Samsung Galaxy Note 20 – Preis könnte gleich bleiben

Samsung Galaxy Note 20 – Preis könnte gleich bleiben – Bei den Preisen für die kommende Note 20 Serie von Samsung gibt es immer noch Unsicherheiten. Von steigenden Preisen war da die Rede, mittlerweile gibt es aber immer mehr Hinweise, dass Samsung die Preise doch eher stabil halten wird. Nun gibt es neuen Hinweise, die davon ausgehen, dass die normale Note 20 Variante knapp unter 1000 Dollar kosten soll – das wäre also ein vergleichbares Niveau wie im Vorjahr.

Im Original heißt es:

According to the sources, Samsung could release the Galaxy Note 20 with a price tag of 1.199 million won (US$993) in South Korea, with its high-end Ultra model at 1.452 million won.

The Galaxy Note 20 series is expected to go on sale in South Korea on Aug. 21 after making its debut on the Galaxy Unpacked event on Aug. 5. If rumored prices are correct, the Galaxy Note 20 will be Samsung’s cheapest 5G flagship handset.

Wie sicher das ist, lässt sich leider nicht sagen, dazu wird der deutsche Preis davon wohl nochmal etwas abweichen.

Samsung Galaxy Note 20 – wird auch das neue Topmodell ein Prozessor-Desaster?

Keine gute Nachrichten für die europäischen Fans der Galaxy Note 20 Reihe: Samsung wird für die Exynos Geräte wohl doch kein Prozessor-Update bringen, sondern den Exynos 990 einsetzen, der bereits im Galaxy S20 viel Kritik abbekommen hat. Der Chipsatz kann von der Leistung nicht mit dem Snapdragon 865 mithalten und schon gar nicht mit der neueren Version Snapdragon 865+. Sollten sich die Hinweise als korrekt heraus stellen, dürfte das Note 20 bei den europäischen Nutzern wohl nicht gut ankommen.

Bisher waren die meisten Experten davon ausgegangen, dass Samsung bei der Note 20 Serie auf den verbesserten Exynos 992 Chipsatz setzen wird, aber sowohl Leaker @IceUniverse als auch Max Weinbach gehen mittlerweile davon aus, dass es für die Exynos Geräte kein Prozessor-Update geben wird.

Auf Twitter schreiben die Leaker dazu:

Das wäre natürlich ein schwerer Schlag, denn die europäischen Geräte werden wohl wieder nur den schwachen Exynos-Prozessor bekommen und daher dürfte zumindest in Europa die Note 20 Serie einen deutlichen Nachteil haben was die Power betrifft. Das dürfte die Fans ärgern und die Konkurrenz freuen, denn andere Mitbewerber werden wohl auch in Europa den besseren Snapdragon 865+ Prozessor bringen – beispielsweise wohl auch das OnePlus 8T. Diese Geräte hätten dann einen deutlichen Vorteil gegenüber der Note 20 Serie.

Eine offizielle Information zur Technik der Galaxy Note 20 Serie gibt es aber natürlich noch nicht, daher ist immer noch eine gewisse Unsicherheit, was Samsung nun konkret plant. Allerdings deutet die Einigkeit der Leaker schon darauf hin, dass man die Informationen durchaus ernst nehmen kann und das Note 20 keinen Exynos 992 Prozessor bekommen wird. Max Weinbach hat dazu noch die Liste der unterstützen Prozessoren veröffentlicht, ein neuerer Exynos Chipsatz ist nicht mit darunter:

Ein wenig Hoffnung besteht aber noch. Es wird mehrere Note 20 Modelle geben und unter anderem wohl auch ein Galaxy Note 20 Ultra. Daher könnte es durchaus sein, dass die Smartphones auch beim den Prozessoren unterschiedlich ausgestattet sind. Eventuell wird es also bei den teureren Geräten auch bessere Prozessoren geben um den Aufpreis für die Premium-Modelle zu rechtfertigen. Auch hierfür gibt es aber leider noch keine Bestätigung oder Hinweise von Samsung – es bleibt also noch viel offen.

