realme 7 und realme 7 pro – Screenshot machen und abspeichern

realme 7 und realme 7 pro – Screenshot machen und abspeichern – Der Smartphone Hersteller realme drängt immer mehr auch auf den deutschen Markt und hat mit dem realme 7 und dem 7 pro gezeigt, wie man viel Technik zu einem günstigen Preis in die Geräten packen kann (unser Testbericht hier).

Das Unternehmen schreibt selbst zum Konzept hinter den Geräten:

„Es ist realmes erklärtes Ziel, mit wegweisender Qualität junge Technik-Konsumenten zu erreichen“, so Madhav Sheth, Vice President von realme & CEO von realme Europe and India. „realmes fortwährende Ausrichtung auf hohe Qualität zeigt sich in Design und Produktion der realme 7-Serie, wodurch realme 7 und realme 7 Pro die ersten Smartphones wurden, die die Smartphone-Zuverlässigkeitsprüfung des TÜV Rheinland bestanden haben. Wir haben neue Maßstäbe gesetzt, was Qualität und Zuverlässigkeit angeht, wodurch wir das Versprechen an unsere Kunden auf der ganzen Welt erfüllt haben, ihnen Produkte von erstklassiger Qualität zu liefern.“

Natürlich setzt realme bei den Modellen der realme 7 Serie auch wieder auf die Screenshot Funktion und bietet daher die Möglichkeit, Aufnahmen direkt vom Bildschirm zu machen und auch zu bearbeiten. Wie das geht, wollen wir in diesem Artikel zeigen.

realme 7 und realme 7 pro – Screenshot machen und abspeichern

Was ist ein Screenshot?

Bei einem Screenshot wird der aktuell dargestellte Inhalt auf dem Handy-Display festgehalten und als Bilddatei gespeichert. Diese Funktion ist durchaus sinnvoll, so kann man beispielsweise Fehlermeldungen auf dem Smartphone per Screenshot festhalten, dies erleichtert die Problemlösung für den Support oder den Kundendienst von realme. Außerdem lassen sich Highscores aus Spiele-Apps festhalten oder man kann Auszüge aus interessanten Artikel schnell und einfach speichern und gegebenenfalls mit anderen teilen. Nachfolgend wird aufgezeigt, wie man einen Screenshot beim realme erstellen kann.

Es werden drei Varianten vorgestellt. Die erste Methode ist sehr wahrscheinlich bereits von anderen Android-Smartphones bekannt.

Screenshot per Tastenkombination

  1. Zunächst den entsprechenden Inhalt auf dem Display öffnen.
  2. Anschließend die „Ein/Aus-Taste“ und „Leiser“-Taste gleichzeitig drücken.
  3. Solange gedrückt halten bis eine Bestätigung auf dem Bildschirm oder ein akustisches Signal erfolgt.
  4. Der Screenshot ist nun im gleichnamigen Ordner unter „Fotos“ zu finden.

Darüber hinaus gibt es noch eine weitere Möglichkeit.

Screenshot per Statusleiste

  1. Seite aufrufen, von der eine Screenshot angefertigt werden soll.
  2. Daraufhin die Statusleiste nach unten ziehen.
  3. Anschließend auf das „Screenshot“-Symbol – Bildschirm mit Schere“ –  klicken.
  4. Das Bild wird standardmäßig in der Galerie gespeichert.

Die dritte Vorgehensweise ist vermutlich genauso schnell.

Screenshot mit 3 Fingern

Allerdings muss man dieses Feature vorher folgendermaßen aktivieren:

  • „Einstellungen“ –> „Erweiterte Einstellungen“ –> „Screenshot“ –> „3-Finger Screenshot“

Die Funktion lässt sich per Schieberegler aktivieren. Anschließend kann man sehr schnell Screenshots erstellen.

  1. Zuerst die gewünschte Seite aufrufen.
  2. Danach lediglich mit drei Fingern über den Bildschirm streichen.
  3. Die Bildschirmfotografie befindet sich ebenfalls im gleichnamigen Ordner in der Galerie.

Dort kann man die Screenshots öffnen, bearbeiten, mit Freunden teilen oder bei Bedarf auch wieder löschen.

Hinweise zum Screenshot

Screenshots werden meistens gemacht, um sie zu veröffentlichen. Teilweise werden sie dabei nur an Freunde und Bekannte geschickt (beispielsweise über WhatsApp) aber oft wird ein Screenshot mehr oder weniger öffentlich ins Netz gestellt (auf Facebook, Instagramm oder auch Twitter).

Das ist in vielen Fällen auch kein Problem, aber man sollte sich bewußt sein, dass ein Screenshot auch immer eine ganze Reihe von Daten über das eigene Smartphone und dessen Nutzung enthält. So werden bei einem Screenshot auch die Statussymbole mit erfasst und daher sieht man auf dem Screenshot auch, welchen Netzbetreiber man nutzt, ob man im WLAN eingeloggt ist und ob andere Systeme (NFC oder Bluetooth) aktiviert sind.

