Apple – wichtige Rückrufaktion für 15-Zoll-MacBook Pro

macbook pro 15 Zoll

Apple hat ein offizielles Rückrufprogramm für einige Modelle der 15-Zoll-MacBook Pro Serie gestartet und warnt Nutzer davor, die betroffenen Modellen weiter zu benutzen. Stattdessen sollen die Geräte im Rahmen dieser neuen Aktion kostenlos repariert werden – sie bekommen dann einen neuen Akku. Hintergrund sind Probleme mit der Überhitzung der Modelle und die kann ein Sicherheitsrisiko darstellen. Konkret schreibt Apple von einem Brandrisiko bei den Geräten, das hört sich dann doch recht ernst an und wenn Apple dies offiziell mitteilt, scheint das Problem wohl doch akut zu sein. Daher bitte Apple die Kunden auch, die Geräte nicht weiter zu benutzen. Die betroffenen Modelle lassen sich dabei anhand der Serienummer und den Namen identifizieren – nur Geräte mit der offiziellen Bezeichnung „MacBook Pro (Retina, 15″, Mitte 2015)“ sind betroffen. Alle anderen MacBook pro können ohne Probleme weiter genutzt werden.

Apple schreibt selbst dazu:

Da die Sicherheit der Kunden oberste Priorität hat, bittet Apple die betroffenen 15-Zoll MacBook Pro-Geräte nicht weiter zu verwenden. Kunden finden auf apple.com/support/de-de/15-inch-macbook-pro-battery-recall Details, ob ihr Gerät für einen kostenlosen Austausch der Batterie qualifiziert ist.
Um zu bestätigen, welches Modell man hat, Über diesen Mac aus dem Apple-Menü in der oberen linken Ecke des Bildschirms. Wenn es sich um ein „MacBook Pro (Retina, 15 Zoll, Mitte 2015)“ handelt, gibt man die Seriennummer des Computers auf der Website des Programms ein, um zu sehen, ob das Gerät für einen Batteriewechsel geeignet ist.
Der Umtausch bzw. die Arbeiten an den Geräten können allerdings nach Angaben des Unternehmen 2 bis 3 Wochen dauern. Es scheint sich also um kein kleines Problem zu handeln und die Reparatur der 15-Zoll-MacBook Pro kann wohl auch nicht direkt im Apple Store vor Ort durchgeführt werden.
Wer betroffen ist, sollte für den Umtausch einen Termin im nächsten Appstore vereinbaren und die Geräte dann dort vorbei bringen. Dazu soll man vor dem Termin auch noch ein Backup der Geräte anfertigen.

Samsung: Note 7 Verkauf und Umtausch gestoppt

Samsung bekommt die Probleme mit dem Note 7 nicht in den Griff. Mittlerweile ist klar, dass auch die Austauschgeräte mit den neuen Akkus nicht sicher sind und das es nicht nur an den fehlerhaften Akkus gelegen haben kann, dass die Geräte Feuer fingen.

Gestern bereits hatte Samsung die Produktion des Note 7 gestoppt, heute gibt es noch weitere Schritte. Sowohl der Verkauf als auch der Austausch der Geräte wird gestoppt. Dazu warnt das Unternehmen davor, die Geräte in Betrieb zu nehmen. Kunden sollen sie im besten Fall ausschalten und umtauschen. Auf der US-Webseite des Unternehmens heißt es dazu:

“Our number one priority is the safety of our customers. We are asking users to power down their Galaxy Note7s and exchange them as soon as possible,” says DJ Koh, President of Mobile Communications Business, Samsung Electronics. “We are expediting replacement devices so that they can be provided through the exchange program as conveniently as possible and in compliance with related regulations. We sincerely thank our customers for their understanding and patience.”

Beim Umtausch können sich die Kunden entweder für ein neues Gerät entscheiden, oder aber ihr Geld zurück bekommen.