Offiziell: Galaxy Note 20 Vorstellung findet am 5. August statt

Samsung* hat es offiziell gemacht und das nächste Event angekündigt. Es gibt zwar noch keinen Hinweis auf die Galaxy Note 20 Serie, aber im Teaser Video ist deutlich der S-Pen zu sehen und daher kann man sehr sicher davon ausgehen, dass am 5. August das neue Galaxy Note 20 und alle Varianten davon vorgestellt werden.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

On August 5, join us for a Galaxy Unpacked virtual event to explore our latest ecosystem of Galaxy devices designed to empower your life. Live streaming of the event will be available at Samsung Global NewsroomSamsung.com at 10 a.m. ET. Visit news.samsung.com for regular updates ahead of the event as well as the latest device information following the unveiling.

Leider gibt es von Samsung* selbst über diesen Teaser noch keine weiteren Details zur Technik der neuen Modelle. Es wird also noch etwas dauern, bis wir definitiv wissen, welche Features das Unternehmen in die neuen Topmodelle gepackt hat und auch, wie der Preis in diesem Jahr aussehen wird.

Offiziell: Qualcomm stellt den Snapdragon 865 Plus Prozessor vor

Offiziell: Qualcomm stellt den Snapdragon 865 Plus Prozessor vor – Qualcomm hat ein Update zum Snapdragon 865 Prozessor vorgestellt und bietet damit ab dem 2. Halbjahr 2020 einen noch schnellere Version des Chipsatzes für die kommenden Topmodelle an. Das Unternehmen setzt dabei wieder auf mehr Speed für den neuen Prozessor und natürlich gibt es 5G Anbindung.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

“As we work to scale 5G, we continue to invest in our premium tier, 8-series mobile platforms, to push the envelope in terms of performance and power efficiency and deliver the next generation of camera, AI and gaming experiences,” said Alex Katouzian, senior vice president and general manager, mobile, Qualcomm Technologies, Inc. “Building upon the success of Snapdragon 865, the new Snapdragon 865 Plus will deliver enhanced performance for the next wave of flagship smartphones.”

Besonders interessant: Die sogenannte Qualcomm® Kryo™ 585 CPU Prime setzt zum ersten Mal auf einen Speed von mehr als 3GHz im mobilen Bereich und erreicht damit für höchste Beanspruchungen noch mehr Leistung. So hoch getaktete Prozessoren gab es bisher bei Smartphones noch nicht. Es dürfte spannend werden, wie sich dieser hohe Takt auf die Wärmeentwicklung auswirkt und wie die Hersteller damit umgehen werden. Für die Grafik sorgt die neue Qualcomm® Adreno™ 650 GPU mit 10 Prozent mehr Rendering-Leistung. Auf diese Weise sollen Darstellungen mit bis zu 144fps möglich werden und True 10-bit HDR wird auch im Gaming-Bereich unterstützt. Aussagen zum Energieverbrauch gibt es bisher nicht.

Das erste Smartphones mit dem neuen Prozessor ist das ROG Phone 3 von ASUS und es ist interessant zu sehen, dass Qualcom hier nicht auf einen der großen Hersteller für den Start des neuen Chipatzes setzt. Man kann aber davon ausgehen, dass kommende Topmodelle (beispielsweise das OnePlus 8T) mit dem Snapdragon 865+ auf den Markt kommen werden. Konkrete Ankündigungn für weitere Smartphones mit dem Snapdragon 865 plus Prozessor gibt es aber bisher noch nicht.

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Samsung Exynos 9820 Prozessor mit Spitzenwerten in einigen Bereichen

Der neue Samsung Exynos 9820 Prozessor wird die kommenden Galaxy S10 Modelle mit Power versorgen und damit im internationalen Bereich (wahrscheinlich wieder mit Ausnahme der USA) für die Leistung der neuen Topmodelle verantwortlich sein. Das Unternehmen hatte den Prozessor bereits vor einigen Wochen vorgestellt und dabei auch wieder Verbesserungen bei der Leistung versprochen.

Bisher fehlten allerdings noch die Leistungsdaten dazu, das hat sich nun geändert, denn bei Geekbench ist nun ein erstes Modell mit diesem neuen Prozessor aufgetaucht und damit gibt es die ersten Hinweise, mit welcher Leistung man bei den kommenden Topmodellen von Samsung rechnen kann.

