Prepaid Karten und Prepaid Tarife im Vergleich

Prepaid Karten und Prepaid Tarife im Vergleich – Prepaid Karten warten lange Zeit der heimliche Star unter den Handytarifen. Dank Discountern wie Simyo, Congstar oder auch ALDI gab es sehr schnell interessante Tarife auf dem Markt und der Druck auf die normalen Handytarife mit langen Laufzeit war groß. Mittlerweile hat sich die Situation etwas geändert, denn dank Internet-Flatrates brauchen viele Nutzer ohnehin Tarife mit monatlichen, regelmäßigen Kosten und da lohnen sich normale Handytarife wieder. Im Prepaid Bereich hat man dagegen lange wenig neue Tarife auf den Markt gebracht und arbeitet oft noch mit den Konditionen von vor 2 bis 3 Jahren. Mittlerweile ist die Zahlen der Anbieter gesunken, nur noch etwas mehr als zwei Dutzend Discounter bieten eine eigene Prepaid Karte an. Es gibt aber auch Hoffnung. Sowohl Vodafone als auch die Telekom und O2 haben ihre Prepaid Tarife erneuert und bieten nun die Prepaid Karte samt LTE und attraktiven Tarifen an.  Trotzdem gibt es nach wie vor interessante Tarife auch im Prepaid-Bereich, wobei der Fokus hier nach wie vor auf Wenig- und Normal-Nutzern liegt. Vor allem im Bereich der Prepaid Freikarten bieten Prepaid Sim Vorteile, die man so bei anderen Anbietern nicht findet. Damit sind diese Angebote vor allem für Wenig-Nutzer interessant. Für größere Ansprüche gibt es mittlerweile auch viele Prepaid Allnet Flat.

Aktuell Prepaid Deals und Sonderaktionen

10.10.2021 – Die O2 Freikarte bietet derzeit wieder 25 Euro Guthaben, wenn man die alte Rufnummer mitbringt. Da die Freigabe beim alten Anbieter nur noch 6.82 Euro kosten darf, bedeutet dies mehr als 15 Euro gratis Guthaben auf den Prepaid Sim Karten. Direkt zur O2 Freikarte mit Allnet Flat und Optionen*

30.09.2021 – EDEKA Smart verlängert die Sonderaktionen für die eigenen Prepaid Tarife und bietet auch im Oktober den erhöhten Wechselbonus von 25 Euro an. Wer seine Rufnummer zum D1 Anbieter mitbringt, bekommt daher direkt 25 Euro Guthaben gutgeschrieben.

18.09.2021 – O2 hat bietet gratis 500 MB Aktion über die O2 App auch im September an und scheint sie auch in den kommenden Monaten fortsetzen zu wollen. Das Unternehmen schreibt selbst zur Funktionsweise: „Exklusiv in der Mein O2 App: Jetzt kostenlos herunterladen und bei den Flextarifen S, M und L jeden Monat 500 MB gratis Datenvolumen erhalten.“ Die normale Freikarte hat dieses extra Guthaben leider nicht. Direkt zur O2 Freikarte mit Allnet Flat und Optionen*

26.08.2021 – Vodafone bietet ab sofort den Callya Digital Tarif mit 5 Gigabyte mehr Datenvolumen pro Monat an. Die Prepaid Allnet Flat bleibt preislich gleich, bekommt aber nun 15 Gigabyte Datenvolumen statt bisher 10 GB. Alle Callya Freikarten Tarifen gibt es direkt auf der Webseite von Vodafone*

11.08.2021 – O2 bietet ab sofort zu den eigenen Prepaid Allnet Flat 500 Megabyte kostenloses Datenvolumen über die O2 App.. Das Unternehmen schreibt selbst zur Funktionsweise: „Exklusiv in der Mein O2 App: Jetzt kostenlos herunterladen und bei den Flextarifen S, M und L jeden Monat 500 MB gratis Datenvolumen erhalten.“ Die normale Freikarte hat dieses extra Guthaben leider nicht.

