann. Welche Auswirkungen Android O in der aktuellen Version auf die Leistung der Geräte hat, kann man sich beim Google Pixel anschauen. Dort stiegen die Werte im Benchmark in einigen Bereichen an – die neue Version von Android scheint also noch etwas mehr an Leistung aus den Geräten heraus zu holen.

Die Neuerungen unter Android O im schnelle Überblick:

  • Notification dots – Die Benachrichtigungen einer App werden zukünftig nicht nur über die bisherige Leiste angezeigt, sondern zu jeder App gibt es im Falle einer Benachrichtigung auch einen kleinen Punkt (einen Dot) direkt am App Symbol, das anzeigt, dass eine Benachrichtigung vorliegt. Dann kann man direkt mit einem langen Druck auf diese App sich die Benachrichtigungen auf dem Bildschirm anzeigen lassen.
  • Picture-in-picture – Mit dieser Funktion soll es möglich sein, zwei Apps neben einander zu bedienen, in dem eine App über die andere eingeblendet wird.
  • Smart Text Selection – zukünftig soll Android beim Copy und Paste von selbst erkennen, welcher Bereiche markiert werden sollen und diese selbst bereits auswählen. Damit entfällt das lästige Markieren per Hand, was durch die kleinen Steuerelemente oft zur Qual werden kann.
  • Autofill with Google – Die Autofill Funktion von Chrome* (beispielsweise für Passwörter) wurde nun auch für Android O übernommen und soll es noch einfacher machen, Formulare oder auch Anmeldungen auszufüllen.

Für ältere Modelle von OnePlus sieht es dagegen schlecht aus. Vom OnePlus 2 an abwärts fehlt derzeit nach wie vor das Update auf Android 7 und es ist auch wenig wahrscheinlich, dass dies noch kommen wird. Probleme mit der Kompatibilität der Treiber verhindern an der Stellen die neuste Version. Es ist daher davon auszugehen, dass wahrscheinlich die älteren Modelle auch kein Update auf Android O mehr bekommen werden. Anders sieht es dagegen bei OnePlus 5 aus – dieses Smartphone soll direkt mit Android 7.1 ausgeliefert werden und es wird dann natürlich auch ein Update auf Android O bekommen.

Oneplus 3 und 3T – Touchscreen Probleme scheinen teilweise behoben

Gute Nachrichten für die Nutzer eines OnePlus 3T und OnePlus 3. OnePlus-Mitgründer Carl Pei hat auf Twitter verkündet, dass es wohl eine Lösung für die Eingabeprobleme bei den beiden Modellen gibt. Besonders beim Scrollen gab es teilweise Schwierigkeiten und die Bildschirme reagierten nur mit einer deutlichen Zeitverzögerung. Viele Nutzer dachten dabei, die Geräte hätten kurze Aussetzen, es war aber in der Regel der Touchscreen, der die Probleme verursacht hat.

Laut Pei scheint man mittlerweile dieses Problem gelöst zu haben, das mittlerweile seit einigen Monaten die Nutzer ärgert. Unklar ist allerdings noch, wann es ein Update für die Geräte geben wird, so dass die Verbraucher von der Lösung auch profitieren können. Die entsprechenden Anfragen von Nutzern blieben bisher unbeantwortet.

Allerdings gibt es seit dem letzten Update noch weitere Probleme mit dem Display. So berichten viele Nutzer davon, dass ihre Geräte Eingaben über den Screen plötzlich nicht mehr annehmen und dann erst nach einem Neustart die Eingabe über den Screen wieder funktioniert. Im Forum heißt es dazu beispielsweise:

Since the latest OS update for my 3t i have a bug where sometimes my touchscreen wont react at all and i have to ‚force restart‘ by long-pressing the lock and volume button. Does anyone else have similiar Problems or could this be Hardware related? Its only 2 weeks old and does NOT have any cracks in the glass.

oder

Randomly my touchscreen stop working, only the capacitive and physical buttons works, and I must force restart my phone to make it work again. I’m not sure but I think that this happen when the Messenger app (of Facebook) is running. This bug occurs since the Nougat update and I factory reset my phone between each OxygenOs 4 versions till 4.0.3.

