Prepaid Karten und Prepaid Tarife im Vergleich

Prepaid Karten und Prepaid Tarife im Vergleich – Prepaid Karten warten lange Zeit der heimliche Star unter den Handytarifen. Dank Discountern wie Simyo, Congstar oder auch ALDI gab es sehr schnell interessante Tarife auf dem Markt und der Druck auf die normalen Handytarife mit langen Laufzeit war groß. Mittlerweile hat sich die Situation etwas geändert, denn dank Internet-Flatrates brauchen viele Nutzer ohnehin Tarife mit monatlichen, regelmäßigen Kosten und da lohnen sich normale Handytarife wieder. Im Prepaid Bereich hat man dagegen lange wenig neue Tarife auf den Markt gebracht und arbeitet oft noch mit den Konditionen von vor 2 bis 3 Jahren. Mittlerweile ist die Zahlen der Anbieter gesunken, nur noch etwas mehr als zwei Dutzend Discounter bieten eine eigene Prepaid Karte an. Es gibt aber auch Hoffnung. Sowohl Vodafone als auch die Telekom und O2 haben ihre Prepaid Tarife erneuert und bieten nun die Prepaid Karte samt LTE und attraktiven Tarifen an.  Trotzdem gibt es nach wie vor interessante Tarife auch im Prepaid-Bereich, wobei der Fokus hier nach wie vor auf Wenig- und Normal-Nutzern liegt. Vor allem im Bereich der Prepaid Freikarten bieten Prepaid Sim Vorteile, die man so bei anderen Anbietern nicht findet. Damit sind diese Angebote vor allem für Wenig-Nutzer interessant.

Die Prepaid Karten und die Prepaid Tarife im Vergleich

Weitere Tariftabellen findet man beispielsweise hier: Prepaid Vergleich bei prepaid-experten.com | normale Handytarife auf Rechnung im Vergleich

Prepaid Handys und Smartphones

In den vergangenen Jahren wurden Prepaidkarten oft auch in Verbindung mit Prepaid Handys angeboten. Mit dem Trend zum teuren Smartphone hat dies allerdings etwas nachgelassen, da man die Geräte nicht über die Laufzeit refinanzieren kann, sondern per Einmalzahlung kaufen müsste. Teurere Geräte wie das iPhone oder die Topmodelle von Samsung sind damit in der Regel nicht finanzierbar. Oft werden aber Notfall-Handys (beispielsweise für Senioren) oder Einsteigergeräte auf diese Weise noch angeboten.

Gerade im O2 Bereich bemerkt man diesen Einschnitt sehr deutlich. Durch die Fusion von Eplus und O2 (mittlerweile technisch zumindest abgeschlossen) sind viele Discounter mit Handyangeboten weg gefallen. Beispielsweise gibt es mit Tchibo einen Anbieter weniger, der auch Prepaid Handys mit im Angebot hatte. Andere Provider wie Netzclub oder Fonic sind zumindest inaktiv – können aber noch genutzt werden, auch wenn für sie mittlerweile keine Werbung mehr gemacht wird. Davon sind aber auch andere Netze betroffen, beispielsweise hat gerade erst EDEKA die Tarife unter der neuen Marke EDEKA Smart ins Telekom Netz verlegt. Die alten EDEKA mobil Tarife sind zwar weiterhin nutzbar, werden wohl aber nicht mehr vermarktet.

LTE und 5G im Prepaidbereich

Im letzten Jahr wurde der LTE Zugang bei den meisten Prepaid Discounter ausgebaut, daher findet man bei den aktuellen Tarifen im Prepaid Vergleich mittlerweile fast immer LTE. Allerdings gibt es kaum schnelles LTE mit LTE max. Nur die originalen Tarife der jeweiligen Netzbetreiber bieten LTE max, bei den Discounter findet man in der Regel nur Speed bis 21,6 bis 25 MBit/s. Auch gegen Aufpreis gibt es in der Regel nicht mehr Speed, bleibt spannend wann es hier die ersten Anbieter geben wird.

