Prepaid Karten und Prepaid Tarife im Vergleich

Prepaid Karten und Prepaid Tarife im Vergleich – Prepaid Karten warten lange Zeit der heimliche Star unter den Handytarifen. Dank Discountern wie Simyo, Congstar oder auch ALDI gab es sehr schnell interessante Tarife auf dem Markt und der Druck auf die normalen Handytarife mit langen Laufzeit war groß. Mittlerweile hat sich die Situation etwas geändert, denn dank Internet-Flatrates brauchen viele Nutzer ohnehin Tarife mit monatlichen, regelmäßigen Kosten und da lohnen sich normale Handytarife wieder. Im Prepaid Bereich hat man dagegen lange wenig neue Tarife auf den Markt gebracht und arbeitet oft noch mit den Konditionen von vor 2 bis 3 Jahren. Mittlerweile ist die Zahlen der Anbieter gesunken, nur noch etwas mehr als zwei Dutzend Discounter bieten eine eigene Prepaid Karte an. Es gibt aber auch Hoffnung. Sowohl Vodafone als auch die Telekom und O2 haben ihre Prepaid Tarife erneuert und bieten nun die Prepaid Karte samt LTE und attraktiven Tarifen an.  Trotzdem gibt es nach wie vor interessante Tarife auch im Prepaid-Bereich, wobei der Fokus hier nach wie vor auf Wenig- und Normal-Nutzern liegt. Vor allem im Bereich der Prepaid Freikarten bieten Prepaid Sim Vorteile, die man so bei anderen Anbietern nicht findet. Damit sind diese Angebote vor allem für Wenig-Nutzer interessant.

Die Prepaid Karten und die Prepaid Tarife im Vergleich

Weitere Tariftabellen findet man beispielsweise hier: Prepaid Vergleich bei prepaid-experten.com | normale Handytarife auf Rechnung im Vergleich

Prepaid Handys und Smartphones

In den vergangenen Jahren wurden Prepaidkarten oft auch in Verbindung mit Prepaid Handys angeboten. Mit dem Trend zum teuren Smartphone hat dies allerdings etwas nachgelassen, da man die Geräte nicht über die Laufzeit refinanzieren kann, sondern per Einmalzahlung kaufen müsste. Teurere Geräte wie das iPhone oder die Topmodelle von Samsung sind damit in der Regel nicht finanzierbar. Oft werden aber Notfall-Handys (beispielsweise für Senioren) oder Einsteigergeräte auf diese Weise noch angeboten.

Gerade im O2 Bereich bemerkt man diesen Einschnitt sehr deutlich. Durch die Fusion von Eplus und O2 (mittlerweile technisch zumindest abgeschlossen) sind viele Discounter mit Handyangeboten weg gefallen. Beispielsweise gibt es mit Tchibo einen Anbieter weniger, der auch Prepaid Handys mit im Angebot hatte. Andere Provider wie Netzclub oder Fonic sind zumindest inaktiv – können aber noch genutzt werden, auch wenn für sie mittlerweile keine Werbung mehr gemacht wird. Davon sind aber auch andere Netze betroffen, beispielsweise hat gerade erst EDEKA die Tarife unter der neuen Marke EDEKA Smart ins Telekom Netz verlegt. Die alten EDEKA mobil Tarife sind zwar weiterhin nutzbar, werden wohl aber nicht mehr vermarktet.

LTE und 5G im Prepaidbereich

Im letzten Jahr wurde der LTE Zugang bei den meisten Prepaid Discounter ausgebaut, daher findet man bei den aktuellen Tarifen im Prepaid Vergleich mittlerweile fast immer LTE. Allerdings gibt es kaum schnelles LTE mit LTE max. Nur die originalen Tarife der jeweiligen Netzbetreiber bieten LTE max, bei den Discounter findet man in der Regel nur Speed bis 21,6 bis 25 MBit/s. Auch gegen Aufpreis gibt es in der Regel nicht mehr Speed, bleibt spannend wann es hier die ersten Anbieter geben wird.

Allerdings gibt es auch schlechte Nachrichten. So gibt es beispielsweise bei der Telekom die MagentaMobil Prepaid Simkarte mit LTE derzeit nur in Verbindung mit einer Grundgebühr. Das Prepaid Tarife immer ohne monatliche Kosten auskommen, gilt in diesem Bereich also so direkt nicht mehr. Dennoch erfreulich: Besondere Tarifdetails wie Datenautomatik gibt es bisher nicht bei den Prepaid Sim und es scheint auch nicht so, als würden die Anbieter über eine Einführung nachdenken.

Bei den 5G Tarifen sieht es eher schlecht aus. Im Prepaid Vergleich gibt es bisher nur einen Anbieter mit 5G: die MagentaMobil Prepaid Sim der Telekom.  Dort kann man gegen einen Aufpreis von 3 Euro monatlich die Zugang zum 5G Netz der Telekom buchen. In den ersten 12 Wochen ist diese Option kostenlos, so dass man mit den Prepaid Sim auch sehr einfach das 5G Netz testen ann.

Prepaid Freikarten oder nicht?