Das Note 7 Debakel hat mittlerweile auch Auswirkungen auf das gesamte Unternehmen Samsung. Die Aktie ist nach der Meldung des Verkaufsstopps um 5 Prozent eingebrochen. Die Aktionäre glauben offensichtlich mittlerweile, dass mit dem Note 7 kein gutes Geschäft mehr zu machen ist und das Modell das Ergebnis von Samsung in diesem Quartal und möglicherweise auch im gesamten Jahr 2016 belasten wird.

Samsung Galaxy Note 7 – der Umtausch ist auch in Deutschland gestartet

Die massiven Akkuprobleme beim Samsung Galaxy Note 7 haben das Unternehmen dazu gebracht, eine weltweite Rückrufaktion für die Geräte zu starten. Wie das Unternehmen mittlerweile mit geteilt hat, startet der Umtausch auch in Deutschland und kann über dieses Webformular vorgenommen werden:

  • http://www.samsung.com/de/support/erms1

Zum genauen Ablauf schreibt Samsung:

Dazu benötigen wir deinen vollständigen Namen, deine Adresse, eine Telefonnummer, unter der wir dich tagsüber gut erreichen können, deine E-Mail-Adresse und die IMEI oder Seriennummer (kann über die Tastenkombination *#06# aus dem Galaxy Note7 ermittelt werden).
Bitte beginne den Betreff der E-Mail mit der Zeichenfolge „N7N1“. Du erhältst dann in den nächsten Tagen weitere Informationen zum Ablauf des Austauschs deines Galaxy Note7

Wer noch Fragen zum Umtausch hat, kann diese unter der Rufnummer 06196 934 0 262 los werden.

Auf der Webseite hat Samsung auch noch mal Stellung zu den Problemen genommen und spricht von weltweit 35 Fällen, in denen die Geräte beim Aufladen Probleme verursacht haben. Daher wurde der Verkauf vorerst gestoppt, bis man die Probleme in den Griff bekommen hat. Im Original auf der Webseite heißt es:

Bis heute (Stand vom 1. September) wurden uns weltweit 35 Fälle gemeldet. Derzeit führen wir eine umfassende Analyse mit unseren Zulieferern durch, um möglicherweise betroffene Batterien, die bereits auf dem Markt sind, zu identifizieren. Da jedoch die Sicherheit unserer Kunden höchste Priorität hat, haben wir den Verkauf das Galaxy Note7 vorerst gestoppt.

Samsung plant dabei, bis etwa März 2017 alle Geräte ausgetauscht zu haben. Unklar ist bisher, was den Fehler verursacht. Samsung selbst geht von fehlerhaften Akkus aus, einige Experten sehen den Fehler aber eher im Ladesystem, dass die Akkus unter Umständen mit zu hoher Spannung lädt.

 

Weltweite Rückrufaktion für iPod nano der 1. Generation

Für diejenigen die immer noch im Besitz eines iPod nano der ersten Generation sind, könnte die folgende Nachricht womöglich interessant sein. Apple hat inzwischen eingeräumt, dass einige Akkus der iPod nanos überhitzen können und aus Sicherheitsrisiken ausgetauscht werden müssen. Davon betroffen sind die iPod nanos der ersten Generationen, welche zwischen September 2005 und Dezember 2006 gebaut wurden.

Dear iPod nano owner,

Apple has determined that, in very rare cases, the battery in the iPod nano (1st generation) may overheat and pose a safety risk. Affected iPod nanos were sold between September 2005 and December 2006.

This issue has been traced to a single battery supplier that produced batteries with a manufacturing defect. While the possibility of an incident is rare, the likelihood increases as the battery ages.

Apple recommends that you stop using your iPod nano (1st gen) and follow the process noted below to order a replacement unit, free of charge.

Das Risiko wird als sehr gering eingestuft, da das Akku-Problem lediglich die Modelle eines einzigen Herstellers betrifft. Nichtsdestoweniger wird den Besitzern empfohlen, die Seriennummer ihres Gerätes zu überprüfen. Betroffene Modelle können über das angebotene Ersatzprogramm innerhalb von sechs Wochen kostenlos ausgetauscht werden.

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