Handy: Speicherort ändern und SD Karte nutzen

Handy: Speicherort ändern und SD Karte nutzen – Moderne Handys und Smartphones sind in der Regel mit viel internem Speicher ausgestattet, aber es kann dennoch vorkommen, dass dieser Platz knapp wird. Daher wollen wir an der Stelle zeigen, wie man den Speicherort im Handy ändert und dafür sorgt, dass die Geräte beispielsweise eine SD Karte als Standardspeicherort nutzen.

Die Vorgehensweise klappt dabei bei allen Android Geräten – es ist daher egal ob man ein Samsung Gerät nutzt, ein Huawei oder Nokia. Es kann aber sein, dass bei einigen Herstellern die Menüpunkte etwas anders heißen, da die größeren Anbieter oft eigene Benutzeroberflächen für die Geräte haben. Huawei nutzt bei einigen Modellen auch eigenen Speicherkarten – hier kann sich die Vorgehensweise etwas ändern.

Wichtig dabei: diese Einstellungen werden in der Regel nur angezeigt, wenn das Gerät auch über einen alternativen Speicher verfügt. Bei einigen Handys und Smartphones gibt es beispielsweise keine extra SD Karte und man kann dann nur den internen Speicher nutzen. In solchen Fällen lässt sich dann natürlich auch der Speicherort nicht ändern. Sollten also die unten genannten Einstellungen nicht vorhanden sein, sollte man prüfen, ob überhaupt ein externer Speicher verfügbar ist.

Speicherort ändern – so geht es

Nur wenige Android Modelle bieten die Möglichkeit, den Speicherort für Dateien, Fotos, Videos und Musik generell festzulegen und zu ändern. Daher muss man bei den meisten Modellen für jeden App einzeln hinterlegen, wo genau die Daten gespeichert werden sollen. Das macht mehr Arbeit, ist dafür aber auch sicherer, da man die Kontrolle direkt für jede App hat. Möchte man beispielsweise, dass Fotos auf der SD Karte gespeichert werden, muss man für die Foto-App den Speicherort ändern.

Den Speicherort für Apps kann man wie folgt festlegen:

  • Einstellungen aufrufen und dort zu den Apps navigieren
  • Im Apps Menü die jeweilige App auswählen
  • dort direkt im Menü oder unter dem Punkt Speicher den Speicherort ändern

Danach werden alle Daten aus dieser App am neuen Speicherort gespeichert. Bei einigen Systemapps ist diese Einstellung aber leider nicht möglich.

Generellen Speicherort ändern – teilweise möglich

Nur bei wenigen Handys und Smartphones kann man generell die SD Karte als Speicherort auswählen. Es kann aber nicht schaden zu prüfen, ob dies beim eigenen Handy funktioniert. Man findet diese Option wie folgt:

  • Einstellungen aufrufen und dort zum Punkt Speicher navigieren
  • Dort kann man eine SD Karte als Standard-Speicherort hinterlegen in dem man „Standardpeicher formatieren“ oder “ Als internen Speicher formatieren“ wählt. Dabei wird die SD Karte aber formatiert, sprich alle Daten gelöscht! Man sollte diese Daten also vorher sichern!
  • Danach wird dies als Standardspeicher genutzt.

Diese Option ist aber in der Regel nur vorhanden, wenn auch externer Speicher unterstützt wird und auch nur bei wenigen Geräten. In der Regel sollte man den Speicherort bzw. den Standardspeicher für Daten daher über die Apps ändern

Video: Speicher freigeben und Daten auf die SD Karte verschieben

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Gelöschte Fotos von SD-Karte wiederherstellen – so geht es

Gelöschte Fotos von SD-Karte wiederherstellen – so geht es – Mit dem Programm Recuva lassen sich voreilig von der SD-Karte gelöschte Bilder wiederherstellen, auch defekte Fotos – aufgrund eines Kartenfehlers – lassen sich mitunter rekonstruieren. Sobald man festgestellt hat das Bilder oder Dateien versehentlich gelöscht wurden, sollte man nicht mehr auf die SD-Karte zugreifen. Somit erhöht sich die Chance das die Daten nicht überschrieben werden. Die nachfolgende Anleitung bezieht sich auf das Programm Recuva. Man kann die Daten natürlich aber auch mit anderen Programmen wieder herstellen. Die Vorgehensweise ist dann allerdings unter Umständen anders.

