Bei den Topmodellen 2021 droht der Preisschock

Bei den Topmodellen 2021 droht der Preisschock – Das neue Handys meistens teurer werden als die Generation aus dem Vorjahr ist auf dem Markt mittlerweile nichts Neues mehr. In 2021 könnte dieser Preisanstieg aber besonders deutlich ausfallen, denn die Chipsätze für die Topmodelle sollen im Preis richtig teuer werden.

Konkret geht es um den Snapdragon 875 Prozessor von Qualcomm. Die Chipsätze aus dieser Serie (aktuell Snapdragon 865) finden sich fast allen Topmodellen und sind daher aktuell der Standard im Premium-Bereich. Qualcomm will nun den Preis erhöhen, nach internen Angaben soll der Preis für den Prozessor selbst mittlerweile bei 130 US-Dollar liegen, im Vorjahr waren es noch 80 Dollar gewesen. Das komplette Paket (mit Modem usw.) soll im nächsten Jahr bereits 250 Dollar kosten, in diesem Jahr waren es etwa 150 Dollar für das komplette Paket mit dem Snapdragon 865 Prozessor gewesen.

Für die Preiskalkulation der nächsten Generation der Topmodelle der meisten Anbieter (beispielsweise Galaxy S21, OnePlus 9 usw.) wird damit ein wichtiger Kostenfaktor deutlich teurer und daher werden wohl auch die Preise der neuen Modelle entsprechend steigen müssen. Es kann also passieren, dass zumindest die Topmodelle im nächsten Jahr bereits deutlich teurer werden und 100 bis 200 Euro über den Preisen in diesem Jahr liegen. Das wäre ein Anstieg, den wohl viele Nutzer nicht mehr bereits wären, mitzugehen.

Es gibt aber bereits die ersten Reaktionen der Hersteller darauf. Huawei nutzt ohnehin eigene Chipsätze und ist nicht betroffen, bei Samsung denkt man laut darüber nach, ob man die aktuellen Chipsätze nicht auch in 2021 weiter verwendet um bei einigen Modellen die Preisanstiege abzumildern. Kunden könnten dann Ultra-Modelle mit dem neuen Prozessor und höheren Preisen bekommen oder normale Topmodelle mit dem Snapdragon 865 und dafür günstigeren Preisen. Die anderen Hersteller haben sich noch nicht konkret dazu geäußert, aber es ist zu erwarten, dass man auch dort nach Möglichkeiten sucht, die Kostensteigerungen bei den Prozessoren abzufedern. Die erwarteten Topmodellen in 2020 (Note 20 und OnePlus 8T) sind aber wohl noch nicht von den neuen Preisen betroffen.

Apple iPhone XR und XS – bis zu 100 Euro mehr Trade-In Prämie – zumindest in den USA

Mittlerweile scheint die Aktion online zu sein und Apple hat zwar nicht den Preis direkt für die Modelle gesenkt, aber zumindest der Bonus für Altgeräte wurde erhöht – teilweise um bis zu 100 Euro mehr bekommt man nun für die älteren Apple Smartphones. Allerdings scheint das Programm in Deutschland nicht verändert worden zu sein, die höheren Preise gibt es vorerst nur in den USA.


Die iPhone XR Modelle verkaufen sich allem Anschein nach nicht so gut wie erhofft und auch die iPhone XS Geräte erreichen wohl nicht die geplanten Verkaufszahlen. Apple scheint das mittlerweile auch als Problem erkannt zu haben, denn in der nächsten Woche soll es erste Reaktionen darauf geben: in Japan will das Unternehmen die Preise für das iPhone XR senken und die Modelle sollen dann billiger werden, allerdings wurden noch keine Details veröffentlicht, wie stark der Preis genau sinken soll. Wenn dieser Schritt kommt, wäre es aber auf jeden Fall eine interessante Entwicklung, denn dass iPhone Modelle so schnell nach dem Start billiger angeboten werden, kam bisher so noch nicht vor.

