Neuer Tiefststand bei den aktiven Prepaid Simkarten auf dem deutschen Markt

Neuer Tiefststand bei den aktiven Prepaid Simkarten auf dem deutschen Markt – Die Marktanteile im Prepaid Bereich kennen in den letzten Jahren nur eine Richtung: nach unten. Die Discount-Angebote und Allnet Flat sind mittlerweile bei vielen Anbieter so günstig geworden, dass sich eine Prepaid Karte nicht mehr lohnt und daher wechseln viele Kunden lieber zu den Postpaid Tarifen auf Rechnung.

Dieser Trend hat sich auch im letzten Jahr weiter fortgesetzt und der Anteil der Prepaid Tarife sinkt auf 34 Prozent. Damit ist nur noch etwa jeder dritte Handytarif auf dem deutschen Markt ein Prepaid Angebot. Vor einigen Jahren lagen die Abrechnungsformen noch gleich auf.

 Bei prepaid-experten.com schreibt man im Original dazu:

Die Bundesnetzagentur hat im aktuellen Tätigkeitsbericht einen Überblick über den aktuellen Stand im Bereich Mobilfunk geben und insgesamt ist die Zahl der aktiven Simkarten in Deutschland im Vergleich zu den Vorjahren gesunken. Insgesamt gab es im letzten Jahr in Deutschland noch 107,2 Millionen aktive SMS. Das sind immer noch mehr Simkarten als Einwohner, aber doch deutlich weniger als als noch im Jahr 2017 (109,7 Millionen).

Vor allem die Zahl der Prepaid Simkarte und Tarife ist gesunken und das kann man am Marktanteil der Simkarten gut erkennen. Dieser liegt in 2019 bei nur noch 34 Prozent und damit wieder ein Prozent niedriger als im Vorjahr. Der Trend hin zu den Handytarifen macht sich also auch weiter bemerkbar.

Im letzten Jahr hat man aber deutlich sehen können, dass die Prepaid Anbieter versuchen, gegenzusteuern. Es gibt mittlerweile bei fast allen Anbieter Prepaid Allnet Flat mit günstigen Konditionen ab etwa 8 Euro im Monat und LTE steht nun auch bei fast allen Prepaid Discountern zur Verfügung (teilweise aber nur gegen Aufpreis wie beispielsweise bei Congstar). Die Telekom bietet für die MagentaMobil Prepaid Sim mittlerweile sogar 5G an, so dass auch diese Technik (sehr langsam) im Prepaid Bereich verfügbar wird. Ob das wieder mehr Kunden von den Prepaid Angeboten überzeugen kann, muss sich aber erst nich zeigen.
  

Telekom Prepaid: Ausweisprüfung im Handel soll schneller werden

Telekom Prepaid: Ausweisprüfung im Handel soll schneller werden – Nach wie vor müssen allen neuen Prepaid Karten mit Ausweis legitimiert werden um zu verhindern, dass pseudonyme Prepaid Karten (von denen es nach wie vor Millionen auf den Markt gibt) für kriminelle Zwecke missbraucht werden können. Die Telekom hat nun angekündigt, dass diese Ausweis-Prüfung in den Läden des Unternehmens auch per elektronischem Personalausweis durchgeführt werden können. Auf diese Weise können die Daten viel schneller geprüft und gespeichert werden und die Kunden haben damit auch schneller Zugriff auf ihre Tarife.

Die Telekom schreibt selbst zu den Voraussetzungen:

Voraussetzung für die Teilnahme an dem Verfahren ist ein deutscher Personalausweis mit Chip. Diesen haben alle seit November 2010 ausgestellten Dokumente (aktuell rund 70 Millionen). Auch Besitzer eines elektronischen Aufenthaltstitels (aktuell rund 11 Millionen) können ihre persönlichen Daten elektronisch auslesen lassen. Nach einem erfolgreichen Lichtbildabgleich durch den Verkäufer startet dieser den Vorgang mit einer App. Ist alles in Ordnung, werden die benötigten Daten fehlerfrei, sicher und sekundenschnell übernommen. Der Austausch der Daten erfolgt verschlüsselt. Zudem ist das Verfahren abgesichert. So werden beispielsweise manipulierte oder verlorene Ausweise sofort erkannt. Das „Vor-Ort-Auslesen“ soll ab Sommer in den Filialen der Handelspartner genutzt werden.

