OPPO startet offiziell in Deutschland und setzt auf Vodafone

OPPO startet offiziell in Deutschland und setzt auf Vodafone – OPPO Geräte sind schon länger als internationale Versionen auch in Deutschland durchaus beliebt und ab sofort gibt es auch offiziell Geräte von OPPO für Deutschland. Man kann die Geräte dabei bei OPPO direkt ohne Vertrag bekommen oder auch mit Vertrag bei Vodafone – zum Marktstart hat das Unternehmen eine Kooperation mit Vodafone vereinbart und daher kann man die 5G Geräte auch direkt sofort im 5G Netz von Vodafone nutzen.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

Heute stellt Oppo, der zu einem der weltweit größten Smartphone-Herstellern herangewachsen ist, erstmals Endgeräte für den deutschen Markt vor. Als erster Anbieter bringt Vodafone die drei Modelle Find X2 Pro, Find X2 Neo und Find X2 Lite in seine Shops. Alle drei Smartphones sind bereit für das 5G-Netz von Vodafone. Sie unterstützen bei 5G sowohl die 3,5 Gigahertz-Frequenzen als auch die neuen 700 Megahertz-Frequenzen. Vodafone macht 5G mit einem Mix dieser Frequenzen in diesem Jahr für mehr als 10 Millionen Menschen verfügbar. Im April hatte Vodafone den 5G-Ausbau in der Fläche erstmals in Deutschland gestartet. Die 3,5 Gigahertz-Frequenzen bringen extrem hohe Bandbreiten an Orte, wo extrem viele Menschen oder Maschinen zeitgleich im Netz unterwegs sind. Zum Beispiel in Fußballstadien oder in Fabrikhallen. Die 700 Megahertz-Frequenzen reichen besonders weit ins Land hinein und bringen Mobilfunk besonders gut in unsere Häuser. „Deutschland braucht bei 5G den perfekten Mix aus Bandbreite und Reichweite“, so Mack.

Besonders interessant dürfte dabei das OPPO Find X2 lite sein. Das Smartphone wird für unter 250 Euro angeboten und dürfte damit eines der günstigsten Modelle mit 5G sein, die man derzeit auf dem Markt bekommen kann. Auf diese Weise kann man sehr preisgünstig 5G testen und muss nicht unbedingt auf ein Topmodelle mit hohem Preis setzen, um die neue Technik nutzen zu können.Natürlich sollte man prüfen, ob 5G in der eigenen Region auch verfügbar ist, denn der Ausbau ist gerade noch im vollen Gange.

Video: Das OPPO Find X pro

OPPO startet offiziell bei Drillisch/United Internet

OPPO startet offiziell bei Drillisch/United Internet – Die Handys und Smartphones von OPPO sind derzeit in Deutschland in Teilen verfügbar, oft muss man aber länger suchen, bis man passende Anbieter findet. Vor allem Deals mit Vertrag gibt es nicht. Das hat sich nun geändert, denn Drillisch/United Internet hat die Marke offiziell in die eigenen Shops aufgenommen und bietet die Geräte ab sofort über die eigenen Marken an. Konkret kann man derzeit das neue OPPO Reno 2 unter anderem bei Youfine kaufen.

Bei Youfone schreibt man im Original dazu:

Der Handy-Discounter yourfone nimmt als erster Telekommunikationsanbieter in Deutschland die Handymarke Oppo neu ins Programm auf. Oppo, im asiatischen Raum bereits führend, ist weltweit der fünftgrößte Smartphone-Hersteller. Die Modelle von Oppo, die standardmäßig das Android-Betriebssystem nutzen, überzeugen mit moderner Technologie und einem attraktiven Preis-/Leistungsverhältnis. Das erste Modell bei yourfone ist das Oppo Reno2 mit einem internen Speicher von 256 GB. In Kombination mit dem LTE 1 GB steht das Modell ab 18,99 EUR monatlich bereit. Die Einmalzahlung für das Gerät beträgt 0 EUR. 