16.07.2021- ja! mobil bietet ab 19. Juli die Prepaid Allnet Flatrates mit verdoppeltem Startguthaben an. Insgesamt kann man so bis zu 40 Euro Guthaben bekommen.

  • Smart Tarif: 3 GB mit LTE 25 und Telefon-/SMS-Flat für 7,99 Euro (4 Wochen) inkl. 20 Euro Startguthaben (statt: 10 Euro)
  • Smart Plus Tarif: 6 GB mit LTE 25 und Telefon-/SMS-Flat für 12,99 Euro (4 Wochen) inkl. 26 Euro Startguthaben (statt: 13 Euro)
  • Smart Max Tarif: 12 GB mit LTE 25 und Telefon-/SMS-Flat für 19,99 Euro (4 Wochen) inkl. 40 Euro Startguthaben (statt: 20 Euro)

Die Prepaid Karten und die Prepaid Tarife im Vergleich

Weitere Tariftabellen findet man beispielsweise hier: Prepaid Vergleich bei prepaid-experten.com | normale Handytarife auf Rechnung im Vergleich

Prepaid Handys und Smartphones

In den vergangenen Jahren wurden Prepaidkarten oft auch in Verbindung mit Prepaid Handys angeboten. Mit dem Trend zum teuren Smartphone hat dies allerdings etwas nachgelassen, da man die Geräte nicht über die Laufzeit refinanzieren kann, sondern per Einmalzahlung kaufen müsste. Teurere Geräte wie das iPhone oder die Topmodelle von Samsung sind damit in der Regel nicht finanzierbar. Oft werden aber Notfall-Handys (beispielsweise für Senioren) oder Einsteigergeräte auf diese Weise noch angeboten.

Gerade im O2 Bereich bemerkt man diesen Einschnitt sehr deutlich. Durch die Fusion von Eplus und O2 (mittlerweile technisch zumindest abgeschlossen) sind viele Discounter mit Handyangeboten weg gefallen. Beispielsweise gibt es mit Tchibo einen Anbieter weniger, der auch Prepaid Handys mit im Angebot hatte. Andere Provider wie Netzclub oder Fonic sind zumindest inaktiv – können aber noch genutzt werden, auch wenn für sie mittlerweile keine Werbung mehr gemacht wird. Davon sind aber auch andere Netze betroffen, beispielsweise hat gerade erst EDEKA die Tarife unter der neuen Marke EDEKA Smart ins Telekom Netz verlegt. Die alten EDEKA mobil Tarife sind zwar weiterhin nutzbar, werden wohl aber nicht mehr vermarktet.

LTE und 5G im Prepaidbereich

Im letzten Jahr wurde der LTE Zugang bei den meisten Prepaid Discounter ausgebaut, daher findet man bei den aktuellen Tarifen im Prepaid Vergleich mittlerweile fast immer LTE. Allerdings gibt es kaum schnelles LTE mit LTE max. Nur die originalen Tarife der jeweiligen Netzbetreiber bieten LTE max, bei den Discounter findet man in der Regel nur Speed bis 21,6 bis 25 MBit/s. Auch gegen Aufpreis gibt es in der Regel nicht mehr Speed, bleibt spannend wann es hier die ersten Anbieter geben wird.

Allerdings gibt es auch schlechte Nachrichten. So gibt es beispielsweise bei der Telekom die MagentaMobil Prepaid Simkarte mit LTE derzeit nur in Verbindung mit einer Grundgebühr. Das Prepaid Tarife immer ohne monatliche Kosten auskommen, gilt in diesem Bereich also so direkt nicht mehr. Dennoch erfreulich: Besondere Tarifdetails wie Datenautomatik gibt es bisher nicht bei den Prepaid Sim und es scheint auch nicht so, als würden die Anbieter über eine Einführung nachdenken.

