Apple: Abhängigkeit von China soll reduziert werden

Apple: Abhängigkeit von China soll reduziert werden – Apple scheint derzeit nach Möglichkeiten zu suchen, sich bei der Produktion der iPhone und iPad Modelle von China unabhängiger zu machen. Aktuell wird ein Großteil der Geräte in China produziert und das ist ein Unsicherheitsfaktor, weil der Handelskrieg mit den USA nach wie vor schwelt und es daher früher oder später sein kann, dass auf die Produktion zusätzliche Zölle erhoben werden.

Daher plant das Unternehmen nun, einen Teil der Produktion von iPhone und iPad Modellen nach Indien zu verlegen.

Bei Indiantimes schreibt man im Original dazu:

Several meetings between Apple’s senior executives and top ranking government officials over the last few months have paved the way for the iPhone maker examining the possibility of shifting nearly a fifth of its production capacity from China to India and scaling up its local manufacturing revenues, through its contract manufacturers, to around $40 billion over the next five years, say officials familiar with the matter. If this happens, iPhone maker could become India’s largest exporter, say experts.

Im Gespräch scheint aber vorerst nur einen teilweise Verlagerung zu sein. Ein Fünftel der Produktionskapazitäten sollen in China aufgebaut werden. Das wäre ein Produktionsumfang von etwa 40 Milliarden US Dollar im Jahr, der aus China abgezogen wird. Ein weiterer Grund könnte auch sein, das Indien derzeit den eigenen Markt abschottet, wenn Produkte nicht im eigenen Land hergestellt wurden. Auch dies könnte Apple mit einer größeren Produktion in Indien umgehen und besseren Zugang zu diesem Markt bekommen. Teilweise hat Apple bereits Produktionsstandorte in Indien aufgebaut.

China dürfte dieser Schritt wohl kaum gefallen, immerhin ist das Produktionsvolumen in Höhe von 40 Millairden US Dollar keine Kleinigkeit, auch nicht für eine große Volkswirtschaft wie China. Bisher gibt es aber noch keine Reaktion auf die Plänen und es bleibt auch offen, ob und wie die Volksrepublik darauf reagieren wird.

Apple: iPhone Produktion soll im aktuellen Quartal um 10 Prozent reduziert werden

Die schlechten Nachrichten rund um Apple reißen derzeit nicht ab. Nach der Gewinnwarnung und den Klagen gegen das Unternehmen (inklusive dem Verkaufsverbot für ältere Modelle) wurde nun bekannt, dass Apple die Zulieferer angewiesen hat, die Produktion für die derzeitigen Modelle um etwa 10 Prozent zu senken. Diese Details gehen dabei auf eine anonyme Quelle bei Nikkei.com zurück, die angeblich Einblick in die Produktionsabläufe hat – eine offizielle Bestätigung von Apple für diese Senkung der Produktion gibt es natürlich nicht und wird es wohl auch nicht geben.

Im Original schreibt man bei Nikkei.com dazu:

Apple late last month asked its suppliers to produce fewer of its new iPhones than planned for the January-March quarter, sources with knowledge of the request told the Nikkei Asian Review. It is the second time in two months that the U.S. company has trimmed its planned production for the flagship device.

The request was made before the shock warning issued on Jan. 2 in which Apple said revenues for the final three months of the year would come in at about $84 billion, against previous guidance of $89 billion to $93 billion. That warning — the first reduction in revenue guidance in 16 years — triggered a sell-off in stock markets around the world as investors fretted that it is another sign of a slowing Chinese economy.

Im aktuellen Quartal soll damit die Produktion der derzeitigen Modelle (iPhone XS und iPhone XR) um etwa 10 Prozent zurück gefahren werden. Allerdings gibt es keine genauen Zahlen zum Produktionsumfang des Unternehmens, so dass sich nicht genau sagen lässt, wie viele Modelle weniger dies genau sind. Dazu sind unterschiedliche Zulieferer wohl auch in unterschiedlichem Maße von dieser Absenkung betroffen und es ist nicht bekannt, ob alle Unternehmen in der Zulieferkette davon betroffen sind.