Einige Messenger (zum Beispiel bei Facebook) blenden auch direkt auf dem Bildschirm die Bilder bzw. Avatare der Kontakte ein, die gerade aktiv sind. Auch das würde auf dem Screenshot mit erscheinen und Auskunft darüber bieten, mit wem man in Kontakt ist.

Als dritten Punkt zeigt ein Screenshot (je nachdem wo man ihn aufnimmt) auch einen Teil der Apps auf dem Gerät und wenn man die Einstellungen aufnimmt können auch dort Daten enthalten sein, die ein Dritter ansonsten nicht kennen könnte.

Man sollte daher prüfen, welche Daten man über den Screenshot wirklich frei geben möchte und welche nicht. Im Zweifel kann man den Screenshot bearbeiten und beispielsweise die Statusleiste abschneiden. Das geht mit fast allen Standard-Bearbeitungsprogrammen recht gut. Alternativ kann man auch Sticker über Bereiche legen, die man nicht zeigen möchte.

Daneben gibt es auch eine ganze Reihe von hilfreichen Handbüchern von Dritten, die den Einstieg und die Bedienung von Android besonders einfach machen sollen. Diese funktionieren in der Regel für alle Modelle, da diese alle mit Android arbeiten. Sie gehen aber natürlich nicht auf Besonderheiten der Modelle ein, sondern sind in erster Linie eine Anleitung für das Android Betriebssystem:

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Testbericht: realme 7 pro – richtig viel Leistung für 300 Euro

Testbericht: realme 7 pro – richtig viel Leistung für 300 Euro – realme hat mit dem realme 7 und dem 7 pro Nachfolger für die sehr erfolgreiche realme 6 Reihe auf den Markt gebracht. Wir hatten ein realme 7 pro zum Testen und konnten daher schauen, ob die neuen Smartphones an den Erfolg der Vorgänger anknüpfen können.

Das Design und die Verarbeitung beim realme 7 pro

Bei Design setzt realme auf jeden Fall auf bekannte Werte. Wie beim Vorgänger gibt es ein Display mit Punch.-Hole. In diesem Jahr arbeitet aber nur eine normalen Selfiekamera mit einem Objektiv auf der Vorderseite. Die Öffnung fällt daher auch kleiner aus. Auf der Rückseite ist es umgekehrt. Das realme 7 pro hat nun ein rechteckiges Kameramodul, das deutlich breiter ausfällt als im Vorjahr.

Das unterschiedliche Finish auf der Rückseite ist auf jeden Fall ein Hingucker und hebt die Modelle von vielen anderen Geräten auf dem Markt ab. Mit sehr einfachen Mitteln hat realme hier wirklich interessante Effekte geschaffen. Ansonsten ist die Rückseite sehr aufgeräumt, der Fingerabdruck Sensor ist beispielsweise im Display verbaut und braucht daher keine Platz auf der Rückseite. Leider ist die Rückseite aus Kunststoff gefertigt und nicht aus Glas. Das fühlt sich nicht so wertig an wie bei den Topmodellen, aber dafür liegt auch der Preis deutlich niedriger und die Modelle sind etwas leichter.

Wirklich positiv ist der Fingerabdruck-Sensor. Man sieht bereits, dass dieser nicht auf der Rückseite verbaut ist und stattdessen findet man den Sensor im Display. Das realme 7 pro ist damit eines der günstigsten Modelle, die man mit dieser Technik bekommen kann. Der Sensor reagiert auch recht schnell, kann aber beim Speed nicht ganz mit den Topmodellen mithalten. Dennoch findet man hier ein Oberklasse-Feature in einem Mittelklasse-Modell.

Display und Prozessor

Das Display hat wie im Vorjahr eine Auflösung von2.400 x 1.080 Pixel und eine Größe von 6,4 Zoll (etwas kleiner als im Vorjahr). Etwas merkwürdig: beim normalen realme 7 gibt es ein 90Hz Display, beim realme 7 pro sind es nur 60Hz. Dafür bekommt man AMOLED Technik. realme hatte im Vorfeld die Fans gefragt, was ihnen wichtiger ist und daher hat man sich für dieses Setup entschieden. Im Einsatz merkt man die 60Hz kaum, das Scrolling ist im Vergleich etwas ruckeliger, aber das fällt an sich nur auf, wenn man wirklich zwei unterschiedliche Modelle zum Vergleich hat. Kritik gibt es wenig: die Farbdarstellung ist sehr gut und die Auflösung scharf.

Für die Leistung sorgt der Snapdragon 720G Prozessor. Dieser bietet gute Leistungen, aber keine Höchstwerte. Auch 5G wird nicht unterstützt. Im Performance-Vergleich schlagen sich die realme 7 pro solide, allerdings gibt es zu diesem Preis auch bereits Hersteller mit mehr Leistung. Dafür muss man dann aber auf andere Punkte verzichten. Das realme 7 pro bietet also nicht die höchste Performance in diesem Preisbereich, aber dafür insgesamt ein starkes Paket.

