ja! mobil mit 10 Gigabyte extra Prepaid Datenvolumen für Neukunden

ja! mobil mit 10 Gigabyte extra Datenvolumen für Neukunden – Die REWE Prepaid Marke Ja! mobil hat im Juni für Neukunden eine Sonderaktion gestartet und aktiviert im ersten Monat zu den Prepaid Tarifen auch weitere 10 Gigabyte Datenvolumen. Das extra Volumen ist dabei kostenfrei und steht im gesamten ersten Monat zur Verfügung. Erst wenn die 10 Gigabyte verbraucht sind, wird das Datenvolumen zum Tarif genutzt. Allerdings gibt es den Deal nur, wenn man den ja! mobil Smart Plus Tarif bucht, alle anderen Tarife des Prepaid Discounters profitieren leider nicht von dieser Sonderaktion. Auch Bestandskunden sind leider ausgeschlossen.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

Im Zeitraum vom 01.06. bis zum 30.06. können sich Neukunden bei ja! mobil zusätzliches kostenfreies Datenvolumen sichern.* Wer innerhalb des Aktions-Zeitraums den ja! mobil Smart Plus Tarif aktiviert, erhält einen Datenpass von 10 GB. Das zusätzliche Datenvolumen ist maximal 31 Tage gültig. Der Datenpass gilt ausschließlich bei Aktivierung des ja! mobil Smart Plus Tarifs. Dieser bietet für 12,99 Euro pro 4 Wochen neben einer Telefon- und SMS-Flat in alle dt. Netze 6 GB Datenvolumen mit LTE 25, d.h. Surfen im LTE-Netz mit max. 25 Mbit/s.

Ja1 mobil bietet mittlerweile LTE Prepaid Tarife im D1 Netz der Telekom an und unsterstützt Geschwindigkeiten bis 25 MBit/s. Mehr Speed ist leider nicht möglich. Auch die Prepaid Allnet Flat bietet nicht mehr Speed und 5G Geschwindigkeiten sind ebenfalls nicht verfügbar. Dennoch ist der Preis wirklich interessant, denn auch ohne die extra 10 GB Datenvolumen hat die Flat mit 6GB für 12.99 Euro ein wirklich gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Im Kleingedruckten heißt es zu den weiteren Bedingungen:

Das Angebot gilt einmalig für alle Kunden, die im Zeitraum vom 01.06. bis 30.06.2021 einen ja! mobil Smart Plus Tarif aktivieren. Max. 24 Std. nach Aktivierung bzw. Aufladung erhält der Kunde 10 GB zusätzliches Datenvolumen, welches für 31 Tage gültig ist. In dieser Zeit wird zunächst das Inklusiv-Volumen des Datenpasses i.H.v. 10 GB mit der jeweiligen im zugrundeliegenden Tarif vereinbarten geschätzten maximalen Übertragungsgeschwindigkeit verbraucht. Nach Ablauf der 31 Tage oder nach Verbrauch des Inklusiv-Volumens des Datenpasses richtet sich die Datennutzung nach dem zugrundeliegenden Tarif. Dies gilt auch im EU-Ausland. Nicht verbrauchtes Datenvolumen verfällt nach Ende der Gültigkeitsdauer.

Prepaid Nutzung in Deutschland sinkt auch 2020 weiter

Prepaid Nutzung in Deutschland sinkt auch 2020 weiter – Die Mobilfunk-Zahlen im Jahr 2020 haben sich nach Angaben der Bundesnetzagentur weiter positiv entwickelt (auch was die Nutzung betrifft), aber vor allem im Prepaid Bereich ist der Trend eher sinkend. Seit mehreren Jahr gibt es immer weniger Prepaid Karten auf dem Markt und diese Entwicklung setzt sich auch 2020 fort. Mittlerweile ist nur noch jeder 3. Simkarte auf dem Markt eine Prepaid Karten – die Allnet Flat verdrängen auch im Prepaid Bereich die anderen Tarifformen zunehmend.

