Realme 7 und Realme 7 pro – Screenshot machen und abspeichern

Realme 7 und Realme 7 pro – Screenshot machen und abspeichern – Der Smartphone Hersteller Realme drängt immer mehr auch auf den deutschen Markt und hat mit dem Realme 7 und dem 7 pro gezeigt, wie man viel Technik zu einem günstigen Preis in die Geräten packen kann (unser Testbericht hier).

Das Unternehmen schreibt selbst zum Konzept hinter den Geräten:

„Es ist realmes erklärtes Ziel, mit wegweisender Qualität junge Technik-Konsumenten zu erreichen“, so Madhav Sheth, Vice President von realme & CEO von realme Europe and India. „realmes fortwährende Ausrichtung auf hohe Qualität zeigt sich in Design und Produktion der realme 7-Serie, wodurch realme 7 und realme 7 Pro die ersten Smartphones wurden, die die Smartphone-Zuverlässigkeitsprüfung des TÜV Rheinland bestanden haben. Wir haben neue Maßstäbe gesetzt, was Qualität und Zuverlässigkeit angeht, wodurch wir das Versprechen an unsere Kunden auf der ganzen Welt erfüllt haben, ihnen Produkte von erstklassiger Qualität zu liefern.“

Natürlich setzt Realme bei den Modellen der Realme 7 Serie auch wieder auf die Screenshot Funktion und bietet daher die Möglichkeit, Aufnahmen direkt vom Bildschirm zu machen und auch zu bearbeiten. Wie das geht, wollen wir in diesem Artikel zeigen.

Realme 7 und Realme 7 pro – Screenshot machen und abspeichern

Was ist ein Screenshot?

Bei einem Screenshot wird der aktuell dargestellte Inhalt auf dem Handy-Display festgehalten und als Bilddatei gespeichert. Diese Funktion ist durchaus sinnvoll, so kann man beispielsweise Fehlermeldungen auf dem Smartphone per Screenshot festhalten, dies erleichtert die Problemlösung für den Support oder den Kundendienst von Realme. Außerdem lassen sich Highscores aus Spiele-Apps festhalten oder man kann Auszüge aus interessanten Artikel schnell und einfach speichern und gegebenenfalls mit anderen teilen. Nachfolgend wird aufgezeigt, wie man einen Screenshot beim Realme erstellen kann.

Es werden drei Varianten vorgestellt. Die erste Methode ist sehr wahrscheinlich bereits von anderen Android-Smartphones bekannt.

Screenshot per Tastenkombination

  1. Zunächst den entsprechenden Inhalt auf dem Display öffnen.
  2. Anschließend die „Ein/Aus-Taste“ und „Leiser“-Taste gleichzeitig drücken.
  3. Solange gedrückt halten bis eine Bestätigung auf dem Bildschirm oder ein akustisches Signal erfolgt.
  4. Der Screenshot ist nun im gleichnamigen Ordner unter „Fotos“ zu finden.

Darüber hinaus gibt es noch eine weitere Möglichkeit.

Screenshot per Statusleiste

  1. Seite aufrufen, von der eine Screenshot angefertigt werden soll.
  2. Daraufhin die Statusleiste nach unten ziehen.
  3. Anschließend auf das „Screenshot“-Symbol – Bildschirm mit Schere“ –  klicken.
  4. Das Bild wird standardmäßig in der Galerie gespeichert.

Die dritte Vorgehensweise ist vermutlich genauso schnell.

Screenshot mit 3 Fingern

Allerdings muss man dieses Feature vorher folgendermaßen aktivieren:

  • „Einstellungen“ –> „Erweiterte Einstellungen“ –> „Screenshot“ –> „3-Finger Screenshot“

Die Funktion lässt sich per Schieberegler aktivieren. Anschließend kann man sehr schnell Screenshots erstellen.

  1. Zuerst die gewünschte Seite aufrufen.
  2. Danach lediglich mit drei Fingern über den Bildschirm streichen.
  3. Die Bildschirmfotografie befindet sich ebenfalls im gleichnamigen Ordner in der Galerie.

Dort kann man die Screenshots öffnen, bearbeiten, mit Freunden teilen oder bei Bedarf auch wieder löschen.

Hinweise zum Screenshot

Screenshots werden meistens gemacht, um sie zu veröffentlichen. Teilweise werden sie dabei nur an Freunde und Bekannte geschickt (beispielsweise über WhatsApp) aber oft wird ein Screenshot mehr oder weniger öffentlich ins Netz gestellt (auf Facebook, Instagramm oder auch Twitter).

Das ist in vielen Fällen auch kein Problem, aber man sollte sich bewußt sein, dass ein Screenshot auch immer eine ganze Reihe von Daten über das eigene Smartphone und dessen Nutzung enthält. So werden bei einem Screenshot auch die Statussymbole mit erfasst und daher sieht man auf dem Screenshot auch, welchen Netzbetreiber man nutzt, ob man im WLAN eingeloggt ist und ob andere Systeme (NFC oder Bluetooth) aktiviert sind.

Einige Messenger (zum Beispiel bei Facebook) blenden auch direkt auf dem Bildschirm die Bilder bzw. Avatare der Kontakte ein, die gerade aktiv sind. Auch das würde auf dem Screenshot mit erscheinen und Auskunft darüber bieten, mit wem man in Kontakt ist.