Auch 1&1 bietet die neuen Modelle ab sofort an und hier liegt der Preis in Verbindung mit der günstigsten Allnet Flat bei 19.99 Euro pro Monat (bei einem Kaufpreis von 49.95 Euro). Die gesamten Angebote rund um das neue OPPO Smartphone bei 1&1 sehen dabei wie folgt aus:

  • Mit der 1&1 All-Net-Flat LTE XXL (ab 44,99 Euro im Monat) gibt es das Oppo Reno2 für 0 Euro Einmalzahlung und unlimitiertem Highspeed-Datenvolumen.
  • Mit der 1&1 All-Net-Flat LTE XL (ab 29,99 Euro im Monat) gibt es das Oppo Reno2 für 0 Euro Einmalzahlung und 20 GB Highspeed-Datenvolumen.
  • Zusammen mit der 1&1 All-Net-Flat LTE L (ab 24,99 Euro im Monat) ist das Oppo Reno2 für 0 Euro Einmalzahlung und aktuell 15 GB Highspeed-Datenvolumen erhältlich.
  • In Verbindung mit der 1&1 All-Net-Flat LTE M (ab 19,99 Euro im Monat) ist das Oppo Reno2 für 29,99 Euro Einmalzahlung und aktuell 10 GB Highspeed-Datenvolumen zu haben.
  • Mit der 1&1 All-Net-Flat LTE S (ab 19,99 Euro im Monat) gibt es das Oppo Reno2 für 49,99 Euro Einmalzahlung und aktuell 3 GB Highspeed-Datenvolumen.

 

Huawei, Oppo, Vivo, Xiaomi starten Angriff auf Google

Huawei, Oppo, Vivo, Xiaomi starten Angriff auf Google – Der Zugang zu App ist für Handys und Smartphones mittlerweile ein extrem wichtiger Faktor, weil man damit die Möglichkeiten der Geräte extrem erweitern kann oder eben auch nicht. Huawei, Oppo, Vivo, Xiaomi  haben das natürlich auch erkannt und versuchen, der Abhängigkeit vom Google Playstore in Android etwas zu entkommen. Dazu will man zukünftig zusammenarbeiten und eine Möglichkeit schaffen, wie Entwickler ihre Apps für die eigene App-Stores der 4 Unternehmen mit einem Mal zur Verfügung stellen können. Huawei, Oppo, Vivo, Xiaomi  bieten bereits eigene App-Store Lösungen an, dort findet man aber deutlich wenige Apps als direkt im Playstore.

Bei Reuters schreibt man im Original dazu:

 China’s Xiaomi (1810.HK), Huawei Technologies [HWT.UL], Oppo and Vivo are joining forces to create a platform for developers outside China to upload apps onto all of their app stores simultaneously, in a move analysts say is meant to challenge the dominance of Google’s Play store.  The four companies are ironing out kinks in what is known as the Global Developer Service Alliance (GDSA). The platform aims to make it easier for developers of games, music, movies and other apps to market their apps in overseas markets, according to people with knowledge of the matter.

Huawei ist mittlerweile aber etwas zurück gerudert. Man betont dort, dass diese Zusammenarbeit nicht als Angriff auf Google zu werten ist, sondern man einfach den Entwicklern einfachere Möglichkeiten an die Hand geben möchte.

Die Zusammenarbeit soll sich dabei vorerst nur auf 9 Länder beschränken – in Europa ist nur Russland mit dabei. Für Deutschland wird sich durch diesen neuen Ansatz von Huawei, Oppo, Vivo und Xiaomi also vorerst nichts ändern, aber es ist natürlich anzunehmen, dass dieses neue System bei Erfolg auch zukünftig in anderen Regionen eingesetzt werden wird.

Man kann es wohl als Reaktion auf die Embargo-Maßnahmen rund um Android sehen, auch wenn es die 4 Unternehmen natürlich offiziell so nie sagen würden.

Video: So schnell ist die Akku-Aufladung mit 65 Watt Ladegeräten

Video: So schnell ist die Akku-Aufladung mit 65 Watt Ladegeräten – Die Hersteller im Smartphone Bereich setzen auf immer mehr Schnellladetechnik und beim neuen OPPO Reno Ace gibt es in dieser Hinsicht neue Bestwerte. Das Unternehmen setzt bei diesem Handy auf einen Akku mit 4.000mAh Leitung (also bereits recht viel Ausdauer), einen USB-C 3.1 Anschluss und ein Schnellladegerät mit 65 Watt Leistung. Damit soll der Akku des Reno Ace in nur 30 Minuten komplett geladen werden können.