Allerdings gibt es auch schlechte Nachrichten. So gibt es beispielsweise bei der Telekom die MagentaMobil Prepaid Simkarte mit LTE derzeit nur in Verbindung mit einer Grundgebühr. Das Prepaid Tarife immer ohne monatliche Kosten auskommen, gilt in diesem Bereich also so direkt nicht mehr. Dennoch erfreulich: Besondere Tarifdetails wie Datenautomatik gibt es bisher nicht bei den Prepaid Sim und es scheint auch nicht so, als würden die Anbieter über eine Einführung nachdenken.

Bei den 5G Tarifen sieht es eher schlecht aus. Im Prepaid Vergleich gibt es bisher nur einen Anbieter mit 5G: die MagentaMobil Prepaid Sim der Telekom.  Dort kann man gegen einen Aufpreis von 3 Euro monatlich die Zugang zum 5G Netz der Telekom buchen. In den ersten 12 Wochen ist diese Option kostenlos, so dass man mit den Prepaid Sim auch sehr einfach das 5G Netz testen ann.

Prepaid Freikarten oder nicht?

Einige Anbieter im Prepaid Vergleich bieten derzeit ihre Tarife auch als Freikarte an. Dann gibt es keinen Kaufpreis und auch keine Versandkosten. Im Vergleich mit anderen Prepaidtarifen gibt es bei den Freikarten kaum Unterschiede. Die Simkarte sind genau so teuer oder genau so billig wie andere Karten in dem Bereich. Man zahlt lediglich keinen Kaufpreis, bekommt dafür aber auch kein Startguthaben oder nur ein Guthaben von 1 Euro. Kostenlose Simkarten sind daher keine schlechte Alternative, bieten aber auch keine richtigen dauerhaften Vorteile. Die Auswahl ist allerdings eher übersichtlich und hat sich in den letzten Jahren auch nicht nennenswert verändert: Netzclub Freikarte | O2 Freikarte | Vodafone Callya Freikarte

Bei einigen Anbieter gibt es allerdings gar nicht mehr die Auswahl. So bieten sowohl Vodafone als auch O2 ihre Prepaid Karten nur noch als Freikarten an. Die Option von Tarifen mit Kaufpreis gibt es also gar nicht mehr – zumindest nicht bei diesen beiden Anbietern. Andere Marken wie FYVE nutzen zumindest ab und an die Möglichkeit, die Karten als Freikarten zu promoten.

Prepaid Flatrates und Optionen

Für die sinnvolle Nutzung einer Prepaidkarte als Handytarif sind derzeit in den meisten Fällen Flatrates und Optionen unumgänglich. Diese werden in der Regel für 30 Tage zur Karte dazu gebucht und müssen auch vorher abgerechnet werden. Der Kaufpreis muss daher vor Nutzung auf der Karte sein. Nach Ablauf der 30 Tage verlängern sich diese Flatrates oft um weitere 30 Tage, falls genug Guthaben auf der Karte ist. Ohne Guthaben werden die Optionen nicht erneut gebucht. Bei einigen Anbietern ruhen sie aber nur und werden neu gebucht, wenn genug Guthaben auf der Karte ist. Teilweise werden auch Allnet Flatrates mit zur Prepaidkarte angeboten. Diese sind aber oft teurer als Angebote ohne Prepaid-Abrechnung.

Beim Abrechnungsintervall sollte man genau hin schauen. Viele ältere Tarife bieten hier einen Zeitraum von einem Monat (30 Tage) innerhalb denen die gebuchte Leistung genutzt werden kann. Neuere Prepaidkarten sind dagegen oft schon auf 28 Tage (4 Wochen) Intervall umgestellt. Das scheint kein großer Unterschied zu sein. Allerdings bedeutet diese Verkürzung auf Jahressicht gesehen, dass man die Optionen einmal mehr buchen und damit auch einmal mehr bezahlen muss. Leider gibt es aber keine Möglichkeit – entweder man lässt sich auf den Zeitraum ein oder nicht.

Video: Kostenfalle trotz Prepaid

Echte Prepaid Karten vs. unechtes Prepaid

Das Problem aus dem oben genannten Video besteht oft in sogenannten Prepaidkarten, die unechtes Prepaid anbieten. Dabei wird ein Postpaidvertrag gegenüber dem Kunden als Prepaid abgerechnet. Solche Tarife erkennt man oft daran, dass die Abrechnung mit Verzögerung erfolgt, während sie bei echtem Preis in der Regel in Echtzeit durchgeführt wird. Echtes Prepaid sind beispielsweise die Prepaid Karten der Netzbetreiber selbst oder auch Blau, Congstar oder Fonic.

