Windows 10 – Update erkennt einige Smartphones nicht mehr

Das aktuelle Windows 10 Update sorgt bei einigen Nutzern für Probleme, denn nach dem Einspielen der neusten Version wurden in manchen Fällen angeschlossene Handys, Smartphones und andere portable Geräte nicht mehr erkannt. Betroffen ist dabei das System-Update mit der Bezeichnung Microsoft – WPD – 2/22/2016 12:00:00 AM – 5.2.5326.4762 die in der Regel am 8. März ausgeliefert wurde. Allerdings wurde dieser Treiber nicht in jedem Fall ausgeliefert, je nach Rechner kann es auch sein, dass man ihn nicht hat – dann gibt es natürlich auch keine Probleme.

Microsoft selbst hat den Fehler mittlerweile bestätigt. In der Mitteilung des Unternehmens heißt es:

An incorrect device driver was released for Windows 10, on March 8, 2017, that affected a small group of users with connected phones or portable devices.  After installation, these devices are not detected properly by Windows 10, but are affected in no other way. We removed the driver from Windows Update the same day, but if the driver had already installed, you may still be having this issue.

Wer prüfen möchte, ob er auch von der fehlerhaften Version betroffen ist, kann dies einfach unter Einstellungen => Update und Sicherheit => Updateverlauf tun. Dort sollte für den 8. März im besten Falle kein Update aufgeführt sein. Falls doch, hat man wahrscheinlich die fehlerhafte Version bereits installiert und dann kann es zu Problemen bei der Erkennung von Handys und Smartphones kommen.

Was kann man tun wenn man betroffen ist?

Microsoft gibt es ganze Reihe von Lösungsmöglichkeiten an. In der Regel ist es dabei am einfachsten, das System auf einen Zeitpunkt vor dem Update zurück zu setzen und dann die korrekten Updates einzuspielen. Das Unternehmen schreibt dazu:

Method 1: Use a System Restore Point

  1. Press Windows Key + R to bring up Run.
  2. In Run, type rstrui and then press OK.
  3. If a system restore point is available, it will show in System Restore.  Follow the steps to restore your system to a point prior to the March 8 install of this driver.

Method 2: Roll back the device driver and remove from system

Part 1: Roll back the driver (When finished, you must complete Part 2 or the incorrect driver will reinstall)

  1. Press Windows Key + X and then choose Device Manager in the menu.
  2. Look for the device with a yellow and red mark next to it.  It should be your phone or other connected device.
  3. Press-and-hold or right-click on the device and choose Update Driver Software.
  4. You may need to reboot and reconnect the device. If so, follow these steps again to get back to the driver update.
  5. Select Browse my computer for driver software.
  6. Choose Let me pick from a list of available drivers on my computer.
  7. Check Show compatible hardware, select MTP USB Device, and then choose Next.
  8. Finish the install and reboot your PC. Verify that the mobile device is detected.

Part 2: Prevent the driver from reinstalling

  1. Press Windows Key + X, and in the menu click on Command Prompt (Admin), and then choose Yes on the prompt.
  2. Type pnputil.exe -e and hit Enter.  This will list installed device drivers.
  3. Scroll through the list looking for the description that matches the one in the below example (except for the .inf file’s published name).  Make a note of the .inf file name associated.  It should be something like oem##.inf with a one or two digit number after the oem in the name, and have the Driver date and version as shown in the following example:

Example:
Published name :            oem42.inf

Driver package provider :   Microsoft

Class :                     Portable Devices

Driver date and version :   02/22/2016 5.2.5326.4762

Signer name :               Microsoft Windows Hardware Compatibility Publisher

     4. Now type pnputil.exe -d oem##.inf where the ## is the number in the file name noted below.  Example: oem62.inf.

     5. Hit Enter and the incorrect driver is now deleted from your system.  When you disconnect and reconnect your device, it should not   reinstall the incorrect driver.

Simyo wird zu Blau – mit schweren Problemen

Die Einstellung von Simyo und die Übernahme der Kunden des Discounters zu Blau.de ist bereits seit längerer Zeit beschlossene Sache und soll bis Ende 2016 abgeschlossen sein. Je mehr Kunden auf Blau umgestellt werden, desto deutlich wird, dass diese Umstellung längst nicht so reibungslos abläuft wie andere Übernahmen. Stattdessen gibt es extreme Schwierigkeiten und verärgerte Kunden. Dazu ist der Kundenservice von Blau extrem überfordert – umgestellte Kunden haben also kaum die Chance, ihre Probleme klären zu lassen.

Man findet daher fast überall im Netz mittlerweile verärgerte Blau.de Kunden. In unseren Kommentaren heißt es beispielsweise:

Die Hotline für Bestandskunden 01771771159 ist mit einer Mindestwartezeit von 45 min belegt, nach 32 min kam eine nette Stimme, dass der Anruf nicht entgegen genommen werden kann und beendet wird. Die verdienen sich doch dumm und dusslich an solchen Anrufen. Mail? Fehlanzeige… Kontaktformular: keine Antwort…. Chat?…nur mit Passwort….. Fühl mich irgendwie voll ver…..