Diese Probleme scheinen nach wie vor noch nicht behoben und es ist unklar, ob es dafür bereits in absehbarer Zeit eine Lösung geben wird.

OnePlus 3 und OnePlus 3T – Update auf HydrogenOS 3.0

Die aktuellen OnePlus 3 und OnePlus 3T Modelle erhalten ein Update auf HydrogenOS 3.0 – zumindest auf den chinesischen Markt. Für die deutschen Modelle gibt es stattdessen OxygenOS, hier gibt es allerdings kein neues Update.

Hydrogen OS 3.0 basiert dabei in der neusten Version auf Android 7 Nougat und ist manuell auch auf deutschen Geräte zu installieren. Allerdings gibt es wohl keine Version direkt in Deutsch, man muss sein Gerät mit dieser Software daher wohl in Englisch betreiben. Als Vorteil ist das Betriebssystem sehr schlank gehalten und beinhaltet beispielsweise nicht die normale Google Apps, die man normalerweise standardmäßig bei Android bekommt. Allerdings gibt es stattdessen wohl einige chinesische Anwendungen, die man aber nach der Installation relativ einfach wieder entfernen kann.

Bei AndroidAutority schreibt man dazu:

Some users are reporting better battery life than Oxygen OS and call recording as an additional feature. The ROM is 1.2 GB and you can grab the download links from OnePlus or XDA. XDA also has links for the Play Store installer or you can sideload everything from a PC if you don’t want to dirty flash. If you encounter any issues there’s a bunch of discussion on XDA already.

Die Version steht hier zum Download bereit:

official version for one plus 3:

http://otafsc1.h2os.com/patch/CHN/O…Hydrogen_16_OTA_036_all_1702081955_c3cb36.zip

official version for one plus 3t:

http://otafsc.h2os.com/patch/CHN/On…ydrogen_28_OTA_036_all_1702082007_3786c5e.zip

Play store installer Method 1:

https://drive.google.com/drive/folders/0B0l2sjcF9VU2WGdiMFJKTTJrdFU

Prinzipiell ist die Version aber eher experimentell und als normaler OnePlus Nutzer sollte man eher beim normalen Betriebssystem OxygenOS bleiben, das auch in Deutsch zu Verfügung steht.

OnePlus 3 – Screenshot anfertigen und abspeichern

OnePlus 3 – Screenshot anfertigen und abspeichern – OnePlus hat das OnePlus 3 als neues Topmodell Mitte 2016 auf den Markt gebracht und hatte dabei wieder den Anspruch, mit den Topmodellen anderer Anbieter (wie Samsung oder Apple) mit halten zu können. Dazu gehört neben guter Technik und einem schicken Design natürlich auch ein Betriebssystem, das einfach zu bedienen ist und auch die Möglichkeit bietet, einen Screenshot anzufertigen – und das möglichst einfach.

OnePlus setzt dabei auf OxygenOS als Betriebssystem. Dieses basiert auf Android, verändert aber doch viele Punkte sehr stark und bietet beispielsweise auch eine weitere Möglichkeit an, einen Screenshot zu machen.

Für den Screenshot beim OnePlus 3 bedeutet dies, dass man mehrere Varianten hat, wie man einen Screenshot aufnehmen kann. Es gibt die originale Funktion, die Android als Betriebssystem zur Verfügung stellt und auch eine etwas neuere Variante in OxygenOS.

OnePlus 3T – Screenshot machen und abspeichern

Der normale Android-Screenshot* funktioniert nach wie vor auf den Geräten. Dieser lässt sich wie folgt erstellen:

  • Die Power-Taste und die Leiser-Taste müssen für einen Moment gedrückt werden. Das ist gerade beim OnePlus X* etwas umständlich, da sich beide Tasten auf einer Seite befinden. Der Screenshot* wird nach wenigen Sekunden aufgenommen und im Ordner „Screenshots“ abgelegt

Unter OxygenOS gibt es aber auch eine etwas bequemere Möglichkeit, Screenshots zu erstellen:

  • Die Power-Taste länger gedrückt halten.
  • Es erscheint das Power-Off Menü, dass aber auch eine zusätzliche Funktion hat. Dort findet sich auch die Möglichkeit einen Screenshot zu erstellen.
  • Einfach den Button drücken und der Screenshot (ohne das eingeblendete Menü) wird erstellt. Auch hier werden die Aufnahmen im Ordner Screenshots abgelegt.