Für die Nutzung der Modelle reichen 4G Simkarten und man kann zwei Handykarten nebeneinander betreiben. Dazu gibt es auch noch eine Erweiterung des Speichers. eSIM wird leider nicht unterstützt, man braucht beim realme 7 pro also immer normale Plastik-Simkarten.

Kamerasetup – guter Hauptsensor, Schwächen bei den anderen Objektiven

Den Sony IMX 682 Sensor mit 64 Megapixeln Auflösung kennt man bereits aus anderen Modellen und auch im realme 7 pro macht er einen guten Job. Die Objektive sind dabei wie folgt aufgestellt:

  • Hauptkamera: 64 MP Sony IMX 682, f/1.8, 26mm (wide), 1/1.73″, 0.8µm, PDAF
  • Ultraweitwinkel: 8MP Hynix HK846, f/2.3
  • Makro: 2MP OmniVision OV02B, f/2.4
  • Bokeh: 2MP GalaxyCore GC02K0

Dazu gibt es es eine Selfie-Kamera mit 32 Megapixeln. Die Telekamera vom Vorgänger wurde leider nicht übernommen.

Insgesamt gibt es bei der Kamera dabei wenig zu meckern. Die normalen Aufnahmen sind scharf, haben auch bei wenig Licht kaum Probleme und die Farben sehen im normalen Modus durchaus natürlich aus. Die Frontkamera hat dagegen einige Probleme mit den Farben und schwankt häufig zwischen zu viel und zu wenig Dynamik im Bild. Das Ultraweitwinkel-Objektiv hat auch Schwächen, vor allem die niedrige Auflösung von 8MP macht sich immer wieder bemerkbar. Wer schöne Aufnahmen für die Wohnung machen will, kommt bald an die Pixelgrenze.

Aufladung mit satten 65 Watt

Das realme 7 pro bringt einen 4.500mAh Akku mit. Damit fällt der Akku im Pro-Modell etwas kleiner aus als im normalen Modelle (5.000mAh), aber dafür kann das Pro mit 65 Watt laden. Oneplus hat das beim neuen OnePlus 8T mit vergleichbarer Technik hinbekommen: der Akku wird in zwei Teile aufgesplittet und diese kann man dann mit jeweils etwas mehr als 30 Watt laden. So ist das Handy schnell voll, ohne das der Akku oder die Akkus zu stark belastet werden. Das OnePlus 8T ist aber doppelt so teuer – realme bringt also hier Premium-Aufladen in einen Preisbereich unter 300 Euro.

In der Praxis funktioniert die Aufladung dabei wirklich gut. Nur wenige Minuten am Ladegerät bringen gleich um die 10 Prozent neue Akkuladung und voll ist der Akku in etwa mehr als einer halben Stunde. Das passt auch zu den Herstellerangaben.

realme UI als Betriebssystem

Für die Benutzeroberfläche setzt realme auf die eigene realme UI, die mit Android 10 kommt (Android 11 wird leider nicht angeboten). Die Oberfläche wirkt etwas aufgeräumter und reduzierter als normales Android, die bekannten Funktionen sind aber alle vorhanden. Bloatware gibt es erfreulicherweise nicht. Unterschiede bemerkt man aber beispielsweise bei der Kamera-App. realme hat hier direkt eine Texterkennung und einen Super-Makro Modus mit eingebaut. Die gibt es in der originalen Kamera-App von Android so nicht.

Unser Fazit zum realme 7 pro

Das realme 7 pro ist eine guter Fortsetzung der 6er Reihe, wobei die Weiterentwicklung doch vergleichsweise gering ausfällt. Ein Wechsel vom 6er auf die 7er Generation lohnt sich daher nicht wirklich. Insgesamt hat realme wieder sehr viel Technik und einige Premium-Features in die Geräte gepackt und vor allem das 65 Watt Aufladen und der Sensor für die Fingerabdrücke im Display sind Highlights in diesem Preisbereich. Wer also nach einem Handy für um die 300 Euro sucht, kann mit dem realme 7 pro wenig falsch machen. Etwas schade ist das fehlende 5G. Das hätte die Geräte auf jeden Fall noch deutlicher zukunftsfähig gemacht.

Die technischen Daten des realme 7 pro

Abmessungen:160,9 x 74,3 x 8,7 mm
Gewicht:182 g
Akkukapazität:4500 mAh
Display-Größe:6,4 Zoll
Display-Technologie:AMOLED
Bildschirm:2400 x 1080 Pixel (411 ppi)
Kamera vorne:32 Megapixel
Kamera hinten:64 Megapixel
Android-Version:10
Simkarte:NanoSIM, keine eSIM
RAM:8 GB
Interner Speicher:128 GB
Wechselspeicher:microSD
Konnektivität:LTE, NFC, Bluetooth
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