Bei 9to5mac heißt es zur Preissenkung in Japan:

Apple is set to lower prices of the iPhone XR in Japan by offering subsidies to Japanese carriers… The price drops are apparently going into effect as soon as next week. The $750 price is somewhat disguised in Japan due to bundled carrier contracts, but the device is seemingly being overshadowed by the still popular iPhone 8 in the region.

Unklar ist leider auch, ob dies eine allgemeine Reaktion von Apple ist, oder ob das Unternehmen damit vor allem auf den japanischen Markt reagiert. Dort sind vor allem die iPhone 8 Modelle sehr beliebt und mit der Absenkung der Preise will das Unternehmen das iPhone XR möglicherweise vor allem gegenüber den 8er Modellen stärken. Daher könnte es durchaus sein, dass auf den internationalen Märkten und vor allem auch in Deutschland die Preise stabil bleiben.

Derzeit gibt es das iPhone XR im deutschen Apple Shop noch für 849 Euro und damit ohne Veränderung zum Marktstart der Geräte. Auch zum Black Friday wurden die Modelle nicht günstiger angeboten und daher ist eher zweifelhaft, dass sich der Preis in der nächsten Woche (oder auch später) verändern wird. Es wäre aber auf jeden Fall eine positive Überraschung für die Kunden, wenn Apple die Preise auch in Deutschland anpassen würde.

Wo liegen die Unterschiede des iPhone Xr zum iPhone Xs?

Bei der Technik muss man beim iPhone Xr im Vergleich zu den Xs-Modellen einige Abstriche machen:

  • Die Kamera ist nur ein normales Modell, während man in den Xs-Versionen auf eine Dual Lens Kamera setzt. An sich kommt aber als Objektiv die gleiche Technik zum Einsatz, die man auch von den teureren Versionen her kennt, es fehlt nur das zusätzliche Teleobjektiv.
  • Bei Display* setzt Apple* beim iPhone Xr auf LCD* Technik und nicht auf die OLED Technologie, die im iPhone Xs und Xs max zum Einsatz kommt.
  • Beim Gehäuse bietet das iPhone Xs nur dem Aluminium-Rahmen, den man bereits von Vorgängermodellen her kennt. Dabei wird zwar auch Serie 7000 Aluminium in Raumfahrtqualität genutzt, der Stahlrahmen aus dem iPhone Xs ist daher dennoch robuster.
  • Bei der Schutzklasse kommt das iPhone Xr nur auf IP67 und bietet damit nominell etwas geringeren Schutz gegen Staub und Wasser.

Vor allem bei der Leistung und auch beim Design bekommt man damit ein vollwertiges iPhone und die Technik ist einen Topmodell durchaus angemessen. Apple* macht aber deutlich, dass es auch noch besser geht. Besonders bei der Kamera werden sich Nutzer aber sicher fragen, warum man für 849 Euro keine Dual Lens Kamera bekommt, die teilweise auch bereits in Modellen zum Einsatz kommt, die deutlich billiger sind.

Weitere Links rund um das iPhone XR

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Analyst: iPhone sollen 2018 billiger werden

Der Apple Analyst Ming-Chi Kuo hat in seiner neusten Analyse zum Unternehmen die Preise für die kommenden iPhone Modelle unter die Lupe genommen und kommt zum Schluss, dass Apple in diesem Jahr möglicherweise eine andere Preispolitik fahren wird. Um genau zu sein erwartet Kuo, dass die Preise für die gesamte neue iPhone Palette sinken werden und dass es kein Modell 2018 mehr gibt, dass signifikant über der Marke von 1.000 Euro liegen wird.