Vorbereitung für die Wiederherstellung der Daten

  1. Man lädt das Programm Recuva zur Wiederherstellung von Fotos herunter, welche unter anderen die Rekonstruktion der Mediendateien von SD-Karten ermöglicht.
  2. Anschließend steckt man die Speicherkarte entweder direkt oder über einen Kartenleser in den Computer oder Laptop.
  3. Stellt man sicher beziehungsweise prüft vorher das genügend Speicherplatz auf der Festplatte vorhanden ist.
  4. Zudem ist es ratsam andere Programme zu schließen, um den Arbeitsspeicher des PC nicht unnötig zu belasten.
  5. Abschließend achtet man darauf, dass die Stromzufuhr während des gesamten Wiederherstellungsprozess gewährleistet ist. Dies gilt hauptsächlich bei der Nutzung von Laptops.

Wiederherstellen der Bilder von der SD-Karte

  1. Das Programm öffnen.
  2. Klickt man zunächst auf „weiter“ und wählt anschließend die Art der Datei, welche wiederhergestellt werden soll. In hiesigen Beispiel, klickt man folglich auf „Bilder“.
  3. Festlegen des Dateipfades, welcher durchsucht werden soll. In unseren Fall, der zweite Punkt von oben, „Auf meiner Speicherkarte“.
  4. Auf „Start“ klicken und den Überprüfungsvorgang beginnen.
  5. Nach eine kurzen Wartezeit werden nun alle Datei angezeigt. Die Dateien werden im „Ampelsystem“ mit einen grünen, gelben oder roten Punkt angezeigt. Es ist wünschenswert, dass vermehrt grün aufleuchtet, denn diese Dateien sind schnell wieder herzustellen. Wohingegen die rot hinterlegten Dateien bereits überschrieben wurden und folglich nicht mehr gerettet werden können. Die gelben Datei sind teilweise überschrieben, auch hier ist ein Rekonstruktion der Dateien eher unwahrscheinlich.
  6. Bei den entsprechenden Bildern ein Häkchen setzen und danach auf „Wiederherstellen“ tippen.
  7. Festlegen des Verzeichnisses, wo das Bild wiederhergestellt werden soll.

Weitere Artikel rund um das Thema SD Karte sind: App auf SD Karte schieben  und Fotos und Videos auf die SD Karte kopieren

Video-Tutorial zur Wiederherstellung

Zur besseren Veranschaulichung wird zusätzlich eine Tutorial-Video verlinkt:

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So formatiert man seine SD-Karte auf dem Smartphone oder Computer neu

So formatiert man seine SD-Karte auf dem Smartphone oder Computer neu – Die microSD-Karte ist ein wahrer Segen für Smartphones, denn sie steht für eine enorme Speichererweiterung. Oft ist es so, dass Handys, vor allem wenn sie schon etwas älter sind, keinen besonders großen internen Speicher besitzen. Über die mircoSD-Karte kann man diesen erweitern und so doch einiges an Speicherkapazität erhalten. Manchmal ist es jedoch nötig diese zu formatieren. Besonders wenn man eine neue mircoSD-Karte in sein Handy einsetzt ist eine Formatierung nötig, da damit festgelegt wird, mit welcher Struktur die Daten in Zukunft gespeichert werden. Die meisten Smartphones haben einen integrierten Befehl, mit dem man die microSD-Karte formatieren kann. Man muss nur wissen, wo sich dieser Befehl bei den unterschiedlichen Smartphones befindet. Eine weitere Möglichkeit ist die SD-Karte über den PC oder Mac zu formatieren. Wie die jeweiligen Varianten funktionieren, wird in diesem Artikel erklärt.

Wichtig ist die Tatsache, dass eine Formatierung alle Daten auf der SD-Karte löscht. Es ist also wichtig, dass man diese vorab extern sichert, damit keine Daten verloren gehen. Bei einer neuen SD-Karte ist dies natürlich noch nicht nötig – kann aber auch nicht schaden.