Diese Neuerung ist allerdings vorerst nur beim Kauf im stationären Handel verfügbar und noch nicht bei der Bestellung der Telekom Prepaid Simkarten im Handel.

Die Telekom hatte Anfang des Jahres erst die eigenen Prepaid Tarife überarbeitet. Die Angebote haben nun auch Zugriff auf 5G (zumindest gegen einen Aufpreis von 3 Euro im Monat) und es gibt dazu den neuen MagentaMobil Prepaid Max Tarif, der unbegrenztes Datenvolumen bietet. Dieses Angebot gibt es so bei anderen Prepaid Discounter auf dem Markt noch nicht und daher ist dieser Schritt recht interessant. Allerdings kostet dieser Tarif auch knapp 100 Euro für die Nutzung von 4 Wochen und ist daher wohl nur in Ausnahmefällen für Verbraucher wirklich interessant.

Kaufland Mobil – neue Prepaid Markte im D1 Netz der Telekom

Kaufland Mobil – neue Prepaid Markte im D1 Netz der Telekom – Die Kauflande Supermarkt-Kette hatte bereits vor einigen Jahren eine eigene Prepaid Marke unter dem Namen K-Classic Mobil gestartet. Das scheint aber kein großer Erfolg gewesen zu sein, denn das Unternehmen wechselt nun nicht nur den Namen, sondern auch gleich das Netz. Mit Kaufland mobil hat man einen Prepaid Discounter im Telekom Netz gestartet und bietet nun die eigenen Prepaid Tarife unter diesem Namen an.

Die Telekom schreibt selbst zu den neuen Prepaid Tarifen:

„Kaufland mobil“ heißt die neue Mobilfunk-Eigenmarke von Kaufland und Telekom. Sie steht ab sofort deutschlandweit in allen Kaufland-Filialen zur Verfügung. Kaufland und die Telekom Deutschland Multibrand GmbH haben sich auf eine exklusive Zusammenarbeit im Bereich Mobilfunkeigenmarke geeinigt. Die beiden Partner bieten ihren Kunden fünf Tarife mit LTE-Geschwindigkeit (im Download max. 25 MBit/s) in bester D-Netz Qualität an

Leider gibt es (anders als beispielsweise bei EDEKA Smart im gleichen Netz) kein LTE und auch auf 5G müssen die Kaufland mobil Prepaid Tarife noch verzichten. Darüber hinaus ist der Tarif eher solide – wirkliche Tiefstpreise oder Angriffe auf die Konkurrenz gibt es nicht.

Kaufland Mobil bietet dabei einen reinen 9 Cent Tarif als Grundtarif an und man kann dieses Angebot nach Wunsch aufstocken. Insgesamt stehen dabei 4 Tarifoptionen und 3 Prepaid Allnet Flatrates zur Verfügung:

  • Tarif Smart XS: 100 Inklusivminuten und 1 GB Datenvolumen für 4,99 Euro für 4 Wochen
  • Tarif Smart S: Allnet Flat und 3 GB Datenvolumen für 7,99 Euro für 4 Wochen
  • Tarif Smart M: Allnet Flat und 5 GB Datenvolumen für 12,99 Euro für 4 Wochen
  • Tarif Smart L: Allnet Flat und 7 GB Datenvolumen für 19,99 Euro für 4 Wochen

Die neue Webseite des Unternehmens ist auch bereits online und man kann dort leider nur die Tarif anschauen, aber nicht direkt bestellen. Daher scheint es so, als würde man die Handykarten weiterhin nur bei Kaufland kaufen können.  Wie genau es mit der alten Marke weitergeht, ist nicht bekannt.  Bis Oktober gibt es aber 50 Euro Bonus, wenn bisherige K-Classic-Nutzer zur neuen Marke wechseln und ihr alte Rufnummer mitbringen.