Das hört sich recht abstrakt an, aber es gibt dazu mittlerweile ein schönes Video, das zeigt, wie schnell diese Aufladung des Handy-Akkus tatsächlich ist. Man sieht dort sehr schön, wie die Akkuanzeigen wirklich sehr schnell ansteigt und kann mehr oder weniger zusehen, bis der Akku voll ist.

Das Video im Original:

Einschränkend muss man sagen, dass hier ein eher niedriger Akkustand geladen wurde. Wird der Akku voller, sinkt die Ladegeschwindigkeit etwas ab um die Akkus zu schonen. Daher wird dieser Speed bei der Aufladung wohl nicht für die gesamten 100 Prozent Akkuleistung so zu halten sein. Dazu sieht man im Video leider nicht, welche Abwärme dabei entwickelt wird und ob es eventuell dauerhafte Schäden für den Akku gibt. Dennoch ist es ein sehr schönes Beispiel dafür, wie schnell die neuen Ladetechniken den Ladevorgang mittlerweile machen können.

Leider ist das OPPO Reno Ace derzeit nicht in Europa zu haben, sondern wird nur in China verkauft. Der Preis liegt dabei je nach Version bei etwa unter 500 bis knapp 600 Euro. Es gibt leider auch keine internationale Version, die man hierzulande einsetzen könnte. Es bleibt auch offen, wann die Geräte hier auf den Markt kommen werden – OPPO bringt leider nach wie vor nicht alle Modelle international auf den Markt.

Man kann aber recht sicher davon ausgehen, dass auch andere Hersteller an schnelleren Ladeverfahren arbeiten und dass auch Samsung und Huawei schnellere Ladegeräte und Ladetechniken in den zukünftigen Modellen verbauen werden.

OPPO Reno2 – neue Real-Life Bilder und 20facher Zoom

OPPO Reno 2

OPPO Reno2 – neue Real-Life Bilder und 20facher Zoom – Beim ersten Reno hatte OPPO zum ersten Mal auf die neue innovative Kameratechnik mit 10fachem optischen Zoom gesetzt und nun gibt es Details zum Nachfolger, die sowohl das Design zeigen, als auch Hinweise darauf beinhalten, das OPPO einen 20fache optischen Zoom verbauen wird. Die Bilder stammen dabei aus einem geleakten Promo-Video, scheinen also recht authentisch zu sein. Im Material ist auch die Bezeichnung OPPO Reno2 Series zu finden. Das könnte darauf hin deuten, dass es neben dem normalen OPPO Reno2 auch eine Pro-Version geben wird. Dies wäre auf jeden Fall nicht ungewöhnlich, das mittlerweile fast alle Hersteller auf ein zusätzliches Premium-Modell setzen.

Wenn die Daten stimmen, setzt das Unternehmen wieder ein ein weitgehend randloses Design, das ohne Display-Lock und Notch auskommt. Die Frontkamera wird daher wohl wieder in einem Popup verbaut sein und fährt je nach Bedarf aus. Evan Blass hat dazu auch noch einige Render veröffentlicht, die bereits recht offiziell aussehen und die Farbvarianten zeigen:

Die Rückseite wird dominiert von der neuen Kamera. Man sieht bereits mindestens 4 Objektive und eventuell sogar noch eine Linse mehr (wobei das auch der Laser-Fokus sein könnte). Das verspricht auf jeden Fall mehr Qualität und Möglichkeiten bei den Aufnahmen und könnte auch die Grundlage für den 20fachen optischem Zoom sein. Damit setzt OPPO auf jeden Fall die Konkurrenz unter Druck, was die Kameratechnik betrifft. Nach den Kämpfen um Megapixel und Anzahl der Linsen scheint jetzt der Zoom immer stärker in den Fokus zu rücken.

UPDATE: Die neuen Modelle sind zum ersten Mal auch in der Öffentlichkeit aufgetaucht und daher gibt es auch die ersten richtigen Fotos der Modelle:

Ansonsten kann leider noch nicht viel mehr zu den neuen Modellen sagen. Die weitere Technik wurde leider noch nicht geleakt und auch Preis und das Datum für den Marktstart bleiben offen. Es wird aber natürlich wieder das neue Topmodell bei OPPO und auch entsprechend teuer.  Es ist auf jeden Fall zu hoffen, dass die Modelle auch offiziell nach Deutschland kommen werden, denn das Gerät sieht auf jeden Fall sehr interessant aus.

