Offiziell: POCO M3 Pro 5G – Vorstellung am 19. Mai mit Dimensity 700 Prozessor

Poco M3 Pro 5G – Vorstellung am 19. Mai mit Dimensity 700 Prozessor – Poco macht es offiziell und wird die neuen POCO M3 Pro 5G Modelle bereits am 19. Mai der Öffentlichtkeit vorstellen. Dazu hat man auch gleich den Prozessor benannt: es wird der Dimensity 700 SoC von Mediatek werden. Die Übertragung des Launches gibt es direkt hier:

Das Unternehmen hat dabei die Geräte auch global angekündigt, sie werden also auch in Deutschland zu bekommen sein.

Poco M3 Pro 5G – Render-Bilder zeigen bereits die neuen Smartphones

Das normale Poco M3 ist bereits zu haben und setzt neben einem 6.000mAh Akku vor allem auf einen günstigen Preis. Man bekommt die Geräte für unter 150 Euro. Nun scheint das Unternehmen auch eine weitere Version vorzubereiten, denn es sind Bilder aufgetaucht, die ein Poco M3 pro 5G zeigen und auf ein interessantes neuen Design hindeuten.

Poco hat dabei vor allem das Kameramodul verändert. Beim normalen Poco M3 war dies auch bereits recht groß ausgefallen und quer über den oberen Bereich der Modell angebracht gewesen. Beim Poco M3 pro 5G hat sich der Hersteller nun entschieden, dieses Modul längs anzubringen und in den Rahmen übergehen zu lassen. Das erinnert etwas an die Samsung Galaxy S21 Modelle, auch wenn dort der Übergang tatsächlich erfolgt ist und nicht nur durch die Farbe angedeutet wurde. Dazu zieht sich beim Poco M3 pro 5G der abgesetzte Kamerabereich bis fast zur Mitte der Geräte, etwa ein Viertel der Rückseite der Modelle wird also davon eingenommen. Einen separaten Hersteller für die Kamera kann man aber nicht ausmachen, der Schriftzug heißt einfach nur „Designed by Poco“.

Die Vorderseite sieht vergleichsweise normal aus. Es gibt ein Punch Hole Design mit Öffnung für die Frontkamera mittig im oberen Bereich des Bildschirms. Das kennt man mittlerweile von einer Reihe von Anbietern.

Zu den technischen Daten fehlen bisher noch die Details, aber man kann wohl davon ausgehen, dass Poco etwas mehr Technik als in den normalen Poco M3 Modellen verbaut hat und daher auch der Preis etwas höher sein wird. Was genau an Kompontenten zu erwarten ist, muss sich aber erst noch zeigen.

Poco F3 – Flaggschiff-Niveau ab 350 Euro

Poco F3 – Flaggschiff-Niveau ab 350 Euro – Poco hat gestern das neue Poco F3 offiziell vorgestellt und bleibt dem eigenen Konzept auch beim neuen Modell treu. Man bringt Ansätze der Topmodelle in einen Preisbereich der Mittelklasse-Modelle und das merkt man beim Poco F3 besonders beim der Performance. Es gibt den Snapdragon 870 Prozessor mit Kühltechnik. Das ist zwar nicht des beste Prozessor am Markt, aber dennoch sehr schnell.

Das Unternehmen schreibt selbst zur Leistung:

Das POCO F3 spielt mit dem bisher leistungsstärksten Gerät der Marke in der ersten Liga, angetrieben vom Snapdragon 870 5G. Das Gerät verfügt dank der aktuellen Qualcomm Kryo 585 CPU über eine branchenführende Prime Core-Taktrate von bis zu 3,2 GHz. Zusammen mit der sehr schnellen Qualcomm Adreno 650 GPU bietet das POCO F3 ein hervorragendes Spielerlebnis. Gepaart mit LPDDR5 RAM und UFS 3.1 Speicher garantiert das Flaggschiff-Setup schnelle Lese- und Schreibgeschwindigkeiten für Multitasking. Die gesteigerte Leistung verdankt das Gerät zudem dem hocheffizienten 7nm-Prozessor sowie die LiquidCool Technology 1.0 Plus, die es dem Gerät ermöglicht, dauerhafte Spitzenleistung zu liefern

Leider verzichtet Poco beim Poco F3 damit auch auf 5G denn der Prozessor unterstützt diese Technik noch nicht. Das Poco F3 unterstützt in beiden Varianten 5G.