Konkret hat der neue Samsung Exynos 9820 Prozessor im Single Core Test einen Wert von 4382 Punkten geschafft und das liegt deutlich über den Werten aus dem Vorjahr, die im Bereich von etwa 1000 Punkten weniger lagen. Auch das Gegenstück, das neue Snapdragon 855 Prozessor von Qualcomm liegt niedriger und kommt beim Single Core Test nur auf etwa 3400 Punkte. Allerdings ist die Leistung im Multi-Core Test dann doch eher durchschnittlich und liegt nur bei 9570 Punkten. Das ist langsamer als die neuen Geräte auf dem Markt und es sieht so aus, als würde Samsung bei allen Kernen zusammen eher auf Sparsamkeit denn auf Leistung setzen.

Der Test lief dabei mit einem neuen Galaxy S10 Modell (SM-G973N) daher ist noch unklar, ob die Geräte tatsächlich schon für den normalen Einsatz optimiert waren oder ob Samsung noch weiter an der Performance der Modelle arbeitet. Der Single Core Test ist aber auf jeden Fall schon mal eine Kampfansage an die Konkurrenz und es wird spannend sein zu sein, wie sich das in der Praxis auswirken wird.

Die Technik des Exynos 9820 Prozessors

Der Samsung* Exynos 9820 Prozessor soll zukünftig in den Topmodellen des Unternehmens zum Einsatz kommen und vor allem der Konkurrenz aus Apple* und auch Huawei* (mit dem neuen Kirin 980) etwas entgegensetzen können. Dabei setzt Samsung* natürlich wieder auf mehr Leistung aber auch bei der Architektur hat man in diesem Jahr nachgearbeitet und bietet nun einen separaten Bereich für AI-Prozesse (NPU) wie man ihn bereits von Huawei* her kennt.

Samsung schreibt im Original dazu:

“As AI-related services expand and their utilization diversify in mobile devices, their processors require higher computational capabilities and efficiency,” said Ben Hur, vice president of System LSI marketing at Samsung Electronics. “The AI capabilities in the Exynos 9 Series 9820 will provide a new dimension of performance in smart devices through an integrated NPU, high-performance fourth-generation custom CPU core, 2.0Gbps LTE modem and improved multimedia performance.”

Der Samsung Exynos 9820 Prozessor setzt dabei wieder auf 8 Kerne. Insgesamt kommen zwei M4-Kerne für die Hochleistungs-Operationen zu Einsatz, dazu gibt es noch zwei Corex-A75 und vier Cortex-A55 Kerne. Auf diese Weise soll die Power für die einzelnen Kerne im Vergleich zum Vorgänger um bis zu 20 Prozent gesteigert worden sein, im Multi-Core Bereich soll die Leistung um 15 Prozent steigen. Dazu wurde auch die Leistungsaufnahme der Kerne verbessert und damit sinkt der Energieverbrauch im Vergleich zum Vorgänger. Die neue Mali-G76 GPU soll im Grafikbereich nochmal 40 Prozent schneller sein und 35 Prozent effizienter arbeiten.

Dazu gibt es noch weitere Neuerungen beim Exynos 9820 Prozessor:

  • Die neue NPU soll den Prozessor selbst von AI Prozessen entlasten und beispielsweise auch mit externen Server zusammenarbeiten können. Leider wurden an dieser Stelle noch keine weiteren Details zur Leistung und zum Einsatz gegeben, es gab lediglich den Hinweis auf 7fache Geschwindigkeit* der Verarbeitung dieser Anfragen.
  • Beim mobilen Internet setzt der Prozessor auf eine achtfache Carrier-Aggregation und erreicht damit Geschwindigkeiten bis zu 2Gbit/s im Download und 316 MBit/s im Upstream. Allerdings unterstützt der Prozessor wohl noch kein 5G.
  • Im Videobereich unterstützt der Chipsatz nun auch 8K Aufnahmen und kann unter anderem 4K UHD Videos mit 150 Frames pro Sekunden (fps) dekodieren.