Als dritten Punkt zeigt ein Screenshot (je nachdem wo man ihn aufnimmt) auch einen Teil der Apps auf dem Gerät und wenn man die Einstellungen aufnimmt können auch dort Daten enthalten sein, die ein Dritter ansonsten nicht kennen könnte.

Man sollte daher prüfen, welche Daten man über den Screenshot wirklich frei geben möchte und welche nicht. Im Zweifel kann man den Screenshot bearbeiten und beispielsweise die Statusleiste abschneiden. Das geht mit fast allen Standard-Bearbeitungsprogrammen recht gut. Alternativ kann man auch Sticker über Bereiche legen, die man nicht zeigen möchte.

Daneben gibt es auch eine ganze Reihe von hilfreichen Handbüchern von Dritten, die den Einstieg und die Bedienung von Android besonders einfach machen sollen. Diese funktionieren in der Regel für alle Modelle, da diese alle mit Android arbeiten. Sie gehen aber natürlich nicht auf Besonderheiten der Modelle ein, sondern sind in erster Linie eine Anleitung für das Android Betriebssystem:

Weitere hilfreiche Beiträge zum Thema Android

Realme 8 – 5G Version startet ab 199 Euro

Realme 8 – 5G Version startet ab 199 Euro – Realme hat die normalen Realme 8 Modelle mittlerweile vorgestellt und nun gibt es auch die Preise und die Verfügbarkeit der Modelle. Der Verkauf startet ab dem 12. Mai, auf die 5G Version wird man aber noch einige Tage länger warten müssen. Dafür gibt es auch die 5G Variante ab 199 Euro und damit dürfte das Realme 8 5G aktuell das billigste 5G Smartphone auf dem Markt sein.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

In Deutschland werden sowohl das realme 8 5G als auch das realme 8 je in einer Version mit 4 GB RAM und 64 GB internem Speicher bzw. 6 GB RAM mit 128 GB internem Speicher angeboten. Erhältlich ist das realme 8 bereits zum 12. Mai zu einer UVP ab 199€. Das realme 8 5G startet ebenfalls im Mai zu einer UVP ab 199€.

Die Pro-Version ist bereits erhältlich, unseren Test dazu gibt es hier: Realme 8 pro im Test

Realme 8 – die normalen Modelle werden am 22. April vorgestellt

Realme geht bei der 8er Serie der Geräte einen interessanten Weg. Die Realme 8 pro sind bereits auf den Markt und erst jetzt stellt das Unternehmen auch die Standard-Version der neuen Smartphones vor. Konkret wird es am 22. April ein Event geben und die Geräte werden dann der Öffentlichkeit präsentiert. Spannend dürfte vor allem wieder der Preis werden, denn die Realme Modelle waren und werden wohl auch weiterhin mit die günstigsten Modelle mit 5G auf dem Markt sein.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

realme setzt damit das 5G Momentum fort und wagt mit der Vorstellung des realme 8 5G einen weiteren Sprung. 

Damit wird realme zum Vorreiter in Sachen 5G und wird weitere Geräte zum 5G Portfolio hinzufügen. Mach dich bereit, mit dem realme 8 5G Geschwindigkeit bis in die Unendlichkeit zu erleben: Erstmals ist ein Smartphone auf dem deutschen Markt mit einem Dimensity 700 5G Prozessor und weiteren zukunftsweisenden Features ausgestattet, was das Smartphone-Erlebnis der Nutzer deutlich verbessern wird. 

Die realme 8 5G Serie verspricht ein umfassendes Erlebnis für Smartphone-Nutzer und bringt nur das Beste. 

Wie immer in Corona-Zeiten gibt es natürlich keine Präsentation vor Ort, sondern das Realme wird das Event am 22. April um 10:30 Uhr live über YouTube oder Facebook übertragen. Damit ist es für alle interessierten Fans offen.

Den Testbericht zu bereits vorhandenen Realme 8 pro gibt es hier: Realme 8 pro im Test

Bild: Realme 8 pro

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Realme: TÜV Rheinland Test soll die Qualität der Modelle bestätigen

Realme: TÜV Rheinland Test soll die Qualität der Modelle bestätigen – Realme arbeitet zukünftig mit dem TÜV Rheinland zusammen um die Anfälligkeit der Modelle testen zu lassen. Dazu wurde extra ein besonders herausfordernder Qualitätsstandard entwickelt, der bestätigen soll, dass die Modelle wirklich viel aushalten können. Zukünftig sollen alle Realme Geräte diesen Standard nutzen und damit will das Unternehmen sicher stellen, dass es beim täglichen Einsatz keine Pannen gibt.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

Betonboden, Sommerhitze im parkenden Auto, gemeinsam mit dem Schlüsselbund in der Hosentasche – alles potenzielle Alltagsgefahren für ein Smartphone. realme setzt jetzt dagegen: Das am schnellsten wachsende Smartphone-Unternehmen der Welt hat gemeinsam mit dem TÜV Rheinland einen weltweit neuen, besonders harten Smartphone-Qualitätsstandard entwickelt. 

Die TÜV Rheinland Smartphone High Reliability Certification umfasst 23 extreme Härtetests, die den Smartphones alles abverlangen – wie z.B. Falltests aus 1,8 m Höhe, Abnutzung und Verschleiß, extreme Temperaturen von -40 °C bis 75 °C, Spannungsschwankungen etc. 

realme wird diesen extrem hohen Standard für Qualitätskontrollen und Tests aller realme Smartphones als Grundlage verwenden. Damit sind sie bestens auf die Anforderungen eines modernen und aktiven Lifestyles vorbereitet. Als erstes Smartphone überhaupt erhält das realme C21 diese Zertifizierung.