Netzclub mit neuer Prepaid Flat Netzclub Hero

Bereits vor einigen Wochen hatte der Prepaid Discounter Netzclub den „Sponsored Surf Basic 2.0“ Tarif neu eingeführt und damit das kostenlose Datenvolumen für Nutzer der Netzclub Freikarte verdoppelt. Nun gibt es einen weiteren neuen Tarif unter dem Namen Netzlub Hero. Dieser ist allerdings nicht mehr kostenlos, sondern umfasst eine monatliche Gebühr. Dafür gibt es aber auch deutlich mehr Inklusiv-Leistungen mit zum Tarif. Unter anderem ist auch eine Internet-Flatrate mit 2,5GB Datenvolumen mit enthalten – im Vergleich zum Grundtarif bekommt man bei der neuen Hero Flat also mehr als das doppelte Datenvolumen. Die anderen Tarifoptionen werden durch die neue Hero Flat ersetzt.

Die Tarif-Details zur neuen Hero-Flat:

  • 2,5 GB – EU-weit gültig mit bis zu 21,6 Mbit/s
  • 300 Einheiten – in alle dt. Netze
  • netzclub Community-Flat – gratis innerhalb netzclub telefonieren und SMS schreiben
  • Gratis Prepaid-SIM – Keine Vertragsbindung

Die Kosten für den neuen Tarif inklusive dieser Leistungen belaufen sich auf 9.99 Euro monatlich.

Auch bei diesem Tarif gibt es wieder die Werbefinanzierung. Wer Werbenachrichten empfangen möchte, bekommt die vollen 2,5GB Datenvolumen. Wer sich für den Tarif ohne Werbung entscheidet, bekommt 1GB monatlich weniger – dann sind nur 1,5GB monatliches Datenvolumen im Hero Tarif enthalten.

Bei den weiteren technischen Daten gibt es wenig Unterschiede zu den bisherigen Handytarifen von Netzclub. Auch der neue Hero-Tarife nutzt das Handy Netz von O2 bzw. Telefonica und hat Zugriff auf das 4G Netz von O2. Damit können die Netzclub Simkarten mit LTE surfen. Der maximale Speed für Datenverbindungen liegt aber bei 21,6MBit/s und damit vergleichsweise niedrig, wenn man sich andere Prepaidkarten anschaut. Die originalen O2 Prepaid Tarife erreichen beispielsweise bereits Speed bis maximal 225Mbit/s und sind damit deutlich schneller als alle Netzclub Angebote. Allerdings gibt es dort dann auch nicht das zusätzliche Datenvolumen durch die Werbefinanzierung.

Ansonsten hat der Tarif keine längerfristige Vertragsbindung, sondern kann monatlich auch immer wieder gekündigt werden. Unabhängig davon gilt aber auch das Prepaid Prinzip: die neue Hero Flat von Netzclub kann also nur gebucht werden, wenn genug Guthaben auf der Simkarte vorhanden ist.

 

Immer auf den Laufenden bleiben: Tech News und Meldungen direkt auf das Handy oder in den Sozialen Netzwerken: Appdated Telegramm Channel | Appdated bei Facebook | Appdated bei Twitter

Discotel Prepaid Karte mit neuen Tarifen

Discotel war der erste Prepaid-Discounter auf dem deutschen Markt, der neben den originalen Prepaidkarten von Telekom und Vodafone auch LTE angeboten hat. Mittlerweile haben viele andere Anbieter nachgezogen und gerade im Handy-Netz von O2 gibt es nur noch wenige Simkarten, die kein LTE haben. Daher wurde nun der Tarif von Discotel angepasst, um zukünftig wieder besser gegen die Konkurrenz ankommen zu können.

Dabei wurden vor allem die Tarifoptionen überarbeitet. Es gibt nun eine neue Allnet Flatrate mit 3GB Datenvolumen für weniger als 20 Euro im Monat. Das ist im Prepaid-Bereich bisher die Ausnahmen. Auch bei den anderen Tarifoptionen gibt es Zuwachs: mit neuen Clever-Optionen kann man monatlich ab 2.95 Euro telefonieren – dabei sind dann bereits 50 Freiminuten und SMS sowie eine Internet Flat mit bis zu 100MBit/s enthalten. der größte Tarif ist dabei der Clever XL – für 12.95 Euro gibt es hier immerhin 2GB Datenvolumen und 700 Freieinheiten monatlich, die wahlweise für Gespräche und SMS genutzt werden können.