Bei prepaid-experten.com schreibt man dazu im Original:

Der Marktanteil der Prepaid Tarife in Deutschland sinkt damit auch 2020 weiter und liegt bei nur noch 33 Prozent. Mittlerweile sind also nur noch ein Drittel der Tarife in Deutschland Prepaid Tarife und es sieht bisher auch nicht so aus, als würde sich dieser Trend in 2021 wieder umkehren. Hintergrund für diese Entwicklung ist vor allem der starke Trend hin zu Allnet Flat und immer günstigeren Tarifen und natürlich auch die Tendenz zu Datenflatrates. Mobilfunk-Tarife werden heute fast immer für den mobilen Internet Zugang genutzt. Die reine Prepaid Karte ohne monatliche Kosten ist daher immer mehr die Ausnahme und das zeigt sich auch in den Marktanteilen.

Die Zahlen der Entwicklung als Grafik

Marktenteile im Prepaid Bereich sinken kontinulierlich weiter

Beispielsweise gibt es immer noch viele Prepaid Anbieter ohne eSIM. Festnetz Nummern zur Prepaid Karte gibt es kaum und 5G bekommt man auch nur bei zwei Anbietern im Prepaid Bereich (Telekom und Vodafone). Die Simkarten haben also mittlerweile im Vergleich zu den normalen Tarifen handfeste technische Nachteile und das merkt man auch bei der Nutzung. Es bleibt daher abzuwarten, wie sich die Prepaid Tarife weiter entwickeln werden und welche Angebote man zukünftig über Prepaid realisieren kann – das dürfte auch über die Nutzung entscheiden.

Für 2021 gibt es im Übrigen gute Nachrichten: die Telekom hat Lebara mittlerweile als Prepaid Anbieter eingeordnet und die Tarife des Unternehmens nun im Prepaid Bereich angesiedelt. Damit dürfte es 2021 gleich mehrere Millionen neue Prepaid Tarife geben und das Verhältnis Prepaid-Postpaid dürfte wieder etwas zugunsten der Prepaid Angebote ausfallen.

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Ay Yildiz mit neuem 3 Monats-Paket auf Prepaid Basis

Ay Yildiz mit neuem 3 Monats-Paket auf Prepaid Basis – Es gibt im Prepaid Bereich mittlerweile eine große Auswahl: neben den normalen Prepaid Flat und Optionen mit 28 Tagen Laufzeit bieten die Discounter mittlerweile auch Pakete, die man für ein komplettes Jahr oder ein halbes Jahr bucht und ebenfalls im Voraus bezahlt. O2 geht bei Ay Yildiz nun noch einen Schritt und bieten einen Tarif an, der komplett für 3 Monate gebucht wird. Das 3-Monats-Paket des Unternehmens koste 24.99 Euro und bietet 10 Gigabyte Datenvolumen und 600 Freiminuten. SMS sind nicht enthalten, dafür aber 60 Freiminuten extra für Gespräche in die Türkei.

AY YILDIZ schreibt selbst dazu:

AY YILDIZ erweitert sein Portfolio daher für diese Zielgruppe um eine ganz besondere Option: das 3-Monats-Paket. Es ist 90 Tage lang gültig und überzeugt mit einem Preis von einmalig 24,99 € für diesen Zeitraum. Mit dem beinhalteten Datenvolumen von 10 GB stehen dem sorgenfreien Surfen im Internet, Musikstreaming oder der Verbindung via Social Media nichts im Wege. Genutzt wird das 4G-Mobilfunknetz von Telefónica Deutschland mit bis zu 25 Mbit/s im Download und 10 Mbit/s im Upload. Zudem beinhaltet das 3-Monats-Paket 600 Freiminuten für Telefonie innerhalb Deutschlands sowie in das türkische Festnetz. 60 zusätzliche Inklusivminuten gelten für Telefonate in die türkischen Mobilfunknetze und für Gespräche aus Deutschland in alle Netze der EU, nach Großbritannien, Island, Liechtenstein, Norwegen und in die Schweiz. Sie sorgen dafür, dass Kunden auch grenzübergreifend mit der türkischen Community, Freunden, Familie und Geschäftspartnern im Austausch bleiben können.

Das Paket beinhaltet leider keine Prepaid Allnet Flat, sondern „nur“ Freiminuten. Mit 600 Einheiten für 300 Monate (also 200 Einheiten pro Monat), sollten aber die meisten Nutzer ohne Probleme auskommen. Die Datenflat bei diesem Paket unterstützt leider kein LTE max und auch kein 5G, der maximale Speed der Verbindungen ist auf 25MBit/s (Download) begrenzt.