Die aktuellen Geräte (beispielsweise das Realme 8 pro) unterstützen diesen Standard allerdings noch nicht. Die Anwendung ist erst für kommende Smartphones geplant. In den Grafiken dazu sind bereits das Realme C21 und das C25 zu sehen – das könnten also die ersten Smartphones werden, die diesen Standard unterstützen. Unklar ist aber noch, ob diese Modelle dann auch nach Deutschland kommen werden.

Testbericht Realme 8 pro – viel Kamera für wenig Geld

Testbericht Realme 8 pro – viel Kamera für wenig Geld – Realme hat das Realme 7 pro und das Realme 7 5G erst im letzten Jahr kurz vor Weihnachten nach Deutschland gebracht, nun gibt es bereits einen Nachfolger und diesmal muss man auch in Deutschland nicht so lange warten. Der Kaufpreis liegt dabei bei 259 Euro für die 6GB Version und bei 279 Euro für die 8GB Variante. In beiden Fällen sind die Geräte also im Bereich der günstigeren Mittelklasse und um des Test gleich vorweg zu nehmen: dafür gibt es vor allem viel Kamera und ein gutes AMOLED Display

Da man es ja mittlerweile mit erwähnen muss: beim Realme 8 pro liegen Ladegerät und USB-C Kabel mit in der Verpackung. Dazu gibt es auch ein Silicon-Case zum Schutz. Kopfhörer hat das Unternehmen aber leider nicht beigelegt.

Das Design der neuen Realme 8 pro Modelle

Die Rückseite ist leicht aufgeraut. Das unterscheidet sich von den meisten anderen Modellen auf den Markt, die eine möglichst glatte Rückseite nutzen. Dazu ist längs der große „Dare to Leap“ Schriftzug aus glattem Material angebracht. Das sieht nicht schlecht aus, ob es aber wirklich diese Größe hätte sein müssen, kann man diskutieren. Man bemerkt die aufgerauhte Oberfläche der Rückseite auch beim Aufnehmen der Geräte. Das fühlt sich anfangs eher ungewohnt, aber nicht schlecht an, nach einiger Zeit bemerkt man es aber gar nicht mehr. Leider bmerkt man aber beim in die Hand nehmen recht deutlich, dass es sich um einen Rückseite ausKunstoff handelt. Dafür sind die Modelle aber auch sehr dünn und leicht.

Die Rückseite wird natürlich dominiert durch das Kameramodul. Diese sticht deutlich hervor und wirkt durch die großen Kreise um die Objektive dann doch sehr überladen. Man merkt, das Realme vor allem auf die Kamera wert gelegt hat und diese auch präsentieren will – unauffällig ist an der Stelle also etwas anderes.

Die Vorderseite ist dagegen eher unauffällig gehalten. Es gibt ein Puch-Hole Display mit Öffnung für die Frontkamera in der linken oberen Ecke. Das Display ist dazu flach, wer auf Curved-Bildschirme steht, wird hier also enttäuscht werden. Dafür ist die Rückseite abgerundet, damit man die Modelle besser in der Hand halten kann. Die Rändern der Vorderseite fallen aber doch vergleichsweise groß aus, ein randloses Design bietet das Realme 8 pro also nicht.

Die Kamera im Relame 8 pro

Das Realme 8 pro bringt den ISOCELL HM2 Sensor mit 108 Megapixeln in diesen Preisbereich und setzt damit die Konkurrenz deutlich unter Druck, denn so viel Auflsung gab es bis dahin in diesem Segment nicht. Insgesamt gibt es ein QUad-Lens Setup für die Kamera, wobei aber vor allem die beiden kleineren Sensoren eher Beiwerk sind – die Hauptarbeit verrichtet schon die 108MP Linse.

Das Unternehmen schreibt selbst zum neuen Sensor:

Die Hauptkamera übernahm die dritte Generation ISOCELL HM2 von Samsung Sensor mit 108MP ultrahohen Pixeln, mit einem extragroßer Sensor von 1 / 1,52 Zoll und die maximale Auflösung von 12000 × 9000. HM2 wird von der fortschrittlichen ISOCELL Plus Pixelisolationstechnologie von unterstützt Samsung übernimmt neues Material, das von Fujifilm entwickelt wurde, um das Metall zu ersetzen Barriere zur Lösung des Interferenzproblems zwischen benachbarten Pixeln, die reduziert den Optikverlust und die Kreuzfarbe, garantiert eine höhere Farbtreue und erhöht die ISO um 15%. Während die Smart-ISO-Technologie automatisch das beste ISO-Setup auswählen kann je nach Umwelt. Egal ob es dunkel oder hell ist, Sie können das nehmen klares, helles, hierarchisches und farbenfrohes Foto.

Außerdem unterstützt der HM2-Sensor die Technologie des 9-in-1-Pixel-Binning, das ermöglicht die Kombination von neun benachbarten 0,7 μm-Pixeln, um große 2,1 μm zu simulieren Pixel und verbessern die Bildqualität bei schwachem Licht.