Insgesamt muss man feststellen, dass es im letzten Jahr eine Reihe von neuen Discountern im Telekom Netz hab. Die Konditionen der Telekom für neue Prepaid Anbieter im D1 Netz scheinen so interessant zu sein, dass sich auch ein kompletter Netzwechsel lohnt. Dazu bietet Kaufland Mobil auch eine ganze Reihe von Allnet Flat an, die sich preislich nicht vor den Angebote von ALDI Talk und Discotel nicht verstecken müssen. Damit bekommt man nun auch im Telekom Netz Allnet Flat mit Prepaid Abrechnung im Preisbereich von 8 Euro monatlich – der Preisunterschied zu den normalen Allnet Flat auf Rechnung in diesem Netz wird damit deutlich geringer.

 

 

EDEKA Smart – bis zu 50GB extra für die Prepaid Tarife

EDEKA Smart – bis zu 50GB extra für die Prepaid Tarife – Bei EDEKA Smart läuft noch bis Ende des Monats eine Sonderaktion, bei den man zu den Simkarten je nach Tarif mit 20GB, 30GB oder 50GB Datenvolumen bekommt. Diese Volumen steht dabei zusätzlich zur Verfügung und ist im ersten Monat nutzbar. Solche Aktionen kennt man von anderen Anbietern, dass aber bei deinen Telekom D1 Netz Tarif so viel Datenvolumen mit ausgeschüttet wird, ist eher selten.

Das Unternehmen schreibt selbst zur Funktionsweise:

  1. EDEKA smart kombi Startset kaufen
  2. SIM-Karte im Aktionszeitraum freischalten über edeka-smart.de/freischalten
  3. Unter pass.telekom.de erhalten Sie den entsprechenden Pass mit dem Datenvolumen kostenfrei zur Buchung
  4. Sie erhalten gratis das 10-fache des Tarifvolumens zusätzlich zum Inklusivvolumen geschenkt (das Aktionsvolumen wird zuerst verbraucht, danach das Inklusivvolumen des Tarifs.) Die Dauer des Datengeschenks ist für genau 28 Tage gültig

Das bedeutet leider auch, dass dieses Datengeschenk bisher nur für Neukunden zur Verfügung steht, Bestandskunden nutzen weiterhin das normale Datenvolumen ohne zusätzlichen Bonus.

Dennoch ist die Aktion erfreulich, denn die EDEKA Smart Prepaid Sim basieren auf den originalen Telekom Prepaidkarten und damit sind sie die schnellsten Prepaid Tarife, die man im Telekom Netz bekommen kann. Sie können LTE max bis zu Geschwindigkeiten von 300MBit/s im Download nutzen. So schnell ist selbst das Telekom Tochterunternehmen Congstar nicht. Allerdings haben auch die EDEKA Smart Simkarten bisher keine 5G Freischaltung. Diese gibt es nur (gegen einen Aufpreis von 3 Euro monatlich) direkt bei den originalen Prepaid Tarife der Telekom.

Für die Sonderaktion kann man die bis zu 50GB Datenvolumen bei EDEKA Smart daher mit LTE max und Speed bis 300MBit/s nutzen (sofern das Telekom Netz bereits so weit ausgebaut ist), aber 5G steht weiterhin nicht zur Verfügung.