Ming-Chi Kuo geht dabei von folgenden Preisspannen für die neuen Modelle in diesem Jahr aus:

  • iPhone X Plus mit 6,5 Zoll Display für 900 bis 1000 Dollar
  • iPhone X 2018 für 800 bis 900 Dollar
  • iPhone 8s mit 6,1 Zoll LCD Display für 600 bis 700 Dollar

Damit wären vor allem die iPhone X Modelle deutlich im Preis gesunken. Aktuell bekommt man bei Apple das iPhone X noch für 1149 Euro und auch bei anderen Anbieter liegt der Preis kaum günstiger. Sollte sich die Prognose bestätigen, wäre das iPhone X in der neusten Generation um 250 bis 250 Euro billiger – damit lägen die Geräte mehr als 20 Prozent unter dem Preis der aktuellen Geräte. Auch das iPhone 8s wäre mit einem Preis von maximal 700 Dollar eines der günstigsten iPhones, die es in den letzten Jahren gegeben hat. Bei Macrumors zitiert man den Analysten wie folgt:

We forecast that Apple will adopt a more aggressive price policy for the following reasons: (1) concern over the negative impact of a higher price in a mature smartphone market on selling momentum, (2) improved cost structure, which is mainly attributed to assembly yield improvements of end product & 3D sensing and cost reduction of components, and (3) increasing users of Face ID benefiting the promotion of the Apple service and ecosystem.

Tatsächlich hat sich Apple aber noch nie viel aus Konkurrenz mit günstigeren Preise gemacht und auch mehr Nutzer für das Apple Ecosystem sind natürlich gut, aber den Hauptanteil des Umsatzes und des Gewinns macht Apple immer noch mit dem iPhone und daher kann man sich schlecht vorstellen, dass das Unternehmen zu Maßnahmen greift, die diesen Gewinn schmälern könnten. Aber vielleicht überrascht Apple ja in diesem Jahr.

Was sagt Apple zu den Preisen?

Apple hält sich traditionell mit offiziellen Aussagen vor allem zur Preisgestaltung bei den neuen Modellen zurück. Konkret werden wir die Informationen zu den Verkaufspreise für die neuen iPhone Modelle erst auf dem Event im September bekommen, wenn Apple die Geräte offiziell vorstellt. Bisher gibt es dazu leider auch noch keinen Termin.

Man kann aber aufgrund der Erfahrungen in den letzten Jahren davon ausgehen, dass die Modelle zumindest nicht billiger werden. Apple verbaut immer die neuste Technik und das ist auch immer die teuerste Technik – das wird sich auch in 2018 nicht ändern. Daher kann man durchaus damit rechnen, dass die iPhone X2 Modelle in diesem Jahr auch wieder mehr als 1000 Euro kosten werden. Ob sie zum ersten Mal die Grenze von 1.500 Euro überschreiten, bleibt aber noch offen.

Hoffnung auf ein günstiges iPhone macht lediglich das iPhone SE 2. Die kleinere Variante der iPhone soll in diesem Jahr ein Update bekommen und damit könnte es 2018 wieder ein neues iPhone für unter 500 Euro geben – allerdings mit abgespeckter Technik und in erster Linie für Nutzer gedacht, denen die normalen Smartphones* von Apple einfach zu groß sind.

Samsung Galaxy S9 – erste Preise für Südkorea geleakt

Das geht ja Schlag auf Schlag: Am Wochenende hat Evan Blass die ersten Render-Bilder der neuen Galaxy S9 und S9+ Modelle gezeigt und nun gibt es auch die Leaks zum Preis der Geräte. Allerdings beziehen sich die Preise derzeit auf Südkorea und sind daher nicht einfach auf Europa und Deutschland zu übertragen, da hierzulande noch verschiedene Pauschalabgaben zu entrichten sind, welche die Modelle in der Regel etwas teurer machen.  In Südkorea ist der Preis dabei ebenfalls etwas angestiegen. Die bisherigen Galaxy S8 kamen zu einem Preis von 935.000 Won auf dem Markt, nun soll der Preis für das Galaxy S9 bei 950.000 bis 990.000 Won liegen – das wären etwa 720 bis 750 Euro. Nun kann man rechnen: in Deutschland kamen die Geräte für 799 Euro auf den Markt – legt man dies auf den aktuellen Preis um, würde die neuen Modelle 829 Euro bis 849 Euro kosten. Das wäre durchaus eine Steigerung im Vergleich zum letzten Jahr aber wohl kein Preissprung, der den Kunden wirklich weh tun würde.