Einige Anbieter im Prepaid Vergleich bieten derzeit ihre Tarife auch als Freikarte an. Dann gibt es keinen Kaufpreis und auch keine Versandkosten. Im Vergleich mit anderen Prepaidtarifen gibt es bei den Freikarten kaum Unterschiede. Die Simkarte sind genau so teuer oder genau so billig wie andere Karten in dem Bereich. Man zahlt lediglich keinen Kaufpreis, bekommt dafür aber auch kein Startguthaben oder nur ein Guthaben von 1 Euro. Kostenlose Simkarten sind daher keine schlechte Alternative, bieten aber auch keine richtigen dauerhaften Vorteile. Die Auswahl ist allerdings eher übersichtlich und hat sich in den letzten Jahren auch nicht nennenswert verändert: Netzclub Freikarte | O2 Freikarte | Vodafone Callya Freikarte

Bei einigen Anbieter gibt es allerdings gar nicht mehr die Auswahl. So bieten sowohl Vodafone als auch O2 ihre Prepaid Karten nur noch als Freikarten an. Die Option von Tarifen mit Kaufpreis gibt es also gar nicht mehr – zumindest nicht bei diesen beiden Anbietern. Andere Marken wie FYVE nutzen zumindest ab und an die Möglichkeit, die Karten als Freikarten zu promoten.

Prepaid Flatrates und Optionen

Für die sinnvolle Nutzung einer Prepaidkarte als Handytarif sind derzeit in den meisten Fällen Flatrates und Optionen unumgänglich. Diese werden in der Regel für 30 Tage zur Karte dazu gebucht und müssen auch vorher abgerechnet werden. Der Kaufpreis muss daher vor Nutzung auf der Karte sein. Nach Ablauf der 30 Tage verlängern sich diese Flatrates oft um weitere 30 Tage, falls genug Guthaben auf der Karte ist. Ohne Guthaben werden die Optionen nicht erneut gebucht. Bei einigen Anbietern ruhen sie aber nur und werden neu gebucht, wenn genug Guthaben auf der Karte ist. Teilweise werden auch Allnet Flatrates mit zur Prepaidkarte angeboten. Diese sind aber oft teurer als Angebote ohne Prepaid-Abrechnung.

Beim Abrechnungsintervall sollte man genau hin schauen. Viele ältere Tarife bieten hier einen Zeitraum von einem Monat (30 Tage) innerhalb denen die gebuchte Leistung genutzt werden kann. Neuere Prepaidkarten sind dagegen oft schon auf 28 Tage (4 Wochen) Intervall umgestellt. Das scheint kein großer Unterschied zu sein. Allerdings bedeutet diese Verkürzung auf Jahressicht gesehen, dass man die Optionen einmal mehr buchen und damit auch einmal mehr bezahlen muss. Leider gibt es aber keine Möglichkeit – entweder man lässt sich auf den Zeitraum ein oder nicht.

Video: Kostenfalle trotz Prepaid

Echte Prepaid Karten vs. unechtes Prepaid

Das Problem aus dem oben genannten Video besteht oft in sogenannten Prepaidkarten, die unechtes Prepaid anbieten. Dabei wird ein Postpaidvertrag gegenüber dem Kunden als Prepaid abgerechnet. Solche Tarife erkennt man oft daran, dass die Abrechnung mit Verzögerung erfolgt, während sie bei echtem Preis in der Regel in Echtzeit durchgeführt wird. Echtes Prepaid sind beispielsweise die Prepaid Karten der Netzbetreiber selbst oder auch Blau, Congstar oder Fonic.

Neuer Tiefststand bei den aktiven Prepaid Simkarten auf dem deutschen Markt

Neuer Tiefststand bei den aktiven Prepaid Simkarten auf dem deutschen Markt – Die Marktanteile im Prepaid Bereich kennen in den letzten Jahren nur eine Richtung: nach unten. Die Discount-Angebote und Allnet Flat sind mittlerweile bei vielen Anbieter so günstig geworden, dass sich eine Prepaid Karte nicht mehr lohnt und daher wechseln viele Kunden lieber zu den Postpaid Tarifen auf Rechnung.

Dieser Trend hat sich auch im letzten Jahr weiter fortgesetzt und der Anteil der Prepaid Tarife sinkt auf 34 Prozent. Damit ist nur noch etwa jeder dritte Handytarif auf dem deutschen Markt ein Prepaid Angebot. Vor einigen Jahren lagen die Abrechnungsformen noch gleich auf.

 Bei prepaid-experten.com schreibt man im Original dazu:

Die Bundesnetzagentur hat im aktuellen Tätigkeitsbericht einen Überblick über den aktuellen Stand im Bereich Mobilfunk geben und insgesamt ist die Zahl der aktiven Simkarten in Deutschland im Vergleich zu den Vorjahren gesunken. Insgesamt gab es im letzten Jahr in Deutschland noch 107,2 Millionen aktive SMS. Das sind immer noch mehr Simkarten als Einwohner, aber doch deutlich weniger als als noch im Jahr 2017 (109,7 Millionen).