Im Test bestätigt sich die gute Qualität der Aufnahmen. Im Vergleich zum Vorgänger konnte Realme die Schärfe und auch die Qualität bei schlechten Lichtverhältnissen verbessern. Im Vergleich mit Topmodellen wirken die Farben aber etwas greller und die Premium-Versionen der Konkurrenz machen doch die etwas natürlicheren Aufnahmen. Dennoch ist die Kamera auf jeden Fall eine Kampfansage in diesem Preisbereich.

Für die Power sorgt der Qualcomm Snapdragon 720G Prozessor mit einer Adreno 618 GPU. Das ist nicht mehr der neuste Chipsatz auf dem Markt und kann mit den aktuellen Generationen wie dem Snapdragon 888 nicht mithalten, aber dennoch reicht die Power vollkommen aus und die Geräte arbeiten flüssig und ohne Probleme. Leider unterstützt der SoC kein 5G – die Modelle sind also reine LTE Smartphones

Akku und Aufladung

Der Akku im Realme 8 pro hat eine Leistung von 4.500 Watt und kann mit 50 Watt aufgeladen werden. So lässt sich der Akku in 47 Minuten auf 100 Prozent bringen. Das können wir in der Praxis auch so bestätigen, man kann sehr schnell den Akku wieder laden. Allerdings war der Vorgänger schneller. Das Realme 7 pro nutzte 65 Watt Aufladung und war auch bei der Maximalladung einige Minuten schneller. In der Praxis dürfte das aber kaum eine Rolle spielen.

Betriebssystem: Android 11 mit erfreulich wenig Bloatware

Realme setzt beim Realme 8 pro wieder auf Android 11 mit der Realme UI 2.0 Software. Man bekommt hier also das neuste Android und die UI 2.0 Version (das Realme 8 pro ist das erste Modell mit dieser Variante) ist eher minimalistisch gehalten. Es gibt dazu keine Bloatware mit an Bord, nur einige Video-Zugängen (Youtube und Tiktok) sind vorinstalliert. Bei unserem Testmodell war auch Yandex mit vorhanden, das dürfte aber an der Testversion liegen und wird bei den deutschen Modellen nicht mit geliefert werden.

Relame UI 2.0 orientiert sich dabei recht nah an einem normalen Android – Nutzer werden also keine Probleme haben, sich zurechtzufinden, die bekannten Funktionen sind alle dort, wo man sie vermutet.

Das Realme 8 pro im Test – ein Fazit

Das Relame 8 pro kann vor allem mit Display und Kamera punkten, auch das Aufladen ist ein Vorteil. Allerdings hätten wir uns im Test dann schon 5G gewünscht und auch ein aktueller Prozessor wäre von Vorteil gewesen – zu dem Preis aber wohl nicht zu realisieren. Auch beim Material der Rückseite wäre ein Upgrade schön gewesen, dennoch kann man zu dem Preis an sich nicht meckern.

Realme 8 Serie – 108MP Kamera und 50 Watt Laden

Realme 8 Serie – 108MP Kamera und 50 Watt Laden – Auf Twitter wurden Teaser Bilder geleakt, die bereits einige technischen Daten zu den neuen Realme 8 Modellen zeigen. So gibt es wieder ein Realme 8 und ein 8 pro und wie es aussieht wird die Technik wieder unterschiedlich ausfallen.

Beim Design gibt es wohl wenig Unterschiede, aber die Pro-Modelle bekommen den 108MP Kamera Sensor, den es im Vorjahr in erster Linie bei den Topmodellen gab. Dazu gibt es schnelles Auflande mit 50 Watt.

Die normalen Relame 8 Modelle setzen auf den 64MP Kamera Hauptsensor und hier ist ein Amoled Display angteasert – das kann man dann wohl auch von Relame 8 pro erwarten.

06.03.2021 Realme 8 Serie zeigt sich im Leistungstest – Realme hatte erst kurz vor Weihnachten 2020 die Realme 7 Modelle in Deutschland auf den Markt gebracht und nun gibt es bereits die Hinweise auf die Nachfolger. Im Geekbench Leistungstest zeigt sich ein bisher unbekannte Realme RMX3081, dass aller Wahrscheinlichkeit nach ein Modell aus der Realme 8 Serie ist. Wahrscheinlich wird es wieder mehrere Modelle unter diesem Namen geben, ob es aber beispielsweise ein Realme 8 pro oder ein normales Realme 8 sein wird, lässt sich bisher noch nicht genau sagen.

Am Konzept dürfte sich aber im Vergleich zum Vorgänger wenig ändern: das Unternehmen setzt auf viel Technik im Preisbereich von 200 bis 300 Euro und das zeigt sich auch im Leistungstest. Es gibt das aktuelle Android 11, immerhin 8 Gigabyte RAM und den Snapdragon 720G Prozessor und damit wohl auch 5G Verbindungen.

Daneben gab es im Vorfeld bereits einige interessante Leaks zu der Technik in den Modellen. Diese Details sind allerdings noch nicht offiziell bestätigt. So sollen die neuen Realme 8 mit einer Quadkamera und einem Hauptsensor mit 108 Megapixeln kommen. Die Geräte wären dann wohl die günstigsten Modelle auf dem Markt, die auf diesen Sensor setzen und das wäre dann schon eine deutliche Kampfansage an Konkurrenten wie Xiaomi oder Samsung in diesem Preisbereich.