Im Original heißt es bei ETnews dazu:

The Galaxy S9 series is expected to rise above the previous Galaxy S8. An official of the carrier said, „Although the domestic price of the Galaxy S9 will increase, it will be decided at a level where consumers do not feel burdened.“ The price of the Galaxy S8 (64GB) in Korea was 935,000 won, so the Galaxy S9 will be priced between W950,000 and W99,000.

Eine offizielle Preisangabe von Samsung gibt es aber leider noch nicht, hier wird es die ersten belastbaren Fakten wohl erst zur Vorstellung des neuen Galaxy S9 geben.

Die Neuerungen bei der Kamera von Galaxy S9 und S9+

Das Galaxy S9 wird dabei auf eine normale 12MP Hauptkamera setzt, während das Galaxy S9+ eine neue 12MP Dual Lens Kamera bekommt. Bei der Blende setzt Samsung* allerdings wohl auf ein System mit einem Wert von f/1,5. Damit können die Geräte deutlich mehr Licht aufnehmen als die Vorgänger-Versionen. Bei Galaxy S8* lag dieser Wert noch bei f/1,7 und derzeit kommen die besten Topmodelle auf dem Markt maximal auf f/1,6. Damit hätten das Galaxy S9 und auch das S9+ die derzeit beste Blende am Markt und die Modelle dürften damit vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen einen deutlichen Vorteil gegenüber alle anderen Geräten haben. Darüber hinaus spricht Samsung* auch von einem Super-Slow-Motion Mode, wobei allerdings noch unklar ist, mit welchen Werten diese Aufnahmen tatsächlich gemacht werden. Auf jeden Fall scheint Samsung beim kommenden Topmodell einen deutlichen Fokus auf die Kamera zu legen – bleibt abzuwarten, wie sich die technischen Daten dann auch tatsächlich in der Qualität der Aufnahmen niederschlagen werden.

Nokia 8 – Verkaufsstart in Deutschland ab morgen

Nokia  hat angekündigt, dass die neuen Topmodelle ab morgen (8. September 2017) in den Läden verfügbar sein werden. Anfangs werden die neuen Nokia 8 dabei nur in zwei Farben (Tempered Blue und Steel) erhältlich sein, weitere Farbvarianten sollen mit Polished Blue und Polished Copper aber folgen. Der Preis für das neue Nokia 8 liegt dabei in jeder Farbversion bei 579 Euro. Es ist aber zu erwarten, dass die Preis relativ schnell wieder sinken werden. Nokia setzt dabei beim Nokia 8 auch einige interessante Neuerungen:

  • Es ist das erste Nokia Smartphone der neuen Generation mit ZEISS-Objektiven.
  • Dank doppeltem Livestream kann es im Dual-Sight-Modus beide Seiten der Geschichte erzählen (Boothie).
  • 360° Audio wird durch die Einführung von Nokia OZO Spatial möglich.

Neues Feature: das Boothie im Nokia 8

Ein Feature hat das Nokia 8 aber im Bereich der Kamera der Konkurrenz voraus. So hat man das Selfie zu einem Bothie weiterentwickelt. Damit ist ein Foto gemeint, dass sowohl eine Aufnahme der Front- als auch der Rückkamera umfasst und damit sowohl den Nutzer als auch das Panorama in einem Bild vereint. Nokia schreibt dazu:

