Google: faltbare Smartphones verzögern sich

Google: faltbare Smartphones verzögern sich Samsung hat mittlerweile die dritte Generation der eigenen faltbaren Smartphones vorgestellt und mittlerweile sind die Preise für die Modelle (in dem Fall das Samsung Galaxy Flip 3) auf knapp 1.000 Euro gesunken und damit wächst natürlich der Druck auf andere Anbieter, auch entsprechende Modelle auf den Markt zu bringen.

Google scheint allerdings in diesem Bereich Probleme zu haben, denn Quellen berichtet, dass der Zeitplan für das faltbare Google Pixel sich verzögert und es noch keine konkrete Timeline gibt, wann die Geräte erwartet werden. Das deutet darauf hin, dass es noch etwas dauern wird, bis auch Google Geräte mit dieser Technik wird anbieten können.

Bei 91mobiles schreibt man dazu im Original:

Unsere Exklusivität endet hier nicht. In letzter Zeit gab es mehrere Berichte über das faltbare Pixel-Telefon. Yogesh zitiert Quellen in Google und teilt uns mit, dass sich das faltbare Projekt verzögert hat. Es gibt derzeit keinen genauen Startzeitplan dafür, aber er sagt uns, dass der Mountain View-Riese möglicherweise eine Vorschau auf das Pixel 6-Startereignis später in diesem Jahr bietet.

Das Problem bei solchen Verzögerungen: häufig führen die Probleme beim Display dazu, dass die gesamte Entwicklung ins stocken kommt und dann nach mehreren Monate eine Technik präsentiert wird, die bis auf das Display schon gar nicht mehr aktuell ist. Man hat dies beispielsweise beim Microsoft Duo gesehen. Dann ist ein Misserfolg der Geräte fast vorprogrammiert, weil die Kunden natürlich aktuell Technik haben wollen und kein Geld für den Prozessor vom letzten Jahr ausgeben möchten.

Allerdings ist bisher unbekannt, wie weit Google bereits mit der faltbaren Technik für ein Pixel Fold gekommen ist. Durchaus denkbar, dass die Technik selbst erst konzipiert wird, wenn die Probleme beim Display gelöst sind und das würde dann ein Pixel Fold mit aktueller Technik bedeutet. Wahrscheinlich lohnt es sich aber, die Vorstellung der Pixel 6 abzuwarten, dann wird das Unternehmen eventuell auch etwas zur Planung bei den Pixel Fold Geräten sagen.

BIld: Google Pixel 6

Google Pixel Fold und Pixel Roll – noch ist Geduld angesagt

Google Pixel Fold und Pixel Roll – noch ist Geduld angesagt – Google arbeitet derzeit neben dem Pixel 6 auch an neuen Modellen, die etwas innovativer sein sollen und vor allem im Bereich der flexiblen Display mit der Konkurrenz mithalten werden. Ross Young hat nun ein paar kleine Details zu eventuell geplante Geräte geleakt, wobei offen ist, ob Google die Bezeichnungen für die Modelle wirklich so nehmen wird.

  • Google Pixel Fold – ein Smartphone mit klappbarem Display, dass sich bei Bedarf vergrößern lässt. Unklar ist bisher noch, ob es eher ein kleines Modelle wie das Samsung Galaxy Z Flip werden wird oder einen größere Version wie das Galaxy Z Fold, die sich dann auf Tabletgröße erweitern lässt.
  • Google Pixel Roll – ein Smartphone mit ausrollbarem Display, bei dem sich der flexible Bildschirm wohl seitlich ziehen lässt und so mehr Platz bietet. Bisher gibt so ein Smartphone bei noch keinen anderen Anbieter auf dem Markt.

Allerdings ist bisher wohl bei beiden Geräten noch Warten angesagt. Ross Young geht davon aus, dass ein Pixel Fold mit flexiblem Display wohl frühestens Ende 2021 auf den Markt kommt. Zur Vorstellung der normalen Pixel 6 Modelle wird es diese Version also wohl noch nicht geben und wenn man die Verzögerungen bei anderen Herstellern berücksichtigt, kann sich der Marktstart auch auf 2022 verschieben.

Noch länger wird man wohl auf das Pixel Roll warten müssen. Diese Form des Display sollen nicht in den kommenden 12 Monaten erscheinen, ist daher wohl frühestens für die zweite Jahreshälfte 2022 zu erwarten, aber auch hier kann man wohl eher mit Verzögerungen rechnen.

Insgesamt ist es aber ein gutes Zeichen zu sehen, dass Google an diesen Modellen arbeitet, denn das bedeutet auch, dass Android immer mehr auf die Bedürfnisse von flexiblen Smartphones angepasst wird und vor allem die Displaygröße und die Anpassung daran wohl direkt in Android implementiert werden wird. Das macht insgesamt das Arbeiten schneller und einfacher, wenn nicht jeder Anbieter dafür seine eigene Lösung entwickeln muss.

Bild: Entwurf des Samsung Galaxy Z Fold Tab