Neuer Snapdragon 8150 Prozessor soll deutlich mehr AI Power bieten

Der neuen Snapdragon 8150 Prozessor wird aller Wahrscheinlichkeit nach der Nachfolger der bekannten Snapdragon 845 und soll im nächsten Jahr die Power für die meisten Premium-Smartphones im Android-Bereich liefern. Daher werden die Details zum neuen Prozessor bereits mit Spannung erwartet.

Qualcomm selbst hat noch keine Details zum Snapdragon 8150 (SDM 8150)  veröffentlicht, aber es gibt bereits die ersten Leistungstests und nun hat Leaker IceUniverse einen weiteren Leistungstest veröffentlicht, der neben der bekannten Performance auch die AI Kerne testet. Der neue Chipsatz soll dabei zum ersten Mal einen eigenen Kern für künstliche Intelligenz bekommen (NPU) und damit diese Funktionen deutlich schneller ausführen können. Wie das gehen kann hatte beispielsweise Huawei bereits vorgemacht und das Unternehmen setzt im Kirin 980 Prozessor gleich auf zwei solche NPU Kerne.

Unklar ist noch, wie sich die Architektur des 8150 genau zusammen setzen wird. Es soll natürlich wieder 8 Kerne geben, aber welche Kerne genau hier zum Einsatz kommen, ist bisher noch offen. Die Anbieter haben an der Stelle immer das Problem hohe Leistungen und geringen Stromverbrauch sinnvoll kombinieren zu müssen und das ist in der Regel nur mit mehreren unterschiedlichen Kernen möglich.

Der neue Snapdragon 8150 Prozessor setzt wohl nur auf eine NPU, aber im Test zeigt sich, dass der Chipsatz dennoch beim AI Score auf etwa die doppelten Werte des Huawei Mate 20 (mit Kirin 980 Prozessor) kommt. Man scheint also bei der Ansteuerung der AI-Prozesse einiges richtig gemacht zu haben.

Die anderen Leistungsdaten sehen auch recht gut aus, wobei man natürlich noch warten muss, bis es eine passende Hardware zu den Chips gibt, denn das Zusammenspiel von Hardware, Software und Prozessor macht viel bei der tatsächlichen Leistung aus. Das erste Gerät mit diesem Prozessor dürft dabei das Samsung Galaxy S10 sein, das für Anfang 2019 erwartet wird und dann wird sich zeigen, wie gut der neue Prozessor in der Praxis wirklich ist. Bisher gibt es erste Werte, die etwa 20 Prozent über der Leistung des Vorgängers liegen. Sollte sich das bestätigen, wäre das durchaus okay, wenn auch keine Revolution im Bereich der Chipsätze.

Das kann die Konkurrenz: Die Neuerungen des Kirin 980

  • Durch die Fertigung im 7-Nanometer Verfahren wird der Prozessor deutlich leistungsfähiger und verbraucht auch weniger Strom. Huawei* spricht davon, dass der 980 im Vergleich zur Version aus dem Vorjahr etwa 75 Prozent mehr Leistung bei der CPU  bringen soll und dabei aber auch gleichzeitig 60 Prozent effizienter arbeitet. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Werte dann tatsächlich in den Leistungstest nieder schlagen werden.
  • Der Prozessor hat nun drei Cluster die jeweils für verschiedene Aufgaben zur Verfügung stehen. Für den normalen Einsatz gibt es 4 Low-End-Kerne mit 1,8 GHz die sehr energiesparend die normalen Aufgaben erledigen können. Dazu kommen zwei neue High-End-Kerne mit ihren maximal 1,92 GHz für Aufgaben, die etwas mehr Power erfordern und für die Spitzenleistung sind zwei weitere High-End kerne mit bis zu 2,6Ghz Leistung zuständig. Insgesamt kommt der Kirin 980 damit auch auf 8 Kerne, aber diese sind anders aufgeteilt als im Vorgänger.
  • Im Bereich der mobilen Datenübertragung unterstützt der Prozessor LTE CAT 21 und kann damit Daten mit bis zu 1,4Gbit/s (1400Mbit/s) schnell übertragen. Damit ist der Chipsatz auch der schnellste Prozessor auf dem Markt in diesem Bereich.
  • Die Zahl der NPUs hat sich im Kirin 980 Prozessor weiter erhöht und der Chipsatz stellt nun für die Verarbeitung von Aufgaben mit Künstlicher Intelligenz zwei Kerne zur Verfügung. Damit soll sich die Geschwindigkeit* der Bilderkennung verdoppeln und die AI-Aufgaben werden damit noch schneller durchgeführt. Leider gibt es noch keine Hinweise ob mit diesen zwei NPU auch neue Funktionen unterstützt werden.