Dafür gibt es aber einen Akku mit 4520mAh und 33 Watt schnellem Aufladen. Damit sollen die Modelle in nur 52 Minuten komplett aufgeladen sein. Zu den Nutzungszeiten hat das Unternehmen leider noch nichts gesagt.

Bei der Kamera setzt das Poco F3 auf ein Triple Lens System.  Die Kameras auf der Rückseite bestehen aus einer 48-MP-Hauptkamera mit 1,6μm großen 4-in-1-Pixeln, einem 119°-Ultraweitwinkelobjektiv und einer 5-MP-Telemakrokamera, die einen Autofokus von 3cm bis 7cm unterstützt. An der Stelle merkt man dann doch, dass Poco irgendwo sparen musste – das Setup wirkt solide aber nicht unbedingt Premium-Modell tauglich. Wie gut sich die Kamera in der Praxis schlagen wird, muss sich aber noch zeigen.

Das POCO F3 wird ab dem 30. März 2021 in der 6GB+128GB Variante zu einer UVP von 349,90 Euro sowie in der 8GB+256GB Variante zu einer UVP von 399,90 Euro erhältlich sein. Ein begrenztes Kontingent beider Varianten ist ab dem 30. März zum Early-Bird-Preis von 299,90 Euro bzw. 349,90 Euro online unter po.co und Amazon erhältlich, solange der Vorrat reicht.

Poco X3 pro – offizieller Launch am 22. März

Poco X3 pro – offizieller Launch am 22. März – Poco hat offiziell zu einem neuen Event geladen. Am 22. März 2021 um 13:00 Uhr deutscher Zeit sollen neue Modelle vorgestellt werden. Das Unternehmen erwähnt dabei das Poco X3 pro nicht direkt, aber aufgrund der massiven Leaks in den letzten Tagen kann man recht sicher sein, dass dieses Smartphone mit dabei sein wird.

Der Livestream für Deutschland ist hier zu finden:

Poco X3 pro – so sollen die neuen Smartphones aussehen

Das normale Poco X3 gibt es bereits für um die 270 Euro zu kaufen, aber das Unternehmen scheint auch noch eine Pro-Version nachschieben zu wollen um die normalen Geräte in einigen Bereichen technisch aufzuwerten. Bisher war allerdings zum Poco X3 pro nicht sehr viel bekannt. Auf Twitter wurden nun die Render der neuen Modelle veröffentlicht und damit bekommen interessierte Nutzer bereits einen gute Eindruck von den neuen Geräten.

Vor allem die Rückseite setzt sich von vielen anderen Geräten ab, denn die Hauptkamera ist mittig angebracht und das sieht man mittlerweile nur noch selten. Dazu ist die Kamera in einem runden Modul integriert, welches wiederum ein quer verbautes rechteckiges Kameramodul enthält und die Linsen selbst sind kreuzförmig angeordnet – Poco hat also beim X3 pro das Design des normalen X3 wieder aufgenommen und möglicherweise auch noch etwas verbessert. Direkt Unterschiede zur normalen Kamera im X3 sieht man aber auf den ersten Blick nicht. Allerdings zeigt der Schriftzug über der Kamera nur noch 4(MP Auflösung für die Kamera – beim normalen X3 waren es noch 64MP gewesen. Das Poco X3 pro scheint also etwas weniger Auflösung bei der Hauptkamera zu haben – bleibt abzuwarten, wie Poco dieses Setup erklären wird.

Technisch gesehen sollen die Modelle mit einem 120Hz AMOLED Display kommen und auf den Snapdragon 860 Prozessor setzen. Eine Bestätigung dafür gibt es bisher aber noch nicht. Unklar ist auch, wann genau die neuen Smartphones in Deutschland zur Verfügung stehen werden.

Poco M3 startet in Indien für unter 150 Euro

Poco M3 startet in Indien für unter 150 Euro – Poco hat die neuen Poco M3 Modelle in Indien bereits vorgestellt und damit gibt es bereits die offiziellen Daten wie Technik, Bilder und natürlich auch den Preis. Die Poco M3 sind dabei die günstigen Smartphones der Poco-Reihe und werden in Indien für unter 150 Euro angeboten. Ob man diese Preise auch in Europa so günstig halten kann, muss sich erst noch zeigen. In Deutschland und der EU kommen in der Regel noch Pauschalabgaben und andere Kosten hinzu.