Derzeit zeigen die Zahlen auch eher, dass Apple durchaus auf sehr gute Werte verweisen kann und sowohl bei den Verkäufen als auch bei den Umsätzen Werte erreicht, von denen andere Unternehmen nur träumen können und die auch für Apple durchaus herausragend sind. Probleme gibt es eher, auch zukünftig ein Wachstum hinzulegen, denn es sieht alles danach aus, als stagnierten die Verkäufe des Unternehmens (besonders beim den aktuellen iPhone Modellen) auf hohem Niveau. So bedeutet die 10 Prozent Absenkung wohl auch nicht, das Apple weniger Geräte produziert als in den letzten Jahren, sondern nur weniger Modelle, als man selbst geplant hatte.

Unabhängig davon sind schlechtere Zahlen beim iPhone immer ein großes Problem von Apple, denn sowohl Gewinn als auch Umsatz hängen nach wie vor zum Großteil vom iPhone ab. Gibt es dort (kleinere) Probleme, kann dies durchaus dazu führen, dass insgesamt die Bilanz nicht mehr so gut aussieht, denn die anderen Produkte des Unternehmens sind bisher nicht in der Lage, die iPhone-Abhängigkeit von Apple zu kompensieren. Aus diesem Grund werden vor allem Anleger und Investoren bei solchen Nachrichten sicher sehr kritisch sein, denn diese Meldungen geben Auskunft über die zukünftige Geschäftsentwicklung des Unternehmens und das ist für Investoren natürlich besonders wichtig. Daher dürfte auch interessant werden zu sehen, wie sich der Kurs der Aktie nach dieser Meldung entwickelt. Nach der Gewinnwarnung gab es ein deutliches Minus und bisher hat sich der Kurs kaum davon erholt – nun könnte es unter Umständen noch einmal nach Unten gehen.

Samsung: Akku-Werk steht in Flammen

Samsung hat derzeit keinen guten Lauf, was Akkus und Brände betrifft. Nach dem Debakel rund um das Note 7, bei dem die Akkus wiederholt Feuer fingen, gab es nun auch einen Brand in einer Fabrik, in denen das Unternehmen unter anderem die Akkus für das Note 7 hergestellt hat. Das Werk in China produziert derzeit Akkus für die aktuellen Modelle. Zum Glück kamen keine Menschen zu Schaden.

Gegenüber Reuters erklärte ein Sprecher von Samsung, das Feuer wäre nicht direkt in der Produktion ausgebrochen, sondern in einem Bereich, in dem fehlerhafte Akkus gesammelt würden. Auf die Produktion selbst hatten die Flammen wohl keine größere Auswirkung. Im Original bei Reuters schreibt die Feuerwehr dazu:

The „material that caught fire was lithium batteries inside the production workshops and some half-finished products“, the Wuqing branch of the Tianjin Fire Department said in a post on its verified Sina Weibo account.

Samsung selbst spricht von einem eher kleinen Problem. Allerdings waren 19 Fahrzeuge vor Ort und insgesamt 110 Feuerwehrleute im Einsatz – ganz so klein kann der Brand also nicht gewesen sein.

Problematisch dabei: Samsung SDI Co Ltd soll wohl auch die Batterien produzieren, die zukünftig im neuen Galaxy S8 zum Einsatz kommen. Samsung hatte dabei versprochen, dass die Qualitätssicherung deutlich erhöht wird und man auch auf externe Fachleute setzt um die Sicherheit der Akkus zu testen. Der Brand im Werk hat wahrscheinlich nicht viel mit der letztendlichen Qualität der Akkus zu tun, ist aber natürlich sehr negativ in Hinsicht auf das ohnehin angeschlagene Image von Samsung in diesem Bereich.

Samsung hatte als Ziel erklärt, dass die Sicherheit der Kunden an erste Stelle steht. In einem Interview hieß es:

„Consumers should never have to worry that a battery-powered device might put them, their family or their property at risk,” Consumer Product Safety Commission Chairman Elliot Kaye said in a statement.