Weitere Artikel zu diesem Thema haben wir hier zusammen gestellt: gelöschte Fotos auf SD Karte wieder herstellenApps auf SD-Karte verschieben – Bilder und Dateien auf die SD Karte verschiebenSD Karte – Größe, Speed und Details

Formatierungen auf dem Smartphone

Bei Android ist es immer etwas kompliziert mit Anleitungen, denn nicht jeder Hersteller benennt die jeweiligen Punkte gleich. Selbst zwischen einzelnen Modellen kann es Unterschiede in der Benennung geben. Man sollte daher auch immer auf Synonyme achten.

Man muss als erstes die Einstellungen des Handys öffnen. In der Regel wird das Menü „Einstellungen“ bei Android durch ein Zahnradsymbol dargestellt. Auf dieses Symbol klickt man dann und öffnet damit die Einstellungen. Nun sucht man nach einem Menüpunkt, der das Wortteil „Speicher enthält“. Beispiele für die Benennung dieses Punkts können zum Beispiel „Speicher“ oder „SD- und Telefonspeicher“ sein. Unter diesem Menüpunkt kann man dann die Speicherkarte formatieren lassen, indem man auf den Befehl „SD-Karte formatieren“ klickt. Es wird einem daraufhin mitgeteilt, dass bei der Formatierung alle Daten gelöscht werden. Diese Meldung muss man bestätigen, damit die Formatierung gestartet werden kann. Möglicherweise wird die Meldung auch mehrmals angezeigt, sodass eine Bestätigung mehrmals nötig ist. Schließlich möchte das handy sicher gehen, dass man sich bewusst ist, dass alle Daten bei der Formatierung gelöscht werden. Nach der Formatierung hat man eine microSD-Karte, die im System FAT32 formatiert wurde, und somit ideal zu Android passt.

Auf dem Windows Phone (sofern noch im Einsatz) sieht das ganze recht ähnlich aus wie bei Android. Auch hier muss zunächst die „Einstellungen“  geöffnet werden. Bei Windows Phones findet man die Einstellungen, auch symbolisiert durch ein Zahnrad, auf der angepinnten Kachel, auf dem Home-Bildschirm oder in der Liste mit den Apps. Möglicherweise gibt es auch eine eine eigene App die schon „Storage Sense“ heißt, denn diese ist bei manchen Modellen schon als eigene App hinterlegt. In den Einstellungen wählt man dann den Menüpunkt „Telefonspeicher“ aus. Man kann sich nun weitere Informationen zu  seinem internen Telefonspeicher oder seiner SD-Karte anzeigen lassen, indem man den jeweiligen Punkt auswählt. In diesem Fall entscheidet man sich für „SD-Karte“. Dort gibt es letztendlich die Option „SD-Karte formatieren“, welche man anklicken muss. Man wird nun darauf hingewiesen, dass alle Daten gelöscht werden und gefragt, ob man sich sicher sei. Diese Meldung bestätigt man mit „Ja“. Im Anschluss muss man die Karte dann noch neu konfigurieren.

Formatieren auf dem Computer oder Mac

Möchte man die Formatierung über seinen normalen Computer oder Laptop vornehmen, dann muss man die microSD-Karte zunächst mit dem jeweiligen Computer verbinden. Dies kann man entweder über einen SD-Karten-Adapter oder ein Lesegerät, welches für microSD kompatibel ist, machen.  Der Adapter sieht aus, wie eine normal große SD-Karte, in der ein Schlitz für die mircoSD-Karte ist. Diesen Adapter kann man dann in das entsprechende Fach des Computers stecken. Je nach Computer muss man hier die Karte also über den SD-Karten-Schlitz oder USB mit dem Computer verbinden. Hat man die beiden Geräte verbunden, öffnet man das Startmenü und klickt dort auf  „Computer“ oder „Mein Computer“. Im Explorer werden dann alle Laufwerke angezeigt, die angeschlossen sind. In dieser Liste befindet sich nun auch die SD-Karte. Man wählt die entsprechende microSD-Karte, beziehungsweise den Kartenleser, mit einem Rechtsklick aus und klickt auf „Formatieren“. Es werden nun verschiedene Optionen bezüglich der Formatierung angezeigt. Man setzt bei diesen Optionen ein Häkchen bei „Schnellformatierung“. Bevor man auf den Startbutton klickt, sollte man jedoch sicherstellen, dass man die microSD-Karte in das richtige Format, also FAT32, formatiert.Denn Android kann nur Karten mit diesem Format lesen. Karten mit mehr als 64 GB haben jedoch nach dem Kauf üblicherweise das exFAT Format und müssen daher erst recht formatiert werden. Stimmen alle Einstellungen, dann kann man beruhigt auf den Startbutton klicken und die Formatierung laufen lassen.