Das Video im Original

Waterfall Display- der neue alte Design-Ansatz für Displays

In den letzten beiden Jahren gab es eine ganze Reihe von neuen Ansätzen, wie man das Display mit Kamera und Technik gestalten könnte. Nun scheint mit den sogenannten Waterfall -Display ein weiterer Ansatz hinzu zu kommen. Der Name Wasserfall geht dabei auf den an den Kanten abgerundeten Bildschirm zurück, bei dem das Display seitlich in den Rand hinein gezogen wird. Das erinnert an einen Wasserfall, der über einen Rand strömt.

Solche Displays hat beispielsweise OPPO für die neuen Modelle angekündigt und auch das neue Vivo NEX 3 soll auf diesen Design-Ansatz für den Bildschirm setzen. Bei Vivo sollen die Display wohl von Samsung hergestellt werden.

Allerdings muss man dazu sagen, dass diese Technik nicht wirklich neu ist. Daher auch der Hinweis in der Überschrift auf das „neue alte Design“, denn solche abgerundeten Display kennt man bereits von Modellen von vor einigen Jahren. Samsung hat beispielsweise beim Galaxy S6 edge zum ersten mal so ein etwas umlaufendes Display eingesetzt und damit dem aktuellen Trend bereits vorweg gegriffen. Auch wenn die Ränder damals natürlich noch deutlich stärker ausgeprägt waren und die Rändern nicht ganz so weiter nach unten ragten, ist dass dennoch schon eine Art Wasserfall-Display.

Samsung Galaxy S6 edge mit „Waterfall Display“

Der Prototyp von OPPO war im Vergleich dazu deutlich stärker gewölbt, allerdings bleiben die Problem mit diesem Design bestehen: durch diese Anordnung fehlt der Platz für weitere Technik und beispielsweise Tasten und dazu ist der Touchscreen damit auch an den Rändern empfindlich, was es schwerer macht, die Geräte gut in der Hand zu halten ohne versehentlich Aktionen auszulösen. Daher müssen die Hersteller oft Bereich beim Display für die Eingaben deaktivieren.

Viele Verbraucher setzen daher lieber auf Flat-Displays und es bleibt abzuwarten, ob diese Technik tatsächlich ein Revival bekommen wird oder es bei den einzelnen Modellen bleibt.

Smartphones mit Waterfall Screen auf 4 Seiten

Die Weiterentwicklung dieser Technik könnten Modelle sein, die an 4 Seiten abgerundet sind und damit den Wasserfall-Screen nicht mehr nur an den Längs-Seiten haben. Bisher hat allerdings noch kein Hersteller diese Technik angekündigt und es dürften auch einige technische Herausforderungen zu läsen sein, bis dies machbar ist, denn damit bleibt natürlich noch weniger Platz für Anschlüsse usw.

Das OPPO Waterfall-Display im Video

Xiaomi, Oppo und Vivo wollen Airdrop Konkurrenz machen

Daten Datei Dateien Übertragung Rechner

Xiaomi, Oppo und Vivo wollen Airdrop Konkurrenz machen – Die Datenübertragung zwischen Handys und Smartphones ist mittlerweile durchaus wichtig geworden um Bilder, Videos oder auch Musik schnell zu teilen. Apple bietet bereits seit längeren an, hier über Airdrop Dateien schnell auszutauschen. Die Übertragung erfolgt dann per Bluetooth und WLAN.

Bei Android gibt es bisher noch keine Lösung, die an Airdrop heran kommt, auch wenn Google mit Beam versucht hat, Alternativen anzubieten. Xiaomi, Oppo und Vivo scheinen hier nun selbst aktiv werden zu wollen. Xiaomi hat dazu mitgeteilt, dass man selbst an einem Transfer-Standard arbeitet, mit dem zukünftig der Austausch von Dateien einfacher werden soll.

Bei TheVerge schreibt man im Original zu den Plänen:

The protocol will use Bluetooth to pair devices and should be capable of transfer speeds of up to 20MB/s, which suggests it uses Wi-Fi on the backend, like Apple’s proprietary AirDrop system. Xiaomi’s post says other smartphone manufacturers can apply to join the presently allied trio. A beta version of the service should be released by the end of this month. Google has attempted to launch AirDrop-style services for Android in the past, with varying success. 2011’s Android 4.0 included Android Beam, which relied on NFC for device pairing and is being removed in the upcoming Android Q. The company’s newer Files by Google (originally Files Go) app offers file transfer with Bluetooth pairing, while Android Q itself will integrate similar “Fast Share” functionality into the share sheet.