Dazu soll es auch wieder ein AMOLED Display mit 90 oder 120 Hz geben und wohl auch einen im Display verbauten Fingerabdruck Sensor. Auch das wäre ein Novum in diesem Preisbereich und würde wohl die Konkurrenz deutlich unter Druck setzen.

Insgesamt gibt es also Einiges, auf was man sich bei der neuen Realme 8 Serie freuen kann und vor allem Nutzer, die nicht ganz so viel Geld für Smartphones ausgeben wollen, bekommen damit eine echte Alternative. Bleibt zu hoffen, dass die Modelle in diesem Jahr etwas eher auch nach Deutschland kommen werden und wir nicht wieder bis kurz vor Weihnachten warten müssen, bevor der Marktstart auch hierzulande erfolgt.

Realme X9 pro könnte erstes Smartphone mit Dimensity 1200 Prozessor werden

Realme X9 pro könnte erstes Smartphone mit Dimensity 1200 Prozessor werden – Mediatek hat den neuen Top-Prozessor Dimensity 1200 bereits vorgestellt und Realme hat nun angekündigt, dass das nächste Flaggschiff des Unternehmens auf diesen neuen SoC setzen wird. Ein Name wurde allerdings nicht genannt, daher bleibt noch offen, welches Realme-Smartphone zukünftig auf diese Technik setzen wird. Bei GSMarena hat man aber bereits Hinweise darauf bekommen, dass es wohl das neue Realme X9 pro sein wird.

Bei GSMarena schreibt man dazu im Original:

Wir haben von einer vertrauenswürdigen Quelle gehört, dass das Realme X9 Pro das fragliche Telefon sein wird. Die Abmessung 1200 wird mit bis zu 12 GB LPDDR5-RAM und 128/256 GB Speicher kombiniert. Das Telefon sollte mit Android 11 mit Realme UI 2.0 gestartet werden.

Laut unserer Quelle wird das X9 Pro das erste Realme-Telefon mit einer 108-Megapixel-Kamera sein (und es wird auch zwei 13-Megapixel-Module haben, mit ziemlicher Sicherheit Tele plus Ultrawide). Es wird ein 6,4-Zoll-OLED-Display mit einer Bildwiederholfrequenz von 120 Hz und einer Auflösung von 1.080 x 2.400 Pixel haben, und schließlich unterstützt der 4.500-mAh-Akku das 65-W-Schnellladen.

Bisher ist noch nicht sehr viel über die neuen Modelle bekannt. Man kann aber wohl davon ausgehen, dass die Smartphones wieder sehr viel Technik zu einem günstigen Preis mitbringen werden und da der Mediatek Dimensity 1200 Prozessor auch direkt 5G unterstützt, werden die Modelle natürlich mit 5G auf den Markt kommen. Angeblich wird das X9 pro wohl auch eine Kamera mit 108MP Objektiv bekommen. Damit würde Realme zu den Topmodellen der anderen Hersteller aufschliessen, denn auch Xiaomi und Samsung arbeiten aktuell mit maximal 108 Megapixeln bei der Kameraauflösung. Das wäre auf jeden Fall ein Schritt von Realme hin zu einer konkurrenzfähigen Marke im Bereich der Premium-Modelle.

Realme CEO Madhav Sheth hat auf Twitter auch bereits Bilder der neuen X-Serie angeteasert. Ob es sich dabei bereits um das neue Reamle X9 pro handelt, ist aber bisher nicht bekannt.

Realme 7 5G – Update nicht nur in Sachen 5G

Realme 7 5G – Update nicht nur in Sachen 5G – Realme hat die normalen Realme 7 und auch das Reale 7 pro (hier unser Test zum Realme 7 pro) bereits vorgestellt. Nun gibt es noch ein Update, denn das Unternehmen bietet mittlerweile auch eine 5G Version des normalen Realme 7 an. Die Geräte punkten damit vor allem über den Preis. Das Realme 7 5G ist für unter 250 Euro zu haben und damit eines der günstigsten 5G Smartphones, die man derzeit auf dem deutschen Markt bekommen kann. Daher lohnt sich ein Blick, was man für dieses Geld bekommt und auch, auf was man beim Realme 7 5G verzichten muss.

Die Highlights der neuen Modelle:

  • der Bildschirm hat eine Bildwiederholungsrate von 120Hz (ist allerdings ein LCD Bildschirm) – damit nutzt das Realme 7 5G ein Feature aus der Oberklasse im Einsteigerbereich
  • verbaut ist eine Quadkamera mit einem 48MP Hauptsensor, das ist in dieser Preisklasse eher selten
  • der Sensor für die Fingerabdrücke findet sich seitlich am Display und nicht mehr auf der Rückseite
  • die Aufladung des Akku erfolgt mit 30 Watt und damit sehr schnell, der Akku ist mit 5.000mAh auch vergleichsweise groß

Das Design und die Verarbeitung beim Realme 7 5G

Bei Design setzt Realme auf jeden Fall auf bekannte Werte. Wie beim Vorgänger gibt es ein Display mit Punch.-Hole. In diesem Jahr arbeitet aber nur eine normalen Selfiekamera mit einem Objektiv auf der Vorderseite. Die Öffnung fällt daher auch kleiner aus. Auf der Rückseite ist es umgekehrt. Das Realme 7 5G hat ein rechteckiges Kameramodul, das deutlich breiter ausfällt als im Vorjahr. Unterschiede zum normalen Realme 7 gibt es nicht, äußerlich erkennt also niemand, welche Version man nutzt.