Prepaid Handy Bundle – Huawei Y6 (2019) mit Callya Sim

Simkarten

Prepaid Handy Bundle – Huawei Y6 (2019) mit Callya Sim – Prepaid Bundles sind eher selten geworden, in der Regel werden die Prepaid Handykarten mittlerweile als simonly verkauft und die Kunden haben bereits passende Handys oder holen sich freie Geräte von den bekannten Online-Händlern. Daher ist es schon zu sehen, dass Preisbörse24 einen Prepaid Handy Deal zusammen gestellt hat. Man bekommt dabei sowohl die Callya Prepaid Sim von Vodafone als auch ein Huawei Y6 (2019). Der Kaufpreis für beides zusammen liegt (inklusive Versandkosten) bei 94,95 Euro und die Kosten für den Callya Special Tarif liegen bei  9.99 Euro. Es gibt aber keine längerfristige Laufzeit, so dass man die Simkarte auch auf den Grundtarif ohne Kosten umstellen kann. Dann zahlt man monatlich nichts mehr, kann das Handy aber dennoch weiter nutzen.

Die kompletten Tarifdetails sehen dabei wie folgt aus:

Huawei Y6 (2019) (32 GB) für 89,95 € + CallYa Smartphone Special (2,5 GB mit 500 Mbit/s) für 9,99 € monatlich

  • Tarifkosten über 24 Monate:             239,76 € (kein Anschlusspreis)
  • Hardwarekosten (einmalig):              89,95 € (inkl. 5 € Versandkosten)
  • Gesamtkosten über 24 Mon.:            334,71 €
  • Rechnerischer Preis pro Monat:       13,95 € monatlich
  • Effektivpreis (eingerechnet 98,98 € idealo-Preis für’s Smartphone €) => 9,82 € monatlich
  • ZUM DEAL

Die Vodafone Callya Prepaid Karte ist eine kostenlose Prepaid Sim und hat auch außerhalb dieses Deals weder einen Kaufpreis noch Versandkosten. Daher hält sich der Spareffekt auch in Grenzen – im Vergleich zum Einzelkauf spart man nur etwa 10 Euro (aber immerhin). Das Huawei Y6 ist auch eher ein Einsteigerhandy und man sollte technisch nicht zu viel von den Modellen erwarten. Mit den Topmodellen auf den Markt können die Geräte auf gar keinen Fall mithalten.

Das Unternehmen schreibt zu den weiteren Details im Kleingedruckten:

  • Callya Prepaid SIM-Karte mit 2,5 GB Datenvolumen + 10 Euro Startguthaben und Roaming inklusive im Vodafone D2-Netz
  • Vodafone-Flat + 200Min/200SMS pro Monat frei / Surf jetzt dank 4G|LTE Max mit bis zu 500 Mbit/s in jedem Prepaid-Tarif
  • Einfach surfen und telefonieren ohne Vertrag im D2-Netz
  • SIM Karte als Micro SIM-Karte, Nano SIM-Karte und Standard SIM-Karte (Triple SIM)
  • Tarifpreis 9,99 € / 4 Wochen ohne Vertragslaufzeit

Besser als ALDI Talk? D1 Prepaid Sim von Penny und ja!mobil mit mehr Datenvolumen

Besser als ALDI Talk? D1 Prepaid Sim von RWE und ja!mobil mit mehr Datenvolumen – Im Discount-Bereich ist derzeit ALDI Talk das Maß aller Dinge, denn das Unternehmen konnte bisher die meisten Prepaid Kunden überzeugen und ist damit aktuell der größte Prepaid-Anbieter auf dem deutschen Markt.

Die anderen Marken versuchen aber natürlich, auch ein attraktives Angebot bereitstellen zu können. Deswegen haben die D1 Prepaid Anbieter ja!mobil und Pennymobil nun ihre Datenvolumen bei den Flatrates erhöht um ein vergleichbares Angebot wie ALDI Talk machen zu können.