Unklar bleibt dabei noch, ob die Unternehmen planen, diese Technik dann auch af Android Geräten einzusetzen oder ob dies als Alternative zu Android auf anderen Betriebssystemen geplant ist. Man könnte dies auch als eine Reaktion auf die Probleme von Huawei mit Android sehen – die Hersteller in China versuchen auf diese Weise, sich weniger abhängig von Android und Google zu machen. Wann die neue Technik einsatzbereit sein wird, ist bisher noch nicht bekannt.

 

OPPO K3 – günstiges Smartphone mit winziger Notch

OPPO scheint im Bereich der Mittelklasse mit einem neuen Modelle angreifen zu wollen, denn es gibt sowohl Leaks zu technischen Details als auch erste Bilder zum OPPO K3. Interessant ist dabei vor allem das Design der Vorderseite, das offensichtlich zwar auf eine Notch am oberen Rand setzt, aber diese so weit reduziert, dass sie im Vergleich zu den Aussparung bei anderen Modellen wirklich winzig wirkt. Damit wird auch der oft kritisierte störende Effekt der Notch reduziert – die Aussparung ist zwar immer noch präsent, fällt aber deutlich weniger auf als bei anderen Modellen.

Nach den neusten Leaks soll OPPO beim K3 auch einen Fingerabdruck-Sensor im Display verbauen. Solche Lösungen kennt man derzeit vor allem von den teureren Topmodellen. Dort ist vielfach bereits der Sensor für die Fingerabdrücke von der Rückseite direkt ins Display gewandert und das scheint auch beim OPPO K3 der Fall zu sein.

Technisch soll das neue K3 auch eine Snapdragon 710 Prozessor setzen und mit 6 bzw. 8GB RAM kommen. Das Display ist 6,5 Zoll groß und soll mit 2.340 x 1.080 Pixeln auflösen. Auf der Rückseite sieht man sehr deutlich, dass es eine Dual-Lens Kamera gibt (wohl mit 16/2 MP Auflösung), ob es weitere Features zur Kamera gibt, ist bisher noch nicht bekannt.

Interessant ist der Preis: die technischen Daten sprechen eher für ein Mittelklasse-Modell, das einige Features aus der Oberklasse bekommen hat und angeblich soll das Modell in China für unter 300 Euro zu haben sein. Das wäre dann für die gebotenen Leistungen ein wirklich guter Preis und eine Kampfansage an andere Hersteller in diesem Preisbereich. Es ist allerdings noch offen, ob die Modelle auch in Europa und in Deutschland so angeboten werden und auch, ob der Preis dann nicht eventuell etwas nach oben gehen wird.  Derzeit fehlen leider auch noch Details zu einem möglichen Marktstart-Termin (wenn er überhaupt kommt) hier in Deutschland.

OPPO Reno – die Kamera popt nur teilweise aus

Bei OPPO gab es die bisherigen Handys und Smartphones derzeit in erster Linie unter der Kombination von Buchstaben und Namen: beispielsweise das neue OPPO F11 pro. Ausnahmen waren Topmodelle wie das Find X aus dem letzten Jahr.

Nun hat das Unternehmen angekündigt, dass man eine neue Produktlinie starten wird, die auf den Namen OPPO Reno hört und die wahrscheinlich ein neues Segment von Smartphones umfasst. Die Ankündigung bei OPPO selbst fällt dabei recht spartanisch aus: bis auf das Logo und einen knappen Satz gibt es bisher nicht viel zum neuen Brand.

Vergleichbare Strategien kennt man beispielsweise von Xiaomi. Dort werden die schnellen Geräte auch unter dem Brand Poco vermarktet und damit etwas abgegrenzt. Ob OPPO auch in diese Richtung gehen wird, bleibt aber offen.

Man kann aber wohl davon ausgehen, dass OPPO keinen neuen Brand aufbauen wird, um darunter dann die billigen Geräte zu vermarkten. Daher ist die Hoffnung schon, dass das Unternehmen unter der Bezeichnung OPPO Reno die Topmodelle zukünftig auf den Markt bringen wird und man unter dem OPPO Brand also die schicken und technisch besten Modelle des Unternehmens findet.