Bei den 5G Tarifen sieht es eher schlecht aus. Im Prepaid Vergleich gibt es bisher nur zwei Anbieter mit 5G: die MagentaMobil Prepaid Sim der Telekom und die Callya Prepaid Tarife von Vodafone.  Dort kann man gegen einen Aufpreis von 3 Euro monatlich (2.99 Euro bei Vodafone) die Zugang zum 5G Netz der Telekom buchen. In den ersten 12 Wochen ist diese Option bei der Telekom kostenlos, so dass man mit den Prepaid Sim auch sehr einfach das 5G Netz testen kann.

Prepaid Freikarten oder nicht?

Einige Anbieter im Prepaid Vergleich bieten derzeit ihre Tarife auch als Freikarte an. Dann gibt es keinen Kaufpreis und auch keine Versandkosten. Im Vergleich mit anderen Prepaidtarifen gibt es bei den Freikarten kaum Unterschiede. Die Simkarte sind genau so teuer oder genau so billig wie andere Karten in dem Bereich. Man zahlt lediglich keinen Kaufpreis, bekommt dafür aber auch kein Startguthaben oder nur ein Guthaben von 1 Euro. Kostenlose Sim Karten sind daher keine schlechte Alternative, bieten aber auch keine richtigen dauerhaften Vorteile. Die Auswahl ist allerdings eher übersichtlich und hat sich in den letzten Jahren auch nicht nennenswert verändert: Netzclub Freikarte | O2 Freikarte | Vodafone Callya Freikarte

Bei einigen Anbieter gibt es allerdings gar nicht mehr die Auswahl. So bieten sowohl Vodafone als auch O2 ihre Prepaid Karten nur noch als Freikarten an. Die Option von Tarifen mit Kaufpreis gibt es also gar nicht mehr – zumindest nicht bei diesen beiden Anbietern. Andere Marken wie FYVE nutzen zumindest ab und an die Möglichkeit, die Karten als Freikarten zu promoten.

Prepaid Flatrates und Optionen

Für die sinnvolle Nutzung einer Prepaidkarte als Handytarif sind derzeit in den meisten Fällen Flatrates und Optionen unumgänglich. Diese werden in der Regel für 30 Tage zur Karte dazu gebucht und müssen auch vorher abgerechnet werden. Der Kaufpreis muss daher vor Nutzung auf der Karte sein. Nach Ablauf der 30 Tage verlängern sich diese Flatrates oft um weitere 30 Tage, falls genug Guthaben auf der Karte ist. Ohne Guthaben werden die Optionen nicht erneut gebucht. Bei einigen Anbietern ruhen sie aber nur und werden neu gebucht, wenn genug Guthaben auf der Karte ist. Teilweise werden auch Allnet Flatrates mit zur Prepaidkarte angeboten. Diese sind aber oft teurer als Angebote ohne Prepaid-Abrechnung. 10 GB Flat und auch 20 GB Flat gibt es auf Rechnung meistens einige Euro billiger, die Flexibilität von Prepaid Karten bekommen man dann aber natürlich nicht.

Beim Abrechnungsintervall sollte man genau hin schauen. Viele ältere Tarife bieten hier einen Zeitraum von einem Monat (30 Tage) innerhalb denen die gebuchte Leistung genutzt werden kann. Neuere Prepaidkarten sind dagegen oft schon auf 28 Tage (4 Wochen) Intervall umgestellt. Das scheint kein großer Unterschied zu sein. Allerdings bedeutet diese Verkürzung auf Jahressicht gesehen, dass man die Optionen einmal mehr buchen und damit auch einmal mehr bezahlen muss. Leider gibt es aber keine Möglichkeit – entweder man lässt sich auf den Zeitraum ein oder nicht.