Man kann eine microSD-Karte natürlich auch auf einem Mac formatieren lassen. Dafür geht man ähnlich wie bei einem anderen Computer vor. Zunächst muss man nämlich die microSD-Karte über einen Karten-Adapter oder ein Lesegerät an den Mac anschließen. Hat man ein älteres Betriebssystem (OS 10.6.5 Snow Leopard oder älter), dann kann es zu Problemen kommen. Denn diese Betriebssysteme sind nicht in der Lage Karten im exFat Format zu formatieren. Karten über 64 GB können hier also problematisch werden. Im Normalfall sollte aber keiner ein so altes Betriebssystem noch auf seinem Mac haben. Man verbindet also die microSD-Karte entweder über USB oder den SD-Karten-Schlitz mit dem Mac. Auf dem Mac klickt man den rechts oben auf das Suchen-Icon, das auf dem Bildschirm angezeigt wird. Über dieses Suchfeld sucht man das „Festplattendienstprogramm“ und wählt das Programm aus. Dieses Programm zeigt alle verfügbaren Laufwerke und Speichersysteme an, zu welchen auch die microSD-Karte gehört. Alternativ kann man das Festplattendienstprogramm auch über „Programme > Ordner > Dienstprogramme > Festplattendienstprogramme“ öffnen. Man wählt in der Liste des Festplattendienstprogramms die microSD-karte aus und öffnet damit einige Optionen. Unter diesen Optionen kann man dann den Punkt „Formatieren“ anklicken. Nun kann man über ein Dropdown-Menü das gewünschte Format auswählen, in welches die microSD-Karte formatiert werden soll. Möchte man die SD-Karte in einem Android-Smartphone nutzen, dann sollte man die Option „MS-DOS (FAT) auswählen, welche die SD-Karte auf FAT32 formatiert. In diesem Schritt der Formatierung kann man außerdem noch einen neuen Namen für die Karte festlegen. Sind alle Einstellungen getätigt, dann muss man nur noch auf „Formatieren“ klicken und es erscheint eine Meldung, die mitteilt, dass alle Daten gelöscht werden. Diese Meldung bestätigt man einfach erneut mit „Formatieren“ und der Vorgang startet.

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SD-Karte wird nicht erkannt – so kann man die Karten wieder nutzen

SD-Karte wird nicht erkannt – so kann man die Karten wieder nutzen – Ab und zu kann es passieren, dass microSD-Karten oder normale SD-Karten, die tadellos funktioniert haben, auf einmal nicht mehr vom Handy erkannt werden. Das Handy zeigt dann in einem solchen Fall an, dass keine SD-Karte eingesetzt wurde, obwohl diese wie gewöhnlich im Handy ist.  Es gibt jedoch verschiedene Wege, mit denen man das Problem in den meisten Fällen beheben kann, ohne dass es zu Datenverlusten kommt. Mit diesen Tipps sollte die SD-Karte wieder ganz normal funktionieren und erkannt werden.

In vielen Fällen dieses Problems liegt die Ursache bei der Treiber-Ausgabe oder einer falschen Formatierung. Möglicherweise versteckt die Treiber-Ausgabe die SD-Karte oder unbekannte Malware greift die SD-Karte an. Möglicherweise ist die SD-Karte auch einfach wirklich defekt und lässt sich nicht wieder herstellen.