Vor allem die Zahl der Prepaid Simkarte und Tarife ist gesunken und das kann man am Marktanteil der Simkarten gut erkennen. Dieser liegt in 2019 bei nur noch 34 Prozent und damit wieder ein Prozent niedriger als im Vorjahr. Der Trend hin zu den Handytarifen macht sich also auch weiter bemerkbar.

Im letzten Jahr hat man aber deutlich sehen können, dass die Prepaid Anbieter versuchen, gegenzusteuern. Es gibt mittlerweile bei fast allen Anbieter Prepaid Allnet Flat mit günstigen Konditionen ab etwa 8 Euro im Monat und LTE steht nun auch bei fast allen Prepaid Discountern zur Verfügung (teilweise aber nur gegen Aufpreis wie beispielsweise bei Congstar). Die Telekom bietet für die MagentaMobil Prepaid Sim mittlerweile sogar 5G an, so dass auch diese Technik (sehr langsam) im Prepaid Bereich verfügbar wird. Ob das wieder mehr Kunden von den Prepaid Angeboten überzeugen kann, muss sich aber erst nich zeigen.
  

Immer auf den Laufenden bleiben: Tech News und Meldungen direkt auf das Handy oder in den Sozialen Netzwerken: Appdated Telegramm Channel | Appdated bei Facebook | Appdated bei Twitter

Kaufland Mobil – neue Prepaid Markte im D1 Netz der Telekom

Kaufland Mobil – neue Prepaid Markte im D1 Netz der Telekom – Die Kauflande Supermarkt-Kette hatte bereits vor einigen Jahren eine eigene Prepaid Marke unter dem Namen K-Classic Mobil gestartet. Das scheint aber kein großer Erfolg gewesen zu sein, denn das Unternehmen wechselt nun nicht nur den Namen, sondern auch gleich das Netz. Mit Kaufland mobil hat man einen Prepaid Discounter im Telekom Netz gestartet und bietet nun die eigenen Prepaid Tarife unter diesem Namen an.

Die Telekom schreibt selbst zu den neuen Prepaid Tarifen:

„Kaufland mobil“ heißt die neue Mobilfunk-Eigenmarke von Kaufland und Telekom. Sie steht ab sofort deutschlandweit in allen Kaufland-Filialen zur Verfügung. Kaufland und die Telekom Deutschland Multibrand GmbH haben sich auf eine exklusive Zusammenarbeit im Bereich Mobilfunkeigenmarke geeinigt. Die beiden Partner bieten ihren Kunden fünf Tarife mit LTE-Geschwindigkeit (im Download max. 25 MBit/s) in bester D-Netz Qualität an

Leider gibt es (anders als beispielsweise bei EDEKA Smart im gleichen Netz) kein LTE und auch auf 5G müssen die Kaufland mobil Prepaid Tarife noch verzichten. Darüber hinaus ist der Tarif eher solide – wirkliche Tiefstpreise oder Angriffe auf die Konkurrenz gibt es nicht.

Kaufland Mobil bietet dabei einen reinen 9 Cent Tarif als Grundtarif an und man kann dieses Angebot nach Wunsch aufstocken. Insgesamt stehen dabei 4 Tarifoptionen und 3 Prepaid Allnet Flatrates zur Verfügung:

  • Tarif Smart XS: 100 Inklusivminuten und 1 GB Datenvolumen für 4,99 Euro für 4 Wochen
  • Tarif Smart S: Allnet Flat und 3 GB Datenvolumen für 7,99 Euro für 4 Wochen
  • Tarif Smart M: Allnet Flat und 5 GB Datenvolumen für 12,99 Euro für 4 Wochen
  • Tarif Smart L: Allnet Flat und 7 GB Datenvolumen für 19,99 Euro für 4 Wochen

Die neue Webseite des Unternehmens ist auch bereits online und man kann dort leider nur die Tarif anschauen, aber nicht direkt bestellen. Daher scheint es so, als würde man die Handykarten weiterhin nur bei Kaufland kaufen können.  Wie genau es mit der alten Marke weitergeht, ist nicht bekannt.  Bis Oktober gibt es aber 50 Euro Bonus, wenn bisherige K-Classic-Nutzer zur neuen Marke wechseln und ihr alte Rufnummer mitbringen.

Insgesamt muss man feststellen, dass es im letzten Jahr eine Reihe von neuen Discountern im Telekom Netz hab. Die Konditionen der Telekom für neue Prepaid Anbieter im D1 Netz scheinen so interessant zu sein, dass sich auch ein kompletter Netzwechsel lohnt. Dazu bietet Kaufland Mobil auch eine ganze Reihe von Allnet Flat an, die sich preislich nicht vor den Angebote von ALDI Talk und Discotel nicht verstecken müssen. Damit bekommt man nun auch im Telekom Netz Allnet Flat mit Prepaid Abrechnung im Preisbereich von 8 Euro monatlich – der Preisunterschied zu den normalen Allnet Flat auf Rechnung in diesem Netz wird damit deutlich geringer.