Video: Kostenfalle trotz Prepaid

Echte Prepaid Karten vs. unechtes Prepaid

Das Problem aus dem oben genannten Video besteht oft in sogenannten Prepaidkarten, die unechtes Prepaid anbieten. Dabei wird ein Postpaidvertrag gegenüber dem Kunden als Prepaid abgerechnet. Solche Tarife erkennt man oft daran, dass die Abrechnung mit Verzögerung erfolgt, während sie bei echtem Preis in der Regel in Echtzeit durchgeführt wird. Echtes Prepaid sind beispielsweise die Prepaid Karten der Netzbetreiber selbst oder auch Blau, Congstar oder Fonic.

ALDI Talk: Startpakete der Tarife und Allnet Flat zum halben Preis

ALDI Talk: Startpakete der Tarife und Allnet Flat zum halben Preis – ALDI Talk hat für die eigenen Prepaid Tarif neue Sonderaktionen gestartet und bietet die Allnet Flat und auch die normalen Simkarten zum halben Preis an. Das Starterset kostet bis Anfang Juni nur noch 4.99 Euro und für die größte Prepaid Allnet Flat des Discounters wurde der Grundpreis im ersten Monat auf 10 Euro gesenkt. Bei den anderen Tarifen bleibt der Preis gleich, im Prepaid Vergleich ändert sich daher nicht viel. Der Einstieg bei ALDI Talk wird nur billiger.

Die Aktion ist leider auch nur für Neukunden interessant, die sich für einen neuen Tarif des Discounters interessieren. Bestandskunden profitieren von den Boni leider nicht und es gibt auch keine Sonderaktion für bestehende Simkarten.

Im Kleingedruckten gibt es die bekannten Hinweise ohne größere Überraschungen:

Starter-Set Aktion vom 17.05. bis 06.06.2021: Statt 9,99 € für 4,99 € inkl. 10 € Startguthaben (Startguthaben nicht auszahlbar). AGB/Leistungsbeschreibung/Preisliste im Starter-Set und unter alditalk.de. Innerhalb Deutschlands und im EU-Ausland: Gespräche (60/1) und SMS zu ALDI TALK 0,03 €/Min./SMS, Standard-Gespräche (60/1) und SMS 0,11 €/Min./SMS. Datenverbindung 0,24 €/MB (mit bis zu 25 Mbit/s im Download und bis zu 10 Mbit/s im Upload, Taktung 10 KB Schritte). Preise u. Taktungsangaben gelten nicht für Sondernr., (Mehrwert-)Dienste. Leistungserbringer der Mobilfunkdienstleistung ist E-Plus Service GmbH (EPS), E-Plus-Straße 1, 40472 Düsseldorf. ALDI und MEDION handeln im Namen und für Rechnung der EPS. Alle Infos: alditalk.de.


Paket L 17,99 €/4 Wochen. Automat. Verlängerung um 4 Wochen bei ausreichendem Guthaben, wenn keine Abbestellung zum Ende der Laufzeit erfolgt. Neukundenvorteil: Bei Auswahl des Pakets L im SIM-Karten-Aktivierungsprozess auf alditalk.de, kostet das Paket für die ersten 4 Wochen nur 10 €, die direkt bei Aktivierung mit dem Startguthaben verrechnet werden. Enthalten: Gespräche/ SMS innerhalb Deutschlands und im EU-Ausland. Ohne Sondernr., (Mehrwert-)Dienste. EU-weite Internet-Flat mit 12 GB High-Speed-Datenvolumen. Maximale Geschwindigkeit bis zum Verbrauch des High-Speed-Datenvolumens 25 Mbit/s im Download und 10 Mbit/s im Upload, danach bis zum Ende des jew. Abrechnungszeitraums max. 64 Kbit/s. Bei 25 Mbit/s handelt es sich um die technisch mögliche Maximalgeschwindigkeit. Die tatsächlich und durchschnittlich erreichte Geschwindigkeit kann davon abweichen und ist u.a. abhängig vom Endgerätetyp und Netzausbaugebiet.