Das unterschiedliche Finish auf der Rückseite ist auf jeden Fall ein Hingucker und hebt die Modelle von vielen anderen Geräten auf dem Markt ab. Mit sehr einfachen Mitteln hat Realme hier wirklich interessante Effekte geschaffen. Ansonsten ist die Rückseite sehr aufgeräumt, der Fingerabdruck Sensor ist beispielsweise im Power-Button verbaut und braucht daher keinen Platz auf der Rückseite. Leider ist die Rückseite aus Kunststoff gefertigt und nicht aus Glas. Das fühlt sich nicht so wertig an wie bei den Topmodellen, aber dafür liegt auch der Preis deutlich niedriger und die Modelle sind etwas leichter.

Wirklich positiv ist der Fingerabdruck-Sensor. Man sieht bereits, dass dieser nicht auf der Rückseite verbaut ist und stattdessen findet man den Sensor im Power-Button an der Seite. Beim Realme 7 pro wurde er sogar im Display verbaut, dafür hat es in der normalen Version allerdings nicht gereicht.

5G beim Realme 7 5G

Der 5G Empfang ist natürlich das Highlight der neuen Geräte. Man kann damit sehr günstig in den 5G Bereich einsteigen, wobei man neben dem passenden Netzausbau vor Ort natürlich auch noch einen 5G Handytarif braucht (der meistens auch etwas teurer ist). Einschränkung bei der 5G Nutzung gibt es aber nicht. Die Realme 7 5G unterstützen die Bänder n1/n3/n5/n7/n8/n20/n28/n38/n40/n41/n77/n78. Die in Deutschland wichtigen Bänder n1, n28 n77 und n78 werden damit komplett unterstützt und man kann die Modelle für alle Netze und mit allen 5G Tarifen nutzen. Im Test hatten wir auch keine Probleme mit 5G, die Geräte haben sich klaglos eingewählt, die Geschwindigkeiten waren aber eher mau – das lag aber nicht am Realme 7, sondern am Netzausbau vor Ort.

Für die 5G Nutzung steht ein hybrider Simkarten-Schacht zur Verfügung. Dort kann man 2 Simkarten oder einen Sim und eine Speicherweiterung nutzen. eSIM wird leider nicht unterstützt, NFC ist aber mit an Bord.

Speed und Performance beim Realme 7 5G

Für die Power im Realme 7 5G sorgt der neue Mediatek Dimensity 800U Prozessor und dieser bringt nicht nur 5G Unterstützung mit, sondern auch richtig viel Leistung. Die Bedienung ist nicht nur flüssig, sondern richtig schnell und auch größere Apps bringen kaum Verzögerungen. Im Geekbench Leistungstest schneiden die Modelle auch richtig gut ab und liegen teilweise sogar besser als das Realme 7 pro. Konkurrenten bei der Leistung sind beispielsweise die teureren Huawei P40 lite oder das Mi 10 lite von Xiaomi oder beispielsweise auch das OnePlus Nord. Spitzenleistungen wie bei den Topmodellen sollte man aber natürlich dennoch nicht erwarten – trotzdem kann das Realme 7 5G in Sachen Power punkten.

Die Kamera

Realme setzt auch beim Realme 7 5G wieder auf einen Hauptkamera mit 4fachen Objektiv. Der Hauptsensor hat 48MP, dazu gibt es ein Weitwinkel-Objektiv mit 8MP und 2 weitere Sensor mit 2MP. Letztere kann man wie bei den anderen Realme 7 Modellen auch ignorieren.

Die Aufnahmen selbst sind gut und haben keine größeren Schwächen, bei wenig Licht schaltet sich aber die AI schnell zu und dann kommt es zum Verrauschen. Für den Preisbereich ist die Kamera aber absolut okay und auch die Frontkamera liefert ordentlich ab.

Realme UI als Betriebssystem

Für die Benutzeroberfläche setzt Realme auf die eigene Realme UI, die mit Android 10 kommt (Android 11 wird leider nicht angeboten). Die Oberfläche wirkt etwas aufgeräumter und reduzierter als normales Android, die bekannten Funktionen sind aber alle vorhanden. Bloatware gibt es erfreulicherweise wenig – Facebook, WPS Office und Game Space sind aber vorinstalliert. Unterschiede bemerkt man aber beispielsweise bei der Kamera-App. Realme hat hier direkt eine Texterkennung und einen Super-Makro Modus mit eingebaut. Die gibt es in der originalen Kamera-App von Android so nicht.

Und Test-Fazit zum Realme 7 5G

Das Realme 7 pro bietet alles in allem ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis und wer aktuell ein 5G Smartphone sucht, wird kaum ein bessere Modell zu einem vergleichbaren Preis finden. Stärken sind neben 5G auf jeden Fall der starke Prozessor und auch die gute Laufzeit mit schnellem Laden. Das gibt es so in diesem Preisbereich selten.

Kritik gibt es für das Display. Die Helligkeit kann mit AMOLED Bildschirmen nicht mithalten und daher wirken die Farben vergleichsweise blass und reduziert. Ansonsten gibt es aber kaum etwas zu kritisieren an den Geräten.