 

 

Congstar: so holt man sich die 50GB kostenloses Datenvolumen zu den Prepaid Tarifen

Congstar: so holt man sich die 50GB kostenloses Datenvolumen zu den Prepaid Tarifen – Congstar bietet im Advent für den Prepaid Bereich eine interessante neue Sonderaktion und hat die eigenen Prepaid Tarife mit 50 Gigabyte kostenlosem Datenvolumen ausgestattet. Dieses ist direkt bei Kauf verfügbar, allerdings ist dieses zusätzliche Datenvolumen an einige bestimmte Bedingungen geknüpft. Zu den Voraussetzungen heißt es dabei:

Das Angebot gilt ab sofort und bis zum 16. Dezember 2019 bei Aktivierung der congstar Prepaid Tarife Basic S, Prepaid Allnet M und Prepaid Allnet L über die congstar App oder über congstar.de. Auch Prepaid wie ich will Kunden können von 50 GB extra Datenvolumen profitieren – vorausgesetzt sie aktiveren ihren Tarif mit mindestens 500 MB Datenvolumen.

Das bedeutet im Umkehrschluss aber auch, dass man in jedem Fall einen neuen Tarif bei Congstar braucht. Bestandskunden des Unternehmens profitieren also nicht von dieser Aktion, selbst wenn die auch einen Option mit 500MB aktivieren. Die Sonderaktion ist damit vor allem für Neukunden interessant.

Wer einen neuen Tarif bei Congstar geholt hat, kann diesen dann mit den 50GB aufrüsten. Sollte man den Tarif mit LTE gebucht haben, kann dieses Datenvolumen auch mit LTE (Congstar nutzt das LTE Netz der Telekom) versurft werden.

Congstar schreibt selbst zur Vorgehensweise:

Nach der Aktivierung der SIM-Karte (innerhalb von max. 24 Stunden) wird via SMS ein Code zugestellt, der bis zum 31.03.2020 mobil unter datapass.de/voucher eingelöst werden kann. Nach Einlösen des Codes stehen 50 GB zusätzliches Datenvolumen in der Geschwindigkeit des gebuchten Tarifs bzw. der gebuchten Option zur Verfügung. Die 50 GB Datenvolumen sind ab Aktivierung für 30 Tage gültig.

In den Bedingungen ist auch festgehalten, dass man dieses Volumen nicht dauerhaft nutzen kann. Die 50 Gigabyte Datenvolumen stehen also nur einmalig beim Kauf der Congstar Prepaid Simkarte zur Verfügung und sie haben auch nur eine Laufzeit von 30 Tagen. Danach verfallen sie ersatzlos – auch wenn noch große Teile davon nicht verbraucht sein sollten. Man kann also kein Datenvolumen mit in den nächsten Monat nehmen, stattdessen gilt nach 30 Tagen der normalen Datentarif des jeweiligen Congstar Prepaid Angebotes. Die 50GB sind also nur einmalig und dazu auch zeitlich befristet.

15GB Datenvolumen für die kostenlosen Prepaid Sim von O2

Bei O2 hat man für die Nutzer der O2 Prepaid Freikarten ein interessantes Angebot gestartet. Über eine Aktionsseite können alle Prepaid Kunden 15GB Datenvolumen kostenlos holen. Dieser Deal steht dabei auch für Bestandkunden zur Verfügung. Die bisherige Sonderaktion mit dem Freimonate zur kostenlose O2 Sim gilt zusätzlich – Neukunden können also gleich zwei Aktionen nutzen.

Bei PC-Welt schreibt man im Original dazu:

Das Gratis-Volumen lässt sich allerdings nicht über die O2-App am Smartphone buchen. Stattdessen muss die Aktionsseite von O2 im Browser angesteuert werden. Dabei ist es wichtig, dass die Seite mit der Mobilfunkverbindung des O2-Prepaid-Tarifs und nicht über das heimische WLAN aufgerufen wird. Nach der Eingabe der Zugangsdaten auf der Aktionsseite kann das 15-GB-Paket gratis gebucht werden. Als Bestätigung für die Buchung erhalten Nutzer im Anschluss eine SMS. Ebenfalls wichtig: Das Datenpaket gilt nur einmalig, eine mit Kosten verbundene Verlängerung findet laut O2 nicht statt. Das üppige Datenvolumen hat also offenbar keinen Haken und könnte vielen Urlaubern ihre Zeit unterwegs versüßen.

O2 ist derzeit beim Datenvolumen auch im Prepaid Bereich recht großzügig und hatte bereits Anfang des Jahres die O2 Simkarten aktionsweise mit 150GB Datenvolumen ausgestattet. Das scheint derzeit notwendig zu sein, denn die gratis Prepaid Angebote auf dem Markt unterscheiden sich nur noch teilweise voneinander und daher müssen die Anbieter auf solche Sonderaktionen setzen, um den Kunden von der eigenen Freikarte zu überzeugen.