Und auch auf anderen Seiten findet man solche und ähnliche Hinweise, selbst die Kündigung bei Blau scheint derzeit Probleme zu bereiten:

Nach langer Suche habe ich herausgefunden, wie die Verträge zu kündigen sind und zwar schriftlich. Dies habe ich jetzt für einen Vertrag gemacht (vor zwei Wochen), bisher noch keine Antwort.
Den nächsten Vertrag werde ich per Einschreiben kündigen. Die Adresse für die Kündigung findet man in der blau such unter dem Begriff „kündigen“. Andere Begriffe wie „Kündigung“ etc. führen zu 0 Ergebnissen. Auf der Blau Seite wird weiterhin die Greifswaldadresse als Kündigungsadresse angezeigt, die o.g. Adresse Telefonica in München erscheint dort nicht.

Im Vergleich dazu ging die Umstellung von LIDL Mobil zu Fonic Mobil geradezu perfekt von Statten und es ist eigentlich verwunderlich, dass ein so großes Unternehmen wie Telefonica bzw. O2 bei der Umstellung eines Discounters solche Probleme aufkommen lässt. Es ist aufgrund dieser massiven Verärgerungen der Kunden zu erwarten, dass wohl viele nicht bei Blau bleiben werden, sondern direkt zu einem neuen Anbieter wechseln, der eventuell auch einen Kundenservice bietet, bei dem man nicht stundenlang warten muss.

 

 

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Safari – Probleme auf Mac, iPad und iPhone

Gestern hatten wir bereits eine Webseite, die Safari Browser besonders auf mobilen Geräten einfach abstürzen lässt. Heute scheint es auch ohne den Aufruf einer Webseite Probleme zu geben, denn immer mehr Nutzer berichten davon, dass auf Mac und iPhone die Suchanfragen über die Adresszeile des Browser nicht mehr funktionieren und in einigen Fällen sogar zum kompletten Absturz des Browser führen können.

Es gibt dafür bisher noch keine offizielle Bestätigung aber es scheint sich dabei um ein Problem bei den Apple-Servern zu handeln, an die Suchanfragen weiter geleitet werden. Auf diese Weise bietet Apple Vorschläge für Webseiten und Suchen an. Das soll den Komfort erhöhen und ein schnelleres Surfen möglich machen, ist aber natürlich ein Problem, wenn die Apple Server nicht korrekt reagieren.

Wer ebenfalls diese Form von Problemen hat, sollte bis zu Fix des Bugs die Option „Suchmaschinenvorschläge einbeziehen“ deaktivieren. Dann werden keine Daten mehr gesendet und der Bug wird nicht ausgelöst. Die Option findet sich in den Safari Einstellungen:

  • iPhone und iPad: Einstellungen -> Safari -> Safari-Vorschläge
  • Mac: Einstellungen -> Suche

Zugriffsprobleme bei den Apple-Store Diensten

Ein kleiner Blick auf den Systemstatus der Apple-Dienste zeigt, dass es derzeit bei vielen Nutzern Probleme gibt, auf Dienste zuzugreifen. Betroffen sind neben dem App Store auch iTunes und Apple TV. Das Unternehmen schreibt dazu beim Fehlerstatus:

15.10.2015 – Alle Store-Dienste – Es sind einige Benutzer betroffen.

Benutzer können unter Umständen auf mehrere Dienste und Stores nicht zugreifen oder keine Käufe tätigen.

Wer also derzeit als iPhone oder iPad Nutzer Probleme hat, diese Dienste aufzurufen, braucht nicht die eigenen Einstellungen zu prüfen. Es liegt derzeit tatsächlich an Apple. Es gibt leider noch keine Informationen, wie lange diese Störung noch bestehen wird und wann man als betroffener Kunde wieder auf diese Dienste zugreifen kann.

Bug in iOS Notifications: einfacher Text crasht iPhones

Viele Nutzer berichten unter anderem auf Reddit, dass derzeit ein Problem mit der Unicode Darstellung von Zeichen in iOS Probleme bei den iPhone Modellen verursacht. So reicht eine Nachricht mit arabischen Schriftzeichen um den Bug auszulösen.

Das Problem scheint dabei laut appleinsider in der Behandlung des Unicode-Strings zu sein, der in den Notifications nicht komplett dargestellt werden kann. iOS belegt dann immer mehr Speicher um den Text zu rendern und das führt letztendlich zu massiven Problemen bis hin zum Neustart der Geräte. Das Problem trifft dabei nur bei den Notifications auf und nicht wenn die Nachrichten beispielsweise als normale SMS angezeigt werden. Laut Apple Insider hilft es bei bereits gecrashten Systemen, ein Bild zu senden (auch direkt an sich selbst), dann scheint das Rendering der Nachricht unterbrochen zu werden.