Kirin 980 – Huawei stellt den ersten Prozessor im 7nm Verfahren vor

Huawei hat auf der IFA 2018 in Berlin wie erwartet den neuen Kirin 980 Prozessor vorgestellt und damit bereits einen Ausblick gegeben, welche Leistungen und Neuerungen durch den neuen Chipsatz in den künftigen Topmodellen des Unternehmens zu erwarten sind. Der Kirin 980 ist dabei der erste Prozessor auf dem Markt, der im 7nm Verfahren gefertigt ist und damit noch mehr Schaltkreise auf weniger Platz konzentrieren kann. Auf diese Weise hat Huawei Qualcomm und auch Samsung überholt, denn beide Unternehmen können noch keinen fertigen Chipsatz dieser Art vorweisen.

Die Neuerungen beim Kririn 980 Prozessor im Überblick

  • Durch die Fertigung im 7-Nanometer Verfahren wird der Prozessor deutlich leistungsfähiger und verbraucht auch weniger Strom. Huawei spricht davon, dass der 980 im Vergleich zur Version aus dem Vorjahr etwa 75 Prozent mehr Leistung bei der CPU  bringen soll und dabei aber auch gleichzeitig 60 Prozent effizienter arbeitet. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Werte dann tatsächlich in den Leistungstest nieder schlagen werden.
  • Der Prozessor hat nun drei Cluster die jeweils für verschiedene Aufgaben zur Verfügung stehen. Für den normalen Einsatz gibt es 4 Low-End-Kerne mit 1,8 GHz die sehr energiesparend die normalen Aufgaben erledigen können. Dazu kommen zwei neue High-End-Kerne mit ihren maximal 1,92 GHz für Aufgaben, die etwas mehr Power erfordern und für die Spitzenleistung sind zwei weitere High-End kerne mit bis zu 2,6Ghz Leistung zuständig. Insgesamt kommt der Kirin 980 damit auch auf 8 Kerne, aber diese sind anders aufgeteilt als im Vorgänger.
  • Im Bereich der mobilen Datenübertragung unterstützt der Prozessor LTE CAT 21 und kann damit Daten mit bis zu 1,4Gbit/s (1400Mbit/s) schnell übertragen. Damit ist der Chipsatz auch der schnellste Prozessor auf dem Markt in diesem Bereich.
  • Die Zahl der NPUs hat sich im Kirin 980 Prozessor weiter erhöht und der Chipsatz stellt nun für die Verarbeitung von Aufgaben mit Künstlicher Intelligenz zwei Kerne zur Verfügung. Damit soll sich die Geschwindigkeit der Bilderkennung verdoppeln und die AI-Aufgaben werden damit noch schneller durchgeführt. Leider gibt es noch keine Hinweise ob mit diesen zwei NPU auch neue Funktionen unterstützt werden.

Insgesamt können die neuen Huawei- und Honor-Modelle mit dem neuen Prozessor damit auf mehr Leistung in allen Bereichen zurück greifen und gleichzeitig wurde der Stromverbrauch gesenkt. Das bringt Spielräume für beispielsweise kleinere Akkus und mehr Platz für andere Technik, die man in den kommenden Modellen des Unternehmens verbauen könnte. Auf der anderen Seite dürfte die neuen Smartphones bei gleicher Akkugröße dann deutlich mehr Laufzeit haben und das wäre ja an sich auch kein schlechter Schritt.