Speed und LTE bei der O2 Freikarte

Die gute Nachricht gleich zum Anfang: O2 bietet die eigenen Prepaidtarife zwar als kostenlose Freikarten an, beim Speed* und auch beim LTE müssen Kunden aber deswegen dennoch keine Einschränkungen hinnehmen. Auch die gratis Simkarten von O2 haben Zugriff auf das 4G LTE Netz des Unternehmens und können daher LTE nutzen. Das Unternehmen hat die Freikarten sogar für LTE max frei geschaltet – die Handykarten nutzen also immer den maximalen Speed*, den das O2 Netz vor Ort anbietet. Limitierungen gibt es nicht. Damit sind die O2 Freikarten im mobilen Internet genau so schnell wie die normalen Handytarife und Flatrates von O2 und surfen im Maximum mit bis zu 225MBit/s im Handy-Netz von O2.

In der Grafik kann man aber dennoch gut erkennen, dass O2 nicht die schnellsten Prepaid Tarife* auf dem Markt bietet. Vor allem Telekom* und Vodafone* bieten noch mehr Speed*, während die meisten Discounter deutlich langsamer sind. Dazu kommt, dass die 225Mbit/s bei O2 natürlich nur der maximale Wert sind und man in der Praxis oft deutlich langsamer surft. Hier macht sich der Netzausbau und die Auslastung des O2 Netzes bemerkbar.

Congstar: Neuer Basic S Tarif und Allnet M und L

Congstar hat bereits im Bereich der Allnet-Flatrates im Zuge der IFA 2018 in Berlin bereits einige Änderungen und Neuerungen bekannt gegeben, aber auch bei den anderen Tarifen und im Prepaid Bereich hat der Discounter noch neue Angebote und Updates.

Konkret wird es im Postpaid Bereich (also bei den Tarifen auf Rechnung) einen neuen Basic-Tarif geben, der für 5 Euro im Monat 100 monatliche Freiminuten und 500MB Datenvolumen bietet. Damit schließt das Unternehmen die Lücke unterhalb von 10 Euro monatlichem Rechnungsbetrag, denn in diesem Preisbereich gab es bei Congstar bisher nur den Baukasten. Nun gibt es auch einen neuen Kombitarif, der diesen Leistungen als Paket anbietet.

Das Unternehmen schreibt zum neuen Tarif:

Ab Herbst wird das congstar Postpaid Angebot zudem durch einen Smartphone-Tarif für Einsteiger und Wenignutzer unterhalb des congstar Smart Tarifs abgerundet. Der neue congstar Basic Tarif wird für monatlich 5 Euro in der Laufzeitvariante 500 MB Datenvolumen mit max. 25 Mbit/s sowie 100 Allnet-Minuten inklusive bieten, jede weitere Minute und jede SMS kosten 9 Cent pro SMS. Die monatlich kündbare Flex-Variante des congstar Basic Tarifs wird 7 Euro im Monat kosten.

Weitere Details gibt es direkt bei Congstar

Der neue Tarif ist dabei durchaus günstiger geworden als der bisherige Baukasten. Dort konnte man 400MB Datenvolumen und 100 Freiminuten für 6 Euro buchen, im Basic Tarif gibt es nicht nur 100MB monatlich mehr, sondern das Paket ist auch 1 Euro pro Monat billiger. Wer mehr Volumen braucht, kann nach wie vor den Congstar Smart Tarif nutzen. Dieser kostet 10 Euro im Monat, bietet dafür aber auch 1GB Datenvolumen und dazu 300 Freiminuten und 100 FreiSMS im Monat.

Darüber hinaus gibt es aber ab dem 25. September auch einige Änderungen bei den beliebten Prepaid-Tarifen von Congstar. Dabei straft und ordnet das Unternehmen die Tarifpalette. Statt Smart, Surf und Allnet gibt es nun neue Tarifpakete die sich nach S, M und L staffeln und damit deutlich übersichtlicher angelegt sind. Dazu gibt es nun auch bei Congstar eine Prepaid Allnet Flatrate für nur 10 Euro monatlich. Die neuen Pakete sehen dabei wie folgt aus:

  • Das congstar Prepaid-Paket Basic S für Einsteiger kostet 5 Euro / 4 Wochen und beinhaltet 400 MB Datenvolumen mit max. 25 Mbit/s. Zudem sind 100 Allnet-Minuten inklusive, jede weitere Minute und jede SMS kosten 9 Cent.
  • Das Prepaid-Paket Allnet M für Allrounder für 10 Euro / 4 Wochen umfasst 1,5 GB mit max. 25 Mbit/s und eine Telefon-Flat in alle deutschen Netze. Jede SMS kostet hier ebenfalls 9 Cent.
  • Das Prepaid-Paket Allnet L für Vielsurfer kostet 15 Euro / 4 Wochen. Hier stehen 3 GB mit max. 25 Mbit/s und eine Telefon-Flat in alle deutschen Netze zur Verfügung, pro SMS werden 9 Cent berechnet.

Weitere Details gibt es direkt bei Congstar

Insgesamt reagiert Congstar damit auf die neue Preise bei den O2 Discountern. Sowohl o2 selbst als auch Anbieter wie Fonic und ALDI hatte Prepaid Allnetflat auf den Markt gebracht, die teilweise deutlich unter 10 Euro monatlicher Grundgebühr lange und damit einen Preiskampf auch in diesem Bereich eröffnet. Congstar geht nun ebenfalls mit den Preisen herunter um konkurrenzfähig zu bleiben – allerdings bietet das Unternehmen im Prepaid Bereich nach wie vor kein LTE an. Diesen Nachteil gibt es auch weiterhin in den neuen Tarifen. Daher sind die neuen Änderungen bei Congstar zwar durchaus interessant, am grundsätzlichen Nachteil der Tarife im Vergleich zu O2 (oder auch im Vergleich mit den originalen Telekom Prepaid Tarifen) ändert sich aber nichts.

