Datenverbrauch bei Pokémon Go – so viel Datenvolumen sollte man zum Spielen einplanen

Datenverbrauch bei Pokémon Go – so viel Datenvolumen sollte man zum Spielen einplanen – neben vielen anderen beliebten Smartphone Spielen behauptet sich Pokemon Go immer wieder als bedeutender Konkurrent. Das Spiel ist vor allem unter den Jugendlichen verbreitet, sodass ihre Eltern, die den Tarif für ihre Kinder kaufen, sich des Öfteren Sorgen bezüglich des Datenverbrauchs machen. Doch wie viel an Volumen verbraucht man dabei und kann man diese Werte mindern? Das erfahren die Leser im folgenden Beitrag.

Durchschnittlicher Datenverbrauch bei Pokemon Go

Fragt man sich, wie viele MB in einer Stunde von Pokemon Go Spiel verbraucht werden, so findet man im Netz zunächst mehrere Angaben. Bildet man einen Durchschnitt aus diesen, so kommt man auf einen Wert von ungefähr 10 MB pro Stunde. An sich kein großer Verbrauch, wenn man sich auf eine Stunde begrenzt, die Spielzeit also im Auge behält und von keinen Updates oder sonstigen, Volumen belastenden Diensten Gebrauch macht. Dennoch gibt es Wege, über die man den Volumenverbrauch reduzieren kann.

Daten sparen

UPDATE: Mittlerweile setzt Pokemon Go auf OpenStreetmap und nicht mehr auf Google Maps. Daher funktioniert diese Möglichkeit zum Akku-Sparen leider nicht mehr.

Die wohl gängigste Methode, um das Volumen zu schonen, ist ein Ortsgebundenes Spielen, wobei das Vorhandensein von WLAN hierbei das Schlüsselwort ist. Da man sich aber bei Pokemon Go immer fortbewegen muss, um jeglichen Erfolg in dem Spiel zu haben, wird diese Methode des Öfteren zu einem Problem. Was sich aber tatsächlich lohnen kann, sind die sogenannten „Offline Karten“

Bei Offline Karten handelt es sich um das folgende Prinzip: da Pokemon Go auf den Diensten von Google Maps basiert, also an bestimmte Örtlichkeiten gebunden ist, braucht das Programm die Karten dafür. Diese können entweder im Spiel, sprich unterwegs oder von Zuhause aus, mit WLAN heruntergeladen werden, ohne die Daten zu verschwenden. Folgendes muss man dabei beachten:

  • zunächst muss der Nutzer Google Maps auf das Gerät herunterladen. Das kann man sowohl für iOS, als auch für Android kostenlos machen
  • hat man das Programm installiert und gestartet, wischt man im nächsten Schritt vom linken Rand aus in die Mitte des Bildschirms. Dadurch öffnet man das Menü und wählt dort den Punkt „Offlinekarten“
  • ist das erledigt, drückt man dann auf das Plus-Zeichen und sucht nach dem Gebiet, in welchem man Pokemon Go spielen wird. Anschließend bestätigt man die Wahl mit „Herunterladen“ (hierbei müssen die Leser auch beachten, dass man genügend Speicherplatz auf dem Smartphone hat)
  • nun kann man in dem ausgewählten Bereich spielen, ohne dabei allzu viel Volumen zu verbrauchen

Datenverbrauch von anderen Anwendungen reduzieren

Eine andere Methode für leidenschaftliche Pokemon Go Fans bietet sich in der Reduzierung des Datenverbrauchs anderer Apps. Dadurch spart man an andere Programmen und nutzt dann das Ersparte an dem beliebten Spiel. So kann man bestimmte Programme wie Netflix, Spotify oder Apple Music zunächst Zuhause, mit WLAN bedienen, bestimmte Inhalte also vorher herunterladen und diese dann im Offline Modus zu nutzen. Auch kann man die Dienste von WhatsApp im Bereich von Bilder und Videos Download einschränken. Man kann also den Verbrauch immer im Auge behalten oder in Erfahrung bringen, welche Anwendungen die meisten Daten verbrauchen. Um das letztere zu machen, geht man wie folgt vor:

  • bei iOS Geräten: in den Einstellungen des iPhones begibt man sich in den Bereich „Mobiles Netz“. Ganz unten in der Anzeige kann man sehen, welche Apps wie viel Volumen gebrauchen. Dabei erkennt man an der Übersicht in welchem Zeitraum die besagten Daten verbraucht wurden. Hier kann man den Zugang zum Internet für bestimmte Anwendungen verbitten, wobei man zuerst in den Einstellungen der jeweiligen App überprüfen sollte, ob sich nicht eine Anpassungsoption finden lässt
  • bei Android Geräten: ähnlich wie bei iOS Geräten, kann man auch bei Android unter den Einstellungen, im Punkt „Datennutzung“ bzw. „Datenverbrauch“ nachschauen, wie viel und mithilfe welcher Anwendung man die Daten gebraucht hat. In dem Bereich „Anwendungsmanager“ kann man nach Bedarf den Stopp bestimmter Programme erzwingen