Wie bei den anderen Anbietern im Prepaid Vergleich mit solchen Paketen endet der neue Tarif nach 3 Monaten (90 Tagen) automatisch. Es gibt also keine Verlängerung oder weitere Buchung, man kann den Tarif danach aber natürlich erneut buchen.

Marktüberblick: die Prepaid Simkarten werden schneller (zumindest etwas)

Marktüberblick: die Prepaid Simkarten werden schneller (zumindest etwas) – In diesem Jahr werden in den deutschen Mobilfunk-Netzen wohl die 3G Netzbereiche endgültig abgeschaltet und die Auswirkungen davon merkt man vor allem bei den Discountern und Prepaid Tarifen. Die Netzbetreiber haben fast alle Angebote inzwischen auf LTE umgestellt um auch nach der Abschaltung von 3G schnelles Internet anbieten zu können. Das merkt man bei den Geschwindigkeiten im Prepaid Bereich. Selbst ältere Angebote unterstützen nun Geschwindigkeiten bis 21,6 MBit/s und und einige Anbieter (wie ALDI Talk und LIDL Connect) wurde mittlerweile auf 25MBit/s umgerüstet und haben damit im Vergleich zu anderen Prepaid Angeboten im gleichen Netz einen kleinen Geschwindigkeitsvorteil (bei den maximalen Geschwindigkeiten).

Bei prepaid-experten.com heißt es im Original zum Speed der Prepaid Sim:

Im letzten Jahr hat sich viel im Prepaid Bereich getan. Es gibt neue Tarife mit den Prepaid Jahrespaketen, inzwischen zwei Anbieter mit 5G und vor allem beim Speed haben fast alle Prepaid Anbieter auf dem deutschen Markt zugelegt. Durch die geplante Abschaltung von 3G in diesem Jahr wurden mittlerweile fast alle Prepaid Tarife auf LTE umgestellt und haben damit Zugang zum 4G Netz des jeweiligen Netzbetreibers. Das bedeutet auch, dass es fast überall Geschwindigkeiten bis 21,6MBit/s gibt – die früheren Standardtarife mit nur 7,2MBit/s findet man nicht mehr. Nur einige sehr alte Simkarten, die nicht auf LTE umgestellt werden können arbeiten noch mit diesen Geschwindigkeiten.

Der 5G Bereich ist im Prepaid Sektor allerdings weiterhin eher mäßig besetzt. Nur die Telekom und Vodafone bieten 5G Tarife im Prepaid Bereich und bei beiden Anbietern gibt es diesen Zugang nur gegen Aufpreis von etwa 3 Euro für 4 Wochen. Kostenloses 5G steht bei den Prepaid Angeboten derzeit also noch nicht zur Verfügung. Dennoch gibt es auch im Prepaid Bereich mittlerweile 5G Speed.

Im 5G Bereich (und das betrifft auch die Prepaid Tarife) hat derzeit die Telekom beim 5G Ausbau die Nase vorn. Das Unternehmen erreicht nach eigenen Angaben mittlerweile mehr als zwei Drittel der Bundesbürger mit 5G und davon profitieren auch Prepaid Kunden, denn über die 5G Option können sie das Netz ebenso mit nutzen. Vodafone liegt bei mehr als 10 Millionen erreichten Nutzern und hat vor allem den Vorteil, dass man die 5G Handykarte als kostenlose Sim bekommen kann. Damit eignen sich diese Tarife besonders gut zum Testen.

Prepaid Marktanteil sinkt auf unter 44 Prozent

Prepaid Marktanteil sinkt auf unter 44 Prozent – Die Netzbetreiber haben ihre Zahlen für das zweite Quartal 2020 veröffentlicht und damit lässt sich auch wieder ein Blick auf die Marktanteile und die Verbreitung der Kundenzahlen werfen. Im Vergleich zum 30.06.2019 lässt sich dabei festhalten, dass die Zahl der Mobilfunk-Kunden wieder gestiegen ist und zwar sowohl bei den normalen Handytarifen auf Rechnung als auch bei den im Voraus bezahlten Prepaid Simkarten.

Allerdings ist die Zahl der Handyverträge stärker gewachsen als der Prepaid-Bereich, so dass auch für Mitte 2020 festzuhalten ist, dass der Marktanteil der Prepaid Tarife weiter gesunken ist – wenn auch nur recht wenig im Vergleich zu den Jahren davor.