EDEKA smart – neuer Prepaidtarif mit LTE seit gestern verfügbar

Der Lebensmittel-Discounter EDEKA hat an sich bereits mit EDEKA mobil eine eigene Prepaidkarte auf dem Markt, aber offensichtlich war man damit nicht mehr zufrieden und hat nun unter dem Namen EDEKA smart eine neue Marke gestartet. Diese ist seit gestern zu haben und soll zukünftig in allen EDEKA Märkten die bestehenden EDEKA mobil Tarife ersetzen. Dabei hat man nicht nur einen neuen Namen gewählt, sondern auch ein neues Netz. Die Smart-Tarife des Unternehmens nutzen nun als Netzpartner die Telekom und bieten dazu Zugriff auf das LTE Netz der Telekom.

Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit EDEKA – basierend auf unseren Magenta-Tarifen – ein Premium-Mobilfunkprodukt für den Lebensmitteleinzelhandel entwickeln konnten, welches neue Qualitätsstandards setzt und sich abseits der zahlreichen Discountansätze im Einzelhandelsumfeld positioniert. Im Rahmen der strategischen Partnerschaft können wir dem gemeinsamen Qualitätsanspruch von Telekom und EDEKA gerecht werden und uns somit vom Wettbewerb differenzieren“, so Michael Hagspihl, Geschäftsführer Privatkunden Telekom Deutschland GmbH.

Der neue EDEKA Smart Grundtarif im Überblick:

  • 9 Cent pro Gesprächsminute in alle deutschen Netze
  • 9 Cent pro SMS in alle deutschen Handy-Netze
  • 99 Cent pro Internet-Nutzungstag (maximal 25MB Volumen mit 300MBit/s LTE Speed)
  • keine Grundgebühr und keine Vertragslaufzeit
  • 9.95 Euro Kaufpreis bei 10 Euro Startguthaben

Der besondere Fokus bei diesem Tarif liegt natürlich auf der Nutzung des LTE Netzes der Telekom. Dies ist derzeit nur bei den originalen Telekom Prepaidkarten möglich und Drittanbieter hatten bisher nur Zugang zum 3G Netz des Unternehmens. Bei EDEKA Smart ist dies nun anders und das Unternehmen kann genau so schnell surfen wie die normalen Telekom Prepaidtarife – hat aber beispielsweise keine Grundgebühr. Die Drosselgrenzen sind dabei aber genau so gesetzt wie auch bei den normalen Telekom Prepaidkarten. Im Kleingedruckten heißt es bei EDEKA smart dazu:

Für die Datennutzung ist die DayFlat voreingestellt und kostet 0,99 €/24 Stunden. DayFlat mit 25 MB und LTE Max (danach max. 64 KBit/s im Download und max. 16 KBit/s im Upload). LTE Max für inländischen Datenverkehr. Max. verfügbare LTE-Geschwindigkeit u. a. abhängig vom Endgerätetyp und Netzausbaugebiet (max. erreichbar: 300 MBit/s im Download, 50 MBit/s im Upload). Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 300 MBit/s in immer mehr Ausbauregionen verfügbar. 

Möglicherweise ist der neue Tarif damit auch ein Schritt hin zur Öffnung des Telekom LTE Netzes für Drittanbieter. Zusätzlich interessant sind die Hotspot-Flatrates, mit denen man die Telekom Hotspots mit nutzen kann. Das kann man bisher auch nur von den originalen Telekom Tarifen.

Neben dem Grundtarif bietet das Unternehmen noch weitere Tarifoptionen, mit denen sich das Angebot aufrüsten lässt und dann auch für die Nutzung mit Smartphones geeignet ist. So kann man die Simkarte mit einer Internet Flat mit 1GB aufrüsten und bekommt dazu auch noch eine Flat für Gespräche und SMS ins komplette Telekom Netz. Dieser Tarif unter dem Namen kombi M kostet 9.95 Euro pro Monat. Für 14,95 Euro monatlich gibt es das kombi L Paket mit 1,5GB Datenvolumen und 100 monatlichen Freivolumen sowie ebenfalls einer Flatrate für Gespräche und SMS ins gesamte D1 Netz der Telekom.

Insgesamt ist der neue Tarif also durchaus eine Bereicherung für den Prepaid Markt und dürfte andere Telekom Discounter (wie beispielsweise Congstar) gehörig unter Druck setzen, denn dort hat man immer noch kein LTE.