Das erste Modell auf dem Markt, das mit dem neuen Kirin 980 Prozessor auf den Markt kommen wird, ist das neue Huawei Mate 20. Dann wird es wohl auch die ersten Benchmarks mit dem neuen Prozessor geben und man wird ablesen können, wie gut sich der Chipsatz im Vergleich mit den bisherigen Prozessoren auf dem Markt und natürlich auch im Vergleich zur neuen Prozessor-Generation von Apple schlagen wird. Das nächste Modell mit dem Kirin 980 dürfte dann das Huawei P30 im 2019 werden. Der Ansatz macht aber bereits deutlich, dass Huawei immer weniger auf eine maximale Performance setzt, sondern eher die AI-Fähigkeiten des Chipsatzes ausbaut. Der Schritt hin zu zwei NPU Kernen im Kirin 980 spricht an der Stelle bereits eine deutliche Sprache.

Samsung Exynos 9810 Prozessor für das Galaxy S9 und das Note 9 vorgestellt

Wie angekündigt hat Samsung den neuen Prozessor für die Topmodelle vorgestellt und der Exynos 9810 Chipsatz wird dabei 2018 sowohl in den Galaxy S9 als auch den Note 9 Modelle zum Einsatz kommen – außer in den USA, dort setzt des Unternehmens auf den Snapdragon 845 Prozessor von Qualcomm.

Als Überraschung setzt das Unternehmen bei diesen Prozessoren auch auf eine 3D Gesichtserkennung, die direkt von Prozessor unterstützt wird. Damit dürfte es bei den künftigen Geräten möglich werden, die Entsperrung auch durch das Gesicht des Benutzers vorzunehmen. Man kann also davon ausgehen, dass Samsung bei den kommenden Modellen auch eine Entsperrung per Gesicht ala Face ID von Apple anbieten wird – ob es allerdings bereits beim kommenden Galaxy S9 bereits so weit sein wird, ist bisher noch nicht bekannt.

Die technischen Daten des neuen Exynos 9810 Prozessors:

  • Fertigung im 10 Nanometer FinFET-Verfahren
  • 8 Kerne, davon 4 Hochleistungskerne mit einer Taktrate von bis zu 2,9Ghz sowie 4 weitere Kerne mit geringerer Leistung und deutlich weniger Energieverbrauch für ernegiersparendes Arbeiten
  • neue LTE Cat 18 Modem, dass Geschwindigkeiten von bis zu 1,2Gbit/s im Download (200MBit/s im Upload) unterstützt. Diese Geschwindigkeiten werden zwar derzeit in den deutschen Handy-Netzen noch nicht unterstützt, aber man ist mit dieser Technik auf jeden Fall zukunftssicher aufgestellt

Bei der Leistung spricht das Unternehmen von einer deutlichen Verbesserung. Angeblich steigt (auch durch eine Optimierung des Cache und der Architektur allgemein) die Leistung im Single Core Test um das Zweifache, während bei Multi-Core Anwendungen immer noch etwa 40 Prozent mehr Leistung zur Verfügung stehen. Es gibt auch bereits erste Benchmarks mit dem neuen Prozessor, die deutlich mehr Speed zeigen. Wie sich das in der Praxis auswirkt, muss sich aber erst noch zeigen.

Darüber hinaus wurde auch die Grafik-Verarbeitung verbessert. Samsung schreibt dazu im Original:

With faster and more energy-efficient image and visual processing, users will see advanced stabilization for images and video of up to UHD resolution, real-time out-of-focus photography in high resolution and brighter pictures in low light with reduced noise and motion blur. The upgraded MFC supports video recording and playback at up to UHD resolution at 120 frames per second (fps). With 10-bit HEVC (high efficiency video coding) and VP9 support, the MFC can render 1,024 different tones for each primary color (red, green and blue). This translates to a vast 1.07 billion possibilities of colors, or 64 times the previous 8-bit color format’s 16.7 million. 

Insgesamt hat das Unternehmen damit die Performance noch mal nach oben geschraubt und mit der 3D Gesichtserkennung setzt Samsung auch auf ein neues Feature – allerdings ist noch nicht sicher, wann dies in der Praxis zum Einsatz kommt und wie es sich im Vergleich zu Face ID in den iPhones schlagen wird.