Bei prepaid-experten.com schreibt man zu den Prepaid Zahlen im Original:

Die Quartalszahlen der Netzbetreiber weisen zwar mittlerweile (Stand 30.06.2020) mehr Prepaid Karten aus als im Vorjahr, aber die Zahl der Postpaid Angebote ist noch stärker gewachsen und daher sinkt der Marktanteil der Prepaid Anbieter auch im 2. Quartal 2020 erneut. Allerdings ist der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr niedriger ausgefallen als in den letzten Jahren.

Einer der Gründe ist vor allem das starke Wachstum der Telekom-Simkarten im Prepaid Bereich. Das Unternehmen konnte innerhalb eines Jahres mehr als 2 Millionen neue Prepaid Kunden freischalten. Das kompensiert nicht nur die Verluste an Prepaid Sim im O2 Netz, sondern bringt auch allgemein ein Wachstum mit sich. Ein Grund dafür könnte der Start von neuen Prepaid Anbietern im Telekom Netz sein – beispielsweise EDEKA Smart und Kaufland mobil.

In dem Zusammenhang sind vor allem die Prepaid Angebote im O2 Netz ein Problem, weil es dort nach wie vor einen deutlichen Rückgang bei den Prepaid Kunden gibt. Im letzten Jahr hat das O2 Netz mehr als eine Millionen Prepaid Kunden verloren – im gleichen Zeitraum konnte die Telekom etwa 2 Millionen neue Prepaid Kunden gewinnen und auch bei Vodafone gibt es mehr Prepaid Kunden (wenn auch nur wenige). O2 scheint also im Prepaid Segment ein Problem zu haben und es bleibt abzuwarten, wie das Unternehmen zuünftig damit umgehen will.

Prepaid – Guthaben Stand auf dem Handy abfragen – so geht es bei allen Anbietern

Prepaid – Guthaben Stand auf dem Handy abfragen – so geht es bei allen Anbietern – Prepaid bedeutet das man vorab Guthaben auf das Handy lädt, um telefonieren, SMS senden oder im Internet surfen zu können. Dementsprechend ist es sinnvoll sich über den aktuellen Stand zu informieren um die Simkarten schnell wieder aufladen zu können, falls das Guthaben zu niedrig sein sollte. Im nachfolgendem Artikel wird jeweils die simpelste Methode der Abfrage für die wichtigsten Anbieter aufgezeigt. Die einfachste Variante ist die Abfrage per Tastenkombination. Dafür haben wir eine einfache Grafik zusammen gestellt:

Diese Abfrage gilt für alle Netze und für alle Anbieter im jeweiligen Netz, also auf für die jeweiligen Discounter. Es gibt daher zwar eine ganze Reihe von Prepaid Anbieter, aber die Technik dahinter ist in den Netzen weitgehend gleich und das macht die Bedienung etwas einfacher.

Abfrage per Tastenkombination (wie in der Grafik)

Die Codes beginnen in der Regel mit der *-Taste und enden auf der #-Taste, die einzugebende Zahlenkombination ändert sich je nach Anbieter. Der Vorgang ist indes für jedes Handy gleich:

  1. Das Telefon-Menü öffnen und das Tastenfeld anzeigen lassen.
  2. Anschließend *[den jeweiligen Zahlencode]# eingeben.
  3. Danach auf die grüne Hörertaste klicken, um die Nummer zu wählen.
  4. Nach einer kurzen Bearbeitungszeit erscheint das aktuelle Guthaben auf dem Display des Handys.

Codes der Anbieter

Der Übersicht halber werden die Codes nummerisch aufsteigend aufgelistet. Darunter findet sich jeweils der Hinweis, für welche Anbieter der entsprechende Code Gültigkeit besitzt.