Weniger Selfie, mehr Bothie: Das Nokia 8 ist das erste Smartphone* von HMD Global mit ZEISS-Optik und kommt weltweit zum ersten Mal mit Dual-Sight-Video – einer Funktion, die einen dualen Livestream in Echtzeit für Social Feeds wie Facebook und YouTube möglich macht. Dual-Sight nutzt die vordere und die hintere Kamera gleichzeitig und zeigt sowohl Fotos als auch Videos in einer geteilten Bildschirmansicht. So werden aus nur einer Berührung des Bildschirms einzigartige Erinnerungen für alle, die besonderen Content schaffen und teilen möchten: #Bothies. Schließlich hat jede Geschichte zwei Seiten, und die Dual-Sight-Funktion des Nokia 8 wurde entwickelt, um die Nutzer beim Schaffen und Teilen genau dieser zwei Seiten zu unterstützen: So können sie einzigartige Geschichten über soziale Medien versenden und das ultimative #Bothie schaffen sowie uneingeschränkt[i] Dual-Sight-Fotos und Videos auf Google Photos hochladen.

„Wir wissen, dass Fans mit Millionen Fotos und Videos, die jede Minute in sozialen Medien geteilt werden, mehr Live-Content als jemals zuvor erstellen und teilen. Die Menschen werden von den Inhalten, die sie nutzen, inspiriert und suchen neue Möglichkeiten für die eigene Kreativität. Es sind diese Menschen, die uns motiviert haben, ein solches Smartphone* zu fertigen, das Premium-Design, ein außergewöhnliches Benutzererlebnis und eine starke Leistung perfekt ausbalanciert“, erklärt Juho Sarvikas, Chief Product Officer bei HMD Global – dem Unternehmen hinter der Marke Nokia.

Das Nokia 8 ist damit auch das teuerste Nokia Handys seit dem Neustart der Marke und es bleibt abzuwarten, wie die Kunden darauf reagieren werden. Es gibt sicher noch viele Nokia Fans, die allein wegen dem Namen auf das neue Modell setzen werden, aber ob das reicht, um die Geräte auch wirtschaftlich zu einem Erfolg zu machen und nennenswerte Marktanteile zu erreichen, muss sich erst noch zeigen. Insgesamt scheint das Nokia 8 aber gut aufgestellt – es fehlen nur einige wirkliche Feature, mit denen sich die Geräte von den Modellen der Konkurrenz abgrenzen könnte.

LG G6 offiziell ab Ende April in den Geschäften – aber mit hohen Preisen

LG hatte das neue G6 zwar bereits zum Mobile World Congress 2017 in Barcelona vorgestellt, war aber bei den Details zum Preis und auch zur Verfügbarkeit noch eher vage geblieben. Nun hat das Unternehmen auch die letzten Details zum Gerät mitgeteilt. Die Modelle werden ab dem 24. April 2017 in Deutschland zu haben sein. Das ist sogar noch etwas früher als man bisher angenommen hatte. Der Preis für die neuen Smartphones liegt dabei bei 749 Euro. Wie erwartet sind die Geräte also wieder im Preis gestiegen und liegen in der Oberklasse der Modelle. Der Vorgänger, das LG G5, hatte nur 699 Euro gekostet.

Beim G6 hat das Unternehmen den modularen Aufbau weg gelassen und setzt stattdessen auf ein klassisches Smartphone mit deutlich geringeren Rändern. Man geht hier also den Weg, den auch Samsung mit dem Galaxy S8 und dem S8+ eingeschlagen hat.

Das kann das LG G6

Bei der Technik setzt das Unternehmen in diesem Jahr auch auf eine Dual Lens Kamera, die verschiedene Modi unterstützt und unter anderem mit dem neuen Display* zusammenarbeitet. Auf diese Weise ist es möglich, das Display in zwei separate quadratische Bereiche aufzuteilen. Nutzer können Fotos im 1:1 Seitenverhältnis in einem Fenster schießen, während sie im anderen Bilder direkt nach der Aufnahme kontrollieren, bearbeiten und hochladen können. Darüber hinaus können Nutzer GIFs erstellen, indem sie zwei bis 100 Fotos aus der Galerie kombinieren.