Direkte Abhilfe für den Bug gibt es aber nicht. Im Gegenteil haben mittlerweile einige Subjekte begonnen, solche Nachrichten zu verschicken um einfach mal den Bug auszutesten. In solchen Fällen hilft es nur die entsprechenden Absender zu blocken, bis es Abhilfe für das Problem gibt.

Update: Macerkopf hat noch ein paar mehr Lösungen veröffentlicht:

Sollte ihr beim Empfang der Nachricht innerhalb der Konversation mit der Person, die euch die Nachricht geschickt hat, sein, so müsst ihr einfach auf diese antworten. Anschließend könnt ihr die Nachrichten-App wieder normal nutzen.

Solltet ihr allerdings innerhalb der Nachrichten-App in der Listenansicht und somit Übersicht zu den verschiedenen Konversationen gewesen sein, so stürzt die App automatisch ab, sobald ihr die App öffnet. Die Problemlösung erfolgt dann über einen Umweg, so Macrumors. Ihr müsst schlicht und einfach eine Nachricht an euch selbst schicken, ohne dabei direkt auf die Nachrichten-App zuzugreifen. So könnt ihr beispielsweise Siri bitten, eine Nachricht zu schicken oder die Share-Sheet-Funktion in den unterschiedlichen Apps nutzen, um eine Nachricht zu versenden

Samsung Galaxy S3: Besitzer beschweren sich über Lackschäden

Smartphones werden heutzutage in nie da gewesenen Stückzahlen hergestellt und umfassen hunderte von kleinen Einzelteilen. In der Produktion sind zahlreiche Schritte für die Fertigstellung verantwortlich und jede kleinste Abweichung erhöht die Chance auf einen Fehler in der Verarbeitung. Damit muss jeder Elektronikhersteller umgehen und nachdem das iPhone 5 bereits mit einigen Problemen zu kämpfen hatte, häufen sich nun auch die Meldungen beim aktuellen Samsung-Flaggschiff.

In einschlägigen Foren beschweren sich momentan eine Vielzahl von Benutzern, dass sich der Lack am Silberrahmen des Samsung Galaxy S3 langsam ablöst. Der Rahmen besteht aus Kunstoff und wird während der Produktion mit einer Metall-Lackierung ausgestattet, die bei manchen Geräten nicht sonderlich widerstandsfähig zu sein scheint. Bei einen Besitzern hat sich die Schicht gelöst und darunter wird dann das schwarze Kunststoff sichtbar. Ein ärgerliches Unterfangen, das bei einem so hochpreisigen Smartphone nicht passieren sollte.

Als wäre die Problematik noch nicht schlimm genug, mussten auch die betroffenen Benutzer vom Reparaturdienst „Datrepair“, bei dem Samsung seine Geräte in der Regel repariert, erfahren, dass die Behebung der Schäden im Rahmen der Herstellergarantie nicht möglich ist. Der Dienst verlangt für die Reparatur stolze 223,95 Euro. Die ein oder anderen Nutzer haben sich damit nicht zufriedengestellt und sich nochmals an den Samsung-Support gewendet. Mit einer enttäuschenden Standard-Antwort lehnt dieser die Ansprüche allerdings auch ab:

[…] vielen Dank für Ihre Kulanzanfrage zu Ihrem Samsung Smartphone.

Unser Servicepartner hat Ihr Gerät überprüft und eine mechanische Beschädigung festgestellt.

Derartige mechanische Beschädigungen, die auf eine unsachgemäße Handhabung zurückzuführen sind, unterliegen nicht der Garantie. Bitte haben Sie Verständnis, dass eine Kulanzreparatur in diesem Fall ausgeschlossen ist.

Akku-Probleme sind mit iOS 5.0.1 nicht komplett behoben – Apple untersucht weitere Aspekte

In den letzten Wochen haben sich zahlreiche Benutzer über teilweise heftige Akku-Probleme bei ihren iOS-Geräte beschwert und gestern Abend wurde endlich das lang ersehnte Update von Apple freigeben. Mit der iOS Version 5.0.1 sollten die meisten Probleme bezüglich der Akkuleistung behoben sein, dennoch sind immer noch einige Anwender betroffen. Denn nicht bei allen Besitzern hat das Update eine signifikante Verbesserung gezeigt.

Das Unternehmen aus Cupertino hat jetzt zugegeben, dass noch nicht alle Fehler behoben sind und weiterhin die Problematik intensiv untersucht wird. Folgendes Statement wurde von Apple an AllThingsD übermittelt:

“The recent iOS software update addressed many of the battery issues that some customers experienced on their iOS 5 devices. We continue to investigate a few remaining issues.”

Daher könnte Apple bereits an einem neuen Update arbeiten, um die restlichen Fehler auszumerzen.

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