Das Vertrauen der Kunden in solche Aussagen wird natürlich deutlich untergraben, wenn es bei der Produktion bereits wieder Probleme gibt. Bleibt abzuwarten, wie Samsung diesmal mit dem Vorfall umgehen wird. Das Note 7 Debakel hat das Unternehmen an sich sehr transparent aufgearbeitet und das war auch notwendig um Vertrauen zurück zu gewinnen. Einen offizielle Meldung oder ein Statement zu Vorfall im Akku-Werk gibt es derzeit (bis auf die Interviews) noch nicht.

iPhone-Produzenten rechnen mit ein Drittel weniger Produktionsvolumen

Die Gerüchte um die mangelnde Innovationskraft beim iPhone 7 bekommen wieder neuen Nahrung. Bei TSMC, einem iPhone-Chip-Produzent aus Taiwan, rechnet man nach Angaben des japanische Börsenmagazines Nikkei mit einem geringerem Produktionsumfang im dritten und vierten Quartal 2016. Das Unternehmen stellt sich darauf ein, im Vergleich zum Vorjahr etwa ein Drittel weniger Cip-Sätze für das neuen iPhone liefern zu müssen.

Als Gründe für diese schlechte Prognose nennt das Wirtschaftsmagazin zwei wesentliche Faktoren:

  • der Smartphone Markt sei mittlerweile weitgehend gesättigt und kein direkter Wachstumsmarkt mehr
  • dazu fehlen wohl innovative Features beim iPhone 7, die eine Nachfrage nach dem Gerät pushen könnten

Zumindest letzter Punkt steht im krassen Widerspruch zu den Ansagen von Tim Cook. Der Apple CEO hatte vor einigen Tagen offensiv verkündet, das neuen iPhone würde über einige großartige Neuerungen verfügen:

„We have great innovation in the pipeline, like new iPhones that will incent you and other people that have iPhones today to upgrade to new iPhones. We are going to give you things that you can’t live without, that you just don’t even know you need today […] You will look back and wonder ‚how did I live without this?'“

Zumindest auf Seiten der Produzenten scheint man von dieser Ankündigung weniger überzeugt zu sein, wenn man tatsächlich mit einer geringeren Produktion rechnet. Und immerhin sind 30 Prozent weniger als im Vorjahr durchaus eine Hausnummer, die sich auch auf die Bilanzen von Apple auswirken dürfte.

Die Apple Aktie ist seit Mitte April fast durchgehend im Sinkflug – auch die Investoren scheinen also nicht an ein gutes Geschäft mit dem iPhone 7 zu glauben.

iPad mini 2: Nächste Generation mit Retina-Display schon in der Produktion?

Die Gerüchteküche kann es anscheinen nicht lassen und wirft erneut die Spekulationen in den Raum, dass die nächste Generation des iPad mini bereits in nächster Zeit in den Produktion gehen soll und womöglich in der ersten Jahreshälfte 2013 erscheinen wird.

Vor dem Marktstart des iPad mini gab es vielerorts Zweifel an der Existenz, aber nach der Verkündigung und des erfolgreichen Verkaufstarts hat sich das kleine Apple-Tablet zum Verkaufsschlager gemausert. Das Retina-Display fehlt allerdings den ein oder anderen Kunden und könnte somit eine langfristige Vermarktung der aktuellen Generation gefährden. Möchte man dem Marktanalyst Doug Freedman von RBC Capital Markets Glauben schenken, dann soll sich das iPad mini 2 aber schon kurz vor der Produktion befinden und vermutlich auch das hochauflösende Display beinhalten. Der Analyst ist momentan in China unterwegs und konnte bei verschiedenen Apple-Zulieferanten in Erfahrungen bringen, dass sich die Chiphersteller bereits in der Vorbereitungen befinden sollen und in naher Zukunft die Produktion starten werden.

Diese Anzeichen würden für eine baldige Veröffentlichung sprechen, die sicherlich nicht jedem Apple-Kunden freuen würde. Die verkürzten Releasezyklen sind eigentlich auch nicht typisch für Apple, aber bereits beim iPad der vierten Generation hat das Unternehmen aus Cupertino seine Traditionen über Bord geworfen und schon einige Monate früher eine aktualisiertes Gerät auf den Markt geworfen. Ich halte eine Marktstart im Frühjahr für unrealistisch und tendiere zu einen Sommer-Release.

iPhone 5: Lieferengpässe bei Foxconn dank komplexem Design

Das iPhone 5 ist bald einen Monat auf dem Markt und die Lieferzeiten haben sich immer noch nicht normalisiert. Bei den deutschen Netzbetreibern und auch bei Apple selbst müssen interessierte Kunden mindestens drei bis vier Wochen auf ihr Gerät warten. Jetzt hat sich ein nicht genannter Firmen-Vertreter von Foxconn gegenüber dem Wall Street Journal darüber geäußert, warum es bei der Produktion des neuen Apple-Smartphone zu Engpässen kommen würde.