Hinweise zum Screenshot

Screenshots werden meistens gemacht, um sie zu veröffentlichen. Teilweise werden sie dabei nur an Freunde und Bekannte geschickt (beispielsweise über WhatsApp) aber oft wird ein Screenshot mehr oder weniger öffentlich ins Netz gestellt (auf Facebook, Instagramm oder auch Twitter).

Das ist in vielen Fällen auch kein Problem, aber man sollte sich bewußt sein, dass ein Screenshot auch immer eine ganze Reihe von Daten über das eigene Smartphone und dessen Nutzung enthält. So werden bei einem Screenshot auch die Statussymbole mit erfasst und daher sieht man auf dem Screenshot auch, welchen Netzbetreiber man nutzt, ob man im WLAN eingeloggt ist und ob andere Systeme (NFC oder Bluetooth) aktiviert sind.

Einige Messenger (zum Beispiel bei Facebook) blenden auch direkt auf dem Bildschirm die Bilder bzw. Avatare der Kontakte ein, die gerade aktiv sind. Auch das würde auf dem Screenshot mit erscheinen und Auskunft darüber bieten, mit wem man in Kontakt ist.

Als dritten Punkt zeigt ein Screenshot (je nachdem wo man ihn aufnimmt) auch einen Teil der Apps auf dem Gerät und wenn man die Einstellungen aufnimmt können auch dort Daten enthalten sein, die ein Dritter ansonsten nicht kennen könnte.

Man sollte daher prüfen, welche Daten man über den Screenshot wirklich frei geben möchte und welche nicht. Im Zweifel kann man den Screenshot bearbeiten und beispielsweise die Statusleiste abschneiden. Das geht mit fast allen Standard-Bearbeitungsprogrammen recht gut. Alternativ kann man auch Sticker über Bereiche legen, die man nicht zeigen möchte.

Weitere Anleitungen und FAQ zum OnePlus

Kommt ein OnePlus 3T?

Im letzten Jahr hatte OnePlus im Weihnachtsgeschäft das OnePlus X auf den Markt gebracht um mit einer schicken, aber technisch etwas abgespeckten Version bei den Kunden unter dem Weihnachtsbaum zu landen. Ein X-Modell wird es in diesem Jahr nicht mehr geben, aber es verdichten sich die Gerüchte, dass Oneplus eine verbesserte Version des OnePlus 3 auf den Markt bringen könnte. Dabei würde dann wahrscheinlich das Design beibehalten werden, die Technik bekäme aber einige Updates.

Was deutet auf ein OnePlus 3T hin?

Tatsächlich gibt es mittlerweile mehrere Quellen, die ein 3T Modell nahe legen. So gibt es bei der chinesischen 3C-Zertifizierungsbehörde eine neue Zulassung für ein OnePlus Gerät mit der Nummer A3010. Die geringe Abweichung zur Seriennummer des OnePlus 3 könnte darauf hin deuten, dass es sich nur um eine leicht modifizierte Version handelt.

Dazu hat ein OnePlus Entwickler auf Weibo mit einem Gerät geschrieben, dass als OnePlus 3T ausgewiesen war und nicht zuletzt hat auch Leaker Evan Blass auf ein OnePlus 3T hingewiesen und dabei auch einen Preis genannt: 80 Dollar mehr als das aktuell OnePlus.

Das sind natürlich alles noch keine offiziellen Meldungen zu einem neuen Gerät, aber zumindest genug Hinweise um sie nicht einfach nur abzutun.

Was wird das OnePlus 3T können?