Das Unternehmen schreibt dazu im Original:

Den beliebten Basistarif mit 6 Cent pro Minute, SMS und MB mit LTE-Highspeed gibt es weiterhin für einmalig 9,95 Euro und mit 10 Euro Startguthaben. Dank der vielseitigen Tarifoptionen findet bei discoTEL jeder den optimalen Tarif – von Einsteiger bis Power-User. So gibt es schon ab 6,95 Euro/4 Wochen spannende LTE-Datenflats von 500 MB LTE bis hin zu 5 GB LTE. Weitere Individualisierungsmöglichkeiten werden ab nur 2,95 Euro mit den Clever-Optionen, inklusive Freieinheiten, sowie Flat-Optionen, inklusive mit Allnet-Flat, geboten.

Beim Surfen hat sich dagegen wenig verändert. Die Discotel Prepaidkarten nutzen weiterhin das Netz von O2 und haben Zugriff auf LTE in diesem Netz. Allerdings ist die maximale Geschwindigkeit auf 21,6MBit/s begrenzt – schneller kann man nicht surfen, auch wenn das O2 Netz hier bereits mehr Speed erlauben würde. Auch am Preis des Discotel Basistarifes hat sich nichts geändert: nach wie vor kosten Gespräche, SMS und Datenübertragung 6 Cent.

Discotel geht damit den Weg der meisten Drillisch-Discounter und versucht, sich vor allem über den günstigen Preis zu positionieren. O2 hat die eigenen Prepaidkarten gerade mit Speed bis 225MBit/s ausgestattet und daher hat Discotel im LTE Bereich einen wichtigen Vorteil verloren: die O2 Prepaid Tarife sind mittlerweile deutlich schneller. Daher bietet man nun mehr Datenvolumen und neue Optionen zu einem günstigeren Preis an. tatsächlich sind knapp 3 Euro für die kleinste Option eine richtige Kampfansage und so auch im Bereich der Postpaid Angebote eher selten zu finden. Daher greift Discotel nun wieder über den Preis an – mit dem 6 Cent Tarif hat man ja ohnehin einen extrem preiswerten Grundtarif und nun gibt es auch noch günstige Optionen dazu.  Bleibt abzuwarten, wie die Kunden darauf reagieren, denn viele Nutzer hätten mittlerweile schon gerne schnelles LTE und nicht nur LTE mit einer Drosselung im unteren Bereich. Dazu kommt, das im O2 Netz die Geschwindigkeiten auch mit LTE nicht unbedingt die höchsten sind – in der Regel kommt man selten über die 20MBit/s hinaus. Daher könnte es durchaus sein, dass trotz der billigen Preise viele Kunden lieber zu den schnelleren Prepaidkarten greifen und beispielsweise die Callya Freikarte nutzen, die fast 20 Mal so schnell ist wie Discotel und dazu noch das bessere Netz bietet (aber eben auch teurer ist).

O2 Prepaid Karten bekommen Datenautomatik

O2 baut zum 1. März 2017 die Prepaid Tarife um und erhöht sowohl das Datenvolumen und rüstet einen Tarif auch als Prepaid Flatrate auf. Dazu werden die Tarife umbenannt. Statt O2 Loop sollen die neuen Prepaidkarte zukünftig einfach als O2 Prepaid Tarife firmieren. Im Datenbereich wird es eine 1GB Flatrate zum Preis von unter 10 Euro geben und damit orientiert sich das Unternehmen an den aktuellen Tarifen von Vodafone. Im LTE Bereich wurde leider aber wenig verändert – die O2 Prepaidkarten können auch weiterhin LTE nutzen, die Geschwindigkeiten liegen aber mit maximal 21,6Mbit/s deutlich unter dem Speed, den Vodafone oder die Telekom im Prepaid Bereich anbieten.