Ansonsten punktet das Poco M3 natürlich weniger mit der technischen Ausstattung (das ist bei dem Preis auch gar nicht zu erwarten), sondern mehr mit dem Design. Es gibt das große Kameramodul, dass sich über fast die gesamte Breite der Rückseite zieht und neben der Kamera auch den Schriftzug Poco enthält. Das sieht auf jeden Fall sehr interessant aus und grenzt sich von den meisten Modellen im günstigeren Preisbereich ab. Die Vorderseite ist dagegen eher normal und kommt mit einem Notch-Design mit tropfenförmiger Aussparung oben in der Mitte.

Ein Fingerabdruck-Sensor ist nicht zu entdecken. Möglicherweise verzichtet das Poco M3 daher auf diese Technik und setzt in erster Linie auf die Gesichtserkennung.

Ein technisches Highlight gibt es aber doch: das Poco M3 setzt auf einen großen Akku mit einer Leistung von 3.000mAh. Das Verspricht eine lange Nutzungsdauer ohne Nachzuladen, vor allem in Verbindung mit den energiesparendem Prozessor und Detail. Dazu lässt sich der Akku auch mit 18 Watt recht schnell wieder aufladen. Man muss also nicht ganz so lange warten, bis wieder die volle Akkuleistung zur Verfügung steht.

Bisher gibt es leider noch keine offiziellen Hinweise, ob und wann die Modelle auch in Deutschland zu haben sein werden. Es fehlen dazu auch bisher noch die Angaben zu einem möglichen Preis für den internationalen Markt.

Die technischen Daten des Poco M3

  • 6.53 inches FHD+ IPS LCD display
  • Qualcomm Snapdragon 662 SoC
  • (48MP+2MP+2MP) triple rear cameras and 8MP front camera
  • 6000mAh Battery | 18W charging

Poco wird selbstständig – was heißt das nun?

Poco wird selbstständig – was heißt das nun? – Poco hat gestern im Zuge des Launches der neuen Poco M3 auch verkündet, dass man nun selbstständig agieren will und diese Nachricht auch über die Presse und die soziales Netzwerke verteilt. Bisher war das Unternehmen sehr nah mit Xiaomi und auch Redmi verbandelt – das dürfte sich zukünftig etwas weniger eng gestalten.

In der Pressemeldung schreibt das Unternehmen eher vage:

Mit dem aktuellen Launch läutet POCO Global eine neue Ära als selbständige Marke ein. Dieser bedeutende Meilenstein wurde durch die Unterstützung der weltweiten Fangemeinde ermöglicht, die der Marke seit der Einführung des ersten POCO F1-Geräts im Jahr 2018 zu mehreren bemerkenswerten Erfolgen verhalf:

„Diese hervorragenden Ergebnisse unterstreichen die großartige Unterstützung der Nutzer für die Markenphilosophie von POCO – ‚alles, was du brauchst, nichts, was du nicht brauchst‘ – und wir konzentrieren uns weiterhin darauf, unseren Kunden innovative Technologie ohne unnötigen Schnickschnack zu bieten“, erklärt Kevin Qiu, Head of POCO Global.

„Die POCO-Philosophie verkörpert eine Haltung, nach der wir alle streben – unterschiedlich und selbstbewusst zu sein. Als eine neu gegründete unabhängige Marke freuen wir uns darauf, weiterhin Technologien zu liefern, die in einer sich ständig weiterentwickelnden Welt von Bedeutung sind“, fügt Kevin Qiu, Head of POCO Global, hinzu.

Allerdings gibt es bisher noch keine konkreten Hinweise, was diese neue Selbstständigkeit zukünftig für Poco bedeutet.

Man kann aber wohl davon ausgehen, dass Poco in Zukunft die Smartphones eigenständig konzipieren wird und daher nicht mehr auf Xiaomi oder Redmi Rücksicht nimmt. Die Poco Geräte brauchen wohl also keine Nische mehr, die von den beiden anderen Unternehmen nicht besetzt wird, sondern das Unternehmen kann auch Modelle in Konkurrenz entwickeln. Dazu gibt es Spekulationen über eine Ausweitung der Produktpalette über die Smartphones hinaus. Viele Anbieter setzen mittlerweile auch In-Ear Hörer oder Smartwatches zu den Produkten dazu – das wäre ein Weg den auch Poco gehen könnte. Es könnten also im nächsten Jahr einige interessante neue Entwicklungen bei Poco kommen.