Wie bereits geschrieben wird sich am Design des Gerätes im Vergleich zum normalen OnePlus 3 wahrscheinlich nicht sehr viel ändern. Auch die Größe bleibt gleich und wahrscheinlich ändert sich auch bei der Art des Displays nicht, denn Firmenchef Pei hat bereits deutlich gemacht, dass man bei OnePlus auch zukünftig nur auf AMOLED Displays setzen kann.

Die Gerüchte gehen aber davon aus, dass der neuen Snapdragon 821 Prozessor im OnePlus 3T zum Einsatz kommen wird. Dieser Chip ist auch im neuen Google Pixel verbaut und stellt die aktuelle Topversion bei Snapdragon dar. Allerdings schwächelt er im Pixel etwas – es wird daher spannend zu sehen, welche Leistung der Prozessor im OnePlus 3T haben wird.

Darüber hinaus soll das Gerät in der neuen Version von Anfang an mit Android 7.0 Nougat ausgeliefert werden. Das würde bedeuten, das man das OxygenOS entsprechend auf eine neue Version bringen muss, die dann auch Android 7 basiert. Das wäre wohl auch eine gute Nachricht für andere OnePlus Nutzer, die sich dann unter Umständen auch über ein System auf Basis von Android 7 freuen können.

Eher unwahrscheinlich sind dagegen Änderungen bei der Auflösung des Display. OnePlus setzt bisher immer auf eine Auflösung von 1080×1920 Pixeln und es wäre sehr verwunderlich, wenn man dies in einer Zwischen-Version ändert.

Insgesamt deutet also viel darauf hin, dass man sich in den kommenden Monaten auf eine aufgewertete Version des OnePlus 3 freuen kann. Knackpunkt könnte sein, dass auch der Preis der Geräte weiter ansteigt und man sich immer weiter von den wirklich günstigen Preisen der ersten Versionen entfernt. Sollte das Gerät wirklich für die 480 Dollar kommen, werden sich viele Kunden sicher überlegen ob sie für den Preis nicht auf ein anderes Gerät eines bekannteren Herstellers bekommen und natürlich würde viele Nutzer so teure Geräte eher mit Vertrag kaufen – was zumindest beim OnePlus 3 derzeit in Deutschland nicht möglich ist.

OnePlus 3 – Firmware Update auf Oxygen 3.2.4 soll Bugs beseitigen

Für das neuen OnePlus 3 steht mit Oxygen 3.2.4 eine neue Firmware-Version bereit. Damit will das Unternehmen einige der ärgerlichen Bugs beseitigen, die in den letzten OxygenOS Versionen aufgetreten waren und für viel Kritik durch die Nutzer gesorgt hatten.

Das neue Firmware Update wird mittlerweile automatisch per OTA Update verteilt und sollte daher – falls es noch nicht da ist – in den nächsten Tagen als neue Software-Version direkt auf dem Gerät angezeigt werden. OnePlus selbst schreibt zu den behobenen Fehlern in der neuen Version:

  • Fixed the auto-reboot issue.
  • Improved call quality.
  • Implemented various fixes and carrier optimizations.

Insbesondere der Auto-Boot Fehler war extrem nervig und es ist wirklich sehr gut, dass OnePlus 3 diesen Bug nun behoben hat.

Allerdings – und das ist die schlechte Nachricht – hat OnePlus auch eine Reihe von neuen Bugs eingespielt. So gibt es nach Angaben der Nutzer mittlerweile Probleme mit dem LTE Zugang und sehr oft finden die Geräte nun kein 4G mehr und surfen stattdessen deutlich langsamer in den 2G und 3G Netzen. Im Energiesparmodus werden nicht mehr alle Nachrichten korrekt angezeigt und der Autofokus ist nach Angaben der Nutzer durch das neuen Update deutlich unzuverlässiger geworden.

Das wirft kein gutes Licht auf die Qualitätssicherung in der Software-Entwicklung bei OnePlus und zeigt eher, dass man in diesem Bereich noch viel Nachholbedarf hat. Denn gute technische Werte und ein interessanter Preis sind das ein – wenn man die Geräte dann aber kaum nutzen kann, weil die Software zu verbuggt ist, hat das wenig mit dem Anspruch zu tun, ein Flagship-Killer sein zu wollen.