Das Unternehmen schreibt zu Kamera:

Nutzer des G6 müssen ihre Fotoobjekte nicht mehr fragen, sich anders aufzustellen, zusammenzurücken oder eine andere Location zu finden, um alle wichtigen Elemente ins Bild zu bekommen. Sie können einfach zwischen Standard- und Weitwinkelmodus wählen. Mit seiner dualen 13 Megapixel Hauptkamera, inklusive 125 Grad Weitwinkellinse, kann das G6 Panoramafotos aufnehmen, zu denen gewöhnliche Smartphones nicht in der Lage sind. Das G6 bietet ein hervorragendes und einzigartiges Kameraerlebnis, indem es nahtlose Übergänge beim Hinein- und Hinauszoomen zwischen den Weitwinkel- und Standard-Kameraobjektiven auch während der 4K-Videoaufnahme ermöglicht. Die 5 Megapixel Selfie-Kamera des G6 verfügt über einen 100 Grad Winkel. Das bedeutet, dass Nutzer keinen Selfie-Stick mehr einsetzen müssen, um Selfies oder Wefies zu schießen. Darüber hinaus reduziert die Weitwinkelkamera Verzerrungen am Bildrand und sorgt so für natürlichere Fotos.

Beim Schutz der Geräte setzt LG wieder auf eine hohe Schutzklasse. Die Geräte sind gemäß Schutzklasse IP68 vollkommen wasser- und staubgeschützt und können bis zu 30 Minuten in bis zu 1,5 Meter tiefes Wasser getaucht werden.

Ansonsten sind die technischen Daten aber eher Standard, vor allem beim Prozessor setzt das Unternehmen auf den (nach wie vor schnellen) Snapdragon 821 aus dem letzten Jahr. Ob das aber reicht, um die Kunden von dem Topmodell zu überzeugen, bleibt abzuwarten.

  • CPU: Qualcomm Snapdragon 821 Processor
  • Bildschirm: 14,5 cm (5,7“) 18:9 QHD+ FullVision Display mit einer Auflösung von 2880 x 1440 Pixeln
  • Speicher: 4 GB LPDDR4 RAM, 32 GB oder 64 GB UFS 2.0 ROM, MicroSD (bis zu 2 TB)
  • Kameras:
  • 5 Megapixel Selfie-Kamera mit Weitwinkel (f/2,2 / 100°)
  • Duale Hauptkamera: 13 Megapixel Weitwinkel (f/2,4 / 125°), 13 Megapixel Standardwinkel OIS 2.0 (f/1,8 / 71°)
  • Akku: 3300 mAh (fest verbaut)
  •  Betriebssystem: Android* 7.0 Nougat
  • Abmessungen: 148,9 x 71,9 x 7,9 mm
  • Gewicht: 163 g
  • Netzwerkunterstützung: LTE-A 3 Band CA
  • Verbindungstechnologien: WLAN 802.11 a, b, g, n, ac, Bluetooth 4.2 BLE, NFC, USB Type-C 2.0 (kompatibel mit 3.1)
  • Farben: Astro Black, Ice Platinum, Mystic White
  • Weitere Merkmale: Wasser- und staubgeschützt gemäß IP68, Fingerabdrucksensor, UX 6.0, Dolby Vision, HDR10, Qualcomm Quick Charge 3.0.

Als Betriebssystem kommt Android* 7 zum Einsatz und LG setzt ebenfalls auf den Google Assistant. Damit ist das LG G6 nach dem Google Pixel das zweite Smartphone*, dass diesen Sprachassistenten von Anfang an unterstützt.

iPhone 6s – das sind die Neuerungen in der neusten iPhone-Version

Das gestrige Apple Event ist durch und wie erwartet hat Apple die neuste iPhone Generation vorgestellt. Unter dem Namen iPhone 6s und iPhone 6s plus gibt es zwei neue Modelle, die sich äußerlich nicht von den Modellen aus dem Vorjahr unterscheiden. Im inneren wurde aber bei der Hardware kräftig aufgerüstet und auch darüber hinaus gibt es einige interessante Neuerungen. So ist beispielsweise tatsächlich eine neue Farbvariante dazu gekommen. Pink aka Rose Gold dürfte aber in erster Linie für die fernöstlichen Märke bestimmt sein.