*100#

  • Ay Yildiz, Blauworld, Congstar, E-Plus, Fyve, Klarmobil, Mobi, Nettokom, o.tel.o, O2, Ortel, Mobile Rossmann, mobil Simyo, Vodafone und T-Mobile

*101#

  • B.free, bob, Einfach Prepaid, Fonic, Netzclub, T-Mobile und Tchibo mobil

*102#

  • tele.ring und Vectone mobile

*131#

  • GT Mobile und Lycamobile

*141#

  • Lebara

*144#

  • Turkcell

*149#

  • Eety

Alternative Varianten zur Abfrage des Prepaid Guthaben

Der Fokus lag – wie oben bereits beschrieben – auf den Zahlencodes, darüber hinaus gibt es jedoch weitere Möglichkeiten das Guthaben abzufragen. So lässt sich der Kontostand beispielsweise über eine jeweilige Kurzwahl telefonisch abfragen. Des Weiteren bieten manche Anbieter eine eigene App an, dort kann man den aktuellen Stand ebenfalls einsehen. Zu guter Letzt kann man über das Online-Portal des jeweiligen Anbieters und den entsprechenden Kundenlogin das Guthaben einsehen.

Oft wird das Guthaben der Anbieter auch direkt im Kundenbereich mit angezeigt. Loggt man sich ein, sieht man so auf den ersten Blick, wie viel Guthaben noch zur Verfügung steht. Ab und an gibt es aber auch Probleme, so schreibt man beispielsweise im Telekom Forum, dass man die Simkarten erst mit (eventuell bestehenden) Kundenbereichen verknüpfen muss. Dort heißt es:

Ist dort der Mobilfunkvertrag bereits verknüpft? Falls nicht kannst du ihn dort verknüpfen. Wenn schon eine Verknüpfung besteht, ist meine Frage, ob diese als „Vertragspartner“ oder „Nutzer“ besteht. Die Verknüpfung sollte als „Vertragspartner“ bestehen. Früher reichte auch eine Nutzerverknüpfung zum Einsehen des Guthabens, das ist im neuen Kundencenter nicht mehr der Fall. Wenn der Vertrag nur als „Nutzer“ verknüpft ist, gibt es dort die Schaltfläche „erweiterten Service nutzen“? Damit könntest du den Vertrag zum „Vertragspartner“ hochstufen.

Im Zweifel sollte man sich bei solchen Problemen mit der Abfrage des Guthaben an den Kundenservice wenden.

Mittlerweile bieten viele Discounter (auch im Prepaid Bereich) auch Apps an, die man auf dem Handy und Smartphone installieren kann und die dann dort unter anderem auch den Kontostand anzeigen. Das ist dann auch ein modere Form der Anzeige des Prepaid Guthabens und wesentlich weniger umständlich als der Tastencode.

D1 Prepaid Discounter bekommen standardmäßig LTE, VoLTE und WLAN Call

D1 Prepaid Discounter bekommen standardmäßig LTE, VoLTE und WLAN Call – LTE als Zubuchoption gab es bei einigen D1 Discountern schon länger, teilweise war LTE auch bereits standardmäßig aktiv. Bei den D1 Discounter ja!mobil, Penny mobil und Congstar wird dies nun vereinheitlich und sowohl Bestandkunden als auch Neukunden bekommen ab Juli bzw August LTE sowie damit verbunden auch VoLTE und WLAN Call. Die Umstellung ist dabei kostenfrei, an den Grundgebühren und Verbindungskosten für die jeweiligen D1 Netz Tarife ändert sich nichts.

Im Original heißt es zu den Neuerungen:

Die erfolgreiche Umstellung in das LTE-Netz durch den technischen Leistungserbringer der REWE Tarife – congstar – umfasst auch die Nutzung von Voice over LTE (VoLTE) und WLAN-Call, wodurch eine noch bessere Sprachtelefonie ermöglicht wird. Voraussetzung für die Nutzung ist ein Smartphone, das diese Funktionen unterstützt. Neukunden können VoLTE und WLAN-Call ab dem 20. Juli nutzen, Bestandskunden steht VoLTE und WLAN-Call ab Ende August zur Verfügung.

Die Umstellung betrifft allerdings nicht alle D1 Prepaid Anbieter, sondern nur die Angebote von ja!mobil, Penny mobil und Congstar. Diese werde technisch alle von Congstar realisiert und nutzen daher die gleiche Technik. Spannend ist dabei der Vergleich mit den originalen MagentaMobil Prepaid Karten der Telekom. Diese können kein VoLTE und auch kein WLAN Call nutzen und sind damit in diesem Bereich sogar etwas schlechte aufgestellt als die andere D1 Discounter auf der Congstar Plattform. Man kann aber davon ausgehen, dass auch bei die Telekom Prepaid Tarife diese neue Technik bekommen werden.