O2 Prepaid Tarife ab sofort mit maximalem LTE Speed

Bei den Prepaid Tarifen von Vodafone und der Telekom ist es schon länger Standard, nun zieht auch O2 nach und gibt die Geschwindigkeit der Prepaidkarten beim mobilen Surfen frei. Statt mit maximal 21,6MBit/s surfen die Tarife nun mit dem jeweils im O2 Netz maximal verfügbaren Speed – das sind je nach Ausbaustand in der Region bis zu 225MBit/s. An den Preisen selbst ändert sich dabei nichts. Nach wie vor gibt es die kostenlose O2 Simkarten ohne Kaufpreis und Grundgebühr. Die bisherige Allnet Flatrate des Unternehmens steht als Tarifoption auch noch zur Verfügung. Dazu gibt es nach wie vor die Option, für 1.99 Euro monatlich kostenlos zu andern O2 Kunden zu telefonieren (SMS sind hier nicht mit enthalten).

Neu ist allerdings die Smart 600 Option. Für 14.99 Euro monatlich bekommen Kunden hier neben einer Internet Flatrate mit 1,5GB Datenvolumen auch 600 Einheiten pro Monat, die sowohl für Gesprächsminuten als auch SMS genutzt werden können. Auch die Smart 300 Option wurde überarbeitet. Das Unternehmen schreibt dazu:

Der O2 Prepaid Smart 300 bietet für den bisherigen Preispunkt von 9,99 Euro mit 1,25 GB nun mehr Datenvolumen und mit 300 Einheiten auch 100 weitere Allnet-Minuten und SMS als zuvor. Speziell Vieltelefonierern stehen mit dem neuen O2 Prepaid Smart 600 für 14,99 Euro sogar 600 Inklusiv-Einheiten in alle deutschen Netze und 1,5 GB2) Highspeed-Datenvolumen zur Verfügung. Weiterhin ist in beiden Tarifen eine Flatrate für Telefonie und SMS innerhalb der O2Community enthalten. Der bisherige Geburtstagstarif endet zum 7. November 2017.

Sehr erfreulich: die Datenautomatik gibt es bei diesen Tarifen nicht mehr. Diese Automatik war bisher bei den großen Optionen aktiv und scheint nun entfernt zu sein, sie ist in den Tarifdetails auf jeden Fall nicht mehr zu finden. Man kann aber auf Wunsch weiteres Volumen nachbuchen, wenn das monatliche Freivolumen aufgebraucht ist.

 

  • S mit 150 MB für 2,99 Euro
  • M mit 500 MB für 5,99 Euro
  • L mit 1 GB für 9,99 Euro
  • XL mit 2 GB für 19,99 Euro

Ohne Buchung wird der Tarif nach dem Verbrauch des monatlichen Freivolumens einfach gedrosselt. Mehrkosten entstehen dadurch nicht.

Die Neuerung bei den O2 Tarife hört sich durchaus positiv an, allerdings sind gerade die maximalen Geschwindigkeiten im O2 Netz nur eher selten zu erreichen. Das Unternehmen schreibt selbst im Kleingedruckten, dass die tatsächlichen Geschwindigkeiten im Durchschnitt bei 13,0 MBit/s im Download und bei 8,6 MBit/s im Upload liegen. Das ist deutlich unter den maximalen Werten und eigentlich auch noch unter den bisherigen maximalen Angaben von 21,6MBit/s. Daher sollte sich für die meisten O2 Prepaid Kunden beim mobilen Surfen vorerst recht wenig ändern. Man kann zwar theoretisch schneller online sein, in der Praxis gibt das Netz aber meistens nicht mehr Speed her. Für die Zukunft muss das ja aber nicht so bleiben. Auch O2 baut das eigene Mobilfunk-Netz kontinuierlich weiter aus und vor allem der LTE Ausbau steht hier im Fokus. Daher ist man mit den neuen Tarifen ohne Geschwindigkeitsbegrenzung auf jeden Fall auf der sicheren Seite, wenn O2 früher oder später auch in anderen Netzbereichen mehr Speed anbieten kann.

O2 Prepaid Karten bekommen Datenautomatik

O2 baut zum 1. März 2017 die Prepaid Tarife um und erhöht sowohl das Datenvolumen und rüstet einen Tarif auch als Prepaid Flatrate auf. Dazu werden die Tarife umbenannt. Statt O2 Loop sollen die neuen Prepaidkarte zukünftig einfach als O2 Prepaid Tarife firmieren. Im Datenbereich wird es eine 1GB Flatrate zum Preis von unter 10 Euro geben und damit orientiert sich das Unternehmen an den aktuellen Tarifen von Vodafone. Im LTE Bereich wurde leider aber wenig verändert – die O2 Prepaidkarten können auch weiterhin LTE nutzen, die Geschwindigkeiten liegen aber mit maximal 21,6Mbit/s deutlich unter dem Speed, den Vodafone oder die Telekom im Prepaid Bereich anbieten.