Bevor man die Schuld der SD-Karte zu schiebt,  ist es jedoch ratsam, zu überprüfen, ob das Problem überhaupt bei der Speicherkarte liegt. Möglicherweise ist auch der Kartenleser im Handy defekt. Dies kann man ganz einfach herausfinden, indem man die SD-Karte in ein anderes Gerät wie zum Beispiel den eigenen Computer einsetzt. Wird die SD-Karte dort ohne Probleme erkannt und kann sich öffnen lassen, dann liegt das Problem beim Handy und nicht bei der SD-Karte. Wird die SD-Karte auch in anderen Geräten nicht erkannt, dann sollte man folgende Lösungswege ausprobieren, um die SD-Karte wieder herzustellen.

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Den Fehler beheben

Für diesen Lösungsschritt gibt es gleich 2 Möglichkeiten, die man ausprobieren kann. Generell ist das Ziel jedoch den Fehler „SD-Karte wird nicht angezeigt/erkannt“ zu beheben, sodass man die SD-Karte dann wieder ganz normal verwenden kann und im besten Fall sollten dabei natürlich auch keine Daten verloren gehen.

Bei der ersten Variante versucht man das Laufwerk über den Geräte-Manager zu aktualisieren. Dafür schließt man die SD-Karte über einen SD-Kartenslot, einen Adapter oder weitere Möglichkeiten an den Computer an. Man drückt nun auf der Tastatur des Computer oder Laptops die Tastenkombination Windows+R.  Nun erscheint ein kleines Feld, in das man etwas eintippen kann. In diesem Fall tippt man dort den Befehl devmgmt.msc ein. Der Geräte-Manager öffnet sich nun und alle möglichen Teile des PCs erscheinen nun in einer Liste. Man navigiert sich nun also zu dem Gerät, bei dem man den Treiber aktualisieren möchte. Mit einem Klick der rechten Maustaste auf das gewünschte Objekt öffnet sich ein kleines Menü. Dort wählt man den Punkt Treiber aktualisieren“ aus.

Bei der zweiten Variante deinstalliert man den Treiber zu erst und führt danach eine Neuinstallation durch. Hier geht es also einen Schritt weiter als nur eine Aktualisierung. Die ersten Schritte bleiben daher identisch. Man öffnet den Geräte-Manager wieder über Windows+R und den Befehl devmgmt.msc. Man wählt wieder das gewünschte Gerät aus, aber klickt dieses mal auf „Deinstallieren“ anstelle von „Treiber aktualisieren“. Nun wird das Gerät inklusive des Treibers vorerst gelöscht. Anschließend muss man den Treiber wieder neu installieren, da man das Gerät ja wieder verwenden möchte. Das geht über die Internetseiten der Hersteller. Dort gibt es die Möglichkeit, einen Treiber neu herunterzuladen und zu installieren.

Video: SD Karte formatieren

Daten wiederherstellen und SD-Karte formatieren

Haben die ersten beiden Lösungen keinen Erfolgt gebracht und die SD-Karte wird immer noch nicht angezeigt, dann sollte man die Daten auf der SD-Karte zunächst wiederherstellen und anschließend eine Neuformatierung starten. Ein Programm, das in diesem Fall helfen kann ist EaseUS. Denn diese Datenrettungs-Software kann auch Dateien von der nicht erkannten SD-Karte wiederherstellen. Es gibt auch eine Testversion dieses Programms.

Im ersten Schritt schließt man die SD-Karte also wieder an den PC an. Man startet dann das eben genannte Datenrettungs-Programm und wählt im Programm die problematische SD-Karte aus. Dann klickt man dort auf „Scan“. Die Software führt einen Schnellscan und einen Tiefenscan durch, um möglichst viele Dateien, die sich auf der SD-Karte befinden, zu retten. Es wird dann angezeigt, welche Daten bei welchem Scan gefunden wurden. nach dem fertigen Scan hat man die Möglichkeit die Daten anzuschauen, um zu entscheiden, ob man die Datei noch benötigt. Word-Dokumente, Text, Fotos und E-Mails werden vom Programm unterstützt und lassen sich ganz normal öffnen. Man kann dann die gewünschten Dateien mit einem Klick auf das Feld „Wiederherstellen“ bestätigen, sodass die Daten wieder auf der Speicherkarte gefunden werden.