Die Kamera fährt nur teilweise aus

Auf Twitter hat Leaker IceUniverse ein Bilder veröffentlicht, das angeblich die neue Kamera im OPPO Reno zeigen soll. Wenn dies korrekt ist, wird es eine nur teilweise ausfahrbare Kamera geben. Der Slider besteht also nicht aus der gesamten Oberseite, sondern nur aus einem Teil, der bei Bedarf aufgefahren wird.

 

Update: Die technischen Daten dank TEENA Zertifizierung

In China gibt es bereits die Zertifizierung für die neuen Modelle und daher lassen sich auch einige offizielle technische Daten ermitteln. So wird es die Gerät mit 6 oder 8GB RAM geben, der interne Speicher ist 128GB oder 256Gb groß und es gibt Android 9 an Bord. Die neuen OPPO Reno werden dabei 185 Gramm schwer werden und haben Abmessungen von 156,6×74,3×9 Millimetern Der Bildschirm wird 6,4 Zoll groß und hat eine Auflösung von 2340×1080 Pixeln.

Kamera mit 10fachem Zoom für das OPPO Reno geplant

Leaker Ice Universe hat auf Twitter erste Fotos zu den neuen Modellen veröffentlicht, auf denen man die Modelle mit 10fachem optischem Zoom sieht. OPPO hatte diese Technik Anfang des Jahres vorgestellt und es sieht so aus, als würden dieses Kamerasystem nun zum ersten Mal im Reno zum Einsatz kommen.

OPPO selbst hat auf der Webseite noch keinen Termin für der Start der neuen Marke genannt. Man spricht nur allgemein von April als Start. In den Netzwerken und vor allem auf Weibo war man hier bereits auskunftsfreudiger und dort wurde mitgeteilt, dass wohl der 10. April der Starttermin für die neue Sub-Marke sein wird. Bis dahin müssen wir uns wohl noch gedulden, was Details betrifft.

Auch Oppo setzt auf ein faltbares Smartphone

Leaker IceUniverse hat auf Twitter neue Fotos einen unbekannten Oppo-Modells veröffentlicht und dort ist ein Gerät zu sehen, dass sich ebenfalls auffalten lässt. Neben dem Huawei Mate X und dem Samsung Galaxy Fold scheint es also auch bei einigen anderen Anbietern Geräte zu geben, die auf ein flexibles Display und ein faltbares Design setzen.

Leider gibt es zu diesem neuen Oppo Gerät noch keine weiteren offiziellen Details – in den aktuellen Pressemitteilungen des Unternehmens ist es nicht mit erwähnt. Daher ist unklar, wann die neuen Modelle möglicherweise auf den Markt kommen könnten und welchen Namen sie dann tragen werden.

Bisher ist leider auch nicht sicher, ob es sich bei diesem Oppo-Smartphone wirklich um ein Modell handelt, dass in Serie gehen soll und damit offiziell in den Handel kommt, oder aber nur um einen Prototyp, der die Technik testet, aber nicht direkt für eine Massenfertigung geplant ist. Daher ist es durchaus denkbar, dass es bei Oppo noch etwas länger dauert, bis vergleichbare Smartphones in den Handel kommen werden – hier müssen wir wohl leider abwarten, bis sich das Unternehmen selbst dazu äußert.

Es hat sich allerdings bereits gezeigt, dass die aktuellen Geräte mit Falt-Technik vergleichsweise teuer sind und etwa doppelt so viel kosten wie vergleichbare Geräte mit festem Display.  Man muss daher wohl leider davon ausgehen, dass auch die Oppo-Geräte keine billigen Smartphone werden und das auch hier die Preise im Bereich von 2000 Euro oder vielleicht sogar noch höher liegen werden.

Faltbare Display werden wohl in diesem Jahr in erster Linie im Premium-Segment zur Verfügung stehen und das wird wohl auch bei Oppo der Fall sein. Dennoch ist es natürlich gut zu sehen, dass verschiedene Unternehmen an dieser Technik arbeiten, denn das bedeutet auch, dass zukünftig immer mehr Modelle mit einem faltbaren Design zur Verfügung stehen werden und dass die Preise in diesem Bereich dann in absehbarer Zeit sicher sinken werden.