Leider gibt es aber durch diese Umstellung aber auch nicht mehr Speed. Die Prepaid Tarife im D1 Netz der Telekom surfen aktuell mit maximal 25MBit/s im 4G/LTE Netz und auch gegen Aufpreis stehen keine höheren Geschwindigkeiten und auch kein LTE max zur Verfügung. Aktuell wären im LTE D1 Netz der Telekom bis zu 300Mbit/s möglich. Nominell schneller werden die Tarife damit also nicht, es wird nur ein anderer Netzstandard genutzt und auch 5G steht weiterhin bei den D1 Prepaid Discountern nicht zur Verfügung.

Prelado: Prepaid-Guthabenportal nicht erreichbar

Prelado: Prepaid-Guthabenportal nicht erreichbar – Im Prepaid Bereich bieten neben den Anbieter selbst auch eine Reihe von Drittanbietern die Möglichkeit, neues Guthaben auf die Prepaid Karten zu laden. Dort gibt es dann oft Rabatte und mehr Zahlungsformen als bei den Prepaid-Anbietern selbst. Prelado ist ein solches Guthaben-Portal und mittlerweile kann man die Webseite schon bereits seit über eine Woche nicht mehr aufrufen. Es kommt nur eine Meldung zu einer Wartung und damit sind natürlich auch keine neuen Aufladungen mehr möglich.

Die aktuelle Meldung auf der Webseite von Prelado

Auf die bekannten Kontaktmöglichkeiten gibt es leider auch keine Reaktion. Die Facebook Seite wurde beispielsweise 2017 zum letzten Mal mit Neuigkeiten bestückt. Es fehlen daher Informationen, was bei Prelado vorgeht und es besteht zu befürchten, dass der Anbieter mehr oder weniger kommentarlos den Dienst eingestellt hat.

Das wäre angesichts der Vorgeschichte des Unternehmens keine größere Überraschung. Die UMT PEACHES Mobile GmbH, die hinter Prelado steht, hatte häufiger Verluste eingefahren und wurde zwischenzeitlich übernommen und dann weiter verkauft. Ende 2018 heißt es dazu:

Der Vorstand der UMT United Mobility Technology AG („UMT AG“) hat heute beschlossen, sämtliche Anteile an der UMT PEACHES Mobile GmbH, München, zu veräußern. Die UMT AG wird im ersten Schritt dieser Transaktion die Option zum Erwerb der restlichen Anteile an der UMT PEACHES Mobile GmbH von der Minderheitsgesellschafterin ausüben und anschließend 100 % der Anteile der UMT PEACHES Mobile GmbH im Rahmen einer Zweckgesellschaft (SPV) an die MayfairCapital, Grünwald, verkaufen. Da im Zusammenhang mit der Entkonsolidierung Verbindlichkeiten der UMT PEACHES Mobile GmbH verrechnet werden können, führt der Verkauf zu einer substanziellen Stärkung der Eigenkapitalbasis auf Ebene des UMT-Konzerns. 

Kunden sollten daher auf andere Anbieter in diesem Bereich zurück greifen, denn ob Prelado wirklich wieder kommt, lässt sich aktuell kaum sagen und selbst wenn ist so ein längerer Ausfall auch kein gutes Zeichen für die weitere Nutzung, immerhin muss man als Kunde darauf bauen können, dass man bei Bedarf Guthaben aufladen kann und dann sollte die Webseite funktionieren.

Neuer Tiefststand bei den aktiven Prepaid Simkarten auf dem deutschen Markt

Neuer Tiefststand bei den aktiven Prepaid Simkarten auf dem deutschen Markt – Die Marktanteile im Prepaid Bereich kennen in den letzten Jahren nur eine Richtung: nach unten. Die Discount-Angebote und Allnet Flat sind mittlerweile bei vielen Anbieter so günstig geworden, dass sich eine Prepaid Karte nicht mehr lohnt und daher wechseln viele Kunden lieber zu den Postpaid Tarifen auf Rechnung.

Dieser Trend hat sich auch im letzten Jahr weiter fortgesetzt und der Anteil der Prepaid Tarife sinkt auf 34 Prozent. Damit ist nur noch etwa jeder dritte Handytarif auf dem deutschen Markt ein Prepaid Angebot. Vor einigen Jahren lagen die Abrechnungsformen noch gleich auf.