Samsung: 10-Nanometer Chips der 2. Generation gehen in die Massenfertigung

Samsung hat in Südkorea damit begonnen, die neuste Generation der 10nm Chips herzustellen. Eine neues Werk mit dem Namen S3 wurde dazu in Hwaseong, (Süd-Korea) bereit gestellt, dass die neue Technik mit dem Namen 10LPP (Low Power Plus) umsetzen soll. Die neuen Chips sind dabei nochmal deutlich effektiver als die bisherigen 10nm Chips und sollen bis zu 10 Prozent mehr Leistung oder 15 Prozent weniger Energieverbrauch haben – bei gleichen Abmessungen.

Die neue Technik soll 2018 in den ersten Prozessoren eingesetzt werden und damit die Leistung von Smartphones deutlich verbessern. Auch hier soll es wieder mehr Leistung und im besten Fall auch weniger Stromverbrauch geben. Das Unternehmen schreibt dazu:

“We will be able to better serve our customers through the migration from 10LPE to 10LPP with improved performance and higher initial yield,” said Ryan Lee, vice president of Foundry Marketing at Samsung Electronics. “Samsung with its long-living 10nm process strategy will continue to work on the evolution of 10nm technology down to 8LPP to offer customers distinct competitive advantages for a wide range of applications.”

Allerdings hat das Unternehmen noch nicht mitgeteilt, in welchen Prozessoren genau die neue Technik zum Einsatz kommen wird.Da der neue Snapdragon 845 Prozessor von TSMC produziert wird, dürfte zumindest beim kommenden Galaxy S9 und dem S9+ diese neue Technologie noch nicht verwendet werden. Wahrscheinlich wird Samsung diese neuen Chips daher in erster Linie bei den neuen hauseigenen Exynos-Prozessoren einsetzen und es wird auch spekuliert, dass der kommenden Snapdragon 845 Prozessor von Qualcom auf dieser Technologie beruht.

Als nächster Schritt sollen Chips dann im 8nm Verfahren gefertigt werden – das würde noch mehr Schaltkreise auf gleicher Fläche ermöglichen und die Leistungsfähigkeit der Modelle weiter erhöhen. Dazu wird derzeit aber in erster Linie geforscht – eine Massenfertigung im Bereich der 8 Nanometer-Technik gibt es bislang noch nicht und auch die 7 Nanometer-Technologie ist derzeit in erster Linie im Forschungsstadium.Insgesamt arbeiten aber alle Unternehmen (und damit auch Samsung) daran, die Leistungsdichte der Prozessoren zu erhöhen um noch mehr Leistung in den Handys und Smartphones unterbringen zu können.

Samsung Galaxy S8 mit High-Speed – der Exynos 8895 wird bereits getestet

Auf Weibo sind die ersten Details zu neuen Prozessor-Generation bei Samsung aufgetaucht und die technischen Eckdaten lassen vermuten, dass der neue Chip wirklich schnell werden wird. Noch gibt es keinen offiziellen Namen für den neuen Prozessor aber man geht davon aus, dass er unter der Bezeichnung Exynos 8895 auf dem Markt kommen wird.

Besonders interessant ist dabei der Hinweis auf das Fertigungsverfahren mit 10nm Strukturbreiten. Die aktuellen Topmodelle liegen hier noch bei 14nm.Dazu sollen neue A53 Kerne verbaut werden, die den Chip mit einer Geschwindigkeit von bis 4Ghz arbeiten lassen. Das aktuelle Modell (der Exynos 8890) kommt an dieser Stelle nur auf ca 3Ghz. Der neue Prozessor wäre damit ca. 30 Prozent schneller als der Vorgänger. Derzeit fehlen aber noch Benchmarks um den Speed wirklich zu bestätigen.

Bisher gibt es von Samsung auch noch keine offiziellen Informationen zur neuen Prozessor-Generation und damit ist auch unklar, in welchen Endgeräten der neue Chip zu finden sein wird. Es ist aber zu erwarten, dass Samsung den Prozessor im nächsten Topmodell zum Einsatz bringt und das dürfte das Samsung Galaxy S8 sein, das möglicherweise bereits im Februar 2017 zum Mobile World Congress in Barcelona vorgestellt wird.