Sind alle wichtigen Dateien wiederhergestellt, dann kann es sein, dass man noch eine Formatierung der SD Karte durchführen muss, damit die Karte bei einem Neustart des PCs auch wieder gefunden wird. Für diesen Schritt öffnet man einfach den Windows Explorer, indem man auf das entsprechende Symbol klickt oder die Tastenkombination Windows+ E nutzt. Dort wird nun die SD-Karte wieder als Speichermedium angezeigt. Man klickt mit der rechten Maustaste also auf die SD-Karte und wählt die Option „Formatieren“ aus. Dann entscheidet man sich am besten für die „Schnellformatierung“ und klickt anschließend auf „Starten“. Man muss die Formatierung nun nur noch über „OK“ bestätigen und auch den Vorgang nach der Formatierung über „OK“ beenden.

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Android: Bilder auf die SD-Karte verschieben, kopieren oder speichern

Verschieben oder Speichern von Bildern auf die SD-Karte. Der interne Speicher des Smartphones ist schnell mal voll. Allein schon wenn man dort nur Apps speichert. Deswegen kann es ratsam sein, einige Dateien zu verschieben. Zum Beispiel Bilder. Auch aus Gründen der Sicherheit. Will man nämlich mal sein Handy zurücksetzen und hat die Bilder auf dem Handyspeicher abgelegt, sind sie nach dem Hardreset verschwunden. Wie man also Bilder auf SD-Karten bei Android Smartphones speichert sei hier erklärt. Die Anleitung in diesem Artikel funktioniert dabei für alle Android Handys (sowohl die neusten Topmodelle als auch günstigere Varianten)

Weitere Artikel zu diesem Thema haben wir hier zusammen gestellt: gelöschte Fotos auf SD Karte wieder herstellenApps auf SD-Karte verschieben – Bilder und Dateien auf die SD Karte verschiebenSD Karte – Größe, Speed und Details

Bilder auf die SD-Karte verschieben

Entsprechend der Standardeinstellungen des Smartphones werden Bilder auf dem internen Speicher abgelegt. Da nicht jedes Gerät immer mit einer SD-Karte ausgestattet ist, macht diese Einstellung durchaus Sinn. Um diese nun zu verschieben benötigt man einen Dateimanager. Diesen öffnet man und wählt den Speicher des Smartphones an. Dort sucht man den Ordner „DCIM“. Anschließend hält man den Finger auf diesen Ordner und wählt im aufploppenden Menü „verschieben“. Dann navigiert man zum gewünschten Speicherort und kann den Ordner dort ablegen. Um einzelne Bilder zu verschieben geht man unter „DCIM“ einfach in den Ordner „Camera“ und wählt die entsprechenden Bilder an, um sie dann wieder über das Menü zu verschieben.

  1. Dateimanager öffnen
  2. Ordner „DCIM“ oder „Camera“ anwählen
  3. Auf „Verschieben“ drücken
  4. SD-Karte als Zielort angeben

Die Einstellung bleibt dabei erhalten, auch wenn man die SD Karte wechselt. Sollte es dabei Probleme geben, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die SD Karte wieder herzustellen. Das klappt im Übrigen auch, wenn man Apps verschieben will.

Bilder auf der SD-Karte speichern

Um alle zukünftigen Bilder auf der SD-Karte zu speichern, muss man einige Einstellungen in der Kamera-App ändern. Hierzu steuert man „Einstellungen“ in der Kamera Anwendung an. Dort ist ein allgemeiner Abschnitt vorhanden in dem man den Eintrag „Speicher“ findet. Anschließen setzt man dort die Einstellung „Gerät“ auf „SD-Karte“. Nun sollten alle zukünftigen Bilder auf der SD-Karte gespeichert werden.

  1. Kamera App öffnen
  2. Einstellungen aufrufen
  3. In den Allgemeinen Abschnitt wechseln
  4. Eintrag „Gerät“ auf „SD-Karte“ wechseln

 

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Formatierung, Geschwindigkeit und Kapazität – Welche (micro)-SD Karte passt in welches Handy?