 Bei prepaid-experten.com schreibt man im Original dazu:

Die Bundesnetzagentur hat im aktuellen Tätigkeitsbericht einen Überblick über den aktuellen Stand im Bereich Mobilfunk geben und insgesamt ist die Zahl der aktiven Simkarten in Deutschland im Vergleich zu den Vorjahren gesunken. Insgesamt gab es im letzten Jahr in Deutschland noch 107,2 Millionen aktive SMS. Das sind immer noch mehr Simkarten als Einwohner, aber doch deutlich weniger als als noch im Jahr 2017 (109,7 Millionen).

Vor allem die Zahl der Prepaid Simkarte und Tarife ist gesunken und das kann man am Marktanteil der Simkarten gut erkennen. Dieser liegt in 2019 bei nur noch 34 Prozent und damit wieder ein Prozent niedriger als im Vorjahr. Der Trend hin zu den Handytarifen macht sich also auch weiter bemerkbar.

Im letzten Jahr hat man aber deutlich sehen können, dass die Prepaid Anbieter versuchen, gegenzusteuern. Es gibt mittlerweile bei fast allen Anbieter Prepaid Allnet Flat mit günstigen Konditionen ab etwa 8 Euro im Monat und LTE steht nun auch bei fast allen Prepaid Discountern zur Verfügung (teilweise aber nur gegen Aufpreis wie beispielsweise bei Congstar). Die Telekom bietet für die MagentaMobil Prepaid Sim mittlerweile sogar 5G an, so dass auch diese Technik (sehr langsam) im Prepaid Bereich verfügbar wird. Ob das wieder mehr Kunden von den Prepaid Angeboten überzeugen kann, muss sich aber erst nich zeigen.
  

Telekom Prepaid: Ausweisprüfung im Handel soll schneller werden

Telekom Prepaid: Ausweisprüfung im Handel soll schneller werden – Nach wie vor müssen allen neuen Prepaid Karten mit Ausweis legitimiert werden um zu verhindern, dass pseudonyme Prepaid Karten (von denen es nach wie vor Millionen auf den Markt gibt) für kriminelle Zwecke missbraucht werden können. Die Telekom hat nun angekündigt, dass diese Ausweis-Prüfung in den Läden des Unternehmens auch per elektronischem Personalausweis durchgeführt werden können. Auf diese Weise können die Daten viel schneller geprüft und gespeichert werden und die Kunden haben damit auch schneller Zugriff auf ihre Tarife.

Die Telekom schreibt selbst zu den Voraussetzungen:

Voraussetzung für die Teilnahme an dem Verfahren ist ein deutscher Personalausweis mit Chip. Diesen haben alle seit November 2010 ausgestellten Dokumente (aktuell rund 70 Millionen). Auch Besitzer eines elektronischen Aufenthaltstitels (aktuell rund 11 Millionen) können ihre persönlichen Daten elektronisch auslesen lassen. Nach einem erfolgreichen Lichtbildabgleich durch den Verkäufer startet dieser den Vorgang mit einer App. Ist alles in Ordnung, werden die benötigten Daten fehlerfrei, sicher und sekundenschnell übernommen. Der Austausch der Daten erfolgt verschlüsselt. Zudem ist das Verfahren abgesichert. So werden beispielsweise manipulierte oder verlorene Ausweise sofort erkannt. Das „Vor-Ort-Auslesen“ soll ab Sommer in den Filialen der Handelspartner genutzt werden.

Diese Neuerung ist allerdings vorerst nur beim Kauf im stationären Handel verfügbar und noch nicht bei der Bestellung der Telekom Prepaid Simkarten im Handel.

Die Telekom hatte Anfang des Jahres erst die eigenen Prepaid Tarife überarbeitet. Die Angebote haben nun auch Zugriff auf 5G (zumindest gegen einen Aufpreis von 3 Euro im Monat) und es gibt dazu den neuen MagentaMobil Prepaid Max Tarif, der unbegrenztes Datenvolumen bietet. Dieses Angebot gibt es so bei anderen Prepaid Discounter auf dem Markt noch nicht und daher ist dieser Schritt recht interessant. Allerdings kostet dieser Tarif auch knapp 100 Euro für die Nutzung von 4 Wochen und ist daher wohl nur in Ausnahmefällen für Verbraucher wirklich interessant.