Das Unternehmen schreibt zu den Neuerungen im Original:

Zum 1. März startet O2 neue Prepaid-Tarife mit deutlich höherem Highspeed-Volumen. Damit wird mobiles Surfen im In- und EU-Ausland für O2 Prepaid-Kunden noch attraktiver. Statt bislang 750 MB gibt es beim O2 Prepaid Smart künftig 1 GB Highspeed-Datenvolumen für nur 9,99 Euro monatlich – LTE inklusive. Der O2 Prepaid All-in kostet mit 1,5 GB Highspeed-Datenvolumen lediglich 19,99 Euro monatlich. In beiden Tarifen sind die neuen EU-Roamingvorgaben bereits umgesetzt. Die Kunden surfen, streamen und chatten deshalb mit dem O2 Prepaid Smart oder O2 Prepaid All-in bereits ab März auch in den EU-Ländern völlig unbeschwert.

Die bisherigen O2 Loop Prepaid Tarife soll es weiter für Bestandskunden geben. Sie lassen sich aber nicht mehr neu buchen. Die Freikarte wird dagegen erhalten bleiben. O2 schreibt zwar nicht explizit dazu, dass die neuen Tarife als kostenlose O2 Simkarten gebucht werden können, nennt aber auch keinen Kaufpreis und das deutet darauf hin, dass man sie auch weiter als Freikarte bekommen kann.

Es gibt aber leider auch einige Punkte, an denen sich die neue O2 Prepaidkarte verschlechtert hat:

  • die neuen Tarife haben eine Laufzeit von 4 Wochen (28 Tage). Bisher wurde immer ein ganzer Monat gebucht, nun ist die Laufzeit einige Tage kürzer. Das klingt nicht sehr viel, bedeutet aber auch, dass man zukünftig einmal pro Jahr die Option mehr buchen muss. Insgesamt steigen damit die Kosten etwas an.
  • Die neuen Prepaid Smart und Prepaid All-in Tarife haben eine Datenautomatik. Damit ist O2 der erste Anbieter, der auch im Prepaid Bereich auf eine Datenautomatik setzt.

O2 selbst schreibt zu dieser Datenautomatik:

Sollte das enthaltene Datenvolumen einmal nicht ausreichen, erhalten O2 Prepaid-Kunden auch künftig automatisch bis zu dreimal im Monat günstig und bequem weiteres Datenvolumen. Voraussetzung ist, dass sich genug Guthaben auf ihrem Prepaid-Konto befindet. Beim O2 Prepaid Smart gibt es bis zu drei 100 MB-Datensnacks für je 2 Euro, beim O2 Prepaid All-in bis zu dreimal 250 MB für je 3 Euro.

Man kann die Automatik also umgehen, wenn man das Guthaben so niedrig hält, dass es nicht für die Buchung von weiterem Volumen ausreicht. Wirklich kundenfreundlich ist diese Regelung aber trotzdem nicht. Auf Wunsch kann man auch noch weitere Datenpacks zur O2 Prepaidkarte buchen. Zur Auswahl stehen dabei:

  • Data Pack S: 150 MB für 2,99 Euro
  • Data Pack M: 500 MB für 5,99 Euro
  • Data Pack L: 1 GB für 9,99 Euro
  • Data Pack XL: 2 GB für 19,99 Euro

Die neuen Tarife haben also sowohl Vorteile als auch Nachteile. Bleibt abzuwarten, wie die Kunden darauf reagieren werden.

Otelo Prepaid Karte – Freikarte mit doppeltem Datenvolumen im Angebot

Bei Otelo gibt es die hauseigene Prepaidkarte bereits seit August 2016 als Freikarte, die man ohne Kaufpreis bestellen kann. Nun hat das Unternehmen noch mal nachgelegt und bietet die Simkarte nicht nur kostenfrei an, sondern verdoppelt auch das Datenvolumen für Kunden, die mindestens 9 Euro aufladen. Im Original bei Otelo heißt es dazu:

Alle, die ab sofort auf ihre neue Freikarte den Mindestbetrag von 9 Euro buchen, profitieren bis Ende April 2017 mit jeder Aufladung von einem erhöhten Datenvolumen von insgesamt 800 MB. Genau richtig für alle, die noch länger surfen wollen. Das Smartphone 400 Paket beinhaltet regulär 400 MB Highspeed-Datenvolumen mit bis zu 21,6 Mbit/s, 300 Inklusiveinheiten zum Telefonieren und Simsen in alle deutschen Netze sowie eine Sprach- und SMS-Flat zu otelo.

Die Freikarte hat derzeit immer das Smartphone 400 Paket vor aktiviert. Man kann sich dabei entscheiden, ob man dieses Paket im ersten Monat kostenfrei haben möchte oder mit doppeltem Datenvolumen. Die Aktivierung ist dabei nach Angaben von Otelo sehr einfach:

  • Leg deine otelo SIM-Karte ins Handy ein.
  • Mindestens 9 € Guthaben aufladen auf „MEIN OTELO“ oder in der App.
  • Du erhältst eine Bestätigungs-SMS deiner Tarifoption.
  • Der Tarif mit deinem gewählten Vorteil ist nun für einen Monat gebucht und verlängert sich bei einem ausreichendem Guthaben automatisch, solange du nicht kündigst.

Die Otelo Freikarte wird aktuell auf einer speziellen Webseite vertrieben. Auf der normalen Webseite von Otelo findet man die Prepaidkarte nach wie vor mit einer Aktivierungsgebühr von 4.95 Euro.