Das Unternehmen schreibt zu den Neuerungen im Original:

Zum 1. März startet O2 neue Prepaid-Tarife mit deutlich höherem Highspeed-Volumen. Damit wird mobiles Surfen im In- und EU-Ausland für O2 Prepaid-Kunden noch attraktiver. Statt bislang 750 MB gibt es beim O2 Prepaid Smart künftig 1 GB Highspeed-Datenvolumen für nur 9,99 Euro monatlich – LTE inklusive. Der O2 Prepaid All-in kostet mit 1,5 GB Highspeed-Datenvolumen lediglich 19,99 Euro monatlich. In beiden Tarifen sind die neuen EU-Roamingvorgaben bereits umgesetzt. Die Kunden surfen, streamen und chatten deshalb mit dem O2 Prepaid Smart oder O2 Prepaid All-in bereits ab März auch in den EU-Ländern völlig unbeschwert.

Die bisherigen O2 Loop Prepaid Tarife soll es weiter für Bestandskunden geben. Sie lassen sich aber nicht mehr neu buchen. Die Freikarte wird dagegen erhalten bleiben. O2 schreibt zwar nicht explizit dazu, dass die neuen Tarife als kostenlose O2 Simkarten gebucht werden können, nennt aber auch keinen Kaufpreis und das deutet darauf hin, dass man sie auch weiter als Freikarte bekommen kann.

Es gibt aber leider auch einige Punkte, an denen sich die neue O2 Prepaidkarte verschlechtert hat:

  • die neuen Tarife haben eine Laufzeit von 4 Wochen (28 Tage). Bisher wurde immer ein ganzer Monat gebucht, nun ist die Laufzeit einige Tage kürzer. Das klingt nicht sehr viel, bedeutet aber auch, dass man zukünftig einmal pro Jahr die Option mehr buchen muss. Insgesamt steigen damit die Kosten etwas an.
  • Die neuen Prepaid Smart und Prepaid All-in Tarife haben eine Datenautomatik. Damit ist O2 der erste Anbieter, der auch im Prepaid Bereich auf eine Datenautomatik setzt.

O2 selbst schreibt zu dieser Datenautomatik:

Sollte das enthaltene Datenvolumen einmal nicht ausreichen, erhalten O2 Prepaid-Kunden auch künftig automatisch bis zu dreimal im Monat günstig und bequem weiteres Datenvolumen. Voraussetzung ist, dass sich genug Guthaben auf ihrem Prepaid-Konto befindet. Beim O2 Prepaid Smart gibt es bis zu drei 100 MB-Datensnacks für je 2 Euro, beim O2 Prepaid All-in bis zu dreimal 250 MB für je 3 Euro.

Man kann die Automatik also umgehen, wenn man das Guthaben so niedrig hält, dass es nicht für die Buchung von weiterem Volumen ausreicht. Wirklich kundenfreundlich ist diese Regelung aber trotzdem nicht. Auf Wunsch kann man auch noch weitere Datenpacks zur O2 Prepaidkarte buchen. Zur Auswahl stehen dabei:

  • Data Pack S: 150 MB für 2,99 Euro
  • Data Pack M: 500 MB für 5,99 Euro
  • Data Pack L: 1 GB für 9,99 Euro
  • Data Pack XL: 2 GB für 19,99 Euro

Die neuen Tarife haben also sowohl Vorteile als auch Nachteile. Bleibt abzuwarten, wie die Kunden darauf reagieren werden.

Vodafone Callya Prepaid Tarife bekommen mehr Datenvolumen

Vodafone rüstete die Callya Prepaidkarte weiter auf. Ab sofort gibt es zu den Prepaidtarifen die Möglichkeit, 5 neue Datenoptionen zu buchen, die Datenvolumen von 150 MB bis 4GB zur Verfügung stellen. Damit ist die Auswahl an passenden Tarifoptionen für die mobile Datennutzung deutlich größer geworden und mit der 4GB Option gibt es jetzt auch richtig viel Datenvolumen. Damit dürften auch Nutzer, die regelmäßig surfen, genug Volumen zur Verfügung haben.