Das Datenblatt des Realme 7 5G

Realme 7: 5G Version steht in den Startlöchern

Realme 7: 5G Version steht in den Startlöchern – Realme hat bereits die Realme 7 Reihe auf den Markt gebracht und man kann sowohl das Realme 7 als auch das Realme 7 (hier unser Test zum Realme 7 pro) pro bereits bestellen. Nun wurde auch noch eine 5G Version angekündigt – zukünftig kann man also die normalen Realme 7 Modelle auch mit 5G nutzen. Der Start der neuen Modelle soll dabei am 27. November bei den bekannten Händlern erfolgen und zum Einstand werden die Modelle nur 230 Euro kosten. Das dürfte derzeit der günstigste Preis für ein 5G Smartphone auf dem deutschen Markt sein. reguläre ab 1. Dezember werden die Modelle 280 Euro kosten, auch das ist noch eine deutliche Kampfansage für die anderen Hersteller.

Neben 5G hat das Realme 7 auch einige interessante Features verbaut, die man sonst nur bei deutlich teureren Herstellern kennt:

  • der Bildschirm hat eine Bildwiederholungsrate von 120Hz (ist allerdings ein LCD Bildschirm)
  • verbaut ist eine Quadkamera mit einem 48MP Hauptsensor, das ist in dieser Preisklasse eher selten
  • der Sensor für die Fingerabdrücke findet sich seitlich am Display und nicht mehr auf der Rückseite
  • die Aufladung des Akku erfolgt mit 30 Watt und damit sehr schnell

Für die Performance sorgt der Dimensity 800U SoC von Mediatek. Leistungstests dazu gibt es bisher leider noch nicht. Der Akku ist 5.000mAh groß und bietet damit auch ziemlich viel Leistung – wie lange die Geräte damit arbeiten können ist bisher noch nicht bekannt.

Das Realme 7 ist damit bereits in der normalen Version sehr gut ausgestattet und bietet ein Preis-Leistungverhältnis, dass man bei nur wenigen anderen Anbietern auf dem Markt findet. Realme ist eine Marke von BBK Electronics und damit nicht vom Bann gegen Huawei betroffen. Die Modelle kommen daher mit einem normalen Android und allen Google Diensten inklusive dem Play Store.

Neben dem Smartphone startet Reale auch noch neues Zubehör. Es gibt die neuen ANC-Ohrhörer Buds Air Pro und die Smartwatch Watch S.

Testbericht: Realme 7 pro – richtig viel Leistung für 300 Euro

Testbericht: Realme 7 pro – richtig viel Leistung für 300 Euro – Realme hat mit dem Realme 7 und dem 7 pro Nachfolger für die sehr erfolgreiche Realme 6 Reihe auf den Markt gebracht. Wir hatten ein Realme 7 pro zum Testen und konnten daher schauen, ob die neuen Smartphones an den Erfolg der Vorgänger anknüpfen können.

Das Design und die Verarbeitung beim Realme 7 pro

Bei Design setzt Realme auf jeden Fall auf bekannte Werte. Wie beim Vorgänger gibt es ein Display mit Punch.-Hole. In diesem Jahr arbeitet aber nur eine normalen Selfiekamera mit einem Objektiv auf der Vorderseite. Die Öffnung fällt daher auch kleiner aus. Auf der Rückseite ist es umgekehrt. Das Realme 7 pro hat nun ein rechteckiges Kameramodul, das deutlich breiter ausfällt als im Vorjahr.

Das unterschiedliche Finish auf der Rückseite ist auf jeden Fall ein Hingucker und hebt die Modelle von vielen anderen Geräten auf dem Markt ab. Mit sehr einfachen Mitteln hat Realme hier wirklich interessante Effekte geschaffen. Ansonsten ist die Rückseite sehr aufgeräumt, der Fingerabdruck Sensor ist beispielsweise im Display verbaut und braucht daher keine Platz auf der Rückseite. Leider ist die Rückseite aus Kunststoff gefertigt und nicht aus Glas. Das fühlt sich nicht so wertig an wie bei den Topmodellen, aber dafür liegt auch der Preis deutlich niedriger und die Modelle sind etwas leichter.

Wirklich positiv ist der Fingerabdruck-Sensor. Man sieht bereits, dass dieser nicht auf der Rückseite verbaut ist und stattdessen findet man den Sensor im Display. Das Realme 7 pro ist damit eines der günstigsten Modelle, die man mit dieser Technik bekommen kann. Der Sensor reagiert auch recht schnell, kann aber beim Speed nicht ganz mit den Topmodellen mithalten. Dennoch findet man hier ein Oberklasse-Feature in einem Mittelklasse-Modell.

Display und Prozessor

Das Display hat wie im Vorjahr eine Auflösung von2.400 x 1.080 Pixel und eine Größe von 6,4 Zoll (etwas kleiner als im Vorjahr). Etwas merkwürdig: beim normalen Realme 7 gibt es ein 90Hz Display, beim Realme 7 pro sind es nur 60Hz. Dafür bekommt man AMOLED Technik. Realme hatte im Vorfeld die Fans gefragt, was ihnen wichtiger ist und daher hat man sich für dieses Setup entschieden. Im Einsatz merkt man die 60Hz kaum, das Scrolling ist im Vergleich etwas ruckeliger, aber das fällt an sich nur auf, wenn man wirklich zwei unterschiedliche Modelle zum Vergleich hat. Kritik gibt es wenig: die Farbdarstellung ist sehr gut und die Auflösung scharf.