Die ersten Anbieter haben auch schon Preise genannt.

3D-Touch Display

Die 3D Touch Technik steht für eine Force Touch Display das 3 verschiedene Stufen von Tippen unterscheiden kann:

  • normales Antippen
  • leichter Druck beim Tippen
  • starker Druck beim Tippen (gedrückt halten)

Damit erweitert Apple beim iPhone 6s die mögliche Befehle um eine ganze Reihe von neuen Möglichkeiten und baut auch die Force Touch Technologie um Vergleich zum Macbook und der Apple Watch um eine weitere Stufe aus. In der Praxis öffnet so ein leichtes gedrückt Halten im Email CLient beispielsweise die Vorschau der Email. Drückt man stärker wird dann die Nachricht komplett geöffnet, lässt man los ist man wieder in der Email-Übersicht. Das erleichtert die Navigation deutlich.

Live Foto

Die Live-Foto Funktion ist eigentlich eine kleine Video-Funktion. Sie ist standardmäßig aktiviert und macht beim Aufnehmen eines Fotos sowohl vor dem Auslösen als auch danach noch weitere Fotos auf. Mit einem starken Druck auf das Foto werden diese Bilder wie bei einem Video abgespielt, das Bild fängt an sich zu bewegen. Das ist ein interessanter Effekt, den man so bisher noch nicht kannte.

12 Megapixel Kamera

Die verbesserte Hauptkamera war eines der hartnäckigsten Gerüchte zum iPhone 6s gewesen und hat sich als real herausgestellt. Video Freunde dürften sich über die neue Möglichkeit freuen, auch 4K Videos aufzunehmen.

Im Frontbereich wurde die Kamera ebenfalls aufgerüstet und hat nun 5 Mgeapixel. Dazu dient das Display als Blitz in dem es kurz auf komplette Weiß gehsclatet wird.

Neuer Prozessor: 70% schneller als der Vorgänger

Im Inneren kommt der neue A9-Prozessor zum Einsatz, der 70% mehr Leistung haben soll als das A8 Vorgänger Modell und bei der Grafikleistung sogar 90% besser abschneidet. Der neue Bewegungssensor M9 ist sparsamer als der Vorgänger und entlastet den Akku damit. Im iPhone 6s gibt es auch eine neuen Touc-ID-Sensor für die Fingerabdrücke der die Scans in der Hälfte der bisherigen Zeit abschließen kann.

Keine Änderungen gibt es bei den Display, hier finden sich die Werte der Vorgänger-Modelle:

  • iPhone 6S – 4,7 Zoll mit 1.334 x 750 Pixeln
  • iPhone 6s plus – 5,5 Zoll mit 1.920 x 1.080 Pixeln

Beim Preis für das 6s hat sich Apple an den Werte der 6-Reihe orientiert. Die 16GB Variante des iPhone 6s kostet 740 Euro, die teuerste Variante (iPhone 6s plus mit 128GB) liegt bei 1070 Euro. Die Vorbestellung des iPhone 6s soll ab 12. September 2015 möglich sein, bei einigen Händlern ist es bereits gelistet.

Apple erhöht App-Preise dank schwachem Euro

Nachdem das Unternehmen aus Cupertino bei uns in Europa auch die Hardware immer ein Stück teurer gemacht hatte, steigen nun auch die Preise der Software. Seit dem gestrigen Abend sind vermehrt Meldungen zu Tage gekommen, dass Apple die Preise der Apps im App Store erhöht. Bislang lang die untere Grenze bei 0,79 Euro, jetzt sind bereits zahlreiche Apps zum Preis von 0,89 Euro gelistet.

Das Ganze betrifft aber nicht nur die niedrigpreisigen Apps, sondern jede Preisstufe wurde überarbeitet und im schlimmsten Fall um einen Euro angehoben. Die Änderungen hat Apple bereits über iTunes Connect kommuniziert und somit wird die Geschichte wohl auch endgültig durchgezogen. Davon betroffen ist allerdings nicht nur der App Store für iOS, sondern auch der Mac App Store bekommt die neue Preissteigerung verpasst.