Offiziell: Poco M3 vorgestellt – Riesen-Akku und kleiner Preis

Offiziell: Poco M3 vorgestellt – Riesen-Akku und kleiner Preis – wie angekündigt hat Poco gestern das neue Poco M3 vorgestellt und die neuen Modelle sind diesmal kein Angriff auf den premium-Bereich, sondern werden ab 150 Euro verkauft und sollen daher für neue Kunden im Bereich der Einsteiger-Smartphones sorgen.

Die Geräte setzen dabei auf ein Notch Display mit kleiner Aussparung mittig am oberen Rand. Das kennt man auch von vielen anderen Modellen in diesem Preisbereich. Interessanter ist dagegen die Rückseite. Das Poco M3 arbeitet dabei mit einer Art doppelten Kamerabereich. Im oberen Dritten zieht sich ein schwarzer Bereich fast über die gesamte Breite und darauf ist dann der eigentliche Kamerabereich angebracht. Es sieht auf die Ferne so aus, als wäre der Kamerabereich komplett über das Modell gezogen worden. Damit setzt das Poco M3 auf jeden Fall eigene Akzente.

Bei der Technik gibt es eher solide Komponenten.  Die Geräte arbeiten mit einem 6,53-Zoll-FHD+ Dot Drop-Display und einer Auflösung von 2340 x 1080 Pixeln. Es gibt aber immerhin Corning® Gorilla® Glass 3 und der Fingerabdruck Sensor ist an der Seite verbaut. Dazu gibt es auch 18 Watt Schnellladen und der Akku hat eine große Kapazität von 6.000mAh. Daher ist schnelles Laden an der Stelle auch sinnvoll um die Gerät in annehmbarer Zeit mit Energie zu versorgen.

Das Unternehmen schreibt zur Technik im Original:

Ausgestattet mit der größten Akkukapazität in seinem Segment garantiert das POCO M3 mit seinem leistungsstarken 6.000 mAh-Akku auch den begierigsten Spielern die volle Leistung zum Surfen, Connecten und Streamen den ganzen Tag über. Die Akkuleistung des Telefons ist darauf angelegt, bei leichter Nutzung mehr als fünf Tage und bei moderater Nutzung etwas weniger als drei Tage zu halten. Bei starker Nutzung dauert es etwa 1,5 Tage**, bis der Akku vollständig entladen ist. Das POCO M3 ist mit seinem speziell entwickelten Akku, der hohen Temperaturen und fast 2,5 Jahren Betrieb ohne nennenswerte Beeinträchtigung standhält, ein echter Volltreffer. 

Das POCO M3 ist in zwei Varianten erhältlich: 4GB+64GB, 4GB+128GB. Beide sind ab dem 27. November 2020 bis zum 30. November 2020 zum Early-Bird-Vorbestellerpreis für 129 Euro bzw. 149 Euro erhältlich. Danach gilt die UVP von 149 Euro bzw. 169 Euro. Der offizielle Verkaufsstart in Deutschland ist der 2. Dezember 2020.

POCO C3 offiziell vorgestellt – aber wohl nur für Indien

POCO C3 offiziell vorgestellt – aber wohl nur für Indien – POCO hat mit dem neuen POCO C3 ein weiteres Smartphone vorgestellt und diesmal ist es kein Topmodell und auch keine Mittelklasse, sondern ein Einsteiger-Modell zum Kampfpreis. Die Vorstellung erfolgt bisher nur in Indien und daher gibt es noch keine Preise in Euro, aber wenn man die Angaben in Rupien umrechnet, kosten die Modelle nur um die 100 Euro. Das wäre für POCO ein komplett neues Preissegment. Dafür gibt es ein Notch-Design und eine Dreifach.Kamera mit abgesetztem Kamera-Modul. Das ist in diesem Preisbereich eher selten.

Auch die 3GB RAM (bzw. 4GB) sind durchaus in diesem Preisbereich nicht selbstverständlich und daher kann man sagen, dass POCO mit dem C3 ein richtig gutes Paket zusammengestellt hat.