Formatierung, Geschwindigkeit und Kapazität – Welche (micro)SD Karte passt in welches Handy? – Mittlerweile sind Smartphones schon auf einem erstaunlichen Level an Leistungen angekommen. Doch während viele Hersteller sich besonders versuchen auf dem Bereich der Kameratechnologie zu verbessern, werden andere Punkte etwas vernachlässigt. Dazu zählt auch der interne Speicherplatz der Android-Handys, welcher selbst bei manchen High-End-Smartphones noch Luft nach oben lässt. Das iPhone 7 von Apple begann zum Beispiel bei einer Speicherausstattung von 32 GB und das LG G6 hatte lediglich eine Variante mit nur 32 GB im Angebot. Auch beim letzten Topmodell von Samsung, Galaxy S8, begann die Speicherausstattung bei 64 GB. Vor allem wenn man die Tatsache bedenkt, dass diese Speicherkapazität nicht mal komplett frei verfügbar ist. Einiges dieses Speicherplatzes wird schließlich durch vorinstallierte Systemsoftwaren belegt. Der tatsächliche Speicherplatz, den der Besitzer nutzen kann, fällt also noch kleiner aus.

Es gibt jedoch microSD-Karten die bei dieser Problematik Aushilfe schaffen sollen. Doch auch bei Speicherkarten gibt es deutliche Preisunterschiede. Doch wodurch kommen diese Unterschiede zustande? In diesem Artikel ist erklärt, in wie fern sich microSD-Karten unterscheiden und welche Produkte für welche Ansprüche geeignet sind.

Weitere Artikel zu diesem Thema haben wir hier zusammen gestellt: gelöschte Fotos auf SD Karte wieder herstellenApps auf SD-Karte verschieben – Bilder und Dateien auf die SD Karte verschieben

Allgemeines zu microSD-Karten

Bei der Speicherkarte gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie man diese nutzen kann. Zum einen hat man die Möglichkeit die microSD-Karte als zusätzlichen externen Speicher zu nutzen. Auf diesen Speicherplatz kann man dann zum Beispiel Bilder, Videos und auch Apps verschieben, sodass der interne Speicher nicht überfüllt wird. Es lässt sich jedoch nicht jede App auf die externe SD-Karte verschieben, denn das hängt von der App, dem Smartphone-Modell und der verwendeten Android-Version ab. Nutzt man die SD-Karte als zusätzliches Laufwerk, dann hat das den Vorteil, dass man die SD-Karte auch in anderen Geräten verwenden kann. Man kann die Daten der SD-Karte also auch einfach auf den PC ziehen. Die zweite Variante ist eine Formatierung, die den internen Speicher und die SD-Karte zusammenfasst. In diesem Fall verschlüsselt Android die Daten auf der Speicherkarte jedoch, sodass ein anderes Gerät, welches nicht mit Android läuft, die microSD-Karte nicht mehr auslesen kann.

Es gibt mittlerweile 5 große Hersteller von microSD-Karten. Das sind zum einen Intenso, Kingston, Lexar und Sandisk. Aber auch Samsung hat sich als Hersteller von microSD-Karten behauptet.Alle 5 Hersteller bieten verschiedene Speichergrößen und Geschwindigkeiten an.

Neben Hersteller, Kapazität und Geschwindigkeit unterscheiden sich microSD-Karten auch noch in ihrer Formatierung. So haben Speicherkarten mit einer Kapazität von 32 GB oder weniger meist die Formatierung FAT32. bei größeren Speicherkarten kommt hingegen die Formatierung exFAT zum Einsatz. Karten mit dem Format exFat lassen sich jedoch auch in FAT32-Karten um formatieren. Dies ist auch notwendig, denn dieses Format benötigt man, um eine microSD-Karte in einem Android-Smartphone zu nutzen. Leider bringt dieses Format auch eine Einschränkung mit, denn eine einzelne Datei darf maximal 4 GB an Kapazität haben.

Wer dauerhaft die Höchstleistung seiner SD-Karte nutzen möchte, muss diese immer wieder von Hand neu formatieren, wobei Daten gelöscht werden. Es gibt hier noch kein Äquivalent zum TRIM-Befehl der bei SSDs Speichern in PCs und Notebooks verwendet wird. Daten bleiben auf der microSD-Karte nämlich solange erhalten, bis sie vollständig überschrieben wurde.