Die neuen Datenoptionen sehen wie folgt aus:

  • 150MB für 2.99 Euro
  • 500MB für 5.99 Euro
  • 1GB für 9.99 Euro
  • 2GB für 19.99 Euro
  • 4GB für 29.99 Euro

Die Laufzeit der neuen Datenoptionen beträgt 28 Tage und sie können über die Callya App oder auch per SMS an die 70888 gebucht werden. Das Unternehmen schreibt zu den weiteren Details:

Die Datenoptionen gelten für jeweils vier Wochen und können zu jedem aktuellen CallYa-Tarif hinzugebucht werden. Bei CallYa-Tarifen, in denen schon ein Datenpaket inklusive ist, wird das Volumen der zusätzlichen Option dem im Grundtarif enthaltenen Inklusivvolumen hinzugefügt. Über LTE stehen je nach Verfügbarkeit am Aufenthaltsort bis zu 375 Mbit/s im Downstream zur Verfügung. Wichtig für den anstehenden Winterurlaub oder weihnachtliche Shopping-Trips in europäische Metropolen: Alle Datenoptionen lassen sich nicht nur innerhalb Deutschlands, sondern auch im EU-Ausland nutzen.

Zusätzlich zu den fünf Internetoptionen bietet Vodafone seinen Kunden eine neue Einmaloption mit 600 MB für 5,99 Euro an, welche nach Verbrauch des Inklusivvolumens in Anspruch genommen werden kann und 7 Tage gültig ist. Damit kann der Zeitraum bis zum Beginn eines neuen Tarifzyklus ganz unkompliziert überbrückt werden. Unverändert erhältlich ist die 250 MB Einmaloption für 2,99 Euro

Mit dem Update erhöht das Unternehmen auch gleichzeitig den Druck auf die Telekom. Dort gibt es die 500MB nach wie vor für 10 Euro und für 1GB zahlt man immerhin noch 16.95 Euro. Die Callya Tarife sind damit nach dem Update im Datenbereich deutlich billiger und dazu gibt es die Simkarten von Vodafone komplett kostenlos als Freikarte. Es dürfte also nur eine Frage der Zeit sein, bis die Telekom hier ebenfalls reagieren wird.

LTE Speed bis maximal 375 Mbit/s

Keine Änderungen gibt es bei den Geschwindigkeiten, aber das ist auch gar nicht notwendig, denn die Callya Prepaid Tarife sind nach wie vor die schnellsten Preiskarten auf dem Markt. Sie surfen nicht nur im LTE Netz von Vodafone, sondern bieten auch Geschwindigkeiten von bis zu 375Mbit/s – so schnell ist derzeit keine andere Prepaidkarte.

Mit dem neuen Update hat das Unternehmen also nach der Geschwindigkeit nun auch die zur Verfügung stehenden Datenvolumen angepasst und sowohl die Preise etwas gesenkt als auch mehr Datenvolumen zur Verfügung gestellt. Damit können Kunden mit den Callya Prepaid Tarifen nicht nur schnell surfen, sondern haben auch Datenvolumen, die zu den derzeitigen Nutzungsverhalten passen.

Die Prepaid Abrechnung bietet dazu auch eine gute Kostenkontrolle – es wird also nur maximal das abgerechnet, was vorher auf die Karte geladen wurde. Das kann bei der Buchung der Datenoption auch nachteilig sein, denn die Optionen lassen sich nur buchen, wenn genug Guthaben auf der Prepaidkarte ist. Dazu verlängern sich die Optionen auch nur bei genug Guthaben. Fehlt dieses wird die Datenoption nicht weiter gebucht und man surft dann mit dem normalen Tagesflat-Tarif der Callya Simkarte.

Whatsapp SIM halbiert den Einstiegspreis für den Prepaid Tarif

5 Euro zahlen und Whatsapp SIM für 30 Tage testen. Whatsapper aufgepasst bei E-Plus gibt es schon seit längerer Zeit die Möglichkeit sich einen Tarif zu sichern, der speziell auf den Messenger Whatsapp zugeschnitten ist. Die Rede ist von Whatsapp SIM. Der Clou dabei: der Nutzer erhält eine SIM Karte mit Tarif, der jederzeit gebucht werden kann und kann auch bei aufgebrauchtem Datenvolumen Whatsapp weiter nutzen. Für nur 5 Euro kann man jetzt den WhatsAll 600 Tarif 30 Tage lang testen. Dazu erhält man ein Starterset, welches ein Startguthaben von 15 Euro umfasst.