Leider ist bisher noch nicht klar, ob die neuen Modelle wirklich nach Deutschland kommen werden. Bisher ist nur der Start in Indien sicher und von der Technik und dem Preis scheinen die Modelle auch eher für Indien ausgelegt zu sein. Es bleibt also abzuwarten, was POCO mit dem neuen POCO C3 darüber hinaus noch vorhat.

Die technischen Daten der neuen Modelle

  • 6.53 inches HD+ IPS LCD display
  • MediaTek Helio G35 SoC
  • (13MP+2MP+2MP) triple rear cameras and 5MP front camera
  • 5000mAh Battery with 10W charging

Poco X3 – Preis liegt bei unter 200 Euro

05.09.2020 – Bei Amazon Spanien gab es schon die ersten Preise für das Poco X3 – mittlerweile wurden sie allerdings wieder von der Webseite entfernt. Falls die Angaben stimmen, liegen die Modelle aber bei knapp 198 Euro und damit unter der Marke von 200 Euro. Das ist ein wirklich guter Preis für die (wahrscheinlich) verbaute Technik.

02.09.2020 – Poco X3 – offizielle Vorstellung erfolgt am 7. September – Es ist offiziell, Xiaomi hat ein Event angekündigt, an dem die neuen Poco X3 Modelle vorgestellt werden. Am 7. September kann man sich die Vorstellung im Livestream anschauen und verfolgen, was das Unternehmen für die Modelle alles Neues plant.

27.08.2020Poco X3 – neue Bilder mit ungewöhnlichem Kameramodul – Zum Poco X3 sind bereits einige Zertifizierungen aufgetaucht und die ersten schematischen Bilder deuteten auf einen anderen Aufbau beim Kameramodul hin. Nun gab es im türkischen Forum neuen Presse-Render, die den Kamerabereich nochmal deutlicher gezeigt haben.

Wenn die Aufnahmen korrekt sind, wird es wohl einen rund abgesetzten Kamera-Bereich geben, in dem ein rechteckiges Kamera-Modul sitzt. Im Gegensatz zu den anderen Modellen auf dem Markt ist dieses Modul aber quer verbaut und damit breiter als hoch. Auf den Aufnahmen kann man dazu 4 Kameras erkennen, es handelt sich also um ein Quad-Lens Setup. Die Schrift um das Kamera-Modul lässt auch einen 64MP Hauptsensor erahnen.

Leider sind die Beiträge im türkischen MIUI Forum bereits wieder offline, so dass sich kaum sagen lässt, wie zuverlässig diese Leaks sind. Die Kamera erinnert aber auf jeden Fall an den Aufbau im Poco F2 pro – wäre also durchaus im Rahmen des Möglichen.

Durch die Zertifizierung der neuen Poco X3 Modellen sind auch noch weitere Daten bekannt. So wird es natürlich Android 10 geben, der Akku soll einen Leistung von 5.160mAh haben und mit knapp 20 Watt geladen werden können. Vor allem die Details zum Display fehlen allerdings noch. Poco scheint aber auf ein Punch-Hole Display mit mittiger Öffnung für die Kamera zu setzen.

Insgesamt scheinen die Modelle daher vom Setup eher im Bereich der Mittelklasse angesiedelt zu sein. Die Technik deutet auf einen vergleichsweise günstigen Preis hin und daher wird das Poco X3 wohl kein neues Topmodell werden. Mit der Quad Kamera könnten die Geräte aber im Bereich der Mittelklasse durchaus für Wirbel sorgen, denn je nach Preis wäre so einen Kamera eine echte Kampfansage an die Konkurrenz. Es bleibt also abzuwarten, wie die anderen Features der Modelle ausfallen werden und auch, welchen Preis Poco für die neuen Poco X3 aufruft. Dann lässt sich mehr dazu sagen, welche Hersteller und Modelle als Konkurrenz in Frage kommen.

POCO X2 – 120Hz Display zum absoluten Kampfpreis

POCO X2 – 120Hz Display zum absoluten KampfpreisXiaomi hat mit dem Poco in der ersten Version bereits sehr viel Technik für kleines Geld geboten und der Nachfolger, das Poco F2 wird diesem Ansatz auch gerecht. Mittlerweile ist die Marke zwar eigenständig, aber die Handschrift bleibt auch beim Poco X2 unverändert.