Kapazität und Geschwindigkeit der Speicherkarte

Bei der Kapazität der microSD-Karten gibt es zur Zeit vier Größen, die am meisten vertreten sind. man sollte unbedingt herausfinden, mit welchen Größen das eigene Smartphone kompatibel ist. Denn einige Smartphones haben Einschränkungen und können zum Beispiel nur Speichererweiterungen bis zu 128 GB nutzen. Zum einen gibt es hier die kleinen SDHC-Karten, welche 32 GB mit sich bringen. Weitere Kapazitätsgrößen sind 64 GB, 128 GB und 256 GB. Das beste Gigabyte-pro-Euro Verhältnis gibt es derzeit noch bei den 64 GB Speicherkarten. Die microSD-Karten mit 256 GB sind bis heute noch vergleichsweise teuer.

Ein weiterer wichtiger Punkt, in dem sich microSD-Karten unterscheiden ist die Geschwindigkeit, mit der sie Daten verarbeiten können. Das ist bei heutigen Smartphones relevant, da diese einen schnellen Speicher benötigen. Videoaufnahmen in 4K-Auflösungen zum Beispiel nehmen bis zu 60 Bilder pro Sekunde auf. Diese Datenmenge muss natürlich auch in kurzer Zeit verarbeitet werden, damit die Videos ihre Qualität erhalten. Es gibt daher verschiedene Geschwindigkeitsklassen, die von den Herstellern auch angegeben werden. Aus diesen Geschwindigkeitsklassen ist mittlerweile ein komplexes System geworden. Es gibt daher verschiedene Werte für die Klassen „Speed Class“, „Video Speed Class“, „UHS Speed Class“ und „Application Performance Class“.

Tests zeigten jedoch, dass selbst billige Speicherkarten wie die Intenso microSDXC Premium die Leistungen, die für 4K-Videoaufnahmen notwendig sind, schaffen. techstage zeigte hier in einem Test, dass selbst bei einem 15 Minuten langen Testvideo keine Ko0mplikationen entstanden. Eine Class-10-Karte reicht also sogar für solche Herausforderungen aus.

Eine hohe Geschwindigkeit der Speicherkarte ist auch notwendig, wenn man die Speicherkarte mit dem eigentlichen internen Speicher zusammen fasst. Eine langsame Speicherkarte würde hier nämlich besonders die schnellen Smartphones bremsen, sodass man nicht mehr die volle Leistung und Geschwindigkeit bekommen würde.

Welche Speicherkarte am sinnvollsten ist, hängt natürlich von der Nutzung und den Ansprüchen ab. Soll die microSD-Karte jedoch nur als Speicherplatz für einige Musikdateien dienen, dann reicht auch eine billigere Karte. Es hängt also sehr von den eigenen Wünschen und dem eigenen Handy ab. In der Regel ist es mittlerweile so, dass die meisten im Handel erhältlichen microSD-Karten mit 64 GB oder mehr schon Class-10-Modelle sind und damit eine ausreichende Geschwindigkeit auch für 4-K-Videoaufnahmen liefern. Diese Class-10-Modelle sind mittlerweile auch preislich sehr erschwinglich. Oft ist es sogar so, dass Class-4 oder Class-6 kaum noch billiger sind. Man  sollte also nicht zu langsameren Karten greifen, wenn diese nur wenige Cent billiger sind.

Wer hingegen große Datenmengen wie Apps, viele Spielfilme oder eine große Musiksammlung auf seiner microSD-Karte speichern möchte, sollte zu einer Karte mit hohen Schreibwerten greifen. Diese kosten zwar etwas mehr, sparen aber Nerven und Zeit, da Daten schnell geladen sind und man nicht ewig warten muss. Man sollte jedoch auch im Auge behalten, ob die Karte nicht vielleicht sogar zu gut ist für Smartphones. Mit manchen Geschwindigkeiten können Smartphones noch gar nicht angemessen arbeiten, sodass die Leistung der microSD-Karte gr nicht ausgenutzt wird. Ein Beispiel für eine solche sehr schnelle Karte ist die Lexar Professional 1800x microSDXC- Karte mit 64 GB.