Das Unternehmen schreibt im Original dazu:

Kunden der Mobilfunktarife von ja! mobil und Penny Mobil profitieren seit heute von einem Datenplus zum gleichen Preis. Ab sofort erhalten sie in den Tarifen Smart, Smart Plus und Smart Max jeweils 1 GB mehr Datenvolumen je 4 Wochen. Der Basic Tarif wird zudem um 250 MB von 750 MB auf 1 GB aufgestockt. Ein weiterer Vorteil: LTE ist bei den Tarifen von ja! mobil und Penny Mobil inklusive. 

ja! mobil und Penny mobil nutzen dabei die technische Plattform von Congstar und daher ist es nicht ganz zufällig, dass die Prepaid Handytarife sowohl das gleiche Netz nutzen als auch von den Konditionen her recht ähnlich sind. Besonders erfreulich: das neue Datenvolumen steht mit LTE Speed zur Verfügung. Der maximale Speed beträgt aber weiterhin nur 25MBit/s.

Die angepassten ja! mobil und Penny Mobil Tarife im Überblick:

Smart Max

  • 7 GB Datenvolumen (statt 6 GB) im LTE-Netz (mit max. 25 Mbit/s)
  • Telefon- und SMS-Flat in alle deutsche Netze
  • Kosten: 19,99 Euro / 4 Wochen

Smart Plus

  • 5 GB Datenvolumen (statt 4 GB) im LTE-Netz (mit max. 25 Mbit/s)
  • Telefon- und SMS-Flat in alle deutsche Netze
  • Kosten: 12,99 Euro / 4 Wochen

Smart

  • 3 GB Datenvolumen (statt 2 GB) im LTE-Netz (mit max. 25 Mbit/s)
  • Telefon- und SMS-Flat in alle deutsche Netze
  • Kosten: 7,99 Euro / 4 Wochen

Basic

  • 1 GB Datenvolumen (statt 750 MB) im LTE-Netz (mit max. 25 Mbit/s)
  • 100 Minuten in alle deutschen Netze
  • 9 Cent / SMS
  • Kosten: 4,99 Euro / 4 Wochen

Die schnellsten Prepaid Tarife 2020 – wenig Änderungen, aber die Telekom mit 5G

Die schnellsten Prepaid Tarife 2020 – wenig Änderungen, aber die Telekom mit 5G – 2020 ist noch gar nicht so alt, aber es gibt im Prepaid Bereich bereits einige Veränderungen. So hat die Telekom beispielsweise neue Prepaid Tarife eingeführt und auch bei O2 wurden die Prepaid Simkarten überarbeitet.

Bei den maximalen Geschwindigkeiten im Prepaid Bereich hat sich durch diese Neuerungen allerdings wenig geändert.Nominell bietet weiter die Callya Freikarte den meisten Speed. Das Maximum liegt hier bei bis zu 500MBit/s, allerdings erreicht man in der Praxis doch deutlich weniger. Das ist allerdings auch in den anderen Netzen so der Fall.

Die größte Neuerung beim Speed: die Telekom bietet alle Prepaid Sim nun auch mit 5G an – allerdings gegen Aufpreis. Man zahlt in den meisten Tarifen 3 Euro zusätzlich, wenn man das 5G Netz der Telekom mit nutzen will. Dann gibt es deutlich mehr Speed – wie schnell die Simkarten dann maximal surfen können, hat die Telekom aber bisher noch nicht mitgeteilt. Es gibt bisher leider auch nicht keine Tests von Dritten dazu, so dass offen bleibt, wie groß der Geschwindigkeitsgewinn durch diese Umstellung wirklich ist. Sicher ist nur, dass die Telekom damit die einzige 5G Prepaid Karte auf dem Markt bietet.

Für die Nutzung von 5G (auch im Prepaid Bereich) sollte man allerdings im Hinterkopf behalten, dass es derzeit nur sehr wenige Bereiche gibt, in denen bereits Zugriff auf 5G möglich ist. Wenn nicht gerade in einer der größten Städte von Deutschland wohnt, wird man wohl auch mit den Telekom 5G Prepaid Sim im normalen 4G Netz surfen und daher keinen Unterschied zu den aktuellen Tarifen merken.