Nach kurzer Recherche konnten Im App Store folgende Preise ermittelt werden.

Alter Preis Neuer Preis
0,79 0,89
1,59 1,79
2,39 2,69
2,99 3,59
3,99 4,49
5,49 5,99
7,99 8,99
8,99 9,99
9,99 10,99

Die Preiserhöhung hat sicherlich etwas mit dem Wechselkurs sowie dem schwachen Euro zu tun, denn bereits bei den Hardware-Produkten hat Apple die Preise im Vergleich zu anderen Ländern außerhalb von Europa stark angehoben.

iPad Mini: Vodafone listet kleineres iPad – Preise starten bei 329 US-Dollar

Mit dem Slogan „We’re got a little more to show you“ hat Apple zwischen den Zeilen bereits das iPad mini bestätigt und es besteht eigentlich kein Zweifel mehr, dass wir am kommenden Dienstag das kleinere iPad zu Gesicht bekommen.

Die Kollegen von MobiFlip haben nun von einer anonymen Quelle die Bestandsliste des deutschen Netzbetreibers Vodafone erhalten, die unter anderem das iPad mini in der kleinsten Größe neben der aktuellen iPad-Generation und auch der Vorgängerversion aufführt. Allerdings wird kein Preis und nur eine Speichergröße gelistet und die fragwürdige Schriftweise des Apple-Produktes lässt ebenfalls einige Zweifel aufkommen. Es ist wahrscheinlich, dass es sich hierbei nur um einen Platzhalter handelt.

Ergänzend hat die Webseite 9to5Mac ihre Quellen angezapft und mutmaßliche Preise für den amerikanischen Markt veröffentlicht. Laut dessen Informationen wird das Basismodell mit einem internen Speicher von 16 Gigabyte und W-Lan ungefähr 329 US-Dollar kosten. Für die zwei höheren Speicherkapazitäten müssten Kunden somit jeweils 429 und 529 US-Dollar berappeln. Die Modelle mit mobilem Internet können angeblich für einen Aufpreis von 130 US-Dollar erworben werden und würde somit die Preisgestaltung des aktuellen iPads übernehmen. Somit müssten Kkunden 459, 559 oder 659 US-Dollar für das iPad mini in der Cellular-Version ausgeben.

Microsoft Surface: Vorbestellungen starten ab 479 Euro in Deutschland

Gestern sind erstmalig die amerikanischen Preise für das Microsoft Surface im Netz aufgetaucht und nun kann das Tablet aus dem Hause Redmond bereits im deutschen Online-Store vorbestellt werden. In genau neun Tagen wird das Surface auf den Markt kommen und spätestens am 30. Oktober bei den ersten Vorbestellern ankommen. Es handelt sich hierbei aber vorerst nur um die Version mit Windows RT und kann daher nur Anwendungen aus dem Windows Store verwenden. Normale Programme für die Desktop-Version von Windows 8 sind nicht mit dem Gerät kompatibel.

Im Vergleich zu den Vereinigten Staaten wurden die Preise etwas an den Euro angeglichen und das Microsoft Surface kann hierzulande ab 479 Euro erworben werden. Hierfür bekommt man das Modell mit 32 GB Speicher, allerdings ohne das Touch Cover. In Kombination mit der anklippbaren Tastatur kostet das Gerät noch mal 100 Euro mehr. Separat müsste man normalerweise 120 Euro berappeln. Die Version mit 64 GB Speicher inklusive Touch Cover ist für 679 Euro erhältlich. Ab sofort kann man die Geräte im Microsoft Store vorbestellen.

Leider gibt es noch keinerlei Informationen über die Pro-Variante, die mit einem vollwertigem Windows 8 ausgestattet ist und deutlicher mehr Leistung mit sich bringt. Hierzu könnte Microsoft am 25. Oktober noch einige Worte verlieren.