In Indien sind die Modelle mittlerweile ab umgerechnet 200 Euro zu haben und das ist ein wirklicher Kampfpreis, denn das Unternehmen hat wieder viel interessante Technik in die Geräte gepackt. So gibt es wieder eine Flüssigkeitskühlung, die für richtig viel Power sorgen soll, eine Hauptkamera mit 64MP Sensor und dazu eine Display mit 120Hz. Besonders beim Bildschirm ist die Entwicklung interessant, denn andere Hersteller pushen diese Technik als Premium-Angebot für ihre Topmodelle (beispielsweise OnePlus für das kommende OnePlus 8). Bei Poco findet man das Display mit 120Hz nun im unteren Einsteigerbereich – das dürfte der Konkurrenz also gar nicht gefallen.

Beim Design gibt es ein Display mit Öffnung, in der rechten oberen Ecke ist eine Dual Selfie Kamera untergebracht. Auch das ist für diesen Preisbereich eher ungewöhnlich.  Die Rückseite wird vom Kamerabereich dominiert, die Technik ist dabei in einem vertikalen Kameramodul untergebracht, das von einem Kreis umrundet wird, der in der Farbe der Rückseite gehalten ist. Das sieht recht schick aus  – auch in dem Bereich braucht sich das Poco X2 nicht vor den teureren Mitbewerbern zu verstecken.

Die technischen Daten sehen dabei wie folgt aus:

  • 120HzDisplay
  • Qualcomm Snapdragon 730G
  • LiquidCool technology
  • 4500 mAh battery
  • 27W charger in-box
  • 64MP Quad camera Sony IMX 686
  • 20 MP dual front camera

Die schlechte Nachricht dabei: es ist noch nicht sicher, ob die Geräte auch in Deutschland auf den Markt kommen werden. Bisher gibt es noch keine Hinweise dazu. Ein Marktstart wäre aber auf jeden Fall wünschenswert, weil dadurch der Druck auf die anderen Hersteller in Sachen Technik und Inovation wachsen würde.

Poco F1 lite – kommt ein noch günstigere Version des Pocophone?

Mit dem Poco F1 hat Xiaomi im letzten Jahr eine ganz neue Marke vorgestellt und der man zukünftig besonders leistungsstarke Modelle zu einem sehr günstigen Preis anbieten möchte. Das erinnert etwas an das ursprüngliche Konzept von Oneplus und tatsächlich ist das Poco F1 in einem Preisbereich gestartet, den man auch von den ersten OnePlus Modelle her kennt.

Im Geekbench Leistungstest ist nun ein mögliches neues Modell der Marke aufgetaucht: das Xiamo Poco F1 lite. Wie der Name schon andeutet, scheint es sich dabei um eine technisch abgerüstete Version des Poco zu handeln. Die Leistungsdaten sind daher auch noch wirklich konkurrenzfähig und liegen mit 1350/4800 Punkten eher im Mittelfeld der aktuellen Smartphones.

Stimmen die Daten von Geekbench, kommen die Modelle wohl mit einem Snapdragon 660 Prozessor und 4GB RAM sowie Android 9. Das könnte durchaus zu einer Lite-Version des Pocophone passen.

Allerdings scheint sich das Poco F1 lite nicht so richtig in die Ausrichtung der Pocophone Marke einordnen zu wollen. Wenn das Unternehmen wirklich auf viel Leistung zum kleinen Preis setzt, passt ein abgespecktes Gerät ohne Spitzenleistungen an sich nicht in die Produktpalette. Damit würde man die Ausrichtung der Marke eher beschädigen. Dazu kann Xiaomi auch unter der eigenen Marke günstige Mittelklasse-Modelle anbieten (und tut das auch bereits) – ein neues Gerät unter dem Label Poco wäre also an sich gar nicht notwendig. Daher gibt es an der Stelle durchaus Zweifel, ob der Test bei Geekbench wirklich echt ist und wirklich ein Seriengerät dahinter steht. Man sollte sich also noch nicht zu sehr freuen über die möglichen neuen Modelle.

Klar scheint aber, dass Xiaomi bereits an einem Nachfolger für das Poco F1 arbeitet und es wohl gegen Ende des Jahres die 2. Generation dieser Modelle geben wird. Auch das macht einen Zwischenschritt mit einem Poco F1 lite an sich unnötig – die Fans werden ohnehin auf das Poco F2 warten.