Bisher scheint es beim Speed auch kurzfristig wenig Änderungen zu geben. Weder Vodafone noch O2 haben Pläne veröffentlicht, wonach auch ihre Prepaid Angebote mit 5G ausgestattet werden sollen. Daher könnte die Telekom Prepaid Karte noch etwas länger die einzige 5G Prepaid Sim auf dem Markt bleiben.

1.500 Euro Prepaid Guthaben direkt von der Staatsanwaltschaft

1.500 Euro Prepaid Guthaben direkt von der Staatsanwaltschaft – Im Zuge von Ermittlungsverfahren und Einsätzen werden auch immer wieder Gegenstände eingezogen, die noch Wert haben. Mittlerweile werden diese Sachen recht häufig auch direkt wieder weiter verkauft, es gibt dafür inzwischen sogar ein eigenes Portal unter justiz-auktionen.de.

Dort findet man nun ein recht interessantes Angebot: gleich 100 Prepaid Guthabenkarten werden mit einem Schlag versteigert. Jeder steht für 15 Euro Guthaben und so kann man dann direkt 1.500 Euro Prepaid Guthaben zu einem möglicherweise sehr guten Preis bekommen, denn das aktuelle Gebot liegt bei 621 Euro – also bei weniger als der Hälfte des Wertes. In den Details zur Auktion heißt es:

100 Telekom/T-Mobile Prepaid-Karten zu je 15 Euro (jeweils 10 Stück)

Die Echtheit der Karten wurde von der Telekom Bonn bestätigt.

Der Zustand ist valid. Das jeweilige Guthaben ist vorhanden.

Originalverpackt (verschweißt)

Die Prepaid Guthabenkarten kommen dabei von der Staatsanwaltschaft Münster – den genauen Hintergrund und die Herkunft erfährt man aber nicht. Interessant sind diese Prepaid Guthaben-Karten natürlich in erster Linie für Nutzer mit einem Telekom Prepaid Tarif, für den man dieses Guthaben nutzen kann. Für das Vodafone Netz und auch für Prepaid Angebote im O2 Netz lässt sich dieses viele Guthaben leider nicht einsetzen.

Wer mitsteigern möchte – die Auktion gibt es direkt hier:

Ausweispflicht für Prepaid kommt morgen vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte

Ausweispflicht für Prepaid kommt morgen vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte – Der Piratenpolitik Patrick Breyer hat vor dem europäischen Gerichtshof für Menschenrechte eine Bescherde dagegen eingelegt, dass in Deutschland Prepaid Karten nur noch gegen die Vorlage und die Speicherung der Ausweisdaten verkauft werden dürfen. Seiner Meinung nach ist eine die Anonymität der Kommunikation „essenziell für Presseinformanten, für die anonyme Äußerung unliebsamer Meinungen im Internet und für die vertrauliche Koordinierung politischer Proteste“. Der Gerichtshof hat die Beschwerde auch bereits für zulässig erklärt und wird morgen darüber entscheiden.

In der Ankündigung dazu heißt es:

In 2005 they lodged a constitutional complaint against various sections of the Act, including sections
111, 112 and 113. These provisions covered respectively the obligation to collect the data and for
the authorities to access it, both automatically and on demand.
In January 2012 the Federal Constitutional Court found that the provisions in question were
compatible with the Basic Law as being proportionate and justified.
The applicants complain about the storage of their personal data as users of pre-paid SIM cards,
relying on Article 8 (right to respect for private and family life, the home, and the correspondence)
and Article 10 (freedom of expression).