Für die Leistung sorgt der Snapdragon 720G Prozessor. Dieser bietet gute Leistungen, aber keine Höchstwerte. Auch 5G wird nicht unterstützt. Im Performance-Vergleich schlagen sich die Realme 7 pro solide, allerdings gibt es zu diesem Preis auch bereits Hersteller mit mehr Leistung. Dafür muss man dann aber auf andere Punkte verzichten. Das Realme 7 pro bietet also nicht die höchste Performance in diesem Preisbereich, aber dafür insgesamt ein starkes Paket.

Für die Nutzung der Modelle reichen 4G Simkarten und man kann zwei Handykarten nebeneinander betreiben. Dazu gibt es auch noch eine Erweiterung des Speichers. eSIM wird leider nicht unterstützt, man braucht beim Realme 7 pro also immer normale Plastik-Simkarten.

Kamerasetup – guter Hauptsensor, Schwächen bei den anderen Objektiven

Den Sony IMX 682 Sensor mit 64 Megapixeln Auflösung kennt man bereits aus anderen Modellen und auch im Realme 7 pro macht er einen guten Job. Die Objektive sind dabei wie folgt aufgestellt:

  • Hauptkamera: 64 MP Sony IMX 682, f/1.8, 26mm (wide), 1/1.73″, 0.8µm, PDAF
  • Ultraweitwinkel: 8MP Hynix HK846, f/2.3
  • Makro: 2MP OmniVision OV02B, f/2.4
  • Bokeh: 2MP GalaxyCore GC02K0

Dazu gibt es es eine Selfie-Kamera mit 32 Megapixeln. Die Telekamera vom Vorgänger wurde leider nicht übernommen.

Insgesamt gibt es bei der Kamera dabei wenig zu meckern. Die normalen Aufnahmen sind scharf, haben auch bei wenig Licht kaum Probleme und die Farben sehen im normalen Modus durchaus natürlich aus. Die Frontkamera hat dagegen einige Probleme mit den Farben und schwankt häufig zwischen zu viel und zu wenig Dynamik im Bild. Das Ultraweitwinkel-Objektiv hat auch Schwächen, vor allem die niedrige Auflösung von 8MP macht sich immer wieder bemerkbar. Wer schöne Aufnahmen für die Wohnung machen will, kommt bald an die Pixelgrenze.

Aufladung mit satten 65 Watt

Das Realme 7 pro bringt einen 4.500mAh Akku mit. Damit fällt der Akku im Pro-Modell etwas kleiner aus als im normalen Modelle (5.000mAh), aber dafür kann das Pro mit 65 Watt laden. Oneplus hat das beim neuen OnePlus 8T mit vergleichbarer Technik hinbekommen: der Akku wird in zwei Teile aufgesplittet und diese kann man dann mit jeweils etwas mehr als 30 Watt laden. So ist das Handy schnell voll, ohne das der Akku oder die Akkus zu stark belastet werden. Das OnePlus 8T ist aber doppelt so teuer – Realme bringt also hier Premium-Aufladen in einen Preisbereich unter 300 Euro.

In der Praxis funktioniert die Aufladung dabei wirklich gut. Nur wenige Minuten am Ladegerät bringen gleich um die 10 Prozent neue Akkuladung und voll ist der Akku in etwa mehr als einer halben Stunde. Das passt auch zu den Herstellerangaben.

Realme UI als Betriebssystem

Für die Benutzeroberfläche setzt Realme auf die eigene Realme UI, die mit Android 10 kommt (Android 11 wird leider nicht angeboten). Die Oberfläche wirkt etwas aufgeräumter und reduzierter als normales Android, die bekannten Funktionen sind aber alle vorhanden. Bloatware gibt es erfreulicherweise nicht. Unterschiede bemerkt man aber beispielsweise bei der Kamera-App. Realme hat hier direkt eine Texterkennung und einen Super-Makro Modus mit eingebaut. Die gibt es in der originalen Kamera-App von Android so nicht.

Unser Fazit zum Realme 7 pro

Das Realme 7 pro ist eine guter Fortsetzung der 6er Reihe, wobei die Weiterentwicklung doch vergleichsweise gering ausfällt. Ein Wechsel vom 6er auf die 7er Generation lohnt sich daher nicht wirklich. Insgesamt hat Realme wieder sehr viel Technik und einige Premium-Features in die Geräte gepackt und vor allem das 65 Watt Aufladen und der Sensor für die Fingerabdrücke im Display sind Highlights in diesem Preisbereich. Wer also nach einem Handy für um die 300 Euro sucht, kann mit dem Realme 7 pro wenig falsch machen. Etwas schade ist das fehlende 5G. Das hätte die Geräte auf jeden Fall noch deutlicher zukunftsfähig gemacht.

Die technischen Daten des Realme 7 pro

Abmessungen:160,9 x 74,3 x 8,7 mm
Gewicht:182 g
Akkukapazität:4500 mAh
Display-Größe:6,4 Zoll
Display-Technologie:AMOLED
Bildschirm:2400 x 1080 Pixel (411 ppi)
Kamera vorne:32 Megapixel
Kamera hinten:64 Megapixel
Android-Version:10
Simkarte:NanoSIM, keine eSIM
RAM:8 GB
Interner Speicher:128 GB
Wechselspeicher:microSD
Konnektivität:LTE, NFC, Bluetooth