Das neue Unibody-Gehäuse aus Aluminium und die dünne Bauweise machen aus dem iPhone 5 das bisher am schwersten herzustellende Gerät, welches Foxconn jemals angefertigt hat. Die aufwendigen Fertigungsschritte und das individuelle Design erschweren die Produktion des Smartphones und verursachen die derzeitigen Lieferengpässe. Allerdings lernt der taiwanesische Zulieferant täglich dazu und konnte mittlerweile die Montage verbessern.

“The iPhone 5 is the most difficult device that Foxconn has ever assembled. To make it light and thin, the design is very complicated (…). It takes time to learn how to make this new device. Practice makes perfect. Our productivity has been improving day by day.”

Laut dem Bericht konnte Foxconn nicht nur die Fertigungsanzahl pro Tag erhöhen, sondern auch die Qualitätsprobleme endlich bereinigen. Es wurde ein zusätzlicher Qualitätscheck eingeführt, damit keine Geräte mit Kratzern mehr ausgeliefert werden. Diese Umstellung soll aber auch unter anderem zu den massiven Aufständen in der letzten Zeit geführt haben. Alles in allem macht das neue iPhone dem Zulieferanten einige Problem, die anscheinend erst nach und nach gelöst werden.

via 9to5mac

iPhone 5: Erhöhte Qualitätskontrollen verringern die Produktionsleistung

Das iPhone 5 hat einen phänomenalen Start hingelegt, allerdings sind bereits kurz nach der Auslieferung die ersten Ernüchterungen eingetreten. Bei einigen Geräten haben die Besitzer Kratzer im Aluminiumgehäuse festgestellt und mussten das kürzlich erstandene iPhone umtauschen. Apple hat sich natürlich schnellsten mit der Problematik befasst und die Qualitätskontrollen angestrafft. Das hat aber nicht nur zu heftigen Streiks und Schlägereien bei den Foxconn-Mitarbeitern geführt, sondern auch die Liefersituationen haben sich dadurch verschlimmert.

Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg haben die Werke von Foxconn wegen der erhöhten Qualitätskontrollen einen höheren Ausschuss der Aluminiumteile, wodurch die Zulieferanten nicht mehr genügend Bauteile zur Verfügung stellen können. Die Mitarbeiter haben berichtet, dass die Kratzer sehr leicht zustande kommen und in jedem Produktionsschritt in der Fertigung vorkommen können. Die erhöhten Standards erschweren dementsprechend die Produktion von genügend Geräten und Apple lässt nur mikrometergenaue Abweichungen bei den Modellen zu. Insgesamt können dadurch natürlich auch nur weniger Einheiten pro Tag angefertigt werden und die Chargen sinken.

Foxconn wird vermutlich schnellsten reagieren und zusätzliche Arbeitskräfte einstellen, um die zusätzlichen Stückzahlen zu generieren. Das Weihnachtsgeschäft steht nämlich vor der Tür und Apple wird sicherlich enormen Druck aufbauen.

13-Zoll MacBook Pro Retina: Produktion angeblich begonnen

Die Gerüchte über ein kleineres MacBook Pro mit einem 13 Zoll Retina-Display sind bereits kurz nach der Entwicklerkonferenz von Apple im Umlauf gewesen und tauchen seitdem regelmäßig immer wieder auf. Gegenüber den amerikanischen Kollegen von CNET hat nun NPD Group Analyst Richard Shim berichtet, dass die Produktion des neuen MacBook Pro Retina bereits angelaufen ist und die Veröffentlichung kurz nach dem iPad mini stattfinden soll.

Das neue Modell wird voraussichtlich über ein 13 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 2560×1600 Pixel verfügen und unter Umständen sogar mit einem vergleichbaren günstigen Preis aufschlagen. Das Geräte könnte nur geringfügig teurer werden, als die MacBook Pro-Version ohne das Retina-Display und somit auch für die normalen Benutzer interessant werden.