Welche Entscheidung der Gerichtshof dabei treffen wird, ist dabei noch unklar und es bleibt auch offen, wie genau es weiter geht, wenn die Richter zu dem Schluss kommen sollten, dass die Ausweispflicht Menschenrechte verletzt. In dem Fall müsste wohl die Bundesregierung oder der Bundestag eine Gesetzesänderung auf den Weg bringen – wie lange das dauert und wann es dann neue Regelungen gibt, ist aber noch offen.

Aktuell gibt es einige Projekte, die anonyme Prepaid Sim anbieten (vorregistriert) und auch im Ausland kann man Prepaid Angebote oft noch ohne Vorlage von Ausweis und Pass kaufen. Auch das ist ein Grund, warum Breyer die Wirksamkeit der Ausweispflicht gegenüber Straftätern bezweifelt und für unwirksam hält.

 

 

 

 

Netzclub Weihnachtsdeal: Hero-Tarif um 9×2 Euro gesenkt

Netzclub Weihnachtsdeal: Hero-Tarif um 9×2 Euro gesenkt – Netzclub ist den meisten Nutzer eher durch die eigenen Freikarte inklusive werbefinanziertem Datenvolumen bekannt. Das Unternehmen bietet dazu aber auch den sogenannten Hero-Tarif, bei dem es neben 300 Freieinheiten im Monat auch eine Internet Flatrate mit 2,5GB Datenvolumen gibt. Dieser Tarif ist für Nutzer gedacht, denen die Leistungen der reinen Prepaid Freikarte von Netzclub nicht ausreicht.

Als Weihnachtskation hat Netzclub nun für den Hero Tarif den Preis etwas gesenkt. Statt der normalen 9.99 Euro pro 4 Wochen zahlen Kunden aktuell bei der Buchung nur 7.99 Euro für die ersten 9 Aufladungen. Der reguläre Preis würde erst wieder ab der 10 Aufladung berechnet.

Die Tarifdetails im Überblick:

  • Reduzierter Preis von 7,99 EUR/ 28 Tage für die ersten 9 Tarif-Zyklen zu je 28 Tagen
  • 300 Einheiten (Min (Taktung 60/60) oder SMS) innerhalb Deutschlands sowie aus dem EU-Ausland in die EU danach 9 ct./ Min o. SMS
  • Bis zu 2,5 GB/ 4 Wochen mit bis zu 21,6 Mbit/s zur EU-weiten Nutzung, danach 64 kbit/s
  • Gespräche & SMS innerhalb netzclub 0 ct./ Min oder SMS (nur innerhalb Deutschlands gültig)
  • Automatische Verlängerung alle 28 Tage
  • Gratis-Prepaid SIM ohne Vertragsbindung
  • Besonderheit: kein SCHUFA-Check
  • direkt zum HERO Tarif

Um die Unterschide deutlich zu machen heißt dieser Aktionstarif auf der Webseite nun Hero Special.

Bei den weiteren technischen Daten gibt es wenig Unterschiede zu den bisherigen Handytarifen von Netzclub. Auch der neue Hero-Tarife nutzt das Handy Netz von O2 bzw. Telefonica und hat Zugriff auf das 4G Netz von O2*. Damit können die Netzclub Simkarten mit LTE surfen. Der maximale Speed* für Datenverbindungen liegt aber bei 21,6MBit/s und damit vergleichsweise niedrig, wenn man sich andere Prepaidkarten anschaut. Die originalen O2* Prepaid Tarife* erreichen beispielsweise bereits Speed* bis maximal 225Mbit/s und sind damit deutlich schneller als alle Netzclub Angebote. Allerdings gibt es dort dann auch nicht das zusätzliche Datenvolumen durch die Werbefinanzierung.

Ansonsten hat der Tarif keine längerfristige Vertragsbindung, sondern kann monatlich auch immer wieder gekündigt werden. Unabhängig davon gilt aber auch das Prepaid Prinzip: die neue Hero Flat von Netzclub kann also nur gebucht werden, wenn genug Guthaben auf der Simkarte vorhanden ist.