Sollte sich das bestätigen, hätte das neue Flaggschiff von Samsung auf jeden Fall wieder deutlich mehr Power unter der Haube. Bleibt abzuwarten, ob sich die Gerüchte in diese Richtung auch wirklich so bestätigen.

via technobuffalo

Exynos 8 Octa 8890 – Der Prozessor für das Samsung Galaxy S7?

Der Snapdragon 820 Prozessor wurde vor einigen Tagen vorgestellt und nun hat Samsung auch den eigenen neuen Prozessor für 2016 enthüllt: den Exynos 8 Octa 8890. Dieser Chip wird aller Voraussicht nach im Samsung Galaxy S7 und wohl auch im Note 6 eingesetzt werden, auch wenn es dazu noch keine offizielle Stellungnahme von Samsung gibt.

Bei der Technik setzt Samsung dabei auf eine One-Chip-Lösung und das  14-nm-FinFET-Verfahren das auch beim Snapdragon 820 Prozessor genutzt wird. Allerdings wird der Exynos 8 weiterhin 8 Kerne nutzen, während man sich beim Snapdragon 820 auf 4 Kerne beschränkt hat um Energie zu sparen. Es dürfte spannend werden zu sehen wie sich diese unterschiedliche Konstruktionsweise in der Praxis bei der Leistung und dem Energieverbrauch auswirkt. Im Grafikbereich setzte Samsung auf die ARM Mali T88 GPU, die man auch bereits vom Kirin 950 her kennt.

Insgesamt spricht Samsung von deutlichen Verbesserungen im Vergleich zum Vorgänger-Modelle Exynos 7:

  • 30 Prozent mehr Leistung im Vergleich zum Vorgänger
  • 10 Prozent weniger Energiebedarf als bei Vorgänger

Die Produktion des neuen Prozessor soll dabei noch in diesem Jahr anlaufen um pünktlich für die Serienfertigung des Galaxy S7 (Marktstart voraussichtlich Q1/2017) darauf zurück greifen zu können.

Quelle: samsungtomorrow

Grafikchip des iPad 4 übertrumpft in ersten Benchmarks den Tegra 4

Am ersten Tag der Consumer Electronic Show in Las Vegas hat NVIDIA seinen neuen Chipsatz namens Tegra 4 enthüllt, der in Sachen Leistung die vorherige Generation übertrumpfen soll. Das Unternehmen hat während der Präsentation in Aussicht gestellt, dass der Prozessor im Grafikbereich sogar das iPad der vierten Generation hinter sich lässt, allerdings beweisen erste Benchmarks das Gegenteil.

NVIDIA hatte den Leistungszuwachs im Tegra 4 nicht mit Benchmarks nachgewiesen, sondern seine Aussage auf einen Browser-Speedtests gestützt. Das ist natürlich nicht sonderlich aussagekräftig, denn die Ladegeschwindigkeit einer Seite hat vorwiegend etwas mit der Javascript-Unterstützung sowie dem jeweiligen Browser zu tun und nicht unbedingt mit der Performance des Prozessors.

Nun sind erste Werte in dem Benchmark-Tool GLBenchmark aufgetaucht, die erstmalig mit konkreten Zahlen die Leistung vom Tegra 4 darstellen. Vor allem im Grafikbereich zeigen die Ergebnisse, dass der NVIDIA-Chipsatz nicht mit der Konkurrenz mithalten kann und sowohl gegen das iPad 4 als auch gegen das Google Nexus 4 den Kürzeren zieht.

Demnach erreicht Nvidias Tegra 4 im Egypt-HD-Durchlauf 32,6 fps. Zum Vergleich: Ein iPad 4 schaffte in unseren Tests rund 52 fps, ein Google Nexus 10 mit Mali-T604-GPU 36 fps und ein iPhone 5 27 fps.

Es handelt sich aber vermutlich noch ein Vorserienmodell und die Treiber für den Tegra 4 könnten auch noch nicht voll ausgereift sein. Dementsprechend muss man noch spätere Tests abwarten, um die endgültige Leistung des Prozessors festzustellen.
Quelle Heise via mobiflip