Daneben stehen aber auch noch ein Mac mini und ein neuer iMac auf der Warteliste. Es ist fraglich, ob Apple gleich vier neue Produkte noch vor Weihnachten auf den Markt bringen wird.

iPad mini: Zehn Millionen Einheiten fürs Weihnachtsquartal

In etwas mehr als einer Woche wird erwartet, dass Apple das so genannte iPad mini der Weltöffentlichkeit präsentiert. Die Vorstellung rückt also in großen Schritten näher und bei den asiatischen Zulieferanten munkelt man momentan, dass Apple zehn Millionen Exemplare des kleineren Tablets für das vierte Kalenderquartal bestellt hat. Die Erwartungen an das neue Produkt sind also dementsprechend hoch und das Unternehmen aus Cupertino rechnet mit einem weiteren Erfolg.

Das renommierte Wall Street Journal hat mal wieder ihre Quellen in der Zulieferkette angezapft und sich zum Thema geäußert. Demzufolge wurden angeblich über zehn Millionen Exemplare des iPad mini für das Weihnachtsquartal bestellt. Die Produktionen laufen also auf Hochtouren und das kleinere iPad könnte bereits im kommenden Monat auf den Markt kommen. Der aktuellen Gerüchtelage zufolge wird das neue Apple-Tablet mit einem 7,85 Zoll großem Display noch in diesem Monat vorgestellt werden.

Darüber hinaus wird ein günstiger Anschaffungspreis erwartet, der mit dem Kindle Fire von Amazon und dem Nexus 7 von Google in Konkurrenz tritt. Im Vergleich würde man mit dieser Bestellung auch Amazon übertrumpfen, denn diese haben für das Kindle Fire nicht einmal 5 Millionen Bauteile bestellt. Die Kalifornier sind also überzeugt, dass das iPad mini einschlagen wird.

Nähere Spezifikationen sind momentan leider noch nicht bekannt, allerdings wird sich das Design womöglich dem neuen iPhone 5 annähern und beim schwarzen Modell auch die Rückseite des neuen iPads in Schwarz gestalten. In zwei Tagen wird erwartet, dass Apple die Einladungen an die Presse verschickt.

iPhone 5: Foxconn dementiert Streik im Werk Zhengzhou

In der gestrigen Nacht ist eine Presseerklärung des China Labor Watch im Netz aufgetaucht, die besagte, dass 3.000 bis 4.000 Angestellte die Arbeit eingestellt haben und in den Streit getreten sind. Die verschärften Qualitätsanforderungen und der immense Produktionsdruck in der Fertigung des iPhone 5 soll dazu geführt haben, dass die Arbeiter nicht mehr mit gespielt haben. Der chinesische Zulieferant Foxconn soll immer höhere Leistungen gefordert haben und zahlreiche Überstunden wurden den Mitarbeitern aufbrummt. Sogar der Urlaub während des traditionellen Neujahrsfest wurde angeblich gestrichen.

Mittlerweile hat Foxconn eine offizielle Stellungnahme gegenüber Reuters veröffentlicht und bekannt gegeben, dass es nur eine kurze Auseinandersetzung zwischen den Angestellten in der Fertigungsanlage und der Qualitätskontrolle gegeben haben soll. Diese Streitigkeiten waren aber angeblich nur von kurzer Dauer und konnten schon am selben Tag beigelegt werden. Die Produktion wurden somit nicht unterbrochen und konnte nach Plan fortgesetzt werden. Ebenfalls dementierte der Sprecher, dass 4000 Mitarbeiter in dem Streik involviert waren.

“Any reports that there has been an employee strike are inaccurate,” the [Foxconn] said in an emailed statement, adding that “there has been no workplace stoppage in that facility or any other Foxconn facility and production has continued on schedule”. Foxconn said the quarrels happened on October 1-2, and were “immediately addressed and measures taken, including providing additional staff for the lines in question.” Foxconn also said that employees who worked over China’s National Day break did so voluntarily and were paid three times their usual hourly compensation, as demanded by law.

Darüber hinaus konnte man auch der Aussage entnehmen, dass Apple die höheren Qualitätsanforderungen gestellt hat, um die zahlreichen Kratzer und Macken bei den Smartphones in Zukunft zu vermeiden. Bislang hat sich Apple zu den Vorfällen nicht geäußert, aber allem Anschein nach stellt die Produktion des neuen iPhones die Mitarbeiter und Foxconn selbst vor großen Herausforderungen.

“The instruction to strengthen quality inspections for the iPhone 5 was given by Apple Inc. following multiple complaints from customers regarding aesthetic flaws in the phone,” said the unnamed spokesman for the industrial zone that holds the Foxconn plant. Apple has not commented on the incident.