Der WhatsAll 600 Tarif

Für 5 Euro kann man einmalig den WhatsAll 600 Tarif nutzen. Hier erhält man 600 frei nutzbare Einheiten und 180 MB Datenvolumen mit 21,6 Mbit/s. Die 600 Einheiten kann man beliebig für Telefonie, SMS oder mobiles Internet verbrauchen. Hat man sein Datenvolumen aufgebraucht und auch keine Einheiten mehr zur Verfügung kann man weiterhin uneingeschränkt Whatsapp nutzen. Einzig beim Übermitteln von Videodateien oder Sprachnachrichten können Verzögerungen auftreten. Der Vertrag ist jederzeit kündbar oder buchbar. Hat man im Monat bei Nutzung des Whatsapp 600 Tarifs sein Volumen verbraucht, kann man problemlos den Whatsall 240 Tarif nach buchen. Verfügt man am Ende der Laufzeit noch über Einheiten oder Datenvolumen verfällt dieses und man startet wieder mit den ursprünglichen Konditionen. Will man den Tarif auch im Ausland nutzen kann man diesen Aufrüsten. Mit dem Whatsapp SIM EU-Sprachpaket und WhatsApp SIM EU Internet-Paket kann man sich entweder 100 Gesprächsminuten für 4,99 Euro sichern, oder 100 MB für 4,99 Euro. Beide Optionen sind jeweils für 7 Tage gültig.

Weitere Details:

Whatsall 600 Option

  • 600 MB/Min./SMS
  • 1,7 Cent pro MB/Min./SMS
  • 180 MB Datenvolumen mit 21,6 Mbit/s
  • Whatsapp-Flat
  • Option jederzeit zu- und abbuchen
  • Für 10 Euro

Whatsall 240 Option

  • 240 MB/Min./SMS
  • 2,1 Cent pro MB/Min./SMS
  • 60 MB Datenvolumen mit 21,6 Mbit/s
  • WhatsApp Flat
  • Option jederzeit zu- und abbuchen
  • Für 5 €

Whatsapp SIM EU-Sprachpaket

  • 100 zusätzliche Gesprächsminuten im EU-Ausland für 4,99 Euro
  • 7 Tage gültig

Whatsapp SIM EU-Internetpaket

  • zusätzliche 100 MB Datenvolumen im EU-Ausland für 4,99 Euro
  • 7 Tage gültig

Mehr Datenvolumen auch bei AY YILDIZ

Nach ALDI hat nun der nächste Eplus Discounter reagiert und bietet in den Smart-Tarifen mehr Datenvolumen an. Ab 23. Juni können sich Kunden von Ay Yildiz über einen deutlichen Aufschlag bei den monatlichen Inklusiv-Volumen freuen, die Preise bleiben dabei gleich. Teilweise gibt es mehr als dreimal so viel Volumen.

Im Überblick:

  • aystar Smart S: 750MB statt 200MB
  • aystar Smart M: 1.000MB statt 400MB
  • aystar Smart L: 1.500MB statt 1.000MB

„Mit den verbesserten Smart Optionen profitieren unsere Kunden nicht nur von attraktiven Konditionen für Gespräche innerhalb Deutschlands und in die Türkei“, erklärt Dr. Philip Stockmann, stellv. Geschäftsführer von AY YILDIZ. „Dank des deutlich erhöhten Datenvolumens können AY YILDIZ Kunden auch unterwegs nach Belieben Fotos, Videos oder Sprachnachrichten mit Freunden und der Familie in Deutschland und der Türkei teilen.“

Die neuen Tarife gelten auch für Bestandskunden, die bereits eine entsprechende Option gebucht haben, ab dem nächsten Buchungsintervall.

Bei Speed wurde leider nicht weitere gedreht. Die Discounter können nach wie vor durch die Netzfreigabe das LTE Netz von Eplus nutzen, das ist allerdings nur aktionsweise so und es ist nicht klar, wie es weiter gehen wird, wenn die Netze von O2 und Eplus komplett zusammen gelegt werden. Mittlerweile gibt es auch einige Anbieter im Prepaid Bereich, die LTE fest anbieten und nicht nur aktionsweise. Trotz des aktuellen Updates gehört aber Ay Yildiz bisher noch nicht dazu.

via telefonica